Kevin Brooks iBoy

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Inhaltsangabe zu „iBoy“ von Kevin Brooks


Der vernetzte Superheld

Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst?
Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy – ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen – mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …


Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012


Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, Oktober 2011


Eine gute Idee aber nicht ganz mein Geschmack.

— herzgespenster

Das Buch stoß in allen auf viel Begeisterung... Jegliche Logik sollte jedoch vergessen werden.

— ErzaCloud

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    iBoy

    Sandra1978

    05. March 2017 um 16:52

    Inhalt  Tom lebt in einem Hochhausviertel in einem berüchtigten Viertel in London: Crow Town. Gangster, Dealer, Halbstarkengangs haben hier das sagen. Tom ist ein bisschen verschossen in die Nachbarstochter Lucy. Eines Nachmittags macht er sich auf den Weg zu ihr, weil sie ihm etwas sagen möchte und er hofft, es geht dabei um sie beide - im positiven Sinne. Doch es kommt anders. Tom wacht im Krankenhaus aus nachdem er ein Handy auf den Kopf bekommen hat. Und etwas ist anders: Er scheint auf einmal besondere Fähigkeiten zu haben, die er sich nicht so richtig erklären kann, auch wenn er einen Verdacht hat. Er sagt niemandem etwas davon, beginnt aber, mit seinen neuen Möglichkeiten im Viertel aufzuräumen. Als Lucy etwas Schreckliches zustößt und Tom beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen, macht er sich allerdings die falschen Feinde.... Beurteilung Der Titel des Buchs hat mich sofort angesprochen, obwohl ich noch nicht wusste, worum es geht, klang es doch genau nach meinem Beuteschema. Und ich fands toll:-) Es ist definitiv ein Buch für Jugendliche, das aber auch einem Erwachsenen beim Lesen definitiv Spaß macht. Man darf allerdings niemand sein, dem realistische Geschichten wichtig sind, denn ich wage zu bezweifeln, dass das hier beschriebene Szenario tatsächlich eintreten könnte. Wir bewegen uns eher in der Welt der typischen Geschichten, wie die Marvel Helden wie z.B. Spiderman oder Batman entstanden sind, nur damit alle verstehen, auf welchem Level wir uns da befinden :-) Nichtsdestotrotz ist iBoy toll geschrieben und die Handlung und vor allem das Umfeld etwas, mit dem sich viele Leser auseinandersetzen müssen oder mussten. Der Roman spielt zwar in London, aber sicher gibt es nicht nur dort miese Viertel und ungerechte Verhältnisse. Abgesehen davon, dass der Roman wirklich dazu anregt, darüber nachzudenken, wie man sich in einem solchen Umfeld zurechtfindet, bietet iBoy eine fanszinierende Geschichte über einen vernetzten Menschen und wie er seine Fähigkeiten dazu nutzt, seine Welt ein bisschen besser zu machen, auch wenn es, wie schon gesagt, jeder Realität fern ist. Ich hab das Buch in einem Stück weggelesen, es ist wirklich spannend geschrieben, Lucy und Tom sind liebenswerte Charaktere, und vor allem Tom als Protagonist total sympathisch weil er seine Möglichkeiten dazu nutzt, den Menschen zu helfen, auch wenn er dabei ziemlich schlimme Dinge machen muss, hat er ein großes Gerechtigkeitsempfinden. Total unterhaltsam - Superheldenaction meets Cyberspannung. Ich geb gerne 5 von 5 Sternchen weil es einfach Spaß gemacht hat das Buch zu lesen.

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  • iBoy, das i ist Programm

    iBoy

    Si-Ne

    25. February 2017 um 11:53

    Fazit: Fantastisches Buch mit einer genialen Idee, die wirklich viel Spaß gemacht hat beim Lesen. Die Ausarbeitung ist gut gewesen und es war auch gut nachvollziehbar. Und auf Netflix gibt es dazu auch den Film, in dem Arya Stark aus Game of Thrones mitspielt. Diesen werde ich mir in den nächsten Tagen anschauen und bin sehr gespannt dadrauf. Bewertung: Nachdem Tom von einem Handy am Kopf getroffen wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Er bekommt auf einmal komische Dinge mit. Er weiß z. B. Sachen, die er vorher nicht wusste und er spürt Dinge. Nicht so wie ihr jetzt denkt, sondern wie ein Computer, der alles in Zahlen abbildet. Es ist greifbar und wieder auch nicht. Tom wird dadurch eine Art Genie und hat auch noch andere Kräfte. Das ist wirklich cool, aber eben auch beängstigend. Was kann man damit anstellen und was ist richtig und was ist falsch? Tom versucht damit klarzukommen und findet dabei einen eigenen Weg. Am Anfang jedes Kapitels werden jedes Mal Dinge erklärt, die mit dem Kapitel zu tun haben. Zum Beispiel das Dualsystem oder auch Binärsystem. Erst denke ich nicht daran, dass es was mit dem Buch zu tun hat, aber das stimmt so nicht. Es erklärt schon einiges. Diese Absätze lehren mich auch so einiges und das finde ich wirklich schön. Es ist einfach wirklich interessant. Die Story ist wirklich gut nachvollziehbar und auch nicht zu abgehoben für mich. Manchmal denkt man ja, dass ist einfach zu viel, aber das ist hier nicht so. Für mich war die Handlung gut nachvollziehbar und eben nicht zu abgehoben. Wer Lust auf dieses Buch bekommen hat, sollte sich danach nicht den Film entgehen lassen, den es auf Netflix zu sehen gibt. Charaktere Tom scheint eher der Einzelgänger zu sein. Er ist eher ruhig und liebt seine Oma sehr. Er ist ein netter Kerl und versucht zu helfen. Er mag Lucy, das auch ein bisschen mehr. Er hat wohl nicht viele Freunde, da er eher zurückgezogen lebt. Er versucht sich aus den Gangsachen rauszuhalten, was ihm wohl ganz gut gelingt. Nachdem er sein Supergehirn erhält, ändert er sein Auftreten etwas, aber er ist immer noch er selbst. Niemals abgehoben oder von oben herab und er versucht das Richtige zu tun. Toms Gram ist einfach göttlich. Sie weiß, wie man Dinge bekommt. Sie ist manipulativ und das ganz offensichtlich. Sie kümmert sich auch schon lange sehr gut um Tom und sie scheint dabei ein echtes Großmutterherz zu besitzen. So eine Großmutter wünscht man sich einfach. Sie ist aber gegenüber Tom trotzdem nicht locker, sondern kann sich auch ihm gegenüber auch durchsetzen. Lucy ist ein normales Mädchen, welches etwas erlebt, was keiner erleben soll. Danach ist sie verändert, was verständlich ist, aber durch Tom wird sie mehr sie selber. Sie sieht wohl auch ganz gut aus und ist aber trotzdem nicht abgehoben und immer nett. Und dann gibt es dort eben noch die ganzen Gangtypen. Die sind sehr verschieden. Es ist eben fast der einzige Ausweg und ich denke, viele härten auch einfach ab und schotten sich selber ab. Da gibt es eben die, die Spaß an Gewalt und Macht haben oder die, die Geld oder eben mehr Geld benötigen. Viele werden durch die Umgebung auch einfach mit reingezogen und wenn diese dann aussteigen wollen, geht es nicht gut für diese aus.

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  • iBoy - Kevin Brooks

    iBoy

    herzgespenster

    07. January 2017 um 22:52

    Meine Meinung Ich habe das Buch zu Weihnachten von einer Freundin bekommen und habe mich echt gefreut es zu lesen. Am Anfang war ich auch wirklich beeindruckt von der Idee und dem Wesen von Tom als iBoy. Ich fand es wirklich spannend mit zu verfolgen, wie Tom sich verändert und nach und nach herausfindet welche Fähigkeiten er hat. Außerdem fand ich den Gedanken schön, dass er den Überfall auf Lucy rächen und nachkonstruieren möchte, um zu verstehen was passiert ist. Dennoch fand ich, dass die Story sehr negativ und düster ist. Iboy lebt in einer Gegend voller Kriminalität, Drogengeschäften und Vergewaltigung, die sich durch das ganze Buch ziehen. Deswegen fand ich, dass das Buch kein schönes Buch war, weil man dauerhaft mit diesen Themen und der Gewalt, die sich in der Umgebung von Tom und Lucy abspielt, konfrontiert war. Dennoch war das Buch sehr spannend und iBoys Persönlichkeit interessant. Fazit Insgesamt ist iBoy ein sehr spannendes Buch, das sich jedoch mit eher unschönen Themen auseinandersetzt. Da ich persönlich lieber positive Bücher mag, gebe ich dem Buch zwei von fünf Sternen, weil ich einfach die Thematik unschön fand. Dies ist jedoch geschmackssache, weil das Buch an sich echt gut und spannend geschrieben ist.

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  • ein Lieblingsbuch

    iBoy

    ErzaCloud

    25. August 2016 um 20:03

    Okay, da der Inhalt wahrscheinlich schon klar ist, fange ich direkt mit der Bewertung an. Ein Freund von mir hatte das Buch auf einer Klassenfahrt dabei und aus heiterem Himmel wurde meine sonst so lesefaule Klasse zu einem Haufen Bücherratten, welche nur noch über dieses Buch sprachen. Als ich das Buch schließlich auch in die Hände bekam verstand ich schnell die Begeisterung. Der Schreibstyle ist einfach, schnell und schön zu lesen. Dadurch kann man nicht genug von diesem Buch bekommen. Der Hauptcharakter war zwar manchmal ein wenig nervig jedoch kann man sich gut in ihn hineinversetzen. Ganz anders als viele hier war ich von dieser kreativen und verrückten Idee des Autors beeindruckt. Alleine die Vorstellung dieser unglaublichen Fähigkeit ist faszinierend und erschreckend zugleich. Zum Schluss sollte ich vielleicht noch sagen, dass IBOY nichts für Menschen mit wenig Fantasie und Einfühlungsvermögen ist.

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  • Die digitale Welt in einer Person

    iBoy

    Buchgespenst

    05. March 2016 um 12:09

    Toms Leben endet als ihm ein aus dem 30sten Stock geworfenes iPhone den Schädel zertrümmert. Er stirbt nicht, doch die Bruchstücke des iPhones, die tief in sein Gehirn eingedrungen sind, verbinden sich auf verstörende Weise mit seinen Neuronen. Plötzlich hat er Zugriff auf die ganze digitale Welt, ja noch mehr. Das eröffnet ihm ungeahnte Möglichkeiten. Das heruntergekommene Viertel mit den Drogendealern und Schlägern, in dem er lebt, kann er umkrempeln. Ein Superheld. IBoy. Und er kann seine Freundin Lucy rächen, die von Gangmitgliedern vergewaltigt wurde… Ein phantastisches Jugendbuch, das einem den Atem nimmt. Die Idee ist so naheliegend, dass man sich unwillkürlich fragt, warum vorher noch niemand etwas Derartiges erzählt hat. Die Ohnmacht, die Toms Wohngegend ausstrahlt, die Ausweglosigkeit aus einem Milieu, in das man geboren wurde und in dem man nur auf die eine oder andere Art sterben kann, wird so eindringlich beschrieben, dass es eine Gänsehaut verursacht. Die Geschichte, die Charaktere, der Stil – alles schlägt den Leser sofort in seinen Bann. Doch auf den letzten Metern wurde mir das Buch zu flach. Mir fehlt eine Dimension, die letzte Konsequenz aus allen Entwicklungen. Tom/ iBoy ist eine so großartige Idee, dass der Schluss des Buches entweder zu platt ist oder nur der Auftakt zu einem weiteren Band sein kann. Im Grunde wird hier nur ein Handlungsstrang verfolgt, der dann zwar zu einem großartigen Ende geführt wird, den Rest der Geschichte (und das ist eine Menge) einfach wegfallen lässt. Sehr schade, dass das nicht weitergeführt wird, denn der Ansatz war so vielversprechend. Es bleibt ein spannendes Jugendbuch mit einer leicht enttäuschenden Eindimensionalität.

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  • Ganz ok, aber seine anderen Bücher haben mir besser gefallen

    iBoy

    JuliaO

    29. June 2014 um 20:09

    iBoy war zwar eine recht spannende Geschichte - doch in meinen Augen nicht so gut wie die anderen Bücher von Brooks die ich bisher gelesen habe. Im Vergleich zu Candy und Bunker Diary gingen mir etwas die "moralisch/philosophischen" Fragen ab. Ich hätte mir bei diesem Thema deutlich mehr und tiefere Gedanken zu "Wie viel Mensch muss man sein um Mensch zu sein" und derartiges erwartet.  Stattdessen lag aber der Fokus mehr auf dem Action Segment des Buches.  Deswegen in diesem Fall von mir nur 3 Sterne.

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  • Gute Grundidee , stilistisch sehr einfach serviert dafür zu lebensecht brutal

    iBoy

    thursdaynext

    30. May 2014 um 19:29

    Kevin Brooks iBoy richtet sich an die jugendlich maskuline 12 - maximal 16 jhg. Zielgruppe. Die einfache Sprache, die Anlehnung an Comics und die zugegeben auch mich lockende Grundidee haben mir persönlich das Buch leider vermiest. Es ist ein seltsames Konglomerat aus unfassbarer Brutalität, die wohl durchaus realitätsnah ist und für mich teilweise nicht nachvollziehbarer hypersensibler Moralapostelei. Beides sollte man Jugendlichen nicht auf diese Art und Weise und in dieser, stilistisch minderwertigen Form zumuten. Der Held ist ambivalent, kämpft permanent mit sich selbst, dies aber leider derart durchschaubar mit pädagogischem Hintergedanken, dass es mir als Mutter der altersrelevanten anvisierten Zielgruppe ein Graus war. So erklärt sich mir auch die Nominierung für den dt. Jugendliteraturpreis 2012 ( Kritikerjury). Das Beste an diesem Buch waren die den Kapiteln vorangestellten Zitate. "Das Ziel darf die Mittel rechtfertigen, solange es etwas gibt, was das Ziel rechtfertigt." Leo Trotzki Dafür und für die ersten Seiten des Anfangskapitels und die wirklich abgefahrene Plotgrundidee großzügige zwei Sterne. Das ist eine großzügige Bewertung in die auch miteinfließt, dass der Spannungsbogen immerhin bis zum Ende des Buches hielt. Nicht sonderlich gespannt, eher durchhängend aber immerhin..... Ob das 14.30 Euro rechtfertigt ? Für mich nicht. Da der Sohn es trotz der Comicelemente aufgrund durchsichtiger Absichten und und witz - und geistfreien Dialogen nie fertiggelesen hat. Worüber ich froh bin. Fazit Es gibt es erheblich bessere deutsch- & englischprachige Autoren in dieser Kategorie, die ihre jugendlichen Leser ernstnehmen und ihr Handwerk virtuos beherrschen indem sie zum selbstdenken anregen und dennoch traumatisierende Brutalität weniger platt ausbreiten.

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  • Ein neuer Superheld treibt sein Unwesen

    iBoy

    abendstern78

    Wollen Sie sich auf dieses Buch einlassen, sollten Sie zunächst einmal jegliche Logik über Bord werfen: Junge wird von herabfallendem iphone fast erschlagen, Teile des iphones verschmelzen mit seinem Gehirn, Junge ist fortan iboy. Okaaay. Iboy kann mit seinem Gehirn alles, was ein iphone kann: Sich ins Internet einloggen, telefonieren, fotografieren, filmen, sms verschicken. Gut. Er könnte das alles natürlich auch einfach mit einem iphone in der Hand, statt im Kopf. Deshalb kann iboy noch mehr: Er hat Zugriff auf alle Daten der Welt, kann sich überall einhacken, uuuund: Er kann ein elektrisches Schutzschild um sich herum aufbauen, uuuuund er kann Stromstöße verteilen. Dabei leuchtet er so ungewöhnlich, dass ihn niemand erkennt. Ein neuer Superheld ist geboren. Kevin Brooks "iboy" wird Ihnen wohl vor allem dann gefallen, wenn Sie Comic-Fan sind. In seinem gesamten Aufbau hält sich das Buch an die festgeschriebenen Grundsätze des Superhelden-Genres. Und das ist wohl mein Problem mit diesem Buch: Als Comic oder Film funktioniert die Geschichte sicher großartig, als Roman bleibt sie zu sehr an der Oberfläche. Dabei ist "iboy" lange nicht so flach, wie man nun denken könnte: Wie viele Superhelden-Stories hat auch diese Geschichte einen ernsten Hintergrund. Sie ist angesiedelt im von Jugendbanden dominierten Londoner Ghetto, handelt von organisierter Kriminalität, Vergewaltigungen, ganz allgemein von der Abgestumpftheit und Gewaltbereitschaft der Ghetto-Kids. Obgleich iboy als Rächer der Schutzlosen das Recht in die eigene Hand nimmt, reflektiert er diese Art Selbstjustiz selbst-kritisch. Ich tue mich an dieser Stelle schwer mit einer Altersempfehlung. Das Buch ist ansatzweise eben leider ebenso mitleidlos wie die Realität. Fazit: Eine typische Superheldengeschichte, routiniert aber nicht überraschend und eventuell auf Fortsetzungen angelegt. Mich persönlich stört nicht so sehr die Trivialität, sondern die schematische und grobe "Zeichnung" von Figuren und Handlung, die sich auch im Schreibstil fortsetzt. "Ja, also, dann mal..." "Ich meine nur, ach....?" Soviele nicht zu Ende gebrachte Sätze sind mir bisher noch nicht begegnet. Letzten Endes zählt bei diesem Buch aber wohl die eigene Vorliebe.

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  • iBoy (Kevin Brooks)

    iBoy

    LieLu

    24. January 2014 um 09:42

    Deutscher Taschenbuch Verlag Der Autor Kevin Brooks studierte sowohl in London als auch in Birmingham und machte seinen Abschluss 1983 an der Universität Aston in Kulturwissenschaften. Sein Geld verdiente er jedoch lange Zeit mit Gelegenheitsjobs als Tankwart, Gehilfe im Krematorium oder Verkäufer im Londoner Zoo. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans Martyn Pig lebt er als freier Schriftsteller in Manningtree im County Essex.  iBoy Tom wächst bei seine Gram, wie er seine Großmutter nennt, in einer typischen Beton-Hochhaussiedlung auf. Zu viel Gewalt, zu viele Gangs, zu viele Drogen. Doch alles beginnt damit, dass Tom ein iPhone auf den Kopf fällt und das aus dem 30. Stock. Danach ändert sich sein Leben grundlegend. Scheinbar ist es den Ärzten nicht gelungen, alle Stücke aus seinem Kopf zu entfernen und nun entwickelt er ungeahnte Superkräfte, die ihn beflügeln. Denn er hat nur eins im Kopf: Rache. Für das, was Lucy und Ben passiert ist. Was täglich so vielen Leuten in der Siedlung passiert. Doch bald schwebt Tom selbst in tödlicher Gefahr. Fazit Tom der typische Antiheld? Er bezeichnet sich selbst nicht so, doch sieht sich auch nicht als Held. Was genau ist er? Er will Rache, soviel steht fest. Rache für das, was sie ihr angetan haben. Doch wie stellt er das an, ohne selbst zum Verbrecher zu werden. Doch nun hat er andere Mittel und Wege… Ein berührendes, emotionales und gleichzeitig unglaublich spannendes Buch, welches von ersten Seite an überzeugt. Nicht nur der Schreib- und Erzählstil ist sehr ansprechend und flüssig, sondern auch die Hauptprotagonisten sind sehr sympathisch. Tom, der mit seiner Oma im Hochhaus wohnt, Lucy und Ben, die mit ihrer Mutter ebenfalls in diesem Haus wohnen. Und dann sind da noch die Gangmitglieder, die ebenfalls in diesem Haus wohnen und jeden Tag Leute tyrannisieren. Als Tom aus dem Koma erwacht und feststellt, dass für ihn nichts mehr so ist wie vorher, will er handeln. Er will Lucy helfen, doch kann er das überhaupt? Kann sich jemand wie Tom gegen die Übermacht der Gangs durchsetzen? Dazu kommt, dass die neuen Fähigkeiten, Tom sichtlich überfordern. Denn er weiß nun alles, über alle und jeden, wenn er will. Und nicht nur das, mit seiner Haut kann er sich gegen Angriffe wehren und Stromschläge verteilen. Was mir besonders gut gefallen hat, waren auch die einleitenden Abschnitte am Anfang jedes Kapitels. Immer lässt sich Kevin Brooks etwas Neues einfallen, um den Leser neugierig zu machen. Da gibt es kurze Artikel aus dem Internet, klare Definitionen von bestimmten Begriffen und Details über iPhones. Auch die Nummerierung des Kapitel ist speziell, denn sie sind mit Zahlen aus dem Dualsystem (0 und 1) gekennzeichnet. Ich liebe die Bücher von Kevin Brooks, habe zum Beispiel auch „Lukas“ verschlungen und wurde auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Die Spannung wurde bis zuletzt aufrecht erhalten und ich musste es an 2 Tagen durchlesen. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/01/iboy-kevin-brooks.html

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  • Alle Macht der Welt...

    iBoy

    Alix

    05. August 2013 um 17:56

    "Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst? Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy – ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen – mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …" Ein Superheld der Neuzeit! Der Tag könnte so schön sein, wäre Tom nicht gerade von einem iPhone erschlagen worden. Doch was als Unglück beginnt, wendet sich plötzlich zum Besseren. Denn bei dem Unfall hat sich das technische Wunderding mit ihm verbunden. Er kann nun alles, was ein iPhone auch kann, und sogar noch mehr – und das alles nur durch seinen Kopf. Als seiner Freundin Lucy schlimmes angetan wird nutzt er seine Fähigkeiten um die Täter zu finden. Doch seine neuen Fähigkeiten bringen nicht nur positives mit sich. Eine innovative, neue Idee, ein sympathischer Charakter und eine absolut spannende Handlung. Was will man mehr?

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  • Der Schreibstil ist etwas ganz besonderes!

    iBoy

    LightningAres

    31. May 2013 um 14:58

    Inhalt: Tom wird von einem iPhone, das aus einigen Metern Höhe geworfen wurde getroffen und landet im Krankenhaus. Dort wird ihm mitgeteilt, dass leider nicht alle Partikel aus seinem Gehirn entfernt werden konnten. Plötzlich bemerkt Tom, dass er die Fähigkeiten eines iPhones besitzt. Nachdem er damit herumexperimentiert hat ist eins klar: Er wird die Vergewaltigung seiner Nachbarin Lucy rächen! Doch damit begibt er sich in ein gefährliches Geflecht aus Gangs und Drogenbossen... Sprache: Der Schreibstil von Kevin Brooks hat mich sehr positiv überrascht: Er ist extrem anders von der "gewöhnlichen" Schreibweise. Brooks verwendet häufig stilistische Mittel, um das Geschehen noch interessanter zu machen und lässt gleichzeitig immer wieder wissenschaftliche Informationen einfließen. Dies hat mir besonders gut gefallen, da man so eine bessere Vorstellung davon bekommt, wie das iPhone mit Tom's Gehirn arbeitet. Außerdem wird jedes Kapitel durch Zitate oder Lexikonabschnitte eingeleitet, die immer perfekt zum Geschehen passen! Dadurch konnte ich mich sehr schnell in das Buch hineinlesen und danach hat mich der Schreibstil nicht mehr losgelassen. Ich war absolut fasziniert von seiner speziellen und für mich ganz neuen Art zu schreiben. Charaktere: Zu den Charakteren muss ich sagen, dass Kevin Brooks mich von ihnen überzeugen musste. Am Anfang wirkten sie noch relativ oberflächlich, aber das hat sich sehr schnell geändert. In Tom's Fall zum Beispiel dadurch, dass man Einsicht in seine Gedanken erhält. Diese sind oft extrem tiefgründig und er setzt sich auch mit moralischen Fragen auseinander, wodurch er mir dann mit der Zeit immer sympathischer wurde. Außerdem wurde seine Sorge um Lucy so authentisch übermittelt, dass ich ihn schnell ins Herz schließen musste. Besonders schön finde ich die Darstellung der Freundschaft der beiden Protagonisten. In einem Gespräch unterhalten sie sich so vertraut und albern genau so rum, wie man es von Jugendlichen erwartet, die zusammen aufgewachsen sind. Diese Szene hat mir richtig gut gefallen und wirkte in meinen Augen überhaupt nicht aufgesetzt. Außerdem bin ich der Meinung, dass Brooks die Gangs sehr realistisch darstellt, da man wirklich merkt, wie einige der Mitglieder sich vor anderen fürchten und wie machtlos die Polizei dagegen ist. Dadurch war die Gefahr durch die Gangs für mich allgegenwärtig, sodass ich in vielen Szenen mit Tom und Lucy mitgezittert habe. Handlung: Auch die Handlung hat mich überzeugt. Dieses Buch ist wirklich lesenswert! Es wird schon richtig schnell spannend, wobei die Spannung danach auch nicht mehr abfällt, sondern bis zum Ende hin stetig ansteigt. Nicht einmal in ruhigeren Szenen lässt sie nach! Zusätzlich zur Spannung gibt es aber auch sehr viel Tiefgang - z.B. durch die Gedanken von Tom - sodass die Handlung nicht flach ist. Sogar die kleine Liebesgeschichte, die eher nebensächlich ist, wirkt absolut authentisch. Ich habe mich während dem Lesen zwar immer mal an Heldengeschichten wie Spiderman erinnert gefühlt, aber das ist gar nicht schlimm, denn Kevin Brooks spielt mit diesem Gedanken. Das ist auch einer der Gründe warum ich das Buch so toll finde: Kevin Brooks schafft es, den Leser wirklich in das Buch mit einzubeziehen und das auf eine ganz besondere Art und Weise. Ein wunderbares Buch: Kevin Brooks hat einen ganz eigenen Schreibstil und erzeugt jede Menge Spannung!

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  • Verbrechen und Selbstjustiz: Wann wird das Gute zum Bösen, Recht zu Unrecht?

    iBoy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2013 um 17:09

    Tom, ein unscheinbarer, unauffälliger Junge, bekommt durch einen Unfall (ihn trifft ein i-Phone, das aus dem 30. Stockwerk eines Hochhauses geworfen wird …) sozusagen Superkräfte, die aus einer Verschmelzung der i-Phone-Partikel mit seinem Gehirn resultieren. Wenn man von dieser (in meinen Augen) doch recht phantastischen Ursache mal absieht, entwickelt sich im Laufe des Buches eine spannende, interessante und jugendnahe Geschichte. Der Handlungsort ist ein sozial-kritisches Wohnviertel, in dem es vermehrt zu Jugendkriminalität kommt. Schon früh streben die Kids danach, zu einer der Gangs zu gehören, lassen sich vom Gruppenzwang leiten und unterwerfen sich auch den illegalen Forderungen und Vorgaben der Anführer. Tom, der sich zu i-Boy entwickelte, entdeckt in Lucy, dem Opfer eines Gewaltverbrechens, seine erste Liebe und beginnt seine neuen Kräfte für einen Rachefeldzug zu nutzen. Anfangs noch eher harmlos, eskalieren die Folgen seiner Vorgehensweise in dem Konflikt mit einem erwachsenen Verbrecher, der die ungesetzlichen Fäden im Viertel in der Hand hält. Die Geschichte wird so erzählt, dass der Leser automatisch über Gut und Böse, Recht und Unrecht nachzudenken beginnt ohne es wirklich zu merken (auf meinen 14-jährigen Sohn traf das genauso zu wie auf mich). Die Spannung lässt einen immer weiterlesen, und man denkt anschließend freiwillig darüber nach. Gegen Ende fiebert man geradezu mit, ob sich aus dem Guten etwas Böses entwickelt und bekommt doch keine eindeutige Antwort, denn: Wo ist die Grenze? Wann wird Rache zur Selbstjustiz, wann zur Gesetzlosigkeit und wann zum Bösen? Die Grenze ist hier sehr verwischt, deswegen empfehle ich gerade den Eltern von jüngeren Teenagern (und damit meine ich auch 14-Jährige), das Buch auch selbst zu lesen, um mit ihrem Kind anschließend darüber reden zu können. Es wird sich auf den jugendlichen Leser nicht negativ auswirken, wenn man kein anschließendes Gespräch führt, aber ich halte es für wichtig, sich mit dem Kind gemeinsam noch einmal zum Thema Selbstjustiz und Gerechtigkeit auszutauschen. Und noch ein kleiner Warnhinweis: Das Ende ist meines Erachtens nach zu extrem und zu blutig, sowohl inhaltlich als auch vom Ausdruck her. Das Buch sollte wegen dieser Szenen erst ab 16 Jahren empfohlen werden, denn die Vorstellungskraft des jugendlichen Lesers ist meistens recht groß. Leseempfehlung: Auf jeden Fall. Je nach Alter und Wesen des Jugendlichen sollten die Eltern das Buch aber ebenfalls lesen und ggf. mit ihrem Kind darüber sprechen.

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  • Rezension zu "iBoy" von Kevin Brooks

    iBoy

    Aleena

    10. October 2012 um 14:37

    Tom ein ganz normaler Junge wird zu einem Superhelden. Wie es passiert? Aus dem 30 Stockwerk fliegt ihm ein iPhone auf den Kopf und er landet im Krankenhaus, er hat überlebt, doch die Ärzte können nicht alle Teile des iPhone aus seinem Gehirn entfernen und Tom merkt das diese Teile ihm eine Welt eröffnen die anderen verschlossen bleibt. Lucy seine Freundin seit Kindertagen wird genau an diesem Tag wo Tom das Handy auf dem Kopf fällt überfallen, der Bruder zusammengeschlagen und sie wird vergewaltigt und mit seelischen Schmerz zurückgelassen. Als Tom merkt , dass er plötzlich mit Kräften gesegnet worden ist, nimmt Rache an diejenigen die Lucy das angetan haben. Er wird zu iBoy und seine Rache wird grausam sein. Fazit Wunderbar geschrieben und überaus spannend präsentiert sich diese Superheldengeschichte. Einfacher Junge kaum 16 Jahre wird zum Superheld, aber möchte er das wirklich sein? Ein dunkler Rächer? Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich erzählt und liest sich flott weg. Die Geschichte ist zwar wie Batman, Superman und Spiderman aber irgendwie auch vertrauter, nicht ganz so abgehoben. Vielleicht auch weil der Protagonist menschlicher als die anderen Superhelden daherkommt, denn er zeigt auch Gefühle die mit Tränen der Reue verbunden ist. Keine heile Welt da draußen aber träumen wir nicht alle von einem Superhelden der sie ein klein wenig besser macht? Sehr schöne Heldengeschichte…

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  • Rezension zu "iBoy" von Kevin Brooks

    iBoy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2012 um 20:28

    iBoy von Kevin Brooks __ Inhalt: Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy - ein Superheld, allwissend unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen - mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte ... (Klappentext) __ Meine Meinung: Nun ja, wenn ihr von mir die anderen Kevin Brooks rezensierte Bücher gelesen habt, dann sollte euch aufgefallen sein, dass ich ein Mega Fan bin von Kevin Books. Und zu diesem Buch habe ich absolut nichts zu kritisieren. Allein die Grundidee ist schon mal sehr gut ausgedacht. Auf so eine Idee müsste man mal kommen. Auch die Umsetzung ist der Hammer und der Text ist in frischer jugendlicher Sprache verfasst und lässt sich problemlos lesen. Die Illusion dahinter iPhone mit Gehirn zu verbinden hat was Reales an sich. Irgendwie unvorstellbar aber wer weiß, vielleicht wird das ja eines Tages in die nächste Generation mal geben? Aber ich hoffe doch mal nicht! Zu den Charakteren habe ich nicht groß was zu sagen. Wie immer… toll, sympathisch, lustig, geheimnisvoll usw. Wenn euch annährend das Thema anspricht oder euch der Autor interessiert dann liest das Buch und bildet eure eigene Meinung. Wer schon mal ein Buch von Brooks gelesen hat, sollte wissen worauf ich hinaus will. Wobei ich nicht so recht weiß, ob das Buch für Frauen geeignet wäre. Wahrscheinlich eher weniger. Aber, wer ein iPhone besitzt oder annährend über science fiction oder an Technik interessiert sind für denjenigen sicher geeignet. __ Fazit: Es ist ein sehr fesselndes und leserfreundliches Buch, das ideal ist, um Zeit zu überbrücken!

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  • Rezension zu "iBoy" von Kevin Brooks

    iBoy

    Kathey

    08. April 2012 um 20:52

    Klappentext/Inhalt: Ein mörderisches Viertel. Ein iPhone, das aus dem dreißigsten Stock fällt. Ein Junge, der auf einmal Superkräfte hat. Ein Mädchen in Not. Die Entscheidung zwischen Liebe und Rache. Und tödliche Gefahr. Zur Geschichte: Als Tom nach Hause gehen will um sich mit seiner Freundin – Lucy – zutreffen, sieht er auf einmal ein Jemanden, der ein Handy nach ihm wirft. Danach wacht er im Krankenhaus auf und erfährt, dass er ein paar Tage im Koma lag. Das iPhone hat seinen Kopf zertrümmert. Durch die Operation konnten nicht alle Teile entfernt werden. Er merkt sofort das etwas mit ihm – und seinen Kopf – nicht stimmt, aber er sagt nichts. Später merkt Tom, dass er komische Kräfte hat und weiß nicht wie er damit umgehen soll. Außerdem erfährt er noch Sachen, die in seiner Hochhaussiedlung passiert sind, die er lieber nicht wissen sollte. Aufbau: Die Geschichte ist aus der von Tom geschildert. Er erzählt alles, als die Geschichte zu Ende war. Die Geschichte fängt damit an, als Tom nach Hause geht und von oben das iPhone auf sich zurasen sieht. Ich konnte mich sehr gut in Tom hinein versetzten, weil erstens die Geschichte aus seiner Sicht geschildert wurde und zweitens man genau mit ihm miterlebt, wie er Erfahrungen mit seinem neuen Ich macht. Gestaltung: Am Anfang fand ich das Cover nicht so toll. Aber nachdem ich das Buch gelesen hatte, verstehe ich das Cover. Es zeigt Tom. Er zieht immer eine Kapuze auf, bevor er seine Superkräfte 'einschaltet'. Ansonsten ist das Buch genauso aufgebaut, wie die anderen Kevin Brooks Bücher, die ich schon besitze. Die Schrift ist groß und das Papier etwas dicker. Dadurch kann man das Buch schneller lesen. Charaktere: In Tom konnte ich mich sehr gut hinein versetzten, wie ich oben ja schon erzählt habe. Außerdem hat mir der Charakter sehr gut gefallen. Ich fand Tom von Anfang an sympathisch. Auch Lucy mochte ich sehr gerne. Toms Oma, bei der er lebt, mochte ich auch. Aber die anderen Hochhausbewohner mochte ich nicht sehr gerne, genau wie Tom. Ende: Das Ende fand ich persönlich sehr schön. Es ist mal wieder nicht so ausgegangen, wie ich es gedacht hatte. Die Bücher, die ich von Kevin Brooks schon gelesen habe, sind nicht gerade sehr positiv ausgegangen. Aber dieses schon und das hat mir sehr gefallen. Fazit: Am Anfang war mir das Buch sehr technisch, weil sehr um das iPhone ging. Es wurden sehr viele Einzelheiten aufgezählt, die ich selber nicht verstanden habe. Aber das war nur so ungefähr 20 Seiten. Danach ging die Geschichte einfach weiter und wurde weniger technisch. Den Schreibstil fand ich sehr schon, genau wie die anderen Kevin Brooks Bücher. Sein Schreibstil ist sehr locker und leicht zu verstehen. Aber dennoch mit Tiefgang, so dass man darüber nachdenken muss. Er thematisiert in diesem Buch sehr Hochhaussiedlungen und Straftaten. Alles in allem ein sehr tolles Buch. Die Geschichte war auch ziemlich einzigartig. Von sowas habe ich weder gelesen noch gehört. Außerdem ist das Thema sehr aktuell.

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