Kevin Clarke Porn from Warhol to X-Tube

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Inhaltsangabe zu „Porn from Warhol to X-Tube“ von Kevin Clarke

Die Geschichte des schwulen Pornos ist verdammt spannend: Von den diskreten Anfängen in den späten Sechzigern bis zum Pay-per-Minute-Porno, den wir uns direkt auf den heimischen Bildschirm streamen, war es ein weiter Weg, der in großen Schritten zurückgelegt wurde. Diese Anthologie führt durch die Jahrzehnte, zeigt wie sich die Verbreitungsweise von Pornos aber auch die Pornostars selbst verändert haben. Von Pop-Art bis zum selbstgedrehten 10-Minuten-Filmchen im heimischen Wohnzimmer, vom dunklen Kinosaal bis zur glamourösen Gala: Die Welt ist Porno!

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  • Rezension zu "Porn from Warhol to X-Tube" von Kevin Clarke

    Porn from Warhol to X-Tube

    TheSaint

    28. May 2011 um 19:47

    Jeder kennt Porno. Egal ob Weiblein oder Männlein... und dennoch leugnet beinahe jeder Befragte, Pornos zu konsumieren. Es verwundert mich dann immer wieder, warum die Porno-Branche dennoch zu den milliardenschweren Unternehmensbranchen zählt. Daher war dieses Buch, welches sich jedoch nur mit dem schwulen Zweig der Pornoindustrie auseinandersetzt, für mich höchst interessant, informativ und aufschlußreich. Pornos schauen lässt sich so wunderbar mit einem Zitat des Filmemachers Woody Allen rechtfertigen: "Having sex is like playing bridge. If you don't have a good partner, you'd better have a good hand." Der deutsch-irische Publizist Dr. Kevin Clarke führt den Leser kurzweilig durch die Beginne des schwulen Pornos von den 1930'ern, als Alonzo Hanagan Bodybuilder nackt fotografierte über den berühmten Bob Mizer, der mit seiner Athletic Model Guild Ähnliches tat und dann in den 1950'ern begann, auf Wunsch seiner Kundschaft auch Hardcorefilme seiner Jungs herzustellen und per Post zuzusenden bis herauf in die unübersichtliche Cyber-Porno-Welt des allmächtigen Internets. In den 60er-Jahren explodierte der Pornofilm-Markt aufgrund von Liberalisierungen in den Vereinigten Staaten und selbst der Anführer der Pop-Art-Bewegung - Andy Warhol - sprang auf den Zug auf und schuf mit seiner Entdeckung Joe Dallesandro über die "Flesh"-Trilogie den "Homo-Realismus" im Kino. Das neue Medium Video und das Auftreten von AIDS in den 80ern verhalfen der Branche zu unglaublichen Umsätzen. Die Produktion von Videofilmen war wesentlich billiger als die Herstellung von Super-8-Filmen und die Pornostudios brachten schwule Porno-Stars wie Jeff Stryker hervor, der wie auch andere Stars seiner Branche schon mal 50.000 US-Dollar pro Film verdiente. Und die Ansteckung vor AIDS sorgte dafür, daß man sich eher mit einem Pornofilm vergnügte als mit einem anderen Kerl. In den letzten Jahren allerdings sind die DVD-Verkäufe um 50 % eingebrochen. Vorbei die Zeit der Riesengagen und der rosigen Zeiten für die Pornolabels... Schuld daran? Das Internet. Die unzähligen "Tube"-Seiten bieten kostenlos Pornoclips an und die Menschen von heute stellen ihre eigenen amateurhaft gefilmten Sexstreifchen ins Netz - oder man darf ihnen schon auch mal live zusehen und ihnen Anweisungen geben. Interessante Interviews mit den Machern von Pornofilmen wie auch mit Darstellern zeigen die Notwendigkeit, sich dieser neuen Herausforderung anzupassen und zu reagieren. Neben all den Informationen und Interviews ist das Buch reich ausgestattet mit Bildern von sehr gut ausgestatteten Männern wie Matt Hughes, Chad Hunt oder Leo Ford. Wer sich also für die schwule Sex-Industrie interessiert oder auch einfach nur für die schwule Seite der Porno-Branche - dem sei dieses Buch ABSOLUT empfohlen!

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