Kevin Dilmore

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Cover des Buches Star Trek - Legacies 3: Der Schlüssel zur Hölle (ISBN: 9783966583299)E

Rezension zu "Star Trek - Legacies 3: Der Schlüssel zur Hölle" von Dayton Ward

Dayton Ward & Kevin Dilmore - Star Trek - Legacies: Der Schlüssel zur Hölle
einz1975vor einem Jahr

Willkommen zum Finale der Legacies-Trilogie. Noch einmal erleben wir hier die legendäre Crew um Captain Kirk in einem bisher noch nicht dagewesenen Abenteuer. Wie in den beiden Büchern zuvor, versucht Kirk zusammen mit der restlichen Crew den interdimensionalen Transferschlüssel zu aktivieren, damit er die verschollenen Mitglieder der Crew von Captain April aus der anderen Dimension retten kann. Una, welche damals beim Verschwinden der Crewmitglieder dabei war, hat mittlerweile ihre Kameraden wiedergefunden und mit Überraschung stellt sie fest, dass sie immer noch genau so aussehen, wie damals vor 18 Jahren. Es gesellen sich noch Botschafter Sarek, Ratsmitglied Gorkon und McCoys Tockter Joanna hinzu.

Jetzt muss noch noch ein Weg gefunden werden, wie sie diese Welt wieder verlassen können. Leichter gesagt als getan, denn die Klingonen sitzen noch auf dem Planeten, auf dem sich die Festung der Fremden befindet. Der Verlauf der Geschichte hat leider sehr vorhersehbare Wendungen, was zwar nicht all zu schwer ins Gewicht fällt, aber man sich schon gewünscht hätte, etwas mehr zum Geburtstag von Star Trek zu bekommen. Wo zuvor David Mack an sehr vielen kleinen Geschichten gearbeitet hat, nehmen Dayton Ward & Kevin Dilmore sich etwas zurück, was im allgemeinen der Story sehr bekommt. Starke Figuren wie Sarek, bekommen besondere Aufmerksamkeit und er kann seine Verbindung zu Amanda noch einmal deutlich unterstreichen.

Über Dimensionen hinweg haben sie ein Band, welches sie für immer verbinden wird. Una hingegen entwickelt auch sehr mächtige Fähigkeiten, welche besonders in dieser Scheinrealität sehr nützlich sind. Damit der Spannung genüge getan wird, muss man sich auf viele Gefechte einstellen. Wobei auch hier weniger mehr gewesen wäre. Da man schon ähnliche Zusammenkünfte mehr als einmal gelesen hat, bringen sie langsam Ermüdungserscheinungen mit sich, dennoch ist man mitten drin, egal auf welcher Seite gerade ein Torpedo einschlägt oder ein Phaser seine Energie entlädt. Im Wohlwollen der Föderationsgeschichte, bekommt dann auch das Ende natürlich einen passenden Anstrich.

Dennoch frage ich mich, warum diese Crew immer wieder so viele Vorschriften verletzen konnte/kann, ohne das es wirklich ernsthafte Konsequenzen hat? Una ist ebenfalls weit über ihre Kompetenzen hinweg aktiv geworden, auch wenn sie damit das Leben der verschollenen Crewmitglieder retten konnte. Es zeigt sich auch hier wieder deutlich, Geheimnisse bringen mehr Ärger als Nutzen. Ich glaube sogar, wenn offen und ehrlich über das Anliegen gesprochen worden wäre, dass es nie zu so viel Argwohn gekommen wäre. Die Einbindung einiger Ereignisse aus vergangenen Filmen oder Episoden ist hingegen herrlich gelungen und wer hätte gedacht, das Nomad noch einmal eine wichtige Rolle spielt?

Fazit:
Die Trilogie ist wie ein Geschenk, welches man mag, aber nicht unendlich liebt. Das Eintauchen in die Abenteuer der Enterprise-Crew funktioniert gut. Die Charaktere haben ihren klassischen Charme, die Sprüche stimmen und selbst die Klingonen benehmen sich wie sie es sollten. Doch genau das ist auch irgendwie das Problem, denn es gibt nur wenig, was Abwechslung oder Überraschung bringt. Der Transferschlüssel klingt interessant und auch diese Scheinwelt. Wo in Band eins noch die Aliens interessant waren, sind es jetzt Sarek und Amanda. Wer alternativ ein für mich besseres Roman-Geschenk zum 50. Geburtstag von Star Trek lesen will, sollte sich den deutschen Beitrag „Star Trek – Prometheus“ von Bernd Perplies und Christian Humberg zulegen.

Matthias Göbel

Autoren: Dayton Ward, Kevin Dilmore
Übersetzung: Helga Parmiter
Taschenbuch: 454 Seiten
Verlag: Cross Cult Verlag
Veröffentlichung: 29.01.2021
ISBN: 9783966583299

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Cover des Buches Star Trek - Seekers 2: Divergenzpunkt (ISBN: 9783959814393)E

Rezension zu "Star Trek - Seekers 2: Divergenzpunkt" von Dayton Ward

Star Trek – Seekers 2: Divergenzpunkt
einz1975vor 4 Jahren

Ich bin mir sicher, wer den ersten Teil gelesen hat, der wird auch wissen wollen wie es weitergeht. David Mack schuf mit Seekers ein wunderbaren Nachfolger zu den Ereignissen um Vanguard. Das die Taurus-Region viele Geheimnisse beherbergt, war sogar schon bei Krik und der Enterprise mitzuerleben und Captain Atish Khatami von der Endeavour steckt mit ihrer Crew mit in ihrem eigenen Abenteuer. Auf einem entfernten Planeten entdeckten sie die Tomol, eine primitive Zivilisation, welche ab einem bestimmten Alter eine ungewöhnliche Transformation erleben und sich zu wahren Göttern erheben. Im ersten Teil führte das zum Absturz eines Schiffes der Sternenflotte und zu der Vernichtung eines Klingonen-Kampfschiffes.

Aktuell gilt es nicht nur die Besatzungsmitglieder zu retten, sondern auch vor diesen mächtigen Wesen zu bewahren. Doch da haben die Klingonen noch ein Wörtchen mitzureden. Als erstes muss sich Khatami von dieser Plage befreien und nach einem kurzen, aber effektiven Kampf, ziehen die Klingonen sich zurück. Ab jetzt muss nur noch geklärt werden, was dort auf dem Planeten vor sich geht. Ich muss gestehen, dass der erste Teil eine ganz andere Raffinesse besessen hat, was Abwechslung und Spannung im Ablauf der Geschichte angeht. Langsam und nur Bruchstückhaft lassen Dayton Ward und Kevin Dilmore die Geheimnisse hervor.

Angefangen von dem eigentlichen Rätsel des Gen-Codes der Tomol, bis hin zum möglichen Stopp ihrer Verwandlung. Allein deswegen bleibt man als Leser am Ball, aber irgendwie zieht sich die Auflösung viel zu sehr in die Länge. Die ständigen Kämpfe lenken vom Geschehen ab und lassen den Erzählfluss stagnieren. Als dann auch noch der klingonischen Captain die Einsicht bekommt zwingend mit der Föderation Zusammenzuarbeiten und das er am Ende mit leeren Händen vor seinen Vorgesetzten stehen muss, hat mich endgültig verblüfft. Vielleicht lag es aber auch an der starken Vorstellung von David Mack. Die Tomol als Volk haben dennoch eine interessanten Lebenswandel, welcher ruhig später noch einmal auftreten kann.

Der zynische und zum Teil auch witzige Schlagabtausch zwischen den beiden Captains der Sternenflotte bringt einen zurück in die gute alte Zeit und da Kirk nicht all zu weit entfernt unterwegs ist, werden sich besonders Fans der Classic-Serie über diesen Roman freuen. Schaut man über manch trockene Strecke hinweg und verliert sich in den Passagen, in den fantastische Forschungsergebnisse geliefert werden, darf man wieder Star Trek erleben wie es sein sollte. Das Unbekannte wird entdeckt und die verlorenen Zivilisation werden wiedergefunden. Mit dem Ende hat man sogar offen gelassen, ob es nicht doch weitergeht und ob wir noch einige andere Abenteuer aus der Taurus-Region miterleben dürfen.

Fazit:
Dayton Ward & Kevin Dilmore haben nicht nur ein schweres Erbe zu tragen, sondern müssen einem ganzen Volk eine neue Zukunft und ihre Vergangenheit schenken. Dabei können sie ihrem Vorgänger David Mack leider nicht ganz das Wasser reichen. Der Roman hat seine Längen, seine Kämpfe, seine spannenden Aufdeckungen und trotz allem aber Star Trek Feeling, was dank starker Charaktere und einem fantastischen Volk zu verdanken ist. Vielleicht geht die Reise weiter und selbst wenn nicht, abgeholt als Sci-Fi-Fan wurde ich dennoch.

Matthias Göbel

Autor:
Dayton Ward, Kevin Dilmore
Taschenbuch: 397 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 04.12.2017
ISBN: 978-3-95981-439-3

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Cover des Buches Star Trek - Corps of Engineers 25: Die Hinterlassenschaft des Feuers (ISBN: 9783864258794)S

Rezension zu "Star Trek - Corps of Engineers 25: Die Hinterlassenschaft des Feuers" von Dayton Ward

Band 25: Die Hinterlassenschaft des Feuers
startrekchvor 6 Jahren

Nach dem Wahnsinns Feuersturm-Zweiteiler, geht’s direkt weiter mit der siebten Staffel.
Wir begleiten Domenica Corsi und ihr Freund? Fabian Stevens, die gemeinsam der Familie Corsi einen Besuch abstatten. Leichter gesagt als getan, das weiss man ja schon, wenn man Domenica "Kernbruch" Corsi etwas kennt. Von irgendjemand hat sie ja ihre kühle und von aussen eher aggressive Art. Sie ist praktisch genauso wie ihr Vater, der alles andere als Glücklich ist, dass sie damals der Sternenflotte beigetreten ist.
Fabian Stevens versucht auf seine eigene etwas dümmliche Art, die Situation zu entschärfen, was für einige Schmunzler sorgt. Der Arme.

Warum ihr Vater solch einen Hass auf die Sternenflotte hat, wird dann in einer ausführlichen Rückblende erklärt.

Irgendwie muss es nach Feuersturm ja weitergehen, und das ist diesem eBook ganz gut gelungen.

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