Kevin Emerson Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

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Inhaltsangabe zu „Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden“ von Kevin Emerson

Die Menschheit hat nur noch eine Chance ... Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lily sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.

Ich habe dieses Buch nur noch quer gelesen, weil mich die Story gar nicht packen konnte. Daher werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen

— Miia

Überraschender guter Auftakt, den ich so nicht erwartet hattet. I like. ;-)

— Suka

Hatte einige Paralelen zu anderen Bücher, aber dennpch gut!

— mybookishdream

3,5

— Marleen21

Tolles Buch mit paar schwachen Stellen

— Patchwork_Family_yt

Etwas schwach, mit genialem Ende!

— mii94

Trotz spannender Ansätze und viel Potential leider sehr enttäuschend.

— Yllin

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein durchaus spannendes Buch und einer guter Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe.

— sweety90

Eine Geschichte die mich erst zum Schluss richtig mitreißen konnte...

— Jessi1989

Der erste Band konnte mich nicht 100%ig überzeugen, hoffe, dass der zweite Band mehr verrät.

— CoffeeToGo

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  • Leider nicht wirklich mein Fall

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Gruseldolly

    06. September 2017 um 23:32

    Was ein Tauchunfall alles bewirken kann ist unglaublich- zumindest für Owen Parker. Denn in der Welt in der er lebt herrscht nicht nur die Angst vor einer Klimakatastrophe vor, nein, er muss sich außerdem mit seiner verzwickten Verliebtheit gegenüber Lilly herumschlagen. Doch nach einem Zwischenfall beim Schwimmtraining wird alles anders, denn Lilly interessiert sich plötzlich für ihn. Auf den ersten Blick ist dieses Buch wirklich grandios. Das Cover sieht interessant aus und macht wahnsinnige Lust auf das Buch, doch im inneren sieht es etwas anders aus. Die Charaktere waren mir komplett unsympathisch und vor allem mit Tauchlehrerin Lilly kam ich gar nicht zurecht. Doch auch mit Owen wurde ich einfach nicht warm. Selbiges gilt für die Handlung des Buches. Der Einstieg ist schnell, da man mitten ins Geschehen hineingeworfen wird, doch danach folgt ein endloser erklärender Part, der sich für mich einfach fast unüberwindbar dargestellt hat. Trotzdem habe ich es geschafft dieses Buch zu beenden- auch, wenn es wahnsinnig lange gedauert hat. Eines muss man dem Autor lassen: Sein Schreibstil ist toll. Alles ist sehr gut umschrieben und erklärt. Die Ursache für die Klimakatastrophe und die damit Verbundenen Veränderungen sind gut herausgestellt und verständlich. Trotzdem endet die Reise für mich hier. Die Beiden Hauptcharaktere konnten mich leider nicht überzeugen. Die Reihe werde ich mit Sicherheit nicht weiterverfolgen. 3 von 5 Sternen für diesen ersten Band.

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  • Schlechte Bücher sollte man abbrechen

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Miia

    01. April 2017 um 20:54

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt:  Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen. Meine Meinung:  Ich bin irgendwann mal aus Zufall auf die Reihe gestoßen, fand den Klappentext ansprechend und hab den ersten Band dann geschenkt bekommen. Erst jetzt bin ich dazu gekommen, ihn mal zu lesen und hab nach der Hälfte des Buches nur noch quer gelesen und dann das Buch abgebrochen.Das liegt daran, dass mir der Verlauf der Geschichte einfach gar nicht gefallen hat und vorallem in eine ganz andere Richtung lief als ich erwartet hatte. Denn bei den Fähigkeiten, die Owen langsam aber sicher erlangt, handelt es sich um Kiemen und die Fähigkeit unter Wasser zu atmen und zu reden. Ich mag Fantasywesen, aber alles was mit Meereswesen zu tun hat, ist irgendwie nicht mein Ding. Meist mag ich die Geschichten nicht, weil die Fähigkeiten für mich immer irgendwie gleich sind und ich einfach die Geschehnisse unter Wasser sehr langweilig und langatmig finde. Mich stört dann häufig die Atmosphäre - kurz gesagt: Meereszeug ist einfach nicht mein Ding. Das war schon mal ein Teil, der mir irgendwie die Lust am Lesen genommen hat. Dazu kommt dann noch, dass mir der Dystopieteil der Geschichte einfach zu wenig ausgearbeitet ist. Der Autor erklärt nur in wenigen Worten wie die Welt in der Geschichte aufgebaut ist und wie es zu diesem Zustand kam. Leider bleibt er dabei aber sehr oberflächlich, erzählt sehr wenig und geht nicht in die Tiefe. Wie genau Owen und seine Freunde vorher gelebt haben, wie es zu Camp Eden kam und wie es im restlichen Teil der Kuppel zugeht - all das bleibt dem Leser verborgen. Ich konnte mir daher absolut kein Bild von der Gesellschaft und der Welt machen. Das ist für mich ein ziemlich großer Kritikpunkt, wenn es eben um eine dystopische Geschichte geht - denn gerade die Veränderung der Gesellschaft zu erleben, ist für mich in solchen Reihen ein ziemlicher großer Anreiz und der springende Punkt, damit ich am Ball bleibe. Kevin Emerson konnte mich leider nicht an seine Geschichte binden. Ich könnte immer so weiter mit meiner Kritik machen. Ich habe das Buch zwar nicht im Detail zu Ende gelesen, habe also nicht jeden Dialog gelesen, aber durch das Querlesen zumindest mitbekommen, was nach und nach noch so passierte. Viele Dinge sind mir persönlich einfach zu unlogisch, andere wiederum zu wenig erklärt. Man muss zwar sagen, dass der Verlauf der Geschichte wirklich neu ist und der Hintergrund der Geschichte auch sicherlich vom Autor gut durchdacht ist, die Umsetzung aber meines Erachtens einfach gescheitert ist. Daher konnte mich persönlich das Buch nicht mitreißen. Ich werde der Reihe leider den Rücken kehren.  Fazit:  Ich werde der Reihe leider den Rücken kehren und bin auch der Meinung, dass man Bücher abbrechen sollte, die einem einfach nicht zusagen. Als die Geschichte in Richtung Meereswesen abdriftete, war für mich der Drops eigentlich schon gelutscht, weil ich die Art von Fantasy nicht sonderlich mag. Dazu kommt noch, dass der dystopische Teil der Geschichte aufgrund fehlender Erklärungen viel zu kurz kommt. Kevin Emerson konnte mich mit seiner Geschichte leider gar nicht überzeugen und ich kann daher nur einen Stern vergeben!

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  • ein ordentlicher Auftakt der dystopischen Trilogie

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Manja82

    21. August 2016 um 13:56

    KurzbeschreibungDie Menschheit hat nur noch eine Chance ...Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.(Quelle: Heyne fliegt!)Meine Meinung„Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden“ stammt vom Autor Kevin Emerson. Bisher war mir der Autor unbekannt und so war ich wirklich sehr gespannt auf diesen Auftakt der Dystopie-Trilogie.Owen Parker ist hier einer der Protagonisten. Er lebt in Yellowstone, einer unterirdischen Stadt. Owen ist einer der wenigen Jugendliche im Camp. Mir gefiel Owen eigentlich ganz gut, auch wenn er irgendwie kaum aus sich herausgeht und daher eher unscheinbar auf mich gewirkt hat.Lilly ist eine Juniorbetreuerin. Gleichzeitig lernt sie Owen das Tauchen. Auf Jungs, also auch auf Owen wirkt Lilly sehr anziehend, sie können sich kaum von ihr wenden.Dann gibt es noch Leech und die anderen Jungs der Hütte, wo Owen lebt. Leech ist quasi der Anführer, was er in der Hütte sagt ist Gesetz. Ich mochte Leech nicht unbedingt, seine Art wirkte auf mich rebellisch und ziemlich aggressiv.Die anderen Charaktere der Geschichte sind dem Autor ganz gut gelungen. Man entwickelt recht schnell Sympathien für den ein oder anderen und verfolgt ihr Leben dann meist sehr interessiert.Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und man kommt locker durch die Geschichte. Mit der Zeit gerät man als Leser immer tiefer ins Geschehen und kann diesem auch mühelos folgen.Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Owen. Kevin Emerson hat hier die Ich-Perspektive verwendet. So taucht man als Leser tief in die Gedanken von Owen ab, kann seine Handlungen nachvollziehen und ist quasi immer zugegen.Die Handlung ans sich ist sehr dystopisch. Unsere Welt, wie wir sie heute kennen, gibt es nicht mehr. Doch es ist nicht nur eine reine Dystopie, es gibt durchaus auch mystische Elemente mit ins Geschehen ein.Dadurch das Owen die Geschichte dem Leser erzählt ist man immer auf seinem Kenntnisstand. Erst nach und nach fügt sich alles wie ein Puzzle zusammen. So entwickeln sich aber leider auch ein paar Längen im Verlauf der Geschichte und ich hatte schon auch etwas Mühe am Ball zu bleiben. Doch wenn erst einmal klar ist was es mit Camp Eden wirklich auf sich hat will man wissen wie es weitergeht. Die Spannung entwickelt sich hier erst nach und nach. Plötzlich gibt es auch Action und man ist einfach gefesselt.Das Ende ist für einen ersten Band ganz okay. Klar es bleibt so einiges offen, was dann hoffentlich im zweiten Band schon geklärt wird. Ansonsten aber passt das Ende gut zur Gesamtgeschichte.FazitZusammengefasst kann ich sagen ist „Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden“ von Kevin Emerson ein ordentlicher Auftakt der dystopischen Trilogie.Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein leicht lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die ein wenig braucht um in Gang zu kommen, dann aber richtig spannend und actionreich wird, haben mich hier sehr gut zu unterhalten gewusst.Durchaus lesenswert!

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  • Gute Story, aber es fehlt leider an der Umsetzung

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    lovelyliciousme

    25. July 2016 um 10:47

    Worum geht es in dem Buch?Owen Parker verbringt seine Zeit im Feriencamp Eden.Er lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist. Um sich von der Sonne nicht die Haut verbrennen zu lassen, bewohnen die meisten Menschen riesige Kuppeln oder flüchten in eine dieser.Doch es gibt Nomaden, die sich dieser Flucht nicht unterwerfen und aufgrund von Schutzkleidung außerhalb der Festungen leben.Owen muss im Camp eine Schwimmprüfung bestehen um alleine in dem großen See schwimmen zu dürfen. Dabei kommt es zu einem dramatischen Unfall. Owen geht unter und ist fast 10 Minuten auf dem Boden des Sees, bevor er gerettet wird. Jeder normale Mensch wäre tot, nur Owen nicht! Er hat in dieser Zeit eine außergewöhnliche Fähigkeit entwickelt. Ihm sind Kiemen gewachsen, die ihn zu einer Art menschlichem Fisch machen.Zusammen mit Lilly, seiner Tauchlehrerein versucht Owen diese Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Denn auch Lilly scheint ein Geheimnis zu haben!Durch Zufall folgt Owen bei einem Tauchausflug einem Licht, einer sogenannten Sirene. Diese verrät Owen, dass er ein Nachkomme der Bewohner von Atlantis, der versunkenen Stadt ist, ein sogenannter Atlanter.Ihm obliegt diese Gabe, weil er eine Aufgabe zu erfüllen hat.Doch, nicht alle scheinen damit einverstanden zu sein und eine Jagd beginnt. Können Owen und Lilly flüchten um diese Aufgabe zu erfüllen oder werden sie vorher geschnappt?Wer ist Kevin Emerson?Kevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band. Kevin Emerson lebt in Seattle.Wie hat mir das Buch gefallen?Ich habe das Buch vor ungefähr 3 Tagen ausgelesen und setze mich erst jetzt an diese Buchrezension. Dies liegt leider nicht daran, dass es mich so gefesselt hat und ich meine Begeisterung einfach nicht in Worte fassen kann, sondern eher daran, dass ich leicht schockiert bin.Dieses Mal muss ich gestehen, habe ich mir das Buch selber ausgesucht und als Rezensionsexemplar gewünscht, weil mich der Klappentext angesprochen hat und ich sowieso gerne Dystopie Romane lese. Doch, leider wurde ich massivste enttäuscht.Es handelt sich bei diesem Buch um Teil 1 einer Reihe. Also, vom Prinzip eine Geschichte, in die der Leser eingeführt werden muss. In eine neue Welt, in die es gilt einzutauchen und sie sich dementsprechend auszumalen und vor seinem inneren Auge zum Leben zu erwecken. Leider ist dies Kevin Emerson überhaupt nicht geglückt. Der Leser wird in eine „neue“ alte Welt hineingeworfen, mit Begrifflichkeiten wie z.B. „Hub“ die man weder nachvollziehen kann, noch werden sie erläutert oder erklärt. Ich weiß bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht, was manche Worte bedeuten, wie ich mir diese Welt konkret vorzustellen habe und ob es außer dieser Kuppel über dem Camp noch andere gibt.Das hat mich absolut missmutig gestimmt, denn nichts ist wunderbarer und schöner, als sich die Welt in der sich die Protagonisten bewegen vor die Augen rufen zu können. Von daher, kann ich noch nicht einmal viel über die Gegebenheiten dieser neuerschaffenen Dystopie Welt sagen und beisteuern! Finde ich absolut schade, aber Kevin Emerson, hat sie leider in diesem Band nicht gut transportiert und nur ansatzweise angekratzt, so dass die Phantasie keine Chance hat es weiterauszuführen, da es einfach zu wenige Informationen waren.Die Geschichte selber, die er versucht zu erzählen, ist in ihren Grundzügen wirklich sehr gut. Aber auch hier hapert es massivste an der Umsetzung. Vom Prinzip geht es darum, dass Owen, der in dem Feriencamp Eden ist, plötzlich Kiemen bekommt und schwimmen kann wie ein Fisch. Zufällig entdeckt er aber, dass er nicht der Einzige ist, dem diese Wandlung widerfahren zu sein scheint, sondern noch 4 weitere Jugendliche mit dieser Art von Wasseratmung ausgestattet sind. Mit seinen neuen Freunden verbringt er Abende am See, bis er eines Nachts ein Licht unter Wasser entdeckt, welches ihn ruft und welchem er folgt. Dieses Licht geleitet ihn zu der versunkenen Stadt Atlantis. Es stellt sich heraus, das Owen ein Nachfahre dieser Bewohner ist und das er eine Aufgabe zu erfüllen hat. So, und ab diesem Zeitpunkt verliert die Geschichte ein wenig den Faden und driftet ab, denn manche Geschehnisse sind hier nicht mehr wirklich nachvollziehbar erzählt und oftmals hatte ich das Gefühl dass der Autor in seiner Handlung gesprungen ist. Das manche Absätze und Passagen nicht ausführlich genug beschrieben wurden und sich gedankliche Sprünge in manchen Absätzen befinden, die der Leser nur schwer nachvollziehen kann.Mir persönlich ist es irgendwann zu langweilig, zu langatmig und viel zu kompliziert geworden, so dass sich mein Lesevergnügen auf fast null reduziert hat. Fand ich leider sehr schade, denn meine Erwartungshaltung war eine etwas andere, da mich der Klappentext mehr als neugierig gemacht hat. Oftmals konnte ich manche Passagen nicht nachvollziehen und wusste daher auch nicht, was gerade vor sich ging, in welchem Abschnitt der Geschichte wir uns befanden und wie alles miteinander in Verbindung steht. Dennoch, wenn man all diese Kritikpunkt etwas zur Seite schiebt, hat Kevin Emerson das Buch gut geschrieben. Denn trotz alledem lässt es sich flüssig, schnell, gradlinig und unverschnörkelt herunterlesen. Manchmal ist es zu starr, nicht bildlich genug, so dass die Bilder im Kopf ausbleiben und sich das Buch nicht in einer 3D Version vor den Augen widerspiegelt, sondern es bleibt stetig ein plattes eindimensionales Stück Papier. Hätte er mehr Adjektive genutzt und sich der bildlichen Sprache verstärkter bedient, wäre der eine oder andere Stolperstein gar nicht erst entstanden.Seine erschaffenen Protagonisten, bei denen es sich in diesem Band hauptsächlich um Owen und Lilly dreht, sind auch hier nicht ganz vollständig. Mag sein, dass er dies bewusst gemacht hat, um den Charakteren eine Chance zu geben zu wachsen, von Band zu Band oder es war ihm nicht so wichtig. Dies ist schwer zu beantworten. Denn wirklich viel erfährt man nicht zwingend über die beiden. Ich habe in beiden Fällen eine vage Vorstellung davon, wie sie aussehen könnten aber nicht zu 100%. Owen, zumindest mausert sich vom unscheinbaren Jungen, zu einem kleinen, wenn auch geheimen Mädchenschwarm. Owen, ist sehr sozial eingestellt, eher der ruhigere Typ, aber dennoch stark und skrupellos. Lilly, scheint der Schwarm vieler Jungen zu sein, aber irgendwie fühlt sie sich von Owen angezogen. Sie ist der Typ Mädchen, den alle toll finden und mit dem alle irgendwie befreundet sein möchten. Wohin die Entwicklung dieser beiden Protagonisten geht, kann ich überhaupt nicht einschätzen.Mein Fazit: Leider ein Buch, welches mich von seiner Umsetzung her sehr enttäuscht hat. Diese Geschichte hat viel Potenzial und aus ihr könnte man viel herausholen, doch das bleibt hier eindeutig auf der Strecke. Eher wird der Leser verwirrt, oftmals sogar demotiviert weiterzulesen, weil viele Punkte weder erläutert, noch ausführlich erklärt werden, sondern diese als gegeben gelten. Dadurch wird das Lesevergnügen absolut beeinträchtigt. Schade denn die Geschichte selber hätte eindeutig Potenzial.Daher kann ich nur 2 Herzen vergeben!Aufgrund dessen, ist es schwierig zu sagen, würde ich es empfehlen oder nicht. Eher tendiere ich zu einem Nein, als einem Ja. Dennoch, jeder Leser ist anders und jeder hat ein persönliches empfinden was ihm bei einer Geschichte wichtig ist.Daher mein Appell an alle die, die sich vom Klappentext angesprochen fühlen. Gibt dem Buch eine Chance und vielleicht gefällt es euch besser als mir. Allen anderen würde ich es nicht zwingend aufs Auge drücken wollen!XoXo MarenP.S. Ich mag es überhaupt nicht, ein Werk von einem Autoren schlecht zu machen. Vor allem weil dieser seine ganze Energie, seine ganzen Ambitionen, Gedanken, Zeit und Liebe dort hat hinein fließen lassen. Aber… es ist meine Meinung und es ist Gott sei Dank nur eine von vielen!

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  • Überraschend gut....

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Suka

    29. June 2016 um 15:38

    Die Erde hat unter Folgen des Klimawandels stark zu leiden und ein Leben an der Oberfläche ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die Sonnestrahlung ist und ein Leben an der Oberfläche nicht wirklich möglich. Somit gibt es als Lebensraum nur unterirdische Städte oder Kuppeln. Owen lebt mit seinem kranken Vater in einem HUB unter der Erde und verbringt die Ferien in Camp Eden, welches sich in einer Kuppel befindet. Bei der Schwimmprüfung bekommt er einen Krampf und droht zu ertrinken, ab hier nehmen die Dinge ihren Lauf.  Owen ertrinkt natürlich nicht, denn dann bräuchte es kein 432 Seiten und dazu noch 2 Fortsetzungen. Owen überlebt "Unfall" und es lüftet sich nach und nach das Geheimnis um ihn und Camp Eden. Owen gehört zum Volk der Atlanter von denen es noch genau 3 gibt und die als einzige die Menschheit vor dem weiteren Untergang bewahren können. An seiner Seite befindet sich Tauchlehrerin Lily und Lech und zu dritt versuchen sie den letzten Atlanter sowie schlussendlich auch Atlantis zu finden. Der Direktor des Camps hat seine eigenen Ziele und experimentiert an den einigen Jugendlichen im Camp herum die Fähigkeiten aufweisen. Er ist ebenfalls auf der Suche nach Atalntis um als erster die "Wunderwaffe" in die Hände zu bekommen. Von der mir zumindest nicht so wirklich klar ist was sie bewirken kann, außer die Menschheit retten..  Die Story ist aus Owens Sicht geschrieben und man merkt im Laufe der Geschichte wie Owen eine Entwicklung durchmacht. Vom zurückgezogenen Einzelgänger wird er langsam aber sicher zu einem selbstsicheren Jungen.  Lily ist nett, aber irgendwie find ich ihren Charakter etwas anstrengend, ebenfalls den von Leech.  Fazit ist aber trotzdem, das es überraschend guter Auftakt zu der Dystopiereihe ist, den ich so nicht erwartet hätte.

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  • "Flucht aus Camp Eden"

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    NickyMohini

    14. May 2016 um 13:34

    "Flucht aus Camp Eden" ist der Start einer spannenden Trilogie. Eine Welt in der Zukunft, die durch Klimakatastrophen kaum noch bewohnbar ist. Die Sonne ist so aggressiv, dass man nicht mehr unter ihr leben kann. Daher haben die Menschen Kuppeln gebaut, in denen sie nun leben.Owen ist das erste Mal im Feriencamp und als er bei einem Tauchunfall fast ums Leben kommt, ändert sich plötzlich alles. Er entdeckt Fähigkeiten an sich, die er nicht versteht und die ihm eigenartig vorkommen. Wie konnte er den Unfall überleben? Wieso darf er niemandem die genauen Details des Unfalls erzählen? Wieso will Lilly, dass er stillschweigen bewahrt?Nach und nach kommen Owen und Lilly einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur. Ihre Gegner schrecken vor nichts zurück. Doch wer ist Freund, wer ist Feind? Wem können sie vertrauen und woher kommen die Fähigkeiten? Das Cover hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Die Farben sind toll und mystisch. Es zeigt Owen und Lilly, die beiden Hauptprotagonisten. Im Hintergrund kann man das Feriencamp erahnen, in dem die beiden sich kennenlernen. Umrahmt wird das Cover von geheimnisvollen Zeichen. Owen ist kein typischer Mädchenschwarm und fühlt sich von den Jungen eher ausgeschlossen. Sein Unfall macht die Situation nicht besser und die anderen machen sich über ihn lustig.Als er Lilly trifft ist er sehr verunsichert. Lilly ist eine tolle Hauptfigur. Sie nimmt nichts einfach so hin, denkt viel über die Welt und das Geschehen nach und versucht eine Lösung zu finden. Sie ist liebenswert, vertrauensvoll und eine gute Freundin, mit der man auch Spaß haben kann. Im Laufe der Geschichte lernen Owen und Lilly sich besser kennen. Die beiden ergänzen sich gut und harmonieren miteinander. Man merkt, wie Owen nach und nach aufblüht. Ich mag Bücher, die in der Zukunft spielen. Ich finde es sowohl erschreckend als auch atemberaubend zu lesen, wie die Welt einmal aussehen könnte und in "Die Vertriebenen" finde ich die Welt sehr beängstigend. Ich frage mich immer, ob wir auch mal an so einen Punkt kommen werden und wie unsere Welt in der Zukunft aussehen wird. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte zeigt tolle Ansätze, jedoch konnte mich das Buch nicht packen. Es ist gut und spannend und ich freue mich auch auf die anderen beiden Teile, aber irgendetwas hat mir gefehlt, um mich komplett mitzureißen. Es ist eine interessante Geschichte, aus der man aber noch etwas mehr hätte herausholen können.

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  • Tolles Buch mit paar schwachen Stellen

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Patchwork_Family_yt

    29. April 2016 um 17:10

    Die Vertriebenen: Flucht aus Camp EdenAutor: Kevin EmersonErschienen: 12. Oktober 2015Verlag: HeyneSeiten: 432 Seiten Zum Inhalt: Das Buch spielt in der Zukunft, die Erde leidet extrem unter der Klimaerwärmung. Die Menschen, die noch leben können nur unter Kuppeln überleben. Als Owen seine Tauchlehrerin Lilly beeindrucken möchte beim Tauchen, geschieht etwas sonderbares, er erkennt  Fähigkeiten an sich die er bisher nicht kannte. Mit Lilly versucht Owen seinen Fähigkeiten auf den Grund zu gehen, sie zu kontrollieren und zu begreifen. Doch leider sind nicht alle in seiner Umgebung der Meinung und dadurch geraten sie in große Gefahr. Cover: Das Cover ist sehr schön geworden, als ich das Buch noch nicht kannte gefiel es mir besser als jetzt nach dem Lesen. Meiner Meinung passen die dargestellten Personen nicht zu den Charakteren im Buch. Besonders Owen ist für mich ein schmächtiger hagerer Junge und nicht wie auf dem Cover smarter Typ Junge.  Meine Meinung: Ich war gespannt auf die Geschichte, der Klappentext klang sehr interessant. Ich hatte mir im Vorfeld verschiedenen Rezensionen durch gelesen, obwohl diese eher mittelmäßig waren wollte ich es gerne lesen. Das Reinkommen ins Buch fiel mir sehr leicht, die ersten Seiten flogen nur so dahin, dann kamen aber immer mehr langweilige stellen die mich in meiner Leseflut gestört haben. Der Schreibstil von Kevin Emerson ist wirklich gut, mir gefiel auch sehr das die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Es war mein erstes Buch wo ich aus der Sicht eines Jungen gelesen habe, was mir sehr gut gefiel. Zum Ende ging es wieder hoch mit der Geschichte, die Idee ist der hammer auch wenn sie zwischen durch doch bisschen verwirrend ist aber ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es mit Owen und Lilly weiter geht. Tolles Buch mit paar schwachen Stellen ***

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  • Leider sehr enttäuschend :(

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Caro1893x

    03. April 2016 um 13:39

    Zum Inhalt: Die Erde in der Zukunft. Sie ist durch die Klimaerwärmung kaum noch bewohnbar. Lediglich unter Kuppeln lässt es sich noch leben. Als Owen beim einem Tauchwettbewerb die Tauchlehrerin Lilly beeindrucken will und über seine Grenzen hinausgeht, hat er einen Unfall. Aber statt zu ertrinken, überlebt er. Denn Owen hat eine Gabe, eine Gabe die mächtiger ist, als er sich in diesem Moment bewusst ist. Seine Gabe könnte die komplette Menschheit retten. Doch irgendjemand hat etwas dagegen und Lilly und er geraten in große Gefahr. Meine Meinung: Ich stehe ja total auf Dystopien und so dachte ich mir, dass ich mit "Die Vertrieben - Flucht aus Camp Eden" auch nicht viel falsch machen kann. Leider habe ich mich in dieser Annahme getäuscht. Iclh wurde mit dem Buch überhaupt nicht warm, zu keinem Zeitpunkt. Das ist echt schade, denn der Klappentext klang so vielversprechend und spannend. Als ich dann aber zu lesen angefangen habe, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte überhaupt nicht in Gang kommt. Owen entdeckt seine Fähigkeiten und lernt andere Jugendliche mit den gleichen Fähigkeiten kennen. Und mehr passiert gefühlt auch nicht, auf den ersten 100-200 Seiten. Und so schleppte sich die Geschichte nur so dahin und ich musste mich regelrecht zum Lesen zwingen. Auch den Protagonisten fühlte ich mich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Form nah. Sie blieben blass und so konnte ich auch keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Es gibt Bücher, da retten die Protagonisten die Geschichte, einfach weil sie so klasse ausgearbeitet sind oder man so mit ihnen mitfühlt. Hier ist das dem Autor leider so gar nicht gelungen, schade. Auch im weiteren Verlauf, gelingt es der Geschichte nicht, eine wirkliche Spannung aufzubauen. Ich quälte mich mühsam durch die Seiten und wartete darauf, das endlich etwas passiert. Zugegeben, die Idee selbst, ist gar nicht so schlecht, aber die Umsetzung ist für mich nur wenig überzeugend. Die fesselnde Spannung, die ich mir erhofft hatte, blieb leider aus und so kann ich dem Buch nur wenig positives abgewinnen. Zudem ist dieses Buch der Beginn einer Reihe, weswegen natürlich vieles offen und ungeklärt bleibt. Ich denke jedoch nicht, dass ich zu den weiteren Bänden greifen werde, denn dafür fehlt mir einfach die Motivation. Ich habe überhaupt kein Interesse daran zu erfahren wie die Geschichte weitergeht. Zudem ist mir das Buch schon jetzt überhaupt nicht mehr so richtig präsent, was für mich ein eindeutiges Zeichen ist, dass ich diese Reihe wohl tatsächlich nicht mehr weiter verfolgen werde. Fazit: Leider eine sehr enttäuschendes Jugendbuch, das weder durch seine Charaktere noch durch eine spannende Handlung überzeugen kann. Schade :(

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  • Schwacher Anfang, tolles Ende

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    mii94

    25. March 2016 um 18:59

    InhaltOwen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.CharaktereOwen ist ein sehr hilfsbereiter, mitfühlender und liebevoller Halbwaise. Außerdem ist er PN, das heißt, er ist potentiell niedlich. Des Weiteren ist der junge Mann auch kreativ und clever. Und Owen ist auch sehr verletzlich und ernst. Aber auch ehrlich und offen und teilweise etwas naiv. Lilly ist eine sehr ehrliche und clevere junge Frau, die aber auch lügen kann, wenn es die Situation verlangt. Manchmal ist Lilly auch sehr naiv. Außerdem versucht sie alles für ihre Familie - ihre Freunde - tun. Sie weis, was sie will und versucht das immer durchzusetzen. Des Weiteren nimmt sie nicht alles so hin, sondern hinterfragt einiges. Leech ist der King des Camps. Er gibt viel damit an, dass er schon so oft im Camp war und immer wieder zum Camp zurückkehrt. Außerdem ist er sehr abwertend und später erfährt man, dass er dem Falschen vertraut hat, von welchem er auch unterdrückt wird. Und Leech ist sehr kreativ. Zum Inhalt und SchreibstilDer Inhalt hat mir sehr gut gefallen, vor allem, weil ich das in dieser Form noch nie gelesen hab und es somit etwas Neues für mich war. Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir auch sehr gut gefallen, da keine 2 Charaktere gleich waren, was ja ab und an der Fall ist. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass ich am Anfang sehr lange gebraucht habe, um in die Geschichte hinein zu kommen. In meinen gewohnten Lesefluss habe ich auch nur schwer gefunden, aber zum Schluss, als ich mich an den Stil gewohnt hatte, habe ich es gerne gelesen. Also kann ich zum Schreibstil sagen, dass er im ersten Drittel sehr langweilig und zäh war und dann zwischen dem zweiten und dritten Drittel flüssiger wurde. Zum AutorKevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Durch seine Schüler kam er auf die Idee, sich Bücher für Jugendliche auszudenken. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band - und unterrichtet, was ihm noch immer sehr viel Spaß macht. Kevin Emerson lebt in Seattle.EmpfehlungIch empfehle dieses Buch jedem, der gerne etwas lesen möchte, das in der Zukunft spielt, dann lest es! :) Taschenbuch: 432 SeitenVerlag: Heyne Verlag (12. Oktober 2015)Sprache: DeutschISBN-10: 3453596455ISBN-13: 978-3453596450Preis Taschenbuch: 8,99 EuroPreis eBook: 7,99 Euro

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  • Enttäuschender Auftakt...

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Yllin

    01. March 2016 um 22:18

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden (1) Autor: Kevin EmersonGenre: Jugendbuch, Science FictionErschienen: 12. Oktober 2015Seiten: 432Einband: TaschenbuchVerlag: heyne>fliegtISBN: 978-3-453-59645-0Preis: 8,99€ [D] / 9,30€ [A] Rating: ♥♥ Inhalt "Die Menschheit hat nur noch eine Chance... Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen." - Quelle: Verlag Cover ♥♥♥ Auch hier bestätigt sich mal wieder, was ich in meinen restlichen Rezensionen immer wieder betone: Ich bin kein Freund von Foto-Covers. Denn so schön die darauf abgebildeten Gestalten auch sein mögen, sie wirken oftmals viel zu steif in Szene gesetzt und aus Perfektionsgründen bis zur Entfremdungnachbearbeitet. Mit ihrem leeren Zombieblick stellen sich die hübschen Fotomodels, die oftmals gar nicht wissen, wofür sie eigentlich fotografiert werden, zwischen mich und meine Vorstellungskraft. Obwohl die Farben bei Die Vertriebenen hübsch gewählt wurden, gefällt mir die Gesamtgestaltung des Covers eher weniger - ironischerweise passen die abgebildeten Figuren trotzdem sehr gut zu den im Buch beschriebenen Charakteren Lily und Owen: er ein wenig jünger und schmächtiger, nicht der typische sexy Muskelprotz von nebenan, sie mit ihrem undurchdringlich schwarzem Haar und dem Revoluzzerblick - passt! Nichtsdestotrotz gefällt mir die Aufmachung etwa so gut, wie das Buch im Allgemeinen: mittelmäßig. Charaktere ♥♥ Owen Parker: Beim Lesen habe ich mich immer wieder dabei erwischt, dass meine Meinung über Owen stets zwischen Gleichgültigkeit und Abneigung schwankte. Obwohl ich es eigentlich gut finden müsste, dass er sich von den gängigen Prototypen eines Jugendbuch-Helden unterscheidet, indem er eben nicht dem Schönheits-, Sportlichkeits- und Beliebtheitsideal derselben unterwirft, trotzdem wirkte Owen - vielleicht gerade deshalb - auf mich schwächlich, weinerlich, missgünstig, passiv und zu einem großen Teil auch nervig. 'Bloß nicht auffallen' ist seine Devise im Feriencamp, während er seinen Mitschülern hinterher schlurft wie ein totaler Langweiler. Sobald er bemerkt, dass in ihm Kräfte schlummern, die andere nicht haben, wird er überheblich und fantasiert, seine neu gewonnene Fähigkeit gegen Leech einzusetzen, einen Jungen, den er nicht leiden kann, weil er andere, eingeschlossen ihm selbst, schikaniert. Allein das zeugt nicht gerade von großer Charakterstärke, denn abseits seiner übernatürlichen Kraft bringt er es einfach nicht auf die Reihe, sich gegen seinen Rivalen zu behaupten und ihn mit 'fairen Mitteln' zu stellen. Im Umgang mit ihm "unterlegeneren" Mitschülern benimmt er sich arrogant und abfällig, als gäbe er sich nur mit ihnen ab, weil er keine andere Wahl hat. Hinzu kommt seine übertriebene Besessenheit von Lily, seiner nur wenig älteren Schwimmtrainerin, der er vom ersten Moment an verfallen ist und ihr hinterher dackelt wie ein debiler Köter, in der Hoffnung sie könne irgendwann auf ihn aufmerksam werden. Und obwohl er sich in ihrer Nähe wie ein Volltrottel aufführt, ihr immer nur zustimmt und sie dann plötzlich stehen lässt, als es ernst wird, hat er damit wohl sogar Erfolg. In meinen Augen ist Owen kein Held, er ist nicht einmal ein angenehmer Zeitgenosse. Er mag gut möglich sein, dass mir sein Charakterbild missfällt, weil er von einem männlichen Autor abseits weiblicher Idealvorstellungen geschaffen wurde, aber Owen gibt mir als Leserin einfach nicht den geringsten Grund, warum ich ihn mögen oder mich auch nur für ihn interessieren sollte. Lily: Lily war im Vergleich zu Owen ein echter Lichtblick! Sie ist wortgewandt, charmant, selbstsicher und immer positiv, obgleich nicht immer optimistisch. Sie hat die Gefahr, die sich hinter Camp Eden verbirgt, schon sehr früh bemerkt und versucht, ihr Freunde davon zu überzeugen, die sie wiederum für eine nervige Verschwörungstheoretikerin halten. Auf ihre freche und zugleich sehr freundliche Art und Weise beeindruckt sie Owen - und auch andere Jungs in ihrem Umfeld -, scheint selbst aber nur am Rande Interesse für solcherlei Sachen wie Liebe zu haben, denn das Geheimnis um Camp Eden nimmt den Hauptteil ihrer Denkleistung ein. Sie ist eine starke Persönlichkeit, neigt allerdings zu einer sympathischen Portion Naivität, die nicht nur die Charaktere um sie herum, sondern auch den Leser von Zeit zu Zeit schmunzeln lässt. Wie ein kleines Mädchen, dass gerade ihre Liebe zu Boybands entdeckt hat, steckt sie auf fanatische Weise mit dem Kopf in den Wolken, sodass man sie, ihre Ideen und ihre übertriebenen Gefühlswallungen nicht immer ganz ernst nehmen kann. Bis zum Ende des Buches konnte ich allerdings nicht verstehen, dass jemand wie sie Interesse an jemandem wie Owen haben sollte: Das mag jetzt auf den ersten Moment oberflächlich klingen, aber im Vergleich zu ihr ist Owen flach, unsympathisch und schwächlich, weshalb die beiden in meinen Augen nicht im Geringsten zueinander passen. Vielleicht liegt das an der Erzählperspektive: Ein Mann schreibt aus der Perspektive eines pubertierenden Jungen, der kaum Charakter hat, aber trotzdem das schöne, starke und zeitweise uninteressierte Mädchen abbekommt. Soll das seiner Zielgruppe Mut machen? Schreibstil ♥♥♥ Kevin Emersons Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, stilistisch einwandfrei und seine Sprache einfach, wie es sich für das Jugendbuchgenre eben gehört. Da das Buch aus Owens Sicht geschrieben worden ist, haben mich die Einblicke in sein pubertierendes Jungenhirn meistens eher weniger interessiert, die vor allem die ersten drei Viertel des Buches dominieren. Erst, als Owen und Lily langsam das Geheimnis um das Camp Eden lüften, wurde es richtig spannend und der Autor versteht es ganz gut, Spannung aufzubauen und den Leser trotz nerviger Hauptfigur am Ball zu halten. Ein ganz besonders gewichtiger Kritikpunkt an Emersons Stil ist für mich, dass er sich nie allzu lange mit der selben Szene aufhält und somit immer irgendwie gehetzt wirkt, was besonders den dramatischen und wirklich interessanten Szenen einen großen Abbruch tut. So werden auf einen brutalen Fund im Forschungszentrum mit dramatischen, potentiell tränenreichen Folgen lediglich zwei läppische Seiten im Buch verwendet, ohne viel auszuschmücken, ohne das ganze emotionale Potential aus der Szene zu holen. Mir scheint einfach, dass der Autor sich vor der Konfrontation mit solch sensiblen Themen eher scheut, sie der Spannung wegen aber verwenden möchte. Also macht er es sich lieber besonders leicht und beschneidet die Blume ihrer Blüten, bis nur noch der grüne, lebensfähige Stumpf übrig bleibt. Schade. Handlung ♥♥ Wie weiter oben schon genannt fand ich das letzte Viertel der Handlung besonders spannend. Davor basierte die Handlung auf der üblichen Einführung wichtiger - dafür aber gleichermaßen uninteressanter - Charaktere, ihrer Beziehung untereinander und der ewigen Wiederholung und Weiterentwicklung von Theorien zum Thema 'Warum Camp Eden böse ist'. Sicherlich, hin und wieder passieren vereinzelt auch Dinge, die den Leser stirnrunzelnd zurück lassen, doch darauf wird, wie schon gesagt, nicht besonders viel Zeit verwendet. Handlung und Setting von die Vertriebenen haben ein großes Potential für ein episches Abenteuer, werden gegen Ende hin sogar überraschend brutal für ein Jugendbuch, bleiben jedoch nicht intensiv genug, um vollends zu begeistern. Es gibt vereinzelte Episoden aus der Vergangenheit, die den Rahmen der Haupthandlung aufsprengen und sich wie Fremdkörper inmitten einer Szene platzieren, um die Spannung möglichst in die länge zu ziehen, ohne viel Zeit an unnötige Beschreibungen zu verlieren. Stattdessen werden die eher störenden Episoden zur Erklärung der Umstände genutzt, bis es auch dem langsamsten Leser wie Schuppen von den Augen fällt. Wenig elegant, dafür aber umso effizienter gelöst. Kann man mögen, muss man aber nicht. Wenn eine entscheidende Szene, in der es soeben um den Tod eines wichtigen Charakters geht, plötzlich von seitenlangen, langatmigen Erklärungen zerschossen wird, nur eines blöden Cliffhangers wegen, dann finde ich das als Leser eher anstrengend und muss gestehen, dass ich das Buch vor Wut einen Moment aus der Hand legen musste, um mich anschließend durch den langweiligen Part bis zum spannenden Kern hindurchzufressen. Mein Ding war es nicht. Gesamtwertung ♥♥ To put it in a nutshell: Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden hat mich im Vergleich zu anderen Büchern, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, sehr enttäuscht. Trotz der zum Teil sehr spannenden Szenen und einer Hintergrundgeschichte mit großem Potential, fühlte sich der erste Teil der Atlantis-Reihe so zäh, oberflächlich und schwach an wie sein Hauptcharakter Owen. Der war mit seiner stets weinerlichen Einstellung, seinem geringen Selbstbewusstsein und seinem schwachen Charakter in Bezug auf andere Personen eher lästig und wenn er mich nicht gerade nicht die Bohne interessiert hat, dann hat er meine Nerven bis zum Zerreißen strapaziert. Lily, obgleich ihrer frechen, freundlichen, aber naiven Art, konnte das Leseerlebnis für mich nur wenig verbessern, da ich mich immer fragen musste, was um alles in der Welt sie an Owen findet. Auch die restlichen Charaktere waren so schwach, dass sie hier kaum erwähnenswert sind. Trotzdem hat mich das Setting und das Potential der Hintergrundgeschichte so überzeugt, dass ich dem zweiten Band gerne eine Chance geben will, die Schwächen des ersten wieder auszugleichen. Vielleicht habe ich Glück und Owen macht endlich eine Entwicklung durch, die mir gefällt. Spannung♥♥♥♥Romantik♥♥Humor♥♥Gewalt♥♥♥Action♥♥♥ - Eure Bücherfüchsin

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  • Eine Dystopie der etwas anderen Art

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    sweety90

    21. February 2016 um 11:24

    Inhalt Nach einem Tauchunfall in einem Feriencamp geschehen seltsame Dinge mit Owen. Auf einmal hat er Fähigkeiten, die kein Mensch haben sollte. Aber genau diese Fähigkeiten könnten es den Menschen ermöglichen auf der, vom Klimawandel, zerstörten Erde zu überleben. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin macht Owen sich daran die Geheimnisse seiner neuen Fähigkeiten zu erkunden und gerät dabei in äußerste Gefahr. Eigene Meinung Der Klappentext hat mich direkt begeistert und mich neugierig werden lassen. Zwar gibt es derzeit eine regelrechte Schwemme an Dystopien, aber „Die Vertriebenen“ unterscheidet sich von den anderen, da hier auch mystische Elemente eine Rolle spielen, auch wenn die Grundidee die gleiche ist. Am Anfang hatte ich trotzdem meine Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen, da auf den ersten 150 Seiten leider kaum was passierte und ich mich gelangweilt habe. Allerdings bin ich froh, dass ich durchgehalten habe, denn nach dem holprigen Start entpuppte sich die Geschichte als recht spannend und gut durchdacht. Auf einmal passiert so viel und es gibt unerwartete Wendungen, die richtig Schwung hinein bringen und die langwierigen ersten Seiten direkt wieder vergessen machen. Die Darstellungen der einzelnen Orte und Szenen sind gut rübergebracht, da der Autor es schafft sehr bildlich zu schreiben. Der Protagonist Owen war mir sehr sympathisch und seine Art ist authentisch. Auch er ist ein Grund, warum „Die Vertriebenen“ sich von anderen Dystopien unterscheidet, da ein männlicher Protagonist doch recht selten vorkommt. Ihm zur Seite gestellt ist die Tauchlehrerin Lilly, welche auch sehr gut dargestellt wurde. Aber auch andere Charaktere wie Leech kommen sehr gut rüber, vor allem seine unausstehliche Art. Die Schreibweise ist sehr flüssig und leicht zu lesen, zudem ist sie, wie schon erwähnt, ziemlich bildhaft, was mir gut gefallen hat. Das Cover ist nicht sonderlich geheimnisvoll oder auffallend, sondern sticht eher durch seinen Titel ins Auge. Frau und Mann auf dem Cover scheint sich derzeit ziemlich durchzusetzen, wodurch man wirklich durch einen guten, prägnanten Titel punkten muss. „Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden“ ist der Auftakt einer Dystopie-Trilogie, Teil 2 erschien Anfang Januar und Teil 3 wird im Mai erscheinen. Fazit Trotz anfänglicher Schwierigkeiten ein durchaus spannendes Buch und einer guter Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe. Die Protagonisten sind gut dargestellt, ebenso wie die Klimaerwärmung und ihre Folgen. Teil zwei werde ich mir bei Gelegenheit auf jeden Fall kaufen. Empfehlung Dystopie-Fans, die auch gerne Fantasy lesen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. 

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  • Habe mehr erwartet..

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    EnnaM

    17. February 2016 um 15:33

    Eine Verbrannte Welt. Eine uralte Bestimmung und zwei Jugendliche, die alles riskieren. Zum Inhalt: Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lily sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf.. Meine Meinung: Der Klappentext hat sich meiner Meinung nach sehr vielversprechend angehört und auch das Cover machte die ganze Sache noch interessanter. Ich war total neugierig auf das Buch, da ich nicht wusste, was mich erwartet und somit habe ich mich einfach blindlings auf diese Geschichte eingelassen.  Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ schwer. Ich konnte mich nur schwer in den Hauptprotagonist Owen hineinversetzen und auch mit dem Schreibstil hatte ich anfängliche Schwierigkeiten. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, der Autor hat also eher mit kurzen, abgehackten Sätzen gearbeitet, was mir zu Anfang überhaupt nicht zugesagt hat. Nach ungefähr 100 Seiten konnte ich mich dann aber so langsam mit dem Schreibstil anfreunden, was das Lesen für mich deutlich erleichterte. Leider passierte dann in den ersten 250 Seiten nicht viel und die Geschichte ging nur schleppend voran. Ich war kurz davor es abzubrechen, da es mich einfach nicht fesseln konnte und mich wirklich gelangweilt hat. Zum Glück habe ich durchgehalten, denn das Ende konnte mich dann absolut überzeugen. In den letzten 150 Seiten gewann die Geschichte an Fahrt und hat mich nicht mehr losgelassen. Die Geschichte hat Wendungen angenommen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte und dort haben sich mir Owen und die anderen Charakter endlich als sympathisch erwiesen. Trotz allem konnte das Ende nicht den schwachen Anfang wettmachen. Das ist extrem schade, da mir die Idee des Buches unglaublich gut gefallen hat, zumal eine Klimakatastrophe heutzutage gar nicht mal so abwegig scheint. Zudem flossen mythische, altertümliche Elemente mit ein, die eine solche Dystopie eigentlich hätte viel interessanter und spannender erscheinen lassen sollen. Das tat es aber nicht, da der Autor die Idee meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt hat. Man hätte so viel mehr aus dieser Geschichte herausholen können! Fazit: Die Idee hinter „Die Vertriebenen“ ist wirklich interessant, schwächelt aber bei der Umsetzung. Einzig das Ende konnte mich so richtig mitreißen, weswegen ich für dieses Buch knappe 3 Sterne vergebe. 

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  • Schwacher Anfang, starkes Ende

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    lenar

    31. January 2016 um 17:06

    Meine Meinung:   Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, durch die Neuerscheinungen. Ich war super neugierig auf das Buch, weil ich nicht so richtig wusste, was mich genau erwartet. Ich hatte vom Klappentext her gedacht, dass es sich um eine Dystopie mit Fantasyelementen handelt, da habe ich mich allerdings getäuscht. Dies war auch der Grund, warum mir das Buch wirklich gut gefallen hat, denn es ist in eine Richtung gegangen, mit der ich so nicht gerechnet habe, was aber sehr positiv ist. Der Autor hatte da wirklich eine tolle Idee und hat die Elemente toll verbunden. Außerdem fand ich die Idee mit dem Klimawandel sehr realistisch, da dies ein Thema ist, was uns momentan ja auch beschäftigt. Dennoch hatte ich anfangs Probleme mit der Welt, die er erschaffen hat. Mir fehlten vor allem zu Beginn einige Infos. um richtig in die Geschichte eintauchen zu können.  Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Owen, sodass man seine Gefühle und Gedankengänge gut nachvollziehen konnte. Zu Beginn des Buches musste ich mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen, denn Kevin Emerson hat einen Stil, der sich von anderen abhebt. Das Buch wurde ca. ab der Mitte richtig spannend. Es kam fahrt auf und ich wollte es gar nicht mehr weg legen. Dennoch hätte ich mir etwas mehr gewünscht.  Die Charaktere in dem Buch haben mir gut gefallen. Besonders Owen, denn er ist super authentisch. Durch seine tollpatschige Art muss man ihn einfach mögen. Mit Lily musste ich erst warm werden, aber auch sie mochte ich dann wirklich gerne.   Fazit: Der erste Teil der Trilogie "Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden" konnte mich mit einer grandiosen Idee überzeugen. Ich hatte in dieser Form damit einfach nicht gerechnet. Zu Beginn des Buches hatte ich ein paar Probleme, die aber schnell verflogen sind. Von mir bekommt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und solle auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit bekommen! 

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  • Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    Die_Wortweachterin

    18. January 2016 um 21:40

    „Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden“, von Kevin Emerson - Klappentext Die Menschheit hat nur noch eine Chance ... Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen. - Inhalt → In einer Welt, die von der Klimaerwärmung zum Großteil zerstört wurde, leben die Menschen entweder in unterirdischen Städten oder haben das Glück in einer Kuppel zu leben, die sie vor den schädlichen Sonnenstrahlen schützt. In einer dieser Kuppeln liegt Camp Eden und zum Sommer hin dürfen ausgewählte Kinder und Jugendliche ihre Ferien dort verbringen. Einer dieser Jugendlichen ist Owen Parker und begeistert ist er davon eher weniger. Mit den Jungen aus seiner Hütte kommt er gar nicht klar und das er sich fast schon auf den ersten Blick in seine Tauchlehrerin Lilly verliebt macht das alles natürlich auch nicht besser. Als seltsame Dinge mit ihm geschehen und ungeahnte Kräfte in ihm erwachen, zieht er das Interesse verschiedener Mächte auf sich. Bleibt nur die Frage ob das in seinem Interesse ist... - Charaktere → Owen Parker lebt mit seinem Vater in der unterirdischen Stadt in Yellowstone und ist einer der wenigen Jugendlichen die zum Camp Eden dürfen. Er ist ein wenig gebrechlich und hat in seinen jungen Jahren schon einen Leistenbruch hinter sich. Er ist unscheinbar und hat kein Selbstvertrauen. → Lilly ist Owens Tauchlehrerin und eine der Juniorbetreuerin aus Camp Eden. Sie ist ein Jahr älter als Owen und die Jungs aus seiner Hütte und hat etwas anziehendes an sich, was Owen sofort in ihren Bann zieht. Sie hat dunkle Haare mit grünen Spitzen und himmelblaue Augen. → Leech bewohnt mit Owen und einigen Jungs eine Hütte und ist derjenige, der das Sagen unter den Jugendlichen hat. Er ist ein typischer Rowdy und schikaniert so ziemlich jeden. Dabei ist er weder eine Sportskanone, noch sieht er gut aus. Er ist klein und ziemlich hager, voller Sommersprossen und schief stehende Augen, die immer halb geschlossen sind. Da er allerdings schon seit Jahren ins Camp darf, spielt er sich als König auf und wird auch von den Betreuern freundschaftlich behandelt. Die einzigen, die ihm das nicht durchgehen lassen sind Juniorbetreuer. - zum Titel → Der Titel des Buches lautet „Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden“. Wo der Untertitel noch passend erscheint, erschließt sich mir der Haupttitel des Buches nicht. Er klingt gut keine Frage, allerdings passt er bisher nicht zum Buch (Stand: Band 1) und man hätte vielleicht einen anderen Titel wählen sollen. - zum Cover → Das Cover ist in schwarz, weiß und verschiedenen Blautönen gehalten, wobei das blau definitiv der dominante Part ist. Im Vordergrund sind ein junger Mann und eine junge Frau abgebildet. Beide haben dunkle Haare, blaue Augen und tragen Lederjacken. Im Hintergrund sind Ruinen einer Stadt schemenhaft zu erkennen, während am „Himmel“ Haie zu sehen sind und oben in der rechten Ecke ist eine Windrose abgebildet. Das Cover erweckt den Anschein als wäre alles unter Wasser und vermittelt teilweise sogar die Ruhe die unter Wasser herrscht. - zum Buch → Das Buch ist aus der Sicht des Protagonisten Owen geschrieben und somit ist es das erste Buch, aus der Sicht eines männlichen Protagonisten, das ich gelesen habe. Die Ich-Perspektive bringt einem die Gefühle des Protagonisten näher und die kleinen Männchen in seinem Kopf, die die Funktionen seiner Organe darstellen sollen, gefallen mir besonders gut. Ihre Aussagen sind kursiv gekennzeichnet und finden leider nur in den ersten paar Seiten und später noch mal kurz statt, was schade ist, denn ich fand die Idee anders und innovativ. - Punkte -> Titel: 3/5 -> Klappentext: 3/5 -> Cover: 5/5 -> Schreibstil: 4/5 -> Handlung: 5/5 -> Charaktere: 5/5 -> Emotion: 4/5 -> Einstieg: 5/5 -> Hauptteil: 5/5 -> Ende: 5/5 Gesamtpunkte: 4,4

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  • Ein spannender Auftakt mit Schwächen

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

    dieDoreen

    18. January 2016 um 21:04

    "Die Vertiebenen- Flucht aus Camp Eden" bildet den Auftakt zu einer neuen dystopischen Trilogie. Teil 2 "Die Prophezeiung von Desenna" erscheint im Februar und das Finale" Heimkehr in die verlorene Stadt" im Mai 2016.Die Geschichte weißt die typischen Merkmale einer Dystopie auf. Die Welt wie wir sie kannten wurde vernichtet und es gibt eine neue Regierung welche die Armen und Schwachen unterdrückt. Neu ist allerdings, dass in die Story noch mythische und altertümliche Elemente einfließen und das hebt die Reihe von den gängigen Dystopien ab. Auch gibt es diesmal keine weibliche Hauptprotagonistin sondern einen männlichen. Owen war anfangs etwas schwächlich und naiv, weshalb ich oft die Augen über seine Handlungen und Gedanken gerollt habe. Die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht in der ICH- Perspektive erzählt. Das hat zum Nachteil, dass sich die Puzzleteile nur langsam und sehr mühsam zusammen fügen und ich erst spät verstanden habe was es mit Camp Eden auf sich hat. Deshalb zog sich die Geschichte stellenweiße auch etwas in die Länge und ich habe zeitweiße den Faden verloren. Ab der Hälfte allerdings wandelt sich Owen plötzlich um 180 Grad und wird zu einem Charakter zum mitfiebern. Nach und nach deckt er das große Geheimnis um Eden auf und das hat mich mal so richtig schockiert. Die Story wurde plötzlich actionreich, spannend und fesselnd. Jetzt bin ich doch froh das Buch gelesen zu haben und freue mich auf den 2. Teil. Mein Fazit "Die Vertriebenen- Flucht aus Camp Eden" konnte mich trotz anfänglicher Schwächen überzeugen und hat definitiv mein Interesse für diese Reihe geweckt.

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