Riesen im Garten

von Kevin Fortey 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
Riesen im Garten
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Inhaltsangabe zu "Riesen im Garten"

Für Kevin Fortey, einem Waliser mit Leib und Seele, gibt es beim Garteln keine Grenzen. Er hat Kürbis, Gurke, Grünkohl und Karotte in Dimensionen wachsen lassen, die das Herz des Gartenfreundes höher schlagen lassen. Wie aus einem normalen Kürbis ein Riesenkürbis und aus einer gewöhnlichen Tomate ein Prachtexemplar wird, berichtet er in diesem Buch. Was man braucht, um solche Größe zu erreichen, hat er erforscht, erprobt und gibt dieses Wissen, seine Geheimnisse und seine Begeisterung an die nächste Gärtnergeneration und alle anderen Gartenfreunde weiter. Wie Kevin Fortey sein Gemüse vom Setzling bis zum Prachtstück hegt und pflegt, hat Robert Haidinger aufgezeichnet und fotografiert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710401381
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:Servus
Erscheinungsdatum:23.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Flattervor 2 Jahren
    Riesengemüse

    Über den Autor:

    Kevin Fortey, geboren in Newport/South Wales, hat die Begeisterung für Riesengemüse von seinem Vater Mike geerbt. Dieser gilt als Gründervater der Riesengemüseszene, seit er die British National Pumpkin Show in den 1980ern ins Leben rief.


    Zum Inhalt: Klappentext

    Das Züchten außergewöhnlich großer Früchte und Gemüsearten gehört zu einem wachsenden Trend. Der Waliser Kevin Fortey hat sich der Riesengemüsezucht mit Leib und Seele verschrieben. Mit diesem Buch lässt er Gartenfreunde an seiner Leidenschaft teilhaben.

    Er ist vielfacher Rekordhalter in der Welt des Riesengemüseanbaus. Aber nicht nur das. Kevins Vater gilt als deren Begründer und das Riesengemüsebauern-Gen hat sich schon in die nächste Generation vererbt. Kevins Sohn Jamie ist Rekordhalter für die Sonnenblume mit dem größten Durchmesser. Und die Grenzen für riesige Kürbisse, Tomaten, Porrees, Rettiche, Karotten, Gurken und viele mehr sind noch lange nicht erreicht. Desweiteren finden sich praktische Tipps für all jene, die durch die lebendige Erzählweise und die hochqualitative Fotografie vom Riesengemüsefieber gepackt werden.


    Meine Meinung:

    Man merkt dem Autor seine Begeisterung für Riesengemüse richtig an. Mit viel Enthusiasmus berichtet er über seine erfolgreichen Riesenzüchtungen in verschiedenen Wettbewerbsklassen wie Kürbis, Zuchhini, Tomate, Gurke, Sonnenblume etc.. Jedem dieser Riesen ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Hierzu finden sich Angaben zum jeweiligen Weltrekord, Beschreibungen, ein Steckbrief und ein Düngeplan. Wie bereitet man die Substrate vor, die Aussaat und das Reifen werden erläutert und das mit vielen tollen Fotos. Die einzelnen Abschnitte sind sehr interessant zu lesen, erfährt man doch einiges über den Aufwand der künstlichen Befruchtung (hierzu ist es wichtig, vor den Bienen aufzustehen) und man bekommt detaillierte Angaben zum Trimmen und Kappen von Seitentrieben, Lagerungshilfen und zur Abdeckung von Tomaten. Es war schön zu lesen, mit welcher Hingabe und Begeisterung die ganze Familie hier dabei ist. 


    Cover:

    Das Cover sticht auf jeden Fall sofort ins Auge. Der Riesenkürbis setzt sich selbst in gekonnt in Szene.


    Fazit:

    Eine wirklich interessante Lektüre für jeden Gartenfreund, aber ich bezweifle doch, dass das hier Gezeigte vom Hobbygärtner nachgemacht werden kann.

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    K
    katze102vor 2 Jahren
    vermittelt Wissen, Geheimnisse und Begeisterung


    Kevin Forteys Vater war in der 80er Jahren Mitinitiator des ersten walisischen Riesenkürbis-Wettbewerbs und seitdem hat sich die ganze Familie dem Züchten von Riesengemüse verschrieben. Für jeden, der sein eigenes Riesengemüse züchten möchte, bringt Kevin Fortey es auf den Punkt: Man braucht nur den richtigen Samen, günstige Bedingungen und eine dicke Portion Glück.

    Voll Begeisterung berichtet der Autor über erfolgreiche Riesenzüchtungen verschiedener Wettbewerbsklassen wie Zucchini, Tomate, Kürbis, Kopfkohl, Rettich, Karotte, Zwiebel, Gurke, Steckrübe, Feuerbohne und Sonnenblume, wobei jedem Riesen ein eigenes Kapitel gewidmet wird. In jedem Kapitel finden sich neben Angaben zum jeweiligen Weltrekord vor allem eigene Beschreibungen, ein Steckbrief sowie ein Düngeplan, der die Vorbereitung des Substrates, das Keimen, die Aussaat und das Reifen erläutert und viele Fotos.

    Gerade die eigenen Beschreibungen fand ich äußerst interessant; so erfährt man z.B. das genauere Procedere der künstlichen Befruchtung, bei der man vor den Bienen aufstehen muss oder detailierte Angaben zum Kappen und Trimmen der Seitentriebe, zu Lagerungshilfen, zum effektiven Gurkensamenkeimen ( Chitting), zu Abdeckungen oder Streicheleinheiten bei Tomaten, die durch eine „Nackenmassage“ vibrationsbefruchtet werden.

    In den Abschnitten „Die Riesen-Diät“ finden sich zu jedem Gemüse die bereits kurz erwähnten Düngepläne, in denen es um die Verwendung von unterschiedlich dosiertem NPK-Dünger ( Stickstoff, Phosphor, Kalium), Hühnerpellets, Wollkompost, Algen- und Mistdüngung, Bewurzelungspulver und Langzeitdünger geht. Bei den angegebenen Dosierungen gehe ich davon aus, dass dieses Riesengemüse wohl eher nicht zum Verzehr geeignet sein wird, sondern ausschließlich die Aussichten auf einen Titel einer gewonnenen Meisterschaft im Blickwinkel steht.


    Für mich habe ich aus diesen Düngeempfehlungen trotzdem einige Erkenntnisse gewinnen können, denn bislang habe ich mein Gemüse gar nicht gedüngt und werde nun aber die Beete vor der Aussat bzw. dem Setzen der vorgezogenen Pflanzen vorbereiten, außerdem den Hühnermist und die Wollreste, die ich beim Kardieren auskämme, ab jetzt zur Düngung verwenden. Auch die genauen Angaben zum Kulivieren, z.B. beim Kappen der Haupt- und Seitentriebe eines Kürbis und den Erklärungen, aus welchen Ansatzpunkten erfahrungsgemäß die größten Früchte zu erwarten sind, fand ich ausgesprochen hilfreich, denn sie ermöglichen mir auch ohne spezielle Saatauslese, Kreuzungen oder Superdüngung meinen Gemüseertrag zu vergrößern.

    Sehr interessant zu lesen war auch, mit welcher Hingabe und großem Einsatz die Familie, mittlerweile in der dritten Generation, das Züchten von Riesengemüse betreibt, ob durch eigene Saatgutauslese, Tausch und Weiterentwicklung oder stetige Beobachtung und Umsetzung neuer Erkenntnisse.


    Fazit: sehr interessant zu lesen, auch für die Gärtner, die nicht unbedingt auf Riesengemüse, sondern nur auf einen etwas größeren Ertrag aus sind

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    Sikals avatar
    Sikalvor 2 Jahren
    XXL-Gemüse im Garten

    Der Waliser Kevin Fortey erzählt in diesem Buch mit viel Begeisterung von seinem Lebensinhalt: dem Züchten von Riesengemüse. Tomaten mit mehr als 3 kg, Karotten mit 9 kg oder eine Steckrübe, die alleine nicht mehr zu ernten ist, sind für Kevin Fortey keine Seltenheit. Seine Familie hat sich bereits seit vielen Jahren diesem Züchten verschrieben, verfeinert die Prozesse laufend, verbessert Düngeverfahren und beobachtet den Keimvorgang äußerst genau. Penibel führt er Buch, entwickelt Düngepläne immer wieder weiter und steckt mit seiner Begeisterung sein ganzes Umfeld (und sicherlich auch so manchen Leser) an.

    Kevin Forteys Gemüsesorten weisen alle mittlerweile einen Stammbaum auf, nichts wird dem Zufall überlassen, sogar die Bestäubung der Zucchiniblüten wird von Hand und geplant vorgenommen. Dass chemische Düngemittel keine Berechtigung in diesem Garten haben, versteht sich von selbst. Doch eine Vielzahl an unterschiedlichen Düngemitteln (wie z.B. phospohrhaltigem Dünger oder einem Pflanzentonikum gegen Magnesiummangel) erfordern enormes Wissen und viel Erfahrung.

    Bescheiden gibt er zu, „nur“ Heavy Weight Champion“ in der Kategorie Gartenkürbis zu sein.

    Ganz ehrlich – die Fotos in diesem Buch finde ich großartig, auch die Möglichkeiten der Züchtungen. Doch irgendwie finde ich es nicht passend, wenn man die Natur als Wettbewerb herhalten lässt. Denn ohne die aufwendigen Dünge- und Bewässerungsverfahren könnten diese Giganten nicht in dieser Art entstehen.

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