Gehetzt

von Kevin Hearne 
4,3 Sterne bei247 Bewertungen
Gehetzt
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Positiv (212):
Sabine_Marxs avatar

Ein toller Anfang einer hoffentlichen tollen Serie. Der Wolfshund Oberus hat es mir echt angetan.

Kritisch (7):
mia0503s avatar

guter Schreibstil aber keine Spannung

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Inhaltsangabe zu "Gehetzt"

Dieser Band ist bereits zuvor in einer anderen Ausgabe unter dem Titel 'Die Hetzjagd' erschienen.

Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ Leben abgesehen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608939309
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:01.07.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.02.2013 bei TIDE exklusiv erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Seitenhains avatar
    Seitenhainvor 24 Tagen
    Alles, was UF braucht

    Vielen Dank an Frau Dambacher für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!



    Atticus O'Sullivan sieht aus wie ein frühentwickelter 21-jähriger: mit seinem Wolfshund Oberon lebt er in der Wüste Arizonas und betreibt seinen eigenen Buchladen. Doch der Schein trügt: Atticus ist tatsächlich 21 Jahrhunderte alt und befindet sich seit ewigen Zeiten auf der Flucht vor Aengus Óg, dem er in vorchristlicher Zeit ein Schwert abgenommen hat.

    Doch natürlich kommt es, wie der clevere Leser vermutet: Aengus Ógs Intrigen finden nach 2000 Jahren Hass ihren Höhepunkt und eine persönliche Konfrontation wird unvermeidlich. Wie gut, dass Atticus dabei die Unterstützung von diversen Göttinnen auf seiner Seite hat...



    Kevin Hearne hat ein fantastisches Erstlingswerk abgeliefert. Urban Fantasy wie ich sie mag: Götter, Hexen und Druiden, die unerkannt unter Menschen leben und ganz normal tun. Atticus vermittelt glaubwürdig, was es bedeutet, so lange zu leben. Wie oft er liebe Menschen verloren hat und wie sehr er diejenigen schätzt, die ihm geholfen haben, sich 2000 Jahre lang nicht zu langweilen. Diverse Liebeleien zeigen, dass auch ein so alter Druide immer noch menschliche Bedürfnisse hat. Dass er jedoch all diese Menschen opfern würde, um seine geliebte Erde zu retten, hat mich im ersten Moment etwas verwirrt, erscheint auf den zweiten Blick aber logisch: die Erde nährt ihn, gibt ihm Kraft und ist die einzige Konstante, die ihn als einzige zeitlebens begleitet hat. Ein gelungener Mix.



    Hearne hat einen großartigen Humor, der mit popkulturellen Bezügen nur so um sich wirft. Egal ob Kill Bill, Monty Python oder South Park: Hearne hat es alles gesehen und lässt seine Helden Atticus und Oberon (ja, der Hund kann sich artikulieren) ihre Erlebnisse mit markigen Sprüchen kommentieren.



    "Und obwohl der Schmerz schlimmer war als die Lektüre der gesammelten Werke von Rosamunde Pilcher, brachte ich nicht die Kraft auf, mich ihm zu entziehen"



    Das Cover ist hingegen etwas irreführend: durch den junggebliebenen Atticus und das bunte Cover hatte ich einen Jugendroman erwartet und wurde dann durch eindeutige Sexszenen und explizite Gewaltdarstellungen positiv überrascht. Auch die oben bereits erwähnten Referenzen sowie Hearnes Sprache ("[Der Werwolf] war mit Silbernadeln gespickt wie bei einer SM-Akupunktur") richten sich eher an ein erwachsenes Publikum. Wer sich dafür interessiert, erhält zusätzlich einen Crashkurs in keltischer Mythologie inklusive Sprachkurs.



    Insgesamt ein humorvoller, fantasievoller Serienauftakt, bei dem ich mich auf den zweiten Band freue!



    "Monty Python wirkt wie eine euphorisierende Droge auf Nerds. Bringt man sie dazu, die britischen Komiker zu zitieren, sind sie konstitutionell unfähig, sich deprimiert zu fühlen."

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    I
    I-am-readingvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Super: Wortgefechte zwischen dem eisernen Druiden Atticus und seinem Wolfshund Oberon, der immer eine ganz besondere Meinung hat.
    Ein Fantasy-Lesegenuss!

    Die Chroniken des Eisernen Druiden sind eine wundervolle, witzige, mitreißende Fantasy-Reihe! Das erste Buch habe ich verschlungen und war sofort gefesselt von der Welt, die Hearne aufbaut. Besonders gefallen mir die Verweise auf die verschiedensten Glaubenssysteme und Religionen. Ich finde die Vorstellung klasse, dass alle Götter nebeneinander existieren und zwar nur weil und solange die Menschen an sie glauben. So erfährt man nebenher interessante Facts über griechische, nordische, indische, christliche, römische und irische Gottheiten und genießt die Wortgefechte zwischen dem eisernen Druiden Atticus und seinem irischen Wolfshund Oberon, der einen ganz besonderen Blickwinkel auf die Welt hat. Wirklich ein Lesegenuss!
            

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    BrianaPs avatar
    BrianaPvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fantasy mit wunderbarem Humor und 1 Priese Rock´n Roll. Und Atticus Hund Oberon? Ich würde ihn ohne mit der Wimper zu zucken adoptieren.
    Atticus und Oberon - ihr rockt

    Fantasy mit wunderbarem Humor und 1 Priese Rock´n Roll. Und Atticus Hund Oberon? Ich würde ihn ohne mit der Wimper zu zucken adoptieren. Er ist der coolste Hund überhaupt , was bei diesem Herrchen auch kein Wunder ist ;-). Besonders das Hörbuch kann ich empfehlen -  ist sehr gut gesprochen (besonders Oberon ist der Hammer). So kam es öfter vor, dass ich in der U-Bahn schallend loslachen musste. Zum Glück macht es mir nichts aus, wenn ich mal schief angeguckt werde. XD

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    Alice3412s avatar
    Alice3412vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvolle fesselnde Geschichte
    Spannende Unterhaltung

    Inhaltsangabe zu „Gehetzt“ von Kevin Hearne

    Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ Leben abgesehen ...


    Die Geschichte um den Druiden Atticus hat eine spannende und abwechslungsreiche Handlung. Zunächst fiel es mir etwas schwer mich an den ungewohnten Schreibstil zu gewöhnen. Atticus beschreibt sein Leben aus seiner Sicht und bezieht damit den Leser in sein Leben mit ein. Er informiert während der Handlung über Hintergründe ohne das dies die Situation stört oder langatmig macht. Ein Wechsel zwischen dem Leben von Atticus und Informationen, gespickt mit Witz. Super Schreibstil. 

    Beeindruckt war ich von der vielseitigen Welt die hier aufgebaut wurde; Hexen, Werwölfe, Vampire, Feen, Götter, Dämonen und viele mehr. Dazu verschiedene Weltenebenen, die nur erwähnt werden.

    In der Handlung sind immer wieder Ereignisse eingetreten, mit denen ich nicht gerechnet hatte, dies machte die Geschichte lebendig und spannend. Vor allem die verschiedenen Kämpfe die Atticus erlebt hat waren sehr präzise dargestellt. 

    Atticus ist der Held überhaupt. Durch seine lange Lebensdauer hat er viel Lebens- und Kampferfahrung. Immer wieder wird dies durch Sätze oder Gedanken deutlich und vermittelt mir neues Wissen. Fühlt sich so an, als hätte ich diese Erfahrungen auch schon  mitgemacht. Ich finde ihn sehr sympathisch, vor allem durch seine Sprüchen und Gesten, wie z.B. er setzt ein Lächeln auf wie Harrison Ford in all seinen Filmen oder setzt einen markigen Spruch von Mark Twain oder Shakespeare ein. 

    Neben Atticus ist Oberon mit der coolste Charakter in dieser Geschichte. Sein geistiger Austausch mit Atticus ist immer zum schmunzeln oder lachen. Es ist spaßig seine Art mit zu erleben und lockert die einzelnen Szenen auf. 

    Ich bin sehr gespannt wie es weiter gehen wird und werde die weiteren Bände  lesen. Sehr zu empfehlen.

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    C
    CG88vor 9 Monaten
    Sarkasmus und verrückte Götter!

    Auch wenn es übertrieben klingt: ich liebe dieses Buch und habe inzwischen auch alles Folgebände gelesen!!! Atticus ist der absolut perfekte Protagonist, gefangen zwischen Sarkasmus, Esoterik und Überlebenswillen trotzt er den alten Göttern und findet neue Freunde. Immer begleitet von seinem treuen Wolfshund Oberon. Dabei wird die reale Welt auf wunderbare Art und Weise mit der Mystik der Kelten und fantasievollen Wesen bevölkert.
    Dieser Roman hat einfach alles, was ein Fantasy Roman braucht! Eine tolle Sprache, einzigartige Charaktere, besondere Gegner, eine spannende Rahmenhandlung und einen gewitzten Protagonisten. Für alle Liebhaber keltischer Fantasyliteratur, die mit Sarkasmus umgehen können, das perfekte Geschenk.

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    franzzis avatar
    franzzivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsame, ironische Story über scheinbar jungen Uralt-Druiden. Urban Fantasy meets alte Kelten. Pratchett&Fforde können es aber besser.
    Einmal umrühren, bitte.

    Hochgradig amüsant ist er, der Atticus O’Sullivan. Kevin Hearne hat den Druiden zum Helden seiner mehrteiligen Urban-Fantasy-Reihe "Die Chronik des Eisernen Druiden" gemacht und in das Arizona der Jetztzeit verpflanzt. Da musste Atticus irgendwann ankommen, denn er lebt einfach immer weiter, 21 Jahrhunderte jetzt schon. 
    In so einer langen Zeit kann man viele Bekannt- und Feindschaften schließen. Vor allem für letzteres hat Atticus sich äußerst mächtige Götter aus der alten Mythologie ausgesucht. Eigentlich hat er sich daher für ein Tarnleben mit seinem großartigen (und per Gedankenaustausch hochgradig komisch mit ihm kommunizierenden Hund) Oberon als Ladenbesitzer getarnt. Doch wir würden nicht den Auftakt einer Roman-Reihe lesen, wenn der Plan aufginge und so muss Atticus sich Gedanken machen, wie er sich und den kostbaren Schatz, auf den es seine göttlichen Feinde, abgesehen haben, in Sicherheit bringen kann. 
    Zum Glück ist die Helden- und Götterwelt der alten Mythologie ja gespickt mit Figuren, die sich gegenseitig auch schon oft genug verarscht und hinters Licht geführt haben - und die Feinde meines Feindes sind: genau, meine Freunde. Doch auch bei dieser Weisheit gibt es für Atticus Einiges zu beachten und er scheint sich immer tiefer in den Mist zu manövrieren.
    Diese "Mythologie-mal-Kelten-Reloaded"-Mix-It-Version ist vor allem hochgradig amüsant. Der Ich-Erzähler Atticus ist witzig, sein Hund Oberon der eigentliche Star der Geschichte, die Handlung meist kurzweilig. Doch manchmal scheint sich Hearne bei seinem aufgefahrenen alten Personaltableau zu sehr zu verheddern, manche Plotwendung erscheint zu sehr "hey, es ist Fantasy, ich kann einfach alles machen"-hergeholt. 
    Der alte Druide nutzt seine Flucht im Jetzt vor den uralten Göttern natürlich auch für reichlich Hiebe auf unsere aktuelle Welt und ihre kleinen und großen Macken. Das hat mich immer wieder an Terry Pratchetts Scheibenwelt-Abenteuer erinnert - und auch an Jasper Ffordes großartige Thursday-Next-Reihe. Aus meiner Sicht können sie es kurzweiliger, bissiger und konsequenter durchgeknallt als Hearne. Sechs Fortsetzungen sind vom Druiden bereits auf Deutsch erschienen. Ich werde wahrscheinlich nicht weiter mit ihm durch die alte neue Götterwelt reisen. 

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    Danara_DeVriess avatar
    Danara_DeVriesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut durchdachte, humorvolle, rasante Geschichte.
    Spannungsgeladenes Action-Abenteuer

    Titel: »GEHETZT: Die Chronik des Eisernen Druiden«
    Autor: Kevin Hearne
    Verlag: Klett-Cotta
    Seitenzahl: 350
    ebook: ja

    Zusammenfassung von GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1

    Atticus O’Sullivan lebt des unaufgeregte Leben eines langweiligen Ladenbesitzers. Der begeisterte Anhänger von diversen Kulten außerhalb der christlichen Religionen findet in seinem Lädchen allerhand Lesestoff. Zudem braut Atticus anregende Tees, die besonders von der älteren Bevölkerung Tempes bevorzugt werden.
    Aber nicht nur sein Laden ist ungewöhnlich. Der »junge« Mann gleicht eher einen College-Studenten, denn seiner wahren Natur. Atticus ist ein Druide, ein sehr alter Druide und er hat Probleme. Vor Ewigkeiten hat er einer mächtigen Kelten-Gottheit ein Schwert abgerungen. Eher durch Zufall als in bewusster Absicht. Besagter Gott mit einem absolut unaussprechlichen Namen will das Schwert natürlich zurück, zumal damit die Einheit Irlands hergestellt werden sollte. Dass es nie dazu kam, ist Atticus Schuld. Im weiteren Sinne.
    Seit mehreren hundert Jahren versucht der keltische Liebesgott Atticus das Schwert abzuringen und ihn zu töten. Zu Atticus Glück hat er es nie richtig ernsthaft versucht, sondern ihm immer nur ein paar abkömmliche Verwandte geschickt. Damit ist nun allerdings Schluss. Und Atticus hat ernsthafte Probleme.
    Wären da nicht ein paar andere Göttinnen, die sich mehr oder weniger eigennützig auf Atticus Seite schlagen. Jede verfolgt ihre eigenen Absichten und der Druide wird zu einem Spielball mächtiger Götter.

    Das Cover von GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1

    … entspricht eigentlich so gar nicht meinem Fall. Der junge Mann gleicht schon Atticus O`Sullivan, aber es ist so unansprechend. Klar, man sieht das magische Schwert, der Kerl rennt sowieso nur in T-Shirt und Jeans rum und seine strubbeligen Haare passen perfekt zum im Buch suggerierten Bild, aber trotzdem. Mir fehlt der keltische Bezug. Da hätte man etwas mehr rausholen können.

    Meine Meinung zu GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1

    Absolut fantastisch! Ich bin kein Fan des Ich-Erzählers und ich neige dazu, Bücher mit Ich-Erzähler eher abzubrechen. Aber Atticus Humor, die Erzählweise sind unglaublich fesselnd.
    Und ich rede nicht einmal von Jagdgöttinen, die wegen Erdbeersmoothies zu ihm kommen oder seinem irischen Wolfshund, der der Zauberer von OZ zitiert oder mit ihm über Dschingis Khan debattiert … nein, es ist die Mischung.
    Manchmal ist mir Atticus ein wenig zu mächtig, aber hey, der Kerl ist 2100 Jahre alt. Er hätte nicht so lange gegen einen Keltengott überlebt, wenn er nicht einiges auf dem Kasten hätte. Er fackelt nicht lange, er schlägt zu und stellt hinterher Fragen. 
    Die Story ist wunderbar durchdacht, jeder Faden findet sein Ende und erst ganz zum Schluss ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild. Kein loses Ende, die beiläufig erzählte Episode führt im Verlauf zu einem spannenden AHA-Erlebnis. Das ist genau das, was ein gutes Buch ausmacht. Kein überflüssiges Storytelling, jedes Wort am rechten Fleck.

    Ich kann eine klare Leseempfehlung für Urban-Fantasy-Fans aussprechen. Es gibt hier und da ein paar Liebeleien, aber der Fokus liegt eindeutig auf actionreichen Kämpfen, humorigen Wortwechseln (vor allem mit Oberon und seinem Werwolf-Anwalt). Atticus macht Spaß und zum Glück gibt es noch viele Bücher über ihn.  Ich bin gespannt, was aus seiner Schülerin wird oder ob die MORRIGAN noch andere Hintergedanken hegt.

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    mia0503s avatar
    mia0503vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: guter Schreibstil aber keine Spannung
    einfach nicht meines

    Als ich das Buch angefangen habe dachte ich noch Dinge wie: voll cool, gut geschrieben, lustige Story.Aber leider ist das Buch gegen Ende immer schlechter geworden. Aber ich liebe diesen Schreibstil. Er ist humorvoll, aber nicht dass man sagt man hat lauter eingebaute Witze, sonder eher im Sinne von manchmal ist das Leben eben lustig. Gleich auf der ersten Seite hat man gemerkt, dass die Charaktere wirklich ausgeklügelt und realistisch sind.Leider muss ich auch sagen, dass dieses Buch für mich leider überhaupt nicht spannend war und auch nicht wurde. Meiner Meinung nach ist die Spannung alles was zählt. Das Buch kann noch so schlecht geschrieben sein aber wenn es spannend ist ließt man es trotzdem. Dennoch habe ich für den guten Schreibstil 2 Sterne vergeben.

    Achtung!

    Für die unter euch die gerne einen Teil vom Ende wissen wollen:

    Er verliert ein Ohr.

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    Enarias avatar
    Enariavor 2 Jahren
    Spannend und actiongeladen

    Atticus O'Sullivan ist ein 2100 Jahre alter Druide, sieht aber aus wie ein moderner, tätowierter Mann Anfang 20. Wenn man solange lebt, dann ist das Zeit genug, um es sich mit einigen Leuten (oder auch Gottheiten) gehörig zu verscherzen. Atticus lebt daher versteckt mit seinem Hund in Arizona und führt einen Buchladen mit allerlei esoterischem Krimskrams. Nur in letzter Zeit klappt das mit dem Verstecken nicht mehr ganz so gut und Ärger ist im Anmarsch.

    Für mich war das Wort "Druide" schon ausschlaggebend, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Der einzige Druide, der mir spontan einfällt, ist sonst nämlich Mirakulix aus dem Asterix-Universum. In Fantasybüchern finden wir solche Gestalten aber eher selten. Grund genug, dass ich das natürlich lesen wollte. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, denn "Gehetzt" unterhält ganz wunderbar mit viel Spannung, Action und Humor. Zugegeben, die Handlung an sich strotzt nicht vor Originalität, aber sowohl das Setting als auch die Charaktere machen das wieder wett.

    Der Schwerpunkt der fantastischen Elemente in diesem Buch sind der keltischen Mythologie entnommen. Neben den keltischen Gottheiten und Gestalten, haben aber auch gängigere mystische Wesen ihren Auftritt wie Werwölfe, Vampire oder Hexen. Es wird dabei aber nicht langweilig, denn der Autor verfällt nicht in Klischees und gibt jedem Wesen eine Persönlichkeit mit auf den Weg. Wie die Art der Magie, die kulturellen Einflüsse und die keltische Mythologie mit den gängigen Fantasyelementen verschmelzen, fühlte sich für mich sehr stimmig an. Diese Thematik ist mal etwas anderes und bringt Spaß beim Lesen.

    "Gehetzt" wird flüssig und locker aus der Ich-Perspektive von Atticus erzählt. Und Atticus ist ein Charakter, den ich schnell sympathisch fand. Begeistert hat mich sein Sinn für Humor, aber auch seine inneren Monologe, die manchmal sehr sarkastisch sind. Ich hätte mir nur gewünscht, dass er nicht ganz so perfekt erscheint, sondern auch die ein oder andere Sorge, Kante oder Ecke mitbringt. Obwohl er schon so lange lebt, trauert er kaum geliebten Menschen nach oder ist sonst auf eine Weise von der Zeit gezeichnet. Seine schier unerschöpfliche Machtquelle, kostet ihn kaum Kraft oder bringt sonst einen Preis für ihn mit sich. Das ist schade und hätte alles noch einmal interessanter und authentischer gemacht. Mein Highlight in diesem Buch war Oberon, der Hund und Weggefährte von Atticus. Obwohl die beiden miteinander gedanklich kommunizieren können, verliert Oberon nie seine tierische Wesensart. Diese Unterhaltungen zwischen den beiden brachten mich sehr häufig zum Lachen. Ich möchte bitte auf einen Oberon haben!

    Auf den letzten Seiten findet man auch noch Hilfestellung zur Aussprache der irischen Wörter. Leider habe ich das erst zum Schluss entdeckt und werde wohl auch im nächsten Band die Aussprache, wie ich sie mir gedanklich nun über 350 Seiten angewöhnt habe, beibehalten. Für alle, die es beim lesen etwas genauer mit der Aussprache nehmen möchten, die wagen gerne zuerst einen Blick auf die letzten Seiten.

    Zum Schluss ein kleiner Vergleich: Als Leserin von Urban Fantasy-Büchern lag natürlich auch schnell der Vergleich zu Harry Dresden nahe. Beide Charaktere sind männlich, wirken Magie und werden ständig mit anderen magischen und überirdischen Wesen konfrontiert. Genauso hatte ich auch das Gefühl, dass beide das gleiche Händchen dafür haben, in Ärger hineinzustolpern. Aber diese Gemeinsamkeiten sind dann auch schon alles, denn "Gehetzt" unterhält lockerer und brachte mich öfter zum Grinsen. Dazu kommt, dass Atticus einfach ein draufgängerischer Protagonist ist, der sich seiner Fähigkeiten bewusst ist und sich nicht scheut gleich mal dem Gegner eins überzubraten. Das unterscheidet ihn meiner Ansicht nach von Harry.

    Fazit: "Gehetzt" ist ein humorvolles und actiongeladenes Urban Fantasybuch, das alte Mythen wiederbelebt. Es wird auf keiner Seite langweilig, denn Atticus und sein Hund sind sympathische Charaktere. Für alle Fantasy-Leser und Harry Dresden-Fans empfehlenswert!

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hearne erweckt jegliche Fabelwesen und Gottheiten, ernennt einen uralten Duiden zur Hauptfigur und spikt alles mit sehr viel Sarkasmus
    Ein Kelte in der Neuzeit

    Was würdest Du machen, wenn Du schon seit über 2000 Jahren auf dieser Erde wandeln würdest? Genau, verstecken. Und zwar an einem der unscheinbarsten Orte der Erde. Wie zum Beispiel in den Südwesten der USA. Genauer nach Arizona. Dorthin hat es Atticus O'Sullivan verschlagen, der einen kleinen Buchladen betreibt und mit seinem Hund Oberon ein kleines Häuschen bewohnt.

    2000 Jahre sind Zeit genug, um sich allmöglichen Wesen zum Feind zu machen. Vor allem, wenn man ein mächtiges magisches Schwert an sich genommen hat. Ein Schwert, das von einer Gottheit begehrt wird.

    Gottheit?
    Die Besonderheit des Buchs liegt darin, dass Hearne einfach alles, was ihm zu Gottheiten und Fabelwesen eingefallen ist, zum Leben erweckt hat. Und all diese Wesenheiten leben in ihren Sphären, wobei nur wenige zwischen den Welten wandeln.

    Schnell wird klar, dass Atticus zu bestimmten Gottheiten eine innigere Beziehung pflegt. Durch seine keltische Herkunft, sind es keltische Gottheiten, die näheren Kontakt zu ihm pflegen. Und diese Beziehungen sind es, die das Buch so interessant machen. Die Todesgöttin Morrigan bandelt ebenso wie irgendwelche Hexen, denen er aber grundsätzlich skeptisch gegenüber steht.

    Die Geschichte lebt aber nicht nur von dem Reiz, dass allmöglichen Gottheiten zum Leben erwecken, sondern vom Witz und Sarkasmus, wie Atticus mit ihnen umgeht. Allein die Gespräche zwischen ihm und seinem Wolfshund Oberon sind himmlich.

    Dabei wird der Leser zwar ohne Umschweife in das Leben des Attcus geworfen, wird aber gleichzeitig behutsam in die Geschichte eingeführt. Erst langsam wird das Verhältnis von ihm zu den anderen Personen deutlich.
    Dabei wirken alle Personen authentisch und durchdacht. Und trotz der Vielfalt an Personen behält der Leser erstaunlicherweise den Überblick.

    In der Geschichte gibt es sehr viel Action geladene Szenen, die zuweilen auch gern mal blutig werden. Zartbesaitete sollten lieber Abstand von dem Buch nehmen. Neben der Action gibt es ausreichend ruhige Abschnitte, die aber schnell wieder hektisch werden. Dieses Auf und Ab motiviert.

    Dadurch, dass das Buch Auftakt zu einer Serie ist, bleiben einige Dinge unerklärt. Das mag nicht jedermanns Sache sein, gehört aber zu einer Buchreihe dazu. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber die Folgebände bauen auf ihm auf. Wer die Serie lesen möchte, sollte alle Bände lesen.

    Fazit
    Freunde außergewöhnlicher Fantasygeschichten sind hier vollkommen richtig. Mit viel Witz und ebenso vielen Anspielungen auf unsere Welt wird eine rasante Geschichte erzählt, die Lust auf Mehr macht.


    Nebenbemerkung:
    Die Originalausgabe heißt "Hounded", was so viel wie "gejagd" oder auch "gehetzt" heißt. Warum die erste deutsche Fassung "die Hetzjagd" heißt, erschließt sich mir nicht. Meine Rezension fußt auf der "Gehetzt"-Version. Das Buch ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe "Die Chronik des Eisernen Druiden". Im Englischen sind mittlerweile acht Teile erschienen. Ins Deutsche übersetzt bisher sechs.

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    Pressestimmen

    »Dieses Buch macht eindeutig süchtig nach mehr. Grandios!«
    Nicole Hildebrandt, Büchermikado.de, 20.11.2015

    »Kevin Hearne hat sich eine rasante Geschichte mit ganz eigenartigen Romanfiguren ausgedacht und gekonnt uralte Mythen mit modernen Elementen vertäut, wodurch er den Leser gleichermaßen in Lachen wie Staunen versetzt.«
    Tageblatt, 25. September 2014

    »Kevin Hearne gelingt es mit seiner Chronik des Eisernen Druiden eine Welt zu erschaffen, wie sie in der Urban-Fantasy-Literatur bisher ungewohnt war. Durch das geschickte Verweben von Göttersagen, Volksglauben und urbanen Mythen kreiert er ein Universum, in dem die Heiligen der großen Weltreligionen genauso Platz haben wie Comicfiguren oder Horrorwesen.«
    Patrick Nix, Multimania, 5/2014

    »In der Welt des Kevin Hearne geht all das zusammen und ergibt, angereichert durch unzählige Anspielungen auf Werke der Hoch- wie der Popkultur einen kurzweiligen Lesespaß, bei dem 300 Seiten geradezu weggeatmet werden.«
    Patrick Nix, Multimania, 5/2014

    » ... ein rasantes Abenteuer, das zu lesen wirklich durchgehend viel Spaß macht.«
    Passauer Neue Presse, 22.05.2013

    »Kevin Hearne bietet den Lesern von „Die Chronik des eisernen Druiden“ einen flotten, humorvollen und spannenden Ausflug in ein mystisches und mythisches 21. Jahrhundert ... Bei Klett-Cotta hat Atticus einen hervorragenden Platz gefunden. Hoffentlich geht es bald weiter mit den keltischen Göttern, die unter uns sind: „Die Chronik des eisernen Druiden“ ist beste Unterhaltung.«
    Daniel Bauerfeld, Abenteuer & Phantastik, August 2013

    »"Die Chronik des eisernen Druiden" ist eine der besten Serien im Genre Urban-Fantasy, die in den letzten Jahren erschienen ist.«
    Ingo Gatzer, literaturmarkt.info, 18.03.2013

    Der letzte lebende Druide – von keltischen Göttern gejagt

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