Oberons blutige Fälle

von Kevin Hearne 
4,1 Sterne bei45 Bewertungen
Oberons blutige Fälle
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Positiv (36):
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Krimis aus der Sicht eines Tieres gibt es viele. Aber Oberon sticht für mich aus der Masse hervor! Dieses Buch hat großen Spaß gemacht.

Kritisch (2):
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Sehr speziell

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Inhaltsangabe zu "Oberons blutige Fälle"

Oberon, der irische Wolfshund des Druiden Atticus, steht in diesem Band ganz im Mittelpunkt. Zwei Kriminalfälle fordern seinen Mut und seine Kombinationsgabe, die der eines Sherlock Holmes nicht nachsteht. Ein Muss für alle Hundeliebhaber und Fans der Reihe »Die Chronik des Eisernen Druiden«.

Oberon wittert sofort ein niederträchtiges Verbrechen, als er von dem Verschwinden eines preisgekrönten Pudels in Oregon hört. Hat sich doch ein ähnlicher Fall erst kürzlich im Bundesstaat Washington ereignet. Die Polizei kümmert sich nicht weiter um die Angelegenheit, aber Oberon hilft der Gerechtigkeit nach. Wenig später fällt ihm auf einer Fahrt nach Portland, die er zusammen mit der Wolfshündin Orlaith und dem Boston Terrier Starbuck unternimmt, ein zweiter Fall vor die Pfoten. Auf dem Bahnsteig finden sie eine Leiche. Die Sache wird noch unheimlicher als das Hundetrio entdeckt, dass der Tote Atticus zum Verwechseln ähnlich sieht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608962956
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:30.08.2018

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 12 Tagen
    Liebenswürdig, spannend, kurzweilig ...

    Das Buch besteht aus zwei getrennten Geschichten, die aber zeitlich direkt aufeinanderfolgen und so irgendwie doch zusammenhängen. Atticus, der Druide und sein toller Hund Oberon lösen also in diesem Band gleich zwei knifflige Fälle.
    Tatkräftige Unterstützung erhalten sie dabei von weiteren sympathischen Gestalten, wie Granuaile, der Freundin von Atticus und Orlaith, Oberons Hundefreundin. Die Figuren sind allesamt so liebenswürdig gestaltet, dass man sie einfach mögen muss. Vielschichtig, witzig und ironisch, richtig toll beschrieben.
    Zunächst geht es um verschwundene Rassehunde, deren Verbleib die beiden Hobbydetektive nachgehen. Sie unterstützen dabei die Ermittlungen der Polizei, wobei der Erhalt vieler Infos nicht immer leicht zu erklären ist. Schließlich reisen Druiden meist nicht mit Autos, sondern mittels verzauberter Bäume. So können Atticus und Oberon in kürzester Zeit sehr viele Menschen befragen und eine wichtige Spur finden.
    Im zweiten Teil wird es witzig, denn Hunde und Eichhörnchen haben anscheinend eine grundsätzliche gegenseitige Abneigung, die hier oft zu spaßigen Szenen führt.
    Das Lesen dieses Buches hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich fand die Figuren einfach toll und so sympathisch, dass ich gerne weitere Abenteuer mit ihnen erleben möchte. Es ist eine super gelungene Mischung aus Fantasy, schwarzem Humor und Krimi - einfach toll geschrieben!

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    angelj222012vor 13 Tagen
    endlich wieder Oberon

    Oberons blutige Fälle ist eine netter Erweiterung der Iron Druid Reihe. Jeder liebt den tappsigen und liebenswerten Sidekick von Atticus. Hier steht Oberon nun in Mittelpunkt. Die Hundeperspektive hat seinen ganz eigenen Charme wird aber nach einem Moment etwas seltsam. Kurze Pause und weiter geht es. Die Fälle sind okay aber eben auf Novellen Ebene. Der Schreibstil der Reihe kommt auch wieder gut an. Die Chemie zwischen Oberon und seinem Besitzer Atticus ist das, was dieses Buch überhaupt möglich gemacht hat. Auch wenn der eine den anderen nicht immer versteht kann doch nichts zwischen diesen irischen Wolfshund und seinen Druiden kommen. Das Cover ist sehr ansprechend. Good Dog Oberon Good Dog

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    Kaitos avatar
    Kaitovor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Krimis aus der Sicht eines Tieres gibt es viele. Aber Oberon sticht für mich aus der Masse hervor! Dieses Buch hat großen Spaß gemacht.
    Der Eiserne Druide aus einer anderen Sicht.

    Kurzweilige Krimi-Unterhaltung auf vier Pfoten.

    Inhalt:
    Oberon, der irische Wolfshund des Druiden Atticus, wittert sofort ein niederträchtiges Verbrechen, als er von dem Verschwinden eines preisgekrönten Pudels in Oregon hört. Hat sich doch ein ähnlicher Fall erst kürzlich im Bundesstaat Washington ereignet...
    Wenig später fällt ihm auf einer Fahrt nach Portland ein zweiter Fall vor die Pfoten. Auf dem Bahnsteig findet er eine Leiche, die Atticus zum Verwechseln ähnlich sieht!

    Meinung:
    Wie der Titel schon andeutet, steht in diesem Buch der clevere und schlagfertige, zottige Freund des Eisernen Druiden im Mittelpunkt. In bester Sherlock-Holmes-Manier nimmt er die Ermittlungen in zwei ungewöhnlichen Fällen auf und wird dabei von seinem "Herrchen" und anderen vierbeinigen Freunden unterstützt.
    Da der irische Wolfshund Oberon in beiden Geschichten als Erzähler fungiert, erhalten wir durch ihn einen etwas anderen Einblick in die Ermittlungen. Das schöne daran ist, dass Oberon nicht kindlich oder gar als "dummer Hund" verkörpert wird, sondern als sehr clever aber eben auf eine "hundige" Art. So fehlt ihm teilweise das Verständnis für menschliche Verhaltensweisen, oder er bewertet seine Umgebung völlig anders, als wir Menschen es tun würden (Eichhörnchen sind Gesandte der Hölle!). Da er sich in ständigen, geistigen Austausch mit seinem Druide Atticus befindet, kommt es so immer wieder zu urkomischen Dialogen und Diskussionen zwischen den beiden.

    Beide Handlungen verlaufen relativ unaufgeregt. Wie in klassischen Krimis (Agatha Christie, Arthus Conan Doyle) wird viel befragt und "herum geschnüffelt", bis es dann zur Auflösung des Falles kommt. Letztere kann aber durchaus sehr turbulent werden!

    Um diverse Verweise und Anspielungen zu verstehen, sollte man die Chroniken des Eisernen Druiden wohl vorher gelesen haben.
    Aber ich hatte sie vorher nicht gelesen und wurde trotzdem super unterhalten.
    Der Schreibstil, bzw. die deutsche Übersetzung lies sich flüssig weglesen. Da ich klassische Krimis liebe, war das Buch genau auf meiner Wellenlänge. Und das Zusammenspiel von Oberon und Atticus hat mich außerdem öfter zum Schmunzeln gebracht.

    Fazit:
    Krimis aus der Sicht eines Tieres gibt es mittlerweile viele. Aber Oberon sticht für mich aus der Masse hervor. Durch sein Zusammenspiel mit Atticus ist er sehr viel mehr als ein weiterer tierischer Ermittler. Und die Dialoge mit Film. und Literaturverweisen sind einfach großartig und wirklich witzig.
    Ich werde jetzt auf jeden Fall die Hauptreihe lesen!

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    Butis avatar
    Butivor 18 Tagen
    Mit Witz und Fantasie

    Oberons blutige Fälle: Der Hund des Eisernen Druiden - Kevin Hearne 

    Ein etwas anderer Krimi, als das was ich bisher so gelesen habe, aber durchaus spannend. Ich bin immer wieder und grad durch diese Seite, Neuem aufgeschlossen. 
    So auch dieser Erzählung, ist doch der Ermittler ein Hund, der gerne einmal als Sherlock Holmes agieren würde. Und genau das ist es was die Erzählung so besonders macht. 

    Der Wolfshund Oberon und der Druide Atticus lösen gemeinsam Kriminalfälle. Mehrere Hunde werden entführt und so wittert Oberon einen neuen Fall, dem er sich sofort annimmt. Mit viel Witz und Fantasie wird hier eine Geschichte erzählt, die sicherlich nicht für jedermann etwas ist, aber dennoch Spaß macht. 
    Zudem kommt man als Leser in den Genuss, dass ich eine zweite Erzählung in dem Buch anreiht. Eine Leiche wird gefunden, die Atticus zum verwechseln ähnlich sieht. 

    Ich denke, dieses Buch macht demjenigen Spaß, der gerne außergewöhnliche Geschichten liest und viel Fantasie mitbringt. 

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    Schneeflammevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Abwechslung für den Krimileser
    Mal etwas anderes

    Das Druiden-Universum dieser Buchreihe war mir bisher nicht bekannt. Ich hatte allerdings wenig Probleme damit einzusteigen.  Das Buch ist aus der Sicht des Hundes Oberon geschrieben und wirkt entsprechend hündisch. Somit ist es mal etwas anderes für einen Krimileser. Die Jokes kommen immer wieder nach und nach. Somit ist es durchaus ein Lesespaß und ein nette Abwechslung.
    Für ein Buch aus dem Klett Cotta Verlag liest es sich wirklich flüssig im Vergleich zu den anderen Büchern des Verlages.

    Ein Wow Effekt es leider nicht.

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    SofieWaldenvor 23 Tagen
    Hund und Herrchen, auf Augenhöhe bei der Krimiermittlung

    Der Wolfshund Oberon und sein Herrchen, der Druide Atticus, sind ein ganz besonderes Paar, denn Oberon kann sich mit Atticus, seinem Mensch, unterhalten. Und genau das tut er auch, ausgiebig, nicht nur bzgl. der zwei Kriminalfälle, die die beiden gemeinsam zu lösen haben. Dabei bleibt Oberon durchaus Hund. So findet er es ziemlich merkwürdig, das die Menschen nicht zuerst am Hinterteil des anderen riechen, um zu wissen, wen sie da vor sich haben und natürlich ist fressen wichtiger als Fälle lösen. Das ist alles sehr herzerfrischend und man denkt automatisch auch mal ein bisschen darüber nach, wie wir uns denn so mit unserer eigenen 'Menschlichkeit' abmühen, wie schräg das, vielleicht nicht nur für einen Hund, rüber kommen kann.

    Die beiden Kriminalfälle, die das sonderliche Duo dann auch zu einem guten Ende bringt, sind sehr unterhaltsam und herrlich unblutig, ganz entgegen dem Titel des Romans. Und das Ganze macht richtig Spaß, inkl. einer sehr edlen Pudeldame und einer Portion Eichhörnchen bei Fall Nr.2.

    Eine rundum gelungenes Buch, mit einer genau richtig portionierten Mischung aus Tier-Mensch-Gemeinschaft, lockerer Krimiunterhaltung und Fantasy.

     

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    Lesenettivor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Einfach nur super & für jeden Liebhaber hundiger Krimis ein Muss!!!
    Detektive auf 4 Pfoten!!!

    Schon das Cover zeugt von einer spannenden Geschichte mit Oberon und seinem Herrchen Atticus, der sich als Druide in einen Hund verwandeln kann und nur mit den Gedanken zu wissen scheint, was sein Oberon ihm sagen möchte bzw. der sich auch nur mit Hilfe seiner Gedanken mit seinem Hund Oberon unterhalten und allen geheimnisvollen Entführungen sagenumwobener vierbeiniger Mithunde und Grande Champions auf die Spur gehen kann.
    Ob es wirklich ein Täter aus dem Netz ist, wo sich die Halter der entsprechenden Hunde in einem Onlineportal für Aktivitäten rund um den Hund aufhalten, das muss jeder selbst herausfinden. Ich verrate nicht so viel!!! 😉 Aber auf jeden Fall ist es ein Buch in sehr guter textlicher Gestaltung, mit fließend zu lesendem Text & leichtem Verständnis dieser Fantasy-Geschichte. Einfach ein Muss für jeden Hundeliebhaber und -kenner!!!

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor einem Monat
    Kurzmeinung: Neues aus der Welt des Druiden Atticus, erzählt von Oberon dem genialen Wulfhound. Macht Spaß.
    Sherlock Holmes reloaded – wuff

    Oberon, nein, nicht der sommernachsträumende aus shakespearscher Feder, sondern jener der mich wegen des Covers damals erst dazu bewog Kevin Hearnes Urban- Fantasy-Reihe um den Druiden Atticus zu lesen, ist ein Irish Wulfhound. Er ist der Erzähler und Hauptperson der beiden Detektivgeschichten in diesem Buch. Er ist ein Hund. Ich lese gerne Sachbücher über Tiere, und Geschichten über sie, was ich gar nicht mag sind sprechende Tiere. Vermenschlicht, kitschig und kindisch empfinde ich sie. Aber … es gibt Ausnahmen. Der Stein von Duncton , ein Fantasy Epos über Maulwürfe, oder Watership Down mit Karnickeln.



    Die meisten sprechende Viecher außer Kermit dem Frosch nerven mich, doch Oberon hier ist ebenfalls eine rühmliche Ausnahme, denn Hearne gelingt es, ihn, „inside Hundehirn“ hündisch überzeugend erscheinen zu lassen. So hat es einen sehr eigenen Witz, zum Beispiel, wenn er kurz die Handlung von Scott Fitzgeralds Der große Gatsby zusammenfasst:

    „Ist das die Story mit den reichen Leuten, wo die Frau einen Hund adoptiert und sie dann überfahren wird, ohne dass wir erfahren, was aus dem Hund geworden ist?„Ja , genau. „Das schlechteste Buch aller Zeiten.

    Man merkt all seinen Büchern an, dass der Autor Englisch an der Highschool unterrichtet. 😉

    Wer die Chroniken des Eisernen Druiden nicht kennt, dem entgehen viele Hintergrundinformationen, Anspielungen und Gags, auch wenn sich Oberons blutige Fälle für sich lesen lassen und etliches auch ohne Vorkenntnisse zündet wie politische Anspielungen auf die momentane US-Administration. Hearne in dessen Büchern das Thema Umweltschutz eine hervorgehobene Rolle spielt ist ganz offensichtlich kein Trump Fan.

    Atticus, der „Hausdruide“ , wie ihn Oberon generös bezeichnet ist es ebenfalls nicht, wer die Bücher kennt, weiß, dass er 2000 Jahre alt ist und dort gibt er von sich dass der Umgang mit Hunden für einen Quasiunsterblichen das beste Mittel sind um sich zu erden und das kleine Glück wahrzunehmen und wertzuschätzen.

    Oberon als Detektiv, der seinem Vorbild Sherlock Holmes nacheifert, beinhaltet die erstmals auf deutsch erschienen Kurzgeschichten: Der entführte Pudel „The Purloined Poodle“ und Das Eichhörnchen auf dem Zug „Oberon’s Meaty Mysteries – The Squirrel on the Train“. Die Krimis aus Hundesicht sind witzig, spannend und für Fans der Reihe sowieso ein must have.

    Wer mehr von Oberon lesen möchte dem seien die Chroniken des Eisernen Druiden wärmstens empfohlen. Wirklich High FunTasy. Witzig, actiongeladen, kreativ und ideenreich erfährt man hier vieles über Götter, Mythen, Druiden, irische Sagen, Hexen und allerlei Verwicklungen.

    Der letzte Band der neunbändigen kurzweiligen Reihe, Scourged ist bisher nur auf Englisch zu lesen.

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    DianaEs avatar
    DianaEvor einem Monat
    Kurzmeinung: eher für ganz junge Leser geeignet, anfangs toll und interessant, später leider langweilig.
    Kevin Hearne – Oberons blutige Fälle

    Kevin Hearne – Oberons blutige Fälle


    Der Wolfshund Oberon trifft auf der Spielwiese auf seine Artgenossen, einer davon hat keine Lust zum Spielen, denn er hat die Entführung seines Freundes, einem preisgekrönten Pudel, noch immer nicht verkraftet. Da sein Herrchen Atticus, ein Druide, zur Zeit keinen Auftrag hat beschließen er und Oberon den mysteriösen Hundeentführungen auf den Grund zu gehen...


    Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, ich dachte, hey das ist mal was anderes. Aus der Sicht eines Hundes, dabei ein lockerer und flüssiger Erzählstil und eine interessante Geschichte, dazu Fantasy-Crime, da kann ja nichts schief gehen.


    Leider leider hat mich das Buch letztendlich dann doch nicht überzeugen können.

    Natürlich ist die Story, oder besser gesagt die beiden Storys lockerleicht zu lesen, es gibt eine gute Portion Humor, die Grundidee ist spannend, und ich hätte das Buch in einem Rutsch durchlesen können, aber dann gab es auch noch die ständigen Wiederholungen, die ermüdend und teilweise arg nervig waren und die Spannung fiel teilweise so richtig ins bodenlose.

    Vielleicht ist das so aus der Sicht eines Hundes, da geht es überwiegend um Popo schnüffeln, futtern, Gassi gehen und für Oberon im speziellen auch noch um die geistige Kommunikation mit Atticus, der ihm unter anderem verschiedene Pflanzen oder ähnliches beibringen möchte. Das sich hier auf telepathische Ebene unterhalten wird, fand ich gar nicht so merkwürdig, wie sollte das auch sonst funktionieren?, aber der Inhalt war so dermaßen flach und entschuldigung, total langweilig, dass ich das Buch oft zur Seite legen musste.

    Dadurch ist die eigentliche Krimigeschichte arg in den Hintergrund gerückt, und das finde ich wirklich sehr schade.

    Ich kenne die anderen Bücher zur Reihe nicht, vielleicht fiel es mir deshalb nicht so leicht, mich weiterhin auf die Story einzulassen, aber letztendlich hab ich aufgeatmet, als ich das Buch beendet hatte.


    Die Charaktere sind gut beschrieben, sodass ich einen guten Eindruck bekommen habe. Atticus scheint mir in diesem Band zwar etwas nerdig, aber ich bin mir sicher, wenn der Fokus nicht auf den Hund gelegt wird, könnten die Storys richtig was hergeben.

    Oberon fand ich einfach nur anstrengend, gut ausgearbeitet, aber anstrengend. Und leider nervig. Der Ausflug in den Kopf eines Hundes war ernüchternd, und ich persönlich möchte das nicht wiederholen.

    Diese Story ist sicherlich was für Fans, ansonsten kann ich die Story eher jüngeren Lesern empfehlen.


    Die Handlungsplätze sind gut beschrieben, sodass ich auch hier einen guten Eindruck von der Umgebung bekommen habe.


    Fazit: eher für ganz junge Leser geeignet, anfangs toll und interessant, später leider langweilig. 2,5 Sterne

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    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Monat
    Die Spannung fehlt

    Wenn prämierte Zuchthunde verschwinden und Tote auf Bahnsteigen liegen, dann braucht es Oberon, den Wolfshund, um die Fälle zu lösen…

    "Oberons blutige Fälle" sind ein Spin Off der Fantasy-Reihe "Die Chronik des eisernen Druiden " Ich kenne die Originalreihe nicht, konnte dem Buch aber trotzdem einigermassen folgen. Bei einigen Begriffen merkte ich aber, dass mir da wohl Vorwissen fehlt, da ich mir darunter nichts vorstellen konnte.

    Die Geschichte, respektive die Geschichten, im Buch sind gleich zwei kürzere Abenteuer enthalten, werden in der Vergangenheit in der Ich-Perspektive des Wolfshundes Oberon erzählt, der mit einem Magier zusammenlebt und mit diesem auch Sprechen, respektive durch Gedankenübertragung kommunizieren kann. Die Figuren erschienen mir allesamt nicht sehr plastisch gezeichnet und bleiben grösstenteils blosse Namen. Oberon, der im Klappentext als der grosse Detektiv angekündigt wurde, interessiert sich in erster Linie fürs Fressen und jagen, alles andere scheint ihm einigermassen egal. Die Fälle löst er eigentlich nur, weil ihm sein Herrchen eine essbare Belohnung dafür verspricht.

    Die zwei Kriminalgeschichten enthalten einige Wendungen und eignen sich eher weniger zum miträtseln. Beide Fälle werden eher durch Bauchgefühl als durch klare Ermittlungen oder Beweise aufgedeckt. Ich wollte jeweils durchaus wissen, was genau passiert war und wer die Straftat begangen hatte, aber wirkliche Spannung verspürte ich nicht.

    Beim Schreibstil des Autors Kevin Hearne sind mir vor allem die vielen Anspielungen auf Filme, TV-Serien und Bücher aufgefallen, die mal mehr und mal weniger subtil eingebaut wurden. Hearne streut auch viel Humor ein, wobei es mir da teilweise zu viele Wiederholungen gab. Beim ersten Mal mag es noch lustig sein, wenn für einen Hund, der kein wirkliches Zeitgefühl hat, ein Monat und eine Minute dasselbe ist, aber spätestens nach dem fünften Mal entlockt mir das kein müdes Lächeln mehr…

    Da es sich hier um einen Krimi mit einem sprechenden Hund als Hauptfigur handelt, sollte sich ein Leser sowohl für Krimis, wie auch für Fantasy begeistern. Obschon es hier einige Tote gibt, könnte ich mir gut vorstellen, dass auch Kinder sich über dieses Buch amüsieren können.

    Mein Fazit
    Die Spannung fehlt.

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