Verhext

von Kevin Hearne 
4,5 Sterne bei111 Bewertungen
Verhext
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gutenchucks avatar

Sehr lustige Urban-Fantasy-Reihe. Lese nun die komplette Reihe durch!

Pheneas avatar

Eine meiner Lieblingsreihen.

Alle 111 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Verhext"

Nachdem Atticus in Notwehr eine hohe Gottheit getötet hat, wollen plötzlich alle etwas von ihm. Am ärgsten macht ihm der ortsansässige Hexenorden zu schaffen. Kurz bevor er mit ihnen einen Friedenspakt schließen kann, taucht auch noch eine ganze Heerschar neuer Hexen in Arizona auf. Ihre dunkle Vergangenheit reicht bis zurück in den Zweiten Weltkrieg. Zum Glück hat Atticus ein magisches Schwert und einen Vampir-Anwalt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608939323
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:362 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:28.07.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.04.2014 bei TIDE exklusiv erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    mondys avatar
    mondyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Insgesamt hat mich das Buch wunderbar unterhalten und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Atticus und Oberon.
    Spaß mit Atticus und Oberon

    Aus dem Englischen von Alexander Wagner

    Meine Meinung
    Mir hat dieser Band noch besser gefallen als Teil 1. Der Humor hat mich diesmal mehr angesprochen. Nicht nur einmal musste ich laut auflachen, weil Atticus' Sprüche einfach nur zum Schießen sind und Oberon seinen Teil dazu beiträgt. Der Witz ist nicht wirklich subtil, aber das muss er an dieser Stelle auch gar nicht sein. Mir hat das Buch auf jeden Fall einige vergnügliche Stunden bereitet, besonders die Vergleiche zwischen früheren und heutigen Zeiten (immerhin hat Atticus schon über 2000 Jahre auf dem Buckel) sind köstlich.

    Faszinierend fand ich auch wieder die verschiedenen Wesen, auf die Atticus trifft. Von Dämonen über gestürzte Engel bis hin zu Bacchantinnen ist wieder alles dabei. Doch man findet auch alte Bekannte wieder, wie z.B. die MORRIGAN, die Anwälte Leif und Hal und die Hexe Malina. Da sich der Autor an der ganzen Bandbreite der Mythologie bedient, weiß man nie, was als nächstes kommt. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß damit.

    Was die Handlung betrifft, folgt sie diesmal keinem Hauptstrang, sondern durchläuft viele kleinere Episoden. Da wird hier mal ein Dämon bekämpft und dort mal ein gefallener Engel niedergemetzelt. Ich fand das jetzt gar nicht so schlecht, spannend bleibt es ja trotzdem. Allerdings freue ich mich auch darauf, dass es im nächsten Band wieder einen großen Handlungsstrang geben wird. 

    Insgesamt hat mich das Buch wunderbar unterhalten und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Atticus und Oberon.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 2 Jahren
    Über einen gehetzten eisernen Druiden

    Dieses Buch knüpft natlos an den ersten Teil der Serie "Die Chroniken des Eisernen Druiden" an. Auch wenn Hearne immer wieder mit kurzen Rückblenden die Ereignisse aus "Gehetzt" erklärt, empfiehlt es sich dringend, diesen zuerst zu lesen.

    In Verhext kommt Atticus nicht zur Ruhe und die Charaktere, die in Gehetzt vorgestellt wurden, kommen hier richtig in Fahrt. Dabei kommt es zu einem bunten Mix aus Göttern, Hexen, Werwölfen, Vampiren, Kabbalisten und Dämonen. Dazu gesellen sich der redselige Hund, die irischen Witwe MacDonagh und der feindselige Nachbar.

    Dabei liegen die Ereignisse, die in Gehetzt beschrieben wurden, gerade drei Wochen zurück. Aenghus Óg wurde besiegt, aber er hat nicht nur tote Erde hinterlassen, sondern es haben sich auch zeitgleich diverse Dämonen auf der hiesigen Erde breit gemacht, nachdem sie der Schlacht entschwinden konnten.

    Die Geschichte beginnt unspektakulär und man hat den Eindruck, als ob die Aufräumarbeiten rund um die Schlacht einen großen Teil des Buchs einnehmen. Aber weit gefehlt. Denn Atticus wird aus heiterem Himmel von einem Todesfluch getroffen, der von seinen bewährten Schutzmechanismen abgewehrt wurde. Fortan versucht er hinter das Rätsel zu gelangen, wer für den Fluch verantwortlich ist und lernt die Welt, in der er lebt besser kennen.

    Nun erfährt er, dass der Hexenzirkel Die Schwestern der drei Auroras in dieser Region für Ordnung und Ruhe gesorgt hatte. Und nachdem der Zirkel in seiner Handlung eingeschränkt wurde, dringen neue Gefahren in seinen Wirkkreis ein, wie z.B. Bacchanten, die bei Menschen blinde Raserei und Orgien auslösen.

    Es liest sich jetzt nicht nur so, als ob sich ein Ereignis an das andere reiht, es ist auch so. Hearne lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen und reiht ein Ereignis an das andere. In meinen Augen übertreibt er es zuweilen. Der Hund Oberon verkommt langsam zum Jar Jar Binks dieser Geschichte und die Versuche dem Vampirfreund Leif neuzeitliche Sprache beizubringen, wirken zu sehr aufgesetzt.

    Im Gegenzug wird der Leser aber mit mehreren Highlights belohnt, die einfach nur Spaß machen, gelesen zu werden. So erfreut sich Atticus gerade noch darüber, dass sein Bindezauber stärker als die Haarfallenzauber der Hexen sind und diese ihm eben keine Haarlocke entwenden können, so muss er im nächsten Moment um einen gefallenen Engel kümmern, der eine Schule unsicher macht. Auch das Auftreffen der beiden rivalisierenden Göttinnen Morrigan und Brighidstellen sicherlich ein Höhepunkt des Buches dar.

    Es wiegt sicherlich der Humor, der witzige Schreibstil und die wild durcheinandergewürfelten Figuren aus den verschiedensten Religionen deutlich mehr als das teilweise zu stark übertriebene, so dass ich in jedem Fall eine Empfehlung auch für diesen zweiten Band ausspreche.


    Das Buch ist in meinen Augen nur bedingt für Jugendliche geeignet. Die Sprache richtet sich zwar an diese Zielgruppe, die Gewaltdarstellungen sind aber zum Teil recht explizit. Er lässt zum Beispiel am Ende die Bemerkung fallen, dass es nur ein probates Mittel gibt, Kreaturen zu töten, die über Selbstheilungsfähigkeiten verfügen: Indem man den Kopf von den Schultern trennt.

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    ralluss avatar
    rallusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Witzige Fortsetzung der Druiden Chroniken
    Pass auf die Hexen auf.

    Das wars dann mit dem zurückgezogenen Leben von unserem Druiden Atticus. Nach dem ersten furiosen Auftakt der eisernen Druiden Serie mit dem 21 Jahrhundert alten Atticus, hat er sich doch inzwischen einiger Berühmtheit erfreut.

    "Du brauchst nur einen Gott zu erschlagen, und schon wollen plötzlich alle möglichen Leute mit dir reden. Paranormale Versicherungsvertreter mit speziellen 'Gottesschlächter' - Lebensversicherungen. Scharlatane mit Rüstungen, die hundertprozentigen Schutz gegen Götter bieten sollen, und mit Mietangeboten für außerweltliche Geheimverstecke. Vor allem aber andere Götter, die dir erstens zu deiner Tat gratulieren, dich zweitens davor warnen, je solche Scherze mit ihnen zu versuchen, und dir zu guter Letzt nahelegen, doch einen ihrer Rivalen zu erschlagen - nur so zum Spaß, versteht sich."

    Und plötzlich stehen er und sein treuer Hund Oberon im Mitelpunkt der Aufmerksamkeit! Einen Friedenspakt mit den Hexen abzuschließen, die das letzte Gemetzel überlebt haben, ist dringend notwendig, da sich schon die nächsten Gegner bereit machen dem Druiden den Garaus zu machen. Dabei muss er selbst beim Friedensangebot darauf achten kein Blut oder Haare zu verlieren. Und das ist bei den gerissenen Hexen, die sich als Unternehmensberaterinnen getarnt haben (Nichts tun aber trotzdem kassieren) mehr als notwendig.

    Doch Atticus wäre nicht so alt geworden wenn er die neuen Herausforderungen nicht auch meistern würde, selbst mit nichts als einem Handtuch bekleidet.

    "Ich sprang vor. ließ den rechten Arm auf Köpfhöhe durch die Tür schießen und benutzte das Handtuch wie eine Peitsche. Zufrieden hörte ich, wie es gegen irgendetwas klatschte und kurz darauf ein scharfer Schmerzensschrei der Blonden ertönte. Douglas Adams hatte recht: Im Universum gibt es kaum etwas so nützliches wie ein Handtuch."

    Eine witzige Fortsetzung, die sogar noch einen Ticken besser ist als das erste Buch und wenn Kevin hearne mal weniger Kampfchaos (zugegeben von Feinsten) bringen würde, bekommt er auch noch den fünften Stern.

    Kommentare: 1
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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht nur das Cover ist gut gestaltet auch das Buch ist wieder spannend
    Nicht nur das Cover ist gut gestaltet auch das Buch ist wieder spannend

    Ich habe mir dieses Buch als Rezensionsexemplar besorgt da mir dieses Cover besser gefällt als die Hardcover Ausgabe. Und es ist genauso gut und spannend geschrieben wie es schon bei Band 1 der Fall gewesen ist. Ich habe bisher kaum Fantasy Romane gefunden wo mich so gefesselt haben wie diese Reihe in der auch noch ein Druide der Hauptprotagonist ist. Dieser Mix an Figuren gefällt mir sehr gut ein Wolfshund, ein Druide, ein Hexenzirkel und ein Vampir als Gespann das hat was mystisches und verspricht eine spannende Reihe zu werden. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 3 dieser Reihe und hoffe das es so spannend weiter geht. Ich bin schon gespannt ob es mehr als 3 Bände werden bei dieser Reihe.
    Diese Reihe dürfte was für Fantasy Fans sein die auch die Peter Grant Reihe mögen.

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    Chrissi92s avatar
    Chrissi92vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: nicht so gut wie der erste, aber freue mich auf den nächsten
    die nächste runde

    3,5 Sterne
    Dieser zweite Teil hat meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt, ist aber dennoch gut gelungen.
    Anfangs habe ich noch eine Weile gebraucht, um wieder in die Geschichte und zu den Charakteren zu finden, aber nach und nach legte sich das Gefühl wieder und es ging gut voran. Finde die Figuren sehr gut gewählt, genauso wie die Freund- und Feinschaften, Bündnisse und und und ... Die Atmosphäre gefällt mir und witzig ist es auch zwischendurch. Die Story selbst ließ allerdings meiner Meinung nach etwas nach und es kam mir eher  wie ein Übergangsbuch vor, wo die Spannung etwas auf der Strecke bliebt. Daher von mir 3.5 Sterne.

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht nur das Cover ist gut gestaltet auch das Buch ist wieder spannend
    Nicht nur das Cover ist gut gestaltet auch das Buch ist wieder spannend

    Ich habe mir dieses Buch als Rezensionsexemplar besorgt da mir dieses Cover besser gefällt als die Hardcover Ausgabe. Und es ist genauso gut und spannend geschrieben wie es schon bei Band 1 der Fall gewesen ist. Ich habe bisher kaum Fantasy Romane gefunden wo mich so gefesselt haben wie diese Reihe in der auch noch ein Druide der Hauptprotagonist ist. Dieser Mix an Figuren gefällt mir sehr gut ein Wolfshund, ein Druide, ein Hexenzirkel und ein Vampir als Gespann das hat was mystisches und verspricht eine spannende Reihe zu werden. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 3 dieser Reihe und hoffe das es so spannend weiter geht. Ich bin schon gespannt ob es mehr als 3 Bände werden bei dieser Reihe.
    Mein Fazit: Diese Reihe dürfte was für Fantasy Fans sein die auch die Peter Grant Reihe mögen.

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    Hackuchans avatar
    Hackuchanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut klasse! Genauso gut wie der erste Teil, wenn nicht sogar besser. Fantasy auf höchstem Niveau.
    Verhext - Kevin Hearne

    Erfrischend an dieser Story ist, dass der Protagonist 2100 Jahre alt ist und sich die Handlung auf nur wenige Tage und eigentlich auch nur eine Stadt beschränkt. Trotzdem holt Kevin Hearne alles aus seinen Figuren raus. Das herausragende an diesem Roman ist das Konzept. Weil wir Menschen an Götter und gottähnliche Wesen glauben existieren sie – Konstruktivismus im feinsten. Und schon eröffnen sich dem Autor unendlich viele Möglichkeiten und diese weiss er auch zu nutzen.

    Atticus ist ein keltischer Druide und wurde in der Eisenzeit geboren. Er ist der letzte Druide. So lange überlebt hat er wegen seiner scheinbar grenzenloser Paranoia. Das Schöne an diesem Charakter ist, dass ihm so viele Eigenschaften und Probleme fehlen, die all diese jungen Protagonisten sonst haben: Unsicherheit: Wer bin ich? Was ist mein Platz in der Welt? Naivität. Die erste Liebe, die dann auch gerade unsterblich sein muss. Dreiecksbeziehungen. Und so weiter. Ich sage nicht, dass das langweilig ist. Aber nach wiederholtem Male wird es doch etwas reizlos. Da ist Atticus erfrischend. Er ist jedoch vor Problemen nicht gefeit! Er hat genauso Schwierigkeiten wie alle anderen Protagonisten. Manche Probleme sogar, die er vielleicht nach 2100 Jahren nicht mehr haben sollte. Zum Beispiel lässt er sich sehr gerne von halbnackten Frauen, Göttinnen und seit neustem auch von seiner hübschen Schülerin ablenken. Seine Taktik (an Baseball denken) funktioniert dabei eher schlecht als recht und ist definitiv auch nicht die innovativste Idee.

    Sehr schön ist die Balance der Stärken und Schwächen. Atticus gewinnt seine Kämpfe nicht nur durch Glück oder pure Stärke, sondern durch Taktik, Geschick und gutes Einsetzten von Verbündeten. An diesem Punkt ein dickes Lob an den Autor, denn er hat Atticus Kräfte wirklich gut ausbalanciert. Als Druide bezieht er seine Kraft aus der Erde und ist in Berührung mit ihr sehr stark. Einschränkungen gibt es sofort, wenn er sie nicht mehr berühren kann. Hier kommt sein Amulett ins Spiel. Des Weiteren sind alle seine Gegner unterschiedlich verwundbar und er muss so unterschiedlich kalkulieren. So gibt es immer wieder sehr interessante Kämpfe, die deswegen spannend zu lesen sind. Es ist immer interessant, wenn er wieder gegen jemanden kämpfen muss, weil die Balance immer etwas anders ist.

    Dabei kommt der Humor nicht zu kurz. Atticus hat sich 2100 Jahre sein inneres Kind bewahrt. Einfach göttlich ist die Passage, als er mit Leif seinem Vampir-Anwalt auf dem Weg zu einem Kampf ist, und sich zweideutige Kommentare über  Schwerter nicht verkneifen kann. Auch seine Gespräche mit Oberon, seinem Hund, der auch gerne einen Kommentar in andere Gespräche einstreut. Sein Exkurs zu Fetischismus war wirklich herrlich. Aber dabei sind die Witze nicht plump, sondern bleiben auch in eindeutig zweideutigen Situationen raffiniert.

    Ein weiterer guter Punkt ist das Spiel mit seinem Konzept. Alle Götter, an die wir Menschen einst geglaubt haben und heute noch glauben existieren. Eine einfache Prämisse, die innerhalb der Story immer weiter ausgebaut wird. Zum Beispiel gehören zu den verschiedenen Göttersystemen immer auch Schöpfungsgeschichten, sowie Ideen über den Niedergang der Welt. Nur in einem Nebensatz erklärt jemand im Gespräch mit Atticus, dass man trotz dem Beweis, dass Götter existieren, nicht wissen kann, welche Schöpfungsgesichte stimmt. Ein interessanter Aspekt dieses Konzeptes. Schon fast passend in unsere heutige Zeit nimmt Kevin Hearne einen weiteren Faktor mit auf: Atticus trifft auf Fanatiker, die ihm eine Strafe durch Jesus Christus androhen, weil er mit Hexen, Werwölfen und Vampiren verkehrt. Dabei hat Atticus nur wenige Seiten vorher Maria getroffen und von ihr Schutz für einen bevorstehenden Kampf, auch im Namen von Jesus, erhalten.

    Ebenso gut sind die Verweise auf andere Autoren, Geschichten und so weiter. Absolut köstlich die Passage, wo Atticus nackt nur mit einem Handtuch bewaffnet gegen zwei Hexen kämpft und dabei einen Verweis auf Douglas Adams nicht missen lässt.

    Fazit: Das Buch ist von vorne bis hinten durchdacht und bietet einige sehr gute Ideen. Eine sehr erfrischende Story mit vielen Charakteren mit Ecken und Kanten. Vielleicht schon mein Highlight des Jahres.

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    Splashbooksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nachdem Atticus einen Gott getötet hat, hatte er eigentlich gehofft, Ruhe zu finden. Doch daraus wird nichts. Denn eines Tages tauchen ...
    Verhext: Die Chronik des Eisernen Druiden 2, besprochen von Götz Piesbergen

    Mit "Verhext" liegt jetzt der zweite Band von Kevin Hearnes "Die Chronik des Eisernen Druiden"-Reihe vor. Anders als noch der Vorgänger, der übrigens als Taschenbuch wiederaufgelegt worden ist, erschien der neue Roman gleich in dem eben genannten Format. Schade ist, dass sowohl die Neuauflage als auch das neue Buch anstatt den Coverstil der ersten Ausgabe die doch sehr generischen Fotocover der US-Vorlage übernommen haben.

    Atticus ist ein irischer Druide. Genauer gesagt ist er der letzte seiner Art. Und er ist unsterblich, dank eines Abkommens mit der Göttin Morrigan. Erst vor kurzem hat er einen anderen Gott getötet und hat jetzt auf etwas Ruhe und Frieden gehofft. Doch daraus wird nichts. Denn auf einmal will die gesamte übernatürliche Welt etwas von ihm.

    Deshalb ist er auch bereit, ein Abkommen mit dem örtlichen Hexenorden abzuschließen. Doch ehe es dazu kommt, tauchen auf einmal deutsche Hexen auf. Und die sind leider nicht zum Kaffeeplausch gekommen. Schon bald muss sich der Druide nicht nur gegen sie und ihre Machenschaften erwehren, sondern auch noch gegen mysteriöse Rabbiner. Und dann will seine Göttin auch noch Hilfe beim Erstellen eines bestimmten magischen Gegenstands. Viel zu tun für jemanden, der im Grunde genommen nur seine Ruhe haben möchte.

    Mit "Verhext" hat Kevin Hearne einen auf dem ersten Blick merkwürdigen Roman geschrieben. Auf der einen Seite präsentiert eine Geschichte, in der sehr viel für die kommenden Teile der Reihe aufgebaut wird. Auf der anderen muss er natürlich auch eine Story erzählen, die auch in dem vorliegenden Band abgeschlossen wird. Und beides muss auf eine Weise geschehen, dass man als Leser zufriedengestellt wird.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/20927/verhext_die_chronik_des_eisernen_druiden_2

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    hauntedcupcakes avatar
    hauntedcupcakevor 4 Jahren
    Verhext von Kevin Hearne

    Atticus Erzfeind ist endlich erledigt und der letzte Druide sehnt sich zurück zu einem gemütlichen Leben mit seinem geliebten Hund Oberon und der (scharfen) auszubildenden Jungdruidin Granuaile. Doch natürlich läuft nie etwas so wie es sollte und so tauchen skurrile Rabbis und Priester, bösartige deutsche Hexen und mal wieder ein allzu neugieriger Detective auf.

    Auch Band 2 von Kevin Hearne gibt ein rasantes Tempo vor. Spannend zu lesen mit einer anständigen Portion Humor und Sarkasmus.

    Freue mich schon auf Band 3!

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    Rahel1102vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein toller Typ mit coolem Hund. Freue mich auf die weiteren 5 Teile, die im englischen ja schon erschienen sind..
    Jede Menge Ärger mit deutschen Hexen...

    Nachdem Atticus seinen Erzrivalen getötet hat, steht er im Mittelpunkt der Magischen Gemeinschaft. Die Herrscherin von Tir Na Nog will ihn ehelichen und sein vampirischer Anwalt will das er Thor tötet. Atticus lehnt alle ab, will er nur das zerstörte Land am Stadtrand wieder herstellen, sein Buchladen führen und seine neue Schülerin ausbilden, aber natürlich gibt es Leute die ihn lieber ausschalten möchten, bevor er es tut. So taucht ein, mit Dämonen arbeiteter, deutscher Hexenzirkel auf und tötet munter Leute aus Atticus Umfeld und den Hexenzirkel mit dem er Frieden geschlossen hat. Um diese loszuwerden muss er in Zukunft Dinge tuen die er nie wollte, wie Thor töten z.B.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Klett-Cotta_Verlags avatar
    Mit »Verhext« von Kevin Hearne, dem zweiten Teil der »Chronik des Eisernen Druiden« erwartet euch ein witziges und temporeiches Fantasy-Abenteuer.

    Mehr zum Buch:
    »Man braucht nur einen Gott zu erschlagen, schon wollen alle mit dir reden«

    Der Druide Atticus will nur eines: seine Ruhe haben vor all den Göttern, Hexen und Feen. Aber dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt – denn in Tempe, Arizona, wütet ein neuer Hexenclan, der den einst so friedlichen Landstrich mit schmutziger Magie überzieht.

    Nachdem Atticus in Notwehr eine hohe Gottheit getötet hat, wollen plötzlich alle etwas von ihm. Am ärgsten macht ihm der ortsansässige Hexenorden zu schaffen. Kurz bevor er mit ihnen einen Friedenspakt schließen kann, taucht auch noch eine ganze Heerschar neuer Hexen in Arizona auf. Ihre dunkle Vergangenheit reicht bis zurück in den Zweiten Weltkrieg. Zum Glück hat Atticus ein magisches Schwert und einen Vampir-Anwalt …

    Hier findet Ihr die Leseprobe

    Kurzinfo zum Autor:
    Kevin Hearne. geboren 1970, lebt in Arizona und unterrichtet Englisch an der High School. »Die Chronik des Eisernen Druiden« machte ihn unter Fantasylesern mit einem Schlag weit über die USA hinaus bekannt.

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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Hearne spielt virtuos die Klaviatur der Mythen unserer Welt. Man braucht eben nicht unbedingt Mittelerde oder das Hyborische Zeitalter, um überzeugend Fantasy zu gestalten. Das ganze wirklich natürlich zusammengefügt und keinesfalls aufgesetzt. Der US-Amerikaner zeigt eindrucksvoll, was jenseits romantischer Vampire, Werwölfe und Engel möglich ist.«
    Horst von Allwörden, Zauberspiegel, Februar 2015

    »"Die Chronik des Eisernen Druiden überzeugt von der ersten bis zur letzten Seite. "Gehetzt" und "Verhext" bieten phantastische Unterhaltung vom Feinsten.«
    Daniel Bauerfeld, Abenteuer & Phantastik, November 2014

    »... ein wahres Feuerwerk an mitreißender Action ... Die Sage vom Eisernen Druiden ist beeindruckend, rasant und unterhaltsam, ein wenig anders als die üblichen Urban Fantasies und daher die Lektüre definitiv wert«
    Carsten Kuhr, jugendbuch-couch.de, 7/2014

    »Der Roman ist spannend und witzig zugleich. ... Erfrischende Fantasy, auf deren Fortsetzung wir uns freuen.«
    Passauer Neue Presse, 24.6.2014

    »Kevin Hearne gelingt es mit seiner Chronik des Eisernen Druiden eine Welt zu erschaffen, wie sie in der Urban-Fantasy-Literatur bisher ungewohnt war. Durch das geschickte Verweben von Göttersagen, Volksglauben und urbanen Mythen kreiert er ein Universum, in dem die Heiligen der großen Weltreligionen genauso Platz haben wie Comicfiguren oder Horrorwesen.«
    Patrick Nix, Multimania, 5/2014

    »In der Welt des Kevin Hearne geht all das zusammen und ergibt, angereichert durch unzählige Anspielungen auf Werke der Hoch- wie der Popkultur einen kurzweiligen Lesespaß, bei dem 300 Seiten geradezu weggeatmet werden.«
    Patrick Nix, Multimania, 5/2014

    »Man braucht nur einen Gott zu erschlagen, schon wollen alle mit dir reden.«

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