Kevin J. Anderson

 3.7 Sterne bei 419 Bewertungen
Autor von Akte X, Ruinen, Antikörper und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kevin J. Anderson

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Kevin J. AndersonDas Imperium
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Das Imperium
Das Imperium
 (19)
Erschienen am 03.04.2006
Kevin J. AndersonDer Sternenwald
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Der Sternenwald
Der Sternenwald
 (16)
Erschienen am 06.11.2006
Kevin J. AndersonGefallene Sonnen
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Gefallene Sonnen
Gefallene Sonnen
 (14)
Erschienen am 04.02.2008
Kevin J. AndersonSonnenstürme
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Sonnenstürme
Sonnenstürme
 (14)
Erschienen am 03.09.2007
Kevin J. AndersonStar Wars - Kopfgeld auf Han Solo
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Star Wars - Kopfgeld auf Han Solo
Star Wars - Kopfgeld auf Han Solo
 (12)
Erschienen am 19.11.2002
Kevin J. AndersonVon Feuer und Nacht
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Von Feuer und Nacht
Von Feuer und Nacht
 (11)
Erschienen am 02.07.2007
Kevin J. AndersonStar Wars - Palast der dunklen Sonne
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Star Wars - Palast der dunklen Sonne
Star Wars - Palast der dunklen Sonne
 (12)
Erschienen am 01.08.1999
Kevin J. AndersonStar Wars: Young Jedi Knights - Angriff auf Yavin 4
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Star Wars: Young Jedi Knights - Angriff auf Yavin 4

Neue Rezensionen zu Kevin J. Anderson

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natti_ Lesemauss avatar

Rezension zu "Akte X, Ruinen" von Kevin J. Anderson

Akte X, Ruinen
natti_ Lesemausvor einem Jahr

Auf dem Cover ist sehr viel los. Es zeigt die Ermittler von Akte X, die wir aus der gleichnamigen Serie kennen und eine Art Höhle?
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich einmal einen der Fälle der beiden Ermittler lesen wollte, denn ein Buch ist eben anders wie eine Serie.
Im Dschungel der mexikanischen Halbinsel Yucatán verschwindet ein amerikanisches Archäologenteam, Begleitet von einem berühmten Archäologen, reisen Mulder und Scully nach Mexiko, um die Spur der Vermissten aufzunehmen. Sie sind jedoch nicht die einzigen, die sich für die Ruinen interessieren…
Die Geschichte ist zwar gut geschrieben, interessant und gruselig zum Teil, aber es gibt bessere. Es sind interessante Handlungen dabei, irgendwie kommt bei mir hier nicht die Spannung auf, schade.
Für Einsteiger bestimmt ein schönes Werk, leider war es nicht unbedingt meins..

 

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Soerens avatar

Rezension zu "Akte X, Ruinen" von Kevin J. Anderson

Typische Akte-X-Geschichte
Soerenvor einem Jahr

Als X-Files-Fan freue mich über jedes Wiedersehen mit Mulder und Scully. Entsprechend sehr habe ich mich auf „Ruinen“ gefreut. Zu viel erwarten sollte man nach über 200 TV-Folgen von diesem Roman allerdings nicht. Es ist eine normale Mystery-Episode, die man früher zu den MOTW-Folgen gezählt hätte (obwohl es um Außerirdische geht). Die üblichen Zutaten sind enthalten, sodass man als Akte-X-Kenner schon frühzeitig ahnt, worauf es hinauslaufen wird. Nichtdestotrotz war es eine solide Geschichte, die von Dana Scullys Sprecherin Franziska Pigulla souverän vorgelesen wurde.

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Chrissey22s avatar

Rezension zu "Resurrection Inc." von Kevin J. Anderson

Düstere Zukunftsvision mit spannenden gesellschaftskritischen Aspekten!
Chrissey22vor einem Jahr

Inhalt:

Die Firma Resurrection Inc. lässt die Toten wiederauferstehen. Ausgestattet mit einem Mikroprozessor im Gehirn, einem synthetischen Herzen und künstlichem Blut, wird aus einer frischen Leiche ein Hausdiener für jedermann. Für den entrichteten Kaufpreis erhält man einen vorprogrammierten Diener, dessen Erinnerungen an sein letztes Dasein völlig erloschen sind. Vermutlich. Doch dann war da noch Danal. Er war das Opfer einer fortwährend wachsenden Organisation geworden, die sich Neosatanisten nennen. Dieser Kult strebt nach einem eigenen Himmel, den er in den Tiefen der Hölle sucht. Danal wird von ihnen ermordet und von der Firma Resurrection Inc. zurückgebracht. Doch er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern. Bald weiß er wieder, wer ihn ermordet hat, wer er gewesen ist und welche Pläne Resurrection Inc. noch verfolgt.


Erster Eindruck:

Als ich dieses Cover entdeckte, war ich von Anfang an wie elektrisiert.  Diese vielen Details und diese Person, die wie aus Staub auferstanden dort auf dem Cover prangt, haben mich sofort unglaublich neugierig gemacht, was es mit dieser Person wohl auf sich hat. Als ich dann den Klappentext inspizierte war ich einmal mehr wie erstarrt: Diese überaus düstere, abschreckende und makabre Zukunftsvision hat mich sofort gepackt. Ich wollte wissen, was es mit diesem Konzern auf sich hat, der tote Menschen wie eine Ressource benutzt, um sie zu recyceln und wieder zu verwerten.  Auch den Aspekt einer kultistisch angehauchten Religion empfand ich als äußerst spannend und so stand für mich relativ schnell fest: Dieses Buch MUSS ich einfach lesen! Und so viel kann ich bereits jetzt schon sagen: Ich habe dieses Buch sowas von unterschätzt…

 

Schreibstil:

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das mit diesem auch nur ansatzweise vergleichbar wäre. Das liegt nicht ausschließlich nur am Inhalt, sondern zu gleichen Teilen ebenfalls auch an der Art, wie Kevin J. Anderson seinen Roman verfasst hat. Vor allem der Einstieg in diese düstere, eigenartige und Dystopie gestaltet sich schwierig, aber keinesfalls unmöglich. Anderson beschreibt diese Welt so detailliert und ausführlich, dass man (sofern man sich dazu öffnet) sie bildlich vor Augen sehen kann. Vor allem die technischen Prozesse rund um die Art und Weise wie die Wiederaufstehungen vollzogen werden fand ich beachtlich, wenn auch nicht unbedingt leicht verdaulich. Anderson schreibt anspruchsvoll, soviel ist sicher, aber anspruchsvoll auf eine ganz spannende und lehrreiche Art und Weise. Er entführt den Leser in eine Welt, die mich mit seiner Grausamkeit und Abgeklärtheit sehr getroffen hat. Allerdings hat Anderson nicht nur eine Stärke was Umgebungs-und Prozessbeschreibungen angeht, nein- er hat auch einen unglaublich stark ausgeprägten Hang zum Sarkasmus, der nur so vor Boshaftigkeit trieft und den man als Leser gierig in sich aufnehmen möchte. Dieser Sarkasmus begegnet uns vor allem in der Figur des Nathan, der die Ressurection Inc. leitet und maßgeblich an der Vision der vermeidlichen „Weltverbesserung“ mitwirkt. Gerade seine Gedanken, Ambitionen und Handlungen fand ich unglaublich spannend. Auch sein Verhältnis zu den Neosatanisten wird dem Leser mit einer ordentlichen Prise Abscheu, vermengt mit jeder Menge schmackhaften Sarkasmus serviert, sodass man seinen Schreibstil als überaus abwechslungsreich und erfrischend anders einordnen kann. Gleichwohl sind seine Gedanken oft sehr komplex, sodass man mitdenken, mitgrübeln und mitzweifeln muss, wenn er von Figur zu Figur die einzelnen Motive, Gefühle und Hintergründe beleuchtet. Und spannende Figuren gibt es in diesem Roman so einige…

 

Inhalt:

Der Roman beschäftigt sich mit der Firma Ressurection Inc. die mittels komplexer mikroprozessorischer Vorgehensweise Menschen vom Tode zurückholen, um diese in Diener zu verwandeln. Diese Diener sollen dann „niedere“ Arbeitstätigkeiten übernommen, für die die intelligenten Menschen sich zu schade sind. Die Diener können sich an ihr vergangenes Leben nicht mehr erinnern und können mittels Befehlen gesteuert werden und müssen gehorchen. Der Gründer der Firma ist felsenfest davon überzeugt, dass er mit dieser Erfindung einen enorm großen Dienst an der Menschheit leistet und hält Menschen, die „unintelligent“ sind für seine Vision einer Gesellschaft für entbehrlich.  Um die „niederen, dummen Gesellschaftsschichten“ bei Laune zu halten gründet er eine Pseudo-Religion, um diese in seinen Augen entbehrlichen Menschen von den wichtigen Abläufen und Entscheidungen fern zu halten. Eine überaus spannende und höchst gesellschaftskritische Botschaft schwingt in diesem Buch mit, die einen oftmals innehalten lässt, um über diese schrecklich brutale und höchst verwerfliche Denkweise nachdenken zu können. Während die Diener nämliche leichtere Tätigkeiten übernehmen wird im Buch immer wieder auf die Blaukragen verwiesen, eben jene Menschen, die nun auf der Straße sitzen, weil ihnen die Diener ihre Arbeit abnehmen. Dass dies nicht gut ankommt, muss wohl nicht extra betont werden.

 Mich haben diese beiden Hauptinhaltsaspekte sehr getroffen und sowohl der „Mensch als Ressource“, als auch den Aspekt der Pseudo-Religion empfand ich als grandiose Buchidee! Ein Autor, der so eine grausige Zukunftsvision erzählt möchte zweifelsohne davor warnen in unserer Realität des 21. Jahrhunderts in ähnliche wahnwitzige Strukturen zu verfallen. Er möchte Abschrecken, Wachrütteln und Aufklären und all dies tut er, indem er den Leser schockt! Mit einer Hauptfigur, die betrogen, verraten und schließlich getötet wird – und wiederaufersteht als Marionette! Doch Danal ist anders. Er kann sich an seine Vergangenheit erinnern, erst bruchstückhaft, dann aber zunehmend detaillierter. Mit seinem Erinnerungsvermögen kehrt allerdings auch eine bittere Erkenntnis zurück, die sowohl Nathans Leben, als auch sein eigenes grundliegend verändern könnte…

Inhaltlich steckt in diesem Buch so viel mehr als nur das Schicksal von Danal oder Nathans. Alle im Buch befindlichen Figuren haben eine ganz besondere Eigenart. Sie sind komplex, haben alle eigene Motive die sie verfolgen und alles setzt sich fragmentartig zusammen, bis am Ende das Puzzle der Ressurection Inc. perfekt zusammenpasst und dem Leser ein fulminantes Ende einer düsteren, aber vielleicht dann weniger grausamen Welt präsentiert wird. Aber vielleicht, ist diese Welt einfach grausam und wird es immer bleiben, wer weiß das schon so genau…

Fazit:
Dieses Buch hat mich fast um meinen Verstand gebracht! Die ersten Seiten waren für mich wie der Aufstieg des Mount Everest. Beschwerlich, lang und unglaublich schmerzvoll. Ich habe mich erschlagen gefühlt von diesen vielen Prozessen, von Rodney dem Mitarbeiter, der für die Wiederaufstehungen zuständig ist. Von seinen Erklärungen über Syn-Herzen und Syn-Blut und wie die einzelnen Mikroprozesse eben dazu führen, dass aus Toten letztlich Diener werden. Aber ich sah Licht am Ende des Tunnels und als ich es erreicht hatte wurde mir schlagartig bewusst, was für eine riesige Vision hinter diesem Roman steckt. Wieviel Gesellschaftskritik und Hohn Anderson zwischen diesen Zeilen versteckt hat und dass sie nur darauf warten entdeckt, gelesen und verstanden zu werden! Ich war überwältigt von seiner sprachlichen Finesse und je weiter ich las, desto größer, verrückter und verzwickter wurde die Geschichte, sodass man am Ende einer unglaublichen Verschwörung ins Auge blickte, die man am Anfang im Traum nicht erwartet hätte.

Für mich ein Buch, dass man keinesfalls „mal eben zwischendurch“ liest oder lesen sollte. Man muss sich bewusst auf diese Komplexität einlassen, die Worte von Anderson verstehen und sie vor allem auch verstehen wollen. Ansonsten sieht man die Vision nicht, sieht die Gesellschaftskritik nicht und man verpasst dann zwangsläufig ein ganz grandioses Werk, eines großen Autors, auch wenn der Einstieg beschwerlich ist.

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