Kevin J. Anderson Resurrection Inc.

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Inhaltsangabe zu „Resurrection Inc.“ von Kevin J. Anderson

Die Firma Resurrection Inc. lässt die Toten wiederauferstehen. Ausgestattet mit einem Mikroprozessor im Gehirn, einem synthetischen Herzen und künstlichem Blut, wird aus einer frischen Leiche ein Hausdiener für jedermann. Für den entrichteten Kaufpreis erhält man einen vorprogrammierten Diener, dessen Erinnerungen an sein letztes Dasein völlig erloschen sind.

Vermutlich.

Doch dann war da noch Danal. Er war das Opfer einer fortwährend wachsenden Organisation geworden, die sich Neosatanisten nennen. Dieser Kult strebt nach einem eigenen Himmel, den er in den Tiefen der Hölle sucht. Danal wird von ihnen ermordet und von der Firma Resurrection Inc. zurückgebracht. Doch er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern. Bald weiß er wieder, wer ihn ermordet hat, wer er gewesen ist und welche Pläne Resurrection Inc. noch verfolgt.

Düstere Zukunftsvision mit spannenden gesellschaftskritischen Aspekten!

— Chrissey22

Dieses Buch ist... Ja, was eigentlich?

— vk_tairen

Wer Science-Fiction mag, sollte hier keinen Bogen drum machen.

— Missi91

Faszinierende Zukunftsvision, stilistisch und handwerklich mit viel Luft nach oben.

— woll-garten

Insgesamt fand ich das Buch enttäuschend. Die Ideen dahinter sind wirklich gut, aber die Umsetzung ging für mich komplett in die Hose.

— mondy

Fesselnd und visionär - aber mit kleinen Mängeln ...

— Ascari0

langatmiger Einstieg, aber dann konnte man es vor Spannung nicht mehr aushalten

— Engel1974

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  • Düstere Zukunftsvision mit spannenden gesellschaftskritischen Aspekten!

    Resurrection Inc.

    Chrissey22

    15. June 2017 um 18:29

    Inhalt: Die Firma Resurrection Inc. lässt die Toten wiederauferstehen. Ausgestattet mit einem Mikroprozessor im Gehirn, einem synthetischen Herzen und künstlichem Blut, wird aus einer frischen Leiche ein Hausdiener für jedermann. Für den entrichteten Kaufpreis erhält man einen vorprogrammierten Diener, dessen Erinnerungen an sein letztes Dasein völlig erloschen sind. Vermutlich. Doch dann war da noch Danal. Er war das Opfer einer fortwährend wachsenden Organisation geworden, die sich Neosatanisten nennen. Dieser Kult strebt nach einem eigenen Himmel, den er in den Tiefen der Hölle sucht. Danal wird von ihnen ermordet und von der Firma Resurrection Inc. zurückgebracht. Doch er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern. Bald weiß er wieder, wer ihn ermordet hat, wer er gewesen ist und welche Pläne Resurrection Inc. noch verfolgt. Erster Eindruck: Als ich dieses Cover entdeckte, war ich von Anfang an wie elektrisiert.  Diese vielen Details und diese Person, die wie aus Staub auferstanden dort auf dem Cover prangt, haben mich sofort unglaublich neugierig gemacht, was es mit dieser Person wohl auf sich hat. Als ich dann den Klappentext inspizierte war ich einmal mehr wie erstarrt: Diese überaus düstere, abschreckende und makabre Zukunftsvision hat mich sofort gepackt. Ich wollte wissen, was es mit diesem Konzern auf sich hat, der tote Menschen wie eine Ressource benutzt, um sie zu recyceln und wieder zu verwerten.  Auch den Aspekt einer kultistisch angehauchten Religion empfand ich als äußerst spannend und so stand für mich relativ schnell fest: Dieses Buch MUSS ich einfach lesen! Und so viel kann ich bereits jetzt schon sagen: Ich habe dieses Buch sowas von unterschätzt…   Schreibstil: Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das mit diesem auch nur ansatzweise vergleichbar wäre. Das liegt nicht ausschließlich nur am Inhalt, sondern zu gleichen Teilen ebenfalls auch an der Art, wie Kevin J. Anderson seinen Roman verfasst hat. Vor allem der Einstieg in diese düstere, eigenartige und Dystopie gestaltet sich schwierig, aber keinesfalls unmöglich. Anderson beschreibt diese Welt so detailliert und ausführlich, dass man (sofern man sich dazu öffnet) sie bildlich vor Augen sehen kann. Vor allem die technischen Prozesse rund um die Art und Weise wie die Wiederaufstehungen vollzogen werden fand ich beachtlich, wenn auch nicht unbedingt leicht verdaulich. Anderson schreibt anspruchsvoll, soviel ist sicher, aber anspruchsvoll auf eine ganz spannende und lehrreiche Art und Weise. Er entführt den Leser in eine Welt, die mich mit seiner Grausamkeit und Abgeklärtheit sehr getroffen hat. Allerdings hat Anderson nicht nur eine Stärke was Umgebungs-und Prozessbeschreibungen angeht, nein- er hat auch einen unglaublich stark ausgeprägten Hang zum Sarkasmus, der nur so vor Boshaftigkeit trieft und den man als Leser gierig in sich aufnehmen möchte. Dieser Sarkasmus begegnet uns vor allem in der Figur des Nathan, der die Ressurection Inc. leitet und maßgeblich an der Vision der vermeidlichen „Weltverbesserung“ mitwirkt. Gerade seine Gedanken, Ambitionen und Handlungen fand ich unglaublich spannend. Auch sein Verhältnis zu den Neosatanisten wird dem Leser mit einer ordentlichen Prise Abscheu, vermengt mit jeder Menge schmackhaften Sarkasmus serviert, sodass man seinen Schreibstil als überaus abwechslungsreich und erfrischend anders einordnen kann. Gleichwohl sind seine Gedanken oft sehr komplex, sodass man mitdenken, mitgrübeln und mitzweifeln muss, wenn er von Figur zu Figur die einzelnen Motive, Gefühle und Hintergründe beleuchtet. Und spannende Figuren gibt es in diesem Roman so einige…   Inhalt: Der Roman beschäftigt sich mit der Firma Ressurection Inc. die mittels komplexer mikroprozessorischer Vorgehensweise Menschen vom Tode zurückholen, um diese in Diener zu verwandeln. Diese Diener sollen dann „niedere“ Arbeitstätigkeiten übernommen, für die die intelligenten Menschen sich zu schade sind. Die Diener können sich an ihr vergangenes Leben nicht mehr erinnern und können mittels Befehlen gesteuert werden und müssen gehorchen. Der Gründer der Firma ist felsenfest davon überzeugt, dass er mit dieser Erfindung einen enorm großen Dienst an der Menschheit leistet und hält Menschen, die „unintelligent“ sind für seine Vision einer Gesellschaft für entbehrlich.  Um die „niederen, dummen Gesellschaftsschichten“ bei Laune zu halten gründet er eine Pseudo-Religion, um diese in seinen Augen entbehrlichen Menschen von den wichtigen Abläufen und Entscheidungen fern zu halten. Eine überaus spannende und höchst gesellschaftskritische Botschaft schwingt in diesem Buch mit, die einen oftmals innehalten lässt, um über diese schrecklich brutale und höchst verwerfliche Denkweise nachdenken zu können. Während die Diener nämliche leichtere Tätigkeiten übernehmen wird im Buch immer wieder auf die Blaukragen verwiesen, eben jene Menschen, die nun auf der Straße sitzen, weil ihnen die Diener ihre Arbeit abnehmen. Dass dies nicht gut ankommt, muss wohl nicht extra betont werden.  Mich haben diese beiden Hauptinhaltsaspekte sehr getroffen und sowohl der „Mensch als Ressource“, als auch den Aspekt der Pseudo-Religion empfand ich als grandiose Buchidee! Ein Autor, der so eine grausige Zukunftsvision erzählt möchte zweifelsohne davor warnen in unserer Realität des 21. Jahrhunderts in ähnliche wahnwitzige Strukturen zu verfallen. Er möchte Abschrecken, Wachrütteln und Aufklären und all dies tut er, indem er den Leser schockt! Mit einer Hauptfigur, die betrogen, verraten und schließlich getötet wird – und wiederaufersteht als Marionette! Doch Danal ist anders. Er kann sich an seine Vergangenheit erinnern, erst bruchstückhaft, dann aber zunehmend detaillierter. Mit seinem Erinnerungsvermögen kehrt allerdings auch eine bittere Erkenntnis zurück, die sowohl Nathans Leben, als auch sein eigenes grundliegend verändern könnte… Inhaltlich steckt in diesem Buch so viel mehr als nur das Schicksal von Danal oder Nathans. Alle im Buch befindlichen Figuren haben eine ganz besondere Eigenart. Sie sind komplex, haben alle eigene Motive die sie verfolgen und alles setzt sich fragmentartig zusammen, bis am Ende das Puzzle der Ressurection Inc. perfekt zusammenpasst und dem Leser ein fulminantes Ende einer düsteren, aber vielleicht dann weniger grausamen Welt präsentiert wird. Aber vielleicht, ist diese Welt einfach grausam und wird es immer bleiben, wer weiß das schon so genau… Fazit: Dieses Buch hat mich fast um meinen Verstand gebracht! Die ersten Seiten waren für mich wie der Aufstieg des Mount Everest. Beschwerlich, lang und unglaublich schmerzvoll. Ich habe mich erschlagen gefühlt von diesen vielen Prozessen, von Rodney dem Mitarbeiter, der für die Wiederaufstehungen zuständig ist. Von seinen Erklärungen über Syn-Herzen und Syn-Blut und wie die einzelnen Mikroprozesse eben dazu führen, dass aus Toten letztlich Diener werden. Aber ich sah Licht am Ende des Tunnels und als ich es erreicht hatte wurde mir schlagartig bewusst, was für eine riesige Vision hinter diesem Roman steckt. Wieviel Gesellschaftskritik und Hohn Anderson zwischen diesen Zeilen versteckt hat und dass sie nur darauf warten entdeckt, gelesen und verstanden zu werden! Ich war überwältigt von seiner sprachlichen Finesse und je weiter ich las, desto größer, verrückter und verzwickter wurde die Geschichte, sodass man am Ende einer unglaublichen Verschwörung ins Auge blickte, die man am Anfang im Traum nicht erwartet hätte. Für mich ein Buch, dass man keinesfalls „mal eben zwischendurch“ liest oder lesen sollte. Man muss sich bewusst auf diese Komplexität einlassen, die Worte von Anderson verstehen und sie vor allem auch verstehen wollen. Ansonsten sieht man die Vision nicht, sieht die Gesellschaftskritik nicht und man verpasst dann zwangsläufig ein ganz grandioses Werk, eines großen Autors, auch wenn der Einstieg beschwerlich ist.

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  • Interessante Story mit ein paar Längen

    Resurrection Inc.

    vk_tairen

    22. February 2017 um 20:13

    Eine Dystopie? Eine Gesellschaft, fern von unserer, die sich durch Technik übertroffen zu haben scheint, aber keine Cyborgs entstanden in Laboren, sondern sogenannte Diener, Tote, die wieder herum laufen, nur ohne Erinnerung, wartend auf Befehle, die perfekten Arbeitskräfte.  Eine Utopie? Eine Gesellschaft, in der Menschen keine körperliche Arbeit leisten müssen, weil es die Diener gibt. Mit dieser neu gewonnen Zeit sollten sie sich der Kunst, Musik, dem Leben zu wenden. Sie hätten sich nur anpassen müssen, an die Technik, das Netz. Doch einige haben es nicht. Die Blaukragen zum Beispiel und so sind Arbeitslose und Aufstände ein Problem, so groß, dass es einer Soldaten-Gilde und Ausgangssperren bedarf. Eine Religionskritik? Die Resurrection Inc. kann Tote wieder lebendig machen. Die Soldaten-Gilde sorgt für Ordnung. Und die Neo-Satanisten beten Satan an, sind die neue Religion. Ein Zufluchtsort, der all denen eine Bestimmung gibt, die keine haben, die sich darin flüchten und lieber glauben, als wissen. Doch was, wenn das alles nur Taschenspielertricks sind, ein ausgeklügeltes System und ein Spiel?  Die Geschichte einer Liebe?  Denn da ist Danal, der Diener mit den Erinnerungen. Und Julia, die Frau, für die er sein Leben verändert hat. Damals. Davor. Die er sucht und so dringend finden will. Die verloren scheint, aber er gibt nicht auf, kann sie nicht aufgeben, denn ihre Liebe hat seinen Glauben zurück gebracht und seinen Zynismus abgeschwächt.  Und jetzt habe ich noch nichts über den Chef von Resurrection Inc. gesagt - sehr geheimnisvoll, sehr bekloppt, definitiv Kategorie wahnsinniges Genie. Und über Schnittstellen habe ich auch noch kein Wort verloren - oder das Krematorium. Das heißt: selber lesen! Aber noch zum Stil: Er ist schnörkellos. Also einfach zu lesen, es geht flüssig dahin, doch an manchen Stellen zieht es sich. Manchmal verhindert die pure Art des Stils, das vollkommene Abtauchen in die Geschichte, etwas fehlt das Gefühl. Dafür ist die Story so außergewöhnlich, dass man trotzdem wissen will, wie es weiter und vor allem zu Ende geht. Bei all den Verflechtungen und Wendungen! 

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  • Wer Science-Fiction mag, sollte hier keinen Bogen drum machen.

    Resurrection Inc.

    Missi91

    21. July 2016 um 22:27

    Schreibstil:Der Schreibstil empfand ich als angenehm, manchmal auch etwas verwirrend. Die Perspektiven Wechsel hätte ich mir gewünscht das es dran steht, wer gerade erzählt. Es gab auch paar Rechtschreibfehler/Tippfehler, die aber nicht stören.Meine Meinung:Am Anfang wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, wir lernen z.B.:- Diener Danal,- Techniker Rodney Quick,- Nathans Inhaber des Resurrection Inc.- Jonas der Soldatkennen, erst ab der Mitte des Buches wird dann fast nur noch aus der Sichtweise von Diener Danal erzählt. Wir sind hautnah dabei, wie Danal seine Erinnerungen zurück erhält.Manchmal war ich verwirrt, da wurde von der Gegenwart erzählt und in der nächsten Zeile wurde dann aus Danals seinem früherem Leben erzählt.Genauso fehlten die Beschriftungen von den Perspektiven, wer gerade erzählt.  Leider musste man erstmal paar Sätze lesen bis man wusste aus welcher Sichtweise erzählt wird. Das war etwas störend.Zudem muss ich sagen das ich überrascht war, man konnte nicht vorhersagen was die Resurrection Inc. verfolgt oder was Danal seine Erinnerungen ergeben. Hier waren unvorhersehbaren Elemente eingebaut.Nur die Erinnerungen hätten etwas weniger sein können, manchmal habe ich die überflogen oder war verwirrt weil ich nicht wusste was denn jetzt los ist.Ansonsten war die Grundidee ganz in Ordnung, wir lernen zum einen eine "Nicht betreten Rasenfläche" kennen und Diener, die mal Menschen die gestorben sind waren. Sie bekommen Syn Blut und ein Mikrochip verpasst und können sich dann an nichts mehr erinnern, sind sozusagen nur eine eine Hülle, die die Aufgaben von ihren Mastern erledigen.Fragen wurden keine Hinterlassen, nur hätte ich mit einem anderen Ende gerechnet.Fazit:Trotz meiner Kritikpunkte, empfand ich diese Geschichte als unterhaltsam. Wer Science-Fiction mag, sollte hier keinen Bogen drum machen.

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  • Faszinierende Zukunftsvision, stilistisch und handwerklich mit viel Luft nach oben.

    Resurrection Inc.

    woll-garten

    12. April 2016 um 12:16

    Die Firma Resurrection Inc. lässt die Toten wiederauferstehen. Ausgestattet mit einem Mikroprozessor im Gehirn, einem synthetischen Herzen und künstlichem Blut, wird aus einer frischen Leiche ein Hausdiener für jedermann. Für den entrichteten Kaufpreis erhält man einen vorprogrammierten Diener, dessen Erinnerungen an sein letztes Dasein völlig erloschen sind. Vermutlich. Doch dann war da noch Danal. Er war das Opfer einer fortwährend wachsenden Organisation geworden, die sich Neosatanisten nennen. Dieser Kult strebt nach einem eigenen Himmel, den er in den Tiefen der Hölle sucht. Danal wird von ihnen ermordet und von der Firma Resurrection Inc. zurückgebracht. Doch er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern. Bald weiß er wieder, wer ihn ermordet hat, wer er gewesen ist und welche Pläne Resurrection Inc. noch verfolgt.Ich muss sagen, der Einstieg fiel mir schwer, der Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig.Mir sind viele Schreibfehler aufgefallen und schlecht gelungene Beschreibungen und Handlungen, was aber evtl. auf die Übersetzung zurückzuführen ist, und nicht auf das Buch an sich. Das Deutsch war streckenweise schon sehr verworren bzw. befremdlich zu lesen.Das Thema ist recht visionär, deshalb musste ich es auch unbedingt zu Ende lesen, aber man merkt schon den Stil der 80er Jahre. Leider kann ich nicht behaupten, dass es besonders fesselnd war, aber es wurde sehr interessant dargestellt, wie und warum Menschen einander beeinflussen und steuern können.Auch war es nicht durchgehend gut – einige Szenen fand ich sehr spannend, durch andere habe ich mich quälen müssen. Außerdem war der Handlungsaufbau nicht 100%ig schlüssig, und ich habe einen runden Abschluss vermisst. Ich denke, hier ist ganz gut zu erkennen, dass es das erste Buch des Autors war. Er hat sein Potential danach ja gut entwickeln können.Mein Fazit: Faszinierende Zukunftsvision, stilistisch und handwerklich mit viel Luft nach oben.

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  • Buch zum Ärgern

    Resurrection Inc.

    mondy

    02. April 2016 um 21:18

    InhaltIrgendwann in der Zukunft: Die Firma Resurrection Inc. hat ein ungewöhnliches Geschäftsmodell entwickelt. Aus frischen Leichen stellt sie willenlose Diener her, die besonders für sich stetig wiederholende Arbeiten eingesetzt werden. Die Diener können sich weder an ihre Vergangenheit erinnern noch über ihre Situation reflektieren oder ähnliches ... sie funktionieren wie Maschinen. Durch die kostengünstigen Diener werden jedoch viele Menschen arbeitslos. Diese wenden sich einer neuen Religion zu, dem Neo-Satanismus. Von Teufelsanbetung und Menschenopfern erhoffen sie sich, ihrem Elend entfliehen zu können.Außerdem gibt es noch das Krematorium, eine geheimnisvolle Organisation, die angeblich dafür sorgen kann, dass der Körper eines Toten nicht als Rohmaterial für einen Diener verwendet wird.Doch dann erscheint Danal auf der Bildfläche - ein Diener, der nach und nach seine Erinnerung wiedererlangt. Meine MeinungIch fange mal mit den positiven Anmerkungen an. Die Grundidee an sich finde ich gut. Künstlich wiedererweckte Tote ohne Erinnerungen, eine mysteriöse Organisation, eine skrupellose Firma und dazu noch eine ziemlich abgefahrene Sekte - was will man mehr? Die Struktur und den Hintergrund des Neo-Satanismus fand ich sogar ziemlich amüsant, hier hat sich der Autor richtig was einfallen lassen. Auch ansonsten gibt es prinzipiell viele gute Ideen, die das Potential für eine richtig gute Geschichte gehabt hätten.Leider fand ich die Umsetzung schlecht. Keiner der Charaktere hat mich wirklich berührt, sie blieben mir einfach zu fern und klischeebehaftet. Am ehesten konnte ich mich noch mit Rodney anfreunden, einem Techniker der Resurrection Inc., der zwar die Leichen aufbereitet, aber niemals selbst als Diener enden möchte. Auch Nathans, der Chef von Resurrection Inc., ist einigermaßen interessant, da seine wahnhaften Gedanken doch recht abwechslungsreich sind. Dennoch bleibt alles sehr vorhersehbar und gegen Ende wird die Handlung richtig platt und unglaubwürdig.Hinzu kommt noch ein miserabler Schreibstil. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob das Original auch so geschrieben ist, aber die Ausdrucksweise ist wirklich nicht gut. Bei Beschreibungen reiht sich ein Adjektiv an das andere, zeitlich Abfolgen werden vertauscht und die Sätze sind teilweise unnötig und nichtssagend. Außerdem werden ständig bestimmte und unbestimmte Artikel vertauscht. Ich kann sowas schon mal verzeihen, aber das ganze Buch ist voll davon. Das macht das Lesen unglaublich anstrengend, weil man ständig darüber nachdenken muss, ob das jetzt wirklich so gemeint ist oder ob es ein Fehler im Ausdruck ist.Leider hat auch das Lektorat keine gute Arbeit geleistet. Abgesehen von oben bereits erwähnten sprachlichen "Besonderheiten" ist das Buch übersät mit Rechtschreibfehlern, fehlenden Worten oder Buchstaben und Kommafehlern. Auch mit Konjunktionen hat man so seine Schwierigkeiten. Sorry, aber das geht gar nicht. Um mit etwas Positivem abzuschließen: die Welt, die der Autor da erschafft, ist durchaus originell. Man erfährt nicht sofort alles, sondern erliest sich die Hintergründe Stück für Stück. Es wird auch nicht alles erklärt, was ich persönlich gut finde. So erfährt man z.B. nicht, wie der Staat (oder was es auch ist) funktioniert oder woher die Ausgangssperre kommt. Es bleibt also noch einiges an Raum, den man mit seiner Fantasie füllen kann.Insgesamt fand ich das Buch enttäuschend. Die Ideen dahinter sind wirklich gut, aber die Umsetzung ging für mich quasi komplett in die Hose. Ich vergebe 1 Stern und davon ist ein halber für das Potential.

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  • Düster und aktuell!

    Resurrection Inc.

    Yoshi334

    11. March 2016 um 15:36

    Man sollte meinen, ich hätte schon genug Dystopien gelesen und so langsam sollte sich mal ein Sättigungsgefühl einstellen,  aber dann kommt wieder ein Roman um die Ecke, der mich fesselt. So geschehen mit "Resurrection Inc." von Kevin J. Anderson.Besonders gefallen hat mir die Einbeziehung der Religion in das Weltbild und wie sie von Francois Nathans, Gründer der Resurrection Inc., ad absurdum geführt wird. Nicht nur macht er ein Leben nach dem Tod zur Realität, sondern gründet auch noch seine eigene Religion, um seine These zu bewesein: "In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen - intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz."Nathans spielt dabei wortwörtlich mit Menschenleben und begeht in seinem Wahn, die Welt und die Menschen nach seinen Vorstellungen zu formen, den grössten Fehler überhaupt...Auch wenn dieser Roman schon vor einigen Jahren geschrieben wurde, ist er dennoch aktueller denn je. Anderson beschreibt in einer Zeit, als das Internet den meisten Menschen nicht einmal dem Namen nach ein Begriff war, wie dieses von uns heute teilweise genutzt wird und wie es benutzt werden kann, um uns zu beeinflussen und zu steuern.Wenn man sich einmal durch den etwas zähen Anfang gekämpft hat und es schafft, über die etlichen Rechtschreib/Grammatik-Fehler hinwegzusehen, erwartet einen eine spannende und erschreckenderweise aktuelle Geschichte.Der grösste Kritikpunkt ist leider das etwas schlampige Lektorat, das einen nicht nur mit Rechtschreibfehlern quält,  sondern auch viele Sätze durchgehen lassen hat, die man mehrmals liest, um endlich zu erkennen, dass sie gar keinen Sinn ergeben!

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Die dystopische Welt der Diener ...

    Resurrection Inc.

    Ascari0

    27. January 2016 um 12:35

    Ich hatte Anfang dieses Jahres angekündigt, dass ich eine Kooperation mit dem Papierverzierer Verlag eingegangen bin. Mittlerweile habe ich das erste Buch gelesen, das mir der Verlag zur Verfügung gestellt hat: "Resurrection Inc." von Kevin J. Anderson. Der Autor selbst ist im Phantastik- bzw. SF-Bereich schon lange kein Unbekannter mehr. Wenn ihr die "Dune"-Reihe kennt, werdet ihr auch schon von ihm gehört bzw. gelesen haben. Der Autor hat aber auch diverse Star Wars- und Akte X-Romane veröffentlicht (und ich vermute, durch letztere wurde ich wohl auf den Autor aufmerksam). "Resurrection Inc." ist sein erstes Werk, das im Original 1988 erschien, aber nie auf Deutsch übersetzt wurde - bis der Papierverzierer Verlag sich des Buches annahm :). Zum Inhalt: In naher Zukunft leben die Menschen in großen Metroplex-Gemeinschaften, wo die Kluft zwischen Arm und Reich sehr, sehr deutlich aufklafft. Die beliebteste Religion stellt nicht mehr das Christentum, sondern der Neo-Satanismus. In dieser Umgebung hat das Unternehmen Resurrection Inc. einen Prozess entwickelt, mit dem es gelingt, verstorbene Menschen mittels Mikrochip und Prozessor in eine Art lebende Tote zu verwandeln. Eine entsprechende Programmierung sorgt dafür, dass sie gehorsam die Befehle ihrer neuen Besitzer ausführen - sie werden zu perfekten Dienern. Danal ist einer von ihnen, aber mit ihm stimmt etwas nicht, denn er hat auf einmal Erinnerungen an früher und an seinen gewaltsamen Tod. Nun stellt sich die Frage, wer ihn tot sehen wollte und warum ... Meine Meinung: Zu Beginn erzählt Anderson die Geschichte aus der Perspektive von drei Personen, dem Techniker Rodney Quick, dem Soldaten Jones und dem Diener Danal. Jones ist derjenige, der Danals toten Körper findet und zu Resurrection Inc. bringt, während Rodney dafür verantwortlich ist, dass Danal mit einem neuen synthetischen Herz als Diener wiederauferstehen kann. Die Geschichte wird also anfänglich aus der Perspektive dieser drei Personen erzählt, erst später kommen noch andere Figuren hinzu, während andere sterben (Dies hatte für mich ein wenig Ähnlichkeit mit den verschiedenen Blickwinkeln, mit denen "Das Lied von Eis und Feuer" erzählt wird). Nach und nach wird der Leser in diese dystopische Welt hineingezogen, in der einzelne Menschen extrem reich und mächtig sind und dadurch die Gesellschaft manipulieren können, wie sie wollen. Mit den zunehmenden Erinnerungen von Danal erfährt der Leser immer mehr, wie Religion und Kapitalismus miteinander verwoben sind, um die Menschen von ihren wirklichen Problemen abzulenken und unter Kontrolle zu halten. Was ich wirklich großartig fand, war, dass Anderson mit diesem Roman seiner Zeit eigentlich weit voraus war. Auch wenn das Internet in dem Roman nicht mit Tablets und anderen mobilen Geräten genutzt wird, sondern nur mit Terminals, darf man nicht außer Acht lassen, wann der Roman entstanden ist. 1988 war das Internet gerade mal auf wenige Menschen beschränkt, die dazu überhaupt Zugang hatten ... Weniger gut gefallen hat mir jedoch, dass ich das Gefühl hatte, dass der Autor die Spannung nicht durchgehend halten konnte. Einzelne Szenen fand ich sehr, sehr interessant und fesselnd, andere habe ich eher überflogen, da ich das Gefühl hatte, dass sich Anderson immer wieder in Details verloren hat. Ein klein wenig Straffung und Konzentration auf den Hauptstrang der Handlung um Danal (Warum kann er sich erinnern? Wer war er früher?) hätte dem Roman gut getan, auch hätte die Auflösung um Danals Identität für meinen Geschmack durchaus erst etwas später kommen dürfen. Eine Sache muss ich leider auch noch bemängeln - und zwar ist das das zum Teil wirklich befremdlich klingende Deutsch. Manche Sätze waren für meinen Geschmack sehr verworren und umständlich, ich kann aber nicht beurteilen, ob dies durch die Übersetzung kam oder ob diese Ausdrucksweise schon im Original auftauchte. Auch den Schluss fand ich nicht so extrem gelungen, muss ich gestehen. Zwar wurden für mich alle offenen Fragen beantwortet, doch kam er für meinen Geschmack fast ein bisschen abrupt. Ein, zwei Sätze zum Abrunden haben mir hier einfach gefehlt. Mein Fazit: Anderson erzählt eine wirklich faszinierende, zum Teil sogar visionäre Geschichte, die es durchaus Wert ist, gelesen zu werden. Allerdings gibt es sowohl beim Handlungsaufbau als auch in der deutschen Übersetzung einige Mängel, die für mich den Lesespaß an einigen Stellen getrübt haben.

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  • Resurrection Inc

    Resurrection Inc.

    Engel1974

    21. January 2016 um 13:12

    „Resurrectin Inc.“ ist ein Debütroman von Kevin J. Anderson. Der Autor wurde u.a. bekannt durch seine späteren Bestsellerromane Star Wars, Akte X und DUNE. Im Pappierverzierer Verlag ist nun sein Horrorroman in Deutsch erschienen.   Inhalt: Es geht um das Streben der Macht in einer kontrollierten durchstrukturierten Internet beherrschenden Gesellschaft. Frust, Angst, Misstrauen und Hass herrschen.   Die Firma Resurrection Inc mit ihrem Chef Nathan ist darauf spezialisiert Tote wiederauferstehen zu lassen. Dabei werden ihre Gehirne mit einem Mikroprozessor ausgestattet und sie erhalten ein synthetisches Her und künstliches Blut. Aus einer frischen Leiche wird so der perfekte Hausdiener ohne Seele. Auch Danal ist nach seinem Tod als Diener wieder erwacht. Doch etwas ist anders mit ihm, er ist so ganz anders als die Anderen. Er fängt an, sich an sein letztes Leben zu erinnern, erinnert sich das er ermordet wurde und weiß auch bald wieder wer es war.   Meinung: Hier wird aus verschiedenen Sichtweisen berichtet, in jedem Kapitel geht es um eine andere Person. So ist der Handlungsstrang zu Anfang etwas verwirrend und wird auch erst ab Mitte des Romans Stück für Stück zusammengefügt.   Der Autor schreibt sehr ausführlich, alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben, für meinen Geschmack war es etwas zu ausführlich, was zu Lasten der Spannung ging, den Einstieg schwer machte und den ersten Abschnitt langatmig wirken lies. Beim Lesen fehlte mir das gewisse Etwas, etwas das fesselt und neugierig macht.   Erst im zweiten Abschnitt gewann das Buch an Fahrt und der Spannungspegel stieg. Die einzelnen Charaktere wirken etwas unnahbar, etwas mehr Emotionen und Charaktereigenschaften hätte ich mir hier gewünscht.   Schreibstil: Sehr ausführlich, eine Orientierung am Wesentlichen fehlt hier   Charaktere: Wirken realistisch, aber unnahbar, zeigen wenig Emotionen und Charaktereigenschaften   Handlung: Der Einstieg war etwas schwer und auch den ersten Abschnitt fehlte es an Spannung. Ab den zweiten Abschnitt nahm es enorm an Spannung zu. Dennoch hat die Handlung etwas sehr realistisches an sich, genau so könnte die Welt in Zukunft aussehen.   Fazit: langatmiger Einstieg, aber dann konnte man es vor Spannung nicht mehr aushalten

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  • Wirklich spannend

    Resurrection Inc.

    Si-Ne

    16. January 2016 um 23:59

    Fazit: Ich habe von dem Buch was ganz anderes erwartet. Nichts schlechtes nur anders eben. Aber es war so viel mehr. Es war überraschend und besonders bei Nathan kann ich nicht erahnen, was er als nächstes macht. Und es war einfach nach kurzer Zeit schon außerordentlich spannend. Ein sehr schönes Buch. Bewertung: Dieses Buch ist wirklich spannend. Die Idee finde ich auch sehr gut. Es geht darum, dass aus toten Körpern, die nicht zu sehr geschädigt worden sind, Diener gemacht werden. Dadurch verlieren sie ihre Erinnerungen und gehorchen. Da haben sie einen Interessante Resource benutzt. Nur Danal ist anders. Danal ist nach seinem Tod als Diener wieder erwachst, ist aber so ganz anders als die anderen Diener. Er denkt und das ist immer sehr interessant zu verfolgen. Er versucht das teilweise zu unterdrücken, kann aber trotzdem wie andere Diener, keine direkten Befehle missachten. Rodney arbeitet bei der Firma, der diese Diener erstellt. Gewissensbisse hat er nicht wirklich, aber er hat Angst, dass er später auch so enden wird und das will er auf jeden Fall verhindern, obwohl seine direkte Vorgesetzte es wohl zu gerne sehen würde. Jones arbeitet in der Gilde und ist ein Soldat. Jetzt beschützt er die Diener. Er wirkt auf mich immer so, als ob er das System etwas in Frage stellt. Besonders sein späterer Verlauf im Buch ist sehr interessant. Ich hätte ihn ganz anders eingeschätzt. Nathan ist der Chef der Resurrection Inc. und hat große Ziele. Er ist aber schon sehr fixiert auf diese und erkennt andere Meinungen eher schlecht an. Er ist schon halbwegs ein Genie und denkt sich allerlei Zeugs aus. Ich kann ihn nicht so direkt durchhauen, was sein eigentliches Ziel ist. Manchmal denke ich zwar, ich weiß was, was sich dann aber wieder als unwahr herausstellt. Alle Charaktere sind eher etwas unnahbar gezeichnet. Aber trotz dessen mag ich alle Personen auf ihre Art. Jeden kann man ganz gut nachvollziehen, mag er noch so irre sein. Und gut und böse, ja das gibt es ja nicht direkt. Es wird einfach viel manipuliert. Das Buch selbst berichtet aus den verschiedenen Sichten von den verschiedenen Personen . Jedes Kapitel geht um jemand anderen. So kann ich diese Leuten in dieser Welt folgen. Es ist mit viel Technik bestückt und macht in dieser Zeit alles nur noch digital. So das der Abdruck auch nachvollziehbar ist und ohne das man gar nicht oder schlecht leben könnte. Es ist einfach überall. Was ich auch toll finde, ist dass das Buch in verschiedene Abschnitte unterteilt ist, besonders ab den zweiten wird es für mich richtig spannend, da ich auch einige Blicke in die Vergangenheit werfen kann. Und ab Ende des ersten Abschnitte nimmt das Buch richtig fahrt auf und es kommen zahllose unglaublich Ereignisse ans Tageslicht, alles wirklich verworren.

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