Kevin McAleer Surferboy

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Inhaltsangabe zu „Surferboy“ von Kevin McAleer

Dieser Roman erzählt die Geschichte des Surfens als Lebensgefühl und ist zugleich ein Grundlagenwerk über alle Fragen des Wellenreitens selbst. Er bietet eine Einführung in die Welt der Bretter und Boards, der Spots und Breaks, der Rides und Wipeouts. Wir hören von den großen Surfer-Legenden: Von Duke Kahanamoku, dem hawaiianischen Urvater, über die Helden der 6oer und deren Musik, bis hin in die 70er und die neue Generation von Surfpunks und New Wavern. Auf der vergnüglichen Entdeckungsreise der Protagonisten wird dem Leser klar, dass das Surfen kein verdammenswerter Müßiggang ist, wie die Missionare von Hawaii es einst bezeichneten und verboten. Steve und Jim sind Schulkameraden und Freunde. Es sind die 70er und in Südkalifornien regnet es nie. So entdecken die beiden Schüler, fast noch Kinder, bald ihre Begeisterung für den Surfsport. Sport? No Way! Surfkunst! Surfleidenschaft! Surfleben! Bald finden beide nichts lebenswichtiger als alles über das Surfen, die perfekte Welle und den ultimativen Ritt zu lernen. Wir erleben die ersten Meter auf dem eigenen Brett, den ersten Joint, die erste eigene Surf-Party und die erste Frau. Das richtige Surfleben beginnt für Steve jedoch erst mit der Freundschaft zu Radical Jack. Er macht ihn zu einem Teil der kalifornischen Surf-Community, jeder kennt ihre Namen im Umkreis von 100 Meilen Küstenlinie - doch da trifft Steve eine unerwartete Entscheidung.

Südkalifornien - Surfen - Sonne - und ein wenig Coming-of-age - mir hat die Mischung gut gefallen. Die Beach Boys lassen grüßen....

— Corsicana
Corsicana

Ein Roman über die Reise zu sich selbst und gleichzeitig eine Art Sachbuch über die Subkultur der Surfer.

— Ka
Ka

Langweilig.

— Line88
Line88

Leider nur 2 Sterne, da es emotionslos und nicht spannend war...

— Lie01
Lie01

Eine Liebeserklärung an die Surferwelt- oder eben auch nicht. Sehr detailreich.

— Ayanea
Ayanea

Die perfekte Lektüre für einen Strandurlaub.

— selda
selda

Meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt. Zwar wird der Sport sehr gut beschrieben, die Story aber und der Kontakt zu Steve fehlen.

— Rockyrockt
Rockyrockt

Wenn surfen zur Leidenschaft wird...mit all seinem Spaß am Sport und seinen Auswüchsen. Ein Jugendlicher im Surf-Fieber.

— vielleser18
vielleser18

Surferboy handelt vom kalifornischen Lebensgefühl, heißen Beach Babes und der Liebe zum Surfen.

— VioletTruelove
VioletTruelove

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  • Perfekt gegen den Herbstblues

    Surferboy
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    29. November 2015 um 15:09

    Mit der ersten Szene im kleinen Surfladen hatte mich das Buch schon. Steve und sein Kumpel wollen sich Boards kaufen und haben eigentlich von nichts eine Ahnung, außer, dass sie nicht wie Anfänger, die von nichts eine Ahnung haben, aussehen möchten. Und so nimmt das Elend im Store seinen Lauf."Surferboy" ist eine (autobiografische??) Coming-of-Age-Story, die von Anfang an gute Laune macht. Sei es wegen der flapsigen Sprache, der Charaktere oder der unterhaltsamen Situationen, in die sich Steve mit seinem Surfbrett befördert. Wir begleiten Steve vom absoluten Anfänger bis zu einem etwas besseren Anfänger, der lernen muss, dass Selbstkritik eine wichtige Sache ist, dass Freundschaften auch mal enden müssen und manchmal ein Neustart unvermeidbar ist. Erwachsenwerden. Wie ein Kater nach der Erkenntnis, dass das Leben auch noch mehr zu bieten hat, als nur Wellen ("Ich genoss das abwechslungsreiche Prinzip der Jahreszeiten..").McAleer zeigt uns, was für ein Leben Surfer und solche, die gerne welche sein möchten, führen, und welche Schwierigkeiten einen noch vor der ersten Welle erwarten: ebensolche geschäftstüchtige Händler, Locals und prügelnde Konkurrenten im Line-Up.  "Nach Hilfe suchend guckte ich gen Himmel und streckte flehend die Arme empor. Die Flugzeugschrift war spurlos verflogen, und über mir erstreckte sich die ungebrochene Weite des blauen Firmaments. Vielleicht sollte ich lieber auf Fallschirmspringen umsatteln, denn der Himmel schien noch relativ frei. Und meines Wissens gab es dort zumindest keine Locals." Aber alles mit einer großen Prise Humor und hohem Suchtfaktor. Ich für meinen Teil, konnte das Buch nicht aus den Händen legen und hatte es nach 1,5 Tagen durch. Das Buch hat mich auch ein Stück weit zurück in meine Jugend befördert. Alles musste dem Hobby untergeordnet werden und nur der Sport war wichtig, alles andere Nebensache. ""Steve, versteh mich bitte nicht falsch. Wir freuen uns alle, dass du so viel Spaß hast am Strand. Aber musst du wirklich deine gesamte Zeit da verbringen? Wird das denn nie langweilig? Wir wollen nur nicht, dass du zu einem dieser Surfpenner wirst."Ich konnte mir nichts Erhabeneres vorstellen."Keine Sorge, Mom, ich werde auf jeden Fall ein ganz normaler Penner, versprochen."" Fazit "Surferboy" ist das perfekte Buch gegen den Herbstblues und Winterdepressionen.Warum dann nur 4 Eselsohren?? Nur ein Grund: Es ist mir zu kurz!!

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  • Der Ritt über die Wellen zu sich selbst

    Surferboy
    Ka

    Ka

    30. March 2015 um 00:21

    Die perfekte Welle ist ein rares Gut, sie zu reiten der Traum eines jeden Surfers. Um so ein Surfer zu werden, gibt Steven in den letzten drei Jahren seiner Collegezeit alles. Der Weg dorthin ist jedoch steinig. Denn die Surfer in Los Angeles leben in einer Art Parallelwelt. Hier gilt das Recht des Stärkeren. Anfänger werden ausgebremst und über den Tisch gezogen, Frauen sind dazu da, um am Strand auf den Autoschlüssel ihres surfenden Freunde auf zu passen. Dass sich dafür nur die Schönsten der Schönen qualifizieren, versteht sich von selbst. Für die Surfer in Kevin McAleers "Surferboy" bedeutet ihr Sport die ganze Welt. "Ein Surfer ist ein Typ, der surft, und zwar ausschliesslich.", bringt Stevens freund Jim es auf den Punkt. Gemeinsam versuchen die Beiden, die Welt der Wellen zu erobern und in ihr zu bestehen. Doch ihre Freundschaft ist zerbrechlich. Denn getrieben vom Wunsch, dazuzugehören, schämen sich die beiden Anfänger auch immer wieder für einander und verraten sich gegenseitig, um selber besser dazustehen. Denn der Gruppendruck in dieser Welt, in der es eigentlich vor Individualisten nur so strotzt, ist enorm. Den richtigen Musikgeschmack zu haben ist ebenso elementar, wie das richtige Auto zu fahren oder ein Mädchen zu daten, um welches die anderen Jungs einen beneiden. Zum endgültigen Bruch der Freundschaft zwischen Steven und Jim kommt es gegen Ende von Stevens Surferzeit, als er den Freund in Verdacht hat, ihm während eines Wellenritts absichtlich das Bord in den Rücken gerammt zu haben. Die Monate davor verbrachte Jim auf Hawai, von wo seine Familie stammt. Dort wuchs in ihm die Überzeugung, dass seine Heimat die Wiege des Surfens sei und somit nur echte Hawaianer wirklicht berechtigt seien, zu surfen. "Nordirland, der Nahe Osten und die Strände Südkaliforniens: drei konfliktgeschüttelte Krisengebiete, in denen gewaltsame Territorialkämpfe loderten." Die machohaften Kämpfe um die beste Welle mögen lächerlich wirken, doch wenn der Autor beschreibt, wie weit die Wege sind, die seine Protagonisten zurücklegen, um gute Wasserverhältnisse zu finden, nur, um dann auf hunderte von anderen Surfern zu stossen, welche genauso weit gefahren sind, um eine der raren Wellen zu ergattern, versteht man, dass die Natur hier sparsam mit einem heiss begehrten Gut umgeht. Denn es braucht nicht viel Phantasie, um dem Autor zu glauben, wie erhaben er sich fühlt, wenn er sich ein kleines Stück vom Glück ergattert hat. Aus Steven wird im Laufe des Romans kein richtiger Surfer werden. Drei Jahre lang fährt er morgens vor der Schule an den Strand, um dann zu Surfen, wenn die Anderen noch nicht wach sind. Gelegentlich kämpft er auch mit den Fäusten für sein Recht im Wasser, aber er bleibt einer von denen, die dem Ärger aus dem Weg gehen. Und weil er auch kein Local ist uDnd nicht am Stand lebt, hat er auch da kein Vorrecht auf einen guten Platz. Und so bleibt er einer von denen, die sich mit dem zufrieden geben müssen, was die Anderen übrig lassen. "Ich wäre gerne wie die Jungs gewesen. Sie erinnerten mich an junge Labradore - übermütige, unverwüstliche Labradore, die allem hinterherjagen, was sich bewegt, zu Lande, zu Wasser und in der Luft, die auf die Strasse stürzen und fast angefahren werden und dann, nach einer kurzen Schreckseckunde dem Ball weiter nachjagen, unberührt von irgendwelchen traurigen Einsichten und mit derselben, durch stupide animalische Energie gespeiste Lebenskraft wie zuvor." Kevin McAleers Buch ist mehr als ein Roman übers Surfen. Es ist eine Art Sachbuch, welches sich als Ich-Erzählung tarnt. Der Autor packt ein Wissen über die Surferszene in seine Geschichte, die in den 70er-Jahren spielt, in einer Zeit, in welcher den Jungs keine Handys und keine Online-Windberichte zur Verfügung standen. Und doch ist es ein Entwicklungsroman, in welchem ein unsicherer Junge für sich herausfinden muss, was ihm wichtig ist. Sein Brett verschenkt er am Ende der Geschichte. Jetzt, wo er alt genug wäre, um endlich ans Meer zu ziehen, entscheidet er sich für einen Studienplatz im Landesinnern.

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  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Queenelyza

    26. February 2015 um 16:05

    Ihr Lieben, wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon! Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt. Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen! Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben. Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!

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    • 76
  • Leserunde zu "Surferboy" von Kevin McAleer

    Surferboy
    Mare_Verlag

    Mare_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Fans, der Frühling steht vor der Tür und damit auch viele tolle neue Bücher! Deshalb starten wir direkt in die nächste Vorableserunde! Am 10. Februar erscheint im mareverlag Kevin McAleers Roman »Surferboy«, mit dem wir uns raus aus dem deutschen Schmuddel-Februar in die kalifornische Sonne träumen können.  Mit etwas Glück könnt ihr diese Welle mit uns reiten und eines von 15 Vorableseexemplaren ergattern! Steve will Surfer werden – einer jener Halbgötter, die scheinbar auf dem Wasser wandeln und die Wellen bezwingen, kurz: den Elementen trotzen. Für eine Talratte aus dem San Fernando Valley mit Angst vor dem weiten Meer ist das kein leichtes Unterfangen. Bei seinen Auseinandersetzungen mit rabiaten Locals, geschäftstüchtigen Surfbrett-Designern, liebeshungrigen Surfgroupies und bekifften Großwellenjägern lernt er die komischen ebenso wie die dunklen Seiten des kalifornischen Surftraums kennen.  Mit Elan und Leichtigkeit erzählt »Surferboy« eine Geschichte von Freundschaft, vom Erwachsenwerden und von der Faszination des Surfens – und vermittelt ganz nebenbei einen Wissensschatz, der es mit jedem Surfratgeber aufnehmen kann.  Hier geht's zur Leseprobe. Ihr wollt zu den 15 exklusiven Vorablesern gehören*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet bis zum 27. Januar die folgende Frage: In Kevin McAleers Roman »Surferboy« gibt es für den Protagonisten Steve nichts Größeres als das Surfen. Was ist Euer Traum vom Sommer 2015? Eine aufregende Reise, spannende Bücher oder wollt Ihr vielleicht auch Surfen lernen?Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen! Euer mareverlag  * Bedingung ist, dass Ihr Euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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    • 182
  • Ausflug in die Surferwelt

    Surferboy
    Queenelyza

    Queenelyza

    25. February 2015 um 22:38

    Der junge Steve möchte ein Surfchampion werden. Den ganzen Tag auf dem Board, die schönsten Surferbabes um sich herum, Ruhm und Ehre, unter den Füßen das stolze Element Wasser - was könnte schöner sein? Doch für eine Talratte, der das Meer noch dazu etwas unheimlich ist, ist das geradezu unmöglich. Oder doch nicht? In "Surferboy" erleben wir mit Steve, wie er in der Surferwelt zurecht kommt, und das ist gar nicht so einfach. Denn so weit und grenzenlos, wie das Meer ist, so eng und verschworen ist die Surfergemeinschaft. Dort herrscht Neid und Konkurrenzkampf, die Jagd nach der höchsten Welle, dem geilsten Tag auf dem Board. Freundschaften gibt es wenig, Surfer sind eher Einzelkämpfer. Und - sie haben außer ihrem Sport nicht viel im Kopf, so scheint es. Steve versucht seinen Weg, in dieser so seltsamen Gemeinschaft zu finden, schafft sich ein besseres Board an, schließt Freundschaften, fällt öfter mal auf die Nase (nicht nur im Wasser), und so allmählich durchschaut er den ganzen Surfzirkus. Und er merkt, dass es auch noch andere Optionen gibt als ein Leben auf dem Brett... Der Coming-of-Age-Roman räumt dem Surfen, der Surfergemeinschaft und allem drumrum sehr viel Platz ein - für jemand, den das weniger interessiert oder der keinen Bezug dazu hat, könnte das etwas zu viel Enthusiasmus sein. Allerdings transportiert der Roman damit meiner Meinung nach auch viel Atmosphäre, zum Beispiel, wenn wir einen perfekten Tag auf dem Brett miterleben dürfen. In den Szenen, die auf dem Wasser stattfinden, hat der Roman viele seiner stärksten Momente. Aber auch das langsame Reiferwerden von Steve ist interessant zu verfolgen. Da der Surfzirkus eine starke Faszination auf ihn ausübt, gleichzeitig aber auch sehr oberflächlich agiert, scheint es zunächst, als würde nichts weiter im Buch passieren als ein ständiger Wettbewerb. Nun, ich finde es durchaus verständlich, dass ein Neuling in einer Sache, vor allem im Teenageralter, erst einmal dazugehören möchte, koste es, was es wolle. Doch der Roman bekommt auch die Kurve auf ein Leben, im dem Surfen nicht mehr das Allerwichtigste ist - und wirkt so um so authentischer. Auch wenn man den Figuren oft nicht wirklich nahe kommt - aber das ist eben, wie wenn man eine Surfer auf dem Board beobachtet. Er hat halt diesen einen Traum, und viel mehr nicht. Zumindest nicht in diesem Moment - und jeder, der sich in ein Hobby vertiefen kann, wird das verstehen. Für mich war das Buch ein wunderbarer Moment voller Sonne und Meer, ein Buch, das wieder einmal zeigt, wie wichtig es für einen Teenager ist, dazuzugehören zu einer Gruppierung seiner Wahl. Ich habe Sonnencreme gerochen, das Salzwasser - und letztendlich war ich dann doch froh, gemütlich auf meinem Sofa zu sitzen und nicht jeden Tag auf ein Brett zu müssen, um die perfekte Welle zu reiten. Ein schöner Ausflug in eine fremde Welt - und eine leichte und lockere Geschichte mit wahrem Kern. Gelungen.

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  • Surferboy- Entspricht leider nicht meinen Erwartungen!

    Surferboy
    Lie01

    Lie01

    25. February 2015 um 18:56

    Inhalt: Dieser Roman erzählt die Geschichte des Surfens als Lebensgefühl und ist zugleich ein Grundlagenwerk über alle Fragen des Wellenreitens selbst. Er bietet eine Einführung in die Welt der Bretter und Boards, der Spots und Breaks, der Rides und Wipeouts. Wir hören von den großen Surfer-Legenden: Von Duke Kahanamoku, dem hawaiianischen Urvater, über die Helden der 6oer und deren Musik, bis hin in die 70er und die neue Generation von Surfpunks und New Wavern. Auf der vergnüglichen Entdeckungsreise der Protagonisten wird dem Leser klar, dass das Surfen kein verdammenswerter Müßiggang ist, wie die Missionare von Hawaii es einst bezeichneten und verboten. Steve und Jim sind Schulkameraden und Freunde. Es sind die 70er und in Südkalifornien regnet es nie. So entdecken die beiden Schüler, fast noch Kinder, bald ihre Begeisterung für den Surfsport. Sport? No Way! Surfkunst! Surfleidenschaft! Surfleben! Bald finden beide nichts lebenswichtiger als alles über das Surfen, die perfekte Welle und den ultimativen Ritt zu lernen. Wir erleben die ersten Meter auf dem eigenen Brett, den ersten Joint, die erste eigene Surf-Party und die erste Frau. Das richtige Surfleben beginnt für Steve jedoch erst mit der Freundschaft zu Radical Jack. Er macht ihn zu einem Teil der kalifornischen Surf-Community, jeder kennt ihre Namen im Umkreis von 100 Meilen Küstenlinie - doch da trifft Steve eine unerwartete Entscheidung. Rezension: Das Buch Surferboy hat mir ganz gut gefallen. Es war schön zu lesen, da der Schreibstil echt toll und flüssig war. Was mich sehr gestört hat, war dass (überwiegend im 1.Leseabschnitt) sehr viele Begriffe kamen, die man nicht gekannt hat, zwar hinten nachlesen hätte können, aber dann hätte ich mehr nachgelesen als die Geschichte gelesen.  Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Surfmanöver genauer beschrieben werden, da man auch diese nicht immer hinten nachschauen will.  Die Idee ist zwar gut, die Umsetzung ist aber leider nicht so toll. Sehr oft haben mir genauere Beschreibungen gefehlt, außerdem mangelt es dem Buch an Spannung.  Was ich auch nicht so gelungen fand, war, dass das ganze Buch über das Surfen ging (Was an sich ja nicht schlecht ist) und er am Ende mit dem Surfen aufhört (Da begreife ich die Logik des Buchs nicht). Insgesamt denke ich, dass dieses Buch für alle Surfer lesenswert ist, da diese ja die ganzen Begriffe kennen. Ansonsten kann ich das Buch leider nicht empfehlen. Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich dem Buch 2 oder 3 sterne geben soll, und hätte mich gerne für die Mitte entschieden. Da 3 Sterne aber leider zu viel sind, muss ich leider 2 Sterne vergeben.

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  • Ein Surfer, der auszog, das Fürchten zu lernen

    Surferboy
    alasca

    alasca

    24. February 2015 um 19:36

    Der Surfer, der auszog, das Fürchten zu lernen Steve hat einen Traum: Er will einer der blonden Götter werden, die auf den Covern der Surfermagazine Monsterwellen reiten oder durch furchterregende Wellentunnels gleiten, als wäre das gar nichts. Sein Ziel: „Surfen und reisen. Mädchen flachlegen und haufenweise Kohle einstreichen.“ In seinem autobiografischen Roman „Surferboy“ lässt der Australier Kevin McAleer seinen Ich-Erzähler Steve berichten – von der naiven Begeisterung des Anfängers mit seinen ersten Versuchen, über das allmähliche Meistern des Bretts und den ersten spektakulären Surfmanövern bis hin zu den ganz großen Wellen. Das liest sich flüssig und leicht, mit viel Dialog und Humor, und zunächst war ich durchaus angetan. Aber obwohl McAleer durchaus szenische Beschreibungen liefert, ist dies kein Buch über die Begegnung mit dem übermächtigen Meer und dessen Magie, sondern vor allem über die Umstände, die Szene, in der sich ein Surferleben abspielt. Und die ist ziemlich hart und ungewöhnlich arm an Sympathieträgern. Coolness ist alles; jeder kämpft für sich allein, Schwächen werden weder gezeigt noch zugegeben, Freundschaften bereitwillig für einen besseren Platz im Line-up verraten. Das alles bekommen wir mit einem Maximum an Szenevokabular serviert; gut, dass es hinten ein kleines Glossar gibt. Der Jargon macht auch durchaus Spaß, etwa wenn vom „chronowellarischen“ Surferkalender gesprochen wird, nach dem der Sommer dann anfängt, „wenn die erste Süddünung durchkam.“ Allerdings habe ich es bald aufgegeben, nachzuschlagen, denn es macht die eigentliche Story nicht interessanter. Letztlich muss es der Held sein, von dem die Faszination ausgeht. Nun ist Steve nicht gerade meine Art von Lieblingsheld. Wenn er nicht surft, liest er Surfermagazine, sieht Surferfilme und diskutiert leidenschaftlich die Qualitäten der angesagten Surf Cracks mit seinem Freund Jim. Sein Frauenbild ist ziemlich traurig; Sex hätte er schon gerne, aber ansonsten sind Mädchen für ihn nur eine Störung beim Surfen; man könnte ihm also durchaus ein arg simples Innenleben vorwerfen. Aber auch völlig autistische Monomanen können interessant sein – warum war ich also am Ende so unzufrieden mit diesem Buch, von dem (Kem Nunn & Co. lassen grüßen) ich mir so viel versprochen hatte? Vielleicht hat es daran gelegen, dass es in „Surferboy“ gar nicht um die wahre Hingabe der echten Wellenjunkies geht. Die treten zwar auf, dienen aber – siehe oben – eher als schlechtes Beispiel. Stattdessen haben wir einen Helden, der sich eine Zeitlang von der alles verschlingenden Passion umarmen läßt, Angst bekommt vor den ganz großen Wellen und vor den Folgen des nomadischen Surferdaseins und – ohne größeren inneren Konflikt – schleunigst wieder vernünftig wird. Das ist zwar verständlich, aber: Vielen Dank, vernünftig bin ich selber. Von der Leidenschaft will ich lesen, oder zumindest vom Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft. Steves bürgerliche Art von Happy End fand ich irgendwie enttäuschend.

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  • Eine Hommage ans surfen

    Surferboy
    Ayanea

    Ayanea

    24. February 2015 um 14:07

    *Eine Hommage ans Surfen* Um es gleich vorweg zu nehmen: Surferboy ist kein einfaches Buch im weitesten Sinne. Es geht darin um Steve, der das Surfen erlernen möchte. Er beschließt gemeinsam mit seinem besten Freund Jim sich ein Board zu kaufen und sich in die Wellen zu stürzen. Der Leser wird auch gleich in diese Kaufszene hinein geschmissen, die sich zu weilen recht hölzern, wegen der vielen Fachbegriffe, aber auch leicht lustig wegen dem trockenen Humor liest. Und da hätten wir schon gleich das erste große Manko dieses Buches: es wird sehr, sehr detailreich vom Surfen berichtet mit ganz, ganz viel Surferjargon. Dem einen kann das auch zuviel werden. Wer sich jedoch darauf einlässt, in diese fremde Welt entführt zu werden, kann dies jedoch zusagen. Ich gebe zu: teilweise fand ich das gut, teilweise sehr ermüdend. Denn gerade zum Beginn des Buches hat man das Gefühl elend lange Aneinanderreihungen der Surferaktivitäten von Steve zu folgen, die sich sehr emotionslos lesen. Denn Steve geht in seinem neuen Hobby vollends auf: er reitet die Wellen wo er nur kann, er kauft sich Boards, lernt neue Freunde kennen, verliert alte und dabei verliert er die Surfszene nie aus den Augen. Das Ende des Buches hat mir dann schon wesentlich besser gefallen. Man hat das Gefühl Steve wird langsam erwachsen und die Fachbegriffe werden a) weniger und b) hat man sie langsam drauf :) Ich glaube dieses Buch wird die Leserschaft in zwei Lager spalten. Die einen werden es großartig finden, vielleicht weil die selber Surfer sind oder sich für den Sport interessieren, die anderen könnten es langweilig finden, weil man lange Zeit das Gefühl hat, das man nur einen Tatsachenbericht liest und keine Geschichte. Nur zum Ende hin relativiert sich alles und man sieht worauf das alles zu steuert. Aber eine Quintessenz habe ich für mich gezogen: ich glaube ich möchte nie in diese Surferszene gehören. Das Meer lieben und vielleicht auch mal auf einen Surfbrett stehen ja gerne, aber die Szene drum herum will ich nicht....

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  • Surfen = Surfen?

    Surferboy
    LovLi

    LovLi

    In meinen Worten und Gedanken: Steve, ein Teenager aus dem Tal, möchte unbedingt surfen lernen. Somit zieht er eines Tages mit einem Freund los um sich ein Brett zu kaufen. Wovon er keine Ahnung hat.  Schon bald kreuzen sich seine Wege mit Locals, Babes und alten Kumpels, die es zu meistern gilt und dabei immer das Surfen im Mittelpunkt stehen zu lassen. Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie ich diese Rezension anfangen soll... Man wurde zu Beginn des Buches ziemlich ins kalte Wasser geschmissen, weil man sich mitten in Steves leben wiederfindet. Seine anfänglichen Surfversuche werden durch tägliches trainieren vor der Schule immer besser. Darunter leidet natürlich seine eigentliche Leidenschaft, das Stabhochspringen, was er im Rahmen der Jungenschule, die er besucht, tätigt. Im Laufe des Buches bekommt man mit, wie aus einem Jugendlichen ein junger Erwachsener wird, der seine Ansichten ändert und nicht mehr zu allem ja und amen sagt, was mir gut gefallen hat. Im Großen und Ganzen muss ich leider sagen, dass das Buch überhaupt nicht nach meinem Geschmack geschrieben und aufgemacht ist. Man wird mit keinem der Charaktere so richtig warm und sie waren mir relativ egal. Ich hätte das Buch am liebsten schon nach kurzer Zeit weggelegt. Dazu habe ich eine gute Stelle im Buch gefunden, die ich gerne zitieren möchte: "Auf Dauer war es todlangweilig." (S.91) Außerdem hat mich gestört, dass manche Situationen sinnlos provoziert wurden, dass einfach noch was anderes im Buch steht als seitenlange, detaillierte Angaben über sämtliche Surfspots. Da ich davon ausgegangen bin, dass das Buch eher wie ein Roman aufgemacht ist, wundert mich die Enttäuschung eigentlich nicht.  Der Schluss hat mir dagegen ganz okay gefallen. Steve hat sich komplett.geändert und es gibt einen neuen jungen Steve, Randy. Man merkt, dass er genau so ist wie Steve es früher auch war. (Wäre es eine Art Roman gewesen, hätte mit ihm eine Fortsetzung geschrieben werden können.) Zwei Verbesserungsvorschläge: -Zeitangaben (Monat und Jahr) über dem jeweiligen Kapitel, zur besseren Orientierung, wo man sich gerade befindet. -Am Anfang darauf hinweisen, dass es am Ende ein Lexikon gibt (falls das der Fall ist, habe ich es nicht gesehen) Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gestellt bekommen habe, tut es mir fast etwas leid für meine relativ schlechte und emotionslose Bewertung.

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    • 2
  • Leider nicht meinen Vorstellungen entsprechend

    Surferboy
    Rockyrockt

    Rockyrockt

    22. February 2015 um 01:37

    Zum Inhalt: Steves Traum ist es Surfen zu lernen und diesen will er eines Sommers in die Tat umsetzen. Allerdings fällt ihm der Start zwischen Locals, Kooks und Beach Babes recht schwer und er merkt bald, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Aber Steve ist mit Leib und Seele dabei um sein Ziel zu erreichen und eines Tages vielleicht wie die anderen gottgleichen Surferboys über den Wellen zu schweben. Zur Gestaltung des Buchs: Ich finde das Titelbild passend gewählt, da das Surfbrett den wesentlichen Inhalt wiederspiegelt und die Farben sehr gut harmonieren. Meine Meinung: Ich fand es spannend mal ein Buch zu lesen, dass sich voll und ganz einer Sportart widmet, in diesem Fall sogar einer mir eher fremden, von der ich allerdings schon immer fasziniert war. Dementsprechend bin ich bereits voller Vorfreude auf fachkundiges Wissen in den Roman eingestiegen, dieses wurde auch schon weithin angepriesen. Jetzt, nachdem ich fertig bin, weiß ich auch eindeutig mehr über die Kunst des Wellenreitens, da im Buch verwendete Fachbegriffe nochmal extra hinten im Glossar erklärt wurden. Sehr gut und absolut meinen Vorstellugen entsprechend! Was ich allerdings trotzdem erwartet hatte und was meiner Meinung nach auch den Reiz ausgemacht hätte wäre die Story drumherum gewesen und der Kontakt zu den Personen. Beides fehlt hier gänzlich. In diesem Fall hätte ich genauso gut auch ein Sachbuch übers Surfen lesen können, das wäre wahrscheinlich schneller gegangen. Um noch einen positiven Aspekt zu nennen: die Landschaftsbeschreibungen und die Stellen wenn Steve auf dem Board war haben mir sehr gut gefallen, man spürt die eigenen Erfahrungen des Autors. Fazit: Ich würde das Buch nur an Leute weiterempfehlen die wirklich reges Interesse am Sport zeigen und Lust haben in die Atmosphäre Kaliforniens einzutauchen. Mir persönlich hat es nur begrenzt gefallen, ich bereue es aber auch nicht im Geringsten das Buch gelesen zu haben.

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  • Surffieber

    Surferboy
    selda

    selda

    21. February 2015 um 20:34

    Steve will unbedingt Surfer werden. Er lebt nicht im angesagten Teil Kaliforniens sondern im Valley. Und da es beim Surfen vor allem darum geht cool zu sein, gilt das Motto „fake it till you make it“ . Unwissenheit wird überspielt. Steve versucht mit Eifer, alles im Schnellverfahren zu lernen, was es braucht, um einer der Götter auf Boards zu werden.  Voller Leidenschaft beschreibt Kevin McAleer das Surferleben. Die Szenen auf dem Wasser sind mitreißend erzählt, ich wurde sofort vom Surffieber infiziert. Hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen gekämpft, jedes Mittel ist recht, um die perfekte Welle für sich zu haben. Innerhalb kürzester Zeit ist Steve einer von den coolen Jungs und mit dem wachsenden Können, verändern sich auch die Herausforderungen. Freundschaften und Lebenspläne werden auf die Probe gestellt. Es geht natürlich nicht nur ums Surfen, sondern auch ums Erwachsenwerden. Leider war das Ende des Buches für mich etwas blass, mir fehlte da die Tiefe. Dennoch hat es Spaß gemacht, Steve auf seinen Abenteuern zu begleiten. Für mich ist das die perfekte Urlaubslektüre für einen Strandurlaub. 

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  • Die Freude am Wellenreiten

    Surferboy
    Leela

    Leela

    19. February 2015 um 22:32

    Steve und Jim entdecken im Kalifornien der 70er das Surfen für sich. In diesem Buch erlebt man von Anfang an mit, wie die beiden ihre ersten Versuche machen, ihr eigenes Brett kaufen, bis sie immer mehr auf der Suche nach der perfekten Welle sind. Als Steve auch noch Radical Jack kennenlernt, gehört er von da an zu einer Gruppe von Surfern, die an der gesamten Küste bekannt sind. Dieses Buch ist ein buntes Panorama aus der Welt des Surfens und voll mit diversen Fachbegriffen rund um den Sport, mit bekannten Strandabschnitten und sehr viel Begeisterung für das Surfen. Es wird anschlich beschrieben, wie Steve sich in der Welt der Surfer macht und welche Entwcklung er durchlebt. Das mag zwischendurch etwas belanglos wirken, aber dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten. Sie kann immer wieder mit Humor oder netten Charakteren überraschen und ist so eine Art ungewöhnlicher Entwicklungsroman über das Leben dieses jungen Mannes. Auch die Beschreibungen der Surf-Szene sind jedoch gelungen und bei Schwieigkeiten hilft ein Glossar am Ende des Buches. Ich denke aber, dass man mit diesem Buch besonders viel Spaß hat, wenn man selbst schon einmal surfen war, da einem sonst wahrscheinlich der Bezug zu vielen, das hier beschrieben wird, fehlt, man regelmäßig über unbekannte Begriffe stolpert und eventuell Schwierigkeiten hat, Steves Motivation nachzuvollziehen. Von daher würde ich dieses Buch nicht eingeschränkt empfehlen, sondern schon Leuten mit Interesse am Surfen - Profis hingegen müssen es nicht zwingend sein.

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  • Interessant, aber hat mich nicht genug gefesselt

    Surferboy
    vielleser18

    vielleser18

    17. February 2015 um 10:37

    Steve ist fünfzehn, als er das erste Mal auf dem Brett steht. Er ist eigentlich ein "Val", einer aus dem Tal. Dennoch zieht ihn das Surfen magisch an. Komplett ahnungslos kauft er sich mit seinem Kumpel ein Surfbrett und bringt sich das Surfen an menschenleeren Stränden selbst bei. Es ist wie eine Manie - surfen ist das einzige was zählt, neben der Schule und dem Stabhochspringen, das tritt aber vermehrt in den Hintergrund. In vielen Kapiteln erzählt der Autor aus Sicht von Steve über die Auswüchse des Surfens, dem Fachjargon, dem Wellen-Kick, dem Suchen nach immer größeren und anspruchsvolleren Wellen. Eine Zeit, Anfang der 80er, an der man sich auf Radiomeldungen verlassen musste, um morgens den besten Strand mit den besten Wellen zu erwischen. Doch auch Steve wird älter und kritischer. Sein Ehrgeiz zu den besten Surfern dazu gehören zu wollen, treibt ihn schon morgens früh an, mit seinen Jugendfreund Jim oder seinem Surf-Kumpel Radical Jack erlebt er in der Surfszene so einiges. Doch mehr und mehr hinterfragt er auch die Szene. Ich kann nicht surfen und habe mich mit dem Thema vorher auch nie groß beschäftigt. In dem Buch gibt es viele Fachausdrücke, Surfer-Jargon, was mich allerdings nicht groß gestört hat, wer alles genau verstehen will, kann auch im hinten angehängten Glossar nachlesen. Durch viele Einblicke in Steves Surfer-Alltag bekommt man einen guten Eindruck, vom Anreiz, aber auch von den Auswüchsen der Surfer-Szenen, oft wurde es auch mit viel Humor vom Autoren dargestellt. Allerdings wurde ich mit Steve nicht ganz warm, mir fehlten die Emotionen und die Entwicklung von Steve stand mir auch zu viel zwischen den Zeilen. Das Buch kam mir vor wie eine große Erinnerung an "goldene Zeiten", wie eine Aneinanderreihung von vielen Begebenheiten, vielen Sequenzen. Der rote Faden, die richtige Story, die fehlte mir. Aber das Buch hat mir einen guten Einblick in das Surferleben gewährt . Gefallen hat mir auch die hochwertige Aufmachung des Buches, gebunden, mit Lesebändchen, mit Fotos im Innenband und einem Cover, bei dem man am liebsten gleich mit ins Meer springen möchte.

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  • Surferboy

    Surferboy
    worteundwelten

    worteundwelten

    16. February 2015 um 13:50

    Steve will Surfer werden. Jedoch kommt er aus dem San Fernando Valley und hat somit noch nicht viel Erfahrung mit dem großen, weiten Meer. Bei seiner Entwicklung zum Surfer muss er sich auch mit rabiaten Locals, geschäftstüchtigen Surfbrett-Designern, liebeshungrigen Surfgroupies und bekifften Großwellenjägern herumschlagen. Dabei lernt er, dass der kalifornische Surftraum auch dunkle Seiten hat. Der Einstieg ins Buch war nicht so einfach, da man sehr in das Geschehen hineingeworfen wurde und ich mit den ganzen Fachausdrücken zunächst etwas überfordert war.  Außerdem gab es anfangs nicht wirklich viel Handlung, abgesehen vielleicht von dem Kauf des Surfbretts, was mich als Leser jetzt auch nicht sooo mitgerissen hat. Dies ändert sich leider nur teilweise. Insgesamt konnte ich mich nicht richtig in die Geschichte einfinden. Auch der Hauptprotagonist Steve blieb trotz der Ich-Perspektive stets distanziert, sodass ich ihn nie so richtig einschätzen  und manche seiner Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Zwischenzeitlich kommen jedoch auch immer mal wieder lebhaftere Szenen, z.B. wenn Steve sich mit Mädchen trifft. Solche Passagen hätte ich mir jedoch viel öfter gewünscht, da sie das Ganze aufgelockert hätten. Jedoch muss ich sagen, dass die detaillierten Beschreibungen der Landschaft und Umgebung durchaus gelungen waren. Man konnte sich den Strand und die Natur Kaliforniens sehr gut vorstellen. Auch mit den vielen Fachausdrücken kam man allmählich zurecht. Das Buch ist also nicht nur für erfahrene Surfer, sondern durchaus auch für sogenannte „Kooks“. Auch gibt es am Ende des Buches ein Glossar, indem alle wichtigen Begriffe erklärt werden. Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Mir war die Geschichte an vielen Stellen zu langatmig und emotionslos erzählt. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass andere Gefallen an dem Buch finden. Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

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  • Hier steht eindeutig das Surfen im Mittelpunkt

    Surferboy
    Deengla

    Deengla

    12. February 2015 um 11:15

    Kurzmeinung Für alle, welche die Faszination des Surfens entdecken wollen, ein wirklich gelungener Einblick in diese Sportart, bei dem man förmlich das Salzwasser auf der Zunge spürt.  Inhalt 15 Jahre alt ist Steven, als er zusammen mit seinem besten Freund Jim beschließt, sich ein Surfbrett zu kaufen. Die beiden wohnen im San Fernando Valley, möchten aber gerne die Wellen reiten. So ist man bei den ersten Surfversuchen dabei, lernt viel über die Surferszene Kaliforniens, Surfspots und begleitet Steve während seiner gesamten High-School-Zeit, in der das Surfen für ihn die Hauptrolle spielt. Meine ausführlichere Meinung Der Sport steht für mich hier eindeutig im Mittelpunkt und in dieser Hinsicht ist das Buch für mich auch wirklich klasse. Ich habe einiges gelernt, doch vor allen Dingen habe ich wirklich auch beim Lesen diese Faszination empfunden: erst Neugierde, dann Blut geleckt und dann für das Surfen gelebt. Dafür ein großes Kompliment! Auch, dass es dem Autor gelungen ist, einem absoluten Nichtkenner das alles so nahe zu bringen. Am Ende des Buches findet sich sogar ein Glossar zu den wichtigsten Begriffen, so dass man auch noch mal nachschlagen kann. Es gab auch einige witzige Textstellen, etwa Stevens Unterhaltung mit seiner Mutter, die ja im Auszug bereits auf dem Klappentext zu finden ist. Hiervon hätte ich persönlich gerne noch mehr gehabt. Die eigentliche Geschichte ist eher ruhig. Zu Steven selbst habe ich leider nie wirklich einen Draht gefunden. Seine Freundschaft zu Jim und dessen Entwicklung ist ebenfalls ein Thema, doch auch hier blieb ich beim Lesen irgendwie außen vor bzw. wurde nicht davon berührt. Manche Szenen passten für mich nicht unbedingt ins Gesamtbild bzw. konnte ich persönlich nichts mit ihnen anfangen, aber das ist ja Geschmackssache. Das Ende des Buches ist ebenfalls relativ unspektakulär und so ganz konnte ich das Verhalten Steves nicht nachvollziehen, das es für mich doch ziemlich im Gegensatz zu vorherigen Dingen steht. Als Entwicklungsroman im klassischen Sinne sehe ich das Buch zumindest nicht, da Steve sich nicht wirklich mit sich selbst bzw. seiner Umwelt befasst und an Reife gewinnt. Es ist für mich eher ein Roman, der einen Jungen in seinen Teenagerjahren begleitet. Fazit Wer gerne mal das Surfen trockenen Fußes erleben möchte, liegt mit diesem Buch goldrichtig. Für mich ist die Schilderung der Surferwelt und des Sports an sich die große Stärke des Buches. Zum Protagonisten konnte ich leider keinen Draht aufbauen und auch die eigentliche Handlung hat mich nicht so ganz überzeugt. Dennoch lesenswert.

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