Kevin O'Brien

 4,1 Sterne bei 83 Bewertungen
Autor von Blutzeugin, Die Toteninsel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kevin O'Brien

Cover des Buches Blutzeugin (ISBN: 9783499249136)

Blutzeugin

 (40)
Erschienen am 17.03.2009
Cover des Buches Der Feind in mir (ISBN: 9783732594139)

Der Feind in mir

 (12)
Erschienen am 30.06.2020
Cover des Buches Und in dir die Finsternis (ISBN: 9783732594146)

Und in dir die Finsternis

 (3)
Erschienen am 30.06.2020
Cover des Buches Und in dir die Finsternis (ISBN: 9783959732567)

Und in dir die Finsternis

 (0)
Erschienen am 01.01.2016
Cover des Buches Die Toteninsel (ISBN: 9783499249310)

Die Toteninsel

 (17)
Erschienen am 23.02.2010
Cover des Buches Das Zeichen des Todes (ISBN: 9783499249990)

Das Zeichen des Todes

 (11)
Erschienen am 25.08.2010
Cover des Buches Disturbed (English Edition) (ISBN: B00HW2EJEW)

Disturbed (English Edition)

 (0)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches Watch Them Die (English Edition) (ISBN: B00MENIEG8)

Watch Them Die (English Edition)

 (0)
Erschienen am 23.10.2014

Neue Rezensionen zu Kevin O'Brien

Cover des Buches Die Toteninsel (ISBN: 9783499249310)S

Rezension zu "Die Toteninsel" von Kevin O'Brien

Erschreckendes Verwirrspiel
Streiflichtvor 2 Jahren

Auf dieses Buch war ich schon lange sehr gespannt und im Urlaub hatte ich nun endlich Zeit, es zu lesen. Zum Glück war ich da nicht verplant und konnte durch die Seiten rasen, denn das Buch ist so spannend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Man leidet mit der Hauptfigur und fragt sich immer wieder und immer intensiver, was wirklich geschehen ist und warum sie so unter die Räder gekommen ist. Gemeinsam mit ihr fragt man sich, wem man trauen kann und ob nicht jeder in ihrer Umgebung finstere Geheimnisse hat.

Der Autor bietet seinen Lesern ein erschreckendes Verwirrspiel mit vielen falschen Abzweigungen und Idee, sodass man immer wieder auf neue Gedanken kommt. Immer wieder gibt es Wendungen und erst gegen Ende hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Aber trotzdem hat das Buch bis zur letzten Seite noch einige Überraschungen geboten.

Absolut spannend, man sollte dieses Buch nur lesen, wenn man viel Zeit hat!

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Cover des Buches Das Zeichen des Todes (ISBN: 9783499249990)U

Rezension zu "Das Zeichen des Todes" von Kevin O'Brien

Helden wie du und ich ...
Unzertrennlichvor 3 Jahren

Schreibstil


Von Kevin O`Brien habe ich bereits "Und in dir die Finsternis" und "Der Feind in mir" gelesen, Das Erstgenannte konnte mich nicht überzeugen, doch "Der Feind in mir" war ein echtes Highlight.


Der Autor besitzt einen sehr eigenen Stil, der sehr bildhaft ist und mich immer ein wenig an ein Drehbuch erinnert. Ja, bei Kevin O`Briens Büchern habe ich meistens tatsächlich das Gefühl, gerade eher einen Film zu sehen als ein Buch zu lesen.


Dieser Stil ist auch in "Das Zeichen des Todes" vorhanden. Wir heften uns als Leser an die Fersen der Opfer, aber auch des Täters. So betrachten wir das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln und müssen uns ganz nebenbei noch für eine Seite entscheiden. Stehen wir auf der Seite des Mörders oder wollen wir, dass dieser endlich geschnappt wird?


Charaktere


Sidney Jordan


Sidney ist eine Frau, die ihren großen Traum begraben und sich eine neue "Berufung" suchen musste. Das scheint ihr auch gelungen zu sein. Sie moderiert eine Show namens "Helden wie du und ich" seit sie selbst zur Heldin geworden ist und einst einen Jungen rettete.


Auch in dieser Geschichte muss Sidney noch einmal zur Heldin werden, sie muss versuchen, die Wahrheit herauszufinden bevor noch mehr Leute aus ihrer Show sterben müssen. Ich empfand Sidney als angenehme Protagonistin, die sehr geradlinig denkt, manchmal aber auch ein wenig naiv agiert.


Meine Meinung


"Das Zeichen des Todes" hat mich ein wenig an einen typischen 90-Minuten-Film erinnert. Alles ist sehr bildhaft beschrieben und der Autor springt oft von einer Sichtweise zur nächsten. So lernen wir sowohl die einzelnen Opfer kurz vor dem Mord näher kennen, als auch den Täter, sowie unsere Protagonistin Sidney und ihren Sohn Eli.


Der Spannungsbogen ist gut ausgebaut. So beginnt das Buch gleich mit dem ersten Mord. Als Leser sind wir hautnah dabei, wie eine junge Schülerin, die einst einen Amoklauf verhinderte, getötet wird. Kurz darauf sind wir auch schon der Show, die von Sidney Jordan moderiert wird und die sich mit "echten Helden" auseinandersetzt.


Der Autor springt hier von Szene zu Szene, wodurch keinerlei Längen entstehen. "Das Zeichen des Todes" ist hier zwar vom Aufbau ein recht typischer Thriller, der aber durchaus zu unterhalten weiß. Durch die verschiedenen Blickwinkel wird das Geschehen von allen Seiten beleuchtet. Zusätzlich bekommt die Geschichte durch die "paranormalen" Geschehnisse im Haus von Sidney noch einen ganz unheimlichen Unterton. Hier hat mir besonders der Charakter von Sidneys Sohn Eli gefallen, der hier auf eigene Faust Nachforschungen anstellt.


Das Ende beziehungsweise die ganze Auflösung hat mich allerdings ein klein wenig enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran liegt, dass ich schon viel zu viele Thriller gelesen habe, aber ich habe schon zum Anfang hin genau mit diesem Täter und mit diesem Motiv gerechnet. Es gab hier für mich leider keine Überraschung mehr, als der Autor leider auch viel zu früh gewisse Andeutungen macht. Eine andere nachvollziehbare Auflösung wäre an dieser Stelle aber wohl auch nicht möglich gewesen ...


Fazit


"Das Zeichen des Todes" ist ein solider Thriller, der das Niveau eines guten und unterhaltsamen Kinofilms besitzt. Nur die Auflösung war für mich leider viel zu früh zu erahnen, wodurch es hier leider keine Überraschungsmomente gab ...

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Cover des Buches Und in dir die Finsternis (ISBN: 9783404175383)U

Rezension zu "Und in dir die Finsternis" von Kevin O'Brien

Und in dir die Finsternis ...
Unzertrennlichvor 4 Jahren

Schreibstil


Auf der Suche nach einem guten Thriller bin ich Kevin O`Brien gestoßen, von dem ich bereits vor einigen "Der Feind in mir" gelesen, einen Psychothriller, den ich absolut brilliant fand.


Der Klappentext klang viel versprechend und die Geschichte bot viel Platz für psychologische Tiefe - allerdings hat Kevin O`Brien für mich hier doch schlussendlich eine etwas zu langatmige Story erschaffen.


Woran lag das? Zum einen sicher an die zahlreichen Rückblenden zwischen der Haupthandlung in der Gegenwart. Diese Rückblenden fand ich deplatziert. Sie gaben zwar einen guten Einblick in die Vergangenheit, waren für mich aber irgendwann zu viel, da sie doch die Haupthandlung etwas abgeschwächt haben. Dies lag vor allem daran, dass das Buch kaum Wendungen besitzt und daher sehr geradlinig erzählt ist.


Charaktere


Meghan/Lisa


Meghan, die vorher Lisa hießt, konnte ihren Selbstmord vortäuschen und so ihrem gewalttätigen Ehemann entfliehen. Sie war zum Zeitpunkt der Flucht schwanger und sieht in ihrem Sohn eine neue Chance, ein besseres Leben zu führen.


Wir lernen Meghan nach und nach kennen, auch ihre Vergangenheit, die tatsächlich sehr schrecklich ist. Allerdings begleiten wir sie auch dabei, wie sie ihr Leben aufbaut, auch wenn die Angst ihr ständiger Begleiter zu sein scheint.


Meghan als Charakter fand ich sehr interessant und tiefgründig, Allerdings hat mir beim Lesen eine gewisse Nähe gefehlt. Mitgefühl war da, aber gerade zum Ende war sie für mich viel zu übertrieben stark dargestellt. Die Frau, die jahrelang in Angst gelebt hat, war plötzlich verschwunden.


Josh


Josh ist Meghans Sohn und eigentlich haben die beiden eine tolle Beziehung. Diese bekommt allerdings Risse, als die Wunden der Vergangenheit aufgerissen werden und Josh anfängt, sich nach seinem Vater zu sehnen.


Im Gegensatz zu Meghan war Josh nur eine Art Randfigur, die irgendwie austauschbar war. Das war schade, denn natürlich soll gerade mit seiner Entführung, die ja bereits im Klappentext erwähnt wird, Spannung erzeugt werden. Leider blieb er für mich aber nur "der Sohn von Megan", zu dem ich keinen rechten Bezug fand.


Meine Meinung


"Und in dir die Finsternis" war leider mal wieder ein Buch, das sich enorm gezogen hat, was ich in erster Linie auf die Länge schiebe. Ich mag kurze und knackige Geschichten, die schnell auf den Punkt kommen, lieber. Hier in diesem Buch begleiten wir allerdings erst einmal Meghan, die sich ein neues Leben aufbaut, von ihrem alten aber immer noch verfolgt wird.


Die Rückblenden sind interessant, allerdings fühlten sie sich für mich größtenteils so an, als wollte der Autor die Geschichte damit künstlich in die Länge ziehen. Es gibt viele interessante Fakten, allerdings auch viel Nebensächlichkeiten, die für die Hauptstory völlig unwichtig sind.


Auch die Darstellung des Psychopathen fand ich leider wenig gelungen, denn hier ging kaum Gefahr aus. Teilweise wirkte die Geschichte hier arg konstruiert, um sie in die richtigen Bahnen zu lenken und unser Killer agierte viel zu überlegen, fast schon unmenschlich.


Schade ist zudem, dass die Entführung von Josh, die erst nach der Hälfte des Buches thematisiert wird, dann auch noch auf dem Klappentext steht. Hier wird auch noch der einzige Überraschungseffekt sofort im Keim erstickt. Leider konnte der Täter dann auch nicht mehr direkt 


Warum ich dennoch dran geblieben bin? Ich hatte wohl die Hoffnung, dass es am Ende noch einen großen Knall gibt. Allerdings ist die Geschichte hier doch sehr geradlinig und besaß für mich leider recht wenige Spannungsmomente. Das ist wohl auch der Grund, warum mich das Buch über eine Woche begleitet hat und ich am Ende nicht einmal den Showdown genießen konnte, weil ich einfach nur wollte, dass es schnell vorbei ist ...


Fazit


"Und in dir die Finsternis" besitzt interessante Charaktere, aber leider auch eine viel zu geradlinige Geschichte und sehr viel Nebensächlichkeiten. Die Rückblenden waren für mich nicht ausgewogen und raubten mir jegliche Spannung. Schade!

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