Kevin Wignall

 3.6 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von When we were lost, Die letzte Wahrheit und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kevin Wignall

Kevin Wignall wurde in Herentals, Belgien geboren. Bis zum Alter von neun Jahren lebte er dort als Armeekind, bevor er mit seinen Eltern in eine Kleinstadt im Westen Englands zog. Er studierte Politik und Internationale Beziehungen. Seit einigen Jahren ist er Romanautor. Für Die letzte Wahrheit wurde er 2008 sowohl für den Edgar Award als auch für den Barry Award nominiert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kevin Wignall

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Buchformat:
Cover des Buches When we were lost (ISBN: 9783570313299)

When we were lost

 (24)
Erschienen am 10.08.2020
Cover des Buches Die letzte Wahrheit (ISBN: 9783453434585)

Die letzte Wahrheit

 (19)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Zurück bleibt der Tod (ISBN: 9783453434578)

Zurück bleibt der Tod

 (2)
Erschienen am 05.01.2012
Cover des Buches Das Flüstern des Todes (ISBN: 9783641103118)

Das Flüstern des Todes

 (1)
Erschienen am 09.04.2013
Cover des Buches Zurück bleibt der Tod: Thriller (ISBN: 9783641067021)

Zurück bleibt der Tod: Thriller

 (0)
Erschienen am 09.01.2012
Cover des Buches Tod in Schweden (ISBN: 9781503941816)

Tod in Schweden

 (0)
Erschienen am 11.10.2016
Cover des Buches People Die (ISBN: 9780786020867)

People Die

 (1)
Erschienen am 05.05.2009
Cover des Buches Blood (ISBN: 9781405258609)

Blood

 (0)
Erschienen am 18.08.2011

Neue Rezensionen zu Kevin Wignall

Neu

Rezension zu "When we were lost" von Kevin Wignall

Thematik interessiert mich sehr, allerdings für mich zu emotionslos geschrieben
CherryFairyvor 9 Tagen

Cover

Dicke schwarze Rauchwolken die aus dem Dschungel kommen symbolisieren den Absturz.

Die Titelschrift ist fühlbar in weiß und in einzelnen weißen Buchstaben ist noch eine Spur vom schwarzen Rauch mit eingearbeitet, dieses Detail gefällt mir richtig gut !


Story/Inhalt

Kurzfassung: Flugzeugabsturz ins Nirgendwo, Grund unbekannt, einige Jugendliche überleben und müssen nun ums Überleben kämpfen.


Meine Meinung

Die Thematik Survival/Flugzeugabstürze interessiert mich wirklich SEHR, allerdings gibt es nicht wenig Bücher für diese Thematik und so kann es schnell gleich oder langweilig wirken, wenn nicht das "gewisse etwas" enthalten ist.... 

Genau dieses Problem hatte ich bei When we were lost, generell finde ich solche Survival Bücher mega spannend und erwarte entweder so einige Survival Tipps, Katastrophen durch Dummheit(Gefahren im Dschungel/Absturzstelle...)oder extreme Charakterveränderung der Mitüberlebenden, wenn es ums nackte überleben geht.....

Leider ist dies nicht passiert, zumindest nicht in einem Ausmaß, dass ich sagen könnte, wow da merkt man die Menschen haben einfach Panik oder fühlen sich hilflos! Solche Emotionen hätte ich mir sehr gewünscht!

Die Story an sich ist zwar gut, aber mir fehlten einfach die starken Emotionen, in solchen Extremsituationen möchte ich einfach mitfiebern, verzweifeln, etwas dazu lernen oder ein Kopfkino haben, wie es mir wohl ergehen würde!.

Die Protagonisten sind trotz der großen Gruppe relativ begrenzt in ihren Handlungen, gefühlt denkt man es geht nur um 5-6 Leute und der Rest der Gruppe sind namenlose Schafe zur Deko .Die Charaktere haben leider wenig Tiefe erhalten und das ist sooo schade... 

Auch wenn ich gerade viel mecker, waren auch gute Szenen dabei. Die Kapitel selbst sind sehr kurz gehalten, sodass man gut auch ein Kapitel mal eben schnell lesen kann.

Beim Prolog und Epilog wurde die erste Seite fast komplett Satz für Satz zur Hälfte übernommen, da hätte es gerne kreativer sein können.

Mir persönlich wurde auch das Buch "Herr der Fliegen" zu oft erwähnt, ich finde im eigenen Buch über andere Bücher gleichen Genres zu sprechen nicht so clever, denn es lenkt von der eigenen Geschichte ab und erinnert den Leser ggf. an direkte Vergleiche.


Mein Fazit

Tolles Cover, aber die Story war für mich nicht emotional oder mitfühlend genug umgesetzt. Es war für mich sehr nüchtern beschrieben. When we were Lost hat 348 Seiten

Im Gesamten kann ich 3 Sterne vergeben.



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Rezension zu "When we were lost" von Kevin Wignall

Spannender Survival-Thriller mit leichten Schwächen
gletscherwoelfchenvor 2 Monaten

Anstatt einige interessante Tage in der Natur Costa Ricas zu verbringen, strandet eine kleine Gruppe Schüler mitten im Dschungel. Nach dem Absturz ihres Flugzeuges überleben von den ursprünglichen 200 Insassen lediglich 19 Personen - zumindest vorerst, denn neben zahlreichen gefährlichen Tieren und einer unerbittlichen Hitze wird auch der Proviant zunehmends knapper...

Nach dem überaus vielversprechendem Klappentext und dem tollen Cover war ich wirklich neugierig auf die Geschichte. Ich habe auf eine packende Lektüre gehofft und wurde definitiv nicht enttäuscht.

"When we were lost" beginnt mit einer kurzen Schilderung des sogenannten "Schmetterlingseffekts", sodass erstmals düstere Vorahnungen auftauchen und das Interesse des Lesers geschürt wird. Und bereits nach einigen wenigen weiteren Seiten ist der Leser mitten im Geschehen gefangen. Alles passiert Schlag auf Schlag, und ehe man sich versieht, ist das Unglück bereits geschehen. Auch die weiteren Ereignisse lassen kaum eine kurze Atempause zu und es geht stets zackig weiter.
Ich finde, dass dieses Erzähltempo optimal zum Buch gepasst hat. Es schuf eine besondere Atmosphäre und erschien teilweise schon fast wie ein aufwendiger Kinofilm. Gepaart mit dem simplen und präzisen Schreibstil fiel es mir sehr leicht, sich die einzelnen Szenen optimal vorzustellen.  Und so habe ich die Lektüre binnen weniger Stunden förmlich verschlungen.

Positiv anmerken möchte ich an dieser Stelle auch die schöne Ausarbeitung der Nebencharaktere. Nach dem Flugzeugabsturz lernt man Stück für Stück die gesamte Gruppe kennen, wird dabei allerdings nicht mit irrelevanten Details überflutet, sondern erhält einen angenehmen Einblick in die einzelnen Persönlichkeiten. Ich konnte ihre Gedanken, Gefühle und Reaktionen gut nachvollziehen und fand sie durchaus authentisch.
Problematischer war dies jedoch bei dem Protagonisten Tom. Am Anfang wurde er wie der typische Außenseiter geschildert, isolierte sich bewusst von den anderen, wandelte sich dann urplötzlich aber zur Anführergestalt. Er war mir bis zum Schluss ein Rätsel und ich hatte einige Schwierigkeiten mit ihm.

Nichtsdestotrotz würde ich diese Lektüre für einige mitreißende Lesestunden weiterempfehlen, wenn sie auch nichts Tiefgründiges ist - gute Unterhaltung für Zwischendurch eben. Ich kann mir diesen Roman von Kevin Wignall gerade deswegen auch toll als Kinofilm vorstellen und bin gespannt, was uns in dieser Hinsicht noch erwartet!
4/5 Sterne

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Rezension zu "When we were lost" von Kevin Wignall

Packender Survival-Trip
ConnyKathsBooksvor 3 Monaten

Zwei Wochen Öko-Camp in Costa Rica mit 38 Mitschülern - davon ist der einzelgängerische Tom nicht gerade begeistert. Doch dank der Überredungskünste seiner Tante sitzt er nun im Flugzeug, nichtsahnend, dass dieses bald über dem südamerikanischen Dschungel abstürzt. Nur 19 Jugendliche überleben und sind nun völlig auf sich allein gestellt, in einer Welt voll tödlicher Gefahren. Für Tom und die anderen Schüler beginnt ein Kampf um Leben und Tod…

"When we were lost" stammt aus der Feder von Kevin Wignall. Ein packender Survival-Trip, der mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat. 

Schnell war ich mittendrin im spannenden Geschehen und habe mit Tom & Co mitgefiebert. Tom, aus dessen Perspektive wir das Ganze erleben, fand ich auf Anhieb sympathisch. Ein Einzelgänger und Außenseiter, der sich hier zu einem richtigen Helden, Anführer und Teamplayer aufschwingt und vor schwierigen Entscheidungen steht. Denn die Gruppe spaltet sich bald in zwei Lager. 

Das Ganze entwickelt sich rasch zu einem regelrechten Pageturner, bei dem das Kopfkino auf Hochtouren läuft. Kein Wunder, dass eine Verfilmung bereits geplant ist. Ich klebte richtig an den Seiten fest, denn auf die Jugendlichen warten viele Gefahren. Ob Hitze, Hunger, wilde und giftige Tiere - der Autor punktet mit viel Atmosphäre und man fühlt sich direkt in den Dschungel versetzt. Action und Spannung kommen definitiv nicht zu kurz und so manches Mal stockte mir richtig der Atem. Ein packender und temporeicher Überlebenskampf, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Dabei spielen auch Themen wie Tod, Trauer, Verlust, Schicksal und Freundschaft eine Rolle. Ebenso wie der Schmetterlingseffekt, der im Prolog und Epilog zu Tragen kommt. Ein Phänomen und Gedankenspiel aus der Chaostheorie, das besagt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann. Kurz gesagt: kleine Ursache, große Wirkung. Eine originelle Umrahmung der Story. Einzig das Ende wird etwas zu schnell abgehandelt. Und eine Frage bleibt noch offen. Was meine Lesefreude aber nicht weiter trübte. 

Insgesamt kann ich daher "When we were lost" uneingeschränkt empfehlen.  Ein packender Survival-Trip, für den ich begeisterte 5 Sterne vergebe. 

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