Kevin Wilson

 2.8 Sterne bei 12 Bewertungen
Kevin Wilson

Lebenslauf von Kevin Wilson

Kevin Wilson erhielt entscheidende Inspirationen zu seinem Debütroman während seines ersten herausfordernden Jahres als junger Vater. "Was denkt diese seltsame Kreatur eigentlich wirklich von mir?" Vor dem Überraschungserfolg von "Die gesammelten Peinlichkeiten ..." hat er einen vielgelobten Erzählband geschrieben. Er lebt mit seiner Familie in Sewanee, Tennessee, wo er an der Universität Schreiben lehrt.

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Kevin WilsonDie gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung
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Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung
Kevin WilsonDas Große-Schwestern-Handbuch: Nachschlagewerk für sensible Jungs
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Das Große-Schwestern-Handbuch: Nachschlagewerk für sensible Jungs
Kevin WilsonDie gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung
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Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung
Kevin WilsonJourney's End
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Journey's End
Journey's End
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Erschienen am 09.07.2010
Kevin WilsonUsing Kindle Fire HD
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Using Kindle Fire HD
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Erschienen am 22.10.2014
Kevin WilsonTunneling to the Center of the Earth
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Tunneling to the Center of the Earth
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Erschienen am 01.04.2009
Kevin WilsonTunneling to the Center of the Earth
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Tunneling to the Center of the Earth
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Erschienen am 06.10.2009
Kevin WilsonThe Family Fang
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The Family Fang
The Family Fang
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Erschienen am 17.04.2012

Neue Rezensionen zu Kevin Wilson

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Queenelyzas avatar

Rezension zu "Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung" von Kevin Wilson

Es gibt auch Dinge aus den USA, die ich nicht mag...
Queenelyzavor 3 Jahren

Das hat ja längst mal wieder passieren müssen - nämlich, dass ich in die US-Literaturfalle tappe. Mit Literatur aus Nordamerika stehe ich nämlich öfter mal auf Kriegsfuß, bin ich doch äußerst allergisch gegen blasse Protagonisten, deren uninteressante und belanglose Schicksale von den Autoren gerne mal zu "ergreifenden", "unvergesslichen" und "bewegenden" Geschichten aufgeblasen werden. Bei derartig vollmundigen Werbestrategien sowie den dazugehörigen Büchern bewegt sich bei mir nur eines: und zwar der Magen. Richtung oben.

Gepaart werden solch weltbewegende Schicksale, ohne die die Menschheit kaum leben kann, immer mal mit ein wenig psychischen Defekten und Freak-Show Elementen, sodass man das Gefühl hat, mitten in einer Folge von Twin Peaks oder American Horror Story zu stecken. Und hatte ich schon erwähnt, dass ich auch diesen Serien nichts abgewinnen kann?

Leider, leider verketteten sich diese ungünstigen Umstände nun auch bei meiner letzten Lektüre. "Herrlich verrückt", "Überraschungserfolg" und "eines der aufregendsten Debuts des Jahres" sind nur einige Lorbeeren, die dieses Buch bekommen hat. Dafür bekommt der Leser Menschen knapp am Rande der Einweisung in die geschlossene Abteilung, destruktive Familienstrukturen, Freaks und nochmals Freaks, die nichts weiter können außer verdreht zu sein. Das finde ich weder charmant noch interessant noch sonst irgendwie stimulierend. Aber leider oftmals bezeichnend für US-amerikanische, hoch gefeierte Literatur. 

Allerdings muss ich dem Verlag ein Kompliment für den äußerst geschickt gewählten Titel machen - hätte das Buch schlicht und einfach wörtlich übersetzt "Familie Fang" geheißen, wäre ich nie und nimmer darauf aufmerksam geworden. Aber ich hätte mir auch die Enttäuschung erspart, auf einen originellen, witzigen und bewegenden Roman zu hoffen. Denn dieses Buch ist alles andere, sondern nur eine Aneinanderreihung von skurrilen Situationen ohne jede Struktur, die mich ratlos und peinlich berührt zurück ließen. 

Fans von John Irving und Siri Hustvedt könnten an diesem Buch vielleicht Gefallen finden. Und hatte ich schon erwähnt - ja, hatte ich. Ein wenig weiter oben. Gilt aber für dieses Buch genau so. Schnell weg damit!

Kommentare: 4
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jrr510s avatar

Rezension zu "Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung" von Kevin Wilson

Unusual parents/children conflict
jrr510vor 4 Jahren

Really enjoyed reading this book. The story differs from the usual parent/children conflicts. The book depicts Camille and Caleb Fang, who consider that only crazy, embarrassing and spontaneous performances in public to be 'real' art.

Really enjoyed reading this book. The story differs from the usual parent/children conflicts.

The book depicts Camille and Caleb Fang, who consider that only crazy, embarrassing and spontaneous performances in public to be 'real' art.
They include their children A (Annie) and B (Buster) unwillingly into these happenings for many years until Annie moves out first and Buster a few years later.
When Annie and Buster encounter severe problems they have to return home to their parents not feeling too happy about the fact that they have no choice to live with their parents again. They fear that they will unwillingly be included in new performances again.
Suddenly the parents disappear, maybe were murdered...or was it only another cruel/mad performance?
In the end, will Camille and Caleb decide for the children or for moving the way of 'art' into an even more absurd level?
Touching book whose chapters switch between the main plot and flashbacks that outline the happenings.

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Oleks avatar

Rezension zu "Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung" von Kevin Wilson

Olek über "Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung"
Olekvor 4 Jahren

Die Geschichte und meine Meinung:
Annie und Buster hatten es nie leicht. Ihre Eltern bevorzugen eine ganz besondere Art von Kunst: Die Happenings. Sie inszenieren von ahnungslosen Menschen Szenen, die diese dann schockieren oder wundern sollen. Doch so witzig sich das alles anhört, das war es für die Kinder damals nicht. Doch zum Glück konnten sie sich ihren Eltern entziehen. Annie ist eine berühmte Schauspielerin geworden und Buster ist Schriftsteller. Mit Angst und Argwohn erinnern sich die Beiden an ihre Zeit mit den Eltern. Und gerade läuft es auch nicht sehr gut für die Beiden. Buster hat schon lange kein Buch mehr rausgebracht, da sein letztes viel Kritik erfahren musste, und als freier Journalist macht er sich auch nicht gut. Annie hat es auch nicht leicht. Der Regisseur verlangt, dass sie sich vor der Kamera auszieht, doch das steht nicht im Vertrag und sie traut sich nicht wirklich dagegen anzugehen. Auch ihr Alkoholproblem macht ihr zu schaffen. 
Als Buster bei einem Außenreport von deiner Kartoffelmaschine angeschossen und sehr stark verwundet wird, macht er sich zur Kur, aber auch weil er kein Geld mehr hat auf zu seinen Eltern. Doch dort wird ihm wieder unwohl und allein will er dort nicht lange bleiben. Annie will auf keinen Fall zu den Eltern, doch als ihr Exfreund auftaucht und sie wegen der Nacktszenen bedroht, flieht sie vor ihm. Und wo scheint sie sicherer zu sein, als bei den Eltern?
Die Geschwister machen sich auf das schlimmste gefasst, doch ihre Eltern sind nicht mehr so erfolgreich wie früher. Ihre Happenings interessieren niemanden und das macht den ehemals sehr angesehenen Künstlern sehr zu schaffen.... Und plötzlich sind Camille und Caleb fort, sie scheinen entführt worden zu sein , wie die Polizei ihnen mitteilt..? Doch kann das wirklich stimmen?

Eine interessante und einmalige Geschichte mit der ich so eigentlich garnicht gerechnet habe. Sie war durch den originellen und klaren Schreibstil umso lebhafter und spannender. Und das lag daran, dass es nicht um den typischen Kinder/ Eltern- Konflikt ging, sondern eher die Fragen "Wie weit darf Kunst gehen und darf sie auch den eigenen Kindern schaden?" behandelt wurden. Denn nicht nur dass ein physischen Schaden hätten den beiden Fang-Kindern zugefügt werden, nein, wie es aus ihrer Perspektive erzählt wird, wird ihnen sogar ein erheblicher psychischer Schaden "aufgezwungen".
Doch auch durch dieses ernste, wirkungsvolle Thema kommt man nicht, ohne über die einzelnen Happenings zu Schmunzeln oder gar zu Lachen.
Mir hat die Aufteilung der Sichtweisen gut gefallen. Einerseits aus Annies Sicht, dann wieder aus Busters. Und Zwischendurch eine künstlerische Rückblende zu den Happenings, die mit und ohne die Kinder durchgeführt worden waren.
Die ganze Handlung war auch aufgrund der vielseitigen Charaktere so ansprechend. Man konnte ein gut durchdachtes Charakterprofil zu jedem Charakter erstellen, und da es insgesamt nicht viele Charaktere waren, auch nicht mit den Nebenrollen, konnte jeder sehr individuell gestaltet werden! 
Buster und Annie konnte man die Ungehaglichkeit und das gestörte Verhältnis zu den Eltern förmlich durch das Lesen ansehen.
Die Umschlaggestaltung ist nicht besonders aufregend und sogar etwas enttäuschend, da ich mir zu einer  Künstlerfamilie mehr gewünscht hätte!

Fazit: ( 4 von 5 Punkten)
Insgesamt ist "Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern" eine sehr unterhaltsame und fesselnde Lektüre, auch für Zwischendurch. Wer eine verrückte, aber auch zum Nachdenken anregende Geschichte lesen möchte, ist mit diesem Roman mehr als bedient....

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