Khaled Hosseini The Kite Runner

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Inhaltsangabe zu „The Kite Runner“ von Khaled Hosseini

Twelve year old Amir is desperate to win the approval of his father Baba, one of the richest and most respected merchants in Kabul. He has failed to do so through academia or brawn, but the one area where they connect is the annual kite fighting tournament. This is a story of love, loyalty, secrets and vengeance, and of a country and a boy.

wundervoll

— Pat82

Rührt zu Tränen, fasziniert, informiert und bleibt definitiv eine weile im Gedächtnis

— LaLecture

Ein sehr empfehlenswertes Buch, welches die Geschichte und Kultur Afghanistans in einer unglaublich berührenden Art und Weise erzählt!

— crazy_liselotte

Ein schillerndes Portrait Afghanistans und die berührende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft.

— littleowl

Traurig schön

— Molks

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  • Kultur pur!

    The Kite Runner

    GoldKette

    28. June 2016 um 20:04

    Der 2003 erschienene Roman „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini gibt Einblick in die afghanische Geschichte und Kultur. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Amir, der in seiner Jugend die Freundschaft zum gleichaltrigen Hassan verraten hat. Als Erwachsener erhält Amir die Chance das Unrecht wiedergutzumachen. Der Zeitraum der größtenteils in Rückblenden erzählten Handlung umfasst knapp vierzig Jahre: von den 1960er Jahren in Kabul bis März 2002 in Kalifornien. Eine Buch das niemals vergessen wird, denn die Geschichte ist heute noch hoch aktuell, wenn man die Geschehnisse in der Welt betrachtet. Begleitet von Amir in Afghanistan, Pakistan und Amerika lernt man die verschiedenen Kulturen kennen und wie es damals so war.

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  • A cruel, sad, and yet beautiful story of betrayal, legacies and true friendship

    The Kite Runner

    ichundelaine

    19. March 2016 um 19:31

    One of those books that pained me and yet I couldn't stop reading it!!!Amir and Hassan (son of the former father's servant) grew up together in an Afghanistan, most of us don't know and which isn't comparable with the Afghanistan we see in everyday news. While Amir frequently tries to gain his father's love and acceptance, Hassan becomes a more than loyal friend to him, sacrificing almost his entire life.When reading the first half of the book, I started to really loathe cowardly, egocentric, self-pittying Amir, who is blind to Hassan's pure and loyal nature and betrays him when he needs him most and even manages to get him and his father thrown out of the house. Even when he and his father have to flee crisis-ridden Afghanistan and end up in California, he still seems wimpy to me. Long after his father's death and some years into a childless marriage, Hassan returns to Afghanistan to set things right. He not only learns about Hassan's death but also a dark secret of his father, whom he always idolized and put on a pedestal. It's his father's legacy that takes him to Kabul on a quest to finally do the right thing and save at least Hassan's child from an old nemesis. The story enfolds beautifully and gives magnificent and interesting insights into an Afghanistan I've never heard of before, while telling about father-son relationships, true friendships and reprieve, a definite MUST-Read!!

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  • Bewegend, authentisch und schonungslos ehrlich

    The Kite Runner

    LaLecture

    18. March 2016 um 20:30

    Inhalt Bei "The Kite Runner" (auf Deutsch "Der Drachenläufer") handelt es sich um die fiktive Autobiografie eines Mannes, der in den 60er und 70er Jahren vor der Besetzung durch die sowjetischen Truppen in Kabul, Afghanistan aufwuchs und dessen Leben sowohl durch politische als auch private Katastrophen seit jeher bewegt, emotional und dramatisch verlief. I pray. I pray that my sins have not caught up with me the way I always feared they would. - p. 317 Meinung Von "Der Drachenläufer" habe ich schon eine ganze Menge gehört, nicht zuletzt die begeisterten Meinungen von Freunden und Verwandten, doch auch allgemein ist das Buch recht bekannt und wurde von Kritikern gelobt und sogar als das wichtigste Buch des Jahrzehnts beschrieben - ein Urteil, dem ich mich nur anschließen kann. Wenn mich jemand in den letzten Wochen gefragt hat, worum es in dem Buch, das ich gerade lese, geht, hatte ich oft Schwierigkeiten das zu erklären, ohne zu viel vorwegzunehmen. Im Grunde ist "The Kite Runner" auch schwer zusammenzufassen, denn es ist kein klassischer Roman mit einem bestimmten Thema, einem roten Faden, der nur einen bestimmten Ausschnitt aus dem Leben des Protagonisten beschreibt. Es ist mehr eine fiktive Autobiografie, eine Zusammenfassung der ersten knapp 40 Lebensjahre des Erzählers und als solche folgt sie einzig und allein dem Leben von Amir, dem Erzähler. Als Leser muss man daher darauf gefasst sein, mit den verschiedensten, nicht unbedingt zusammenhängenden Themen konfrontiert zu werden, unter anderem Freundschaft, Amirs Verhältnis zu seinem Vater, afghanische Kultur und die Kluft zwischen arm und reich im Afghanistan der 60er Jahre, afghanische Geschichte, Gewalt, Krieg und Misshandlungen, Migrationserfahrungen, Liebe und Reue. Wer lieber einen Roman mit einem einzigen, klar definierten Thema und einem roten Faden lesen will, ist hier fehl am Platz. Mitunter kann es dieser autobiografische Aufbau, bei dem man nie so recht weiß, ob und wann ein Thema nochmal weiterverfolgt wird, auch anstrengend machen, beim Lesen dranzubleiben, doch andererseits macht gerade das den Roman so vielseitig und faszinierend. I was the one who went to school, the one who could read, write. I was the smart one. Hassan couldn't read a first-grade textbook but he'd read me plenty. - p. 58 Eine große Qualität des Romans, insbesondere am Anfang, sind die Figuren bzw. die Hauptfigur, in deren Charakter man durch die Erzählweise in der ersten Person mit Abstand die meisten Einblicke bekommt. Amir ist insbesondere im ersten Drittel des Buches eine sehr faszinierende Figur für mich gewesen, da er sehr verschiedene Gefühle in mir geweckt hat. Einerseits hat man Mitleid mit dem kleinen Jungen, der oberflächlich gesehen ein gutes Leben hat (reiches Elternhaus, gute Bildung, ...), sich jedoch nichts weiter wünscht, als von seinem Vater geliebt zu werden, von dem er glaubt, dass er ihm die Schuld am Tod der Mutter gibt, und dessen Ansprüchen er scheinbar nie genügen kann. Andererseits nutzt Amir, was für Kinder nicht unbedingt ungewöhnlich ist und ihn recht authentisch macht, die Freundschaft des gutmütigen Hassan und seine Machtposition oft aus, welche dadurch entsteht, dass Hassan als Diener der Familie aufwächst, Analphabet und durch seine Herkunft gesellschaftlich weniger anerkannt ist. In diesem Punkt wird einem Amir dann oft unsympathisch und widerte mich teilweise sogar an, obwohl mir schmerzlich bewusst war, dass sein Verhalten für das eines Kindes nicht einmal besonders ungewöhnlich war. Auch Kinder experimentieren mit Machtpositionen, in die sie hineingeboren werden, und können sehr grausam sein. Dass das Buch genau das so schonungslos ehrlich zeigt, hat mir sehr gut gefallen. Leider entwickelt sich Amir im Kontrast dazu in den letzten zwei Dritteln des Buches zwar durchaus sympathischer, da er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt und für ein schockierendes Ereignis, das im Roman eine zentrale Rolle spielt, Reue empfindet und versucht, ein besserer Mensch zu werden, jedoch wurde er in meinen Augen auch deutlich farbloser. Gegen Ende kam er mir vor wie die typische, perfekte Hauptfigur, der Held. Die einzigen Kratzer auf diesem Bild stammten aus seiner Kindheit. Viele der anderen Figuren kommen, da das Buch sehr auf Amir konzentriert ist, in Sachen Charakterisierung eher zu kurz - unter anderem auch Amirs spätere Frau -, doch diejenigen, denen sich Amir genauer widmet, wirken ebenso authentisch und vielschichtig wie er zu Beginn. Die wohl wichtigsten Figuren neben Amir sind sein bester Freund Hassan und sein Vater. Bei seinem Vater kämpft Amir immer zwischen Stolz, da sein Vater ein einflussreicher und bewunderter Mann ist, der sich stets für Schwache und Arme einsetzt und gemeinhin als guter Mann gesehen wird; und einem Gefühl der Einsamkeit, da er das Gefühl hat, von ihm nicht die Liebe zu bekommen, die er als sein Sohn verdienen würde. Die Gründe für letzteres werden gegen Ende des Romans aufgedeckt und werden nochmal einen ganz anderen Blick auf die Figur des Vaters, doch seine perfekte Fassade beginnt bereits früher im Buch zu bröckeln, als man durch große Veränderungen im Leben der Familie erkennt, wie zerbrechlich dieser Mann trotz allem ist. Hassan ist da eine gänzlich andere Figur, vermutlich die sympathischste im ganzen Roman, und obwohl der einzige Fehler, den man ihn möglicherweise anlasten kann, seine Gutmütigkeit ist, wirkt auch er authentisch, denn man weiß, dass es auch solche Menschen gibt: gutmütig, geduldig, treu bis zum letzten Atemzug. Hassan war für mich der Grund für die Tränen, die ich beim Lesen oft fast vergossen habe, und ein faszinierendes und wichtiges Gegenstück zu Amir. And that's the thing about people who mean everything they say. They think everyone else does too. - p. 51 Die anderen Nebenfiguren bieten eine faszinierende Ansammlung aus Figuren, die trotz ihrer teilweise kurzen Auftritte eine erstaunliche Tiefe haben, und Figuren, die tiefgründig zu charakterisieren dem Autor leider nicht wirklich gelingt. Khaled Hosseini sagt selbst, dass in "The Kite Runner" viel Autobiografisches steckt, und ich werde das Gefühl nicht los, dass die authentischsten Figuren im Buch diejenigen sind, die stark auf realen Personen basieren. Der wohl interessanteste Punkt am Roman und ein guter Grund, das Buch zu lesen, sind die vielen Einblicke in die afghanische Kultur und Geschichte. Man lernt viel über Traditionen und die Mentalität in Afghanistan vor dem Sturz des Königs und dem Einmarsch der Sowjets, aber auch viel (recht anschaulich beschrieben) über die Schrecken des Krieges in den Jahrzehnten danach. Zwar sollte man den Roman am besten nicht ohne ein gewisses Vorwissen über die Geschichte des Landes lesen, jedoch vertiefen Hosseinis eindringliche, bunte und gegen Ende oft auch schockierende Beschreibungen das Bild, das man von Afghanistan hat, noch einmal. In engem Zusammenhang zu der Lebendigkeit des Buches steht auch der wunderschöne, gefühlvolle und anschauliche Schreibstil des Autors, mit dem er sowohl Details über die afghanische Kultur und die Schrecken durch die Taliban als auch seine Figuren zum Leben erweckt. Mehr als einmal habe ich mir auch ein tolles Zitat aufgeschrieben, das entweder eine spezielle Situation der Hauptfigur auf wunderbar poetische Weise beschreibt oder einfach das Leben, teilweise auch Dinge, die ich von mir selbst kenne, in genau die richtigen Worte fasst. Not a word passes between us, not because we have nothing to say, but because we don't have to say anything - that's how it is between people who are each other's first memories, people who have fed from the same breast. - p. 113 Fazit "The Kite Runner" ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die den Leser mit Eindrücken von verschiedenen Figuren, der afghanischen Kultur, den Schrecken der afghanischen Geschichte der letzten Jahrzehnte aber auch zeitlosen Familiendramen nur so überschwemmt und dabei sehr mitnimmt. Viele der Figuren sind sehr faszinierend, vielschichtig und wirken gerade durch ihre Gebrochenheit authentisch und viele der in dem Roman angesprochenen, wichtigen Themen rühren zu Tränen. Schwierigkeiten bereitet mitunter der autobiografische Aufbau des Buches, durch den die Geschichte keinem besonderen roten Faden folgt und teilweise von Thema zu Thema springt, wie die Hauptfigur sie gerade erlebt. Zudem wird die Hauptfigur in meinen Augen leider nach und nach immer farbloser. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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  • traurig und schön

    The Kite Runner

    crazy_liselotte

    22. January 2016 um 17:52

    Ein sehr empfehlenswertes Buch, welches die Geschichte und Kultur Afghanistans in einer unglaublich berührenden Art und Weise erzählt!

  • traurig und schön

    The Kite Runner

    crazy_liselotte

    22. January 2016 um 17:51

    .

  • Der Drachenläufer

    The Kite Runner

    littleowl

    18. June 2015 um 07:53

    Inhalt: Afghanistan in den 70er Jahren: Die beiden Jungen Amir und Hassan wachsen wie Brüder gemeinsam auf und verbringen jede freie Minute zusammen. Und doch ist es nie eine Freundschaft auf Augenhöhe, denn Hassans Vater Ali arbeitet als Diener für Amirs Vater. Ali und sein Sohn sind Hazara, die in Afghanistan unterdrückt werden. Als Amir 12 Jahre alt ist, nehmen die Freunde am alljährlichen Wettkampf im Drachensteigen teil und erringen tatsächlich den Sieg. Doch der Tag wird zum schlimmsten im Leben der beiden Jungen, denn Hassan wird etwas Furchtbares angetan und sein Freund eilt ihm aus Angst nicht zur Hilfe. Vor dem Hintergrund politischer Umbrüche zerbricht die Freundschaft und Amir flüchtet mit seinem Vater nach Amerika. Hier will er die Vergangenheit und seine Schuld hinter sich lassen. Doch als sich Jahrzehnte später die Chance auf Wiedergutmachung bietet, kehrt er zurück in seine Heimat. Meine Meinung: Für mich war dieser Roman allein schon deshalb lesenswert, weil ich viel über die Geschichte Afghanistans gelernt habe. Meine Generation kennt die Region ja nur als Kriegsgebiet und ich wusste nicht, dass das vor gar nicht so langer Zeit so ein friedliches, blühendes Land war. Es ist wirklich schockierend, wie sehr sich die Zustände innerhalb weniger Jahrzehnte ändern können. Die Unterdrückung der Hazara zieht sich allerdings wie ein roter Faden durch die Geschichte und ist tief in den Köpfen der Menschen verankert. Der Roman zeichnet aber auch abgesehen von den historischen Ereignissen ein schillerndes Portrait von Afghanistan. Man erhält einen faszinierenden Einblick in die Kultur mit all ihren Sitten, Gebräuchen und Ritualen. Amirs und Hassans Freundschaft hat mich gleichzeitig berührt und traurig gemacht. Die beiden wachsen zusammen auf und teilen unzählige schöne gemeinsame Erinnerungen. Trotzdem trennt sie eine unüberwindbare Kluft, weil Hassan Amir bedient und als Hazara diskriminiert wird. Die innige Freundschaft endet ziemlich abrupt, weil Amir zulässt, dass Hassan etwas Schreckliches angetan wird. Danach geht Amir aus Schuldgefühl jedem Kontakt mit ihm aus dem Weg. Die Geschichte zieht sich dann ein bisschen, während Amir mit seinem Vater in Amerika lebt und eine Familie gründet. Die Handlung nimmt erst wieder Fahrt auf, als er nach Afghanistan reist, um Wiedergutmachung zu leisten. Das versöhnliche, hoffnungsvolle Ende hat mir gut gefallen. Am Anfang fand ich es ehrlich gesagt schwierig, Amir zu mögen. Er ist ein ziemlicher Angsthase und auch die Freundschaft mit Hassan ändert nichts daran, dass er die Vorurteile gegenüber den Hazara verinnerlicht hat. Gleichzeitig schämt er sich aber für seine Feigheit und die Gemeinheiten, die er sich Hassan gegenüber leistet. Nach seinem folgenschweren Versäumnis kämpft er mit Schuldgefühlen und die Flucht nach Amerika ist gleichzeitig eine Flucht vor der Vergangenheit. Den erwachsenen Amir habe ich dann aber doch noch liebgewonnen, weil er bei seiner Rückkehr nach Afghanistan auf seine eigene Art endlich zu innerer Stärke findet. Hassan habe ich dagegen sofort ins Herz geschlossen. Er nimmt sein Schicksal mit viel Größe und Güte an und trägt Amir seine Streiche nie nach. Hassan ist auch derjenige, der sie beide gegen die Hänseleien der anderen Jungen verteidigt. Was er durchmachen muss, ist einfach nur furchtbar und barbarisch. Fazit: Ein Roman, aus dem ich viel über ein Land gelernt habe, über das ich bisher nur wenig wusste. Vor einer faszinierenden Kulisse wird die spannende und berührende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt.

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  • Von Schuld, Ehre und Terror

    The Kite Runner

    Sadotka

    22. May 2014 um 20:15

    Selten werden in einem Buch so viele Themen behandelt wie in diesem. Es fängt an mit der unglaublichen Freundschaft zwischen zwei Jungen, Amir und Hassan. Abgelöst wird diese Freundschaft von Schuld und Bedauern, aber auch Demütigung und Schmerz, als Hassan vor Amirs Augen vergewaltigt wird und jener nichts dagegen unternimmt. Von Schuldgefühlen geplagt findet Amir einen Weg, sich von Hassan zu entfernen, und geht mit seiner Schuld durchs Leben. Währenddessen passiert in der Welt um ihn herum vieles. Kabul (Afghanistan) verändert sich, zunächst die Russen, dann die Taliban. Amir und sein Vater, Baba, sind gezwungen zu flüchten, sie kommen schließlich nach Amerika.  Dort findet Amir eine Frau und er lernt zu verdrängen.  Baba stirbt, dadurch ist er zum ersten Mal in seinem Leben alleine. Als ein Anruf aus dem Afghanistan kommt, holt ihn seine Vergangenheit ein und ihm wird ein Weg geboten, seine Seele wieder rein zu waschen. Er soll Hassans Sohn vor den Taliban retten, denn Hassan und seine Frau wurden ermordet. Eine lange Reise beginnt und eine alte Geschichte wiederholt sich... Viele Tabus werden ausführlich behandelt, wie Soziale Schichten im Afghanistan, Kindsvergewaltigung, die Rolle der Frau und auch die Denkweise dieser Kultur wird näher gebracht: Stolz und Ehre sind enorm wichtig.  Das Buch schafft es, einen zu berühren, sowohl mit schrecklichen Bildern, als auch mit schönen. Absolut lesenswert. Zudem ist es als Unterrichtsbuch für höhere Klassen geeignet, denn es wimmelt darin nur so von Stilmitteln und möglicher Diskussionsthemen. 

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  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    WildRose

    16. January 2013 um 18:58

    "The Kite Runner" von Khaled Hosseini hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist nicht nur flüssig geschrieben, sondern auch sehr schön erzählt. Der Autor nimmt den Leser mit nach Afghanistan und von dort schließlich in die USA und wieder zurück und schafft es, dem Buch eine Melancholie und Tiefe zu geben, die man in anderen Romanen häufig vermisst. Amir, der Protagonist, ist mit menschlichen Stärken und Schwächen dargestellt, sein Charakter ist somit sehr glaubhaft, so wie auch die anderen Personen, die in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. Meiner Meinung nach hat dieser Schriftsteller einfach ein Gespür für die richtigen Worte und "The Kite Runner" hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Schade nur, dass das Buch recht kurz war; dennoch hat es mich zum Nachdenken angeregt und wird wohl noch eine Weile in mir nachklingen.

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  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    Dubhe

    22. October 2012 um 22:28

    Wir befinden uns im Afghanistan des letzten Jahrhunderts. Amir wächst mit einem etwas unnahbaren Vater auf, der stolz auf seinen typischen Sohn sein möchte, der aber ganz und gar nicht normal ist. Und dann wäre da noch Hassan, der Sohn des Dieners der Familie und gleichzeitig Amirs bester und einziger Freund, den er aber nie so betrachtet, sondern immer als Diener. Amir und Hassan sind beide ohne Mütter aufgewachsen und beide haben immer den lieben langen Tag miteinander gespielt, doch ein Tag im Jahre 1973 verändert alles, denn das Königtum wird gestürzt und eine Republik gegründet. Amir weiß gar nicht, was eine Republik ist und eigentlich ändert sich nichts. Denn die Veränderungen kommen schleichend und schon bald entfernen sich Hassan und Amir immer mehr und Amir ist hin und her gerissen zwischen Hassan seinem Freund, und der Hierachie in der Gesellschaft. Und es wird immer schlimmer... . Es ist schwer, die Stimmung in diesem Buch zu beschreiben, aber ich muss sagen, dass es mich sehr berührt hat. Es ist irrsinnig traurig und man verstecht Amir gut, denn auch wir waren einmal jung und haben mit den selbsen Problemen der Annerkennung und Freundschaft gekämpft. Egal ob sich ein junger Mensch nun in Europa, Asien oder den USA aufhält, es ist in dieser Phase des Erwachsen werdens immer gleich. Jedenfalls macht Amir eine Menge Fehler, die man nicht mehr rückgängig machen kann und so führt es schließlich zur großen Katastrophe...

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  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    der_nasenbaer

    11. August 2010 um 17:24

    Wie man so eine schöne und gleichzeitig traurige Story schreiben kann. Das ist Leben und es ist zum heulen schön und tragisch zugleich. Klasse!

  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    Nele

    07. February 2010 um 21:03

    "The Kite Runner" handelt von dem afghanischen Jungen / Mann Amir, den wir von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenleben begleiten. Seine Kindheit verbringt Amir mit dem Nachbarsjungen Hassan, dessen Vater Diener im Hause von Amirs Vater ist. Eines Tages durchleben Hassan und Amir eine Situation, die ihr beider Leben grundlegend verändern wird. Wir begleiten Amir weiter nach Amerika, in das er flüchten muss, da in Afghanistan der Krieg ausgebrochen ist. Als erwachsener verheirater Mann muss er erneut in seine alte Heimat zurück und wir erneut auf die Probe gestellt. ... Es handelt sich bei diesem Buch um ein sehr emotionales, welches einem die Sitten und Traditionen Afghanistans ein Stück näher bringt. Hosseini versteht sich auf einen einfachen flüssigen Schreibstil, der leicht nachzuvollziehen und gut zu lesen ist. Meine Erwartungen an das Buch waren allerdings zu hoch, so dass ich letztendlich doch ein wenig enttäuscht bin und mir doch noch mehr Gefühl und mehr unvorhersehbare Wendungen gewünscht hätte. Alles in Allem denke ich aber doch, dass es ein Buch ist, welches man einmal gelesen haben sollte - Schon alleine des ungewöhnlichen Sets (Afghanistan) wegen.

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  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2010 um 10:26

    Eines der ergreifendsten Bücher, das ich jemals gelesen habe. In der englischen Fassung kommen in meinen Augen die Emotionen und Gefühle noch mehr zur Geltung! Leseempfehlung!

  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    Molks

    11. August 2009 um 11:20

    Eine traurige Geschichte aus Afghanistan, die von Hosseini ganz zauberhaft erzählt wird.

  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    juliah

    23. September 2008 um 16:25

    Schon seit langem kein so gutes Buch gelesen... Von der ersten Seite weg konnte ich nicht mehr aufhören bis ich es ausgelesen hatte!!

  • Rezension zu "The Kite Runner" von Khaled Hosseini

    The Kite Runner

    peterpan

    06. August 2008 um 15:57

    erschütternd, fesselnd, rührend. einwahres meisterwerk.

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