Sehr aus dem Herzen einer Religion die friedlich ist. Denn Menschen noch als Ebenbild Gottes hätte gefällt an sonst wunderschön und romantisch in Form der Wertschätzung. Im Lateinischen heißt ja auch Adam: erst Mensch oder Mensch und Jesus Adamsohn Luther Übersetzte es Mit des Menschensohn. Ähnlich steht es auch im Koran nur das der Mensch nicht Gott Sein Darf oder das Ebenbild was sehr schade ist
Khalil Gibran
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Khalil Gibran
Der Prophet
Der Prophet. Der Narr. Der Wanderer
Der Prophet. Khalil Gibran
Der Wanderer
Der Prophet. Der Wanderer
Der Narr
Der Prophet - Im Garten des Propheten
Der Prophet
Neue Rezensionen zu Khalil Gibran
Diese wundervolle schnuckausgabe bietet wieder allen buchliebhabenden eine brillante Ergänzung im heimischen bürcherregal. Mit viel Liebe zum Detail! Was ich toll finde ist, dass Coppenrath somit auch den Klassikern neues Leben einhaucht und sie jedem somit näherbringt. Ich finde, dass die einzelnen Ausgaben sich wundervoll machen und immer ein Hingucker sind!
Wie entfaltet sich eine Lotusblume mit zahllosen Blättern und auf welchen Pfaden wandelt die Seele? Der libanesische Schriftsteller und Weltbürger Khalil Gibran (06.01.1883 – 10.04.1931) hat 1923 in New York ein Meisterwerk geschaffen, welches auf der ganzen Welt gelesen wird und in unzähligen Ausgaben, auch im Deutschen veröffentlicht wurde. Gotthard Fermor gibt hier 100 Jahre nach der Erstveröffentlichung und zum 140. Geburtstag von Gibran im Patmos Verlag eine neue Ausgabe heraus, welches dem Leser das poetische Werk mit mehreren Sinnen eröffnet. Der Prophet ist eine Mischung aus Jesus, Mohammed und Zarathustra.
Das Buch ist im Hardcover mit 112 Minuten bespielten mp3-CD und Fotografien zu einzelnen Kapiteln herausgegeben. Es besteht aus 26 Reden des Propheten und der Ankunft und dem Abschied desselben. Wie bereits in mehreren Büchern, gelingt dem Patmos Verlag hier ein wunderbarer Dreiklang mit einem klassischen Werk.
Das Buch ist eine Rede an die Menschheit, stellvertretend vorgetragen vom imaginären Propheten Almustafa an die Menschen auf der Insel Orphalese, anlässlich des Abschieds dieses Propheten von der Erde. Orpheus ist der Gott, dessen Musik zwischen Leben und Tod erklingt und aus dem Tod ins Leben führen will. Dieses Buch will diesen Raum mit mehreren Sinnen öffnen: Hören, der gesprochenen Texte, einem musikalischen Nachklang und einer visuellen Einladung zum Zuhören mit Fotografien und dem Text. Die Zuhörer in den Reden sind viele Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Standes und Berufes – Es sind Handwerker, Kaufleute, Gastwirte, Bauern, Reiche, Priester, Richter, Juristen, Redner, Lehrer, Wissenschaftler, Dichter, Einsiedler und die Seherin Almira.
Das Werk ist eine Verdichtung von Lebens-, Denk- und Kunstlinien, die Gibran wesentlich geprägt haben. Charakteristisch ist der biblische Sprachduktus, ohne dass Jesus selbst beim Namen erwähnt wird, wie auch die anderen Religionsstifter nicht genannt werden. Gibran malt Jesus und Mohammed in Sprachbildern und beide kann man nicht trennen im Propheten Almustafa. Er versichert, dass beide je zur Hälfte in seinem Herzen wohnen. Das Buch zeigt neben Anklängen an die Poesie der Psalmen in der Bibel, die des Buches Kohelet und die des Hoheliedes deutliche Spuren der poetischen Redeweise Jesu, vor allem in der Bergpredigt. „Es ist euch gesagt worden … ich aber sage euch“. Gibran will mit dem Werk Brückenbauer zu den spirituellen Quellen sein, die für die Menschheit zwischen Ost und West universal sind. Jesus ist dabei die zentrale Figur des Brückenbauens. Ein weiterer Punkt ist die tiefe Verbundenheit des Menschen mit der Natur und die islamische Mystik.
Gibran liest und hört die Bibel in seiner Kindheit auf Arabisch, der Sprache, in der auch der Koran geschrieben ist. Das Buch ist eine Hommage an das Neben- und Miteinander der Religionen und eine Brücke zwischen beiden. Diese interreligiöse Weite ist für sein gesamtes Werk prägend, da es für ihn letztendlich nur eine Religion gibt.
„Es geht in dem Werk um die Entfaltung des „Höheren Selbst“ und dem Samen den Gott in uns gelegt hat. Der Prophet ist hierzu eine der schönsten, tiefsten und nachhaltigsten Einladungen.“ „Wie in einer Prozession geht ihr zusammen eurem göttlichen Ich entgegen.“
Die Poesie und Tiefe der Kapitel zu den Lebensthemen Ankunft, Liebe, Ehe, Kinder, Geben, Essen und Trinken, Arbeit, Freude und Leid, Häuser, Kleider, Kaufen und Verkaufen, Schuld und Sühne, Gesetze, Freiheit, Vernunft und Leidenschaft, Schmerz, Selbsterkenntnis, Lehren, Freundschaft, Reden, Zeit, Gut und Böse, Beten, Vergnügen, Schönheit, Religion, Tod und Abschied ist ein Hommage an den Menschen. Es ist leidenschaftlicher Gesang und Poesie. Es sind Lebenswahrheiten einer höheren Stimme.
„Eine Stimme kann nicht die Zunge und die Lippen mit sich tragen, die ihr Flügel gaben. Allein muss sie in den Äther hinaus.“ „Dann werde ich zu dir kommen, ein grenzenloser Tropfen in einem grenzenlosen Ozean.“ „Und seit jeher war es so, dass die Liebe erst in der Stunde der Trennung ihre eigene Tiefe erkennt.“ „Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.“ „Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.“
Denken sie beim nächsten Biss in den Apfel an diese Zeilen: „Und wenn ihr mit den Zähnen einen Apfel zermalmt, sagt in eurem Herzen zu ihm: Deine Samen werden in meinem Körper leben, und die Knospen deines Morgens werden in meinem Herzen blühen, und dein Duft wird mein Atem sein, und zusammen werden wir uns aller Jahreszeiten erfreuen.“
„Denn was grenzenlos in euch ist, wohnt im Palast des Himmels, dessen Tor der Morgennebel ist und dessen Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.“
Dahinschmelzend kann der Leser gar nicht alles mit einem Mal aufnehmen und hat hier ein Buch, welches neben Thora, Bibel und Koran einen Platz bekommen sollte.
Es sollte als Weltliteratur zur Pflichtlektüre in Schulen im Deutsch-, Religions- und Ethikunterricht werden.
Eine wundervolle Komposition ist dieses Werk, die diesem damit mehr als gerecht wird.
„Ihr könnt die Trommel dämpfen und die Saiten der Leier lockern, doch wer soll der Lerche befehlen, nicht zu singen.“ Lassen sie dieses Werk erklingen! Und „daher lasst die Seele eure Vernunft auf den Gipfel der Leidenschaft heben, damit sie singt … und sich wie der Phönix aus der Asche erhebt.“
„Eure Herzen kennen im Stillen die Geheimnisse der Tage und Nächte.“
Man kann einfach nicht genug davon bekommen.
„Schönheit wird sich mit der Morgenröte aus dem Osten erheben.“
5 göttliche Eingebungen für dieses Buch!
„Euer tägliches Leben ist euer Tempel und eure Religion. Wann immer ihr in betretet, nehmt alles mit, was ihr habt.“ Und dieses Meisterwerk!
Gespräche aus der Community
"Der Prophet" von Khalil GibranEine Stadt im Orient: Der Prophet al-Mustafa erwartet das Schiff, das ihn in seine Heimat zurückbringen wird. Bevor er sie verlässt, bitten ihn die Einwohner von Orfalîs, ein letztes Mal zu ihnen zu sprechen: von Liebe, Schmerz, Schönheit, Freude und allem anderen, was die Menschen bewegt. Die Antworten des Propheten sind voller Lebensweisheit und mystischer Tiefe und zählen zum Faszinierendsten, was die spirituelle Literatur hervorgebracht hat. Khalil Gibran gelang mit diesem Werk der Brückenschlag zwischen der Alten und Neuen Welt, zwischen Orient und Okzident, Islam und Christentum. 1923 erschienen, erlebte Der Prophet einen beispiellosen Triumphzug im Westen und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Der bekannte und einflussreiche deutsche Songwriter und Musikmoderator Tex interpretiert diesen Klassiker neu in einer einzigartigen Mischung aus Lesung, Musik und Songs. (Hörprobe)
Wir verlosen zehn Exemplare unter allen Teilnehmern, die bis einschliesslich Sonntag, 13. Januar 2013, hier kommentieren. Bitte postet, welches Literaturzitat (das darf aus der Bibel, aber auch aus jedem anderen Sachbuch oder Roman sein) Euch am meisten bedeutet oder geholfen hat.
In meinem Fall ist es eines von Eleanor Roosevelt (obwohl ich eigentlich all ihre Reden und Schriften sehr mag): „Man gewinnt Kraft, Mut und Vertrauen durch jede Erfahrung, die einem zwingt anzuhalten und der Gefahr in's Gesicht zu sehen ... Man muss eben auch Dinge tun, von denen man glaubt ihnen nicht gewachsen zu sein.“
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