Nachklang der Hoffnung - was hatte ich mit von dem Buch und Titel erwartet? Ja irgendwie schon eine Art Liebesgeschichte ... zwei Welten die sich aber dann doch über die Musik verbinden. So viel zu meiner Erwartung. Das was der Inhalt war wich dann doch etwas davon ab, entpuppte sich aber als so viel tiefgründiger und in eine schöne Jugend-Geschichte verpackte wichtige psychologische Inhalte und Grundlagen. Über die beiden Hauptcharaktere lernen wir einerseits die Seite des amen, überforderten Mädchens kennen, dass in der Schule gemobbt wird und sich Wertschätzung und Anerkennung holt indem sie sich für andere aufopfert. Auf der anderen Seite die Geschichte des aus guten Verhältnissen kommenden aber gelangweilten Jungen, der sich Aufmerksamkeit und Bestätigung durch das Dazugehören zu einer Gruppe holt, dadurch aber auf die Mobber Seite rutscht. Im Lauf der Geschichte werden die psychologischen Hintergründe beider Seiten immer wieder innerhalb der Geschichte erklärt und ebenso dargestellt wie schmal der Grad zwischen beiden Seiten oft ist und wie leicht die Rollen gewechselt werden, da sowohl Opfer als auch Täter die selbe innere Verletzung teilen.
Mir persönlich war der erste Teil im Vergleich zur zweiten Hälfte zu lang bzw die zweite Hälfte ging dann sehr schnell. Alles in allem aber ein super Werk was ich mit 5 Sternen absolut empfehlen kann!














