Kiera Brennan Der Thron der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Der Thron der Wölfe“ von Kiera Brennan

Kiera Brennan ist der aufgehende Stern am Historien-Himmel.
Die Grüne Insel ist vom Krieg gezeichnet: König Henry Plantagenet und seine Normannen sind in Irland eingefallen und tränken die Erde mit Blut. Einzig im Nordwesten der Insel regt sich Widerstand. Die berüchtigten Ritter des Roten Zweiges begehren gegen die Invasoren auf. Zu ihnen stößt der junge Tuan, der als Sohn eines Goldschmieds zwar wenig kampferprobt ist, in Ascall von Toora, dem Anführer der Rebellen, aber einen mächtigen Beschützer findet. Tuan muss seine Treue bald beweisen, denn als Ascall in Gefangenschaft gerät, obliegt es ihm, dessen Geliebte Róisín und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Unterdessen stellt sich Ascall seinem schlimmsten Feind – den eigenen Dämonen ...

Wirklich faszinierend und unterhaltsam....

— Bjjordison

sagenhaft...

— nicigirl85

Die Fülle an Handlungssträngen lässt den Leser tief in das damalige Geschehen eintauchen.

— detlef_knut

Hallo Jahreshighlight :) Authentisch, facettenreich....

— weinlachgummi

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  • Absolute Empfehlung!

    Der Thron der Wölfe

    Lina_Marie_Arnold

    19. February 2018 um 12:19

    Da schon der erste Band der Irland-Saga für mich ein Highlight war, musste natürlich auch noch der zweite Band einziehen. Er steht dem ersten Band in nichts nach und ist ein großartiger Abschluss der Dilogie.Was ich bereits bei Band 1 so geschätzt habe, war dass die Autorin es geschafft hat, eine spannende, mit Fakten gespickte Geschichte leicht verständlich rüber zu bringen. Das hat Kiera Brennan hier fortgesetzt. Zu keinem Zeitpunkt war die Geschichte trocken oder für mich als Historienanfängerin schwer zu verstehen.Zu den großartigen Figuren aus dem ersten Band stößt eine weitere, Goldschmied Tuan, der seine ganz eigenen Kämpfe auszutragen hat und weitere Gefährten mitbringt. Viele der Figuren, die schon im ersten Band dabei waren, haben sich weiter entwickelt, was mich sehr gefreut hat. Deswegen wirken die Figuren, die Kiera Brennan geschaffen hat, so echt. Ihre Handlungen sind aufgrund ihrer jeweiligen Geschichte und Entwicklungen nachvollziehbar, was leider nicht in jeder Geschichte der Fall ist.Die Geschichte von "Thron der Wölfe" ist wie schon der erste Teil sehr heftig. Wenn die Iren nicht gerade gegen die Besetzer kämpfen, kämpfen sie gegen sich selbst. Das war für mich nicht immer leicht zu lesen, aber welche Kriegszeit ist schon einfach?Auch hier gibt es wieder einige Wendungen, die man nicht kommen sieht, so wird die Spannung, die alleine schon die Ereignisse mit sich bringen, noch gesteigert. Das geht einher mit dem bildhaften Schreibstil, der mich wieder mitten ins irische Hochmittelalter gezogen hat.Fazit:Ein gebührender Abschluss der Dilogie der Irland Saga. Eine große Empfehlung für jeden der sich für die irische Geschichte interessiert.

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  • Tolle Fortsetzung....

    Der Thron der Wölfe

    Bjjordison

    05. February 2018 um 08:35

    Was für eine tolle Fortsetzung. Ich war ja schon vom Vorgänger begeistert, denn ich fand den Aufbau der Geschichte wahnsinnig toll und mich hat es absolut begeistert, welche eine Fülle an Information dem Leser hier geboten wurden, so war ich natürlich auch auf diese Geschichte hier wahnsinnig gespannt. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Handlung war wieder sehr interessant. Es geht hauptsächlich um die Vorherrschaft in Irland, allerdings gibt es auch unter den einzelnen Personen diverse Unstimmigkeiten, die geklärt werden. Ich fand es wahnsinnig spannend zu erfahren, wie sich die ganzen Handlungen entwickeln werden. Allerdings kann ich euch sagen, dass man echt aufpassen muss, dass man nichts durcheinander bringt. Es gibt nämlich wirklich viele Personen und so natürlich auch entsprechend viele Ereignisse. Besonders gelungen fand ich, wie von der Autorin viele Dinge eingebaut wurden, die wirklich passiert sind, denn diese Aufbereitung fand ich wirklich interessant. Auch die Mischung von fiktiven und realen Personen fand ich gelungen. Es gibt übrigens am Ende des Buches eine Liste mit den ganzen Personen und die passende Erklärung dazu. Diese Liste fand ich wirklich nötig. Gefreut habe ich auch wieder einige alte Bekannte zu sehen, denn gerade auf das Zwischenspiel von Ascall und Tuan habe ich mich gefreut und es ich kann euch sagen, dass es wieder richtig unterhaltsam war. Die Schreibweise hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich fand es toll, wie die Autorin, die ganzen Ortschaften und alles dargestellt hat. So, konnte ich mich wirklich gut in diese Geschichte versetzen, weil alles sehr realistisch gewirkt hat. Auch hatte ich das Gefühl, dass wirklich gut recherchiert wurde. Das Buch braucht etwas bis man es durch hat, denn es hat wahnsinnig viele Seiten, aber wenn man mal dabei ist, kann man es nicht loslassen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es wunderbar, denn es passt wunderbar zum Vorgänger. Auch finde ich, dass das Cover stimmig zur Handlung entworfen wurde, denn die Farben wirken sehr dunkel und düster und ich empfand die Stimmung ebenso in der Geschichte.   Zur Autorin: Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihre Irland-Saga, beginnend mit dem Historienepos Die Herren der Grünen Insel und gefolgt von Der Thron der Wölfe, spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassenQuelle: Verlag   Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen, denn es lohnt sich definitiv, allerdings sollte man den Vorgänger kennen, ansonsten könnte es schwierig werden.

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  • Der Kampf um Irland geht weiter...

    Der Thron der Wölfe

    nicigirl85

    03. February 2018 um 12:38

    Bei dem vorliegenden historischen Roman handelt es sich bereits um den zweiten Band der Irland- Saga von Kiera Brennan. In meinen Augen sollte man auf jeden Fall den ersten Teil kennen, um alles problemfrei mitverfolgen zu können. Irlands grüner Boden ist mit Blut getränkt und von Normannen besetzt. Nur im Norden des Landes hat man noch nicht aufgegeben. Hier lebt auch Tuan, der als Sohn eines Goldschmiedes zwar kaum Erfahrungen mit dem Kämpfen hat, dafür aber ein Herz am rechten Fleck besitzt. Kann er die Rebellen so unterstützen, wie er es gern möchte und seinen Mut beweisen? Dieser Roman ist wieder sehr bildgewaltig und die Autorin stellt den Krieg so dar wie er ist: voller Gewalt, Blut und Hinterlist. Nichts wird hier beschönigt, was mir gut gefiel, da das Geschriebene nur so realistisch erscheint. Auch wenn wieder zahlreiche Personen dargestellt und näher beleuchtet werden, so verliert man nie den Überblick, da der entsprechende Protagonistenname dem jeweiligen Kapitel vorangestellt ist. Es gefiel mir gut, dass man das Geschehen aus der Sicht mehrerer Personen beleuchtet bekommt, da man so ein ansprechendes Gesamtbild der Ereignisse erhält und nichts davon persönlich auf einen Charakter eingefärbt ist. Man fühlt und leidet mit jedem Einzelnen mit. Zudem sind nicht alle Akteure Sympathieträger, denn auch die Schurken werden näher beleuchtet, was ich gut fand. Trotz der Seitenstärke des Romans ist er doch sehr kurzweilig und gut zu lesen. Das Potential, was bereits Band eins bot, schöpft Frau Brennan hier nochmals vollkommen aus. Ich persönlich liebe ja Geschichten mit historischem Hintergrund und so konnte mich dieses Buch immens fesseln. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die ich wieder einmal nur uneingeschränkt empfehlen kann. Wer sich für Irland interessiert, der wird dieses Buch lieben. Klasse!

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  • tief in das damalige Geschehen eintauchen

    Der Thron der Wölfe

    detlef_knut

    01. December 2017 um 16:06

    Der zweite Band der großen Irland-Saga von Kiera Brennan (Der erste Band „Die Herren der grünen Insel" gelangte Anfang 2016 in den Handel.) ist  erschienen. Ähnlich umfangreich und mit vielen historischen Details bestückt. Thema des Romans sind die Machtkämpfe in und um Irland im 12.  Jahrhundert.Begonnen wird mit einer Szene, bei der der kleine John „Ohneland", vierter Sohn des englischen Königs Henry, einer Folterung beiwohnen muss, um kennenzulernen, was Härte ist. Erst später erfährt er, dass der Gefolterte, Amaury de Saint-Turin, gar keinen Schmerz spürt und ihm diesen der Wirkung wegen nur vorgespielt hat.Wie auch im ersten Band sind die Kapitel nach den Figuren benannt, um die es sich in dem jeweiligen Kapitel dreht. So folgen insbesondere nach dem ersten Kapitel viele Szenen, die der Leser zunächst nicht in Zusammenhang bringen kann, ähnlich den Parallelsträngen in Romanen. Es werden viele Figuren und ihre Ansichten zum Leben in Irland und zur Freiheit und Macht auf dieser grünen Insel bildreich dargestellt. Doch dann platzt bald der Knoten und man weiß, wer mit wem verwandt ist, warum sie verfeindet sind, warum sie andere Namen als im ersten Band tragen. Die Figuren sind sehr vielschichtig herausgearbeitet. Neben den liebenswerten und hassenswerten gibt es viele dazwischen, die zwar Sympathie wecken, aber solche ekelhafte Taten begehen, dass sie dem Leser zuwider werden. Umgekehrt genauso: So mancher „Bösewicht" zeigt auch seine sanften Seiten. Das betrifft weibliche wie männliche Figuren gleichermaßen.Besonders hilfreich und Indiz für umfangreiche Recherchen sind die detaillierten Abschnitte am Ende des Romans: die Figurenliste, die Zeitleiste und die historischen Anmerkungen. Sie unterstützen den Leseprozess, weil dort in komprimierter Form das Geschehen zum Ende des 12. Jahrhunderts übersichtlich ist.Alles in allem ein spannender Roman, bei dem allerdings der lange Anfang zu überwältigen ist. Die Fülle an Handlungssträngen, die die Komplexität der Eroberung Irlands unterstreicht, lässt den Leser tief in das damalige Geschehen eintauchen.© Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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  • Großartig

    Der Thron der Wölfe

    Lilyfields

    13. November 2017 um 12:51

    ​"Der Thron der Wölfe" ist der zweite Teil der "Irland Saga" von der Autorin Kiera Brennan. In dem Buch wird das Schicksal der Insel Irland im 12. Jahrhundert behandelt. Die Geschichte wird zum größten Teil aus historisch korrekter Sicht erzählt (auch wenn ich dies nicht wirklich recherchiert habe...), aber wie so oft bei historischen Romanen ist natürlich nicht alles zu 100% auch so passiert. Soll es aber auch nicht, schließlich erwarte ich eine spannende, mitreißende Geschichte und kein simples Erzählen von historischen Ereignissen. Und spannend und mitreißend ist die Geschichte, soviel kann schon mal gesagt werden. Am Anfang geht es, wie so oft, etwas gemächlicher los, aber Mittels verschiedener Hauptpersonen wird die wechselhafte, oftmals gewaltvolle und sehr dramatische Story voran getrieben, und schnell hat man die eine oder andere Person ans Herz geschlossen.Ein paar interessante Storywendungen sind auch vorhanden, so das die Spannung wirklich gut aufrecht erhalten wird. Das Buch selbst hat ca. 760 Seiten, ein relativ dicker Schinken also, und ist optisch wirklich sehr schön anzusehen. Im Bucheinband bspw. sind vorne und hinten Karten der Insel zu sehen mit den Handlungsorten. Es gibt ein Personenverzeichnis mit und einen historischen Zeitstrahl.Fazit:Alles in allem ist dieses Buch für Historienfans ein rundes Paket dieses Buch, was ich nur dringend weiter empfehlen kann.

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  • Eindrucksvolle Geschichte, um den Kampf um Irland

    Der Thron der Wölfe

    nirak03

    12. November 2017 um 19:57

    „Der Thron der Wölfe“ ist eine gelungene Fortsetzung zu „Die Herren der grünen Insel“. Der Roman schließt direkt an den Vorgänger an, und auch wenn es einige Rückblenden aus der Vorgeschichte gibt, empfiehlt es sich den Vorgänger gelesen zu haben. Die Geschichte baut aufeinander auf, und die Charaktere entwickeln sich ja weiter. Die Autorin erzählt ausführlich, was Krieg, Hass und Kampf aus den Menschen machen kann. Sie hebt dabei nicht nur die guten Seiten hervor, eindrucksvoll schildert sie, welchen Kampf jeder einzelne der Charaktere mit sich selbst ausficht. Nicht alle gehen als Sieger aus dieser Geschichte heraus. Mir hat gut gefallen, wie geschildert wird, wie der Kampf um Irland gewesen sein könnte. Man bekommt beim Lesen direkt den Eindruck, mitten dabei zu sein und duckt sich zeitweise schon selbst weg, um nichts abzubekommen. Manchmal möchte man nur rufen „so lauf doch weg, du willst doch gar nicht in diese oder jene Schlacht“ Kiera Brennan erzählt ihre Geschichte in unterschiedlichen Handlungssträngen. Jeder ihrer Protagonisten hat seine eigene Geschichte, die eben intensiv geschildert werden will. Da vor jedem Kapitel steht, bei wem man gerade ist, kommt man auch gut mit den verschiedenen Perspektiven klar. Mir hat es jeden falls gut gefallen. Ich konnte mit Ascall fühlen, war verzweifelt mit Caitlín und Faolán. Habe um Rúdnats Vergangenheit und Zukunft geweint, trauerte mit Tuan um verpasste Gelegenheiten und selbst Amaury de Saint-Taurin hatte am Ende mein Mitgefühl. Brennan erzählt von der Eroberung Irlands im 12. Jahrhundert in einem relativ düsteren Erzählstil. Sie lässt ihre Protagonisten alles erleben, was so eine Eroberung mit sich bringt. Nicht immer ist es leicht zu lesen und auch nicht immer versteht man auf den ersten Blick, was dahinter steckt. Aber es ist wie eine Sucht, einmal begonnen kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Zu tief zieht einen die Geschichte um Ascall, Caitlín, Tuan und all die anderen in den Bann. Mit ging es jeden falls so. Ich habe mit ihnen regelrecht gelebt und gelitten. In diesem Roman lohnt es sich, vor dem Lesen mal einen Blick in den Anhang zu werfen. Hier befindet sich nämlich ein Personenregister, welches bei der Aussprache der einzelnen Namen behilflich ist. Wer nun mag, kann so direkt ein bisschen die Sprache lernen oder zu mindestens ein Gefühl für die Protagonisten entwickeln. Auch eine Zeittafel ist vorhanden. Man kann so sehr schön den zeitlichen Ablauf verfolgen. Ein Nachwort gibt es natürlich auch noch und die Karte Irlands ist schön in den Buchdeckel gedruckt. Überhaupt gefällt mir die Aufmachung dieses Hardcovers sehr gut. Die Erprobung Irlands durch die Normannen hat Brennan sehr gut in ihre fiktive Geschichte gelegt. Am Ende angekommen hat man durchaus das Gefühl, genauso könnte es gewesen sein und die Ritter des Roten Zweig haben so tatsächlich gelebt. Genauso liebe ich historische Romane. Dieser hier gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 2017.  

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  • Der Thron der Wölfe

    Der Thron der Wölfe

    weinlachgummi

    02. November 2017 um 12:02

    Als ich Band 1 Die Herren der Grünen Insel Anfang 2016 gelesen habe, war mir noch nicht klar, dass es auch einen 2. Teil geben wird. Da dieser zu meinen Jahreshighlights gehörte, könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als dann endlich Band 2 rauskam. Eins vorweg ich wurde nicht enttäuscht.Ich bin Irland.Geschändet und zerstört, aber nicht willens zu sterbenSeite 352Das Cover, schaut es euch an. Möchte man da nicht gleich seinen Koffer packen und nach Irland reisen. Und dafür muss man gar kein Flugzeug besteigen, nur die Seiten öffnen und schon ist man in Irland. Zwar 1175, keine so gemütliche Zeit auf der Grünen Insel, aber dafür bekommt man einiges geboten. Zur Orientierung gibt es eine Karte am Anfang und am Ende des Buches. An diesem findet man auch ein Personenverzeichnis sowie eine Zeittafel und ein Nachwort der Autorin. Ich lese eigentlich keine historischen Bücher, meist sprechen sie mich einfach nicht an. Umso mehr muss ich der Irland Saga zugutehalten, wie sehr sie mich fesseln konnte. Dies lag zum einen an dem Setting. Irland fasziniert mich, die Geschichte und die Legenden, alles was mit der Grünen Insel zu tun hat, weckt mein Interesse. Doch auch der Schreibstil von Kiera Brennan (ein Pseudonym) trug dazu bei, dass ich weder Band 1 noch Band 2 aus der Hand legen konnte. So habe ich, wie auch schon für Band 1, nur 2 Tage gebraucht um das Buch zu lesen oder sollte ich eher sagen zu inhalieren. Langweile kam keine auf beim Lesen. Die Autorin beschreibt zwar vieles so, dass der Leser es sich gut vorstellen kann, verliert sich dabei aber nicht in Nebensächlichkeiten.Die Geschichte wird aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt. Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte diesen Abschnitt überspringen, da er sonst gespoilert wird, wer aus Band 1 überlebt hat. Schon in Band 1 mochte ich Ascall von Toora sehr gerne, auch als man noch nicht so genau wusste, was sich hinter seiner finsteren Mine verbirgt. Auch hier hat die Autorin seinen Charakter wieder großartig dargestellt, besonders seine innere Zerrissenheit, aber auch seine Stärke, welche nicht von seiner Muskelkraft herrührt. Auch Róisín wieder zu sehen hat mich sehr gefreut. Habe ich die Beziehung der beiden doch sehr genossen. Mit Tuan, einem jungen Goldschmied wird ein neuer und gewichtiger Charakter eingeführt und mit ihm seine Gefährten. Man trifft noch mehr alte Bekannte wieder, die zum Teil im Verlaufe der Handlung einige starke Entwicklungen machten, wenn nicht immer ganz freiwillig.Das Besondere an den Charakteren ist, man kann sie nicht einfach in eine Schublade stecken. Nicht nur, weil sie allerhand verbergen. Sondern auch, weil sie so vielschichtig sind. Grausamkeiten sind an der Tagesordnung und so sehr ich manchen, oder eher einen bestimmten Charakter gehasst habe, so empfand ich doch, manchmal, zumindest ein bisschen, auch so etwas wie Mitleid mit ihm. Und auch habe ich um einen gehassten Charakter geweint, nicht um seiner selbst Willen, sondern um derer, die ihn liebten. Nicht dass dies das einzige Mal gewesen wären. Nein, die Geschichte hat mich des Öfteren zum Weinen gebracht. Und wieso? Weil die Autorin es geschafft hat, dass mir die Charaktere so nahe gingen, mich ihr Schicksal so sehr berührt hat.Wir sind wie Irland und die Normannen.Wenn wir eine Zukunft haben wollen, dürfen wir nicht in der Vergangenheit verharren.Seite 689Zur Geschichte. Die Handlung spielt über einen Zeitraum von 11 Jahren. Es gibt auch immer wieder Zeitsprünge, sodass manche Jahre übersprungen werden. Durch die wechselnden Perspektiven entstand eine große Spannung, wollte man doch stets wissen, wie es dem jeweiligen Protagonisten geht. Es herrscht Krieg, wenn nicht gegen die Besetzer, dann Ire gegen Ire. So gab es jede Menge Tod und Gräueltaten. Oft war ich schockiert über diese Brutalität. Hier wird nichts beschönigt oder gar romantisch dargestellt. Das Leben war grausam und brutal. Man verhungerte, erfror, würde ermordet, geschändet. Dies verlieh dem Buch eine gewisse Authentizität, bedrückte aber auch. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch Hoffnung und schöne Momente. Fazit:Ich weiß gar nicht so recht, von was ich euch zuerst vorschwärmen soll.Die Charaktere, so facettenreich in allerlei Grauabstufungen.Der Geschichte, so authentisch erzählt.Dem Setting Irland.Den Emotionen, die ich durchlitten habe, als ich die Protagonisten begleiten durfte.Wie ich mit ihnen gebangt und um sie geweint habe.Der Thron der Wölfe wird genauso wie sein Vorgänger auch wieder zu meinen Jahreshighlights zählen.

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