Kiera Brennan Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

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Inhaltsangabe zu „Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1“ von Kiera Brennan

Ein opulentes Historienepos voller archaischer Gewalt und großer Gefühle. Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Authentisch und detailgetreu, mit den Charakteren wurde ich nicht warm!

— Karin_Kehrer

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  • Über 900 Seiten Krieg

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Karin_Kehrer

    17. September 2017 um 16:07

    Irland im 12. Jahrhundert: Die Könige der einzelnen kleinen Reiche bekriegen sich untereinander in blutigen Fehden. Als jedoch Henry Plantagenet die Insel an sich reißen will und mit einem Heer einfällt, müssen sie einem gemeinsamen Feind trotzen.Der Krieger Ascall, der die schöne Caitlín, die er eigentlich zu seiner Sklavin machen wollte, heiraten muss, wird ebenso in den Kampf um Macht und Vorherrschaft verwickelt wie der Waffenhändler Pól und seine Tochter Róisín.Kiera Brennan ist eines der Pseudonyme der österreichischen Autorin Julia Kröhn. Der erste Band der Saga um die Geschichte Irlands umfasst gerade einmal etwa zwanzig Jahre und ist mit 960 Seiten eine echte Herausforderung. Nicht nur wegen der Seitenanzahl, auch wegen der verwickelten blutigen Geschichte. Zugutehalten muss man der Autorin, dass sie penibel recherchiert hat, um die geschichtlichen Tatsachen und Figuren geschickt mit den fiktiven verknüpfen zu können. Eine Zeittabelle sowie eine Aufstellung über die wichtigsten Charaktere ergänzt das Buch, ebenso eine Lautschrift, um die komplizierten gälischen Namen richtig auszusprechen. Hier gibt es nämlich schon das erste Hindernis: viele wurden in Original-Schreibweise übernommen, vor allem, was die historischen Charaktere angeht und die ist doch recht kompliziert, auch wenn sie dem Ganzen natürlich Authentizität verleiht. Das war aber nicht der Grund, warum ich mich doch mehr oder weniger durch die umfangreiche Geschichte gequält habe. Ehrlich gesagt, war ich schon lange nicht mehr so froh, ein Buch endlich beenden zu können.Grundsätzlich wurde, wie gesagt, gut recherchiert. Neben den geschichtlichen Tatsachen – meist sehr lebendig in Dialogform – werden auch zahlreiche Legenden und Sagen eingewoben. Die Lebensumstände und Sichtweisen der Personen sind glaubwürdig, wenn auch nicht immer nachvollziehbar dargestellt. Überhaupt konnte ich über lange Zeit für keinen der Charaktere besondere Sympathie empfinden. Die Männer sind samt und sonders brutal, nur auf den eigenen Vorteil bedacht oder werden von ihren Trieben geleitet. Die Frauen wehren sich gegen die Übermacht der Männer mit Hinterlist und Intrigen.Da die Geschichte aus der Perspektive mehrerer Personen erzählt wird, muss man erst einmal einordnen, wer zu wem und wohin gehört. Gleich zu Beginn wird man mit der Szene konfrontiert, wie der sechsjährige Ascall Zeuge der Vergewaltigung seiner Mutter durch seinen Vater wird und daraufhin ein Kätzchen tötet, um dem Tierchen Leid zu ersparen. In diesem Stil geht es weiter. Die Sprache ist zum Teil sehr derb und es scheint, als hätten die Iren damals neben Saufen, Fressen und Kämpfen tatsächlich nur ihren Fortpflanzungstrieb befriedigt. Und das auf möglichst gefühllose Weise. Das Ganze wirkte abschnittsweise so deprimierend, dass ich mich wirklich zwingen musste, weiterzulesen.Probleme hatte ich u.a. mit der Königstochter Aoife, die geradezu besessen von ihrem Haustier, einem Hermelin, ist und nachdem es von einem bösen Ritter getötet wurde, danach trachtet, Königin zu werden, um einen Hermelinpelz tragen zu können. Dafür geht sie buchstäblich über Leichen – für mich nicht nachvollziehbar!So mancher Verrat scheint nur der Dramatik der Story zu dienen, die Gründe dafür werden erst gar nicht erklärt.Dialoge geraten oft langatmig, bei einigen merkt man, wie eifrig die Autorin bemüht war, sämtliches Wissen, das sie sich angeeignet hat, auch in der Geschichte unterzubringen.Die Landschaftsbeschreibungen sind stimmungsvoll, wenn auch meist sehr düster. „… die Fluten, glatt wie die Haut eines blutjungen Mädchens, das noch von keinem Mann je belogen worden war, blieben schwarz …“ Solche und ähnliche Formulierungen haben eine für mich unnötige Dramatik. Die detaillierten Beschreibungen der körperlichen Gebrechen einer Hure – natürlich möglichst unappetitlich – fand ich unnötig, noch dazu, wo die arme Frau gleich darauf ohnehin getötet wird und nichts weiter zur Geschichte beiträgt.Hier zeigt sich für mich wieder, dass man akribische Recherche auch übertreiben kann! Das Ende lässt einige Fragen offen, die, so nehme ich an, im Folgeband beantwortet werden.Alles in allem hat mich die Lektüre zwiespältig hinterlassen. Zum einem schien mir die Geschichte sehr authentisch, zum anderen allerdings sehr deprimierend und mit den Charakteren wurde ich nicht wirklich warm. Auf den zweiten Band dieser Saga werde ich höchstwahrscheinlich verzichten!

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  • Der Kampf um die grüne Insel

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    MaryKate

    05. March 2017 um 18:09

    Inhalt: Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige KroneIrland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?Meine Meinung: Der Einstieg ist etwas holprig gewesen und der Schreibstil hat mir etwas Probleme gemacht.  Es wurde besser nur zum Ende hin wurde es doch recht zäh. Die Geschichte dreht sich um 6 Familien die einzeln über ihre Gebiete herrschen.  Es steht ein Krieg um die Insel bevor, da König Henry Plantagenet über Irland herrschen will. Um Irland vor den Engländer zu schützen, müssen sich die 6  Familien zusammentun, um den Feind von der Grünen Insel zu vertreiben.  Sie tun sich am Anfang schwer sich zusammenzurauen. Da anscheindend jeder seine eigenen Probleme zu haben scheint und der Zusammenschluss sich recht schwierig zu gestalten scheint.  Doch am Ende finden sie sich doch noch zusammen. Die Charaktere sind irgendwie auch in den ganzen Krieg um Macht und Blut verwickelt.  Der Krieger Ascall entführt die junge CaitlÍn weil er sie heiraten will und er tut alles um sie zu bekommen.  Jeder scheint seine Weg zu finden zu wollen um seinen Nutzen in dem ganzen Spiel um Macht und Blut zu ziehen. Die Atmopshäre ist gut beschrieben und beschreibt die  raue aber auch friedliche Landschaft Irland. Die Leute glauben an die Kobolde und Feen die mit ihnen auf der Insel leben und versuchen mit ihnen in Einklang zu leben.  Ich lese gerne historische Romane und bin den Schreibstil gewohnt der manchmal etwas derb daherkommt. Das störte mich beim lesen nicht. Für Fans der Grünen  Insel ist dieses Buch echt zu empfehlen und solche die das Mittelalter lieben auch.  Ich liebe das Mittelalter doch leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Daher diese Bewertung von mir.

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  • ein gelungenes Buch

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Minje

    31. January 2017 um 15:20

    "Die Herren der grünen Insel" von Kiera Brennan erschien 2016 im blanvalet Verlag. Inhalt In diesem Buch erfährt der Leser etwas über die Geschichte Irlands von 1151 bis 1172. Er begleitet verschiedene Könige und erfährt so immer mehr über die Schlachten, die in den paar Jahren geschlagen wurden. Meinung Als ich das Cover von diesem Buch gesehen habe, dachte ich "das Buch muss ich haben". Es ist total gelungen. Den Kauf bereue ich nicht, ich bin sehr froh, dieses Buch gekauft zu haben. Das Buch ist aufgegliedert in Prolog, 6 Teile sowie einen Epilog. Innerhalb der Teile gibt es verschiedene Kapitel. Diese haben als Überschriften die Namen der Protagonisten: Riacan, Caitlin, Pol, Aoife, Faolon, Roisin. Je nachdem, um welchen Protagonisten es geht, weiss der Leser, um welchen Schauplatz es geht: einen Schauplatz an der West - oder Ostküste des Landes. Natürlich gibt es noch weitere Schauplätze, aber zwei sind die "wichtigsten", meiner Ansicht nach. Ein Lesezeichen, von Blanvalet mitgeliefert, half mir, die Übersicht zu behalten, welche Protagonisten wirklich wichtig waren, und welche Namen ich mir nicht unbedingt merken musste. Die Protagonisten: Es ist spannend, die Entwicklung der Protagonisten in diesem Roman zu beobachten. Wie sie sich verändern, wie sie sich manipulieren lassen. Wie sie eingespannt werden in die Ziele anderer. Wer ist gut? Wer ist böse? Zeitweise hat es lange gedauert, bis ich das Treiben einiger Personen durchschaut habe... Womit ich mich schwer tat: Durch das Lesen eines anderen Buches hatte ich ein positives "Eleonore von Aquitanien" Bild. In diesem Buch wurde sie anders dargestellt. Mich macht das etwas traurig, da mein Bild von ihr bisher positiv war. Fazit Für Liebhaber guter historischer Romane absolut zu enpfehlen. So ein kleines Land, und so viel in so wenigen Jahren passiert. Ich bin überwältigt. Das hätte ich nie gedacht.

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  • So genial

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    sunshineladytestet

    12. January 2017 um 00:13

    Erstmal ist glaube ich zu sagen, wer ein kleines Taschenbuch erwartet,sollte sich nicht täuschen. Es ist ein RIESEN WÄLZER. Liegt aber auch an der komplexen Story. Ein Roman der mit sehr sehr viel königlichen Schlachten und mehr zu tun hat. Ein Auftakt einer Reihe wie Games of Thrones. Der Vergleich ist wirklich wahr. Es fliesst im Verlaufe des Buches sehr viel blut. Es gibt sehr viel königliche Familien und viele Leute dort kennenzulernen,weshalb ich mich über einen Band 2 freuen würde. Ich mag es sehr wenn man Charaktere kennenlernen kann von Band zu Band mehr. In diesem Teil wird auch schon sehr deutlich wie stark sich Charaktere entwickeln können,stärker werden können wenn sie es werden müssen. Jeder Charakter muss lernen sich selbst zu entwickeln,weil er es sonst nicht schaffen würde zu überleben und das macht ja nunmal das Mittelalter aus. Heulend in die Ecke stellen war da nicht. Genau das wird in diesem Buch deutlich und das dort natürlich auch einige Male was getan wird,was nötig ist zum überleben,aber natürlich den Menschen verändert. Finde ich sehr gut und sehr detaiert immer beschrieben. Man fühlt mit und kann die Entwicklung förmlich spüren. Historische Brauchtume und Geschichte wurde gut mit eingebracht und somit kann man die Zeit auch besser fühlen und sich viel besser vorstellen. Auch die Sprache ist sehr an damals angepasst,das man die alte Zeit richtig spüren kann. Auch finde ich gut,das in diesem Buch nicht nur die Männer beschrieben werden die kämpfen,sondern auch starke Frauen ihre Rollen schön zeigen können. Das machte mir besonders viel Spass und hebte sich von vielen anderen Roman ab.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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    PMelittaM

    22. November 2016 um 14:06
    Ginevra schreibt Mich würden mal Eure persönlichen Histo-Charts des Jahres interessieren - also nicht unbedingt Neuerscheinungen, sondern alle, die Euch in diesem Jahr so richtig begeistert haben! Ich fange ...

    Besonders gut gefallen haben mir Manduchai von Tanja Kinkel, Die Herren der grünen Insel von Kiera Brennan und Blut und Seide von Marita Spang. Aber fast alle Romane, die ich für diese Challenge ...

  • Schwieriger Einstieg, danach aber gut

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Jisbon

    11. October 2016 um 15:09

    Ich hatte zu Beginn einige Probleme mit dem Buch - nicht aufgrund der vielen Hauptfiguren mit eher ungewöhnlichen Namen (ich konnte sie recht schnell ganz gut zuordnen) oder den unterschiedlichen Schauplätzen und Handlungssträngen, sondern weil die Geschichte mich nicht wirklich packen konnte. Mir kam alles sehr zäh und unnötig detailliert geschildert vor und außerdem war mir nur eine der Figuren wirklich sympathisch, was es schwer gemacht hat, mit den anderen mitzufühlen oder mich auch nur um ihr Schicksal zu kümmern. Ich habe, was für mich ungewöhnlich ist, ziemlich lange Lesepausen eingelegt, weil ich auch nicht wirklich Lust hatte, weiterzulesen. Nach ungefähr dem ersten Drittel aber hat das Buch mir doch gefallen, vielleicht, weil ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte ab da mehr Fahrt aufnahm. Es gab zwar immer noch Kapitel, die mich weniger interessiert haben (gerade die von Aiofe und Pól, aber auch Caitlin fand ich nach einem gewissen Punkt eher uninteressant), aber im Großen und Ganzen waren die letzten beiden Drittel des Buches gut. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und das merkt man; die ganze Darstellung wirkt bis ins kleinste Detail authentisch und man erfährt sehr viel über das Leben zur damaligen Zeit und den Umständen. Im Nachwort schreibt sie, dass sie beleuchten wollte, wie große (politische) Ereignisse das Leben des 'kleinen Mannes' beeinflussen und das ist ihr auf jeden Fall gelungen - man bekommt viele Einblicke in das Leben verschiedenster Menschen und sieht, wie sie unter dem Krieg und den daraus resultierenden Umständen leiden. Das war sehr interessant und war letztlich auch, was das Buch nach dem schweren Einstieg für mich 'gerettet' hat. Gut gefallen hat mir auch, dass eigentlich jeder Charakter irgendeine große, gravierende Schwäche hatte und dass sie auch egoistisch oder anderweitig schlecht handeln. Dadurch waren mir nur wenige von ihnen wirklich sympathisch, aber es ist realistisch und macht die Figuren greifbarer. Außerdem zeigt es wieder gut, was schwierige Umstände aus Menschen machen können. Am Ende bleibt das Schicksal einiger Figuren ja doch recht offen, weshalb ich mir den geplanten zweiten Band vermutlich auch besorgen werde. Dieses Buch bekommt von mir 3,5/5 Sternen. Das erste Drittel war anstrengend zu lesen, aber das Durchhalten hat sich gelohnt, da der Rest mir gefallen hat und "Die Herren der Grünen Insel" einen interessanten Einblick in die irische Geschichte gibt.

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  • Wenn mein Freund ein Buch liest ..

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Buchmaid

    18. September 2016 um 17:22

    Der historische Roman befasst sich mit den blutigen Kriegen um die Vorherrschaft auf Irland im 12. Jahrhundert. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir von Anfang an gut, da sie die, teils recht derben Sitten und Umgangsformen, recht gut in Worte gefasst hat. Die detailreichen Erzählungen helfen dem Leser, sich ein genaues Bild der Geschehnisse zu machen. In ihrer historischen Anmerkung am Ende des Buches schrieb Kiera Brennan, dass sie für den vorliegenden Roman ausführlich recherchiert hat und viele Details eingearbeitet hat. Das finde ich großartig! Aber!! Wenn man solche detailreichen Schilderungen in ein Buch einfließen lässt, sollte man darauf achten, dass z.B. keine Speisen genannt werden, welche erst gut 300 Jahre später auf dem europäischen Kontinent bekannt waren. Die Erwähnung der Pute dürfte aber den meisten Lesern nicht weiter auffallen. Sehr positiv fand ich die Unterteilung des Buches, nicht wie meist üblich, in Kapitel, sondern in zeitliche Abschnitte und den Hauptcharakteren zugeordnet. Das lässt den Leser gut die Übersicht über die Handlung behalten. Die Entwicklung der einzelnen Personen ist teils recht überraschend, was die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält. Der Roman gibt einen guten Einblick in die geschichtlichen Geschehnisse Irlands im ausgehenden 12. Jahrhundert. Der historische Aspekt des Romans wird unterstützt durch das umfangreiche Personenverzeichnis und die Zeittafel am Ende des Buches. Alles in allem durchaus zu empfehlen, wenn man gerne historische Romane liest. Da ich auf einige Dinge wie die Pute gestoßen bin, bekommt das Buch von mir 3 von 5 Punkten.

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  • Toll recherchiert - Die Herren der Grünen Insel

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    smil3everyday

    05. September 2016 um 08:50

    Inhalt Irland im 12. Jahrhundert, das Land ist gespalten. Im Mittelpunkt stehen vier Großfamilien, die um ihre Existenz kämpfen. Die Menschen schaffen es kaum sich unter dem Hochkönig zu vereinen und stets stehen Kämpfe an der Tagesordnung. Der König von Leinster, Diarmait MacMurchada, wird aus seinem Reich vertrieben, hilfesuchend wendet er sich an König Henry II. von England. Dieser schickt mit ihm Normannen in das Land und eine Schlacht, die ganz Irland in Blut tränkt, beginnt. Können sich die verfeindeten Stämme endlich einen und den gemeinsamen Feind besiegen? Es werden Intrigen und Pläne geschmiedet, Freunde werden verraten und es wird über Leichen gegangen. Jeder verfolgt selbstsüchtig seine Ziele und von jeder einzelnen Entscheidung, die einer der Protagonisten trifft, hängt so viel Weiteres ab. Der Leser nimmt am Leben vieler Hauptpersonen teil: Zum einen gibt es Ascall von Toora, welcher ein gefürchteter Kriegsherr ist, dann Caitlín, deren Hand Ascall einst einforderte, den Händler Pól, der selbst Intrigen spinnt, um weiterhin seine Ware zu verkaufen, seine Tochter Róisín, die von ihrem eigenen Vater begehrt wird und die Tochter des Königs Diarmait, Aoife.Fazit Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Am Anfang war es schwierig, bis es mich endlich gefesselt hat, aber als es dann so weit war; habe ich es richtig gerne gelesen. Was mir allerdings nicht so gefallen hat, oder besser gesagt, worauf ich mit geteilter Meinung blicke ist, dass es so viele Protagonisten gibt und jedes Kapitel von einem anderen handelt. So musste man oft erst drei oder vier Kapitel anderer Protagonisten lesen, bis man endlich wieder zu dem Lieblingsprotagonisten kam. Allerdings hat sich auch häufig ein Protagonist in das Kapitel eines anderen geschlichen und so haben sich die verschiedenen Wege und Leben verbunden und gekreuzt und man hat Geschehnisse aus den Augen einer anderen Person gesehen, nicht immer nur aus der eines Kriegers. Die Autorin hat die Geschichte Irlands zur damaligen Zeit sehr gut recherchiert, was mir sehr gefallen hat. Mir war die Story nicht ganz unbekannt, weswegen ich den groben Ablauf schon kannte. Das Buch, das ich damals gelesen habe, handelte aber aus der Sicht von Maurice de Pendergast, einem Waliser, deswegen war die Geschichte aus der Sicht der Iren eine Abwechslung. Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und jeder, der auf Geschichte, vor allem aus den nordischen Ländern, steht, sollte sich dieses Buch einmal näher anschauen.Mehr zu den Charakteren, dem Schreibstil und vielem mehr findet ihr auf unserem Blog! :) https://welivedathousandlifes.wordpress.com/2016/09/05/rezension-die-herren-der-gruenen-insel/

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  • Interessanter Einblick in die irische Geschichte

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Gwee

    28. August 2016 um 14:51

    Das Cover des Romans hat mich sofort verzaubert. Es wirkt nicht so standardmäßig wie bei den meisten historischen Romanen. Vorne im Buch gibt es eine Karte Irlands und außerdem eine Aufstellung der Hierarchie. Vorgemerkt wurde außerdem, dass es hinten einen Anhang gibt, in dem die korrekte Aussprache der verwendeten Namen aufgeführt wird. An sich eine sehr gut Idee. Leider ist es beim eBook doch etwas umständlicher mit dem kurzen Blättern, weswegen ich den Anhang erst am Ende angeschaut habe. Dort gibt es nicht nur ein Personenverzeichnis, sondern auch eine Zeittafel und nochmalige Bemerkungen der Autorin zur Historik des Buches. Ich finde es eine schöne Ergänzung, weil man dadurch noch einmal näher erfährt wie nah das Buch wirklich am Geschehen der damaligen Zeit liegt. Die Kurzbeschreibung ist sehr treffend für die Thematik des Buches, auch wenn die Schwerpunkte vielleicht etwas verschoben sind.Wenn man sich die Zeittafel ansieht, merkt man wie gut es Kiera Brennan gelungen ist ihre Geschichte zu spinnen ohne zu sehr vom wahren Geschehen abweichen zu müssen. Ich bin völlig ohne Vorwissen an das Buch herangegangen und habe daher auch nicht erwartet, dass sich der Roman über mehrere Jahre ziehen würde. Allerdings hat er sich besser entwickelt als ich vermutet hätte. Man lernt das frühere Irland kennen, Eríus Insel, und dabei nicht nur die Oberschicht, sondern eigentlich Menschen aus jeder Schicht. Dabei wird nicht verschleiert wie grausam die Welt damals war und wie schnell sich das Blatt wenden kann. In diesem Fall werden die Fäden vor allem von einem Händler gezogen, den eigentlich niemand so Recht leiden kann, der es aber dennoch schafft alles ins Rollen zu bringen. Aber nicht nur er intrigiert und so vermischen sich mehrere Intrigen miteinander, helfen oder behindern einander. Und das alles fällt natürlich auf die einfache Bevölkerung zurück und selbst auf Burgherren. So sieht man dem Fall und Aufstieg so mancher interessanter Persönlichkeit zu. Es gibt dabei viel Blutvergießen, aber auch List und Tücke und auch zarte Liebesanbahnungen, die mich durchaus überzeugen konnten. Generell taucht man leicht in die damalige Atmosphäre ein.Sympathie für die Charaktere aufzubringen fällt schnell schwer. Jeder hat Macken und jeder ist nicht so herzensgut wie es anfangs vielleicht scheint. Eher im Gegenteil. Man hat das Gefühl, dass jeder Charakter nur an sich selbst denkt und vor allem ist man auch oft genervt, weil die Charaktere so starrsinnig handeln. Das heißt aber nicht, dass die Figuren nicht gut ausgefeilt worden wären. Tatsächlich hatte ich oft das Gefühl als könnten sie mir draußen auf der Straße direkt über den Weg laufen – wenn man davon absieht, dass ihre Gepflogenheiten und ihre Wildheit für das 21. Jahrhundert nur schwer nachzuvollziehen sind. Einen wirklichen Lieblingscharakter hatte ich nicht, aber manche habe ich dafür umso mehr gehasst, mit manchen hatte ich auch einfach nur Mitleid ob ihrer naiven Art. Am Liebsten waren mir vor allem Ascalls und Roísíns Perspektiven. Da der Fokus des Romans eher auf der Handlung als auf den Charakteren lastet, bekommt man immer nur kurze Einblicke in ihr Leben und die Vorgänge, was aber natürlich auch den vielzähligen Perspektiven zuzuschreiben ist.Kiera Brennan schafft es, obwohl sie viele vulgäre Begriffe benutzt, die benutzte Sprache dennoch auf hohem Niveau zu halten. Sie nutzt dabei oft melodische, blumige Beschreibungen und Vergleiche, die fast schon lyrischen Charakter haben. Tiefgehende Beschreibungen fallen eher aus. So sind Landschaftsbeschreibungen und dergleichen weniger ausladend als bei historischen Romanen üblich. Dafür spielen alle Charaktere gerne mit Worten, vor allem der Händler Pól. Da allerdings nicht immer viel passiert, wurde das Buch doch ab und an recht langatmig, denn selbst die Dialoge ergießen sich oft über lange Absätze. Wie bereits erwähnt, kann man im Buch die Aussprache der Namen nachschlagen, was bei einigen wirklich nötig ist. Einige Namen kannte ich bereits, aber die meisten stellen einen vor Probleme. Ich finde aber gut, dass die Autorin dennoch vermehrt auf irische Originalnamen gesetzt hat, da dies die Authentizität erhöht.Ich hatte eigentlich gehofft, dass Spannung in diesem Buch einen höheren Stellenwert hat, wurde aber leider enttäuscht. Natürlich wird es an manchen Stellen spannend, aber oft war ich nach einem Perspektivträger schon wieder erschöpft vom Lesen, weil das Geschehen sehr ausführlich und umfangreich erzählt wird. Das ermöglicht einen besseren Einblick in die Hintergründe der Zeit, aber hilft der Geschichte nicht den Leser zu fesseln. Das gelang erst gegen Ende, als viele Perspektiven langsam aufeinander trafen und man so gespannt darauf lauert wie diese Zusammenstöße ablaufen würden. Obwohl ich mich durch das Buch die meiste Zeit eher durchbeißen musste, habe ich am Ende sogar eine Träne vergossen, da die sehr zarte und nicht ausgeschlachtete Liebesbeziehung mich bewegt hat, auch wenn ich nicht unbedingt hinter ihr stand. Normalerweise weine ich bei Romanen sehr selten bis gar nicht. Letztendlich war das Ende an sich aber dennoch etwas enttäuschend. Bei der Auflösung um Krakas Plan hatte ich mehr erwartet.Fazit: Auf historischer Ebene glänzt dieser Roman und ist auf jeden Fall interessant für jeden, der sich für Irlands Geschichte und frühere Kultur interessiert. Dabei bekommt man tiefe Einblicke. Wer hier allerdings auf einen schlachtenreichen Roman hofft, der viel Spannung bietet, sollte die Finger davon lassen, denn dies bietet das Buch keineswegs.Gesamt: 3/5Inhalt: 4/5Charaktere: 3/5Schreibstil: 4/5Lesespaß: 2/5

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  • Super recherchiert!

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    AnnabelleGreenleaf

    23. August 2016 um 18:23

    Du denkst ich bin feige und verloren, ja blind für die Welt, weil ich lieber singe als kämpfe? Wisse: Das Ächzen von euch Kriegern und das Klirren eurer Schwerter mögen lauter sein als meine Lieder, doch ihr würdet nichts vom Krieg verstehen, wenn ich nicht dann und wann vom Frieden sänge." ~Faolán (Riacán/ S.180) Kurzbeschreibung: Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut? Meinung: Ich liebe Irland mit allem was dazu gehört. Daher wollte ich mir auch dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Und ich muss sagen, ich habe es geliebt. Ich muss der Kiera Brennan wirklich ein großes Lob aussprechen. Sie schreibt mir großer Liebe zum Detail. Alle Namen, Orte etc. sind toll recherchiert, wodurch das ganze sehr authentisch wird. Es war so spannend zu lesen, wie die Schicksale der einzelnen Charaktere aufeinandertreffen und den Lauf der Geschichte verändern. Einer der interessantesten Protagonisten war meiner Meinung nach Ascall, weil man erst langsam begreift, wer er eigentlich ist. Ich muss sagen, ich selbst habe mich am Anfang in ihm getäuscht, aber desto besser man ihn kennenlernt, desto besser versteht man, warum er das tut, was er tut... Es ist zwar sehr komplex und am Anfang braucht man eine Weile um sich in die Handlung und die Protagonisten hineinzulesen, aber am Ende passt doch irgendwie alles zusammen und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen, auch wenn mir ein paar Satzkonstruktionen nicht so gefallen haben. Aber das ist persönliche Geschmacksache, weswegen ich dafür keinen Stern abziehen möchte. Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der auf Machtkampf, Verrat, Rache, Blutfehden, Intrigen etc. steht. Ich habe es geliebt!

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  • Eine wundervolle Reise in vergangene Zeiten

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Zantalia

    22. August 2016 um 21:58

    Inhaltsangabe: Intrigen, Kämpfe und viel Blut beherrschen sechs Jahre lang das Leben der Iren. Vier Familien kämpfen gegeneinander, um die Krone Irlands ihr Eigen nennen zu können. Aber auch König Henry von England hat einen Blick auf eben diese Krone gerichtet.  Doch auch Fehden zwischen kleinerer Familien lassen viel Blut fließen. Wer wird die Krone im Kampf erringen? Welche Familien überleben und welche durchtränken mit ihrem Blute die grüne Insel?  Meine Meinung: Die Geschichte: Da es sich bei diesem Buch um einen historischen Roman handelt, gilt es zu sagen, dass es toll ist von dieser Zeit lesen zu können. Ich persönlich habe noch nicht viele historische Romane gelesen, wie ich eingestehen muss. Daher kann ich nicht beurteilen, ob dieser Teil der Geschichte schon mehrfach wieder erzählt wurde. Aber im allgemeinen lässt sich sagen, dass die Umsetzung der Geschichte in diesem Buch gut gelungen ist und mir viele schöne Stunden des Lesens beschert hat. Geschichten aus der Zeit des 1200 Jahrhunderts aus Irland lese ich zum ersten Mal. Umso spannender fand ich natürlich die Geschichte.  Der Schreibstil: Kiera Brennan nutzt in ihrem Buch die Sichtweise aus der dritten Person. Zudem macht sie sich die Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten zu nutze, um den Lesern alle Blickwinkel und Beweggründe dieser näher bringen zu können. Eine gute Wahl meiner Meinung nach, da man somit stets den Überblick über das Geschehen hat. Dieser Punkt ist bei einer Geschichte mit so vielen verschiedenen wichtigen Charakteren sehr wichtig, da man als Leser sonst schnell den Faden verlieren kann. Ich persönlich kam sehr gut mit dem Schreibstil der Autorin zurecht. Ihre Beschreibungen konnten mir das Gefühl geben direkt neben den einzelnen Protagonisten zu stehen und deren Geschichte mit zu erleben. Gut gelungen sind die Beschreibungen in meinen Augen auch deswegen, weil sie nicht zu stark ins Detail gehen. Kiera Brennan hat einen Weg gefunden, das Nötigste zu beschreiben und den Rest dem Leser seiner Fantasy zu überlassen. Genau aus diesem Grund hatte ich bisher nämlich kaum historische Romane gelesen, da mich die ellenlangen Beschreibungen ehrlich gesagt gelangweilt haben. Doch dieses Buch konnte mich hier sehr begeistern. Gerne würde ich mehr von der Autorin lesen dürfen, alleine schon aufgrund ihres Schreibstiles. Auch versteht sich Frau Brennan darin jedes Kapitel mit Spannung zu versehen. Die Protagonisten: Im allgemeinen kann ich zu diesem Punkt sagen, dass ich alle Charaktere sehr mochte, außer Pól, der trieb mich des öfteren zur Weißglut. Ascall: Ein berüchtigter Krieger, dem viele Sagen und Legenden anhaften. Er soll äußerst grausam sein, Dinge getan haben, wodurch die Menschen schon alleine beim Klang seines Namens schreckliche Angst bekommen haben. Ascall hatte es in seinem Leben nicht leicht und musste sich oft durchsetzen. Er ist definitiv ein strenger Lord seines Reiches und weiß, wie er sein Gefolge zu führen hat. Ascall hat einen jüngeren Bruder, Ailillán, dem er viel beigebracht hat, aber auch stets streng zu ihm war. Aber auch Ascall durfte ich als herzliche Figur kennen lernen, wenn dies auch nur durch Kleinigkeiten zu ersehen war. Riacán: Ein junger Lord, der in vielerlei Hinsicht eher zurückhaltend und ruhig gesonnen ist. Riacán tat mir persönlich eher leid, da er meiner Meinung nach nicht den Charakter hat, um ein guter Lord sein zu können.  Er hat eine Schwester, Ciatlín, und einen Bruder, Faolán. Caitlín: Eine Frau, die ich für ihren Mut und ihre Intelligenz schier bewundere. Dieser Charakter ist mir einer meiner liebsten geworden im Laufe der Geschichte. Sie ist mutig, weise, hinterlistig aber auch gerecht und unberechenbar. Eigenschaften einer Frau zur damaligen Zeit, die einem auch sehr schnell das Leben kosten könnten, aber dennoch äußerst bemerkenswert. Pól: Somit wäre dies hier mein Charakter, den ich überhaupt nicht mag. Er ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und schier unmöglich. Ich selbst habe die Szenen in denen aus seiner Sicht geschrieben wurde immer nur mit einem gewissen Maß an Unbehagen lesen können. Ein Schmuggler und Lüstling seinesgleichen kann ich selten Sympathie entgegen bringen. Aoife: Die Tochter des einstigen Herrschers Diarmait. Die junge Frau hat in ihrem Leben viel Wohlstand erfahren, wirkt jedoch auf mich ein wenig Eigenartig. Aoife zeigt sich in vielen Passagen des Buches naiv und ihr scheint es am logischen Denken zu fehlen. Ein Charakter, der auf der einen Seite meine Sympathie weckte, auf der anderen Seite meine Abneigung hervorrief. Róisin: Eine junge Dame und Tochter von Pól. Im Gegensatz zu ihrem Vater kann ich Róisin viel Sympathie entegegen bringen. Sie ist im Charakter ähnlich gestrickt, wie Caitlín. Mir persönlich gefallen solche Frauen immer sehr, die auch sich zur Wehr setzen können und sei es nur mit ihrem Verstand. Dies war eine kurze Übersicht der wichtigsten Charaktere in diesem Buch, aus deren Sicht meistens die Geschichte erzählt wird. Das Cover: Auf das Cover wurde ich auf der Leipziger Buchmesse dieses Jahres aufmerksam und somit auch auf das Buch. Ich finde das Cover gut gestaltet. Die satten grünen Flächen, die Berge im Hintergrund verraten einem nach kurzer Zeit des Überlegens, dass das Buch in Irland spielen muss, zumindest war dies mein erster Gedanke. Befremdlich sind auf diesem Cover meiner Meinung nach die großen Vögel, die ich mehr als einmal verwechselt hatte mit den Umrissen eines Drachens. Der Titel des Buches ist gut hervorgehoben und die Schlichtheit der Schriftart empfinde ich als gut gewählt. Fazit:  Auch wenn ich persönlich nicht viel Erfahrung mit Büchern des Genre historischer Romane habe, kann ich dieses Buch weiter empfehlen. Die knapp 20 € sind für die fast 1000 Seiten mehr als rentabel für einen Leser. Durch die Spannung in den einzelnen Kapiteln fliegen die Seiten nur so dahin. Diese Geschichte der Zeit gefiel mir sehr gut und wurde meiner Meinung nach gut zu Papier gebracht. 

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  • [Rezension] Die Herren der Grünen Insel

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Mone80

    22. August 2016 um 10:39

    Einige Zeit ist es nun her, dass ich "Die Herren der Grünen Insel" gehört habe und weil ich damals beim Hören immer wieder das Gefühl hatte, dass mir irgendwas fehlt, habe ich nun auch das Buch gelesen. Mit 960 Seiten ist das Buch ein richtiger Schmöker und ein idealer Lesebegleiter an Regentagen. Und Regentage hatten wir in letzter Zeit, trotz Sommer viele gehabt. Im Jahre 1166 tobt in Irland ein erbitterter Kampf zwischen vier Familien. König Diarmait ist geschlagen und nun holt er mit dem Händler Pòl die Normannen ins Land. Darunter befindet sich auch König Henry, der die Insel beansprucht. Die Iren stehen einem mächtigen Gegner gegenüber. Wie schon beim Hörbuch geschrieben, fand ich den Schreibstil von Kiera Brennan genial. Beim Lesen hat sie mich innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte hinein gezogen und nicht mehr so schnell los gelassen. Sie versteht es Bilder im Kopf zu erzeugen und es sind nicht nur schöne Bilder. Auch die grausamen Bilder nehmen Gestalt an. Das Buch beschreibt eine brutale Geschichte, Krieg und Kämpfe sind allgegenwärtig. Es hat zwar die ein oder anderen Längen, aber beim Lesen störten sie mich nicht so. Die Lücken, die ich beim Hören hatte, konnte ich schließen und es ergab sich ein rundes Bild. Die Protagonisten sind mir aber nach wie vor nicht sympathisch. Es gibt keine Person, wo ich jetzt sage, mit ihr kam ich klar. Alle haben sie was zu verbergen, fast alle sind grausam und herrschsüchtig. Auch wenn ich das Hörbuch schon kannte und somit auch die Geschichte, war es gut, das Buch noch einmal zu lesen. Die Geschichte war nun runder und für mich klarer gewesen. Es ist ein spannendes Buch, aber nicht für zartere Gemüter, denn die Brutalität in dem Buch wird sehr bildhaft beschrieben. "Die Herren der Grünen Insel" ist ein Schmöker, der einem ab und zu dem Atem stocken lässt. Bildgewaltig und sehr gut geschrieben, die die ein oder andere Länge in den Hintergrund geschoben hat.

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  • Die grüne Insel

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Fornika

    20. August 2016 um 14:16

    Irland ist in den Jahren um 1166 ein Flickenteppich. Wikinger, Klein-, Groß-, und sonstige Könige, Engländer – sie allen mischen mit im Kampf um die Vorherrschaft auf der grünen Insel. Mittendrin stecken Ascall und Ailillan, Riacan und Pol, Henry II und schließlich Aoife. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und hat doch eine wichtige Mission zu erfüllen.  Kiera Brennan hat sich ein durchaus ansprechendes Thema für ihren Roman ausgesucht. Leider muss ich ehrlich zugeben, dass ich irgendwann den roten Faden verloren habe. Einen wirklichen Überblick über die Geschehnisse hat sich mir – vielleicht auch aufgrund der Perspektivwechsel – nicht so wirklich erschlossen, vielleicht liegt es auch daran, dass ich über diese Epoche recht wenig Vorwissen habe. Man merkt die Recherchearbeit, die die Autorin sicherlich geleistet hat, trotzdem fehlte mir verständlicher Input. Obwohl ich dicke Historienwälzer sehr gerne mag, war mir dieser hier oft zu langatmig. Die Charaktere konnten mich leider auch nicht gänzlich überzeugen, so manchmal waren sie doch etwas klischeelastig; zudem entwickeln sie sich in den meisten Fällen dann doch sehr unsympathisch, was ein Mitfiebern erschwert. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, nicht zuletzt deswegen bin ich auch bis zum Schluss bei der Stange geblieben. Trotzdem war „Die Herren der grünen Insel“ für mich zwischenzeitlich mehr Arbeit als Vergnügen.

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  • Opulentes Historiendrama

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    Mira20

    16. August 2016 um 14:11

    Das war meine Sommerlektüre 2016! Fast 1000 Seiten und viel freie Zeit um darin einzutauchen! Die hat es gebraucht, denn das Buch liest sich zwar unkompliziert, die Handlungsstränge aber sind verzweigt und detailliert angelegt.Die Bewohner des Irlands des 12. Jahrhundert hatten mit viel Gewalt zu kämpfen. Ihr Alltagsleben war von Krieg und der Macht des Stärkeren geprägt. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin in ihrem Historienwälzer, was oft in den Geschichtsbüchern fehlt. Nämlich vom Leben in Hunger, umgeben von Gewalt, wo nur der Starke oder der Gewitzte überlebt.Die grossangelegte Handlung ist überdacht. Ausser der Königstöchter Aoife sind alle Hauptfiguren fiktiv. Trotzdem verkörpern sie wichtige Personen in der historischen Gesellschaft Irlands. Alle Protagonisten haben mich gepackt und ich habe mich über den Sichtwechsel jedes Kapitels gefreut. Die Hauptfiguren sind vieles, aber nicht in sympathisch und unsympathisch einzuteilen. Sechs Jahre lang verfolgt der Leser das Geschehen rund um die Hauptpersonen. Die Protagonisten ernten, was sie im Verlaufe des Buches gesät haben. Die Ernte fällt dabei wohl nicht immer ihren Erwartungen entsprechend aus.Obwohl die unterschiedlichen Kriegsparteien und ihre Verbündeten bzw. ihre Gegner relativ stark ineinander verwoben sind, schafft es die Autorin sich auf das Wesentliche zu beschränken. Deshalb konnte ich das Kriegsgeschehen gut nachvollziehen. Aber das Buch verlangt schon einiges an Aufmerksamkeit. Der Schwerpunkt der Schauplätze liegt bei den umkämpften Städten. Der Leser muss Kampfszenen mögen, denn diese werden sehr anschaulich und realistisch geschildert.Der Schreibstil der Autorin hat mich total überzeugt. Farbenprächtig und lebendig ist ihre Sprache. Wie viel Arbeit in diesem Buch steckt, kann der Leser nur im Ansatz erahnen. Sehr viel fundiertes Wissen macht die  Geschichte glaubhaft.  Kitsch sucht der Leser vergebens und auch die oft in historischen Romanen herzzerreissende Liebesgeschichte fehlt. Wer gerne üppige, historische Romane mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Zeit sollte dabei aber unbedingt eingeplant werden. Das Buch eignet sich nicht zum Nebenbei Lesen.Von mir erhält dieses Debüt eine unbedingt Leseempfehlung.

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  • Rezension zu Die Herren der Grünen Insel

    Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

    KruemelGizmo

    Irland 1166: die grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, deren Könige sich in jahrelangen Fehden immer wieder bekriegen. Ihre Untertanen werde notgedrungen in ihre Machtkämpfe hineingezogen. Von außen droht mit Henry Plantagnet ein neuer Feind, der über ihre Insel herfallen will. Können sich die Herren der grünen Insel vereinen, um sich gegen den König von England zur Wehr zu setzen? Welche Rolle spielt dabei der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlin in diesem Kampf um Irland? Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone! Die Herren der grünen Insel stammt aus der Feder von Kiera Brennan, ein Pseudonym für die Autorin Julia Kröhn. In diesem Buch begleitet man als Leser vier Familien durch den blutigen Kampf um Irland, dem Kampf gegen verfeindete Familien, den normannischen Investoren und gegen Henry, König von England. Der Einstieg in die Geschichte empfand ich aufgrund der vielen Akteure und ihrer doch ungewohnten Namen ein klein wenig anstrengend. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines Protagonisten erzählt, bei dem sich die Autorin vor allem in den ersten Kapiteln viel Zeit nimmt um sie den Lesern vorzustellen, und so plätscherte für mich der Anfang so ein wenig vor sich hin. Erst nach einiger Zeit und einigen Seiten kommt die Geschichte durch die Machenschaften, Intrigen, Kämpfen und Kriegen in Fahrt. Der Kampf der einzelnen Protagonisten im Verlauf der Geschichte ums Überleben oder um für sich einen Vorteil herauszuholen, konnte mich dann doch in seinen Bann ziehen. Aber einen Sympathieträger gab es dabei nicht so wirklich für mich , denn Mitgefühl, eine wirkliche Sorge um andere fehlten häufig, es gilt das Überleben zu sichern oder seine Ziele zu erreichen ohne Rücksicht auf Verluste. Die historischen Fakten wirkten auf mich gut recherchiert und wurden für meinen Geschmack in weiten Teilen gut in die Geschichte integriert. So entstand für mich ein gelungenes Bild vom mittelalterlichen Irland in das ich als Leser eintauchen konnte. Was mir leider nicht bewusst war, ist das dieses Buch wohl anscheinend den Auftakt zu einer Reihe darstellt. So war ich doch recht negativ überrascht, dass die Geschichten um die einzelnen Protagonisten gar keinen Abschluss fanden. Ihr weiteres Schicksal blieb in vielen Teilen offen und so blieb ich als Leser etwas enttäuscht zurück. Mein Fazit: Ein guter Historienroman, der durch seine Charakteren und Fakten bei mir punkten konnte, mich aber durch das fehlende Ende ein wenig verstimmt zurücklässt.

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