Kiharu Nakamura Kiharu - Memoiren einer Geisha

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Inhaltsangabe zu „Kiharu - Memoiren einer Geisha“ von Kiharu Nakamura

Morgens geht die junge Kiharu in Zöpfen und Matrosenkleid durch Tokios Straßen zur Schule, am Abend besucht sie glanzvolle Parties - im kostbaren Seidenkimono und mit festlicher Shimada-Frisur. Kiharu Nakamura ist eine Geisha, sie hat in jahrelanger Ausbildung den Tanz, die uralten Traditionen der Teezeremonie, Umgangsformen und die Kunst der geistreichen Konversation erlernt. Nach bestandener Prüfung wird sie 15jährig in ein Geisha-Haus aufgenommen. Aber Kiharu will mehr. Bald ist sie die einzige Geisha, die Englisch spricht, so daß sie auf Empfängen ausländische Gäste betreuen darf. Sie lernt Jean Cocteau, Charlie Chaplin und William Randolph Hearst kennen. Als sie für Japans faschistische Machthaber ihre internationalen Kunden bespitzeln soll, gibt die 20jährige ihren Beruf auf, heiratet einen Diplomaten und folgt ihm nach Indien. Ihr weiterer Lebensweg führt sie durch die Kriegswirren in das unbekannte Land Amerika.

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  • Rezension zu "Kiharu - Memoiren einer Geisha" von Kiharu Nakamura

    Kiharu - Memoiren einer Geisha

    yvonne_pioch

    12. November 2012 um 16:42

    Das Buch gliedert sich in 3 Teile. Der erste handelt von Kiharu Nakamuras Zeit als Geisha, der zweite vom Zusammenbruch der Geisha-Kultur nach dem zweiten Weltkrieg und der dritte von ihrem Leben in New York, wohin sie auswanderte. Kiharu Nakamura verstand sich zeitlebens (sie starb 2004) als Botschafterin der japanischen Kultur. Als erste Geisha lernte sie Englisch, um auch ausländische Gäste unterhalten zu können, beriet in New York bei Aufführungen der Madame Butterfly in Kostümfragen und bot in den USA japanischstämmigen Menschen einen Treffpunkt. Aber sie ist auch eine Kritikerin japanischer Vorurteile und Verhaltensweisen, etwa der Neigung ihrer Nachbarn, ihre Weltoffenheit und Art zu leben zu kritisieren, für die Aufname von jungen Leuten in ihr Haus kein Verständnis aufzubringen und Beziehungen zwischen ungleichen Paaren nicht zu dulden. Zu Beginn muss man sich an die Erzählstimme von Kiharu Nakamura erst einmal gewöhnen, vor allem als junge Geisha erscheint sie recht unbedarft, kann sich aufgrund ihrer Neugier und ihres Verstandes jedoch immer wieder behaupten. Stellenweise zieht sich das Buch in die Länge, wiegt dies jedoch durch eine Vielzahl spannender Informationen wieder auf. Kiharu Nakamura ist vielen Größen ihrer Zeit begegnet, etwa Charlie Chaplin und Jean Cocteau. Ihre Autobiografie war ein Weltbestseller und ist unbedingt lesenswert.

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  • Rezension zu "Kiharu - Memoiren einer Geisha" von Kiharu Nakamura

    Kiharu - Memoiren einer Geisha

    Akazukin

    16. February 2009 um 13:08

    Unverzichtbar für jeden Geisha Fan.

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