Kilian Braun Wulferan: Der dunkle Held

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Inhaltsangabe zu „Wulferan: Der dunkle Held“ von Kilian Braun

In Armut geboren, als Sklave gedient, als Gladiator gekämpft, und nun auf der Flucht – Wulferans Leben war bisher wahrlich kein Zuckerschlecken. Und das wird sich auch nicht ändern. Die Halbelbenzauberer, Qel’tar genannt, haben ihren besten Kopfgeldjäger, Tyronnimus Tarlin, auf ihn angesetzt. Dem berüchtigten und genialen Großmeister im Zirkel der Jagd gelingt es, Wulferan in eine Falle zu locken. Doch der ehemalige Gladiator entkommt gemeinsam mit der Walküre Kira noch während des Gefängnistransports. Beide teilen dasselbe Schicksal: Sie gehören beide einem fast ausgestorbenen Volk an und beide sind von den Qel’tar geächtet. Kira weiß von einer bevorstehenden Entdeckung der Zauberer, mit der sie sich zu den totalen Herrschern emporschwingen werden. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, ein mörderischer Kampf entbrennt zwischen Wulferan und Tyronnimus. Und während der eine über Truppen und Macht verfügt, hat der andere nur wenige Verbündete auf seiner Seite … Ein großes Leseerlebnis voll frechem, zynischem Humor für alle Fantasyfans.

Amüsante, spannende FantasyGeschichte :)

— funne
funne
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  • Für jeden FantasyFan genau das Richtige!

    Wulferan: Der dunkle Held
    funne

    funne

    02. March 2016 um 14:14

    Wulferan - bekannt als legendärer, unschlagbarer Gladiator, der entflohen ist und auf dessen Kopf ein sagenhaft hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Meisterhaft schlägt er sich durch - keine Gefangenschaft, in die der Qel'tar-Jäger Tyronnimus Tarlin ihn sperrt, hält lange. Alleine kommt er am besten zurecht. Doch eines Tages trifft er die Walküre Kira, die ihm bei einer Flucht hilft, die er ohne sie nicht geschafft hätte. Er entdeckt die Macht der Freundschaft und der Verbündeten und hat bald eine kleine Gruppe um sich gesammelt, die alle Rache an diesem einen Qel'tar nehmen wollen: Tyronnimus Tarlin. Meine Meinung:Anfangs hatte ich eine etwas fantasylastige, eher platte Geschichte erwartet. Zum Glück stellen sich Vorurteile meistens als falsch heraus, und zum Glück habe ich dieses eBook trotzdem gelesen! Denn es hat mir wirklich, wirklich gut gefallen. Schon auf den ersten Seiten ist mir aufgefallen, dass essehr bildlich geschrieben wurde. Ich habe mir alles vorgestellt, als sähe ich es mit eigenen Augen, und bin total in der Geschichte versunken. Der Hauptcharakter Wulferan war ein wenig widersprüchlich, an sich aber sehr interessant. Einerseits ist er ein mutiger Held, andererseits ist er menschlicher als so mancher anderer Charakter: Er ist feige und selbstsüchtig und hat so seine Schwächen. Auch die anderen Charaktere waren sehr interessant. Ich werde nicht auf jeden einzelnen eingehen, aber ich kann sagen, dass sich da am Ende eine ziemlich bunte Truppe zusammengefunden hat, die mir gut gefallen hat und mich so manche Male zum schmunzeln gebracht hat. Denn total ernst ist das Buch auch nicht. Es ist oft recht amüsant. Alles in allem habe ich die Lektüre sehr genossen. Einen kleinen Abzug gibt es jedoch wegen Kommasetzung... sollte man richtig machen können. Außerdem fände ich eine Karte nicht schlecht... ich konnte nicht immer nachvollziehen wo welches Land im Königreich war und wo sich die Charaktere immer befunden haben :D Fazit: Eine unterhaltsame Fantasystory, spannend und lebendig. Wird zwar kein internationaler Bestseller,empfehle ich aber trotzdem von ganzem Herzen! ♥ My Life

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  • Überraschend anders

    Wulferan: Der dunkle Held
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    07. February 2016 um 19:59

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, ich gehöre zu denen, die nur sehr schwer ins Buch gefunden haben, auch wenn mir der Prolog an sich schon gefallen hat. Wulferan ist - gerade erst in die Fänge seines Erzfeindes geraten - befindet sich in einem Gefangenentransport, welcher ihn um Galgen bringen soll. Wulferan ist sich fast schon sicher, dieses Mal nicht entkommen zu können und beginnt dem Leser seine Geschichte zu erzählen, die Geschichte darüber, wie er zu dem geworden ist, der er ist und auch, wie er in diese für ihn aussichtslose Situation geraten konnte. Nach dem Prolog war es allerdings ein wenig um mich geschehen und ich wollte unbedingt wissen, wie es Wulferan auf seiner erneuten Flucht ergeht, auf seiner Reise ins Ungewisse mit Kira - einer Walküre, welche doch das gleiche Schicksal zu teilen scheint, wie er selbst: Sie gehören beide einem fast ausgestorbenen Volk an und beide sind von den Qel’tar geächtet. Ich habe es genossen, die beiden - und nicht nur die beiden - auf ihren Weg zu begleiten, immer mit der Angst im Nacken, doch noch von Tyronnimus  ein weiteres Mal gefangen genommen zu werden. Der Kobold Yril ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen und ich habe mir nicht nur einmal gewünscht, einen solchen Kobold an meiner Seite zu haben. Der Autor vermag es - trotz, dass ich auf den ersten Seiten ein paar Probleme hatte, den Leser zu fesseln, die dazu zu zwingen, weiterlesen zu wollen, was nun wirklich nichts schlechtes ist: Eher im Gegenteil.   Kilian Braun hat sehr viel Liebe in seine Beschreibung der Umwelt, der Natur und vor allem der Nächte in seinem Buch zu beschreiben. Manchmal hatte ich das Gefühl, gerade zu Anfang, mit in seinem Gefangenentransport zu sitzen, das zu empfinden, was er empfindet. In Rückblenden erfährt der Leser Dinge aus Wulferan's Leben, Ereignisse, die ihn zu der Person gemacht haben, die er heute ist, was mir persönlich sehr gefallen hat. Ich fand' außerdem, dass gerade Wulferan - mit ein wenig Hilfe von Kira - einen Sinneswandel vollzogen hat, der wirklich angenehm war und vor allem auch passende. Anfangs wirkte er recht überheblich, fast schon zynisch, aber im Laufe des Buches habe ich ihn irgendwie wirklich lieben gelernt und konnte nachvollziehen, warum er anfangs ein ganz Anderer war.   Kurzum, der Autor hat ein Buch geschaffen, welches mich mit seiner Welt und den Charakteren wirklich überraschen konnte und welches ich euch nur ans Herz legen kann.

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  • ein wirklich sehr mitreißender Fantasyroman

    Wulferan: Der dunkle Held
    Kendra

    Kendra

    01. February 2016 um 18:38

    „Wulferan -der dunkle Held“ von Kilian Braun ist ein Fantasyabenteuer Roman, der mit einem ungewöhnlichen Helden sehr gut fährt und mich positiv überraschen konnte. Denn Wulferan ist alles andere als der gewöhnliche strahlende Held, denn er ist nicht nur zäh und robust, sondern auch anfänglich sehr Ich bezogen. Das muss er wohl auch sein, denn ansonsten wären seine Überlebenschancen auf der Flucht nicht sehr hoch. Unser Protagonist tappt schon recht schnell zu beginn der Story in die Falle des ehrgeizigen Quel´tars Tyronnimus. Während wir unseren Gefangenen in der Ich Version nicht nur auf seinem Weg in ein ganz besonderes Gefängnis begleiten, erfahren wir auch immer in Rückblicken von seiner Vergangenheit und erkennen, dass ihm bereits des öfteren die Flucht aus Kerkern gelungen ist. Dabei kommt ihm sehr seine Fähigkeit zugute, dass er immun gegen Zauberkraft ist. Denn er ist ein Yborianer. Diese Tatsache ist besonders für die mächtigen Quel`tar ein Dorn im Auge, die selbst Magie wirken können und somit eine hohe Stellung in der Welt genießen. Doch da sie selbst ihren Zauber nicht im Kampf anwenden können, stehen ihnen Soldaten des Arasti Ordens zur Verfügung, die jedoch Menschen sind. Darunter befindet sich Fiona, eine Arasti Majorin, die jedoch mit ihrem jetzigen Leben hadert und auch Wulferan erkennt bald: Zitat Seite 51: „Meine Gedanken waren frei, aber mein Leib gefangen. Bei Fiona war es genau anders herum“ Auch bei dieser erwähnten Gefangenschaft geht etwas „schief“ und Wulferan gelangt erneut die Flucht. Diesmal jedoch mit im Schlepptau : Kira, eine Walküre, die ebenfalls eine Gefangene war. Obwohl Kira sehr speziell und unnahbar erscheint , erkennen die beiden dass sie sehr viel miteinander verbindet. Zusammen versuchen sie den Schergen von Tyronnimus zu entgehen und am Leben zu bleiben. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich unser Wulferan und er erkennt, dass er nicht immer nur davonrennen kann, außerdem macht er im Laufe des Abenteuers Bekanntschaft mit anderen Wesen, die bald zu seinen Gefährten und letztendlich zu seinen Freunden werden. Auch dieses Gefühl der Gemeinschaft ist neu für ihn und somit auch empfundene Verantwortung gegenüber den anderen, die ihn leider auch verletzlich machen kann... Zitat Seite 204: „Wir sind verschieden, aber das ist unser Vorteil. Was einer nicht kann, kann dafür ein anderer.“ Zusammen planen sie bald schon ein besonders gefährlichen Plan, denn es gibt einen Forscher, der die magische Kampfkunst entwickelt hat und die eine ganz neue Gefahr für die Menschheit gegenüber den Quel`tar darstellen kann... Doch auch Rache treibt Wulferan voran , denn: Zitat Seite 257: „Aller Ruhm und alles Gold auf der Welt ist wertlos, wenn dir eine Sache fehlt: innerer Frieden“ Ein wirklich tolles Abenteuer dass man hier erleben durfte! Auch die menschliche bzw zwischenmenschliche Entwicklung von Wulferans Charakter wurde sehr schön beschrieben. Auch die Gefährten die sehr unterschiedlich sind, sind ans Herz gewachsen und haben damit ihren ganz eigenen Beitrag in diesem Buch geleistet. Einziger Schwachpunkt: Manchmal wiederholten sich seine Vergangenheitserinnerungen , bzw wir erfuhren manchmal schon etwas, dass wir bereits längst wussten^^ Ansonsten ein wirklich sehr mitreißender Fantasyroman, der uns wieder mal zeigt, dass auch der Stärkste und Eigenbrötlerischste von uns Freunde braucht , die zu einem stehen und den Rücken stärken.

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  • ein tolles Fantasyabenteuer mit großmäuligem Helden :D

    Wulferan: Der dunkle Held
    Pearsson

    Pearsson

    11. January 2016 um 21:47

    Charakter: Der in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Wulferan stellt auf den ersten Blick keinen wirklich sympathischen Protagonisten dar. Das Leben als Straßenkind, Gladiator, Sklave und Schlachtvieh in der Arena hat ihn zwar stark und zäh werden lassen, jedoch ist er in erster Linie ein Mörder. Skrupellos und großmäulig wie er ist, macht er es sich nicht wirklich leichter. Sein Leben auf der Flucht hat ihn zwar vorsichtig werden lassen, dennoch kosten ihn seine Hitzköpfigkeit und Impulsivität manchmal jeglichen Vorteil. Doch ab und an durchzuckt Wulferan im Laufe der Geschichte der Wunsch, er wäre anders. Er wäre nicht auf der Flucht, nicht umgeben vom Bösen und er könne ein normales Leben führen... Meinung: Die Geschichte beginnt vielversprechend. Wulferan, der sich im Prolog auf seinem Gang zum Galgen befindet, sieht dieses Mal keine Möglichkeit mehr, zu entkommen. So beschließt er, uns seine Geschichte zu erzählen. Sein Stolz und sein Kampf gegen die Versklavung, haben ihn zum Mörder auf der Flucht werden lassen. Im Versuch den herrschenden Magiern, den Qel´tar und den Arasti-Kriegern zu entkommen, geschieht ihm genau das, was er tunlichst zu vermeiden suchte. Er tappt mitten in ihre Falle. Hier trifft er zum ersten Mal auf seinen zukünftigen Todfeind Tyronnimus Tarlin, der ihn lieber gestern als morgen tot sehen würde. Ist dies wirklich das Ende seiner Reise? Oder wird er es schaffen, zu entkommen? Der Autor nimmt uns mit auf eine spannende Reise voller Gefahr, Hass und Kampf, aber auch Freundschaft und Hoffnung. Er erzählt uns detailliert und fantasievoll die Geschichte eines Mannes, der es im Leben nie leicht hatte und so seinen Weg vom kleinen Gauner zum Tode verurteilten Mörder macht. Und obwohl die ersten Eindrücke Wulferan nicht gerade sympathisch erscheinen lassen, sind wir sehr schnell gezwungen, unser Bild von ihm zu überdenken ;) Kilian Braun hat sich sehr viel Mühe gegeben, Wulferan mit all seinen Stärken und Schwächen für den Leser zum Leben zu erwecken. Immer wieder erfahren wir Details über sein früheres Dasein, das ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist. Die gewählte Ich-Perspektive lässt ihn uns besser verstehen und seine Taten und Beweggründe nachvollziehen, was ihn uns -trotz seiner großen Klappe und düsteren Geschichte- ans Herz wachsen lässt. Die bildhafte Beschreibung der Welt, sowie die fantasievoll gestalteten Charaktere, die seinen Weg bestimmen, lassen einen tief in die Geschichte eintauchen. Hierbei herrscht immer ein gut eingängiger Schreibstil vor, der einen angenehmen Lesefluss ermöglicht. Hierin liegt jedoch auch mein einziger Kritikpunkt. Zu Beginn der Geschichte meint der Autor es für meinen Geschmack etwas zu gut und verliert sich in Details. Das gestaltet den Anfang etwas träge. Doch das gibt sich zum Glück schnell wieder und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Oftmals sogar so sehr, dass ich das Buch nur schwerlich aus der Hand legen konnte. Spannung und so manch unerwartete Wendung haben die Seiten geradezu an mir vorbeifliegen lassen. Eine klare Leseempfehlung an alle, die Lust auf eine fesselnde Geschichte voller Magie, Fabelwesen, einen schnoddrigen Protagonisten sowie blutige Kämpfe haben. Ich jedenfalls habe die Geschichte um Wulferan sehr genossen. Vielen herzlichen Dank an Blogg dein Buch und den hockebooks Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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