XXS

von Kim Caspary 
3,4 Sterne bei43 Bewertungen
XXS
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LostHope2000s avatar

Es ist schwierig zu bewerten weil es 19hundert spielt aber ich kann mir nicht vorstellen das es da so abgelaufen ist..

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Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Es ist, nach vielen Büchern zu dem Thema, ganz anders.

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Inhaltsangabe zu "XXS"

Die dreizehnjährige Sophia ist magersüchtig. Ihre Abneigung gegen das Essen ist in Wahrheit eine Abneigung gegen ihr Elternhaus, gegen ihre alkoholkranke Mutter und ihren erfolglosen Vater, der seinen Frust an seiner Tochter auslässt. Nach außen lebt Sophia ein typisches Teenager-Leben - sie hat Freunde, verliebt sich, sammelt erste sexuelle Erfahrungen. Aber dann bricht sie mehrfach zusammen und kommt in therapeutische Behandlung. Und hier lernt Sophia, was es bedeutet, durch die Hölle zu gehen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442454785
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:319 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:01.01.2004

Rezensionen und Bewertungen

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    NineMarievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Es ist, nach vielen Büchern zu dem Thema, ganz anders.
    Meine absolutes Lieblingsbuch

    Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Es ist, nach vielen Büchern zu dem Thema, ganz anders und nicht nur eine Auflistung konsumierter Nahrungsmittel. Viele Bücher zu dem Thema schließen einfach alles aus, was nicht mit der Krankheit zu tun hat, um zu zeigen, dass es für Betroffene nur noch diese Krankheit gibt. Ich habe selbst an dieser Krankheit gelitten und kann nur sagen: Ja, es ist so, dass es nur noch diese Krankheit gibt, aber deshalb hört ja die Welt nicht auf sich zu drehen. Dinge um einen herum passieren, ob mit oder ohne Krankheit. Und das zeigt die Autorin ganz toll.

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    NiJovor 4 Jahren
    Ein tolles buch, was man gelesen haben sollte

    Kim Caspary hat einen tollen Schreibstil. Mit einfachen Worten drückt sie sehr viel aus und man kann gut nachvollziehen wie Sophia sich fühlt und warum sie was gemacht hat. Als Kim das buch geschrieben hat, war sie ca 18 Jahre alt. Deswegen Hut ab vor der Autorin.

    Das Buch gebleitet Sophia von ihrem 13-18 Lebenjahr und ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Sophie ist nach außen hin ein ganz normalter Teenager. sie wohnte zusammen mit Mutter und Vater, ist ein einzelkind. sie hat viele Freunde, geht regelmäßig zur Schule und sie reitet gerne.

    Doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Mutter wohnt im keller und ist schwere alkoholikerin. Der Vater interssiert sich nicht besonders für seine Tochter. Allerdings schlägt er sie regelmäßig. Oftmals ist nichts zu Essen im hause und wenn was da ist, dann ist es meistens verschimmelt. Dadurch ekelt sich Sophia vor dem Essen und beschließt zu hause nichts mehr zu Essen.

    Zunächst wiegt sie bei einer Große von 1,70m 55 Kilo. Beim 1. Zusammenbruch wiegt sie nur noch 38Kilo. Sie kommt in eine Klinik und wird zwagsernährt und danach folgt eine Aufenthalt in der jugenpsychiatrischen Klinik.

    Als sie wieder rauskommt, ist die Mutter ausgezogen und der Vater hat die Wohnung auf Vordermann gebracht und kümmert sich mehr um Sophia. Es folgt ein wochenlanger Aufenthalt in Australien, der Sophia gut tut, sie aber auch mit Drogen in Kontakt bringt. Sie darf dann noch mit einer Freundin nach Amerika zu einer Tante fahren. als Sophia aus den USA zurück kommt, hat der Vater eine neue Freundin und diese ist mit ihren 3 Kindern gleich eingezogen. Sophia kann sie nicht leiden und zieht freiwillig in den Keller, wo früher die Mutter wohnte. Und nun beginnen die Probleme mit dem Nichtessen von neuen.

    Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt und manchmal fragte ich mich, wie ein Teenager soviel aushalten und mitmachen kann. ein buch das aufklärt, wie soetwas passieren kann und auch wie man helfen kann und wie man es besser nicht macht.

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    SonnenBlumes avatar
    SonnenBlumevor 9 Jahren
    Rezension zu "XXS" von Kim Caspary

    Sophia, ein nach außen hin völlig normales 13-jähriges Mädchen, das sich selbst entdeckt. Doch die Gefühlskälte des Vaters und die Alkoholsucht de Mutter machen ihr immer mehr zu schaffen, bis sie schließlich in einer Essstörung versinkt, als Protest gegen das Elternhaus. Erst merkt niemand etwas, bis Sophia in der Schule zusammenbricht. Sie wird ihn eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Anfangs sträubt sie sich, nimmt dann aber immer mehr zu und wird schließlich mit Normalgewicht entlassen. Bei ihrer Rückkehr nach Hause erfährt sie, dass ihr Vater aus beruflichen Grünen nach Australien muss. Die reise ist gebucht und Sophia lernt nette Menschen kennen, hat Spaß, genießt die sieben Wochen in Down UNder. Doch als sie wieder in Deutschland ist, erleidet sie eine Rückfall und wird wieder in die Klinik eingwiesen. Nacdem sie sich wieder einigermaßen gefasst hat, kommt sie in ein Wohnheim, zu anderen Jugendlichen, die psychisch erkrankt sind. Sophia sträubt sich wieder gegen alles und jeden und wehrt sich in den Therapien, die sie machen muss, strikt dagegen, sich mit ihrer Vergangenhei auseinander zu setzen. Sie schließt im Heim Freundschaften, kommt immer besser mit ihrer Krankheit klar. Doch immer wieder stoßen die Psychologen und Erzieher bei Sophia auf Widerstände ...
    Ich muss wirklih sagen, das Buch hat mir ganz und gar nicht gefallen! Es hat die Krankehit nur oberflächlich beschrieben. Sicher, zu Entwicklung einer Jugendlichen gehören auch die sexuellen Erfahrungen dazu, aber mir geriet das eigeliche Thema viel zu sehr in den Hintergrund. Ich bin auch der Meinung, dass es ziemlich irritierend ist, wenn die Familie nicht wirklich viel Geld hat, Sophia aber nach Australien und Amerika fliegen kann. Das Buch bekommt deshal auch nur einen Stern.

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 10 Jahren
    Rezension zu "XXS" von Kim Caspary

    An sich ein gutes Buch, das ich auch schnell zu ende gelesen habe - aber es gibt Bücher zum Thema die MIR einfach besser gefallen haben. (Z.B. "Luft zum Frühstück" von Jana Frey). Irgendwie hat mich Jana Frey einfach mehr "berührt" sage ich mal... Denn von der Geschichte her ist XXS wirklich auch interessant!

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    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 10 Jahren
    Rezension zu "XXS" von Kim Caspary

    tja.. und nun soll ich etwas zu diesem buch schreiben..

    ich bin hin- und hergerissen.. einerseits empfinde ich das geschriebene - wohl aufgrund der tagebuchartigen schreibweise - als "echt".. andererseits bleibt es - trotz der tagebuchartigen schreibweise - sehr unpersönlich und kalt..

    es ist eine ziemlich oberflächliche geschichte eines teenagers..
    die magersucht kommt nur am rande vor.. sie ist eigentlich "nur" der grund für die einweisung und die klinik..
    viel mehr steht der drogenmissbrauch im vordergrund..

    nicht unbedingt empfehlenswert..

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    dooleys avatar
    dooleyvor 10 Jahren
    Rezension zu "XXS" von Kim Caspary

    An sich ist das Buch ganz ok, schön geschrieben und liest sich auch relativ flüssig. Nur würde ich die ganze Story des Mädchens als sehr umnglaubwürdig einstufen, denn soviel Krankes kann einem einfach nich passieren

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren
    Rezension zu "XXS" von Kim Caspary

    Sophia ist 13 Jahre alt und lebt in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und wo Probleme totgeschwiegen werden.
    Daher weiß auch niemand, wie es in ihrer Familie wirklich zugeht - ihr Vater ist ein Worcaholic, der nie Zeit für seine Familie hat, und ihre Mutter ist eine Alkoholikerin, die ihrer Tochter an allem die Schuld gibt.
    Die Wohnung ist ein Chaos, die Lebensmittel sind verschimmelt, und Sophia fällt die Decke auf den Kopf. Also beginnt sie zu hungern und sich zu erbrechen, damit sie irgendwer da rausholt, aber auch,damit ihre Eltern merken, dass es sie noch gibt...
    Die meiste Zeit verbringt sie mit ihren Freunden aus den Cliaquen der Stadt. Zu dieser Zeit fängt sie auch mit dem kiffen an.

    Nur wenige Wochen später wird sie unterernährt in eine Klinik eingewiesen. Dort beginnt ein Wettbewerb mit den anderen magersüchtigen Mädchen - wer ist die Dünnste? Wer ist die Kränkste? Und dann auch noch Therapie....
    Sophia isst wie ein Scheunendrescher, denn sie will so schnell wie möglich wieder zunehmen, um aus der Klinik herauszokommen. Bereits 3 Monate später, Mitte Mai, ist sie wieder zu Hause.

    Dort erwartet sie ene Überraschung nach der anderen - ihre Mutter ist ausgezogen, und ihr Vater muss geschäftlich nach Australien und will Sophie mitnehmen! Natürlich ist sie begeistert und kann es kaum abwarten, dass das Schuljahr zu Ende ist.

    Die Zeit nach Australien fällt Sophie sehr schwer. Sie vermisst ihre neuen Freunde, das schöne Wetter und das Gefühl, alles hinter sich lassen zu haben.
    Schnell ist sie wieder in ihrem aten Trott drin, sich nach jeder Mahlzeit zu übergeben. Auch ihr 14. Geburtstag im Oktober heitert sie nicht auf.

    Als sie dann auch noch entdeckt, dass ihre Vater und sein australischer Geschäftsfreund mit Kinderpornos, und ihr Vater sich weigert, mit ihr darüber zu reden, flüchtet sie sich mehr und mehr in Drogen und Bulimie.
    Im neuen Jahr versucht ihr Vater sie mit vielen materiellen Dingen zum Schweigen zu bringen - mit Erfolg, auch wenn Sophia ein schlechtes Gewissen hat, da sie weiß, womit ihr Vater das Geld für all diese Dinge verdient hat. Aber sie hat auch Angst, ihn anzuzeigen, denn ins Heim will sie auf keinen Fall...

    Nach langem Hin und Her und vielen haarsträubenden Ereignissen (z.B. eine Beziehung, in der Sophia zwra endlich mit ihrem Schwarm Julius zusammen war, von ihm aber bloß zum Sex benutzt wurde), landet sie kurz vor ihrem 16. Geburtstag wieder in der Klinik. Dort bleibt sie aber nicht lange, denn sie soll in eine betreute WG ziehen, damit sie lernt, für ihr Leben Verantwortung zu übernehmen.

    Am Anfang fühlt sie sich wohl, aber noch immer herrscht ein Konkurrenzkampf unter den Magersüchtigen, und die Therapie ist mehr als die Hölle, denn die Therapeuten lieben es, ihre Patienten herunterzuputzen und ihnen die furchtbarsten Schuldgefühle einzureden.
    Sie sind nur zufrieden, wenn Sophia ihnen erzählt, was sie hören wollen - dass sie alles falsch gemacht hat und ein böses, undankbares Mädchen ist. Bei jeder Sitzung saugt sich Sophia den größten Mist aus den Fingern, damit sie ihre Ruhe hat.

    Kurz vor ihrem 18. Geburtstag lernt sie Fabio kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Er ist lieb, er denkt beim Sex auch an sie, und zum ersten Mal fühlt sich Sophia wirklich glücklich - doch nach kurzer Zeit verlässt Fabio sie wieder, weil er mit ihrer Krankheit überfordert ist.
    SDophia stürzt in ein neues Loch, und will endlich aus der WG raus....

    FAZIT:
    Dieses Buch ist keines, das ich als authentisch bezeichnen würde.

    Sophias Familie, ihre Freunde und deren Eltern sind alle so asozial, dass es kaum möglich ist, und alle Dinge, die einem nur passieren können, ereignen sich in den Jahren, in denen der Leser Sophia begleitet.
    Man könnte also meinen, dass nur Mädchen aus zerrütteten Familien an Magerushct erkranken.

    Hinzu kommt, dass man viel zu wenig über Sophias Krankheit, ihre Gefühle, ihre Gedanken erfährt. Es klingt eher wie das Leben einer Drogensüchtigen, die Magersucht spielt teilweise eher eine Nebenrolle.

    Obwohl es ein Tagebuch ist, wirkt das Buch unpersönlich. Außerdem weißt es teilweise enorme Lücken auf (mehrere Wochen / Monate).

    Wer wirklich etwas über die Krankheit erfahren will und wissen will, wie sich Betroffene fühlen, wird von diesem Buch enttäuscht sein.
    Und alle anderen auch.

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    LostHope2000s avatar
    LostHope2000vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es ist schwierig zu bewerten weil es 19hundert spielt aber ich kann mir nicht vorstellen das es da so abgelaufen ist..
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    gedankenwirbel
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