Kim Echlin Der verschollene Liebhaber

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Inhaltsangabe zu „Der verschollene Liebhaber“ von Kim Echlin

Wie kann eine Frau weiterleben, wenn der Mann ihres Lebens verschollen ist? Die zutiefst berührende Geschichte über eine Liebe zwischen zwei Welten, ihren Verlust und die tröstende Kraft der Erinnerung. Nach über 30 Jahren bricht Anne Greves ihr Schweigen und erzählt von der Liebe ihres Lebens. Sie erinnert sich an ihre Jugend im Montreal der 1970er Jahre und an Serey. Gegen den Widerstand ihres Vaters verliebt sie sich leidenschaftlich in den sanften Rebell und Musiker. Doch es bleiben ihr nur wenige Monate, bevor Serey in sein Heimatland zurückkehrt, das vom Krieg gepeinigte Kambodscha. Zehn Jahre vergehen ohne ein Wort von ihm, dann folgt sie dem Ruf ihres Herzens. Wie durch ein Wunder finden sich die Liebenden ein zweites Mal. Doch Serey ist nicht mehr derselbe. Tod, Verwüstung und ein gefährliches Geheimnis lasten schwer auf seiner Seele. - Mit poetischer Erzählkraft öffnet Kim Echlin die Augen und die Herzen ihrer Leser, für ein vergessenes Land, unvergessliches Leid und eine große Liebe.

Kambodscha als Hintergrund für eine eher düstere Liebesgeschichte.

— sanrafael

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  • Rezension zu "Der verschollene Liebhaber" von Kim Echlin

    Der verschollene Liebhaber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2009 um 12:47

    Anfangs fiel es mir schwer, in diesen Schreibstil rein zukommen. Das Buch wirkt wie ein Brief, der an den verschollenen Liebhaber geschrieben wurde. Am Ende ließ mich die Geschichte um Liebe und Gewalt in Kambodscha nicht mehr los.

  • Rezension zu "Der verschollene Liebhaber" von Kim Echlin

    Der verschollene Liebhaber

    KarlMay

    23. September 2009 um 18:46

    Dieser Roman erzählt nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, sondern auch von Gewalt und Krieg in Kambodscha. Die junge Kanadierin Anne verliebt sich in den 70er Jahren leidenschafftlich in Serey, den Studenten und Musiker aus Kambodscha. Die beiden verbringen glückliche Monate bevor Serey die Ungewißheit über das Schicksal seiner Familie nicht mehr aushält und zurückkehrt nach Phnom Penh. 10 Jahre lang hört Anne nichts von ihm - vergessen kann sie ihn dennoch nicht. Als sie glaubt, in einem Fernsehbericht über Kambodscha Sereys Gesicht zu erkennen hält sie nichts mehr und sie fliegt nach Phnom Penh, um nach Serey zu suchen. Und das Wunder geschieht tatsächlich - nach einigen Wochen der Suche findet sie ihn. Ihre Liebe ist noch so groß wie zuvor und kurze Zeit später ist Anne schwanger. Doch Serey ist nicht mehr derselbe junge Mann von einst. Die Erfahrungen, die er nach seiner Rückkehr in sein Heimatland machte, haben ihn traumatisiert und er ist nicht bereit, darüber zu sprechen. So weiß Anne auch nicht, was er in den Zeiten, in denen er angeblich für Freunde übersetzt, eigentlich macht. Als während einer politischen Versammlung, die Serey besuchte, ein Attentat verübt wird, bei dem viele Menschen sterben, muß Anne sich wieder auf die Suche machen, denn Serey ist verschwunden....... In diesem spannenden Roman wird nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt. Kim Echlin erzählt auch vom Leben in einem von Krieg und hemmungsloser Gewalt beherrschten Land, in dem keiner mehr dem anderen trauen kann. Dafür verarbeitet sie nicht nur Erfahrungen aus eigenen Begegnungen mit Menschen, die das Pol Pot Regime überlebten. Sie las auch Zeugenaussagen und Abschlußberichte aus vielen Wahrheitskommissionen. So entsteht das Bild eines zutiefst traumatisierten Landes und seiner Menschen, das einen so schnell nicht wieder loslässt!

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  • Rezension zu "Der verschollene Liebhaber" von Kim Echlin

    Der verschollene Liebhaber

    papalagi

    14. September 2009 um 09:54

    Klappentext: "Nach über 30 Jahren bricht Anne Greves ihr Schweigen und erzählt von der Liebe ihres Lebens. Sie erinnert sich an ihre Jugend im Montreal der 1970er Jahre und an Serey. Gegen den Widerstand ihres Vaters verliebt sie sich leidenschaftlich in den sanften Rebell und Musiker. Doch es bleiben ihr nur wenige Monate, bevor Serey in sein Heimatland zurückkehrt, das vom Krieg gepeinigte Kambodscha. Zehn Jahre vergehen ohne ein Wort von ihm, dann folgt sie dem Ruf ihres Herzens. Wie durch ein Wunder finden sich die Liebenden ein zweites Mal. Doch Serey ist nicht mehr derselbe. Tod, Verwüstung und ein gefährliches Geheimnis lasten schwer auf seiner Seele. Mit poetischer Erzählkraft öffnet Kim Echlin die Augen und die Herzen ihrer Leser, für ein vergessenes Land, unvergessliches Leid und eine große Liebe. " Ich musste das Buch in der Hälfte abbrechen. Zu deprimierend sind die geschilderten Bilder vom vom Krieg verwüsteten Kambodscha, von den Bewohnern. Und doch wird das Land wunderschön beschrieben, zum Teil auch die Herzlichkeit unter den Bewohnern aber auch das Misstrauen, jeder beobachtet jeden, niemanden kann man trauen. Als Anne dann auf der Suche nach Serey in Kambodscha einen Kanadier trifft, dessen Aufgabe es ist, die Massengräber nach der Anzahl Toten zu durchsuchen, hat es mir das erste Mal die Sprache verschlagen. Zur Zeit ist der Forensiker ohne Arbeit, da die derzeitige Regierung nicht daran interessiert ist, ob 1'000, 10'0000 oder gar 100'000 Tote in den Massengräbern liegen. Nur schon, dass man diesen Job ausüben muss, resp. kann. Und dann die Bilder, die beschrieben werden, gehen unter die Haut. Aber eben es gibt auch das schöne, die Herzlichkeit, wie Anne aufgenommen wird. Mich hat das Negative zu stark runtergezogen, so dass ich die Lektüre abgebrochen habe. Vielleicht wage ich es ein zweites Mal. Ich finde das Buch sehr wertvoll: Es schildert einen schrecklichen Teil der neueren Geschichte Kambodschas. Im Anhang findet man auch einen groben Überblick über die gesamte geschichtliche Entwicklung.

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  • Rezension zu "Der verschollene Liebhaber" von Kim Echlin

    Der verschollene Liebhaber

    Leserrezension_2009

    31. August 2009 um 09:36

    Iris H. hat folgende Rezension eingereicht: Als ich das Buch „Der verschollene Liebhaber“ zum ersten Mal in den Händen hielt, dachte ich mir als erstes: Was für ein schönes Buchcover. Es vermittelt eine sanfte, ruhige und gelassene Atmosphäre. So sollte das Leben eigentlich immer sein; so idyllisch und schön wünscht sich wohl jeder das Paradies. Das Buchcover zeigt Menschen, Fischer offenbar, die friedlich ihrer Arbeit auf einem Fluß oder See nachgehen. Es ist eine Momentaufnahme, ein Foto, offenbar vom Ufer oder Strand aufgenommen, an dem Bäume oder Büsche mit blutroten, wunderschön geformten Blättern stehen. Die Geschichte, um die es in Kim Echlins Roman geht, erzählt denn auch von einer Liebe, wie sie schöner nicht sein könnte: Die Highschool-Schülerin Anne Greves verliebt sich in Serey, einem jungen Studenten und Musiker aus Kambodscha, der von seiner Familie nach Kanada geschickt wurde, um dort in Frieden studieren zu können. Die beiden verlieben sich ineinander und weder der Altersunterschied noch die Hautfarbe oder die unterschiedliche Herkunft entzweit die beiden. Im Gegenteil: offen und interessiert und wissbegierig auf alles, was den jeweils anderen geformt hat, erleben die beiden mit allen Sinnen ähnliche Interesse (besonders auch in Bezug auf Musik) und erforschen ungezwungen Neues und bisher Unbekanntes (z.B. auch unterschiedliche Traditionen). Selbst Anne Greves Vater erreicht mit seiner Ablehnung und seinen Bedenken gegen diese Beziehung nur, dass sie noch inniger und intensiver wird. Doch plötzlich greift das Schicksal rau und unerbittlich ein: In einer Nachrichtensendung erfährt Serey, dass die Grenzen von Kambodscha endlich wieder geöffnet werden und er möchte natürlich herausfinden, wie es seiner Familie nach den schweren und unfassbar brutal geführten Kriegswirren ergangen ist und ob sie überhaupt noch am Leben sind. Da Anne ihr Studium noch nicht beendet hat und Serey es für viel zu gefährlich hält, Anne mitzunehmen, fliegt er alleine nach Kambodscha und es ist geplant, dass die beiden nach Abschluß seiner Nachforschungen ihr gemeinsames Leben in absehbarer Zeit nach seiner Rückkehr wieder aufnehmen werden. Es vergehen jedoch 11 Jahre ohne jeglichen Kontakt, während denen Anne alles versucht, ihr Leben gut ohne Serey zu gestalten. Als sie jedoch in einer Reportage über eine Versammlung im immer noch instabilen Kambodscha meint, Serey inmitten der Menschenmenge zu sehen, hält sie nichts mehr in Kanada. Sie fliegt sofort hin – und das fast Unmögliche wird wahr: die beiden finden sich wieder und ihre Liebe ist ungebrochen, erst recht, als sie feststellen müssen, dass Annes Vater alle Briefe von Serey abgefangen hatte. Aber die beiden leben in einem Land, das immer wieder die Machthaber wechselte und ihre Gegner gnadenlos abschlachtete. Von Sereys Familie lebt nur noch der wesentlich jüngere Bruder und der ist Teil einer Kinderarmee, für die Grausamkeiten und Töten zum täglichen Leben gehört. Und auch bei Serey haben die Jahre in Kambodscha Spuren hinterlassen, die bei ihm zu einer Entwicklung geführt haben, die eine tödliche Gefahr birgt. Was an diesem Buch einer der renommiertesten Schriftstellerinnen Kanadas so außergewöhnlich, atemberaubend und fesselnd ist, ist Kim Echlins Erzählstil. Im Interview am Schluß des Buches berichtet die Autorin, wie schwer es ihr erst gefallen sein, dieses Buch zu schreiben und wie viele Entwürfe sie dafür verworfen habe, weil ihr die Recherchen in Bezug auf die Gewalttaten und Grausamkeiten in den Kriegsregionen an die Nieren gingen. Ein Mentor habe sie dann aufgefordert: „Nimm mich mit in das Herz der Finsternis, zeig mir, wie es dort ist.“ Und das haben Sie mit mir getan, Frau Echlin, ins Herz der Finsternis und ins Herz des Lichts. Sie haben es ganz einfach und ohne metaphorische Ausschmückungen erzählt und mich damit mehr berührt als viele andere. Meine Hochachtung!

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  • Rezension zu "Der verschollene Liebhaber" von Kim Echlin

    Der verschollene Liebhaber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2009 um 05:13

    Als ich das Buch „Der verschollene Liebhaber“ zum ersten Mal in den Händen hielt, dachte ich mir als erstes: Was für ein schönes Buchcover. Es vermittelt eine sanfte, ruhige und gelassene Atmosphäre. So sollte das Leben eigentlich immer sein; so idyllisch und schön wünscht sich wohl jeder das Paradies. Das Buchcover zeigt Menschen, Fischer offenbar, die friedlich ihrer Arbeit auf einem Fluß oder See nachgehen. Es ist eine Momentaufnahme, ein Foto, offenbar vom Ufer oder Strand aufgenommen, an dem Bäume oder Büsche mit blutroten, wunderschön geformten Blättern stehen. Die Geschichte, um die es in Kim Echlins Roman geht, erzählt denn auch von einer Liebe, wie sie schöner nicht sein könnte: Die Highschool-Schülerin Anne Greves verliebt sich in Serey, einem jungen Studenten und Musiker aus Kambodscha, der von seiner Familie nach Kanada geschickt wurde, um dort in Frieden studieren zu können. Die beiden verlieben sich ineinander und weder der Altersunterschied noch die Hautfarbe oder die unterschiedliche Herkunft entzweit die beiden. Im Gegenteil: offen und interessiert und wissbegierig auf alles, was den jeweils anderen geformt hat, erleben die beiden mit allen Sinnen ähnliche Interesse (besonders auch in Bezug auf Musik) und erforschen ungezwungen Neues und bisher Unbekanntes (z.B. auch unterschiedliche Traditionen). Selbst Anne Greves Vater erreicht mit seiner Ablehnung und seinen Bedenken gegen diese Beziehung nur, dass sie noch inniger und intensiver wird. Doch plötzlich greift das Schicksal rau und unerbittlich ein: In einer Nachrichtensendung erfährt Serey, dass die Grenzen von Kambodscha endlich wieder geöffnet werden und er möchte natürlich herausfinden, wie es seiner Familie nach den schweren und unfassbar brutal geführten Kriegswirren ergangen ist und ob sie überhaupt noch am Leben sind. Da Anne ihr Studium noch nicht beendet hat und Serey es für viel zu gefährlich hält, Anne mitzunehmen, fliegt er alleine nach Kambodscha und es ist geplant, dass die beiden nach Abschluß seiner Nachforschungen ihr gemeinsames Leben in absehbarer Zeit nach seiner Rückkehr wieder aufnehmen werden. Es vergehen jedoch 11 Jahre ohne jeglichen Kontakt, während denen Anne alles versucht, ihr Leben gut ohne Serey zu gestalten. Als sie jedoch in einer Reportage über eine Versammlung im immer noch instabilen Kambodscha meint, Serey inmitten der Menschenmenge zu sehen, hält sie nichts mehr in Kanada. Sie fliegt sofort hin – und das fast Unmögliche wird wahr: die beiden finden sich wieder und ihre Liebe ist ungebrochen, erst recht, als sie feststellen müssen, dass Annes Vater alle Briefe von Serey abgefangen hatte. Aber die beiden leben in einem Land, das immer wieder die Machthaber wechselte und ihre Gegner gnadenlos abschlachtete. Von Sereys Familie lebt nur noch der wesentlich jüngere Bruder und der ist Teil einer Kinderarmee, für die Grausamkeiten und Töten zum täglichen Leben gehört. Und auch bei Serey haben die Jahre in Kambodscha Spuren hinterlassen, die bei ihm zu einer Entwicklung geführt haben, die eine tödliche Gefahr birgt. Was an diesem Buch einer der renommiertesten Schriftstellerinnen Kanadas so außergewöhnlich, atemberaubend und fesselnd ist, ist Kim Echlins Erzählstil. Im Interview am Schluß des Buches berichtet die Autorin, wie schwer es ihr erst gefallen sein, dieses Buch zu schreiben und wie viele Entwürfe sie dafür verworfen habe, weil ihr die Recherchen in Bezug auf die Gewalttaten und Grausamkeiten in den Kriegsregionen an die Nieren gingen. Ein Mentor habe sie dann aufgefordert: „Nimm mich mit in das Herz der Finsternis, zeig mir, wie es dort ist.“ Und das haben Sie mit mir getan, Frau Echlin, ins Herz der Finsternis und ins Herz des Lichts. Sie haben es ganz einfach und ohne metaphorische Ausschmückungen erzählt und mich damit mehr berührt als viele andere.

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