Kim Harrington Clarity

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Inhaltsangabe zu „Clarity“ von Kim Harrington

Clarity "Clare" Fern sees things. Things no one else can see. Things like stolen kisses and long-buried secrets. All she has to do is touch a certain object, and the visions come to her. It's a gift. This paranormal murder mystery will have teens reading on the edge of their seats. (Quelle:'Flexibler Einband/10.03.2011')

Nette Geschichte, gute Charaktere, interessante Story... aber alles in allem nichts Weltbewegendes. Nette Unterhaltung für Zwischendurch.

— tuesdayblind
tuesdayblind
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  • Rezension zu "Clarity" von Kim Harrington

    Clarity
    Kiara

    Kiara

    08. October 2011 um 15:16

    Inhalt: Clarity lebt zusammen mit ihrer Familie in Eastport, einer Touristenstadt auf Cape Cod. Doch es ist keine gewöhnliche Familie: Ihre Mutter ist Telepathin, ihr Bruder ein Medium und sie selbst "sieht", wenn sie bestimmte Gegenstände berührt, Ereignisse und Gefühle aus der Vergangenheit. Ihren Lebensunterhalt verdienen die drei damit, Touristen mit ihren Fähigkeiten zu unterhalten. Doch von vielen Stadtbewohnern werden sie argwöhnisch beobachtet und Clarity, seit sie sich erinnern kann, von anderen Kindern gehänselt. Als eine junge Touristin ermordet aufgefunden wird, soll Clare mithilfe ihrer besonderen Gabe dazu beitragen, den Fall aufzuklären. Dass sie dabei zwangsweise zum einen in ständigem Kontakt zu ihrem Ex-Freund steht und zum anderen viel Zeit mit einem neuen geheimnisvollen und besonders attraktiven Jungen verbringt, macht diese vertrackte Angelegenheit natürlich nicht leichter... Eindruck: Ich weiß gar nicht mehr so genau weshalb, aber aus irgendeinem Grund habe ich angenommen, dass es sich bei dem Buch um eines dieser typischen "Young Adult"-Fantasy-Romane handelt. Aber zum Glück habe ich mich da grundlegend geirrt. Ein großer Teil der Handlung widmet sich nämlich dem Mord an der jungen Touristin Victoria und dessen Aufklärung. Kim Harrington ist es gelungen, dies unglaublich spannend zu erzählen: Sie gibt ihren Lesern zwar immer wieder neue Hinweise, legt aber die unterschiedlichsten (und oftmals falschen) Fährten, so dass ich bis zum Schluss nicht sicher war, wer denn nun der Mörder ist und vor allem welches Motiv er/sie hatte. Schließlich gipfeln die Ereignisse sogar in einem kleinen Showdown. Die Auflösung des Falles ist dabei durchweg schlüssig und fügt alle Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Neben dem Kriminalfall, der mich so gefesselt hat, spielt natürlich auch die Andersartigkeit Clarities und ihrer Familie eine große Rolle. Da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist und man so viel über ihre Gefühle erfährt, konnte ich mich von Anfang an gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es nie besonders leicht im Leben. Menschen, die anders sind, werden ja oftmals nur zu gerne ausgegrenzt. Doch sie hat gelernt damit umzugehen und ist dadurch stark geworden. Doch trotzdem ist sie oft auch einsam. Und - wie es sich für ein "echtes" YA-Buch gehört, wird ihre Gefühlswelt gleich von zwei Jungen mächtig durcheinandergewirbelt. Da ist nämlich zum einen ihr Ex-Freund, der sie vor nicht allzu langer Zeit betrogen hat, aber immer noch hofft, dass sie eines Tages wieder zusammen kommen. Zum anderen ist da auch dieser neue Junge: Attraktiv, düster, Sohn des neuen Polizisten, der ihr vom ersten Augenblick an den Kopf verdreht. Ihr Gefühlschaos wird von der Autorin wunderbar vermittelt. Dieser Liebeswirrwarr passt sich zudem perfekt ins Gesamtbild der Geschichte ein und gibt dem Buch eine ganz besondere Note. Das Setting - eine gesamte Familie voller "Freaks" - fand ich generell sehr interessant und es ist eine tolle Abwechslung zu diesem ganzen YA-Dunkler-Mysteriöser-Typ-Dem-"Heldin"-Ohne-Eigene-Persönlichkeit-Verfällt-Einheitsbrei. Fazit: "Clarity" ist ein wundervoller und vor allem mitreißender Mystery-Jugend-Thriller mit einer "zarten" Liebesgeschichte. Klare Kaufempfehlung von mir. Und ich freue mich schon auf den im März 2012 erscheinenden zweiten Teil "Perception".

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  • Rezension zu "Clarity" von Kim Harrington

    Clarity
    Nightingale78

    Nightingale78

    15. August 2011 um 23:17

    Buchinhalt: Clarity “Clare” Fern ist ein ungewöhnliches Mädchen. Sie sieht, dank ihrer Gabe, Dinge die niemand sonst sehen kann. Geheimnisse und unausgesprochene Gedanken springen ihr entgegen, sobald sie den Gegenstand eines Menschen berührt. Dies macht Clarity zu einer Zielscheibe für andere. Der ganze Ort Cape Cod sieht sie als Freak. Doch Clarity ist damit nicht allein. Das junge Mädchen stammt aus einer außergewöhnlichen Familie. Ihr Bruder Periwinkle “Perry” Fern kann mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen und ihre Mutter Starla “Mary” Fern beherrscht die Telephatie. Ein übersinnliche Familie, welche von ihren Fähigkeiten lebt, in dem sie Touristen zu “Leserunden” lädt. Der Sommer soll wieder besonders viel Kundschaft anlocken, doch dann geschieht ein Unglück welches Schatten auf das idyllische Fischerdorf an der Ostküste wirft. Ein fremdes Mädchen in Claritys Alter wird ermordet in einem muffigen Motelzimmer aufgefunden. Die ersten Touristen canceln ihre Termine bei den Ferns und zu allem Überfluss steht plötzlich Claritys Ex-Freund Justin vor der Tür. Ausgerechnet er, der ihr das Herz gebrochen hat, bittet sie jetzt um Hilfe bei den Polizeiermittlungen zum Mordfall. Zur Seite gestellt wird ihr der junge Gabriel, Sohn des neuen Polizeichefs von Cape Cod. Doch bereits kurz nachdem sie mit ihrer “Arbeit” begonnen hat, macht ihr Bruder Perry Clarity ein erschütterndes Geständnis. Er kannte nicht nur das Opfer, er war womöglich der Letzte der das Mädchen lebend gesehen hat. Und das macht ihn zum Hauptverdächtigen. Nun liegt es an Clarity ihren Bruder da nicht nur raus zu boxen, sondern den wahren Täter zu finden. Doch werden ihre Fähigkeiten ihr wirklich weiterhelfen können? Persönliche Meinung: Auf dieses Buch bin ich durch eine youtuberin aufmerksam geworden. Was mich sofort ansprach, war die Zusammensetzung dieser Geschichte: Krimi meets Protagonistin mit einer übersinnlichen Gabe. Der Fokus in diesem Buch zielt nicht nur auf Protagonistin Clarity ab, sondern nimmt ihre gesamte Familie etwas unter die Lupe. Eine Familie, die ganz offen mit ihren Fähigkeiten umgeht. Und dies bringt vorallem Clarity viel Spot von den Mitschülern ein. Doch sie ist deshalb nicht etwa ein Mauerblümchen und scheu. Das hübsche Mädchen erhascht schon mal die Aufmerksamkeit von dem einen oder anderen Jungen. Was mir besonders an Clarity gefällt, ist das sie relativ tough und, trotz ihrer Außenseiterrolle bei Gleichaltrigen, ein lebenslustiges Mädchen. Da ist keine große innere Zerrissenheit oder Selbstmitleid, wie ich es schon so oft bei anderen Buchcharakteren erlebt habe. Clarity scheint im Einklang mit sich zu sein und nimmt ihre Gabe natürlich an, weil sie es durch ihre Mutter nicht anders kennt. Ihr Bruder Perry alias Periwinkle – übrigens ist das mal ein ganz genialer Name – unterscheidet sich widerum sehr von Clarity. Ein Außenseiter ist der 18-jährige, trotz seiner Fähigkeit Tote sehen zu können, wahrhaftig nicht. Vorallem bei den Mädels kommt er gut an. Und dies wird im leider auch zum Verhängnis. Mutter Starla, welche zum Leidwesen von Clarity telephatische Fähigkeiten hat, ist mir noch etwas undurchsichtig geblieben. Und dann ist da noch der verschollene Vater von Clarity und Perry. Dieser hatte sich vor vielen Jahren plötzlich aus dem Staub gemacht und wurde nie wieder gesehen. Die Geschichte hat aber nicht nur übersinnliches zu bieten. Durch den unheimlichen Mord an einem fremden Mädchen in diesem kleinem beschaulichen Ort, wird der Geschichte ein guter mysterischer Touch verliehen. Und in all dem Durcheinander und den Ermittlungen um den Mörder aufzuspüren, muss sich Clarity mit ihrem Ex-Freund Justin und den durchaus attraktiven, geheimnisvollen Gabriel rumschlagen. Also bekommt der Leser auch noch eine Portion Gefühle geboten. Der Autorin Kim Harrington ist ein wirklich gutes Debüt mit dem Buch gelungen. Zwar zeigt die Geschichte kleine Schwächen, wie teilweise zu wenig Sherlock Holmes Feeling, diese kann ich jedoch leicht verzeihen. Dieser Auftakt hat viel Potenzial zu einer wirklich packenden Serie zu avancieren. Nachhaltig Eindruck hat bei mir der Schreibstil von Kim Harrington hinterlassen. Wortgewandt ist wohl der richtige Ausdruck für den Erzählstil. Aber auch gefühlvolle und witzige Dialoge bringen dem Leser ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen. “Clarity” ist der Auftakt zu einer Serie. Sicherlich könnte dieser Aspekt wieder etwas meine Begeisterung schmälern, wenn nicht noch so viele Dinge offen geblieben wären. Wo z. B. ist nur Claritys Vater? Wird er sich dem Leser im zweiten Band zeigen? Und dann gibt es da noch Gefühle von Seiten Clarity für zwei junge Männer. Man kann gespannt sein, wie sich Claritys Fähigkeiten noch entwickeln werden und ich erhoffe mir noch mehr über ihre Mum Starla und Perry zu erfahren. Also, freue ich mich schon auf die Fortsetzung”Perception”, welche im März 2012 in den USA erscheinen soll.

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