Kim Harrison Blutsbande

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Inhaltsangabe zu „Blutsbande“ von Kim Harrison

Das Warten hat ein Ende – Rachel Morgan ist zurück! Rachel Morgan ist etwas ganz Besonderes: Nicht nur, dass sie jung und sexy und die vermutlich erfolgreichste Erdhexe Cincinnatis ist, sie ist auch der einzige Dämon weltweit, der das Tageslicht verträgt. Doch als überall in der Stadt grauenhaft verstümmelte Leichen auftauchen und das FBI Rachel um Hilfe bittet, muss sie feststellen, dass es manchmal gar nicht so toll ist, etwas Besonderes zu sein. Denn was sie herausfindet, stellt all ihre bisherigen Abenteuer in den Schatten: Jemand versucht Dämonen zu züchten! Dämonen, die so sind wie Rachel. Und dazu braucht dieser Jemand Rachels Blut. (Quelle:'Flexibler Einband/10.09.2012')

Eine spannende Geschichte, der die starke Realitätsnähe etwas fehlte, die ich aus den vergangenen Bänden gewohnt war.

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Jemand entführt Menschen in Cincinatti. Schon bald wird klar, dass die Entführungen irgendwie mit Rachel Morgans neuem Status als Dämon ...

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  • Rezension zu "Blutsbande"

    Blutsbande
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 23:14

    "Blutsbande" ist bereits der zehnte Band aus dem Leben von Rachel Morgan. Mit dem Ende von "Blutdämon" war es Rachel endgültig gelungen, öffentlich als unter der Sonne wandelnder Dämon anerkannt zu werden und vor allem sich selbst als Dämon zu begreifen. Mit Beginn des zehnten Bandes wird allerdings deutlich, dass damit noch längst nicht alle Probleme geregelt sind. Rachel hat noch immer nicht ihre vollen Bürgerrechte zurück und das FIB und die IS gehen ihr mit Forderungen wegen ihrer Dämonenmagie auf die Nerven, obwohl sie die durch Trents Zauber überhaupt nicht mehr nutzen kann. Ein typisches Chaos im Leben der Rachel Morgan... Sie, Ivy und Jenks werden beauftragt, sich mit einer Mordserie in Cinncinnati zu befassen und die Täter zu stellen. Sie kommen auf die Spur einer Gruppe menschlicher Wissenschaftler, MegPaG, die die gesamte Inderlander-Population ausrotten will und dafür nur Rachels Blut benötigen. Wie immer ist auch diese Geschichte ein Auf und Ab der Gefühle. "Blutsbande" zeigt eine neue Facette von Rachels Welt nach dem Wandel. Dass es Menschen gab - und gibt - die gegen die Inderlander sind, wurde bereits ab und an deutlich. Nun bekommen diese Menschen ein Gesicht, womit ein neuer Konfliktherd in der Welt klar wird. Kim Harrison stellt auch diese Facette sehr gut dar. Die Handlung ist spannend aufgebaut und enthält bekanntermaßen einige Wendepunkte, durch die es noch mehr Spaß macht, die Geschichte zu verfolgen. Dennoch hat mir in diesem Band etwas gefehlt... In den Vorgängerbänden waren die Charaktere sehr lebendig mit vielen Facetten dargestellt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und hatte große Freude daran, ihre Geschichte mitzuverfolgen. Dabei erschien nicht nur Rachel, aus deren Perspektive die Bände geschrieben sind, als eine lebende Person, sondern auch die Nebenfiguren begonnen bei Ivy und Jenks über Al, Trent und Glenn bis hin zu den Charakteren, die nur selten auftauchen. Die gesamte Geschichte erschien mir wie ein Puzzlestück aus einer parallelen Realität. In diesem Band hat der Funken gefehlt, der die Geschichte derart real wirken lässt. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, doch ich konnte mich dieses Mal nicht in sie hineinversetzen. Ebenso enttäuschend fand ich, dass es fast keine wirkliche Nebenhandlung gab. Bisher hatte Rachel noch kleinere Konflikte parallel zur Haupthandlung zu lösen, die mir dieses Mal gefehlt haben. Fast alles verlief in meinen Augen in einer einzelnen Linie, die sich um MegPaG und ihre Experimente aufbaute. Eine Ausnahme bildete Rachels Tätigkeit als Alphawölfin in Davids Rudel. Dennoch fehlte mir dieses Mal die Komplexität, die sonst charakteristisch für Rachels Leben ist. FAZIT Eine spannende Geschichte, der die starke Realitätsnähe etwas fehlte, die ich aus den vergangenen Bänden gewohnt war. Sowohl bei den Charakteren als auch bei der Handlung fehlte dieses Mal etwas, sodass ich insgesamt in der Wertung einen Punkt abziehe.

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  • Blutsbande: Die Rachel-Morgan Serie 10, besprochen von Götz Piesbergen

    Blutsbande
    Splashbooks

    Splashbooks

    23. November 2014 um 12:33

    Wer dachte, dass mit Rachel Morgans neuem Status als Dämon die Dinge sich etwas beruhigen würden, der irrt sich. Denn "Blutsbande" beweist, das Kim Harrison neue Pläne mit ihrer Protagonistin hat. Es wird also nicht langweilig werden. Seitdem Rachel Morgan offiziell ein Dämon ist, hat sie einigermaßen Ruhe in ihrem Leben. Es gibt zwar noch einige Konflikte, um die sie sich kümmern muss. Doch sind dies im Vergleich zu ihren letzten Abenteuern schon fast Kinkerlitzchen. Doch das ändert sich schlagartig. MegPaG, eine terroristische Organisation, die alle Inderlander-Spezies auslöschen will, entführt Hexen und versucht sie in Dämonen umzuwandeln. Doch die unfreiwilligen Versuchskaninchen überleben das Prozedere nicht. Es fehlt den Verbrechern noch eine wichtige Komponente: Das Blut von Rachel Morgan! Und die ist daher jetzt in großer Gefahr. "Blutsbande" stellt unter Beweis, dass selbst eine Rachel Morgan als Dämon noch genügend Potential für jede Menge spannende Geschichten bietet. Das die ewige Frage, ob sie noch eine Hexe ist oder nicht jetzt endgültig geklärt ist, stört dabei nicht. Im Gegenteil: Es ist gut, dass dieser Plot jetzt abgehakt ist. Das kann die Autorin jetzt dazu nutzen, um sich befreit neuen Handlungsfäden zu widmen. Rest lesen unter: http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/19513

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  • Blutsbande

    Blutsbande
    vormi

    vormi

    Der mittlerweile 10. Teil der Rachel-Morgan-Reihe von Kim Harrison. Leider habe ich zu Band 9 eine relativ große Lücke gelassen und habe sehr iel Zeit dazwischen verstreichen lassen. Dadurch hatte ich wirklich Schwierigkeiten mich an die jüngsten Ereignisse zu erinnern. Zum Glück sind diese nach und nach angesprochen worden, so das ich dann doch irgendwann auf dem neuesten Stand der Dinge war. Der 11. Teil liegt aber schon bereit, und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Denn genau das fasziniert mich an dieser Reihe. Sie ist nicht langweilig und es passieren immer wieder neue und unerwartete Dinge, die den Leser fesseln. Ich hatte zwar auch schon mal einen Teil dazwischen, der mich nicht so gut gefallen hat. Aber grundsätzlich entwickelt sich die Geschichte und die Figuren immer weiter und halten sie interessant und spannend. Eine tolle Leistung, auch nach 10 Bänden nicht nachzulassen und immer wieder neue Ideen zu haben.

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    • 3
  • Bisher schwächster Teil der Reihe

    Blutsbande
    Niob

    Niob

    04. October 2013 um 23:31

    Achtung, 10. Teil! Enthält Spoiler auf die Vorgänger. Inhalt: Rachel Morgan wurde offiziell als Dämon anerkannt – der einzige außerhalb des Jenseits. Das ist erstmal ziemlich problematisch was die Behörden betrifft, denn Rachel kann weder auf ihr Konto zugreifen, noch ihren Führerschein verlängern oder ihr Auto anmelden. Ein Entgegenkommen der Behörden soll ihr ein Auftrag der IS verschaffen. In der Stadt wurden mehrere grauenhaft verstümmelte Leichen gefunden, die zunächst wie die Opfer von Dämonenflüchen aussehen. Doch bald wird klar, dass kein Dämon sondern eine alte, tot geglaubte Hassgruppierung hinter den Morden steckt, deren Ziel es ist, alle Inderlander auszulöschen. Und Rachel könnte der Schlüssel zu deren Erfolg sein. Meinung: Blutsbande, der 10. Teil der Rachel Morgan Reihe, schließt nahtlos an seinen Vorgänger an und hat mich leider ziemlich enttäuscht zurückgelassen. Rachel scheint in ihrer Entwicklung keinen Schritt voranzukommen. Sie trifft ständig naive Entscheidungen, die vorhersehbar nach hinten losgehen, drückt sich egoistisch davor Verantwortung zu übernehmen und ist absolut beratungsresistent, egal wie gut ihre Freunde es auch meinen. Was ihre Freunde betrifft: davon hat sie viele. So viele, dass es manchmal schwierig ist, den Überblick zu behalten. Ivy, die sich inzwischen eine beachtliche seelische Stabilität erarbeitet hat. Jenks, der nach dem Tod seiner Frau langsam zu sich selbst zurückzufinden scheint. Wayde, den neuesten Bewohner der Kirche, den Rachels Eltern für sie als Leibwächter engagiert haben. Trent, der endlich zeigt, dass in ihm mehr steckt, als nur ein skrupelloser Geschäftsmann. Al, den es im Jenseits seit Rachels Flucht nicht mehr allzu gut geht und der ziemlich sauer auf sie ist. Und noch viele, viele andere. Inzwischen tue ich mich mit den vielen Personen wirklich schwer und ich würde mir wünschen, dass etwas näher auf sie eingegangen wird, vor allem wenn es schon mehrere Bände her ist, dass sie eingeführt wurden. Überhaupt würde ein Personenglossar und ein kurzer Rückblick auf den letzten Teil am Anfang des Buches nicht schaden. Die Geschichte um MegPac, die den Löwenanteil des Buches einnimmt, fand ich recht vorhersehbar, wenn auch nicht schlecht umgesetzt. Am besten haben mir die Szenen mit Trent gefallen, aber ich bin auch schon länger ein heimlicher Fan von ihm. Er zeigt inzwischen eine Charakterstärke und Loyalität, die anfangs wohl niemand von ihm erwartet hätte. Wer mir diesmal wirklich abgegangen ist, war Al. Er hatte nur einen sehr kurzen Part am Ende und das fand ich schade. Er ist immer für eine unerwartete Wendung oder einen bissigen Spruch gut und bringt damit viel Dynamik in die Handlung, was mir diesmal gefehlt hat. Fazit: meiner Meinung nach der bisher schwächste Teil, was vor allem an Rachel liegt. So langsam müsste sie sich weiterentwickeln und mehr Vernunft an den Tag legen.

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  • Durchwachsener und teilweise langatmiger Band bei dem die Charaktere punkten

    Blutsbande
    Buchtastisch

    Buchtastisch

    22. August 2013 um 21:06

    Wahrscheinlich hatte ich nie die richtigen Filme geschaut, die, in denen erklärt wird, dass Macht auch mit Verantwortung einhergeht. Mein Blut bedeutete Macht, und ich hatte die Verantwortung, es zu schützen… (S. 306) Dies ist der 10. Band der Rachel-Morgan / The-Hollows-Reihe. Die Rezension beinhaltet Spoiler zu den Vorgängerbänden. Das Fazit ist jedoch spoilerfrei und kann auch gelesen werden, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt. Inhalt: Rachel ist ein geouteter Dämon – dies bekommt sie in der dämonenfeindlichen Inderlander-Gesellschaft deutlich zu spüren und ihr fehlen sämtliche zivile Rechte. Nicht mal einen Führerschein bekommt sie einfach so! Rachel ist mehr denn je auf ihre Freunde angewiesen. Durch ihr silbernes Armband hat sie auch noch ihre Kräfte verloren und kann deshalb nur einfache Hexenmagie wirken – sie ist ein leichtes Ziel für Feinde. Dann tauchen auch noch tote Tier-Mensch-Leichen in Cincinnati und Ermittlungen bringen zu Tage, dass dahinter eine radikale menschliche Gruppierung steckt, die die Inderlander ausrotten wollen – doch dazu fehlt ihnen noch Rachels dämonisches Blut… Meine Meinung: Der Beginn des Buches ist durchaus unterhaltsam. Alleine schon die Szene in der Führerschein-Stelle. Wirklich gelungen! Es gab auch im weiteren Verlauf durchaus einige Momente, die überzeugen konnten. Insgesamt habe ich den mittlerweile 10. Rachel-Morgan- / The-Hollows-Band recht gerne gelesen. Ganz überzeugen konnte er mich jedoch nicht… Zum einen finde ich die Geschichte teilweise zunehmend unlogisch und nicht nachvollziehbar. Es fehlen Erklärungen oder die Welt ist zu komplex (oder ist verstehe es einfach nicht). Zum Bsp. diese Tulpa-Sache und allgemein die Dämonenwelt. Oder warum ist Rachel für tot erklärt worden? Weil sie ein Dämon ist? Manche Seiten habe ich einfach überflogen oder nicht weiter hinfragt, weil es für mich einfach keine Erklärung / Sinn gab. Schade! Der Story-Plot mit der radikalen Anti-Inderlander-Gruppe war solala. Nicht total mitreissend, aber durchaus lesbar. Am besten haben mir hier die Momente gefallen in denen sich Trent eingemischt hat. Dann hatte die Story das gewisse Etwas! Aber ansonsten war es stellenweise doch etwas langatmig. Auch hier neigte ich dazu manche Passagen etwas “ungenauer” zu lesen, um einfach voranzukommen. Am liebsten habe ich einfach von den Beziehungen unter den verschiedenen Charakteren gelesen. Neben Rachel, Ivy, Jenks, Belle und Bis wohnt nun auch noch Rachels neuer Bodyguard Wayde mit in der Kirche. Ich mag die Charaktere einfach und das ist auch das was mich u.a. an der Reihe festhalten lässt. Etwas irritierend empfand ich es, dass die Autorin immer wieder die Worte fallen lässt, dass Ivy und Jenks anfangen ihr eigenes Leben ohne Rachel zu führen – will die Autorin das Trio am Ende zerschlagen?!?! Interessant fand ich die Entwicklung der Beziehung von Ivy und Glenn. Vor allem war aber – wie auch schon oben geschrieben – Trent, derjenige, der das Buch “gerettet” hat. Mochte ich ihn zu Beginn der Buchreihe noch nicht so recht (kein Wunder, oder? :D), so gehört er inzwischen definitiv zu den Highlights der Serie. Leider stagniert Rachel momentan in ihrem Egoismus. Sie denkt viel an sich, zergeht teilweise in Selbstmitleid und stürzt sich in Situationen ohne die Konsequenzen zu bedenken. Hier wünscht man sich doch, dass sie mit der Zeit etwas reifer wird. Zumindest darf der Leser aber eine langsame Entwicklung ihrer Person von der braven Hexe zur Dämonin, die schwarze Magie nicht scheut, mit erleben. Dazu passt auch die Annäherung an den korrupten Drogenbaron Trent, den sie ja bisher doch gerade aufgrund seiner Eigenschaften eher gemieden hat. Natürlich bin ich trotz des gemischten Lesegefühls schon auf den 11. Band “Blutschwur” gespannt, der am 09.09.2013 erscheinen soll!FAZIT: Ein durchwachsener 10. Band, der teilweise gute, aber auch langatmige, unlogische und langweilige Stellen hatte. Es reicht für durchschnittliche 3 Sterne von mir. © by www.buchtastisch.de

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Kim Harrison

    Blutsbande
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2012 um 23:29

    Inhalt: Rachel ist mittlerweile nicht nur erwachsener geworden, sondern auch offiziell als Dämonin anerkannt. Seit diesem Augenblick existiert sie allerdings in den Augen der Gesellschaft nicht mehr. Ihr wurden sämtliche Ausweise abgenommen, der Zugriff auf ihr Bankkonto wird ihr verweigert und das allerschlimmste für sie: das Auto bleibt von nun an stehen! Nichts ärgert Rachel mehr, als auf andere Menschen angewiesen zu sein. Zu allem Überfluss haben ihre Eltern ihr auch noch einen Bodyguard besorgt, der sie auf Schritt und Tritt begleitet, denn ihr Leben ist in letzter Zeit gefährlicher geworden. Seitdem der Riss im Jenseits entstanden ist, trägt Rachel ein spezielles Armband, das sie für Dämonen unsichtbar macht. Einerseits denken die Dämonen jetzt, sie sei tot, andererseits verhindert es den Zugriff auf ihre Dämonenkräfte, was sie recht wehrlos gegenüber Feinden macht. Als die I.S. und das FIB Rachel und ihre Partner, die lebende Vampirin Ivy und den Pixie Jenks, zu ihren Ermittlungen hinzuziehen, wird die Sache richtig brenzlig. Junge Hexen werden entführt und zu Tode gefoltert. Eine Organisation namens MegPag versucht Dämonen zu züchten, die so sind wie Rachel - und dafür benötigen sie ihr Blut! . Meine Meinung: Kim Harrison schließt mit „Blutsbande“, dem zehnten Band ihrer Rachel-Morgan-Reihe, nahtlos an den vorherigen Band an. Mit vielen spannenden, actionreichen und emotionalen Szenen, kann dieser Band einige Stunden Lesevergnügen bieten. . Die Autorin schildert die Umgebung und die Handlung in ihrer flüssigen Schreibweise sehr realistisch und lebendig. Auch ihre Charaktere gestaltet sie gewohnt interessant und glaubwürdig. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, wodurch der Leser sich gut in sie hineinversetzen kann. Rachel, die wie stets ihren Dickkopf durchsetzen möchte, ihren Freunden aber immer treu zur Seite steht, steht vor der schwierigen Entscheidung, ob sie sich ein Rudeltattoo stechen lässt. Außerdem fragt sie sich, wie es überhaupt aussehen soll. Diese Szenen, in denen man mitverfolgen kann, wie sich ein Bild des Tattoos entwickelt, haben mir sehr gut gefallen. Sie symbolisieren, dass Rachel nicht nur eine blutsverwandte Familie besitzt, sondern auch ihre Freunde zu loyalen Familienmitgliedern werden, deren Verbindung sie öffentlich kenntlich machen möchte. Jenks kann nach seinem schweren Schicksalsschlag endlich wieder Sprüche klopfen, fluchen und den Leser zum Lachen bringen. Ivy kam in diesem Band allerdings viel zu kurz. Ich würde mir wünschen, dass sie im nächsten Band wieder eine bedeutendere Rolle hat. Interessant fand ich dennoch, dass ihre Beziehung zu Detective Glenn, und Rachels Gefühle dabei, näher thematisiert werden. Gut gefallen hat mir zudem, dass Charaktere, die in den vorherigen Büchern eine zentrale Rolle spielten, wieder aufgegriffen werden. Dadurch wird deutlich, dass sie noch immer eine Rolle in Rachels Leben spielen. Die neuen Charaktere hingegen, nämlich die beiden Elfenkinder Lucy und Ray, lernen wir erstmals richtig kennen. Es ist schön, zu lesen, wie Trent in seiner Vaterrolle aufgeht und sich um die beiden sorgt. Besonders amüsant ist die Szene, in der der Dämon Al auftaucht und auf die beiden trifft. Leider kommt Al in diesem Band nicht sehr häufig vor, da er das Jenseits, im Glauben Rachel sei tot, zunächst nicht verlässt. . Ich bin schon seit Jahren Fan der Rachel-Morgan-Reihe, die für mich immer noch die beste Serie ist, die ich bisher gelesen habe. Obwohl alle bisherigen Bände zugegebenermaßen besser waren als dieser zehnte, der insgesamt etwas ruhiger ist, kann ich den Erscheinungstermin der nächsten Abenteuer von Rachel und Co kaum erwarten. . Fazit: Ein packender Fantasyroman, in dem die Hexe Rachel als Dämonin anerkannt wird und sich, wider aller Umstände und mit Unterstützung ihrer Freunde, mutig gegen eine gefährliche und gewalttätige Organisation zur Wehr setzt. - Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Kim Harrison

    Blutsbande
    Julia^-^

    Julia^-^

    Rachel Morgan hat alle Hände voll damit zu tun sich ihre Bürgerrechte wiederzuerkämpfen, denn als Dämon außerhalb des Jenseits ist das gar nicht so einfach, schon gar nicht wenn man es mit Angestellten des öffentlichen Dienstes zu tun hat. Als ihr aber ein Job wie aus dem nichts zuflattert, könnte sich das ändern, aber nicht nur das. Rachel muss sich entscheiden ob sie sich für die Dämonen wieder kenntlich macht, diese glauben nämlich sie sei tot. Ein packendes Abenteuer über schreckliche Täter, freche Pixies und der armen Rachel beginnt. Kim Harrisons Blutsbande, ist genau wie die Bücher vorher umwerfend! Wie zu erwarten. Mit viel Witz und Charm führt uns Rachel durch das Geschehen und als leser mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Da waren die durchgemachten Nächte wirklich ihre Augenringe Wert! Und wie auch schon auf dem Buchrücken steht, Kim Harrison ist eine wahrlich magische Autorin. Nur eines habe ich zu bemängeln, was jedoch vllt auch an dem großen Erscheinungsabstand von Blutdämon und Blutbande liegt, aber ich kann mich beim besten willen an keine Nympfe namens Daryl erinnern die bei Glenn wohnt!

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Kim Harrison

    Blutsbande
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2012 um 20:15

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Ich liebe diese Bücher einfach. Kim Harrisons Urban Fantasy Serie waren die ersten Nicht-YA-Bücher aus diesem Genre, die ich je gelesen habe und ich bin nach zehn Bänden und rund sechs Jahren noch ebenso begeistert, wie nach dem ersten Buch. Rachel Morgan und die Welt der Hollows haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Und da es sich hier um die Rezension zum zehnten Band handelt, kommt diese natürlich auch nicht ohne Spoiler aus! So langsam wird es voll in Rachels und Ivys Kirche: Neben der Hexe und dem Vampir sowie dem Pixie Jenks und dessen Familie leben mittlerweile ja auch noch Jenks Katze Rex, die Fee Belle und der Gargoyle-Teenager Bis dort. Und jetzt kommt auch noch Rachels mehr oder minder geduldeter Werwolf-Bodyguard Wayde hinzu. Und dann gibt es natürlich noch die Elfen, allen voran Rachels Hassliebe und Erzfeind Trent Kalamack, sein Sicherheitschef Quen und Ceri, sowie Lucy und Ray, den elfischen Nachwuchs. Oh, und ohne Aligarept kommt das Buch natürlich auch nicht aus. Dazu kommen noch einige Nebencharaktere, wie Glenn, Rachels Mutter oder Takata, die den unglaublich ausgefallenen und vielseitigen Cast gelungen abrunden. Und genau diese Vielzahl von Freunden und Bekannten macht Rachel gerade schwer zu schaffen. Denn irgendwie sind alle dabei ihr Leben zu leben und zu genießen, während Rachel einfach im Nichts zu hängen scheint. Die Behörden haben sie als tot klassifiziert, auf Formularen gibt es kein Kästchen für Dämonen, ihre Magie hält sie unter Verschluss, um nicht von den Dämonen aufgespürt zu werden und ihr Liebesleben ist auch nicht existent. Dazu kommt eine vollkommen chaotische Gefühlswelt voller Trauer und Schuldgefühlen und einer gehörigen Portion Selbstmitleid, durch die Rachel sich ersteinmal durcharbeiten müsste – nur fehlt ihr dazu doch ein wenig die Lust. Es dauert jedoch nicht lange, bis Chaos ausbricht. Und wie immer landet Rachel mitten drin. Und bald bleibt ihr gar keine andere Wahl, als sich endlich ihren Gefühlen zu stellen und die Charakterentwicklung durch zu machen, vor der sie sich lange gesträubt hatte. Damit setzt sich die Geschichte der jungen Hexe realistisch fort und Harrison schafft es auch im zehnten Band keine Langeweile aufkommen zu lassen, so dass Fans der Hollows-Serie sich auf einen weiteren Band voller Action, Magie und Humor freuen können, der Lust auf mehr macht. Band 11 erscheint auf Englisch zum Glück bereits im kommenden Januar und auch danach wird es wohl noch mindestens einen oder zwei weitere Bände geben. Ich bleibe gespannt und freue mich auf weitere Bücher und kann diese Serie wirklich nur jedem Urban-Fantasy-Fan empfehlen!

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Kim Harrison

    Blutsbande
    Lesefee_booklover

    Lesefee_booklover

    08. November 2012 um 08:40

    Inhalt: Rachel Morgan ist etwas ganz Besonderes: Nicht nur, dass sie jung und sexy und die vermutlich erfolgreichste Erdhexe Cincinnatis ist, sie ist auch der einzige Dämon weltweit, der das Tageslicht verträgt. Doch als überall in der Stadt grauenhaft verstümmelte Leichen auftauchen und das FBI Rachel um Hilfe bittet, muss sie feststellen, dass es manchmal gar nicht so toll ist, etwas Besonderes zu sein. Denn was sie herausfindet, stellt all ihre bisherigen Abenteuer in den Schatten: Jemand versucht Dämonen zu züchten! Dämonen, die so sind wie Rachel. Und dazu braucht dieser Jemand Rachels Blut ... (Quelle: Heyne Verlag) Meinung: Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich gefreut habe, als ich erfahren habe, dass es einen zehnten Teil der Rachel-Morgan-Serie geben soll. Und als ich dann das Buch endlich in den Händen hielt, bin ich förmlich ausgerastet. Kurz gesagt: Ich bin ein riesen Fan von Kim Harrison und ihrer Rachel-Morgan-Serie. Zum Glück ist Kim Harrison ihrem Stil treu geblieben. Rachel ist immer noch die selbstbewusste, etwas dickköpfige, loyale, viel zu gute Person. Wie man sie halt auch schon in den letzten 9 Bänden kennenlernen durften. Auch Jenks kann nach dem schweren Schicksalsschlag (ja, ich versuche nichts aus den Vorgängern zu verraten) wieder so wunderbar fluchen. Ivy versucht immer noch mit ihrem Vampirleben zurecht zu kommen und was man von Trent halten soll, weiß ich immer noch nicht. Anfangs hatte ich Probleme mit einigen neuen Personen, die zwar auch schon im Vorgänger "Blutdämon" vorkamen, aber ich konnte mich irgendwie nicht mehr erinnern. Es ist auch schon über ein Jahr her, seit ich den letzten Band gelesen habe. Da wäre zum Beispiel der Werwolf Wayde. Der nun die Rolle des Bodyguards von Rachel eingenommen hat. Ich mochte ihn irgendwie, auch wenn Rachel natürlich ihre Probleme damit hat, einen Babysitter an ihrer Seite zu haben. Dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man die ersten 9 Bände schon genossen hat. Denn auch "Blutsbande" knüpft nahtlos an die Vorgänger an. Es gerät einfach nichts in Vergessenheit. Das Beste kommt ja noch: Das Ende lässt auf einen 11. Teil von Rachel Morgan hoffen :D Fazit: Als Fan der Bücherserie rund um Rachel, Ivy und Jenks kann ich hier nur 5 von 5 Blümchen geben. Kim Harrison bleibt ihrem Stil zum Glück treu.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Kim Harrison

    Blutsbande
    thursdaynext

    thursdaynext

    16. September 2012 um 09:12

    Dreck auf Toast Auch in Band 10 macht Rachel ihre Fans glücklich, und endet wie gehofft und erwartet mit einem fetten Cliffhanger. Beruhigend aber immer wieder knallhart! Zuvor allerdings gefährdet einen neue Bedrohung Hollows und Inderlander, Glenn lebt mit einer innenarchitektonisch begabten, asthmaanfälligen Nymphe zusammen und Rachel ist wegen des Risses im Jenseits nur bedingt einsatzfähig, aber sie kann ja nicht nur Flüche winden und hexen sondern beherrscht ihr Handwerk von der Pike auf und wozu hat man Freunde..... Etwas weniger Gejammer in den ersten Kapiteln hätte es mir auch getan, doch als echter Fan muss man das wohl aushalten und die satte Action macht es wieder wett. Immer wieder bewundernswert, wie sich Rache, wenn die Sch..... gerade richtig am Dampfen ist, noch die Zeit nimmt sich Gedanken über ihr Outfit oder den Sexappeal ihre Mitstreiters zu machen. Mädels nehmt euch ein Beispiel. Das ist Multitasking par exellance. Der Suchtfaktor ist gleichbleibend auf 5 Sterne Niveau! Mögen Kim Harrison nie die Ideen und die Lust am Schreiben vergehen. Mehr !!!

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