Kim Harrison Madison Avery - Totgeküsste leben länger

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Inhaltsangabe zu „Madison Avery - Totgeküsste leben länger“ von Kim Harrison

Madison Avery, 17, kann ihr Pech kaum fassen: Da knutscht sie einmal mit einem schnuckeligen Typen und dann entpuppt der sich als Zeitwächter, der in Wirklichkeit älter als ein Dinosaurier ist! Und, ach ja, obendrein bringt Methusalem sie auch noch um die Ecke – aber so dilettantisch, dass Madison immer noch auf der Erde wandelt, statt in Ruhe die Radieschen von unten zu betrachten. Nun erfährt sie auch, wer schuld an dem ganzen Schlamassel ist: ihr hübscher Schutzengel Barnabas, der nicht auf sie aufgepasst hat. Ausgerechnet er soll sie jetzt vor dem Zeitwächter schützen, dem Madison sein dickes Amulett geklaut hat. Doch Madison wäre nicht Madison, wenn sie auf einen Kerl mit Flügeln hören würde …

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    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2013 um 15:42

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Seit ich vor Jahren den ersten Band von Kim Harrisons mittlerweile 10-bändiger Rachel Morgan Serie gelesen habe, bin ich ein Riesenfan der Autorin. Ihre Urban Fantasy Romane haben mich allesamt begeistert, obwohl ich bei Serien oft nach den ersten zwei oder drei Bänden einfach die Lust verliere. Deshalb war ich auch lange skeptisch, ob ich ihre Jugendbuchserie “Madison Avery” lesen soll, habe mich letztendlich aber doch an den ersten Band “Totgeküsste leben länger” gewagt. Und wurde leider enttäuscht. Versteht mich nicht falsch, dieser Serienauftakt und die Geschichte um die 17-jährige Madison Avery ist nicht schlecht, kann in meinen Augen aber einfach nicht mit den Romanen um Rachel Morgan mithalten, vor allem qualitativ. Ein wenig hatte ich den Eindruck, dass die Autorin hier von allem eine “Light-Version” geschaffen hat, um ihre Geschichte Jugendbuch-tauglich zu machen. Inhaltlich ist diese Serie dabei in keinster Weise mit der “Rachel Morgan”-Serie zu vergleichen, aber es waren die technischen Dinge, die mich an letzterer so begeistert haben, die ich hier weitestgehend vermisst habe. Dazu gehören vor allem der ausgeklügelte Wortwitz, die liebenswerten Charaktere und die spannende Welt, die die Autorin erschafft. Die Sache mit dem Wortwitz mag auf die Übersetzung zurück zu führen sein, denn gerade die Reime, die einer der Charaktere, Schutzengel Grace, des öfteren von sich gibt, wirken unbeholfen und kommen im Original vermutlich deutlich besser rüber. Aber auch sonst wirkt die Ausdrucksweise der Charaktere, allen voran Madison selbst, teils sehr gestelzt und der Witz erzwungen, als wäre man hier krampfhaft um ein jugendliches Flair bemüht gewesen. Und genau darunter leiden auch die Charaktere. Denn eigentlich war mir Madison wirklich sympathisch, ich konnte mich prima in ihre Situation hineinversetzen und mit ihr mitfühlen und auch die anderen Charaktere an sich waren interessant. Aber leider wirkten sie stellenweise eben alle gestelzt, erzwungen und krampfhaft auf YA-Material getrimmt. Die Welt, bzw. generell der Inhalt/Hintergrund der Story, haben mir an sich richtig, richtig gut gefallen. Die Thematik ist einmal etwas ganz anderes, innovativ, aufregend und interessant und eigentlich auch ganz gut umgesetzt. Aber mir fehlte auch hier die Tiefe und an einigen Stellen einfach auch die Details. Teilweise hatte ich das Gefühl, mir würden wichtige Infos fehlen, die aus irgendeinem Grund als gegeben vorausgesetzt wurden, vllt. einfach rausgekürzt wurden, ich weiß es nicht. Das alles klingt jetzt sehr viel schlimmer als es wirklich ist, denn im Grunde genommen hat es Spaß gemacht, “Totgeküsste leben länger” zu lesen und ich werde auch den zweiten Band, “Der Tod trägt Turnschuhe”, lesen, aber für mich reicht es hier einfach nicht für mehr als eine ganz unterhaltsame Zwischendurch-Lektüre. Fazit: “Totgeküsste leben länger” ist der humorvolle und spannende Auftakt zu Kim Harrisons Jugendbuchserie Madison Avery und für viele, gerade jüngere, Leser bestimmt durchaus lesenswert, im Vergleich zur Rachel Moragn Serie der Autorin für mich aber qualitativ eine Enttäuschung.

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  • Rezension zu "Madison Avery - Totgeküsste leben länger (Band 1)" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    -Anett-

    -Anett-

    03. March 2013 um 20:47

    ZumInhalt Madison ist 17 und gerade umgebracht worden. Umgebracht von einem Todesengel. Und da sie sein Amulett geklaut hat, kann sie trotzdem noch auf Erden wandeln und ein gewisses Leben führen. Ihr zur Seite steht barnabas - ein weisser Todesengel, der sie unterrichten soll. Doch sooft sie auch üben, Madison schafft es einfach nicht, Barnabas Gedanken zu berühren. Dann rettet Madison ein Mädchen vor einem schwarzen Todesengel - und schon läuft alles aus dem Ruder. Alles, was Madison bisher über Todesengel gehört und gelernt hat, wird plötzlich in Frage gestellt. Ist wirklich alles wahr, was Ron - ein Zeitwächter - ihr alles erzählt hat?? MeineMeinung Ich fand anfangs nur schwer in das Buch, Madison war bereits gestorben und man bekam immer mal wieder einen kleinen Einblick, wie es geschehen war und was vorher alles passiert ist. ich hatte echt am Anfang den Gedanken, ich beginne mit Band 2. Als ich mich dann versichert hatte, dass es Band 1 ist, habe ich es mal als gegeben hingenommen und einfach mal weiter gelesen. Das lief dann auch gut, denn Kim Harrisons Schreibstil finde ich toll. Ich habe bereits ihre Rachel Morgan Reihe verfolgt und mag sie als Autorin sehr. Die gesamte Handlung ist logisch und die Figuren gefallen mir alle gut. Bis auf Barnabas - irgendwie konnte ich mich mit dem weissen Todesengel einfach nicht richtig anfreunden. Umso besser gefiel mir dagegen Josh - Madisons guter freund aus der Schule, der, als er selbst in Gefahr gerät, alles von madison erfährt und es - meiner Meinung nach - sehr gut aufnimmt. Klar, anfangs denkt er, Madison spinnt, aber dann hilft er ihr wirklich gut und gerät so immer mehr in Gefahr. Ganz besonders fand ich die kleine Grace - Madisons Schutzengel. Sie hat so herrliche Limericks herausgehauen, ich hätte mich manches mal wegschmeissen können vor lachen. Fazit Dieser erste Band der madison Avery Reihe ist ein gelungener Auftakt und so witzig, hunorvoll geschrieben, dass es Freude macht, ihn zu lesen. Und man bnicht betrübt ist, dass Madison gestorben ist. Das Buch wird aus Madisons Ich-Perspektive erzählt und man trifft auf genau die 17jährige, die man auch erwartet. Also wer Jugendfantasy gerne liest, der sollte sich das nicht entgehen lassen!

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  • Rezension zu "Madison Avery - Totgeküsste leben länger (Band 1)" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    17. August 2012 um 22:22

    Madison Avery ist tot, jedoch irgendwie auch wieder nicht, denn sie kann mithilfe eines Amulettes, das sie dem Todesengel, der sie getötet hat, abgenommen hat, ihren Körper projizieren und ihr Weiterleben vortäuschen. Einfach hat sie es dabei jedoch nicht, denn sie muss sich zunächst in einer Welt aus Todesengeln, Zeitwächtern und Schattenflügeln zurecht finden und dabei immerzu darauf achten, dass der Todesengel Kairos sie nicht zu fassen bekommt, um ihr das Amulett wieder abzunehmen. Dummerweise muss Madison auch noch auf Josh aufpassen, der Zeuge ihres Ablebens wurde und nun auch auf der Liste der Todesengel steht. Gut, dass es da auch noch Schutzengel gibt. Wirkt die Geschichte etwas verwirrend? Nun ja, irgendwie ist sie das auch. Da Madison zuu Beginn des Buches bereits seit vier Monaten tot ist und sich schon an ihren Schwebezustand gewöhnt hat, nimmt sie Vieles für Selbstverständlich, was dem Leser erst einmal verborgen bleibt. Erst langsam eröffnen sich dem Leser die Zusmmenhänge und die Rollen der einzelnen himmlischen Wesen und Schicksalszeichner. Dank Harrisons flüssigem Schreibstil, der der Zielgruppe angepasst ist, ohne dabei zu übertreiben, liest man sich trotz aller fragenden Blicke schnell fest. Madison nimmt einen einfach mit und lässt den Leser an ihren Gedanken teilhaben, und bald schon fiebert man mit ihr mit, wenn es darum geht, nicht nur Josh zu retten, sondern auch sich selbst in dem himmlischen Chaos zu finden. Madison Avery ist eine liebenswerte Figur, die trotz ihrer übersinnlichen Fähigkeiten noch jede Menge Identifikationspotenzial mit sich bringt. Ich jedenfalls freue mich schon auf den zweiten Teil, den ich hoffentlich bald in der Bücherei ergattern kann. ©Tintenelfe http://tintenhain.wordpress.com/

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2012 um 13:44

    Cover: Paperback, lilaner Hintergrund mit schwarz-weißer Zeichnung von Madison, Katzen, Fledermäusen und dem Mond. Das Cover passt perfekt zu dem Buch und ich finde es auch ziemlich ansprechend. Es verweist für mich darauf, dass das Buch nicht so ernst oder dramatisch ist, sondern eher locker und lustig. Klappentext: Jeder muss mal. Sterben, meine ich. Das durfte ich am eigenen Leib erfahren, als mich an meinen 17. Geburtstag bei einem ziemlich freakigen Unfall das Zeitliche segnete. Eigentlich war es gar kein Unfall. Sondern eine sorgfältig geplante Vollstreckung, nur ein kurzer Augenblick im Kampf zwischen weißen und schwarzen Engeln, zwischen Himmel und Hölle, freiem Willen und Schicksal. Doch ich habe nicht so endgültig aus meinem Leben ausgecheckt wie die meisten anderen Leute. Dank eines Fehlers sitze ich hier auf der Erde fest. Tot. Inhalt: Madison Avery ist 17, ziemlich merkwürdig und nicht gerade beliebt. Deshalb ist sie froh, als sie von einem halbwegs beliebten Sportler auf den Ball eingeladen wird, jedoch hat sie sich zu früh gefreut, denn sie erfährt, dass Josh sie nur auf Wunsch seines Vaters eingeladen hat. Wutentbrannt stürmt sie mit Seth, einem süßen Typen. Der stellt sich dann aber als nicht ganz so süß heraus, denn er stürzt sich und Madison von einer Klippe. Mit dem Auto. Später erwacht Madison in der Leichenhalle. Sie ist tot, naja, zumindest fast. Denn sie hat Seth, oder Kairos, wie er eigentlich heißt, das Amulet gestohlen und besizt nun einen menschlen Körper, zumindest die Ilusion eines menschlichen Körpers. Von dem Tag an, wird sie in eine Welt voller weißer und schwarzer Engel hineingezogen, die gegen einander kämpfen. Die weißen Engel und der weiße Zeitwächter für den freien Willen, die schwarzen Engel und der schwarze Zeitwächter für das Schicksal. Und Madison ist mittendrin. Trotzdem muss sie nebenbei auch noch die ganz alltäglichen Hürden meistern, wie ihrem vater vorgaukeln, dass sie noch isst und schläft, nicht ganz so sonderbar zu wirken und an ihren Kräften zu arbeiten. Zunächst schein alles gut zu sein, doch dann erkennt ein schwarzer Engel Kairos/Seth Amulett und die Jagd beginnt. Da Kairos nicht direkt an Madison heran kommt, versucht er es über Josh, den Jungen, der Madison das Herz gebrochen hat. Zusammen kämpfen Madison und Josh für... naja... zumindest weder für das Schicksal noch für den freien Willen... Meine Meinung: Madison ist ein sehr interessanter Charakter. Durch ihren flippigen, etwas ounkigen Kleidungsstil eckt sie bei ihren Klassenkameraden an, alle finden sie seltsam und merkwürdig, schon früher wurde sie Mad Madison genannt. Tatsächlich ist Madison aber eine sehr schlaue Person, sie ist aufgeweckt und offen, trotzdem lässt sich nicht leugnen, dass sie ein wenig verrückt ist. Und auf wenn sie ziemlich klug ist, stellt sie viele Dummheiten an und gewohnt sich noch an das Leben als Quasi-Geist. Sie bleibt aber immer entschlossen, fast stoisch, und wenn sie sich ein Ziel in den Kopf gesetzt hat, geht sie darauf zu, egal wovor andere sie warnen. Mir war Madison sehr sympathisch, da sie, obwohl sie ein wenig verrückt ist, nicht unnatürlich oder gestelzt herüber kommt. Sie reagiert immer im Bereich des Möglichen, ist weder herausragend mutig, noch ein feigling und weiß, wann Schluss ist. Sie ist ein typischer Teenager und wirkt eben real. Außerdem ist sie freundlich und hat meistens einen guten Spruch auf den Lippen. Josh ist ein Sportler und zumindest fast beliebt. Doch er ist anders als die anderen Sportler. Zum Beispiel ist er eigentlich ziemlich nett und freundlich. Obwohl er auf Madison nicht gut zu sprechen ist, weil sie auch ihn verletzt hat, hilft er ihr. Auch ist er, als sie ihm von der Welt der Engel und Zeitwächter erzählt, erst ungläubig und ein wenig gemein zu ihr, schließlich glaubt er ihr abewr doch und kommt damit sogar ganz gut zurecht. Er hilft ihr weiter und zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Josh verteidigt Madison sogar vor seinen eigenen Freunden und stößt diese damit ziemlich vor den Kopf, Er ist auch lustig und klug, zumindest macht er nciht so oft Dummheiten wie Madison, doch das ist auch sehr schwierig. Ich mochte Josh, auch wenn er ein wenig zu freundlcih ist für meinen geschmack. Er ist eben der kumpelhafte Typ, auch wenn ich glaube, dass zwischen madison und ihm etwas entstehen wird, was ziemlich Richtung Liebe tendiert. Barnabas ist Madisons Trainer und ein weißer Engel. Er stimmt praktisch für das Team “Freier Wille”. In den ersten 70 Seiten spielt er eine große Rolle, danach ist er eine Weile verschwunden, man erfährt also nicht allzu viel über ihn, wobei ich hoffe, dass sich das noch ändert. Barnabas ist sehr freundlich, aber dauerbesorgt. Nicht nur um madison, sondern um praktisch alles. Er will iegentlich nicht, dass Ausenstehende in die Dinge der Engel hineingezogen werden. Ich mochte Barnabas ziemlich und war traurig, dass er nicht mehr dabei war. Aber im nächsten Teil wird er wohl öfter vorkommen. Chronos, auch Ron genannt, ist der weiße Zeitwächter und praktisch der Extremist im Team “Freier Wille”. Er kommt am Anfang sehr freundlich rüber, dann aber erkennt madison was er wirklich ist. Ich habe ihn am Anfang eher als freundlichen Onkel gesehen, deshalb war ich am Ende sehr überrascht. Kairos, oder wie Madison ihn kennenlernt: Seth, ist der Extremist im Team “Schicksal” und man weiß von Anfang an, dass er der Böse ist, warum er etwas gegen Madison hat, erfährt man erst am Ende. Die Handlung ist durch und durch struckturiert. Es wird an den richtigen Stellen erklärt und aufgeklärt, sodass man nicht alles auf einmal gesagt bekommt. Außerdem hat sie mehrere Wenden, die für mich sehr überraschend kamen und alles noch interessanter gestaltet haben. Das Buch ist lustig, was auch durch verschiedene Szenen verstärkt wird, es bleibt spannend bis zur letzen Seite, aber das Tempo wird am Ende doch ziemlich angezogen. Der Schreibstil ist typisch Kim Harrison: angenehm, locker und leicht. Einfach zu verstehen, aber auch rasant und lustig, für mich immer perfekt. Ich liebe ihren Schreibstil einfach sehr, was auch der Grund für mich war dieses Buch zu kaufen. Fazit: Ein gelungenes Buch, das aber an manchen Charakterausarbeitungen hapert und das ruhig noch 50 Seiten mehr vertragen hätte. Ich mochte es trotzdem und es ist auch ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, deshalb vergebe ich 4 von 5 Bissen.

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Bücherhamster

    Bücherhamster

    08. October 2011 um 12:07

    Madison ist tot. Doch das hindert sie nicht daran, weiterzuleben, oder zumindest so weiterzumachen, als ob sie noch lebt. Dass sie dies überhaupt kann, verdankt sie dem Umstand, dass sie dem schwarzen Todesengel, der das Schwert gegen sie erhob, sein Machtamulett entrissen hat. Nun verbringt sie ihre außerschulische Freizeit mit dem weißen Todesengel Barnabas, der ihr die grundlegenden Dinge beibringen soll. Doch Madison zu unterrichten stellt sich als vergebliche Mühe heraus. Und da ist auch noch ihr verschwundener Körper, den Madison gerne wieder hätte. Kritik „Todgeküsste leben länger“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Kim Harrison. Bisher kannte ich von Kim Harrison nur „Die Bücher der Wahrheit“, die sie unter dem Pseudonym Dawn Cook veröffentlichte. Die Geschichte beginnt zu einer Zeit, in der Madison bereits einige Monate tot ist. Sie starb bei einem Autounfall. Aber nein – eigentlich war das eher eine Vollstreckung, denn da gab es diesen total heißen Typ, mit dem sie kurz zuvor noch rumgeknutscht hat, und sein riesiges Schwert. Zu ihrem großen Pech hatte Barnabas nicht richtig aufgepasst, wie es sein Job gewesen war, sonst wäre der ganze Mist mit ihr gar nicht passiert. Da sie dem Todesengel sein Amulett entrissen hatte, wandelt Madison nun noch immer auf Erden, wenn auch nur mit der Illusion eines Körpers, denn ihr eigener ist ein wenig... verschollen. So „lebt“ sie weiter vor sich hin, geht zur Schule und lässt sich nachmittags von Barnabas in den Todesengel-Angelegenheiten unterrichten. Ohne Erfolg. Die eigentlichen Todesumstände erfährt der Leser erst so nach und nach. Als Madison bei dem Versuch, einem Jugendlichen das Leben zu retten, auf Nakita trifft und diese das Amulett von Kairos erkennt, kommt die Geschichte ins Rollen. Dieser will nämlich sein Amulett zurück, denn es verleiht ihm seine Macht. Tja, Madison möchte auch etwas wieder zurück - ihren Körper, von dem sie inständig hofft, dass er noch nicht vermodert ist. Aber Kairos will nur zu Ende bringen, was ihm beim ersten Versuch nicht vollständig gelungen ist. Und so muss Madison erst mal ihre Seele retten. Dazu bekommt sie einen Schutzengel zugeteilt, den sie kurzerhand Grace nennt. Wie konnte sie auch wissen, dass sie mit der Namensgebung den quirligen, leicht nervigen und singenden Schutzengel an sich bindet? Wie überaus günstig, denn Madison hat viele Aufgaben zu verteilen. Zum Beispiel auf Josh aufzupassen, den sie in den ganzen Schlamassel mit reingezogen hat. Langsam steigt Madison hinter die ganzen Umstände und Hintergründe und entgegen aller Warnungen beginnt sie, Gebrauch von dem Amulett zu machen. Leider habe ich nie ganz verstanden, wie das alles funktionierte mit dem Durchtrennen der Fäden, die sie mit Vergangenheit und Gegenwart verbanden. Kim Harrisons Schreibstil bringt die Geschichte zügig voran und lässt sie leicht und flott lesen. Humor und Sarkasmus kamen nicht zu kurz. Die Figuren sind interessant und bieten einige Überraschungen. Dennoch ist die Geschichte nicht sehr anspruchsvoll, was dem Lesevergnügen aber nicht schadet. Auch das Buch selbst ist recht hübsch gestaltet. Zwar gefällt mir die Zeichnung, die Madison darstellen soll, vorne auf dem Cover nicht, aber der Rest ist gut gelungen. Die einzelnen Kapitel werden mit einer kleinen schwarzen Katze eingeleitet. In dem Zusammenhang frage ich mich allerdings gerade, ob es Zufall ist, dass es genau 13 Kapitel gibt. Natürlich werde ich mir bald den zweiten Teil der Madison-Avery-Reihe holen, denn es interessiert mich sehr, wie es weitergeht.

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    19. June 2011 um 13:42

    Madison stirbt an ihrem 17. Geburtstag bei einem Autounfall. Dieser war aber kein gewöhnlicher Unfall, sondern eher eine Vollstreckung. Madisons Schutzengel hatte geschlafen und nun war sie durch einen dummen Zufall tot. Trotzdem ist sie noch auf der Erde gefangen, da sie ihrem Mörder (einem schwarzen Engel), das Amulett gestohlen hatte, welches ihr nun die Illusion eines Körpers verleiht. So ist sie für ihre Mitmenschen weiterhin das Mädchen mit den lila Haarspitzen, während sie aber eigentlich tot ist und trotzdem fürchten muss, dass die schwarzen Engel sie erneut töten - und zwar dieses Mal endgültig. „Totgeküsste leben länger“ ist der Auftakt zur neuen Madison-Avery-Reihe von Kim Harrison. Die Kurzbeschreibung fand ich sehr interessant, da sie von einer neuen, originellen Idee dominiert wird. Der Leser wird sofort in des Geschehen hineingeworfen und bekommt erst nach und nach mit, was es mit Barnabas auf sich hat, wie Madisons Leben zurzeit aussieht und wie sie zu dem geworden ist, was sie aktuell ist. Normalerweise habe ich mit solch einer Schreibweise kein Problem, aber bei diesem Roman bin ich einfach nicht gut in die Geschichte gekommen. Madisons Unfall ist bereits einige Monate her. Somit hat sie sich schon an ihr neues, ungewöhnliches Leben gewöhnt und weiß viel mehr, als dem Leser am Anfang geboten wird. Ich habe mich oft wie Josh gefühlt. Er ist ein Freund von Madison und sie traut ihm nach einer Weile ihre ganze Geschichte an. Diese verwirrt Josh ziemlich lange und genauso ging es mir auch. Dieses hat mein Lesevergnügen leider ziemlich getrübt. Jetzt, wo ich den gesamten Roman gelesen habe, finde ich die Idee immer noch originell, aber die Art der Umsetzung leider nicht allzu gut gelungen. Das hätte man meiner Meinung nach geschickter angehen können. "Jeder muss mal. Sterben, meine ich." (Seite 5) Neben der interessanten Idee hat Kim Harrison auch ein paar liebenswerte Charaktere erschaffen. Madison, die ein Außenseiter in der Schule ist, aber durch ihre witzige und sarkastische Art und Weise überzeugen kann, Josh, der eigentlich ein ganz Lieber ist und für Madison da sein will oder auch Grace, ein kleiner Schutzengel, die ihre bissigen Kommentare immer in Reimform abgibt. Der Roman wird in einer jugendlichen Sprache präsentiert und passt sich damit der Zielgruppe an, allerdings wirkt dieser manchmal etwas zu sehr gewollt und übertrieben. "Ich heiße Madison Avery und ich sage euch, es gibt da draußen mehr, als ihr sehen, hören oder fühlen könnt. Ich weiß es, weil ich es sehe, höre, fühle und lebe." (Seite 5) Die Covergestaltung gefällt mir gut, besonders die gewählten Schriftarten sehen toll aus. Die Kapitel haben alle eine kleine Zeichnung zu Beginn und als Klappenbroschur macht das Buch schon etwas her. Es gibt sicherlich genügend Leser, die die Umsetzung des Romans toll finden oder sich von ihr nicht abschrecken lassen, deshalb sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen, da die Idee dahinter auf jeden Fall überzeugen kann. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Band 2 schöner zu lesen ist, da der Charakter Madison nun bereits bekannt ist und der Leser bereits ein größeres Grundverständnis besitzt. Die Fortsetzung heißt "Madison Avery. Der Tod trägt Turnschuhe" und ist im Januar 2011 erschienen. Die Covers passen hervorragend zusammen und inhaltlich knüpft die Fortsetzung direkt an das Ende des ersten Bandes an. Fazit: Der Auftakt der Serie konnte mich leider -trotz origineller Idee- nicht überzeugen. Broschiert: 293 Seiten Verlag: Loewe Verlag (15. Juni 2010) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3785571415 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    thursdaynext

    thursdaynext

    14. March 2011 um 16:45

    Als fanatische Leserin der mittlerweile achtbändigen Kim Harrison Serie : Blutspur / -Eid / -Spiel um die umwerfende Hexe Rachel Morgan und ihre wortwitzigen Mitstreiter war ich sehr betrübt mich durch dieses Buch derart hindurchgeödet zu haben. Sprachlich und inhaltlich war es für mich ein völliger Fehlkauf. Die unterentwickelten Charaktere verbesserten das sehr eingeschränkte, Harrison ungewohnte, Lesemissvergnügen ebenfalls nicht. Aber : Meine 16 jährige Nichte, bei welcher es aus diesen Gründen landete, rief mich empört an um mir mitzuteilen das sie nun gezwungen sei ihr Taschengeld zu opfern um sich Band 2 zu kaufen, da das Buch so cool und und spannend wäre..... Dafür und weil Band neun der Blutserie demnächst erscheint gibt es den zweiten Stern.

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2011 um 12:31

    Madison ist in einer Aussenseiterposition. Sie ist die Neue in der Schule und hat keine Lust sich anzupassen nur um Freunde zu finden. Sie trägt Emo-Klamotten und hat lila gefärbte Haarspitzen. Ihre Lage ist schon schwierig genug, doch erschwerend kommt für sie die Tatsache hinzu, dass sie tot ist, aber sie auch weiterhin zwischen den Lebenden zurecht kommen muss, ohne aufzufallen. Die Autorin hat es geschafft interessante Charaktere zu entwerfen, die man so schnell nicht wieder vergisst. Besonders gut gefallen hat mir Grace, der stets reimende und etwas nervige Schutzengel, aber auch Nakita, Barnabas und Josh passen gut zu Madison und der Geschichte. Das Cover ist sehr schön gestaltet und macht neugierig auf den Inhalt. Das Buch ist der Auftakt für eine neue Serie. Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch für Mädchen, die auf Fantasy und Individualität stehen.

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    laurana

    laurana

    09. February 2011 um 19:07

    hier und da hatte ich den eindruck, etwas verpasst zu haben, als wenn es ein folgeband wäre- aber im ganzen eine witzige und gut gemachte teeniegeschichte mit einigen überraschungen

  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    06. February 2011 um 14:44

    Madison Avery, 17, kann ihr Pech kaum fassen: Da knutscht sie einmal mit einem schnuckeligen Typen und dann entpuppt der sich als Zeitwächter, der in Wirklichkeit älter als ein Dinosaurier ist. Obendrein bringt Methusalem sie auch noch um die Ecke, allerdings so dilettantisch, dass Madison immer noch auf der Erde wandelt, anstatt in Ruhe die Radieschen von unten zu betrachten. Schuld an dem ganzen Schlamassel ist der Engel Barnabas, der eigentlich auf sie hätte aufpassen sollen. Doch nicht nur dass Madison jetzt praktisch tot ist. Dem hinterlistigen Zeitwächter hat sie nämlich sein mächtiges Amulett entwendet. Und genau das will er jetzt zurück. Er hetzt sogar seine Horden auf Madison’s Mitschüler Josh. Gemeinsam mit dem Schutzengelchen Grace versucht sie zum einem Josh’s Leben zu schützen, zum anderen den Zeitwächter endlich loszuwerden. In einem Kampf zwischen weißen und schwarzen Engeln, freiem Willen und Schicksal muss sich Madison nicht nur einer mächtigen Gefahr stellen, sondern sich auch klar darüber werden, wem sie überhaupt noch vertrauen kann… „Totgeküsste leben länger“ ist der erste Band der Madison-Avery-Reihe von Kim Harrison. Gleich zu Beginn wird man mitten in die Geschichte hineingeworfen, trifft auf Barnabas und Madison im Rahmen einer Wie-rette-ich-Menschen-Mission. Der Hintergrund zu Madison’s Schicksal wird es nach und nach geliefert, was allerdings dem Verständnis der Handlung keinesfalls schadet. Passend zur eigentlichen Zielgruppe des Buches (ca. 12-jährige) ist der Schreibstil jugendlich frisch. Schachtelsätze und komplizierte Formulierung werden vermieden. Genauso legt Hauptperson Madison ein sehr peppiges Vokabular an den Tag, Ausdrücke wie „Heilige Makrele“ und ähnliches sind keine Seltenheit. Für den Humor ist also gesorgt, ganz besonders auch durch Schutzengelchen Grace, das stets mit wunderlichen Reimen und Scherzen von sich reden macht, und dem Leser doch ab und an ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Allerdings erschien mir das Ganze ab und an zu erzwungen, zu gewollt. So können sowohl Madison’s Ausdrücke, als auch Grace’ Reime mit der Zeit doch etwas nerven. Und obwohl es einige Zeit braucht sich mit den Charakteren zu identifizieren, sind sie doch alle eigentlich recht liebenswert. Kurz, die Geschichte hat Potential, und ganz besonders innerhalb der letzten 100 Seiten kommt einiges an Schwung und eine unerwartete Wendung ins Spiel, die einen neugierig machen auf die Fortsetzung. „Totgeküsste leben länger“ ist humorvoll, frisch, übernatürlich und ein solider Auftakt für diese Buchreihe.

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    21. January 2011 um 18:08

    "Jeder muss mal. Sterben, meine ich." Madison Avery erlebt den schlimmsten Geburtstag aller Zeiten. Als sie siebzehn Jahre alt wird, muss sie entdecken, dass der attraktive Josh nur mit ihr zum Schulball ging, weil ihre Väter miteinander befreundet sind. Wütend darüber lässt sie Josh sitzen und verbringt stattdessen den Abend mit dem überirdisch schönen Seth, doch das erweist sich als schwerwiegender Fehler, der Madison das Leben kostet. Entgegen aller Logik ist sie nicht tot, da es ihr gelang, Seth ein Amulett abzuringen, welches sie am Leben erhält. Doch Seth setzt nun alles daran, um dieses Amulett wiederzubekommen... Kim Harrison, vorallem bekannt durch ihre Rachel Morgan - Serie, hat mit "Totgeküsste leben länger" ihren ersten Jugendroman auf den Markt gebracht. Dieser kann mit einer originellen Idee begeistern, die so noch nicht in einem Buch veröffentlich wurde. Ihre Charaktere, allem voran die etwas durchgeknallte Madison Avery, sind glaubwürdig und sympathisch und wurden mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Die zwei Todesengel Barnabas und Nakita wurden dagegen eher angerißen und bekamen erst gegen Ende des Buches mehr Tiefgang. Anfangs hatte ich allerdings Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, was vorallem an der Jugendsprache lag, die in meinen Augen zu gewollt wirkte. Doch zum Glück hat die Autorin diesen Stil schon nach wenigen Seiten wieder aufgegeben und nichts stand mehr dem Lesevergnügen im Weg. Trotz allem kann ich "Totgeküsste leben länger" nur drei Sterne geben. Zwar fand ich es gut, aber irgendwie konnte es mich nicht vom Hocker reißen. Den zweiten Teil werde ich mir auf alle Fälle zulegen, da ich das Gefühl habe, dass dieser um Längen besser als der erste sein wird, da Harrison nun dem Leser alle Grundlagen präsentiert hat.

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  • Frage zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    snoopy

    snoopy

    wann hast du das schreiben (also geschichten schreiben) gelernt???

    • 2
  • Frage zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    sheryl

    sheryl

    wie kommst du auf solch gute ideeen???

    • 3
  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    10. December 2010 um 11:19

    Das Leben könnte so schön sein für Madison Avery – gerade ist sie zu ihrem Vater gezogen, ist 17 geworden, hat mit einem süßen Typen rumgeknutscht – der sich dummerweise als uralter Zeitwächter entpuppt und sie umgebracht hat. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag! Jetzt ist sie tot – mausetot – aber durch einen blöden Fehler immer noch hier auf Erden. Der Fehler heißt Barnabas und ist eigentlich ihr Schutzengel – und sollte auf sie aufpassen, hat jedoch kläglich versagt. Wie gut, dass sie dem Zeitwächter noch sein Amulett klauen konnte. Mit der Illusion eines Körpers sitzt Madison also nun fest, muss sich mit ihrem zwar hübschen, aber nicht sehr kompetenten Schutzengel arrangieren und irgendwie versuchen, ihren Körper wiederzubekommen – und dabei den Todesengeln ausweichen, die es auf ihre Seele und das gestohlene Amulett abgesehen haben. Tot zu sein bringt ganz schön viele Probleme mit sich… Totgeküsste leben länger ist der erste Band der neuen Reihe um Madison Avery. Mit einer Protagonistin, die – vorsichtig gesagt – ein wenig anders ist. Ihre Haare sind lila gefärbt, ihre Kleidung punkig angehaucht und ihr Vorstrafenregister – nun ja, reden wir nicht darüber. Eine richtige Göre eben. Frech und vorlaut – zum gern haben. Sie lässt sich eben nicht einfach was sagen – auch nicht von einem Schutzengel. Läuft auch nicht schreiend vor irgendwelchen schwarzen Gestalten weg, sondern packt zu. Stellt sich der Gefahr. Madison Avery ist ein Vorbild für alle Mädchen, die sich nicht anpassen wollen, die ihren eigenen Stil haben – und trotzdem ans Ziel kommen. Kim Harrison schreibt spannend und mit viel Humor, immer mit einem kleinen Augenzwinkern auf das Fantasy-Genre. Denn bei ihr sind Schutzengel und Zeitwächter nicht die überirdisch perfekten Wesen – auch sie treten in Fettnäpfchen, was zu urkomischen Situationen führt. Und die Protagonistin – die übrigens fröhlich-frech aus ihrer Sicht erzählt, ist auch keine Schönheit, kein liebes Mädchen – und eben auch keine graue Maus – sondern eine durchgeknallte Außenseiterin. Es geht rasant und geschickt an allen Klischees vorbei – mich als Leser im Schlepptau. Und jetzt schon voller Vorfreude auf Band 2.

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  • Rezension zu "Totgeküsste leben länger" von Kim Harrison

    Madison Avery - Totgeküsste leben länger
    Charlousie

    Charlousie

    29. October 2010 um 17:13

    Inhalt: Der Roman „Madison Avery- totgeküsste leben länger“ von Kim Harrison handelt von Madison, die zwar tot, aber noch auf der Erde gefangen ist und versucht ihren Platz auf der Welt zu finden. Beschützt durch den Engel Barnabas möchte sie nichts anderes, als ihren Körper wiederfinden, denn sie verweilt als Tote nur noch unter den Lebenden, weil sie ihrem Mörder, einem schwarzen Todesengel sein Amulett klauen konnte, welches sie noch auf der Erde hält. Doch anstatt sich überhaupt auf die Suche nach ihrem Körper machen zu können, ziehen sich die Kreise des Bösen immer enger um sie, denn ihr Mörder Kairos ruht nicht. Er will auch noch ihre Seele vernichten und sein Amulett wiederhaben. Deswegen schickt er Nakita und als Barnabas mit seinem Boss unterwegs ist, muss Madison alleine sehen, wie sie ihre Seele rettet. Das alleine wäre nicht das große Problem. Das Dilemma folgt erst, als unschuldige Bekannte ihrer Schule mit hineingezogen werden, wie etwa Josh. Jetzt muss sie ihn, ihren Schutzengel, den sie Grace gennant hat und sich irgendwie retten. Als sich die Konfrontation zwischen Madison und Kairos nicht länger abwenden lässt, steht sie ihm schutzlos gegenüber, doch ist sie wirklich so machtlos, so wie sie glaubt? Das Blatt wendet sich, als sie in letzter Sekunde ihre Kräfte mobilisieren kann und mit einem Mal sind die Bösen die Guten und die Guten die Bösen. Ganz klar, man hat Madison angelogen und sie muss es nun ausbaden, aber wie? Meine Meinung: Kim Harrisons Fantasy-Roman rund um Engel, die Zeit, lebende Tote und Co. hat mit sehr gut gefallen. Die Geschichte ist zwar recht einfach gestrickt und keine anspruchsvolle Lektüre, doch ein lohnenswertes Buch für „zwischendurch“ ist es allemal. Madison ist ein herrlich erfrischender Charakter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sich stark von ihren Mitmenschen abhebt. Beispielsweise sind die spitzen ihrer Haare lila gefärbt, was sehr gut zum Aussehen des Covers passt, das ebenfalls lilafarben ist. „Madison Avery – totgeküsste leben länger“ ist ein Roman verfasst in einem augenzwinkernden Sprachstil, der einem ab und zu schmunzeln lässt und die temporeiche Handlung versüßt. Normalerweise ist Madisons Geschichte hoch tragisch, denn sie ist tot, kann aber nicht von der Erde gehen, hat keinen richtigen Platz und weiß nicht wohin mit sich. Hunger und Schmerz sollte sie nicht empfinden, tut es aber dennoch. Aber diese ganzen Tatsachen kann man gar nicht auf eine tragische Art und Weise ernst nehmen, denn das alles soll mit Witz genommen werden. Gerade so, wie wir in unserem Leben nicht so verbissen reagieren und denken sollen, sondern auch einmal entspannter, lockerer und witziger. Denn dann betrachtet man die Situationen gleich aus einer ganz anderen, bunteren Perspektive heraus. Genau das tut Madison, weswegen sie so zäh ist und sich weigert ihres dem Totgeweihten Schicksal anzunehmen. Der Roman ist lustig, die Handlung, schlüssig und die Motive der einzelnen Parteien sind logisch. Ursprünglich nahm ich genau das an, was Kim Harrison den LeserInnen gezeigt hat, mit der offensichtlichen Fährte, die sie legte. Die einen wollen das Gute für die Menschen und die anderen das Böse, doch so einfach ist das nicht immer. Das erfährt man hier aber erst im Nachhinein, wodurch man so etwas wie einen kleinen „Flash back“ erlebt. Denn aus Schwarz und Weiß wird Grau, aus welchem sich wiederum die Farben völlig neu mischen und die Verhältnisse neu geklärt werden. Das war ein raffinierter Trick, auf den ich prompt hereingefallen bin, den ich aber richtig abwechslungsreich und toll fand. Dadurch sieht man, dass die Handlung Überraschungen zu bieten hat, ein rasantes Tempo vorlegt und den LeserInnen eine mit Humor versüßte Geschichte bietet. Mein Fazit: Insgesamt empfehle ich Kim Harrisons Roman sehr gerne weiter, denn so manche/r Leser/in wird ihren/seinen Spaß darin finden und etwas Neues entdecken, dass den anderen verborgen geblieben ist. Madison führt durch ihre Lebensgeschichte aus der Ich-Perspektive, die sie interessant, abwechslungsreich, spannend und so einmalig erzählt, wie nur eine ausgefallene Madison es tun könnte. Viel Anspruch erfordert dieser Roman zwar nicht, doch das macht ihn nicht schlechter, sondern für anstrengende Phasen, in denen man seichtere, aufmunternde Literatur sucht, geradewegs perfekt. Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil mir erstens die Zeichnung von Madison auf dem Cover gar nicht zusagt und mich vor einem Kauf zurückschrecken lassen würde und es zweitens eine Geschichte für „zwischendurch“ ist. Viel Spaß beim Lesen, wer weiß, an welchen Stellen ihr eure Lacher lasst? Mein herzlicher Dank gilt dem Loewe-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

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