Kim Hood

 4.5 Sterne bei 35 Bewertungen

Alle Bücher von Kim Hood

Kim HoodDas Schweigen in meinem Kopf
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Schweigen in meinem Kopf
Das Schweigen in meinem Kopf
 (35)
Erschienen am 14.07.2014
Kim HoodFinding a Voice
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Finding a Voice
Finding a Voice
 (0)
Erschienen am 11.08.2014

Neue Rezensionen zu Kim Hood

Neu
L

Rezension zu "Das Schweigen in meinem Kopf" von Kim Hood

...bin begeistert...
Lesebegeistertevor 9 Monaten

Die Geschichte eines Mädchens, die es echt nicht leicht hat. Ihre Mutter hat psychische Probleme und deshalb ich es auch schwer Freunde zu finde, da ja jeder weiß was mit der Mutter ist. Um den anderen Mitschülern zu entkommen, meldet sich Jo freiwillig für ein Betreuungsprojekt an. Sie soll auf einen Jungen namens Chris „aufpassen“. Doch Christ kann nicht sprechen, nicht gehen und hat Muskelkrämpfe oder epileptische Anfälle. Die Zeit im Sonderpädagogik Trakt wird immer wichtiger für Jo und sie genießt sie Zeit mit Chris sehr. Hier kann sie alles erzählen und endlich hört ihr jemand zu. Jo schafft es sogar, mit Chris zu kommunizieren! Das Leben der Beiden ändert sich dadurch schlagartig. Spannend, einfühlsam und sensibel. Ein tolles Jungendbuch ideale Klassenlektüre oder für Bibliotheken.  Ideale Filmvorlage!!

Kommentieren0
1
Teilen
j125s avatar

Rezension zu "Das Schweigen in meinem Kopf" von Kim Hood

Klasse Buch nicht nur für junge Leser
j125vor einem Jahr

Inhalt:
Die 13-jährige Jo hat mit so manchen Problemen zu kämpfen. Ihre Mutter hat psychische Probleme, wodurch Jo sehr einsam und isoliert ist, weil die Mitschüler sie meiden. In der Schule lernt sie den fünfzehnjährigen Chris kennen, der an Zerebralparese leidet. Er sitzt im Rollstuhl, hat Muskelkrämpfe und braucht bei vielen Dingen Hilfe. In ihm hat Jo endlich jemanden gefunden mit dem sie reden kann, auch wenn es so scheint, als könnte Chris nicht mit ihr kommunizieren oder auch nur verstehen was sie sagt. Aber vielleicht bekommt er doch mehr mit, als man denkt? Und wer hilft am Ende eigentlich wem? Jo Chris, oder vielleicht ist es doch eher Chris, der Jo hilft?

Meine Meinung:
Ich hatte zu Beginn ein bisschen Sorge, dass ich der Zielgruppe des Buches entwachsen bin. Jo ist immerhin erst 13 Jahre alt und damit deutlich jünger als ich. Ich dachte, dass sie mir vielleicht zu kindlich ist und ich ihre Handlungsweisen nicht verstehen kann. Letztendlich waren meine Sorgen vollkommen unbegründet. Über weite Teile merkt man Jo ihr Alter nicht an, wenn man mal davon absieht, dass in der ganzen Geschichte keine romantischen Gefühle auftauchen. Das ist in Jugendbüchern ja doch eher selten und deutet daher auf junge Protagonisten.

Erst gegen Ende tut Jo Dinge, über die sie überhaupt nicht nachgedacht hat. Sie bemerkt ein Problem und geht dieses Problem an, ohne zwei Schritte voraus zu denken. Ein älterer Protagonist würde hier vielleicht weitreichendere Konsequenzen bedenken können als Jo. Das war aber überhaupt kein Problem, denn obwohl man als Leser weiß das Jos Idee nicht durchdacht ist und sie etwas vollkommen missverstanden hat, kann man sie verstehen. Für mich war ihr Handeln nachvollziehbar und ich habe mich nie gefragt, warum sie jetzt diesen Blödsinn macht.

Jo hat einen sehr wichtigen Charakterzug, den die Autorin in ihrem Nachwort nochmal aufgreift. Sie setzt nichts stillschweigend voraus. Jeder sagt zu ihr, dass Chris sie nicht verstehen kann. Dass er geistig zurückgeblieben ist. Sicher, am Anfang geht sie auch davon aus, aber dann spürt sie, dass Chris viel mehr mitbekommt, als es den Anschein hat. Und dann bemüht sie sich Chris zu verstehen, seine Wünsche zu respektieren, auch wenn das anfangs gar nicht leicht ist, da Chris nicht auf herkömmliche Art und Weise kommunizieren kann. Immer wieder sagt sie zu Chris: „Ich höre dich.“

„Es ist ja nicht so, dass jemand, der nicht superintelligent ist oder sich vielleicht nicht mit Worten ausdrücken kann, nicht in der Lage wäre, einen wissen zu lassen, wie er sich fühlt. Man muss nur zuhören, richtig hinhören.“ (S. 159 Ebook)

Ich könnte noch so viel mehr über Jo und ihre Familie schreiben. Oder über ihre Beziehung zu Chris. Aber ihr solltet Jo selbst kennen lernen. Sicher, die Geschichte ist an der ein oder anderen Stelle vielleicht etwas idealistisch. Es fügt sich alles zusammen und jedem ist am Ende geholfen. Aber ich finde das geht in Ordnung, weil Jo und Chris das verdient haben.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte. Man merkt, dass die Geschichte für jüngere Leser geschrieben ist. Die Protagonistin ist erst 13 Jahre alt und es ist besonders am Ende sehr idealistisch und happy. Aber das heißt nicht, dass man nicht trotzdem Gefallen an dem Buch finden kann. Man darf es eben nur nicht wie einen Roman für (junge) Erwachsene lesen. Ich empfehle das Buch jedem, der sich darauf einlassen kann, jedem, der Geschichte über besondere Charaktere sucht.

Kommentieren0
0
Teilen
romanasylvias avatar

Rezension zu "Das Schweigen in meinem Kopf" von Kim Hood

Tolles Buch
romanasylviavor 3 Jahren

Tolles Buch, nicht nur für Jugendliche geeignet :-)) Sehr empfehlenswert :-)

Kommentieren0
221
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 58 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks