Kim Hood Das Schweigen in meinem Kopf

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Inhaltsangabe zu „Das Schweigen in meinem Kopf“ von Kim Hood

Jo hat es nicht leicht: Sie ist allein mit ihrer psychisch kranken Mutter und auch in der Schule findet sie keinen Anschluss. Um den ständigen Hänseleien und dem Alleinsein zu entgehen, lässt sie sich auf ein Sozialprojekt ein: Freiwillig verbringt sie jede freie Stunde damit, dem 15-jährigen schwerbehinderten Chris Gesellschaft zu leisten. Und es ist komisch, aber gerade bei ihm kann sie sich öffnen, ihm von ihrem Kummer erzählen. Chris, der sonst auf wenig reagiert, scheint sie zu verstehen und ganz langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den ungleichen Jugendlichen, die beide verändert und ihnen eine ganz neue Zukunft schenkt.

So einfühlsam und so spannend. Super!

— DaniRoe

Tolles Buch, nicht nur für Jugendliche geeignet :-))

— romanasylvia

Fantastisch, ein wunderschönes Buch

— Liberace

Habe es an einem Tag "durchgefressen". Es geht um Freundschaft, Ängste, Außenseiter-sein u. darum, nichts selbstverständlich vorauszusetzen

— Elchdame

Absolut tolles, informatives Jugendbuch mit leiser Sozialkritik

— Kartoffelschaf

Mein absolutes Lieblingsbuch.

— monigirl27

Es war schön, aber nicht großartig. Die Protagonistin ist eben noch sehr jung... Außerdem hätte ein Problem genügt - zu viel des Guten.

— Librera

Sehr gutes Buch das mich sofort mitgerissen hat und das man unbedingt lesen sollte!

— Sophiiie

Ein wundervolles Buch! Nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene empfehlenswert.

— taddy92

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  • Klasse Buch nicht nur für junge Leser

    Das Schweigen in meinem Kopf

    j125

    09. October 2017 um 16:00

    Inhalt:Die 13-jährige Jo hat mit so manchen Problemen zu kämpfen. Ihre Mutter hat psychische Probleme, wodurch Jo sehr einsam und isoliert ist, weil die Mitschüler sie meiden. In der Schule lernt sie den fünfzehnjährigen Chris kennen, der an Zerebralparese leidet. Er sitzt im Rollstuhl, hat Muskelkrämpfe und braucht bei vielen Dingen Hilfe. In ihm hat Jo endlich jemanden gefunden mit dem sie reden kann, auch wenn es so scheint, als könnte Chris nicht mit ihr kommunizieren oder auch nur verstehen was sie sagt. Aber vielleicht bekommt er doch mehr mit, als man denkt? Und wer hilft am Ende eigentlich wem? Jo Chris, oder vielleicht ist es doch eher Chris, der Jo hilft?Meine Meinung:Ich hatte zu Beginn ein bisschen Sorge, dass ich der Zielgruppe des Buches entwachsen bin. Jo ist immerhin erst 13 Jahre alt und damit deutlich jünger als ich. Ich dachte, dass sie mir vielleicht zu kindlich ist und ich ihre Handlungsweisen nicht verstehen kann. Letztendlich waren meine Sorgen vollkommen unbegründet. Über weite Teile merkt man Jo ihr Alter nicht an, wenn man mal davon absieht, dass in der ganzen Geschichte keine romantischen Gefühle auftauchen. Das ist in Jugendbüchern ja doch eher selten und deutet daher auf junge Protagonisten. Erst gegen Ende tut Jo Dinge, über die sie überhaupt nicht nachgedacht hat. Sie bemerkt ein Problem und geht dieses Problem an, ohne zwei Schritte voraus zu denken. Ein älterer Protagonist würde hier vielleicht weitreichendere Konsequenzen bedenken können als Jo. Das war aber überhaupt kein Problem, denn obwohl man als Leser weiß das Jos Idee nicht durchdacht ist und sie etwas vollkommen missverstanden hat, kann man sie verstehen. Für mich war ihr Handeln nachvollziehbar und ich habe mich nie gefragt, warum sie jetzt diesen Blödsinn macht. Jo hat einen sehr wichtigen Charakterzug, den die Autorin in ihrem Nachwort nochmal aufgreift. Sie setzt nichts stillschweigend voraus. Jeder sagt zu ihr, dass Chris sie nicht verstehen kann. Dass er geistig zurückgeblieben ist. Sicher, am Anfang geht sie auch davon aus, aber dann spürt sie, dass Chris viel mehr mitbekommt, als es den Anschein hat. Und dann bemüht sie sich Chris zu verstehen, seine Wünsche zu respektieren, auch wenn das anfangs gar nicht leicht ist, da Chris nicht auf herkömmliche Art und Weise kommunizieren kann. Immer wieder sagt sie zu Chris: „Ich höre dich.“„Es ist ja nicht so, dass jemand, der nicht superintelligent ist oder sich vielleicht nicht mit Worten ausdrücken kann, nicht in der Lage wäre, einen wissen zu lassen, wie er sich fühlt. Man muss nur zuhören, richtig hinhören.“ (S. 159 Ebook)Ich könnte noch so viel mehr über Jo und ihre Familie schreiben. Oder über ihre Beziehung zu Chris. Aber ihr solltet Jo selbst kennen lernen. Sicher, die Geschichte ist an der ein oder anderen Stelle vielleicht etwas idealistisch. Es fügt sich alles zusammen und jedem ist am Ende geholfen. Aber ich finde das geht in Ordnung, weil Jo und Chris das verdient haben. Fazit:Eine wundervolle Geschichte. Man merkt, dass die Geschichte für jüngere Leser geschrieben ist. Die Protagonistin ist erst 13 Jahre alt und es ist besonders am Ende sehr idealistisch und happy. Aber das heißt nicht, dass man nicht trotzdem Gefallen an dem Buch finden kann. Man darf es eben nur nicht wie einen Roman für (junge) Erwachsene lesen. Ich empfehle das Buch jedem, der sich darauf einlassen kann, jedem, der Geschichte über besondere Charaktere sucht.

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  • Tolles Buch

    Das Schweigen in meinem Kopf

    romanasylvia

    28. June 2015 um 09:21

    Tolles Buch, nicht nur für Jugendliche geeignet :-)) Sehr empfehlenswert :-)

  • Jugendbuch mit leider Sozialkritik

    Das Schweigen in meinem Kopf

    Kartoffelschaf

    08. March 2015 um 11:41

    "Das Schweigen in meinem Kopf" ist eins dieser Jugendbücher mit besonderer Massage.  In diesem Falle wird mit Vorurteilen und Ängsten Menschen mit Handicap gegenüber aufgeräumt. Die Autorin zeigt auf, wie es "Randgruppen" - Jugendlichen mit schwierigen häuslichen Verhältnissen oder eben Behinderungen ergeht, wie schnell Missverständnisse entstehen, wie schnell Vorurteile zu Mobbing führen und was passiert, wenn sich junge Menschen alleine und überfordert fühlen, da ihnen die erwachsene Bezugsperson fehlt. Oder aber da sie - wie im Fall der Protagonistin - die Verantwortung für ihre Eltern (in diesem Fall ihre Mutter) übernehmen, obwohl es doch umgekehrt sein sollte. Kinder, die aufgrund welcher Begebenheiten auch immer viel zu schnell erwachsen werden müssen, tragen dieses Buch. Ebenso solche Jugendlichen, die ob ihres Handicaps völlig falsch verstanden werden oder aber gar nicht die Möglichkeit haben, sich in irgendeiner Art und Weise auszudrücken, da niemand sich wirklich die Zeit nimmt, zuzuhören. Die Rede ist von einer Welt, in der es wenig Zeit gibt. Vieles muss schnell, schnell erledigt werden. Auch hier bleibt das Zwischenmenschliche auf der Strecke. Ein absolut tolles, einfühlsam geschriebenes Buch mit leiser Sozialkritik und mahnend erhobenem Zeigefinger der Autorin. Stellt Vorurteile ab! Nehmt euch Zeit für euch und für andere! Versucht, andere besser zu verstehen! Denkt euch in die Situationen anderer hinein! Seid hilfsbereit und nicht intolerant!  Ich bin beeindruckt - die Welt braucht mehr solcher Jugendbücher!

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  • ein High-Light

    Das Schweigen in meinem Kopf

    abuelita

    18. November 2014 um 20:06

    Jo hat es nicht leicht: Sie ist allein mit ihrer psychisch kranken Mutter und auch in der Schule findet sie keinen Anschluss. Um den ständigen Hänseleien und dem Alleinsein zu entgehen, lässt sie sich auf ein Sozialprojekt ein: Freiwillig verbringt sie jede freie Stunde damit, dem 15-jährigen schwerbehinderten Chris Gesellschaft zu leisten. Und es ist komisch, aber gerade bei ihm kann sie sich öffnen, ihm von ihrem Kummer erzählen. Chris, der sonst auf wenig reagiert, scheint sie zu verstehen und ganz langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den ungleichen Jugendlichen…… Mich hat dieses Buch wirklich überrascht. Die Entwicklung, die die Personen hier durchmachen, ist schön geschildert, eindrucksvoll, nachvollziehbar. Auf der einen Seite ist Jo stark, muss und will es einfach sein, für ihre Mutter, dann auch für Chris. SIE und nur sie kann es richten…was lädt sich da ein junges Mädchen alles auf ! Zu viel – das muss auch sie schmerzlich merken. Diese sich entwickelnde Freundschaft zwischen dem schwerstbehinderten Chris, der sich ja verbal nicht verständigen kann und Jo - - wie sie sich dann doch „unterhalten“ können und was daraus wird….das kann man nicht beschreiben - darin muss man eintauchen, mitfühlen, mit leben…...

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  • Rezession "Das Schweigen in meinem Kopf" von Kim Hood

    Das Schweigen in meinem Kopf

    secretworldofbooks

    29. September 2014 um 14:43

    Jo beginnt ihr neues Schuljahr mit Ängsten, sie hofft das ihr Geheimnis nicht aufgedeckt wird. Sie hat Angst, wie in der alten Schule ausgegrenzt und gehänselt zu werden. Dort war sie nämlich die Zielscheibe des Spottes. Sie hofft vielleicht endlich eine Freundin zu finden, die nichts über ihre Mutter weiß. Diese ist psychisch krank und Jo pflegt sie zu Hause. Reicht ihr die Tabletten, geht einkaufen und kocht. Jo ist panisch darum bemüht ,kein Stress aufkommen zu lassen. Bloß nicht die Kontrolle verlieren. Denn das ist Gift für ihre Mutter ,die dann wieder ihre Anfälle bekommt. Alles was unplanmäßig geschieht bringt ihre Mutter in einen Konflikt. Sie nimmt an, nichts zu können und bildet sich ein ,eine unfähige Mutter zu sein.Dies geht sogar bis zu Suizidversuche. Als Jo sich ein einziges Mal mit einer Freundin gleich nach der Schule verabredet und nicht wie gewohnt nach Hause kommt, tritt so ein Fall ein. Mitten in der Nacht muss Jo den psychologischen Notruf wählen und ihre Mutter kommt erneut in die Klinik. Als Folge darauf muss Jo sich mit der Schulsozialarbeiterin einmal in der Woche treffen. Diese vermittelt Jo in den Sondertrakt der Schule,wo Kinder mit Handicap unterrichtet werden. Jo wird Chris vorgestellt,einen Jungen im Rollstuhl. Sie soll sich in der großen Pause um ihn kümmern. Nachdem sie ihre Scheu abgelegt hatte,freut sich Jo auch täglich auf diese Treffen. Sie kann Chris alles erzählen und kommt sich von ihn mehr verstanden vor, als von allen Anderen. Mit der Zeit wünscht sie sich ,Chris könnte sich mit ihr unterhalten. Leider ist dies durch die Behinderung nicht möglich und so testen Beide verschiedene Systeme zum kommunizieren aus. Als Jo von einer Tagung über Kommunikationstechnologie liest, will sie unbedingt dorthin. Sie spricht mit ihren Lehrern über diese Möglichkeit.Doch diese klären Jo auf, das kein Geld für solch eine Technik da wäre. Enttäuscht und wütend über ihre Hilflosigkeit fasst Jo einen Plan. Am nächsten Tag entführt sie Chris aus der Schule. Schon beim Einsteigen in den Bus bekommt Jo mit,was für eine blöde Idee sie hatte. Panisch überlegt sie ein Versteck und will dann zur ihrer Hütte. Das ist ihr geheimer Rückzugsort,wenn ihr alles zuviel wird und mal etwas Ruhe braucht. Auf den Weg dorthin bekommt sie mit,das man mit einem Rollstuhl nicht überall lang kann und hin kommt. Es passiert ein Unfall,als sie das kleine Flüsschen überqueren wollten. Jo wird dabei schwer verletzt. Mit letzter Kraft schafft sie Chris in die Hütte wo sie dann völlig erschöpft übernachteten. Am Morgen stellte sie fest das Chris total unterkühlt ist und muss Hilfe holen. Dies gelang ihr trotz starker Schmerzen. Beide Kids kamen ins Krankenhaus. Dort darf sich Jo mit der Polizei rumschlagen, da sie Chris entführt hat. Da diese Entführung auch in den Medien kam, stellte eine Firma seine Geräte zur Verfügung. Gemeinsam mit Chris möchte die Firma ein neues Kommunikationsgerät testen und verbessern. So ist Jo's Plan Chris zu helfen letztendlich doch noch aufgegangen.

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  • Lena 13 J. rezensiert "Das Schweigen in meinem Kopf"

    Das Schweigen in meinem Kopf

    lenasbuecherwelt

    07. September 2014 um 18:11

    Jo ist 13 und wohnt mit ihrer psychisch kranken Mutter zusammen . Als hätte sie damit nicht schon genug zu schaffen, wird sie auch in der Schule gehänselt und gemieden. So beschließt Jo, auf Raten der Schulpsychologin, bei einem Projekt mitzumachen, in dem es um schwerbehinderte Jugendliche geht. Fortan verbringt sie die Mittagspause mit dem 15-jährigen Chris, füttert ihn und redet über ihre Sorgen- und dann macht sie eine Entdeckung... In "Das Schweigen in meinem Kopf" lernt man die 13-jährige Jo kennen, die es alles andere als leicht hat. Bei ihr Zuhause sind die Rollen vertauscht, Jo kümmert sich um ihre manisch depressive Mutter und sorgt dafür, dass sie ihre Tabletten nimmt, morgens aufsteht usw, doch um Jo selbst kümmert sich keiner. Auch in der Schule findet Jo keinen Anschluss und das liegt ebenfalls an ihrer Mutter, die die Eltern der Mitschüler auf diversen Treffen in der Schule so verschreckt hat, dass diese ihren Kinder verbieten, etwas mit Jo zu machen. Und so schottet sie die 13-jährige ab und lässt niemanden an sich heran, auch wenn es der ein oder andere versucht.  Doch Jo's Angst, dass derjenige von ihrer Mutter mitkriegt und sie so wieder einen neuen Freund verliert, ist größer und sie verbringt alleine ihre Pausen. Das ändert die Psychologin der Schule, als sie die Idee mit dem Projekt schwerbehinderter Jugendlicher hat. Chris heißt der Junge, mit dem sie nun ihre Mittagspause verbringen wird. Er leidet an einer Hirnschädigung, die zu Spastiken und Lähmungen führt, und außerdem dafür sorgt, dass Chris nicht sprechen kann. Jeder, mitdem Chris bisher zu tun hatte, hat daran geglaubt, dass Chris nichts versteht und nicht kommunizieren kann, doch mit Jo ist das anders. Sie glaubt fest daran,dass er sie versteht... Und so beginnt langsam eine wunderbare Freundschaft zwischen zwei Menschen, die es nicht leicht haben. Bei Chris kann Jo alle ihre Sorgen von der Seele erzählen und auch Chris öffnet sich bei Jo... "Das Schweigen in meinem Kopf" war unglaublich, mitreißend und fesselnd. Ich hatte nicht nur einmal Tränen in den Augen und bin mir sicher, dass dieses Buch nicht nur Jugendlich lesen sollten, sondern es auch Erwachsene überzeugen wird.

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  • Das Schweigen in meinem Kopf

    Das Schweigen in meinem Kopf

    Sarlascht

    30. July 2014 um 15:06

    Inhalt: Jo wohnt mit ihrer psychisch kranken Mutter alleine in einer kleinen Vorstadt, wäre es nicht schon schwierig genug, ist sie auch in der Schule eine Außenseiterin, findet einfach keine Freunde, vordergründig, weil alle Vorurteile gegenüber ihrer Mutter haben. Die Schulpsychologin schlägt ihr vor, an einem Sozialprojekt teilzunehmen: Freiwillig verbringt sie nun die Mittagspausen mit dem schwerbehinderten 15-jährigen Chris. Sie hilft ihm beim Essen, leistet ihm Gesellschaft und erzählt zum ersten Mal jemanden, was ihr auf dem Herzen liegt. Langsam entwickelt sich eine innige Freundschaft, besonders weil Jo etwas bemerkt, was niemanden vorher aufgefallen ist. Meine Meinung: Bücher über psychische erkrankte Menschen, die gibt es wie Sand am Meer, aber eine Geschichte über eine Tochter einer manisch-depressiven Mutter, es kam mir noch nie unter, lässt man Biografien mal außer Acht. Um so interessierter war ich natürlich und es lässt sich sagen, was ich mir erwartet habe, wurde bei weitem übertroffen. Man lernt die 13-jährige Jo kennen, ihre Probleme zu Hause, mit ihrer Mutter, aber auch die in der Schule, mit ihren Klassenkameraden. Ihre Mutter, mir ist bewusst, ihr Handeln lässt sich auf die Krankheit zurückführen, doch hat sie mich einfach so wütend gemacht, weil sie vor Selbstsucht nur so übergeht. Keine Frage: „Jo, wie geht’s es dir?“ immer nur: ich ich ich. Hier finde ich es wichtig zu sagen, dass es sich hier wohl um ein Extrembeispiel handelt, es gibt durchaus psychisch erkrankte Elternteile, die sich großartige um ihre Kinder kümmern können. Jos Mutter, sie gibt ihrer Tochter Essen, Trinke und alles was man zum Überleben braucht, nur eben die Liebe, die bleibt hier auf der Strecke. Es scheint auch fast so, als hätten sich die Rollen verschoben, die Tochter übernimmt die Mutterpflichten, damit die Mutter pubertieren kann. In der Schule wird Jo von ihren Mitschülern geschnitten, weil alle ihre Mutter so seltsam finden, weil sie sich die ein oder andere Peinlichkeit durchaus geleistet hat und ich meinte jetzt nicht, sie war peinlich, wie das Eltern Kinder manchmal sind, es ist wie alles an ihr gewesen – extrem. Sogar die Eltern der Mitschüler „verbieten“ ihren Kindern den Umgang mit Jo. Sie igelt sich ein, lässt niemanden nah an sich ran, auch wenn es mal jemanden gibt, der es versucht, viel zu verängstigt ist sie, wieder enttäuscht zu werden, eine vermeintliche Freundin zu verlieren, weil diese von ihrer Mutter erfährt und mit dieser Angst, hat sie auch vorab ziemlich Recht. Damit wäre das Rahmengerüst der Geschichte erzählt, Kern ist aber die Freundschaft, die Jo zu dem schwerbehinderten Chris entwickelt. Dieser leidet an Zerebralparese, einer frühkindlichen Hirnschädigung, die zu Spastiken, Lähmungen, unkontrollierten Bewegungen und auch dazu führt, dass der Junge nicht sprechen, wie die meisten auch annehmen, nicht kommunizieren, sich mitteilen, kann. In ihm findet Jo endlich jemanden, den sie vertrauen kann, weil so anders wie ihr Leben ist, ist auch dass von Chris. Ihre erbaute Mauer bröckelt bei ihm und schon bald verbringen sie auch Zeit außerhalb der Schule. Diese Freundschaft wird mit der Zeit so intensiv und ist keinesfalls einseitig, weil Chris freut sich jedes Mal, wenn er Momente mit Jo teilen darf und ihr tut es gut, jemanden zum sprechen gefunden zu haben. Ein bisschen, so hatte ich das Gefühl, verrennt sie sich auch, flüchtet vor ihrer Mutter und ihren Gefühlen, geht voll und ganz für den Jungen auf. Was letztlich einen tragischen und dann doch wieder schönen Ausgang nimmt, aber davon, davon solltet ihr euch eindeutig selbst überzeugen. Fazit: Eine Geschichte, welche mir in dieser Form noch nie untergekommen ist. Über die Schwierigkeiten, eine psychisch erkrankte Mutter zu haben, aber auch über die Schönheit einer ganz besonderen Freundschaft.

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  • Nicht nur für Jugendliche empfehlenswert

    Das Schweigen in meinem Kopf

    taddy92

    25. July 2014 um 09:42

    Jo hat es nicht leicht: Sie ist allein mit ihrer psychisch kranken Mutter und auch in der Schule findet sie keinen Anschluss. Um den ständigen Hänseleien und dem Alleinsein zu entgehen, lässt sie sich auf ein Sozialprojekt ein: Freiwillig verbringt sie jede freie Stunde damit, dem 15-jährigen schwerbehinderten Chris Gesellschaft zu leisten. Und es ist komisch, aber gerade bei ihm kann sie sich öffnen, ihm von ihrem Kummer erzählen. Chris, der sonst auf wenig reagiert, scheint sie zu verstehen und ganz langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den ungleichen Jugendlichen, die beide verändert und ihnen eine ganz neue Zukunft schenkt. Quelle Text: cbj Der erste Eindruck: Dieses außergewöhnliche Cover hat mich sofort angesprochen und als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich: Dieses Buch musst du lesen, dass könnte etwas ganz besonderes sein. Gesagt, getan. Und sonst so? Es ist wirklich eine rührendes Geschichte, über ein Mädchen, dass endlich mal jemanden haben will, mit dem sie über alles reden kann. Und in Christ findet sie diese Person. Zuerst erzählt sie ihm nur, aber sie sieht wie er reagiert und weiß, dass er mehr kann als das, was die anderen behaupten. Eine wirklich rührende Geschichte vom Außenseiter sein, Freundschaften schließen und mit dem eigenen Leben klar kommen. Die Protagonisten Jo hat es nicht leicht, ihre Mutter ist psychisch krank und dadurch hat sie keine Freunde, was sie mehr und mehr mitnimmt. Sie ist trotzdem sehr stark und kämpft sich Tag für Tag in die Schule und ist auch der Meinung sie könnte alles allein schaffen, allerdings ist sie für ihr Alter natürlich auch noch ein bisschen naiv. Trotzdem ist es toll, wie sie sich für Chris einsetzt, versucht im zu helfen und will das er ein besseres Leben hat. Ich hatte oft ein paar Tränen in den Augen, weil es einfach wirklich mitreißend und erschütternd war, dass die Protagonisten versucht alles allein zu schaffen und wenn sie dann teilweise doch wieder gestolpert ist, weil sie einfach nicht alles alleine schaffen kann. Fazit: Ein tolles Jugendbuch, welches auch unbedingt von Erwachsenen gelesen werden soll. Es lohnt sich auf jeden Fall und man beschäftigt sich mal mit einem etwas außergewöhnlicherem Thema. Ich fand die Umsetzung super und auch alles andere hat gepasst. Von mit gibt es  5 von 5 Pusteblumen.

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