Normalerweise ist es nicht mein bevorzugtes Genre. Doch hier hat einfach die Neugierde gesiegt. Schließlich spielt die Geschichte im eigenen Wohnort.
Am Anfang gleich finden die Kommisare die Toten. Die Leichen werden recht treffend beschrieben. Was mich erschaudern ließ. Ist ja einer der Gründe warum ich keine Krimis mag. Doch im Verlauf der Geschichte war es dann nicht mehr so schlimm. Das Buch liest sich Recht flüssig. Manchmal muss man sogar schmunzeln. Die Kollegen untereinander verfallen in kleine Streitigkeiten, was sie aber sympatisch erscheinen lassen. Oft habe ich mich beim lesen gefragt, ob es diese Personen wirklich gab, also die Bild-Zeitung von Jügesheim zum Beispiel. Oder der Schatten. Im Buch hat unsere Kirche einen anderen Namen, aber man weis natürlich welche gemeint ist. Schmunzeln musste ich auch, das beide Schulen erwähnt werden die meine Tochter besucht hat bzw. noch besucht. Anne die Hauptcharaktere hat in ihrer Kindheit viel durchgemacht und auch später hat sie es nicht leicht gehabt. Doch so ein Tod hat sie und ihre Familie bestimmt nicht verdient. Ich habe es in den frühen Morgenstunden beendet. Ich glaube so kurz nach 5 Uhr in der Früh. Es war aber zum Schluss auch so spannende, dass ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht und mit diesem Täter habe ich nicht gerechnet. Auf jeden Fall war es nicht der Gärtner. Kleiner Scherz. :-)
Auf jeden Fall werde ich jetzt noch einmal mit ganz anderen Augen und wahrscheinlich auch Ohren durch die genannten Straßen gehen, die im Buch erwähnt werden. Toller Rodgau-Krimi.









