Kim Kestner Anima

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Inhaltsangabe zu „Anima“ von Kim Kestner

Abby verbringt die Sommerferien mit ihrer Familie im Nationalpark Acadia. Doch die Idylle wird überschattet: Der undurchschaubare Magier Juspinn unterhält die Feriengäste nicht nur - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, dass sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist vollkommen von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht.

weil immer das Gute siegen wird

— Storm_Night

Nach diesem Buch erkennt man das beides in uns steckt, das Gute und das Böse.

— Melissa0908

Wow. tolles buch. absolute Lese empfehlung.

— xenrox

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  • Kann es das Gute ohne das Böse geben?

    Anima

    Melissa0908

    05. September 2017 um 10:27

    Abby fährt wie jedes Jahr mit ihrer Schwester und ihren Eltern in den Nationalpark Acadia. Dis ist für alle bis auf Abbys Schwester ein zweites Zuhause, denn sie kennen dort naheszu jeden Gast und ihr Vater übernimmt dort auch die Rolle des Reverends. Doch in diesem Sommer ist etwas anders, ein Magier namens Juspinn ist diesen Sommer für die Unterhaltung zuständig und schon bald scheinen alle in Acadia verrückt zu spielen, doch dies möchte kaum einer so wirklich wahr haben.Das Buch ist in zwei Teile unterteilt, der erste Teil beschreibt Abbys Wesen und Ihre Ansichten von der Welt. Obwohl ihr Vater Reverend ist bringt er ihr bei alles zu hinterfragen. Abby ist total verwirrt als der unverschämt gutaussehende Fremde sich anscheinend für sie anstatt sich für ihre Schwester interessiert. Juspinn bringt ihre ganze Welt durcheinander indem er anscheinend unter anderem Naturgewalten beherscht und es dauert auch nicht lange bis in Acadia das totale Chaos ausbricht, denn die Menschen verändern sich und Gefühle wie Hass und Neid rücken in den Vordergrund. Nur Abby scheint von dieser Veränderung unberührt und macht es sich zur Aufgabe mehr über Juspinn zu erfahren.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es garnicht aus der Hand legen, ich bin quasi über die Seiten geflogen und habe so oft es ging gelesen. Es werden einem einige sehr interessante Denkanstöße gegeben, obwohl dem einen oder anderen Abby vielleicht etwas zu unwirklich vorkommt und ihr Drang anderen zu helfen etwas zu übertrieben wirkt, so ist es aber für die Entwicklung des Buches sehr wichtig. Es ist sehr schwierig das Buch zu bewerten ohne zu viel zu verraten, daher nur soviel: Es wird einem eine dramatische Lovestory geboten, die nicht schnulzig wirkt und von hohen Mächten auf die Probe gestellt wird , noch dazu macht man sich sehr viele Gedanken über Gut und Böse. AnimA ist einer der besten Bücher die ich dieses Jahr (2016) gelesen habe !

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  • Kann es das Gute ohne das Böse geben?

    Anima

    Melissa0908

    05. September 2017 um 10:16

    Abby fährt wie jedes Jahr mit ihrer Schwester und ihren Eltern in den Nationalpark Acadia. Dis ist für alle bis auf Abbys Schwester ein zweites Zuhause, denn sie kennen dort naheszu jeden Gast und ihr Vater übernimmt dort auch die Rolle des Reverends. Doch in diesem Sommer ist etwas anders, ein Magier namens Juspinn ist diesen Sommer für die Unterhaltung zuständig und schon bald scheinen alle in Acadia verrückt zu spielen, doch dies möchte kaum einer so wirklich wahr haben.Das Buch ist in zwei Teile unterteilt, der erste Teil beschreibt Abbys Wesen und Ihre Ansichten von der Welt. Obwohl ihr Vater Reverend ist bringt er ihr bei alles zu hinterfragen. Abby ist total verwirrt als der unverschämt gutaussehende Fremde sich anscheinend für sie anstatt sich für ihre Schwester interessiert. Juspinn bringt ihre ganze Welt durcheinander indem er anscheinend unter anderem Naturgewalten beherscht und es dauert auch nicht lange bis in Acadia das totale Chaos ausbricht, denn die Menschen verändern sich und Gefühle wie Hass und Neid rücken in den Vordergrund. Nur Abby scheint von dieser Veränderung unberührt und macht es sich zur Aufgabe mehr über Juspinn zu erfahren.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es garnicht aus der Hand legen, ich bin quasi über die Seiten geflogen und habe so oft es ging gelesen. Es werden einem einige sehr interessante Denkanstöße gegeben, obwohl dem einen oder anderen Abby vielleicht etwas zu unwirklich vorkommt und ihr Drang anderen zu helfen etwas zu übertrieben wirkt, so ist es aber für die Entwicklung des Buches sehr wichtig. Es ist sehr schwierig das Buch zu bewerten ohne zu viel zu verraten, daher nur soviel: Es wird einem eine dramatische Lovestory geboten, die nicht schnulzig wirkt und von hohen Mächten auf die Probe gestellt wird , noch dazu macht man sich sehr viele Gedanken über Gut und Böse. AnimA ist einer der besten Bücher die ich dieses Jahr (2016) gelesen habe !

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  • Toll!

    Anima

    Josie-Samy

    04. August 2017 um 09:05

    Eines meiner Lieblingsbücher! Ich würde mich sehr über einen zweiten Band freuen.

  • Anima - Kim Kestner

    Anima

    Katykate

    30. July 2017 um 17:29

    Idyllisches FamilienlebenAbby fährt mit ihrer Familie zu ihrem Standard-Urlaubsziel Acadia. Eine Ansammlung von Cottages mit Freizeitangebot mitten in einem Nationalpark. Der Familiensinn steht zuerst klar im Vordergrund. Eine Mutter, die zum Hippie neigt, einen Reverend als Vater und zwei Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein können.Virginia ist selbstbewusst, hat eine laute Persönlichkeit, die nach Aufmerksamkeit lechzt. Dagegen ist die freundliche Abby, die jedem helfen will und immer das gute sieht, beinahe langweilig. Sie ist wirklich durch und durch gut. Selbst die kleinen Macken, immer alles schließen zu müssen oder keine Primzahlen leiden zu können, machen ihrer Perfektheit keinen Abbruch. Das trägt natürlich zur Handlung bei – nur leider macht Abby das nicht aufregender. Der Zauberer mit dem unaussprechlichen NamenDer geheimnisvolle Juspinn, bei dem ich leider immer noch nicht weiß, wie man ihn wirklich ausspricht, ist ein starker Kontrast zu Abby. Er ist dunkel, geheimnisvoll – man weiß ihn nicht recht einzuschätzen. So rätselt man beim Lesen die ganze Zeit, was der angebliche Zauberer wirklich ist, und was er von Abby will. Denn durch die kurzen Szenen aus seiner Sicht wird klar, dass er ihr nichts gutes will.Außerdem verändern sich alle Menschen in seiner Nähe und kehren sich zum Schlechten. Abbys Mutter lässt die Familie im Stich, ihr Vater wird ein fanatischer Gläubiger und ihre Schwester geht sogar auf Abby los.Auf den ersten hundert Seiten des Buches passiert wahnsinnig viel. Es kommt ein wenig Spannung auf – allein schon durch das Raten um Juspinns Person -, aber mitreißen konnte mich die Geschichte nicht. Selbst dann nicht, als Juspinns Vater auftaucht und ihn und Abby nach Grönland „verbannt“, um sie dort gefügig zu machen.Denn Abby ist etwas besonderes und er braucht sie. Juspinn soll sie dafür trainieren und von da an nimmt alles einen recht vorhersehbaren Gang. Sie ist in seiner Gewalt, obwohl auch er das nicht will. Sie himmelt ihn immer noch ein bisschen an, weshalb sie sich nicht so wirklich wehrt und auch ihre zurückgelassene Familie und deren Veränderungen vergisst sie offenbar.Aber bei der sexuellen Spannung, die hier und da in der Luft hängt, ist das wohl nicht verwunderlich. Protagonisten sind dafür bekannt, dass sie bei sexueller Spannung alles andere vergessen. Fazit»Anima« verspricht viel und bietet auch viel – gegen Ende aber leider nur noch klischeehafte Handlung. Die Charaktere sind interessant, kommen einem aber irgendwie schon aus anderen Büchern bekannt vor. Und diese sexuelle Spannung zwischen den Protagonisten überschattet alles, was meiner Meinung nach nicht zur Handlung beigetragen, sondern sie gehemmt hat.

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  • Ein Kampf zwischen Gut und Böse

    Anima

    Lilli33

    21. July 2017 um 07:02

    Gebundene Ausgabe: 480 Seiten Verlag: Arena (10. Februar 2016) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3401602523 empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre Preis: 18,95€ auch als Taschenbuch und als E-Book erhältlich Ein Kampf zwischen Gut und Böse Inhalt: Jedes Jahr verbringt Abigale den Sommer mit ihrer Familie in Acadia, einem Feriencamp. Dieses Jahr lernt sie dort den Illusionisten Juspinn kennen und fühlt sich wie magisch von ihm angezogen, aber gleichzeitig auch irgendwie abgestoßen. Und bald muss sie feststellen, dass die Menschen um sie herum sich verändern und immer aggressiver werden … Meine Meinung: Die Idee zu diesem Buch finde ich ziemlich toll. Auch der Schreibstil von Kim Kestner hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre im Feriencamp, die immer bedrohlicher wird, ist super beschrieben. Auch die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Abby, die keiner Fliege etwas zuleide tun kann. Ihre Schwester Virginia, die gerne im Mittelpunkt steht und notfalls auch über Leichen gehen würde. Und Juspinn, der überirdisch schöne junge Mann mit ganz besonderen Fähigkeiten, den alle weiblichen Wesen anhimmeln, selbst Abby. Sie alle entwickeln sich im Lauf der Handlung weiter, und bei Virginia und Juspinn konnte ich diese Entwicklung auch sehr gut nachvollziehen. Bei Abby habe ich sie nicht wirklich verstanden. Sie ist manchmal schon sehr naiv und nervt ein wenig. Auch wie sie Juspinn zeitweise anschmachtet, war mir zu kitschig und klischeelastig, obwohl das natürlich genau so von der Autorin gewollt ist und in die Geschichte passt. Ich fand es aber einfach nicht schön, das zu lesen. Erzählt wird hauptsächlich in der 1. Person aus Abbys Perspektive. Trotzdem blieb eine gewisse Distanz zwischen dieser Protagonistin und mir, was mich beim Lesen schon etwas gestört hat, denn normalerweise kann ich bei dieser Erzählweise ganz tief in die Geschichte eintauchen und mich darin verlieren. Hier war das leider nicht so. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, die an verschiedenen Orten spielen. Den ersten Teil fand ich zwar nicht so spannend, dafür aber logischer als den zweiten. Im zweiten Teil ging mir vieles einfach zu schnell beziehungsweise zu sprunghaft. Obwohl es in der Geschichte um Gut und Böse und damit auch um Gott und Religion geht, hat mich das nicht gestört, obwohl ich nicht religiös bin. Oder hat es mich nicht gestört, weil ich nicht religiös bin? Der Kampf zwischen Gut und Böse ist auf jeden Fall gut dargestellt und es werden einige Fragen aufgeworfen, über die es sich nachzudenken lohnt. Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich wohlwollend auf 4 aufrunde. ★★★★☆

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  • Wichtige gesellschaftliche Themen im Jugendbuchgewand - einfach großartig!

    Anima

    Benni_Cullen

    29. June 2017 um 12:18

    Ach, diese Autorin hat mein Herz gestohlen. Persönlich, beruflich, literarisch, künstlerisch und auf jedem anderen Weg auch. Ich durfte Kim auf der Leipziger Buchmesse 2017 kennenlernen und wir haben uns sofort prima verstanden. Ganz klar also, dass ich unbedingt ihre Bücher lesen wollte und mir aus diesem Grund auch zwei ihrer Werke in meinen Urlaub mitgenommen habe: Dieses hier und ihr neustes Werk "Sakura" (zu welchem es ebenfalls eine Rezension geben wird). Jedoch fing ich mit "AnimA" an, denn das Cover lachte mich bereits seit Monaten an und ich wollte unbedingt wissen, ob mir der Inhalt ebenso gefallen würde wie das Äußere. Möglicherweise ein schwarzes Cover mit einem weißen Herz? Das galt es herauszufinden.Den Klappentext könnt ihr euch ja selber durchlesen, deshalb muss ich eigentlich gar nicht mehr so viel sagen: Abby ist im Urlaub in einem Nationalpark und freut sich eigentlich auf einen ruhigen Sommer mit ihren Freundinnen, ihrer sehr entspannten Familie und ihrer nervigen Schwester. Doch plötzlich steht da Juspinn und mit seiner Ankunft wird alles anders: Aus ihrem ruhigen Vater, der sie immer dazu auffordert alles und jeden zu hinterfragen, wird plötzlich ein Radikalist der Bibel, aus ihrer treuen Mutter eine betrügende alte Frau und ihre Schwester scheint sie noch mehr als je zu hassen. Schnell findet Abby heraus, dass hinter Juspinns Verhalten dunkle Mächte stecken, die auch sie verändern könnten - allerdings kann sie einfach nicht die Finger von ihm lassen, beeindruckt er sie doch nicht nur oberflächlich, sondern geht ihr geradewegs durch die Haut.Eigentlich bietet das Buch alles, was man von einem Jugendbuch erwartet: Liebe, Fantasie, dunkle Mächte und dramatische Familienverhältnisse. Dabei steckt hinter diesen offensichtlich jugendbuchartigen Themen, noch ganz viel mehr: Geschickt thematisiert Kim nämlich gesellschaftlich relevante Themen wie in etwa den Glauben, die christliche Weltanschauung, das Prinzip von Moral, unterschiedliche Wertevorstellungen und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Alles wirklich komplexe Themen, die allerdings im Jugendbuchgewand wirklich gut erklärt und durchgenommen werden, sodass der Leser ganz automatisch Fragen stellt, die er beantwortet haben möchte, wodurch eine wahre Reflexion der eigenen Werte, Vorstellungen und Einstellungen passiert - was für Leser jeglichen Alters eine großartige Möglichkeit darstellt, mit sich selbst, aber auch mit anderen darüber zu sprechen.Diese Abhandlung wird durch ein perfektes Setting ergänzt: Anfangs befindet man sich auf einer Ferienanlage, die mich persönlich total an Dirty Dancing erinnert hat: Ferienhäuser, Seen, Wälder und ganz viel Animation für Groß und Klein - klingt schon sehr stark nach DEM Tanzfilm schlechthin, oder? Und genau diese Assoziation führte dazu, dass ich mich sofort wohl fühlte und das Gefühl hatte, selbst schon tausend Mal in diesem Nationalpark gewesen zu sein. Gut, es kommt noch ein indianischer Stamm hinzu, allerdings führte das noch einmal mehr dazu, dass ich interessiert aufhorchte, schließlich finde ich solche Figuren mit einem völlig anderen kulturellen Hintergrund immer total interessant. Dass diese dann einen nicht unwichtigen Teil zur Geschichte beitrugen, war dann quasi das Tüpfelchen auf dem i. Doch bei diesem Setting blieb es nicht: Im zweiten Teil der Geschichte geht es nämlich auf Reisen und ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, kann ich sagen, dass genau dieser Aspekt sehr, sehr gut zur Handlung passte. Anfangs geht es nämlich stark um Abby, ihren Hintergrund und Alltag, bis dann irgendwann Juspinn kommt und ihr Leben auf dem Kopf stellt - was dazu führt, dass sich Abby verändern muss. Und genau das kann sie gar nicht im Nationalpark, denn dafür ist sie dort schon viel zu fest gefahren. Da passte ein Szenenwechsel sehr gut, denn erst dieser brachte frischen Wind in die Handlung. Sehr gut geplotet, Frau Kestner (:Schlussendlich gab es allerdings neben der Geschichte und dem Setting noch einen anderen großen Pluspunkt: Kims Schreibstil. Dieser hält nämlich die perfekte Balance zwischen dem Beschreiben der Handlung, den Erläuterungen der oben angesprochenen Themen und dem Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin. So erhält man ein absolut rundes Bild gepaart mit passenden Wendungen und einer Sprache, die leicht verständlich und dennoch anspruchsvoll ist. Somit konnte ich mich vollkommen in die Geschichte fallen lassen, da ich nach 20 Seiten wusste: Kim setzt mir alles vor, präsentiert es perfekt und lässt es mich mundgerecht verarbeiten. Das nenne ich mal Vertrauen zum Leser aufbauen!Mein Fazit:Ich hatte wirklich großartige Lesestunden mit "AnimA". Für mich bietet das Buch Spannung, nicht nur was die eigentliche Handlung angeht, sondern besonders auch aufgrund der angesprochenen Themen und der Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Kim nimmt die Leser mit auf eine Reise, in der sich nicht nur die Figuren verändern, sondern besonders auch der Leser zum Nachdenken animiert wird und teilweise mit den Figuren wachsen kann. Eine solche Verschmelzung der Hauptpersonen im Leseprozess ist einfach wunderbar und geht einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf. Letztendlich hätte das Buch für mich sogar noch 100 Seiten länger sein dürfen, denn am Ende ging es mir sogar etwas zu schnell. Das ändert aber nichts an meinem positiven Eindruck und den fünf Sternen, die ich ohne schlechtes Gewissen vergeben kann. Wer also nach einem Jugendbuch sucht, dass wichtige Themen der Gesellschaft anspricht und gleichzeitig genretypisch unterhalten werden möchte, der muss einfach zugreifen!

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  • Pageturner trotz einigen Kritikpunkten

    Anima

    -Favola-

    02. June 2017 um 09:45

    Als Einstieg begleiten wir Abby und ihre Familie auf der Autofahrt nach Arcadia, einem Nationalpark in Kanada. Jedes Jahr arbeitet ihr Vater den Sommer über dort als Reverend. Abby liebt die Zeit im Ferienpark und geniesst die Ruhe, ihre Schwester Virginia würde hingegen viel lieber Party machen.Erst nimmt alles seinen gewohnten Lauf, doch dann erscheint Juspinn auf der Bildfläche. Er ist der neu engagierte Magier und sorgt mit seinen Illusionen und seinem überirdisch guten Aussehen für Wirbel. Auch Abby fühlt sich wie magische von ihm angezogen, hat aber das Gefühl, dass irgend etwas nicht mit ihm stimmt. Die Ferienbesucher werden plötzlich neidisch und aggressiv und auch ihre Familie verändert sich. Kann es sein, dass Juspinn etwas damit zu tun hat?Abby ist der Inbegriff des Guten. Sie hält sich immer an Regeln, hasst Unzuverlässigkeit, ist eine miserable Lügnerin und hat ständig den Drang, anderen Menschen zu helfen. Sie macht im Laufe der Geschichte eine enorme Entwicklung durch, erscheint zeitweise aber ein bisschen naiv.Juspinn umgibt eine dunkle Aura. Er ist geheimnisvoll, überaus attraktiv und seine düstere Ausstrahlung übt nicht nur auf Abby eine enorme Anziehung aus.Die Grundidee mit dem Kampf von Gut und Böse hat mir sehr gut gefallen. In dieser Geschichte gibt es ganz klar Schwarz und Weiss, aber auch viele Grauschattierungen. Mir hat gut gefallen, dass in einigen Dialogen Fragen aufgeworfen werden, die auch den Leser zum Nachdenken anregen.Auch wenn der Spannungsbogen immer mal wieder zusammenfällt, ist "Anima" ein richtiger Pageturner, der sich sehr süffig liest.Ich muss sagen, dass "Anima" einen richtig tollen Start hinlegte. Vor allem das Setting und die Atmosphäre im Feriencamp ist Kim Kestner sehr gut gelungen. Doch als Abby und Juspinn das Feriencamp verlassen, bricht für mich die Geschichte etwas ein. Ich fühlte mich irgendwie nicht mehr wirklich wohl, es hat nicht mehr alles so richtig gepasst. Nach dem letzten Ortswechsel wird das Tempo enorm angezogen und die Ereignisse überschlagen sich. Das Ende wirkt etwas gehetzt und es ging mir leider alles etwas zu schnell.Neben den Fantasy-Fans kommen hier auch die Romantiker nicht zu kurz. Wenn man zu "Anima" greift, muss einem bewusst sein, dass hier geschmachtet und geschwärmt wird. Mir persönlich war es stellenweise zu kitschig und zu klischeebehaftet.Kim Kestners Schreibstil ist leicht, jugendlich und sehr flüssig zu lesen. Es finden sich aber auch immer wieder sehr bildhaft beschriebene Szenen, was mir gut gefallen hat. Die Geschichte ist meistens aus der ich-Perspektive von Abby erzählt, so dass wir ihre Gefühlswelt sehr schön zu spüren bekommen. Zwischendurch werden aber auch immer mal wieder kurze Sequenzen aus Juspinns Sicht geschildert. Diese haben sogar eine andere Schriftart.Fazit:"Anima: Schwarze Seele, weisses Herz" lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite hat mir der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefallen und ich wurde super unterhalten. Auf der anderen Seite habe ich jedoch den einen oder anderen Kritikpunkt.Wer gerne romantische Fantasy liest und etwas Kitsch und Klischee nicht abgeneigt ist, soll sich "Anima" ruhig genauer anschauen. Im Juni erscheint nämlich das Taschenbuch.(3.5 Sterne)

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  • Story toll, Charaktere haben Luft nach oben

    Anima

    melanie_reichert

    25. April 2017 um 14:43

    „Anima“ ist ein Fantasy-Jugendbuch, das mich durch eine interessant gestaltete Hintergrundstory überzeugen konnte, leider trifft das nicht auf alle Chraktere zu, denn vor allem mit der Protagonistin habe ich mir im Verlauf der Geschichte sehr schwer getan. Wir bekommen die Story zu großen Teilen aus der Sicht von Abby erzählt. Das erweist sich als gelungen, da Abby ein eher verschlossener Charakter ist und viele Dinge lieber mit sich selbst ausmacht. So kann der Leser ihre Gedankengänge und Gefühle nachvollziehen, obwohl sie nicht immer darüber spricht. Der Schreibstil war überaus gelungen, weil er auf der einen Seite locker ist und auf der anderen Seite auch fesseld sein kann. Besonders gut haben mir im gesamten Roman die Umgebungsbeschreibungen gefallen, weil sie sehr bildhaft waren, aber dennoch Platz für eigene Fantasien gegeben haben. Wie schon erwähnt, hatte ich mit Abby leichte Probleme. Zu Beginn der Geschichte konnte ich ihr ihre Rolle vollkommen abnehmen. Sie war für mich ein authentisches Komplettpaket, so wie sie dargestellt wurde. Im Verlauf der Handlungen hat sie allerdings immer mehr von ihrer Echtheit eingebüßt, besonders bei den Liebespassagen bzw. Flirterein mit Juspinn. Die Autorin versucht zwar glaubhaft dazustellen, warum sie sich teilweise so hörig verhält, aber trotz allem konnte ich das Abby nicht abnehmen. Meiner Meinung nach hat sie sich von Juspinn viel zu sehr in seinen Bann schlagen lassen. Auch wenn sie „erst“ 18 Jahre alt ist und man da noch so richtig für einen Jungen schwärmen kann, war mir das an manchen Stellen too much. Juspinn hat mir da schon viel besser gefallen. Auch er macht eine Wandlung durch, büßt dabei aber nicht seine typischen Merkmale und Macken ein und bleibt deshalb für mich der überzeugendere Protagonist. Bei den Nebencharakteren waren für mich einige Perlenen dabei, wie beispielsweise Juspinns Schwester. Sie nimmt den Leser ab dem ersten Auftritt für sich ein und hat mich direkt überzeugen können. Auch Abbys Eltern sind in den ersten Szenen glaubhaft dargestellt und ergeben in ihrer Einheit einen tieferen Sinn. Die Spannung war zu Beginn und im hinteren Drittel durchweg vorhanden. Lediglich in der Mitte sind einige Passagen, denen ein paar Seiten weniger durchaus besser getan hätten, weil hier gefühlt wenig bis nichts passiert (sowohl emotional als auch von der Handlung her). Dafür fehlen dem Schluss definitiv einige Seiten, denn das Ende hat mich enttäuscht zurückgelassen, weil es so abrupt kam und der Epilog auch zügig abgehandelt wurde, was ich sehr schade finde, weil gerade die Auflösung des ganzen gut-oder-böse-Konflikts doch am interessantesten für den Leser ist. Insgesamt habe ich Anima gerne gelesen und kann es den jüngeren Leserinnen empfehlen, weil sie sicherlich mehr wert auf die Liebesgeschichte und die Schwärmerei zwischen Abby und Juspinn legen. Gute Fantasyelemente, ein wenig Grusel, Spannung und viele kitschige Dialoge werden bei dieser Lektüre mitgeliefert. 3,5 Sterne

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  • Wieviel Böses steckt in Dir?

    Anima

    Lieblingsleseplatz

    05. April 2017 um 08:07

    … oder sollte ich besser fragen: Wieviel Gutes steckt in Dir? Denn sind wir mal ehrlich, einen vollkommen guten Menschen gibt es nicht.Oder doch? Ja. Und zwar Abby. Dieses Mädchen ist von Grund auf gut. Und das nervt. Als ich anfing dieses Buch zu lesen hätte ich die Protagonistin am liebsten gepackt und geschüttelt. Ich hätte ihr gerne ins Gesicht geschrien „Mädchen, wach endlich auf! So ist das Leben nicht!“ Ich hätte im gleichen Atemzug auch gerne Ihrer Schwester Virginia eine gescheuert …Und dann taucht Juspinn auf – die pure Versuchung und gleichzeitig das pure Böse. Wie in einen Horrorfilm möchte man das unschuldige Mädchen gerne warnen. Achtung! Lass die Finger von ihm! (Überlass ihn mir ;-) ! ) Dieser Junge hat mich mehr als einmal mit seiner arroganten Art zur Weissglut getrieben – und dennoch verstand ich nur allzu gut warum Abby ihm von ersten Moment an verfallen war.Ich möchte nicht zu viel von der Handlung verraten – denn wer jetzt glaubt dass hier nur eine einfache Liebesgeschichte erzählt wird liegt weit daneben. Hier sind noch höhere Mächte als die Liebe mit im Spiel. Bis zum Schluss bleibt die Spannung bestehen und der Ausgang ungewiss.Kim Kestner schafft es hier wie keine Andere Bilder und Stimmungen zu erschaffen die unter die Haut gehen. Zu jedem Zeitpunkt fühlt man mit der Protagonistin mit, macht Ihre Entwicklung vom naiven Mädchen zur entschlossenen Frau mit – egal wie alt man ist. Fantastisch!Dieses Buch geht unter die Haut. Definitiv. Bei mir hat es das Zeug zum Lieblingsbuch und ich habe es sicher nicht zum letzten Mal gelesen. Absolute Kaufempfehlung.

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  • Rezension zu Anima von Kim Kestner

    Anima

    JennysGedanken

    08. March 2017 um 08:13

    Anima – Schwarze Seele, weißes Herz, Kim Kestner, 474 Seiten, Arena, 01.02.16, Fantasy/ Dystopie, Hardcover, 18,99€Inhalt:Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.Meinung:So dick wie das Buch aussieht, habe ich lange gedacht es hätte so um die 600 Seiten. Deswegen hat es etwas gedauert bis ich es zur Hand genommen habe. Am Anfang war ich verwirrt, was dieses Geplänkel mit der Story zu tun hat, aber ich wurde bald überrascht. Die Geschichte nahm immer mehr an Fahrt auf und geleitete immer mehr in Chaos, doch durch wurde es  auch immer spannender.Abby war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn sie ist eine eher vorsichtige Person, die ihre Tickets hat, was man ja nicht so oft in Büchern findet. Sie hat eine Charakterumwandlung je mehr wir erfahren, doch sie bleibt sich und ihrer Liebe immer treu.Juspinn dagegen ist am Anfang der böse Zauberer, der alles ins Chaos stürzt, doch im Laufe der Geschichte wird er zu einem sympathischen Charakter, der mir gut gefallen hat. Ich will nicht Zuviel verraten aber leer es einfach,nicht werdet überrascht sein. Der Schreibstil ist locker und leicht und macht es sehr leicht sich in die Geschichte fallen zu lassen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Kim Kästner, dass soll ja bald raus kommen. Muss ich haben!Fazit:Ein unglaublich schönes Buch, was oft überrascht und einem keine Ruhe lässt. Die Charaktere sind sympathisch und könnten mich begeistern. Große Leseempfehlung! 5 Sterne

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  • Gut und Böse treffen aufeinander

    Anima

    SchwarzeFee

    06. March 2017 um 14:58

    Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir dieses Buch im letzten Jahr wegen des tollen Covers gekauft. Der Stein in der Mitte funkelt und die Schrift ist auch aus Hologrammfolie. Seither stand es nun ungelesen im Regal und nun war es in der letzten Woche soweit. Abigaile ist 18 Jahre alt und lebt ein ganz normales Leben mit ihrer Familie. In den Ferien wird wie jedes Jahr ein Urlaub im Nationalpark gemacht, dort taucht zur Unterhaltung der Gäste ein junger Mann auf, der vorgibt, Illusionist zu sein. Juspinn heißt er und Abi fühlt sich seltsam intensiv zu ihm hingezogen. Bis hierher nichts Neues, hat man so schon gelesen, aber letztlich erwartet man so etwas auch von dieser Art Jugendbuch. Was es nun mit dem geheimnisvollen Juspinn auf sich hat und wie die beiden zusammengehören, mag ich natürlich nicht verraten. Das müsst Ihr schon selbst lesen - aber soviel sei gesagt: Er ist KEIN Vampir! Mir gefiel das Buch gut, es war stellenweise recht witzig, die Idee hinter der Geschichte stimmig und ich fühlte mich zu jeder Zeit gut unterhalten. Der Schreibstil war flüssig und gut lesbar. Ebenso auch nicht so sehr auf Jugendniveau, dass ich als erwachsene Frau es albern gefunden hätte. Sehr gut fand ich auch, dass die Story mit einem Buch zuende erzählt ist und nicht unendlich ausgeweitet wird und noch detaillierter beschrieben wird. So langsam bin ich nämlich wirklich Trilogien und Mehrteiler wirklich leid. Also - schöne Geschichte, es lohnt sich meiner Meinung nach! 

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  • In diesem Buch steckt so viel mehr, als versprochen wird :)

    Anima

    Ruby-Celtic

    19. December 2016 um 06:47

    Die Beschreibung dieses Buches lässt den Leser so viel erwarten und doch kann es einen eigentlich nicht darauf vorbereiten was es wirklich mit einem auslöst. Es sorgt dafür nachzudenken und in eine Geschichte einzutauchen, welche man selber nicht erahnen kann. Welche einen selber in Konflikte stürzt, die man nicht vermag zu klären.Die Schreibweise der Autorin ist angenehm ruhig, stilmäßig einfach gehalten und sorgt dafür dass der Leser sich darin verlieren kann. Man wird durch die Seiten getragen, kann sich ein gutes Bild der Umgebungen, der Charaktere und Ansichten machen.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Abby, wobei wir erfreulicherweise ab und an auch ganz kleine und kurze Einblicke in das Seelenleben von Juspinn erhalten.Abby ist ein herzensguter, freundlicher, aufgeweckter und glücklicher Mensch, der prinzipiell mit seinem Leben sehr zufrieden ist. Sie hat eine tolle Familie, eine insgesamt gut durchgeplante und sichere Zukunft sowie einen Plan für ihr weiteres Leben.Juspinn ist ein zurückhaltender, verschlossener, teilweise angsteinflössender aber gleichzeitig auch geheimnisvoller und interessanter Charakter. Gerade zu Beginn gibt er nicht viel von sich Preis und das macht ihn dadurch noch so viel interessanter für den Leser. Man möchte wissen was hinter seiner Fassade steckt, was seine Ziele und Wünsche sind genauso wie man seine Vergangenheit gerne kennenlernen möchte.Neben unseren beiden Hauptprotagonisten gibt es natürlich auch noch einige Nebencharaktere, welche teilweise etwas mehr oder auch mal weniger ausgebaut sind. Dennoch erhalten alle ein greifbares Wesen. Sie werden authentisch und wahrnehmbar dargestellt, sodass sich der Leser alle sehr gut vorstellen kann. Gerade in den Bereichen der Veränderung hat dieser Umstand sehr geholfen, da man auch als Leser selber die Veränderung ganz extrem spüren konnte wie klein diese auch sein mochte.Die Umsetzung der Geschichte ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. In zwei Bereiche gespalten, beginnen wir im ersten Teil sehr ruhig, erklärend und aufzeigen. Wir lernen Abby und ihr Umfeld näher kennen, können uns auf ihr Wesen und ihre Einstellungen einlassen. Wir beginnen langsam, aber keineswegs ermüdend den Einstieg in eine Geschichte die vieles hinterfragt, viele Möglichkeiten offen lässt und immer wieder verzaubert und überrascht.Im zweiten Teil des Buches wird es rasanter, gefährlicher, beängstigender und actionreicher. Wir verlassen den schönen Urlaubsort Acardia und gehen mit Abby auf eine Reise ins Innere. Wir ergründen die Theorie, ob Schwarz und Weiß immer so einfach auseinander zuhalten ist. Wie geht man mit Grauzonen um und wie fällt die Entscheidung aus wenn das Herz und der Verstand sich nicht einig sind.Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich Kim Kestner an ihr Buch fesseln. Sie hat mich mit vielen überraschenden Wendungen mitgerissen, hat mir grundlegende Lebensfragen gestellt und diese gleichzeitig mit ganz bezaubernden Fantasyelementen vermischt. Beim Lesen stellt man sich immer wieder die Frage, wie weit man selber gehen würde. Wäre die Entscheidung einfach oder würde man ebenfalls zaudern und eventuell den falschen Weg einschlagen. Doch gibt es überhaupt einen falschen Weg?Die eingebaute Liebesgeschichte ist einfach bezaubernd. Eine Liebe inmitten der Dunkelheit, die nur sehr langsam erblüht und eigentlich auf keinen sicheren Steinen steht. Ich empfand es als unglaublich faszinierend, wie die Autorin hier mit den Gefühlen, den Werten und den Hoffnungen der Protagonisten spielt und gleichzeitig den Leser immer wieder mitten hineinfallen lässt.Es war mir eine riesige Freude, solch ein fantastisches Buch zu ergründen und eine Geschichte zu erleben, die schockiert, fasziniert und auch nach dem Lesen noch hängen bleibt.Mein Gesamtfazit:Die Autorin hat mit diesem Buch einen ganz wundervollen Roman geschaffen, welcher nicht nur mit außergewöhnlichen sondern auch mit neuwertigen Werten und Richtungen besticht. Abgerundet mit starken und vor allem greifbaren Charakteren, einer insgesamt sehr gut ausgebauten und ausgefeilten Grundidee und der spannungsgeladenen Schlussrichtung definitiv ein Buch das man gelesen haben sollte.

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  • Schwarze Seele, weisses Herz

    Anima

    NeySceatcher

    27. October 2016 um 00:32

    Zu dem Buch muss ich sagen, dass ich es mir erst gestern vorgestern gekauft hatte und inzwischen wieder durch damit bin. Es war einfach zu spannend, um mitten drin aufzuhören.Um was geht es?Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann. Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.Wie fand ich es?Als ich den Klappentext las, hätte ich nicht damit gerechnet. Achtung vor Spoilern!Das Buch dreht sich um die Religion, um Gut und um Böse und um den ständigen Kampf zwischen Teufel und Gott. Irgendwie ergab das Buch auch eine wichtige Botschaft, dass die beiden wie eine Waage waren und wie sehr sich die verschiedenen Seiten in uns Menschen aufzeigten.Hauptsächlich ging es hier um Abby, das Mädchen mit der wohl reinsten Seele der Welt und natürlich Juspinn, den etwas geheimnisvollen Jungen und gleichzeitig den Sohn des Teufels. Der Teufel verlangt von ihm, dass er aus Abby ebenfalls eine "dunkle" machen soll, da sie spezielle Fähigkeiten besitzt. Jedoch gestaltet sich diese Aufgabe immer schwerer, da Juspinn wirklich Gefühle für Abby hegt.Es geht sogar so weit, dass Abby daran denkt die Seiten zu wechseln, aber mehr will ich dazu nicht sagen.Das Buch war spannend und der Autor hat sich einmal mit einem nicht so einfachen Thema auseinandergesetzt. Vieles hat mich auch zum Nachdenken angeregt und besonders in Erinnerung geblieben ist mir Juspinn. Er hasst es, wenn man Wörter wiederholt, man vergeudet dabei Zeit. Obwohl ich oft von Abby's Liebe zu Juspinn genervt war, da sie wirklich hingebungsvoll an ihm hing und auch er manchmal ein wenig "kitschig" war, so kann ich diesem Buch keinen Abzug geben. Für mich war es spannend und interessant und ich würde es immer wieder lesen.

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  • Gut gegen Böse?

    Anima

    AuroraRed

    19. October 2016 um 17:12

    Anima. Ein Titel für ein Buch, der mir auch nach dem Lesen schleierhaft bleibt, denn es wird leider nicht geklärt, wofür er denn steht. Aber egal, ab zum Inhalt.Inhalt: Abigale ( Abby) reist mit ihrer Familie nach Arcadia, wo sie auf einen mysteriösen jungen Mann namens Juspinn trifft. Er scheint die Umgebung zu verändern, gleichzeitig scheint er aber auch eine große Anziehungskraft auf Abby auszuführen. Bald sehen sich die beiden in einem großen Kampf zwischen den größten Mächten der Welt wieder, der weit über das Menschliche hinaus schaut. Meine Meinung:Storyverlauf: Ich war sehr überrascht von der Thematik und der Story dieses Buches, muss aber sagen, dass ich diese Geschichte sehr gerne gelesen habe, da mich solche Geschichten immer sehr faszinieren. Mir hat gut gefallen, dass es einmal neue Ansichten gab, um die Figuren und es sich doch sehr flüssig gelesen hat, obwohl es fast 500 Seiten hat. Mir ist am Ende nur leider das Ende etwas missfallen, es kam mir sehr plötzlich und etwas unlogisch vor, desweiteren blieb eine Gabe offen, wo ich gerne gewusst hätte, wie genau sie jetzt diese eingesetzt hat. Desweiteren wurden auf Juspinns Ring mehrere Gaben angezeigt, hier hätte es mich brennend interessiert, welche Gaben unsere Protagonistin noch in sich hatte. Doch positiv ist mir zu Ende das offene aber gute Ende aufgefallen, desweiteren das Spiel zwischen Juspinn und Abby, wie es sich dann noch einmal dreht und wie sie sich allgemein entwickelt haben.Zu den Charakteren muss ich mich kurzhalten: Abby war für mich eine tolle Protagonistin, die mir aber etwas naiv vorkam, aber am Ende stimmungsbedingt und durch eine bestimmte Sache dann doch das nimmt, was man sich erhofft. Juspinn war für mich der beste Charakter. Realitätsnah, sexy, aber auch neugierig und interessant. DIe " Familie " von Juspinn ist mir sehr blass gewesen, außer Maria die mir außer am Ende sehr sympathisch war. Und Sam,  den ich schon am Anfang abscheulich fand.  Die Familie von Abby war mir am Anfang genau richtig detailliert, was am Ende aber leider nicht mehr vorkommt und sie verblassen.Alles im Allen mochte ich das Buch aber sehr,es hat eine große Spannung ausgelöst und mich sehr mitfiebern lassen und hatte eine tolle Thematik, besonders die Schwarz, Grau, Weiß Elemente gefielen mir.

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    • 3
  • Ein interessantes Buch über Gut und Böse

    Anima

    MsChili

    14. October 2016 um 12:15

    "Anima - Schwarze Seele, weißes Herz" von Kim Kestner ist im Februar 2016 im Arena Verlag erschienen.Abby verbringt jeden Sommer mit ihrer Familie in Acadia. Das ist für sie immer das beste im Jahr und sie freut sich natürlich auch wieder ihre Freundin dort zu treffen. Doch dieses Jahr ist es anders, denn Juspinn taucht auf, ein junger Mann, der als Magier die Leute unterhalten soll. Doch seit er aufgetaucht ist, verändern sich alle Menschen. Und zwar nicht zum Guten! Doch Abby wird trotzdem magisch von ihm angezogen. Kann das gut gehen?Das Cover und der Klappentext haben mich  neugierig gemacht und dieses Gut gegen Böse ist ja nichts Neues. Doch hier ist es nochmal ein wenig anders umgesetzt.Die Geschichte wir aus Abby's Sicht erzählt, Abby, die behütet aufwächst, keiner Fliege etwas zu leide tun kann und sehr hilfsbereit ist. Sie ist einfach ein unschuldiges Mädchen. Wir beginnen im Acadia Nationalpark und dieses Setting war einfach genial. Ich habe mich dort sofort wohl gefühlt, die Bäume, die Umgebung war einfach gelungen beschrieben und zum Wohlfühlen.Ich war auch sofort mitten drin, denn der Schreibstil von Kim Kestner passt perfekt zum Genre und lässt sich sehr angenehm lesen. Doch irgendwann war ich ein wenig verwirrt wie alles zusammen hängt, was die Hintergründe sind und warum Abby so reagiert, wie sie es nun mal tut. Und Juspinn, der typische Bad-Boy (von dem wir auch in kurzen Textpassagen lesen dürfen), der natürlich das Böse symbolisiert (wie von Anfang an klar war). Doch nach und nach erfährt man mehr und das Dunkel lichtet sich. Die Entwicklungen der Charaktere konnte ich leider nicht immer nachvollziehen, dennoch hat die Geschichte mich gefesselt, da es ein spannendes und interessantes Thema ist.Eine tolle Geschichte, die mich fesseln konnte, auch wenn für mich nicht alles rund war! Von mir gibt es eine Empfehlung.

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