Kim Kestner Sakura: Die Vollkommenen

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Sakura: Die Vollkommenen“ von Kim Kestner

Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur "Blüte" aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig ‒ und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?

Wahnsinnig Spannend,anders als gedacht.Bin begeistert,auch wenn einen die Japanische Kultur wenig interessiert ein Highlight!!!

— Inkedbooknerd
Inkedbooknerd

Bin begeistert. Dystopie trifft japanische Kultur. Toll geschrieben. Erschreckend spannend.

— Buecherwurm22
Buecherwurm22

Deutlich düsterer als gedacht! Nichts für Personen mit schwachem Magen. Aber ansonsten eine absolute Leseempfehlung für Dystopie-Fans!

— BlueSunset
BlueSunset

Flott zu lesen, unterhaltsam gemacht - mit Mut zur Ungeschöntheit und angenehm normalen Figuren. Kleine Schwächen, aber sehr lesenswert!

— lex-books
lex-books

Dystopie-Fans aufgepasst! Eine wundervolle Dystopie mit einer außergewöhnlichen Protagonistin.

— littleturtle
littleturtle

Ein besonderes Buch mit Aktion, Geheimnissen, dem Streben nach einem besserem Leben, starken Charakteren und erblühenden Freundschaften

— Schichsahl
Schichsahl

Eine fesselnde Dystopie mit Tiefgang und authentischen Protagonisten in einem stimmigen Setting mit Liebe, Freundschaft, Glaube und Macht.

— TheUjulala
TheUjulala

Spannender Dystopie-Einteiler, beinhaltet alles, was ein Buch braucht: Spannung & Aktion, Geheimnisse & Überraschungen, Liebe & Freundschaft

— MariaLeseEule
MariaLeseEule

Eine überaus lesenswerte Dystopie - düster, grausam und authentisch.

— SelectionBooks
SelectionBooks

Hochspannende Dystopie mit glaubwürdigen, vielschichtigen Charakteren, grandiosem Worldbuilding und perfekt durchdachter Story. Top!

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  • Wahnsinnig Spannend und anders als gedacht! Bin begeistert auch wenn wenig Interesse für Japan ist

    Sakura: Die Vollkommenen
    Inkedbooknerd

    Inkedbooknerd

    24. May 2017 um 15:23

    Eine Dystopie die mich mehr als begeistern konnte trotz anfänglichen Vorurteilen...Mehr davon bitte!!! Mein Lese-Highlight in diesem Jahr   Ich muss zugeben, daß mich die Inhaltsangabe Anfangs wenig begeistern konnte,zumal Dystopien nicht gerade zu meinen Lieblingsgenres zählen.Das hübsche Cover hat mich angezogen und ich dachte,ach,les mal die Leseprobe...nach kaum den ersten Seiten hat mich der Schreibstil sehr gefangen genommen und ich hab mich für das Buch entschieden.Kaum angefangen,konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Juri erzählt uns von Ihrem harten Leben unter der Erde.Dieses ist unter mehreren Schichten getrennt und unter mehreren Ebenen unterteilt,wer ganz unten lebt , der ist auch ganz unten.Auch wenn dies unfreiwillig geschieht,meistert sie ihr Leben hervorragend.Hart und kämpferisch.Denn ihren Lebensunterhalt der nur von ein paar Reiskörnern besteht und den sie wiederrum auf dem Markt zu Vitaminen ertauscht bestreitet sie in der Leichenverbrennung.Ich möchte nicht zuviel verraten , bezüglich Juris Vergangenheit und ihren Familienverhältnissen...denn Juri schafft es einen durch Ihre Erzählweise gefangen zu nehmen.Man lebt mit ihr unter der Erde,teilt ihre Wünsche und Sehnsüchte und erfährt,wie es dazu kam,warum sie und die anderen Bewohner,fernab vom Kaiser und seinem Gefolge unter der Erde verbannt sind . Japans Kultur hat mich nicht vorrangig interessiert,es kommt nur teilweise zur Sprache,spielt dennoch eine große Rolle ohne aber für Leser wie mich zu langweilig zu wirken.Eines Tages , am jährlichen Zuckerblütenfest bekommt Juri die Gelegenheit dem Aufruf des Kaisers zu folgen.Sie erhält durch Zufall eine Karte,die es ihr ermöglicht an die Erdoberfläche zu gelangen und das erstemal das Tageslicht zu erblicken,doch nicht nur das,sie kann ihrem Leben entrinnen und dem Wettlauf mit dem Tot,denn die Knochenfresserkrankheit macht früher oder später vo niemandem halt und scheint nun auch von Ihr Besitz zu ergreifen.Doch was tun,wenn nur die schönsten die Chance bekommen und sie als Mädchen zu kräftig und nicht ansehnlich genug ist. Sie tarnt sich als Junge und muss noch einige auferlegte Prüfungen bestehn,denn nur die Vollkommensten unter Ihnen, bekommen letztendlich die Chance als Verdienst.   Die Charaktere sind sehr liebevoll und auch sehr realistisch beschrieben.Wir lernen ihre neu gewonnenen Freunde und auch Rivalen kennen und lieben sowie hassen.Ich habe viel um Juri mitgefiebert ....   Bewertung: 5von 5 Zuckerblüten Denn mich hat dieser Roman überraschend umgehauen und begeistert zumal ich Anfangs sehr skeptisch war und mich Anima , welches Buch ich zuerst von Kim Kestner gelesen habe gar nicht überzeugen konnte. Unbedingt lesen.Dies ist mit bisher mein Lesehighlight dieses Jahr und hoffe mehr in dieser Art lesen zu können. Absolute Leseempfehlung!!!

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:            Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (50/200)xxlxsa (6/50)Hortensia13 (34/100)YaBiaLina (25/75)FrauSchafski (15/50)Yolande (276/70)misery3103 (33/200)annlu (101/250)Tina2803 (0/90)Ayda (23/100)Buchgespenst (98/200)Kuhni77 (38/100)samea (15/50)YvetteH (428/100)Meine_Magische_Buchwelt (72/70) LadySamira091062 (56/180)QueenSize (28/80)Kodabaer (237/30)Iris_Fox (12/24)Amy_de_la_Soleil (63/35)tigerbea (51/150)Lucinda4 (6/25)Bellis-Perennis (64/360)Leseratte2007 (61/100)pamN (5/104)leucoryx (33/11)KruemelGizmo (20/95) Seelensplitter (77/150) Shanlira (14/30) Argentumverde (55/200) dreamily1 (9/30) Mali133 (28/50) aufgehuebschtes (25/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (86/180) BeaSurbeck (54/100) MissTalchen (12/43) DieBerta (19/50) walli007 (438/168) paschsolo (33/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (13/70) Mausimau (14/40) fantafee (6/25) loralee (0/40) steinchen80 (29/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (19/144) haTikva (9/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (11/30) _monida (5/36) angiiMi (6/35)                  

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  • Die düstere Welt des Zuckerblütenkönigs

    Sakura: Die Vollkommenen
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    22. May 2017 um 20:58

    Juri lebt ganz unten  am Arsch  ihrer Welt doch dann  ergibt sich die Chance  ihrem miesen Leben zu entkommen.Sie ergattert eine Blüte  fürs Zuckerblütenfest und damit eine Chance nach Oben zu kommen.Juri ist ein willensstarkes Mädchen das weis was sie will: Überleben.Doch das ist auf ihrer Ebene kaum möglich,es gibt nicht genug zu essen und zu trinken,man sieht nie die Sonne und man stirbt schnell an der Knochenfresserkrankheit.Doch dann ergibt sich eine Chance ,Juri verwandelt sich in einen Jungen und schafft es  mittels einer Blüte  nach oben zu kommen.Und dort trifft sie  den Prinzen,der ihr bei den grausamen Prüfungen  ein wenig zur Seite steht.Kim Kestner ist es wieder einmal gelungen  einen mit zu nehmen in die düstere ,grausame Welt, in der nur der Stärkste überleben kann.Die Protagonistin  ist alles andere als ein liebliches Mädchen und  ihre Entwicklung nimmt einen gefangen,denn ihr Wille zum Überleben  berührt einen zutiefst.In einer Welt ,die so geheimnisvoll wie gefährlich ist ,vollzieht sich die Wandlung vom rebellischen Einzelkämpfer hin zum Teamplayer.Ein düsteres,geheimnisvolles Setting mit asiatischem Touch das einen gefangen nimmt von Anfang bis zur letzen Zeile.

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  • Dystopie trifft japanische Kultur

    Sakura: Die Vollkommenen
    Buecherwurm22

    Buecherwurm22

    17. May 2017 um 17:56

    Inhaltsangabe: Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur "Blüte" aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig ‒ und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel? Vorab: Zum Erscheinen der neuen Geschichte von Kim Kestner wurde ein großangelegtes Gewinnspiel veranstaltet. Ich hatte das Glück eins der Leseexemplare zu gewinnen. Leider hatte ich so meine Probleme es auf mein iPad zu bekommen. An der Stelle möchte ich noch mal bei Herrn Koehler vom Arena Verlag bedanken, dass er so geduldig war und mir noch mal den Link geschickt hat, weil es einfach nicht klappen wollte. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine Rezension. Meine Meinung: Es ist das erste Buch von Kim Kestner, was ich gelesen habe, besitzen tu ich aber mehr. Ich hatte vorher auch nicht die Inhaltsangabe gelesen. Wußte auch nicht, was da mich erwartet. Nur durch Titel und Cover hatte ich eine Ahnung. Und was soll ich sagen? Es hat mich total begeistert. Die erste Seite fing schon mal gut. Da kommen die Worte Leichen vor und ich dachte nur, oh Gott ist das krass. Teilweise war es ziemlich eklig, aber trotzdem war ich fasziniert von der Welt, die die Autorin da erschaffen hat. Es ist eine Dystopie die auf die japanische Kultur trifft. Sowas habe ich noch nie gelesen. Für mich war es was völlig neues und spannendes. Juri ist ein taffes Mädchen, was aber die meisten für einen Jungen halten. So kommt es, dass sie bei der "Blüte" als Junge eingestuft wird und plötzlich muss sie sich bei Wettkämpfen beweisen. Dann lernt sie den Prinzen kennen, von dem sie dachte, dass er gar nicht existiert. Er ist so anders, als man denkt. Ich habe regelrecht mit Juri mitgefiebert. Sie musste so viel Kraft aufbringen und viel lernen. Sie wußte z. B. nicht was Fische sind, weil sie welche gesehen, geschweige von denen mal was gehört hatte. Es war sehr interessant, wie sie langsam lernte und anfing alles zu begreifen. Normalerweise lese ich eBooks nur auf Arbeit, in Wartezimmern irgendwelcher Ärzte oder zwischendurch mal kurz, aber dieses hier musste ich mit ins Bett nehmen, weil ich einfach immer mehr lesen musste. Danke für das Leseexemplar und das tolle Lesevergnügen. Es hat einfach Spaß gemacht, in diese einzigartige Welt einzutauchen. Ich kann es nur sehr empfehlen für alle die gerne Dystopien lesen oder die japanische Kultur mögen. Es sind aber nur ein paar kleine Parallelen zu Japan da.

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  • Eine gute Idee spannend umgesetzt

    Sakura: Die Vollkommenen
    Letizia

    Letizia

    10. May 2017 um 13:43

    Juri kennt nur das unbarmherzige und entbehrungsreiche Leben in der ‚Höhle‘. Doch dann bietet sich ihr die einmalige Chance, ihrem Leben zu entkommen. Der Kaiser ruft zur Blüte auf und ermöglicht ein paar wenig Ausgewählten das Leben an der Oberfläche. Nur wer Vollkommen ist, wird dieses Ziel erreichen. Juri ist alles andere als vollkommen und verkleidet sich als Junge, um an der Auswahl teilnehmen zu können.Die Gesellschaft aufgeteilt in Kasten, nach ihrem Wert sortiert. Ein oft genutztes Schema in Dystopien, aber selten so gut umgesetzt wie in diesem Buch. Man entdeckt zusammen mit Juri, was es mit der ‚Höhle‘ auf sich hat und erfährt Stück für Stück, was mit der normalen Welt passiert ist. Es lohnt sich hier, auch auf die Sprache zu achten, da Juris Wortschatz durch ihr Leben unter der Erde und ihre fehlende Bildung sehr eingeschränkt ist, hat die Autorin hier einen sehr guten Weg gefunden, dies zu kompensieren.Neben der gut strukturierten und ausgearbeiteten Welt sind auch die Charaktere sehr gut dargestellt worden. Allen voran Juri, die wirklich nicht als ‚vollkommen‘ bezeichnet werden kann, ist authentisch, macht und hat ihre Fehler. Auch die Nebencharaktere können mit ihren Facetten überzeugen und machen die Geschichte glaubwürdig.Eine Sache, die jedoch für mich nicht gepasst hat, war die Liebesgeschichte. Sie war nicht nachvollziehbar und die Gefühle kamen fast aus dem Nichts. Vor allem da Juri durch ihre nicht gerade schönen Erfahrungen wenig auf Gefühle und emotionale Bindungen gibt, war das sehr unglaubwürdig. Der Prinz war für mich auch der Charakter, der mich am wenigsten überzeugt hat.Ein sehr gute Geschichte, die das Setting wunderbar umgesetzt hat. Die Liebesgeschichte hat das leider teilweise zunichte gemacht.

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  • Diese Geschichte hält den Leser gefangen

    Sakura: Die Vollkommenen
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    05. May 2017 um 13:06

    Auch wenn ich es mir gleich mit allen "Mitlesern" verderbe, aber das Cover finde ich ganz furchtbar. Es passt prima zu Inhalt, keine Frage, alles sehr gut durchdacht und auch farblich mit den Kirschblüten alles stimmig. Aber ich finde es einfach nicht ästhetisch. Aber das Cover ist ja bekanntlich nicht alles, also machen wir uns mal an das Wichtige, den Inhalt. Juris Welt besteht aus Dreck und dem Tod. Sie kann noch froh sein, schließlich hat sie regelmäßig etwas zu essen. Sie schlägt sich wacker und ist eine Einzelkämpferin, das Leben hat ihr gezeigt, dass sie nur alleine durch kommt. Doch dann, sucht der Kaiser die "Vollkommenen". Juri wäre ohne ein wenig Glück niemals auserwählt worden, aber nun gibt sie verkleidet als Junge ihr Bestes zu Überleben. Juri ist eine starke Protagonistin, sie ist Einzelkämpferin, aber sie lernt schnell, auch wenn ihre Bildung selbst ja sehr niedrig gehalten ist. Ihre Auffassungsgabe und ihr logisches Denken erlauben es ihr auch schwierige  Situationen zu meistern. Ihr Herz und ihr Gefühl leiten sie dabei gut an. Der Stil der Autorin gefällt mir wieder sehr gut. Ich habe mich erst gewundert, warum die Kapitel so komische Titel tragen, aber das klärt sich beim Lesen auf. Das ist kein Fehler im Ebook *schmunzelDie Autorin führt den Leser in eine düstere und grausame Welt. Viel Grund zur Freude oder überhaupt zu Leben haben die Menschen nicht. Juri glaubt an etwas Höheres und vermutlich hält sie das überhaupt am Leben. Im Grunde lebt Juri "ganz unten" das kann man wörtlich nehmen und unter normalen Umständen wäre ihr der Tod bald gewiss. Dass die Autorin diese Art gewählt hat Juris Geschichte zu erzählen hat mir sehr gut gefallen. Die ganze Geschichte, vor allem die japanischen Einflüsse konnten mich sehr überzeugen. Diese Geschichte ist absolut nicht Mainstream, die vielen philosophischen Ansätze und die schönen Weisheiten und Zitate die dem Leser begegnen regen dazu an die Geschichte noch mehr zu überdenken. Neben Juri gibt es noch allerhand anderer Charaktere, von dem netten Kerl bis zum ungeheuer bösen Menschen ist alles dabei. Da sollte man sich aber überraschen lassen, denn gerade die Wendungen machen dieses Buch interessant. Es wird ab und zu etwas brutal, aber das gehört zu einer Dystopie dazu. Hier möchte ich unbedingt noch anmerken, dass ich die Verwebungen mit der Realität toll fand, hier beziehe ich mich auf einen Karton mit der Aufschrift einer bekannten Firma (nur ein Beispiel). Es sind nur Kleinigkeiten, aber die ließen mich schmunzeln.Mir hat das Buch alles in Allem sehr gut gefallen. Hier und da gab es eine Länge, aber der Stil der Autorin packt einen dennoch und man möchte als Leser unbedingt wissen wie die Geschichte ausgeht. Für mich endlich mal eine neue Grundidee und eine wunderbare Umsetzung. Allerdings bin ich sicher, dass diese Geschichte nicht für jeden etwas ist, dafür ist sie einfach zu komplex. Endlich mal etwas völlig anderes. Zitate und Weisheiten, die den Leser wirklich nach Japan führen und ihn gefangen halten. 

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  • Go, Juri! Tolle Protagonistin in krassem Setting. Nicht perfekt, aber sehr einnehmend.

    Sakura: Die Vollkommenen
    lex-books

    lex-books

    01. May 2017 um 22:02

    Die Jugenddystopie "Sakura" durfte ich innerhalb einer Leserunde auf lovelybooks kennenlernen und war positiv überrascht, weil hier einiges sehr viel radikaler und ungeschönter umgesetzt wurde, als dies in anderen Büchern des Genres der Fall ist. Autorin Kim Kestner hat eine düstere, schmutzige und in vielerlei Hinsicht kranke Welt erschaffen, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Ein echter Lesemagnet war für mich vor allem Protagonistin Juri mit ihrer unverfälschten, autonomen Art. Kim Kestner folgt nicht dem weitverbreiteten Klischee des schüchternen, gutaussehenden Mädchens, das plötzlich über sich hinauswächst und nebenbei das Herz des arroganten Bad Boys gewinnt, sondern hat Mut zur Unperfektion und verleiht einer unterhaltsamen Handlung damit jede Menge Authentizität. Das Setting ist klaustrophisch und anfangs geheimnisvoll, da man die Hintergründe als Leser nicht sofort begreift, sondern diese erst nach und nach entschlüsselt. Juri lebt in einem riesigen Bunker, in der untersten einer Reihe von Ebenen, in der Menschen unter ärmlichsten Bedingungen um ihr Überleben kämpfen. Eines Tages ergibt sich für Juri die Chance, endlich in das oberste Stockwerk zu gelangen. Der Kaiser - angeblich direkter Nachfahre der Göttin Amaterasu - möchte den Stärksten und Klügsten Einlass in sein Reich gewähren. Juri gelingt es, sich mit einer List unter die Auserwählten zu mogeln, unwissend, dass die Besten in einem knallharten Test erst noch herausgesiebt werden sollen. Wie es sich für eine Dystopie gehört, schwingt viel Sozialkritik in der Geschichte mit. Homosexualität kommt zur Sprache, der Umgang mit Behinderungen, Krankheit und jede Form von Anderssein, Unterdrückung und Ausbeutung, blinder Aberglaube. Themen, die Kim Kestner in der realen Welt findet und auf rund 400 Seiten komprimiert zu einer erschreckenden und bedrückenden Zukunft verflicht. Die Stimmung ist dunkel und traurig. Und sie springt sofort über, weil man einen bildhaften Einblick in das harte und einsame Leben von Ich-Erzählerin Juri gewinnt, die sich ihre tägliche Reisration mit schwerer Arbeit in der Leichenhalle verdient und sich ein tristes Zuhause in dem gewaltigen Rohrsystem der Ebene geschaffen hat. Es klingt womöglich recht trostlos (und ist es teilweise auch), aber gleichzeitig war alles so interessant, facettenreich und dynamisch gemacht, dass ich mich keine Minute gelangweilt habe. Nicht zuletzt aufgrund des leichten und lebendigen Schreibstils, der nur so durch die Seiten fliegen lässt. Schnell leitet Kim Kestner außerdem zu einer spannenden Rahmenhandlung über, die an Bücher wie „Die Auslese“ oder „Die Tribute von Panem“ erinnert, die sich aber doch anders entwickelt und immer die Hintergründe, den negativ überzeichneten Gesellschaftsentwurf, im Auge behält. Auf fantasievolle Weise fließen auch Elemente der japanischen Kultur ein, jedoch nicht so üppig, wie ich angesichts des Titels (Sakura = Japanische Kirschblüte) angenommen hatte. Sie verleihen der Geschichte punktuell jedoch ein besonderes Flair. Juri habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich war von Anfang an bei ihr, weil sie ehrlich und natürlich ist und auch Fehler hat. Da Juri viele Dinge nicht kennt, erscheint sie manchmal ein bisschen naiv, was aber gewollt ist und echt wirkt. Ihr Weg  nach "oben" ist eine kleine Entdeckungsreise - für Juri selbst und auch für den Leser. Sehr sympathisch ist, dass sich Juri innerhalb der Geschichte von einer verschlossenen Einzelkämpferin zu einer verantwortungsvollen Teamplayerin entwickelt, Freunde findet und lernt, Hilfe anzunehmen. Auch die Liebesgeschichte, die verhältnismäßig wenig Raum einnimmt, empfand ich - obwohl sie sich etwas zu schnell anbahnte - als angenehm und nicht zu übertrieben. Sakura ist für mich - das Wortspiel liegt so verlockend nahe ;-) - trotzdem kein vollkommenes Buch. Einige Ereignisse, vor allem mit Blick auf die Prüfungen und das Ende, passierten mir zu schnell und unübersichtlich und die Nebencharaktere waren für mich nicht immer greifbar. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass zuviel Handlung auf zu wenigen Seiten untergebracht wird, was bei dieser themenreichen Geschichte zu Lasten der Tiefe geht. 50 Seiten mehr hätten sicher nicht geschadet. An einigen Stellen schien mir das Glück Juri auch ungewöhnlich hold zu sein. Auch hier hätte man - mit mehr Erzählspielraum - einiges vielleicht noch glaubwürdiger rüberbringen können. Was zählt, ist, was am Ende bleibt - und das ist ein ausgesprochen guter Eindruck von einer Dystopie made in Germany. Die Welt von "Sakura. Die Vollkommenen" wirkte in ihrer Ungeschöntheit  authentisch und Heldin Juri habe ich sehr gemocht. Da die Geschichte teilweise bedrückend ist, sollte sie aber wohl tatsächlich erst ab frühestens 14 Jahren gelesen werden. Einige Themen können in diesem Alter einfach besser eingeordnet und verarbeitet werden. Nichtsdestotrotz ist "Sakura" ein unterhaltsamer Spannungsroman, der in einem mühelos wirkenden Schreibstil verfasst ist und der kleine Unschärfen hinter dem großen und guten Ganzen für mich zurücktreten lässt. Die Printausgabe erscheint übrigens im Juni, das e-book gibt es schon jetzt.

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  • Eine dunkle und fesselnde Dystopie und leider gar nicht mal so unrealistisch

    Sakura: Die Vollkommenen
    schafswolke

    schafswolke

    Juri lebt auf der untersten Ebene und hat noch nie die Sonne gesehen. Als der Kaiser zur Blüte aufruft, werden die Vollkommenen aus allen Ebenen gesucht. Juri sieht darin ihre Chance endlich aus dem Dreck und Elend zu entkommen, denn auf ihrer Ebene gibt es kein Sonnenlicht und keine Hoffnung mehr. Für Juri ist eins klar, es muss doch noch mehr als diese Dunkelheit geben oder etwas nicht? Der Weg an die Oberfläche ist nicht einfach und es gibt eine Menge Prüfungen zu bestehen. Irgendwann fängt Juri sich an zu fragen, ob die ganzen Qualen das alles überhaupt wert sind, denn wer weiß schon, was sie dort oben erwarten mag. Ich war mir nicht sicher, ob "Sakura" überhaupt etwas für mich ist und mir gefallen könnte. Allerdings haben mich Cover und Inhaltsbeschreibung neugierig gemacht und so habe ich mich an das Buch herangewagt und muss ehrlich sagen, es hat sich gelohnt! Die Geschichte um Juri ist sehr düster und etwas beklemmend. Zusammen mit Juri arbeitet man sich durch die verschiedenen Ebenen und erfährt Stückchen für Stückchen in was für einer Welt Juri lebt. Die Figuren sind nicht perfekt, weder im Aussehen noch im Handeln, für mich hat das aber gut zu der Geschichte gepasst. Die Personen erscheinen sehr distanziert, allerdings wird auch sehr schnell klar, warum sie so sind. Und so fiebert man dann doch mit und hofft, dass es für (fast) alle immer gut ausgehen wird.  Die Geschichte ist auf der einen Seite schon sehr düster, doch gleichzeitig hat es die Autorin geschafft, dass nicht alles nur negativ ist und das es irgendwie auch immer ein wenig Hoffnung gibt bzw. das man die Hoffnung nie ganz aufgeben sollte.Ich fand "Sakura" sehr spannend und gut zu lesen, allerdings überschlagen sich am Ende die Ereignisse ein wenig, da hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. Für mich ein tolles und neues Leseerlebnis, dem ich gerne 4,5 Sterne geben möchte.

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    • 2
  • Sakura - Die Vollkommenen von Kim Kestner

    Sakura: Die Vollkommenen
    Prettytiger

    Prettytiger

    28. April 2017 um 13:52

    Inhalt:Noch nie in ihrem Leben hat Juri das Licht der Sonne erblickt. Denn sie lebt ganz unten, auf Ebene eins in einem unterirdischen Höhlensystem. In einem gesellschaftlichen Niemandsland, in dem die Menschen weder ausreichend Platz noch genügend Nahrungsmittel haben. Jedes Jahr zum Geburtstag des kaiserlichen Thronfolgers, der auf der obersten der insgesamt sechs Ebenen gemeinsam mit seinem Gefolge lebt, lässt der kaiserliche Herrscher in seiner Gnade Zuckerblüten durch das Ventilationssystem auf sein Volk regnen. Doch dieses Jahr entschließt sich der Kaiser dazu, einer Gruppe Auserwählter das warme Sonnenlicht der oberen Ebenen in Aussicht zu stellen. In einem Wettstreit sollen die Probanden körperliche sowie geistige Stärke beweisen. Nur den vollkommensten unter ihnen kann es gelingen, genügend Blüten für die oberen Ebenen zu gewinnen. Jede der Proben stellt die Probanden vor schwierige Aufgaben und nicht wenige von ihnen werden ihre Sehnsucht nach der Sonne mit dem Leben bezahlen. Auch Juri hat eine der begehrten Blüten ergattert und begibt sich zum Wettstreit auf die oberen Ebenen...Eindruck: Der erste Einstieg in die neue Dystopie von Kim Kestner ist wirklich krass. Das dystopische Setting ist glaubhaft und Kim Kestner hat gekonnt Themen aus japanischen Göttergeschichten darin eingearbeitet. Die unterirdische Höhle, in der die Menschen leben, ist hierarchisch aufgebaut und je weiter unten man lebt, desto niedriger ist auch der eigene gesellschaftliche Status. Alle Ebenen greifen dabei wie Zahnräder ineinander. Wenn eines davon im System nicht funktioniert, dann bricht alles zusammen. Das gesamte System fußt dabei auf dem Götterglauben an Amaterasu und ihrem Bruder Susanoo. Nur den Nachfahren der Sonnengöttin, ist es erlaubt, in ihrem Schein zu wandeln. Denn ganz oben lebt der Kaiser, ein direkter Nachfahre von Amaterasu, mit seinem Gefolge. Nur wenigen ist es überhaupt erlaubt, die oberen Schichten zu betreten, wo die Menschen in Wohlstand leben und keinerlei Gedanken an den nächsten Tag verschwenden. Die Menschen auf Ebene eins leben dagegegen unter katastrophalen Umständen zusammen. Sie sind aneinander gepfercht in ihrem eigenen Unrat und jeden Tag werden Unzählige durch Hunger oder Krankheit dahingerafft. Die Atmosphäre ist beklemmend und die Armut der Menschen ist wirklich gut dargestellt. Und inmitten dieses Höllenpfuhls lernen wir Juri kennen. Ein Mädchen, das es allen Widrigkeiten zum Trotz geschafft hat, einen festen Job zu ergattern und sich deshalb nicht jeden Abend mit vollkommen leeren Magen schlafen legen muss. Um nicht unterzugehen, muss sie stark sein, sich gegen ihre Mitmenschen durchsetzen und kein Mitleid zeigen, auch wenn es ihr schwer fällt. Diese Stärke behält Juri auch im gesamten Verlauf der Geschichte bei. Dennoch ist sie bei weitem nicht perfekt und hat Ecken und Kanten, was sie mir als Hauptprotagonistin noch sympathischer gemacht hat. Durch Rückblenden gewährt die Autorin immer wieder Einblicke in Juris Vergangenheit, die deutlich machen, wieso sie sich für ein Leben als Einzelgängerin entschieden hat. Auch unter den Nebencharakteren finden sich interessante Charaktere, die die Geschichte allesamt zu etwas ganz Besonderem machen. Denn unter ihnen findet Juri wahre Freunde und Liebe, wo sie sie niemals für möglich gehalten hätte. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Kim Kestner versteht sich wunderbar darauf, ihre Geschichte gekonnt zu inszenieren. Prägnant, auf den Punkt gebracht und ohne zu viele Schnörkel oder unnötige Details. Die Beschreibungen der einzelnen Handlungsschauplätze sind dennoch genau aber nicht so überladen, dass kein Platz mehr für die eigene Fantasie wäre. Die Seiten fliegen nur so dahin und schneller als gedacht war ich schon am Ende der Erzählung angelangt ;) Mit ihrem neuen dystopischen Einteiler ist es Kim Kestner gelungen, mich auf ganzer Linie zu überzeugen. Eine packende Story mit glaubhaften Charakteren und einem authentischen Setting, die Themen wie Freundschaft, Liebe und Glauben aufgreift und in einem Wirbel aus Spannung miteinander verbindet. Mir hat „Sakura – Die Vollkommenen“ also wirklich gut gefallen. Bisher sind wir zwar erst im zweiten Quartal von 2017 unterwegs, aber die Geschichte hat schon jetzt absolutes Potential eines meiner Highlights dieses Jahr zu werden ♥Sterne: 5 von 5Lisa von Prettytigers Bücherregal

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    • 2
  • Absolut Lesenswerte Dystopie! Einzigartige Protagonistin!

    Sakura: Die Vollkommenen
    littleturtle

    littleturtle

    28. April 2017 um 11:18

    Kurz zum Cover des Buches: Auf dem Cover sieht man ein blondes, hellhäutiges Mädchen. Es sieht so aus als schaue sie durch ein zerbrochenes Fenster. Die Scherben zeigen jeweils auf ihr Gesicht. Sie guckt sehr entschlossen. Im unteren Teil befinden sich lilane Blüten. Kurz zum Inhalt des Buches: Mit einem harten und tödlichen Auswahlverfahren ergreift Juri ihre Chance an die Oberfläche zu kommen und endlich die Sonne zu sehen. Doch sie ist offenbar nicht makellos genug, um in das Auswahlverfahren zu kommen. Also verkleidet sie sich als Junge und schmuggelt sich ein. Doch dann wird der Prinz auf sie aufmerksam. Ist nun ihr Traum vorbei? Meine Meinung zu dem Buch: In diesem Buch geht es um Menschen, die unter der Erde in einer Art Bunker eingesperrt sind. Sie leben unter den niedrigsten Bedingungen und haben mit Krankheit, Armut und Tod zu kämpfen. Teilweise war es hart für mich das zu lesen. Ich habe gelitten und mir die Sachen richtig gut vorstellen können. Juri ist in jungen Jahren schon daran gewöhnt hart zu arbeiten und zu überleben. Doch sie murrt nicht, sondern hat sich in dieses Leben eingeführt. Sie hat eine Arbeit gefunden, damit sie Geld verdient und damit sie etwas zu essen hat. Sie ist eher „für sich“ und lässt so einfach niemanden an sich ran. Zwar macht Juri im Laufe des Buches eine Entwicklung durch, doch stellt sie keine Heldin dar. Im Gegenteil. Sie scheitert auch des Öfteren. Sie bleibt durchweg authentisch und sich selbst treu. Ein unglaublicher Charakter, der mir sehr imponiert hat. Daneben haben wir den Prinzen Haruto. Man weiß anfangs nicht so richtig, was man von ihm halten soll, man erfährt jedoch im Laufe des Buches welches Puzzleteil er darstellt. Die Freunde, die Juri begleiten sind äußerst liebevoll, detailliert und unterschiedlich gestaltet. Und sie haben alle ihre Schwächen, mit denen sie bestehen müssen. Das Böse kommt auch nicht zu kurz in Form eines Widersachers, der sofort merkt, dass an Juri etwas anders ist und sie als Konkurrenz sieht. Sie stellt sich ihm entgegen und macht ihn sich somit zum Feind. Der Handlungsverlauf nimmt ganz leicht an Spannung zu und wird gesteigert. Ich war richtig an das Buch gefesselt. Fazit: Eine tolle Dystopie mit einer außergewöhnlichen Protagonistin in einer harten Welt. Ich hatte spannende Lesestunden und kann Dystopie-Fans dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Volle 5 Schildkröten!

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  • Ein Buch zum Verschlingen

    Sakura: Die Vollkommenen
    Schichsahl

    Schichsahl

    26. April 2017 um 13:01

    "Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur wenige kaut man und verdaut sie ganz."Nach dem Lesen dieses Buches ist mir sofort das Zitat von Cornelia Funke wieder in den Sinn gekommen, denn Sakura war seit langem mal wieder ein Buch, welches ich "kauen und verdauen" musste ;)Ich hatte das Glück im Kreise einer Leserunde ein kostenloses Rezensionsexemplar zu erhalten und möchte mich dafür nochmal bedanken ;)Inhalt: Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur "Blüte" aufruft, weiß Juri was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig ‒ und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?Meinung: Sakura entführt in eine düstere und grausame Welt, in der die Protagonistin Juri um das tägliche Überleben kämpft. Bis sie die Chance hat, den Traum aller Höhlenbewohner zu verwirklichen, die Oberfläche zu betreten und damit aus dem Elend auszubrechen.So begibt man sich mit Juri in eine Welt voller Aktion, Geheimnisse, Überraschungen und geht mit ihr an ihre Grenzen um ihrem Ziel näher zu kommen. Doch der Weg durch das Auswahlverfahren ist schwer und voller Hindernisse, die überwunden werden müssen. Man durchlebt alles an Juris Seite, erlebt ihre Wandlung von der Einzelkämpferin zu einer taffen Person, die doch Freundschaften schließen kann.Die Geschichte hat alles was ein gutes Buch braucht, sie ist voller Rätsel, unerwarteten Wendungen, erblühender Freundschaft und auch einen kleinen Hauch Liebe. Auch leisten die so lebendig wirkenden Charaktere, die man zu lieben oder gar zu hassen oder verachten beginnt, ihren Beitrag zu diesem Meisterwerk, denn das ist das Buch für mich ganz klar.Schreibstil: Die Autorin passt ihren Schreibstil an diese grausame und düstere Welt an. Sie schreibt düster und realistisch, ohne Schnörkel, ohne blumige Formulierungen. Die Dialoge sind hart und gradlinig, eben in diese Dystopie passend. Dennoch ist der Text flüssig zu lesen und zieht eine nur so in den Bann, das Aufhören fällt einem mit zunehmender Seitenzahl immer schwerer ;)Fazit: Sakura ist eine klare Leseempfehlung für jeden, den der Inhalt auch nur anspricht.Die Autorin hat hier einen beeindruckenden Spagat zwischen alter Japanischer Mythen - der Legende von Amaterasu und den göttlichen Kaiser - und ihrer fiktiven Zukunftsversion geschafft. Denn trotz der Gegensätze ist die Geschichte genau durchdacht und inhaltlich schlüssig, ohne logische Fehler oder Unstimmigkeiten. Eine Dystopie mit Charakteren mit Fehlern, die aber genau deshalb so sympathisch sind, sie wachsen im Laufe des Buches über sich hinaus, werden zu so starken Charakteren. Am Ende des Buches brauch man seine Zeit, wieder in die wirkliche Welt zurückzufinden und die Charaktere loszulassen ( was nur zum Teil klapp, denn einen Teil von ihnen trägt man jetzt selbst im Herzen), denn man hat mit ihnen neue Freundschaften geschlossen, Verluste überstanden, gespannt den Atem angehalten, mit ihnen mit gefiebert und die schlimmsten Situationen überstanden.

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  • Leserunde zu "Sakura: Die Vollkommenen" von Kim Kestner

    Sakura: Die Vollkommenen
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Ein kurzes „hallo“ von Kim Kestner:Endlich! Bald startet eine Leserunde bei Lovelybooks. Wieder bin ich gespannt, nervös, vor allem aber neugierig darauf, wie dir mein neuer Roman gefällt. Magst du Dystopien und starke Heldinnen – bist bereit in die düsteren Abgründe des Menschseins zu schauen und dich mit Juri nach oben zu kämpfen, dann bewirb dich für die Sakrua-Leserunde. Wir lesen uns ;-) Kim Und darum geht‘s:Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 02. April, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage, wieso ausgerechnet du an der Leserunde teilnehmen möchtest?HINWEIS: Sakura ist momentan ausschließlich als eBook erhältlich und wird im Juni als Hardcover erscheinen. Die Gewinner eines Leserunden-Exemplars bekommen also eine eMail von uns, mit einem Link, über den man sich das eBook in verschiedenen Formaten herunterladen kann.Wir losen am Montag, 03. April die 20 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint. Kim Kestner wird die Leserunde mit begleiten. Liebe Grüße!Kim Kestner & Arena

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  • Düstere Vision, packend mit Tiefgründigkeit und authentischen Emotionen und Protagonisten.

    Sakura: Die Vollkommenen
    TheUjulala

    TheUjulala

    22. April 2017 um 14:56

    Nach dem ich die Zeitrausch-Trilogie von Kim Kestner vor einiger Zeit begeistert gelesen habe, war ich um so glücklicher, dass ich bei der Leserunde zu ihrer neuen Dystopie auf Lovelybooks aus dem Lostopf gezogen wurde! Leider war ich ja schon mit Alea Aquarius schon ziemlich in Verzug, deswegen bin ich ziemlich spät eingestiegen. Aber trotzdem tauschen sich Kim Kestner und ich uns noch sehr nett in der Runde aus!Das Cover:Eigentlich bin ich ja etwas skeptisch bei Gesichtern auf Covern. Die Person schaut einen auch sehr direkt und klar in die Augen. Der Blick ist eher emotionslos und könnte auch ein hübsches Jungengesicht sein. Das Gesicht rahmt auf beim ersten Hingucken eine Art Kranz. Zuerst hatte ich eine Harlekins-Halskrause vor Augen. Das ist ein bisschen unglücklich. Aber wenn man genauer hinschaut, besteht diese Umrahmung aus Glassplitter.Buchlayout (eBook):Die einzelnen Kapitel sind in einer sehr angenehmen Länge gehalten. Sobald die Handlung die Ebene wechselt, wird eine Zwischenseite eingefügt und zeigt dem Leser noch mal visuell den Wechsel. Das finde ich sehr gut, so konnte ich mich gleich darauf einstellen.Die Handlung:Rechtzeitig zur Kirschblüte erlaubt der Kaiser einer gewissen Auswahl an jungen Frauen und Männern der Unterschicht ihre Ebenen zu verlassen und an die Erdoberfläche zur Oberschicht zu kommen. Dafür müssen sich die auserwählten "Blüten“ in drei Prüfungen beweisen, um vollkommen genug für die Privilegierten zu sein. Denn die gekränkte Göttin Amaterasu möchte nicht mit unvollkommenen Nachkommen ihres Bruder Susanoos beleidigt werden. Juri ist nicht hübsch, eher androgyn und hat als Mädchen keine Chancen. Also geht sie ein großes Wagnis ein und mogelt sich als Junge zu den Probanden. Und plötzlich wird der Prinz, der Sohn des Kaisers, auf sie aufmerksam und gefährdet damit Juris Tarnung. Idee / Plot:Eine sehr interessante und in sich stimmige Idee. Und leider gar nich so einfach zu erklären, ohne zu spoilern! Kim Kestner hat sich an der japanischen Sagen und Legendenkultur orientiert und dies auf die Zukunft übertragen. Die Dystopie ist sehr düster aber für mich realistisch: wie die klassische Gesellschaftspyramide. In 6 Ebenen unter der Erde leben die Menschen in ihrer Schicht und jede hat ihre Aufgabe. Am untersten Ende die letzte Unterschicht, die Höhle mit den meisten Bewohnern. Die oberste Ebene, die Oberfläche natürlich nur eine Handvoll privilegierte Oberschicht. Jede Ebene ist getrennt voneinander, und nur auserwählten Gardisten ist es erlaubt die Ebenen zu wechseln - sonst wäre die Gefahr einer Rebellion zu groß. Und dabei floriert der Schmuggel und die mafiösen Machenschaften zwischen den Ebenen enorm. Viele weitere Themen sind der Spiegel unserer heutigen Gesellschaft und auf diesen Raum der fiktiven Welt zugeschnitten: Intoleranz, Religion, Machtbesessenheit von Oligarchen und deren Gesellschaftlügen… Handlungsaufbau / Spannungsbogen:Man wird direkt in das Geschehen hineingeworfen. Schnell wird dem Leser klar, in welch erdrückenden und düsteren Welt Juri leben muss. Viele geschickt eingebaute Rückblicke geben einem einen Eindruck von ihrem früheren Leben und ihrer Entwicklung zu der Einzelkämpferin. Die Spannung wird auch stetig und geschickt aufgebaut. Die Aufgaben der „Blüten“ werden immer krasser und spannender. Ab dem 2. Drittel des Buches beginnen immer mehr Wendungen die ganze Dramatik auf die Spitze zu treiben, bis es dann in einem enormen Showdown endet. Trotzdem wechseln sich ruhige, emotionale Momente mit aufregenden Szenen ab, die aber für den Handlungsstrang wichtig und absolut passend sind. Das Ende rundet die ganze Geschichte wieder ab und lässt mich sehr zufrieden zurück. Keine Fragen blieben unbeantwortet und ich kann diese Geschichte glücklich aber auch nachdenklich abschließen.Szenerie / Setting:Die Autorin hat die Szenen sehr bildreich beschrieben, mir aber genug Platz für meine Phantasie gegeben. Die erste Ebene scheint aus allen Nähten zu platzen und alle sind sich selbst der nächste kommt bei mir sehr gut an! Ich habe den „metallischen Wurm“ direkt vor meinen Augen, wie ich auch die erdrückende Stimmung auffangen kann. Es ist bedrückend und beklemmend, nicht nur eine Höhle, sondern auch eine Hölle. Trotzdem kann man von Ebene zu Ebene die Änderungen nachvollziehen und mitspüren. Um so höher die Ebene, um so mehr Platz ist vorhanden, und um so befreiter wirken die dort lebenden Menschen. Emotionen / Protagonisten:Schon als kleines Mädchen musste Juri lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Der Vater verstorben, von der Mutter verstoßen, muss sie sich um ihr eigenes Überleben in ihrer Höhle, der 1. Ebene, kümmern. Ich finde sie unheimlich toll! Sie ist nicht die typische Heldin, die sich vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan wandelt. Sondern sie bleibt im Verlaufe der Geschichte immer authentisch und ehrlich. Sie geht sehr umsichtig mit ihrer Umwelt um. Was mich sehr berührt hat, ist, wie sie mit den Toten umgeht. Ihre Essensmarken verdient sie in der Leichenverbrennung. Sie muss die Toten vom Schacht der oberen Ebenen in die Brennkammern geben. Jeden Leichnam nimmt sie ehrfurchtsvoll in Empfang und opfert für ihn eine Handvoll Reis auf ihrem kleinen Altar. Aber sie ist eine Einzelkämpferin, die durch ihr frühes Schicksal keine Emotionen an sich heran lassen möchte. Aus Angst davor wieder verraten und verletzt zu werden. Prinz Haruto ist zunächst sehr undurchsichtig und wirkt ziemlich arrogant und dekadent. Aber er scheint irgendein Interesse an Juri zu besitzen. Ich finde ihn als Figur sehr überraschend und auch irgendwie attraktiv. Er beginnt zu begreifen, dass die Wahrheit nicht überall gleich ist und verlangt von Juri ehrlich zu ihm zu sein.Als nähere Begleiter gibt es vor allem Dom zu erwähnen. Er ist der liebenswerte Kumpel, der eine besondere Beziehung zu ihr aufbaut. Anfangs wehrt sie sich sehr dagegen, aber sie begreift, dass sie in Dom einen wertvollen Partner hat. Rebecca ist die abgedrehte Nudel, die aber trotzdem einen sehr wichtigen Stellenwert in Juris Leben innehält. Das wird sich Juri im Laufe der Zeit auch eingestehen.Sprache / Schreibstil:Kim Kestner hat einen sehr eingängigen und authentischen Sprachstil. Ohne Schnörkel aber direkt und ehrlich. Mir gefällt es sehr gut! Sie hat auch nicht zu viele japanische Fachbegriffe verwendet und das Buch lässt sich super schnell und flüssig lesen. Meine Meinung:Die Idee von getrennt Gesellschaftsschichten als Dystopie ist nicht neu. Und zugegeben kenne ich nicht sooo viele Dystopien. Aber diese Idee ist wirklich krass und die Geschichte ist aufreibend. Sie behandelt auch viele gesellschaftliche Themen als Spiegel für uns heute. Und so finde ich, muss es sein! Juri ist emotional und berührend und vor allem authentisch in ihrem Handeln. Besonders beeindruckt hat es mich auch, dass die ganze Fiktion zwar grausam und barbarisch, aber nicht blutrünstig ist. "Man glaubt wohl immer nur das, was man gesagt bekommt, solange man es nicht mit eigenen Augen sieht.“ Pos. 2469 (eBook, individuelles Leseexemplar von DIGI:TALES, Arena Verlag GmbH Würzburg)Die japanische Legende der Amaterasu und Susanoos ist geschickt als übergreifende Thematik aufgebaut und ist ein ganz wichtiges Element in der Gesellschaft. Glaube und Religion. Aber was ist Wahrheit und was Glaube. Was ist Lüge? Nach welcher Wahrheit und welchem Glauben will man leben, bzw. welche Wahrheit will man hören? Auch die kleinen emotionalen Stellen haben es mir sehr angetan. Das zeigt auch, dass eine Dystopie nicht immer martialisch und oberflächlich sein muss, sondern kann auch ihre ganz feinen Momente haben! Ganz großartig!Auch wenn man in der ersten Hälfte als geübter Leser vermutet, dass nichts so ist, wie es scheint (und das Ende vielleicht für den ein oder anderen vorhersehbar war, fand ich die Plottwists trotzdem genial umgesetzt. Mir gefällt mehr die Glaubwürdigkeit und die gesellschaftliche Kritik, die dahinter steckt. Die Vorhersehbarkeit ist für mich nicht schlimm.Fazit:Ich bin von der Geschichte sehr begeistert. Eine fesselnde Dystopie mit Tiefgang und authentischen Protagonisten in einem stimmigen Setting mit Liebe, Freundschaft, Glaube und Macht.

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  • Mal eine ganz andere Dystopie

    Sakura: Die Vollkommenen
    Lrvtcb

    Lrvtcb

    21. April 2017 um 22:37

    Dystopien sind meines Erachtens geniale Geschichten, da sie zwar ein erfundenes Weltbild beschreiben, aber dennoch Parallelen zu unserer aktuellen Gesellschaft aufzeigen. Obwohl die aktuellen Dystopien so unterschiedlich scheinen mögen, sind sie dennoch relativ ähnlich. Alleine schon, da sie so häufig als Trilogie geschrieben und damit gleich aufgebaut sind. „Sakura“ ist hier definitiv anders und spielt nicht mit den vielen Stereotypen, die es bei Dystopien gibt. Die Unterschiede beginnen bereits damit, dass die Geschichte aus „nur“ einem einzelnen Buch besteht. Es ist zurzeit kein Nachfolger geplant.„Sakura“ beschreibt eine Gesellschaft, die unter der Erde aufgebaut wurde. Für jede einzelne Gesellschaftsschicht gibt es quasi eine eigene Etage unter der Erde und Juri, die Hauptperson, kommt aus der untersten. Sie ist es gewohnt für ihr Überleben zu kämpfen und unabhängig zu sein. Sie benötigt kein Team oder Gefolgsleute, wodurch sie sich ebenfalls von der typischen Protagonistin unterscheidet.Der größte und für mich interessanteste Unterschied basiert jedoch auf der Idee für das Weltbild. Es basiert auf einem japanisch-angehauchten Götterbild. Dieser Bezug zu Japan und den Göttern fand ich faszinierend. Dies war für mich auch der Grund dieses Buch zu lesen.Obwohl die Idee und die Geschichte mich gefesselt haben, gab es ein paar Punkte, die mich ein bisschen gestört haben. Die Handlung findet unter der Erde statt, wo es düster ist. So ist auch die Grundstimmung in dem Buch. Das Individuum zählt nicht und es gibt keine Menschlichkeit. Ich habe sehr lange gebraucht, um mich mit dieser Atmosphäre anzufreunden. Auch gab es kaum positive Emotionen, die das Buch vermittelt hat. Es passte zwar perfekt zu der Geschichte, aber dennoch habe ich gerne ab und zu mal ein positives Gefühl, wenn ich ein Buch lese.„Sakura“ ist insgesamt eine sehr gut ausgearbeitete Dystopie, die viele neuartige Seiten hat. Außerdem ist sie wirklich gut geschrieben, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Für mich war es wahrscheinlich nicht das richtige Buch, sodass es mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Wer einmal eine Dystopie ohne kitschige Liebesgeschichte lesen möchte, der sollte „Sakura“ auf jeden Fall lesen.

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  • SAKURA - Uneingeschränkte Empfehlung!

    Sakura: Die Vollkommenen
    MariaLeseEule

    MariaLeseEule

    21. April 2017 um 18:39

    "Sakura" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Kim Kestner gelesen habe, und überhaupt auch der einzige Roman dieser Art, den ich kenne. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank, dass ich diese wunderbare Geschichte in der Lovelybooks-Leserunde lesen durfte! Es handelt sich um eine Dystopien für junge Erwachsene, am besten jedoch nicht für zu junge Leser. Der Einteiler beinhaltet alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche: Spannung Aktion, Geheimnisse und Überraschungen, und sogar eine Priese Freundschaft und Liebe! Ebendiese Dinge möchte ich den hoffentlich sehr zahlreichen zukünftigen Lesern auf keinen Fall nehmen, weshalb ich mich hier nicht weiter zum Handlungsverlauf der Geschichte äußern möchte.   Aber noch ein kurzes Wort zu den Charakteren: die Protagonistin Juri ist mir super schnell ans Herz gewachsen, sie ist einfach sympathisch und taff, sie kämpft für ihre Zukunft und Wünsche, und riskiert auch so einiges, um sich diese zu erfüllen. Und auch unter den anderen Charakteren gab es wirklich tolle und besondere Typen. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen, seine eigenen Stärken und Schwächen, und viele von ihnen waren auf ihre ganz eigene Art und Weise liebenswert. Und zum Roman selbst: der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, die Kapitel meist in etwa gleich lang und aus Juris Perspektive geschrieben. Außerdem hat die Autorin unheimlich tolle Recherchearbeit geleistet, der ganze Roman ist super gut durchdacht, und trotz der nicht ganz leichten Thematik (Dystopie, neue Welt usw.) sind mir keine Logikfehler oder ähnliches aufgefallen. Das Ende der Geschichte ist dabei ein wenig offen gelassen, so dass sich der Leser sich selbst Gedanken machen darf, jedoch nicht mit unbeantworteten Fragen zurück gelassen wird.   FAZIT: Sakura ist ein einzigartiger Dystopie-Einteiler, absolut durchdacht, spannend und interessant, mit wunderbaren und starken Charakteren. Ich bin auf jeden Fall absolut begeistert und kann den Roman uneingeschränkt weiterempfehlen, und sobald das Buch im Sommer als Hardcover erscheint, bekommt es in meinem Regal einen Ehrenplatz!

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