Kim Kestner Sakura - Die Vollkommenen

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Inhaltsangabe zu „Sakura - Die Vollkommenen“ von Kim Kestner

Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „BlĂŒte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der OberflĂ€che erhalten, ist hart und unbarmherzig - und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?

Tolle Geschichte die mich begeistert hat! 💖 Eine BlĂŒte der Vollkommenheit erwartet Dich.

— Solara300

Mein Geschmack, einfach aber eine gute Umsetzung der Story

— shari77

Interessantes Buch! Ab und zu hat sich es ein bisschen gezogen! Aber alles im allen ein gelungenes Buch :)

— alive-4-books

Dystopie mit viel Neuem, aber auch einigem Bekannten. Durchaus lesenswert.

— faanie

interessante Dystopie, leider nicht besonders spannend und sehr vorhersehbar

— enchantedletters

Spannendes und sehr interessantes Buch. Bis auf das Ende.

— blessed-pueppi

Eins meiner absoluten LieblingsbĂŒcher... Spannend bis zur letzten Zeile!

— Aurelia

Eine unglaublich fesselnde und spannende Dystopie, die eine Mischung aus Red Rising, Tribute von Panem und die Bestimmung mit sich bringt!

— Janine1212

MĂ€ĂŸig spannende Dystopie mit teils blassen Figuren, die nicht viel Neues bietet. Hatte mir etwas mehr erhofft!

— ConnyKathsBooks

Eine spannende Geschichte, bei der ich sehr auf Trab gehalten wurde. Tolle Charaktere und gute Ausarbeitung der Story und der Welt!

— ThePassionOfBooks

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  • Dein einziger Ausweg ...

    Sakura - Die Vollkommenen

    Solara300

    11. November 2017 um 15:53

    Kurzbeschreibung In einer DĂŒstereren und grausamen Welt in Ebene Eins, lebt und arbeitet die 17- JĂ€hrige Juri. Denn Ebene eins wird auch das "Scheißhaus des Kaisers" genannt. Denn hier gibt es nur Leichen, Kloake und Schmutzwasser. Denn der Kaiser wohnt 5 Ebenen ĂŒber Ihnen auf der Erde. Weshalb das so ist liegt einer Legende zugrunde, womit sich die Göttin Amaterasu damit zufrieden gab, das die Kinder ihres Bruders Susanoo fĂŒr immer von der ErdoberflĂ€che verschwinden sollten. Und somit war Generationen spĂ€ter Juri hier geboren worden. Sie war froh ĂŒberhaupt noch am Leben zu sein, denn in den Tiefen des dĂ€mmrigen Lichtes wurden die meisten gar nicht so alt und Ihnen bemĂ€chtigte sich die gefĂŒrchtete Knochenfresser Krankheit.  Die einzige Chance dem Elend zu entkommen wĂ€re ein Ticket hinauf und das bekommt Juri von ihre Freundin und Zimmernachbarin zugesteckt. Der einzige Rat. Verkleide dich als Junge. Juri hat Angst, aber die Optionen sind nicht groß und so versucht sie es als Junge und trifft promt auf den Prinzen. Der scheint ein Augenmerk auf den Jungen Juri geworfen zu haben, nur aus welchen Grund. Ein Wettlauf beginnt... Cover Das Cover gefĂ€llt mir sehr gut mit dem MĂ€dchen und ihren Blonden Haaren die fĂŒr mich Juri darstellt. Sie ist wie ein Licht das leuchtet und das im Dunkeln. Die KirschblĂŒten unten sind in dieser Geschichte sehr wichtig, denn sie stehen fĂŒr Vollkommenheit. Passend zum Titel und zum Inhalt wie  ich finde. Schreibstil Die Autorin Kim Kestner hat einen wunderbar flĂŒssigen und bildhaften Schreibstil der mich wieder fesseln konnte. Ich muss sagen hier bekommt man einen Einblick in die DĂŒsternis die weder vor Kindern noch Erwachsenen halt macht und einer Geschichte die einen berĂŒhrt. Denn Juris Kindheit war geprĂ€gt von einer sehr bösartigen kranken Mutter die sie einfach verkaufte und einem herzensguten Vater der viel zu frĂŒh verstarb. Juri wurde dadurch zu einer KĂ€mpfernatur die tief in sich drin manches Mal Angst hat, aber trotz allem versucht das richtige zu machen. Sie entwickelt sich im Laufe der Seiten noch weiter und bleibt taff, was angesichts mancher Situation wirklich nicht leicht ist und ich hab die Seiten nur so verschlungen. Meinung Dein einziger Ausweg ... Genau denn bekommt Juri nachdem bei ihnen auf Ebene Eins MĂ€nner der Kaiserlichen Garde und bewaffnete HĂŒter auftauchen. Denn seit Juri in den Tiefen des Nichts lebt wo es vor Kranken, KrĂŒppeln und Bettlern nur so wimmelt, gibt es weder Tageslicht noch etwas woran man sich erfreuen kann. Der tĂ€gliche Kampf ist es nicht zu sterben. Denn Hungern ist ein TĂ€glich Brot. Man kann nie genug essen das man satt ist und wie im Fall von Juri kann sie froh sein wenigstens einen Job zu haben um sich etwas Essen zu verdienen. Sie ist fĂŒr die Leichenverbrennung in Zone 8 verantwortlich und immer noch am RĂ€tseln was die Fremden hier wollen. Ohne es zu wissen bekommt Juri durch ihre Freundin eine Chance der Tristheit und Krankheit zu entfliehen und dazu muss sie sich als Junge verkleiden. Denn manche bekommen von den WĂ€chtern eine Karte. Juri allerdings nicht, da sie nicht hĂŒbsch genug als MĂ€dchen ist. Juri ist entsetzt und hat Angst, denn wenn man entdeckt dass sie ein MĂ€dchen und kein Kerl ist, steht die Todesstrafe darauf. Auf der anderen Seite allerdings bemerkt sie die ersten Anzeichen der Knochenfresser Krankeit, die ihr in ein paar Wochen ihr Leben nimmt wenn sie nicht nach oben kommt. Egal wie sie es dreht oder wendet, muss sie sich entscheiden und versucht es als Junge. Es scheint auch soweit gutzugehen auch wenn keiner der Probanden, sei es weder die Jungs noch die MĂ€dchen wissen was sie hier sollen. Dabei lernt Juri auch den Prinz kennen der auf sie aufmerksam wird. Nur kann Juri Haruto tĂ€uschen oder ist es schon vorbei, bevor es begonnen hat ... Eine tolle Geschichte ĂŒber die Sage das die Göttin Amaterasu sich versteckte in einer Höhle vor ihrem Bruder Susanoo dem Sturmgott und der die Menschheit auf die Erde brachte. Nachdem sich die Göttin entschied wiederzukommen wurden die Nachkommen Susanoos verbannt, tief unter die Erde. Und die Nachfahren Amatersasus durften auf der Erde wandeln. Denn ohne sie wĂ€re alles verdorrt und verkĂŒmmert. Sehr schöner Einfall der die Menschen hier in die verschiedenen Schichten zwingt und sie nur mit dem Willen des Kaisers nach oben kommen können. Fazit  Tolle Geschichte die mich begeistert hat! Eine BlĂŒte der Vollkommenheit erwartet Dich. 5 von 5 Sternen

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  • Sakura- Die Vollkommenen

    Sakura - Die Vollkommenen

    BeaSwissgirl

    11. October 2017 um 23:48

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Ich habe schon unheimlich viele Dystopien gelesen, weshalb es sicher schwierig ist mich noch ĂŒberzeugen oder begeistern zu können. Dieses Buch hier klang aber ganz interessant so dass es bei mir einziehen durfte......Den Schreibstil fand ich ganz in Ordnung er ist eher simpel, sehr jugendlich gehalten, vor allem bei den Dialogen, was auf mich manchmal etwas zu gewollt wirkte lĂ€sst sich aber ansonsten flĂŒssig und locker leicht lesen.Die Begebenheiten sind soweit gut beschrieben, allerdings sind bei mir kaum Bilder im Kopf entstanden, ebenso wollte kaum AtmosphĂ€re aufkommen.Geschrieben ist das Ganze aus der Sicht von Juri in der Gegenwartsform, was ich persönlich nicht so gerne mag, mit der Zeit habe ich es aber irgendwie ĂŒberlesen.Juri als Hauptprotagonistin gefiel mir gut, denn fĂŒr einmal haben wir es eben nicht mit einer wunderschönen, liebenswerten, strahlenden Heldin zu tun. FĂŒr mich waren ihre Handlung und Denkweise nachvollziehbar und gut ausgearbeitet.Weitere Charaktere, die eine tragende Rolle einnehmen empfand ich als doch etwas blass, teilweise auch stereotyp mĂ€ssig dargestellt.Dystopien Ă€hneln sich ja oft,  einfach weil das GrundgerĂŒst irgendwie fast schon vorgegeben ist und es sicher schwierig ist das Rad neu zu erfinden. Dennoch ist es möglich innovative Ideen einzuweben und der Geschichte einen eigenen Touch zu verleihen, was hier meiner Meinung nach der Autorin ganz gut gelungen ist.Sie hat nĂ€mlich Elemente aus der japanischen Mythologie einfliessen lassen, was ich als sehr erfrischend empfunden habe.Ebenso war ich ĂŒberrascht, dass das Setting doch sehr brutal und dĂŒster ist, was mich aber nicht störte im Gegenteil, gerade in diesem Genre finde ich es eben authentisch.Am Anfang wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen, danach lĂ€sst sich Kim Kestner aber recht lange Zeit um den Plot aufzubauen und einige ErklĂ€rungen wiederholen sich auch immer wieder. Gerade die Passagen, wo es um die PrĂŒfungen ging nahmen mir etwas zu viel Raum ein. DafĂŒr wurde das Ende mit den vielen EnthĂŒllungen viel zu schnell abgehandelt und die Rebellion verlief einfach total reibungslos, dasselbe gilt fĂŒr die obligate Liebesbeziehung. Alles in allem hat mich die Geschichte aber schon bei der Stange gehalten, war durchaus spannend,irgendwie faszinierend und untenstehende Zitate haben mich sogar zum nachdenken angeregt." Man glaubt wohl immer nur das, was man gesagt bekommt, so lange man die Wahrheit nicht mit eigenen Augen sieht" und " Alles andere gerĂ€t mehr und mehr in Vergessenheit, bis die Wahrheit zum MĂ€rchen wird und das MĂ€rchen zur Wahrheit"Ich vergebe 3,75 Sterne

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    • 2
  • Rezension: Sakura - Die Vollkommenen

    Sakura - Die Vollkommenen

    enchantedletters

    08. October 2017 um 21:01

    Inhalt:  Juri lebt in der unteresten Schicht der Gesellschaft und kĂ€mpft sich durchs Leben. Als eines Tages Wachen aus dem oberen Bezirk auftauchen und verkĂŒnden, dass alle Vollkommenen nun die Chance haben, ein Leben in Wohlstand zu fĂŒhren, fackelt Juri nicht lange und beschließt an dem Auswahlverfahren teilzunehmen. Als Junge verkleidet schleicht sie sich unter die Bewerber. Doch sie muss feststellen, dass nicht alles so ist wie es scheint. Zum Buch:  Mir ist es schwer gefallen in das Buch reinzukommen. Die geselslchaftlichen Strukturen und die Welt an sich unterscheiden sich grundlegend von der unseren und man wird halt direkt ins Geschehen hineinkatapultiert. Man ist direkt mitten in der Geschichte, ohne das großartiges GeplĂ€nkel kommt. Was auf der einen Seite gut ist, da halt direkt was passiert. Dadurch, dass aber vieles neu ist, musste man oft innehalten und sich Gegebenheiten selbst zusammenfĂŒgen. Es wurden einige Wörter fĂŒr Tauschmittel verwendet, bei denen ich die HĂ€lfte des Buches gar nicht wusste worum es sich handelt. Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, versteht man leicht worum es geht und wie die Gegebenheiten sind. Und man wusste auch ziemlich schnell worauf es hinauslĂ€uft. Es war sehr voraussehbar und es kamen keine großen Überraschung. Juri empfand ich als widersprĂŒchliche Protagonistin. Sie sieht sich selbst als EinzelkĂ€mpferin, als hart, kalkulierend und allein aufs Überleben aus. Aber sie hat sich stĂ€ndig Sorgen um andere gemacht, ihnen geholfen und konnte es nicht auf sich beruhen lassen, sondern versuchte hinter die Geheimnisse zu blicken. Suchte nach einer Möglichkeit wie alle die gleichen Chancen haben konnten. Die Nebencharaktere waren nicht ausgereift beschrieben. Sie waren nur halbherzig gestaltet und kamen nicht besonders oft vor. Oft hatte ich das GefĂŒhl, dass wenn ich glaubte zu verstehen wie sie handelten, sie was ganz anderes machten. Der Einzige, der einen konstanten Charakter hatte, ist Dom. Er ist gĂŒtig und hilfsbereit und ich mochte ihn von allen am liebsten. Der Schreibstil Kestners ist flĂŒssig und einfach, wodurch man gut und schenll durchs Buch kommt. Leider war kam das Ende ziemlich unerwartet und war nicht sonderlich aufregend gestaltet.Fazit:  Das Buch bietet eine interessante Dystopie mit neuer Geschichte. Leider war es ziemlich vorhersehbar und nicht besodners spannend. Die Idee selbst ist gut, allerdings nicht entsprechend umgesetzt.

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  • Außergewöhnliche Geschichte mit aber...

    Sakura - Die Vollkommenen

    karolina1006

    24. September 2017 um 19:07

    Inhalt:Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „BlĂŒte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der OberflĂ€che erhalten, ist hart und unbarmherzig - und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?Meine Meinung:Der Schreibstil ist trotz des besonderen bzw. komplizierten Inhalts sehr leicht und flĂŒssig gehalten, was definitiv ein Pluspunkt ist. Dazu muss ich aber noch hinzufĂŒgen, dass ich, weil der Schreibstil eine trockene Art hat, was Emotionen angeht, nicht so sehr im Vergleich zu anderen Geschichten berĂŒhrt worden bin.Die Kapitel sind in großen Abschnitten unterteilt. Wie genau verrate ich nicht, weil ich nur ungern spoilern wĂŒrde. Die großen Abschnitte sind jeweils nochmal in weitere Abschnitte unterteilt, die es von der LĂ€nge her auch in sich haben, was mich aber anfangs noch nicht gestört hat. Dazu aber gleich. Diese unterteilten Abschnitte tragen immer ein jeweiliges Thema in sich, was mir sehr gefĂ€llt, weil es mal was anderes ist und man immer einen kleinen Vorgeschmack auf das Kommende bekommt und dabei noch ein bisschen rĂ€tseln muss, weil die Abschnitte nicht nummerisch unterteilt sind, sondern mit Wörtern oder einem Satz Ă€hnlich wie ein rĂ€tselhaftes Zitat.Juri ging mir manchmal leider etwas auf die Nerven, wenn man es schmerzhaft ausdrĂŒcken möchte. Anfangs kam sie mir noch sehr intelligent und stark vor, was mir natĂŒrlich sehr gefallen hat, doch dann erfuhr man mehr ĂŒber sie und die Geschichte nahm ja logischerweise auch ihren weiteren Lauf und ihre Entwicklung gefiel mir irgendwie nicht oder einfach ihr Inneres, das schließlich aus ihr rauskommt. Ganz vertragen konnte ich mich schließlich also leider nicht mehr mit ihr.Die Geschichte hat natĂŒrlich einen tollen Hintergrund, aber ich möchte hier auch nicht allzu viel verraten, außer das was ich mir oben bereits aufgehoben habe: NĂ€mlich warum ich die Geschichte nach und nach immer weniger gut fand. Anfangs ist sie super spannend, die HintergrĂŒnde der Protagonistin einzigartig und ihre beste Freundin Rebecca ist ein wahrer Schatz mit einem Job, der kurz zum staunen bringt, weil es einfach so viele Momente gibt, in denen ich mich gefragt habe, ob das jetzt ernst gemeint ist oder ob das einfach wahr ist - Im positiven Sinne natĂŒrlich. Und dann ging das richtige Abenteuer los, das natĂŒrlich auch sehr spannend zu lesen bzw. mitzuverfolgen ist, aber dann ist die Luft auch einfach schon raus. Also musste ich mich die zweite HĂ€lfte durch das Buch zwingen und wurde im Endeffekt leider nicht mehr ĂŒberzeugt. Manchmal gibt es noch Highlights in denen ich total mitgefiebert habe oder RĂŒckblicke bei denen ich mitgefĂŒhlt habe oder auch Szenen die super sĂŒĂŸ sind, aber das war es dann fĂŒr mich persönlich auch schon gewesen. Deshalb bin ich einfach der Meinung, dass ich den weiteren Lauf des Buches zu hoch eingeschĂ€tzt habe, nachdem ich den ersten Teil so gut gefunden habe. Mal abgesehen davon, dass ich irgendwann die Lust an dem Buch verloren habe, gibt es natĂŒrlich auch noch ein anderes Thema, dass ich zu dieser Rezension erwĂ€hnen muss: Freundschaft. In dieser Geschichte erfĂ€hrt man wie Freundschaft entsteht, auf die Probe gestellt wird oder den jeweiligen Verrat. Es geht sogar so weit, dass ich es fast als kitschig bezeichnen wĂŒrde. Und was ist das Gegenteil von Freundschaft? Feindschaft! Und auch die findet hier nicht nur einmal und kurz einen Platz. Ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen.Fazit: Ich empfehle es, wenn ihr Lust auf eine außergewöhnliche Geschichte hat, in der man auch mal einen richtigen, tödlichen Feind hat. Aber bitte nicht zu viel erwarten, sonst könnte es einen leicht enttĂ€uschen!2,5/5 fĂŒr "Sakura - Die Vollkommenen" von Kim Kestnerbuechervertraeumt.blogspot.com

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  • Bietet nicht viel Neues

    Sakura - Die Vollkommenen

    ConnyKathsBooks

    05. September 2017 um 11:40

    Endlich hat die 17jĂ€hrige Juri die Chance, ihrem elenden Dasein zu entkommen. Bislang lebte sie in einer dunklen Höhle tief unter der Erde, wo Hunger und Krankheiten an der Tagesordnung waren. Doch nun ruft der Himmlische Kaiser zur sogenannten "BlĂŒte" auf, der Sakura. Ein Auswahlverfahren, das die Kandidaten auf geistige, körperliche und innere StĂ€rke testet. Nur wer vollkommen ist, darf schließlich an die sonnige OberflĂ€che und wird Teil der göttlichen Familie. Als Junge verkleidet schmuggelt sich Juri daher heimlich in die PrĂŒfungen. Doch dann trifft sie auf Prinz Haruto und schon bald steht ihre Welt kopf."Sakura - Die Vollkommenen" stammt aus der Feder von Kim Kestner. Eine Dystopie, die mich leider nur bedingt ĂŒberzeugen konnte. Klar ist es heutzutage schwer, das Rad in diesem Genre noch neu zu erfinden, doch ich hatte mir trotzdem etwas mehr erhofft.Juri ist zumindest eine ungewöhnliche Protagonistin. Mal nicht perfekt, nicht sonderlich hĂŒbsch, mit Ecken und Kanten und diversen SchwĂ€chen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern, denn ihre Verkleidung als Junge droht öfters mal aufzufliegen. DafĂŒr bleiben die weiteren Figuren aber sehr blass, eindimensional, stereotypisch besetzt und nur wenig greifbar, was ich besonders bei Prinz Haruto recht schade fand. Da wĂ€re mehr Potential drin gewesen. Auch die obligatorische Romanze berĂŒhrte mich nicht und ich habe dem Paar ihre sich schnell entwickelnden GefĂŒhle nicht abgekauft.Das Ganze wird aus der Ich-Perspektive von Juri erzĂ€hlt und liest sich durchaus flĂŒssig. Allerdings ist der Sprachstil doch sehr jugendlich-salopp und dialoglastig. Richtig anfreunden konnte ich mich damit nie, auch wenn es irgendwie zur Geschichte passt, die recht schonungslos die schrecklichen ZustĂ€nde in der Höhle beschreibt. Maden, Kakerlaken, Leichen - nichts fĂŒr Zartbesaitete.Der Handlung verlĂ€uft dann auch sehr vorhersehbar und wenig ĂŒberraschend. Einzig der Einfluss von japanischer Kultur und Mythen hat mir hier ganz gut gefallen. Die Spannung hĂ€lt sich daher in Grenzen und zwischenzeitlich war ich sogar etwas gelangweilt, gerade weil die PrĂŒfungspassagen doch sehr ausfĂŒhrlich ausfallen. Dagegen nimmt sich die Autorin fĂŒr den Showdown einfach zu wenig Zeit. Zu glatt, zu schnell abgehandelt und mit einem Epilog, der gleich ein paar Wochen ĂŒberspringt. Von einigen Ereignissen hĂ€tte ich wirklich gern mehr gelesen. Ein etwas unbefriedigender Abschluss.Insgesamt kann ich daher "Sakura - Die Vollkommenen" nur eingeschrĂ€nkt empfehlen. Eine Dystopie, die nicht viel Neues bietet, aber fĂŒr zwischendurch noch ok ist. Daher 3 Sterne von mir.

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    • 2
  • grandios, fantastisch!!!

    Sakura - Die Vollkommenen

    MagicAllyPrincess

    20. August 2017 um 19:54

    Inhalt: Juri verbringt bereits ihr ganzes Leben in der untersten Ebene des Kaiserreichs. Die Sonne hat sie nie gesehen. Hunger und Krankheiten sind die tĂ€glichen Begleiter all der Menschen der Unterschicht. Als der Kaiser zur "BlĂŒte" aufruft, sieht Juri ihre Chance auf einen Platz an der OberflĂ€che endlich gekommen. Da sie als MĂ€dchen nicht makellos und vollkommen genug ist, gibt sie sich kurzerhand als Junge aus. Juri hat GlĂŒck, sie wird einer der Probanden die ihr Geschick, ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen in den unterschiedlichsten Battles beweisen dĂŒrfen. Doch ausgerechnet Haruto der Sohn des Kaisers findet Gefallen an ihr, doch Juris Tarnung darf um keinen Preis auffliegen.Meinung: Schon allein dieses grandios tolle Cover machte mich unglaublich neugierig auf Juris Geschichte. Der Inhalt tat natĂŒrlich sein ĂŒbriges, sodass ich mich unglaublich aufÂŽs Lesen des Buches freute. Juri war mir vom ersten Moment an total sympathisch. Von Kindesbeinen an musste sie sich alleine durchschlagen. Nach dem Tod ihres Vaters gehörten stĂ€ndiger Hunger und auf sich gestellt sein zu Juris Alltag. Doch bereits als kleines MĂ€dchen hat sie es mit Biss und unbĂ€ndiger Willenskraft geschafft zu ĂŒberleben. Als junge Frau arbeitet sie in der Totenverbrennungsanlage. Dieser Job sichert ihr zumindest genĂŒgend Nahrung um nicht hungern zu mĂŒssen. Außerdem ist Juri gerne alleine und auch von toten Menschen umgeben, denn einer ihrer wichtigsten GrundsĂ€tze lautet, keine Bindungen jeglicher Art einzugehen. Denn so ist sie nur fĂŒr sich selbst verantwortlich, muss sich um niemanden kĂŒmmern und sorgen, und vor allem den Verlustschmerz nicht fĂŒhlen, wenn sie wieder jemand verlĂ€sst oder stirbt. Einzig mit Rebecca verbindet Juri eine Art Freundschaft, denn die Beiden teilen sich einen Schlafplatz. Juris sehnlichster Wunsch ist es, endlich einmal die Sonne zu sehen. Da sie in der untersten Ebene lebt, scheint dieser unerfĂŒllbar. Doch dank Rebecca hat sie die einmalige Chance an der "BlĂŒte" teilzunehmen und so einen der begehrten PlĂ€tze an der OberflĂ€che zu ergattern. Da Juri auch bedingt durch ihre Arbeit im Vergleich zu ihren Mitmenschen recht krĂ€ftig und groß ist, ihre BrĂŒste hingegen aber sehr klein sind, gibt sie sich kurzerhand als Junge aus. Denn als MĂ€dchen ist sie einfach nicht hĂŒbsch und makellos genug. So schafft es Juri einer der Probanden zu werden und sie "darf" bei den unterschiedlichsten PrĂŒfungen beweisen, dass sie wĂŒrdig ist, eine "BlĂŒte" zu werden. Erschwert wird ihr das Ganze durch den Kaisersohn Haruto, der ein ziemliches Interesse an ihr zeigt. Und auch Juri fĂŒhlt sich von ihm regelrecht angezogen. Doch die Gefahr, dass Haruto Juris Tarnung durchschaut, ist dadurch natĂŒrlich groß. Und auch die Battles verlangen ihr einiges ab, schnell wird Juri klar, dass sie diese niemals alleine bestehen kann. Und so passiert das Unvermeidliche, Juri schließt sich mit anderen Probanden zusammen und besonders in Dom findet sie einen unverzichtbar wertvollen Freund.Ich bin nach wie vor ein sehr großer Dystopie-Fan und war daher auch extrem begeistert von der Welt und dem Setting das Kim Kestner fĂŒr "Sakura - Die Vollkommenen" entworfen hat. Die Idee mit den unterschiedlichen Ebenen gepaart mit der japanische Kultur, hat mich sofort in den Bann gezogen. Juris Leben ist recht trostlos und von Krankheiten, bedingt durch das fehlende Sonnenlicht, Gewalt und Angst gezeichnet, dennoch macht die junge Frau das Beste daraus. Sie ist eine unglaubliche KĂ€mpfernatur und gibt tĂ€glich alles, um ihr Überleben zu sichern. Ihren sehnlichsten Wunsch nach Sonne und Freiheit konnte ich so sehr nachvollziehen. Da Juri extrem clever und einfallsreich ist, schafft sie es tatsĂ€chlich, eine der Probanden zu werden. Doch auch wenn man noch so stark und unabhĂ€ngig ist, sind Menschen die einem zur Seite stehen, einen unterstĂŒtzen und lieben so unendlich wichtig. Diese Erfahrung macht Juri bereits zu Beginn der WettkĂ€mpfe und erst recht im weiteren Verlauf. Die Autorin hat gerade die Wichtigkeit der Freundschaft unheimlich schön herausgearbeitet. Vor allem Protagonistin Juri hat sehr viel Tiefgang und Echtheit, ich habe es genossen, ihre Entwicklung mitzuerleben. Juris Mut, sich auf einige Menschen einzulassen, wird ebenso belohnt wie ihre HartnĂ€ckigkeit und ihre WillensstĂ€rke. Sie lernt Hilfe anzunehmen und gibt diese auch wieder zurĂŒck. Juris Weltbild wird aus den Angeln gehoben und dennoch saugt sie begierig alles Neue in sich auf. Sie begegnet der Schönheit der Natur auf so rĂŒhrende Weise. Juri weiß all das was sie bekommt sehr zu schĂ€tzen und nimmt nichts als selbstverstĂ€ndlich hin. Gerade ihre Unvollkommenheit und ihre Makel machen sie in meinen Augen vollkommen!Auch die anderen Charaktere sind ganz wunderbar ausgearbeitet. Allen voran Dom, den ein Geheimnis umgibt, mochte ich unglaublich gerne. Er vertraut Juri schnell bedingungslos und auch sie kann bei Dom die sein, die sie ist. Ebenso ĂŒberzeugt hat mich auch Rebecca, sie weiß was sie kann, ist vorlaut und absolut nicht auf den Mund gefallen. Auch Kaisersohn Haruto hat mich im Verlauf des Romans immer mehr auf seine Seite gezogen. Die zarte Liebesbande zwischen ihm und Juri, passt sich perfekt der kompletten Geschichte an. Es ist so schön, dass es weder eine nervige Dreiecksgeschichte noch kitschige "Anschmacht-Momente" gibt. Die GefĂŒhle sind authentisch und die Personen begegnen sich auf gleicher Basis.Die besondere Mischung von "Sakura" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Kim Kestners Einfallsreichtum ist beinahe unerschöpflich. Die WettkĂ€mpfe sind absolut außergewöhnlich, dadurch aber nicht weniger brutal und heftig. Die Welt ist dĂŒster und trist, dennoch gibt es grandiose Momente voller Licht und WĂ€rme. Die Autorin ĂŒbermittelt viele bewegende und wichtige Botschaften und Werte, die in mir ein warmes GlĂŒcksgefĂŒhl erzeugt haben. Am Ende siegt die Gerechtigkeit und die Menschen, die fĂŒr diese stehen! Auch Kim Kestners Schreibstil ist einfach großartig. Sie beschreibt zwar detailgetreu, sodass ich mir den Aufbau der Ebenen und die Welt in der Juri lebt genauestens vorstellen konnte, aber dennoch nie zu ausschweifend, sehr flĂŒssig und mitreißend. Ich konnte "Sakura" kaum zur Seite legen, auch wenn ich dies bedingt durch meine Arbeit und den Alltag leider des Öfteren musste. Der Spannungsbogen ist kontinuierlich hoch und einige unvorhergesehene Wendungen sowie die Vielschichtigkeit des Romans, haben mich definitiv verzaubert und mehr als begeistert.Ich könnte noch Stundenlang ĂŒber dieses wundervolle Buch schwĂ€rmen, da es einfach nichts gibt, was mir nicht gefallen hat!!! Ich wĂŒrde mich auch sehr ĂŒber eine Fortsetzung freuen, auch wenn dies hier ein Einzelband ist.Fazit: Mit "Sakura - Die Vollkommenen" hat Kim Kestner eine außergewöhnlich, grandiose Dystopie geschrieben, die fĂŒr mich ein echtes Highlight in diesem tollen Genre ist. Die Geschichte ist schonungslos, bildgewaltig, komplex, voll bewegender und berĂŒhrender Szenen, fesselnd und bezaubernd ehrlich!

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  • Anders als gedacht, aber gut

    Sakura - Die Vollkommenen

    Lilyfields

    09. August 2017 um 19:46

    Das Cover von 'Sakura" ist mir direkt ins Auge gesprungen und hat schon von der Gestaltung her mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Die Dystopie handelt von dem MĂ€dchen Juri, die in der untersten Ebene eines großen Höhlen- und Kastensystems lebt. Hier herrschen grausamen Sitten der Tod, Gewalt und Hunger stehen hier an der Tagesordnung. Juri hat noch niemals die Sonne gesehen und leidet dazu noch an Hungernot. Die meisten Menschen, die in der Ebene leben werden nicht alt, denn sie sterben oft recht frĂŒh an der Knochenfresserkrankheit, vor der auch Juri große Angst hat. Ihre hĂŒbsche Freundin Rebecca erhĂ€lt eines Tages eine Karte zur 'BlĂŒte des Kaisers'. Durch die Karte hat man die Chance, wenn man die verschiedensten PrĂŒfungen meistert, als Vollkommen auserwĂ€hlt zu werden und kann somit an der OberflĂ€che leben. Da Juri nicht so hĂŒbsch wie Rebecca ist, erhĂ€lt sie leider keine. Doch Rebecca kann eine Karte fĂŒr sie entwenden, jedoch gilt diese nur wenn Jui als Junge an diesem Wettstreit teilnimmt. Juri bleibt nicht viel Zeit zum ĂŒberlegen, ob Sie sich als Junge ausgibt und die Herausforderung annimmt, denn das ist ihre einzige Chance der Knochenfresserkrankheit zu entrinnen und dazu endlich einmal die Sonne sehen. So schneidet sie sich ihr schönes blondes Haar ab und nimmt am Wettstreit teil. Ob sie je die Sonnen sehen wird? Mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt verraten, denn das neue Buch von Kim Kestner ist unheimlich fesselnd und mitreißend geschrieben. Die Autorin beschreibt die Szenerie sehr bildlich und auch oftmals sehr grausam und unmenschlich. Man kann sich daher sehr gut in diese Welt hinein versetzen. Die Charaktere sind alle sehr gut dargestellt und wirken dazu sehr authentisch. Fazit Sakura ist eine tolle, wenn auch sehr dĂŒstere Dystopie und dadurch nicht das typische Jugendbuch. Die Geschichte konnte mich ĂŒberzeugen und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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  • Interessante Dystopie

    Sakura - Die Vollkommenen

    Chuckster

    09. August 2017 um 12:42

    Sakura ist ein interessantes Jugendbuch, allem in allem habe ich es sehr gerne gelesen und es hat mich wirklich faszieniert was die Autorin sich da ausgedacht und beschrieben hat.Allem voran die Charaktere, Juri ist eine starke Protagonistin und hat das Buc wirklich aufgewertet. Sie fĂŒhrt einen durch ihr Leben, durch diese ganze Welt in einer sehr authentischen und sympathischen Weise. Juri ist ein Charakter sehr gelungen und man kann wirklich mit ihr mitfiebern, da man sich mit ihr identifizieren konnte. Auch gab es noch weitere interessante Caraktere, doch muss ich sagen, dass nicht das ganze Potential der Charaktere ausgeschöpft wurde. Ich finde das Vaith, wenn auch nicht SympathietrĂ€ger, durchaus Potential gehabt hĂ€tte noch mehr Spannung, Dramatik und Gefahr in die Geschichte zu bringen, stattdessen fand ich seinen Verlauf eher schwach und sein Ende undramatisch.Generell fand ich den Verlauf der Story ganz spannend, das Worldbuilding interessant, alles im allem aber alles etwas OberflĂ€chlich gehalten. Es fehlte an einigen Stellen an Tiefe, aus der Welt die geschaffen wurde, hĂ€tte man noch mehr rausholen können, man hĂ€tte mehr beschreiben können, mehr Geheimnisse, mehr Spannung, mehr RĂ€tsel, alles etwas verzwickter machen können. Wahrscheinlich hĂ€tte es auch viel Stoff fĂŒr eine Trilogie gegeben, so wurden viele Dinge nur angekratzt und das Ende wirkt ein wenig ĂŒbereillt bzw. ganz zum Schluss wirkt es eigentlich fast schon zu reibungslos.Alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten, wer viele Dystopien liest wrd wahrscheinlich auch viele Parallelen zu anderen BĂŒchern finden, das Rad wurde hier also nicht neu erfunden. Dennoch muss ich sagen es ist ein solides Werk mit denen man sich einige Stunden spannend vertreiben kann, deswegen von mir nur einen Stern Abzug.

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  • Ganz okay...

    Sakura - Die Vollkommenen

    SaniHachidori

    07. August 2017 um 13:55

    ...mehr aber leider auch nicht.Ich habe mich auf dieses Buch sehr lange gefreut und wurde leider enttĂ€uscht. Ich habe mich auf eine spannende Dystopie gefreut, die mit Japanbezug glĂ€nzt. Die JapanbezĂŒge sind da, aber irgendwie einfacher, als ich dachte. Das Feeling kam fĂŒr mich nicht rĂŒber. Und letztendlich ist es fĂŒr mich schade, dass diese Dystopie auch ohne die japanischen Begriffe genauso stattgefunden haben könnte. Somit wirkt dieser Japanbezug nicht nötig und vor allem auch aufgezwungen. Schade. Man hĂ€tte mehr daraus machen können.Dazu kommt, dass das MĂ€dchen auf dem Cover so gar nichts mit der Beschreibung von Juri gemein hat. Juri wird als krĂ€ftig, groß und muskulös, ja fast mĂ€nnlich und nicht wirklich schön beschrieben. Das Cover vermittelt da einen ganz falschen Eindruck.Dadurch, dass Juri sich bei den MĂ€nnern einschmuggelt, hat es was von einem Mulan-Abklatsch. War aber an sich nett gemacht, finde ich.Was mich gestört hat, war die fehlende Tiefe und irgendwie ging mir die Liebesgeschichte am Ende dann doch zu schnell. Es hat sich vorher nichts wirklich entwickelt und dann war es ZACK unausgesprochen geklĂ€rt. Da kamen bei mir gar keine GefĂŒhle auf.Fast zu erwarten war die in Dystopien gern verwendete Glaskuppel in der die Menschen leben... ich denke, da gibt es noch hundert andere Möglichkeiten, hat mich daher etwas gelangweilt.Die Idee der Ebenen ist an sich nicht schlecht, allerdings ist auf den unteren Ebenen nicht wirklich viel passiert. Diese PrĂŒfungen haben am Ende nicht wirklich Sinn ergeben und ihnen wurde fĂŒr die anfĂ€nglichen ausschweifenden ErklĂ€rungen am Ende zu wenig Bedeutung beigemessen.Alles in allem war der Schreibstil okay, aber das Buch im Ganzen war schwerfĂ€llig, man hatte das GefĂŒhl, es passiert nichts, erst im letzten Viertel nimmt es an Fahrt auf, sodass man weiterlesen möchte.Fazit:Irgendwie wirkt es wie eine Mischung aus gĂ€ngigen Dystopien, Japan und Mulan. Aber es wirkte nicht gewollt, sondern als wenn jemand selbst gern Dystopien liest, Japan mag und dann so was Ă€hnliches schreiben wollte. Wirklich gefesselt hat mich das Buch trotz des schönen Covers und vielversprechenden Idee nicht. Schade, ich finde hier wurde viel Potenzial verschenkt, weswegen ich nur das PrĂ€dikat "kann man mal lesen" vergeben kann. Deswegen nur drei Sterne.

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  • Von mir keine Leseempfehlung

    Sakura - Die Vollkommenen

    jaylinn

    05. August 2017 um 12:55

    Es ist nun schon eine Weile her, dass ich meine letzte Gastrezension fĂŒr Janine von BĂŒchersĂŒchtiges HerzÂł verfasst habe. Heute ist es aber wieder soweit: Auf Instagram habe ich euch bereits meinen ersten Leseeindruck von Sakura – Die Vollkommenen mitgeteilt und heute möchte ich euch gerne meine Rezensionen dazu prĂ€sentieren. Allgemeines: Sakura – Die Vollkommenen ist im Juni 2017 im Arena Verlag erschienen. Der Arena Verlag veröffentlicht vorwiegend Kinder- und JugendbĂŒcher. FĂŒr mich steht der Arena Verlag normalerweise eher fĂŒr jĂŒngere BĂŒcher. Sakura hat 408 Seiten, ist gebunden und wird vom Verlag ab 14 Jahren empfohlen. Autorin Kim Kestner war mir bisher nicht bekannt. Kennt ihr bereits BĂŒcher der Autorin? Inhalt: „Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „BlĂŒte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der OberflĂ€che erhalten, ist hart und unbarmherzig – und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?“ (Quelle: Arena Verlag) Meine Meinung: Bevor ich mit der LektĂŒre begonnen habe, habe ich bereits viel ĂŒber Sakura gehört. Es wurde medial wirklich prĂ€sent gemacht und man konnte eigentlich gar nicht umhin, Werbungen fĂŒr dieses Buch zu entdecken und anzuschauen. Da es sich um einen Einzelband handelt, war ich bereits darauf eingestellt, ein in sich vollendetes Buch zu lesen. Und das ist bei Sakura auch der Fall. FĂŒr mich ist das eine angenehme Abwechslung, denn ich lese sehr gerne Reihen und Trilogie, aber ich finde es auch erfrischend, wenn ein Buch in sich abgeschlossen ist. Eine Rezension zu Sakura fĂ€llt mir ein wenig schwer. FĂŒr mich ist Sakura eigentlich kein Buch, das ich gerne weiterempfehlen möchte. Da muss ich leider ehrlich sein, denn in Sakura fehlt es mir an vielen Dingen, die dieses Buch einzigartig, gut und besonders gemacht hĂ€tten. Ich habe einige Kritikpunkte, die ich euch gerne in dieser Rezension vorstellen möchte, damit ihr meine Meinung nachvollziehen könnt. Zum einen ist die in Sakura verwendete Sprache fĂŒr mich ein großer Punkt, der mich unbefriedigt zurĂŒckgelassen hat. Nach dieser LektĂŒre kann ich auf jeden Fall das Wort „Kindermacher“ nicht mehr hören. Kestner greift zu Wörtern, die reprĂ€sentieren sollen, aus welchen Schichten ihre Protagonisten kommen. Das heißt, dass Protagonistin Juri hĂ€ufig eine sehr einfache Wortwahl an den Tag legt. Doch diese Wortwahl ist immer wieder gespickt mit beinahe vulgĂ€r anmutenden AusdrĂŒcken. Auch, wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, bin ich dafĂŒr, dass, wenn es um das Zeugen von Kindern und um Geschlechtsteile geht, dann auch davon gesprochen werden sollte. AusdrĂŒcke wie „Kindermacher“ oder „Elfter Finger“ wirken fĂŒr mich eher kindisch, gewollt und zu primitiv. Des Weiteren werden diese Begriffe einem Buch, das mit der japanischen Geschichte und Kultur spielt, auch nicht gerecht. Zum anderen wird völlig kontrĂ€r dazu sprachlich und inhaltlich eine BrutalitĂ€t ohnegleichen ausgedrĂŒckt, die gar nicht zu der Tatsache passt, das Sex nicht namentlich erwĂ€hnt wird. Das geht sogar so weit, dass ich dieses Buch als Verfilmung nicht anschauen könnte. Und das, obwohl es ein Jugendbuch ist, und ich 25 Jahre alt bin. Manchmal ist es wichtig, als Autor auch brutal zu sein, aber manchmal ist BrutalitĂ€t in ihrem gewĂ€hlten Ausmaß unnötig. In Sakura fließt zu viel Blut, es existiert zu viel BrutalitĂ€t und es geschieht zu viel Leid. An mindestens zwei Stellen des Buches habe ich mich dadurch so geekelt, dass ich das Buch zur Seite legen musste. Das sollte in einem Jugendbuch meiner Meinung nach nicht so sein und ab 14 Jahren wĂŒrde ich es daher nicht empfehlen. Auf inhaltlicher Ebene lesen wir mit Sakura keine neue Geschichte. Es hat mich sehr an Silo, Die Tribute von Panem oder an dessen Vorlage Battle Royale erinnert. Das GrundgerĂŒst der Geschichte wirkte auf mich natĂŒrlich zunĂ€chst sehr interessant, aber es ist leider auch vorhersehbar. Eine typische Dystopie, die nicht anders ausgehen könnte, als sie ausgehen wird. PrĂŒfungen, Rituale und Arenen sind Dinge, von denen wir wahrscheinlich alle schon viel gelesen haben. Schön wĂ€re es gewesen, wenn Kim Kestner eigene und neue Elemente hinzugefĂŒgt hĂ€tte, um der Geschichte mehr Tiefgang zu verleihen. Viele Details bleiben ungeklĂ€rt und an diesen Stellen hĂ€tte die Autorin wunderbar ausbauen können. Ihre Ideen sind da, bleiben aber leider oft unausgereift und mit wenig ErklĂ€rung fĂŒr den Leser. Ich hatte mir vor der LektĂŒre einfach etwas mehr von Sakura erhofft – ich denke, das könnt ihr verstehen. Was mir gut gefallen hat, ist die Protagonistin Juri. Sie ist nicht perfekt, sie ist nicht mal eine Schönheit. Das liest man selten in JugendbĂŒchern. Zudem ist Juri auch keine einfache Persönlichkeit und muss als Junge um ihr Überleben kĂ€mpfen. Weil Juri in dieser Geschichte dabei ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe trotz meiner Vorbehalte immer weiter gelesen. Sie war das gewisse Etwas, das ich an diesem Buch wunderbar fand. Fazit: Sakura – Die Vollkommenen ist eine Geschichte, die man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss. Kim Kestner liefert leider keine neuen Elemente innerhalb des Dschungels der Dystopien. Als erfahrene Leserin kennt man vieles leider schon und kann schnell vorhersehen wie dieses brutale Jugendbuch ausgehen wird. Einzig Protagonistin Juri ist etwas wirklich Besonderes.

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  • Wieder ein grandioses Buch aus Kim Kestners Feder!

    Sakura - Die Vollkommenen

    Skyline-Of-Books

    02. August 2017 um 12:39

    Klappentext „Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „BlĂŒte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der OberflĂ€che erhalten, ist hart und unbarmherzig - und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?“   Gestaltung Mir gefĂ€llt besonders der schwarze Wald am unteren Bildrand vor dem die rosafarbenen KirschblĂŒten hervorragend zur Geltung kommen. Diese BlĂŒten haben fĂŒr die Geschichte eine besondere Bedeutung und daher finde ich es toll, dass sie auf dem Cover so schön hervorstechen. Das MĂ€dchengesicht mit den hellen Haaren ist nicht so ganz mein Fall, da ihr Gesichtsausdruck etwas ausdruckslos wirkt, dafĂŒr sieht es aber sehr stylisch aus, wie sie von den Glasscherben umgeben ist.   Meine Meinung Nachdem ich bereits „AnimA“ von der Autorin Kim Kestner geliebt hatte, waren meine Erwartungen an ihr neues Buch „Sakura“ sehr hoch. Das dystopische Setting, die Verweise auf Japan
das alles klang sehr vielversprechend und das war es auch! Mehr noch: es war wirklich super! Aber gleich vorweg möchte ich doch erwĂ€hnen, dass alle, die das Buch lesen möchten, vielleicht den Klappentext nicht lesen sollten, denn er weckt doch andere Erwartungen an die Geschichte.   Bereits der Einstieg in die Handlung hat mir gut gefallen und der Spannungspegel wurde konstant in der Höhe gehalten. Actiongeladene Szenen, harte und wirklich schwierige PrĂŒfungen und kaum zu ĂŒberwindende HĂŒrden, das ist der Stoff aus dem gute Geschichten gemacht sind! Und eine gute, nein sehr gute (!) Geschichte, das ist Kim Kestners „Sakura“! Die Handlung ist allerdings auch etwas brutal, was manch einem Leser bitter aufstoßen könnte. Mir persönlich hat es aber gefallen, denn so wurde die Geschichte noch um einiges dramatischer und spannender. Es passiert immer irgendetwas und so schreitet die Handlung stets rasend schnell voran. So wird es nie langweilig und man muss wirklich aufpassen, dass man beim Lesen das Atmen nicht vergisst.   Auch fand ich es gut, dass die PrĂŒfungen alles andere als einfach sind, denn so wurden sie umso realistischer. Ich habe mir beim Lesen beinah die NĂ€gel vor lauter Spannung abgeknabbert! Hierzu hat vor allem auch der detaillierte, genaue Schreibstil der Autorin beigetragen, der die Handlung so lebendig und echt gemacht hat. Es war richtig schön ersichtlich, dass Kim Kestner alles sehr gut ausgearbeitet  und dass sie ein HĂ€ndchen fĂŒr die Magie der Worte hat, denn alle Geschehnisse wurden fĂŒr mich sehr anschaulich beschrieben. Ich konnte mir stets alles sehr gut vorstellen. Zudem habe ich die dĂŒstere AtmosphĂ€re, die mich in sich aufzusaugen schien, bewundert, denn ich hatte den Eindruck, als wĂŒrde sie aus dem Buch heraussickern und mich gefangen nehmen.   Auch fand ich es super, dass mir keine typischen Klischees begegnet sind. Weder war Protagonistin Juri das allseits bekannte „hĂ€ssliche Entlein“, das am Ende den schönsten aller Typen abbekommt, noch wurden anderweitige allseits bekannte Aspekte eingebracht. Vielmehr sind die Figuren ein bunt zusammengewĂŒrfelter Haufen, der Vielfalt in die Geschichte bringt. Zudem wird dem Leser weichwaschende GefĂŒhlsduselei, Kitsch und allzu starkes Selbstmitleid erspart – zum GlĂŒck, denn dies wĂŒrde nicht zur Geschichte passen.   Das Ende des Buches war auch richtig super. Die großen Geheimnisse und Fragen wurden geklĂ€rt, es gab leichte Andeutungen fĂŒr die Zukunft (auch wenn ich mir hier wĂŒnschen wĂŒrde, dass die Autorin vielleicht eine kurze Fortsetzung schreibt, damit wir Leser erfahren, wie es mit den Figuren nach dem Ende weiter geht) und Überraschungen hielt es auch parat. Sehr schön war in diesem Zusammenhang auch die Entwicklungen rund um Juri, deren letzte Entscheidung ich richtig gut fand, da sie fĂŒr mich eine Art kleine Botschaft versteckt hĂ€lt und da Juri sich anders entscheidet als man es aus anderen JugendbĂŒchern kennt und von daher erwarten wĂŒrde.   Fazit „Sakura – Die Vollkommenen“ von Kim Kestner werden all ihre Fans lieben und solche, die noch nichts von der Autorin gelesen haben, werden spĂ€testens nach diesem Buch zu Kim Kestner Fans. Dieses Buch ist so voller Action, Dramatik und Spannung, dass man es kaum aus der Hand legen kann, denn die Handlung steht nie still. Die PrĂŒfungen, die die Figuren ĂŒberstehen mĂŒssen, sind brutal und hart, aber dadurch umso packender und realistischer. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten können und ich hĂ€tte in der Welt von „Sakura“ ewig weiter verweilen und lesen können! 5 von 5 Sterne!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Interessant, jedoch gewöhnungsbedĂŒrftig

    Sakura - Die Vollkommenen

    SabrinaSch

    29. July 2017 um 23:18

    Der Inhalt:Juris Welt ist voll von Tod. Ihr Job ist es nicht nur, die Leichen zu verbrennen, sondern muss sie auch tagtĂ€glich ums nackte Überleben in den unterirdischen Höhlen kĂ€mpfen. Doch dann bekommen einige Jugendliche vom Kaiser die Chance, zu ihm ans Tageslicht zu gelangen. DafĂŒr mĂŒssen sie jedoch makellos sein. Juris einzige Chance auf ein Leben unter der Sonne ist es, wenn sie als Junge verkleidet an dem Wettbewerb teilnimmt. Doch ist ihre Tarnung wirklich gut genug? Und warum hat der Sohn des Kaisers stets ein wachsames Auge auf sie? Kennt er die Wahrheit und wird Juri auffliegen lassen? Die Geschichte: Ein MĂ€dchen, das sich als Junge ausgibt, ein Wettkampt um ein besseres Leben und die japanischen HintergrĂŒnde - das alles hörte sich in meinen Ohren recht interessiert an. TatsĂ€chlich hat diese Dystopie auch etwas Spezielles, das ĂŒberrascht. Jedoch traf die Geschichte nicht gerade meinen Geschmack. Teilweise zu vulgĂ€r, zu detailliert beschriebene (schlimme) LebensumstĂ€nde und zu abgebrĂŒhte Charaktere. Passt zum Buch, hat mich persönlich jedoch eher abgeschreckt. Abgesehen davon ging am Ende alles viel zu schnell, sodass man kaum mehr hinterher kam. Die Charaktere: Ich habe versucht, sie zu mögen, aber so richtig geklappt hat das nicht. Juri in ihrer Art hat tatsĂ€chlich mehr wie ein Junge angemutet. Selbst das Eintreten fĂŒr andere, das sich im Laufe der Zeit entwickelt, hat mich nicht wirklich ĂŒberzeugt. Auch der Sohn des Kaisers, Haruto, hinterließ keinen bleibenden Eindruck. Zu glatt, zu undurchsichtig, zu wenig eigene Meinung. Da waren mir so manche Nebenfiguren wie Dom und Rebecca eindeutig sympathischer, sie besaßen mehr Ecken und Kanten. Der Schreibstil: Wie bereits angedeutet, gefiel mir die Ausdrucksweise nicht sonderlich. Aufgrund des Lebens der Figuren ist sie natĂŒrlich passend, jedoch konnte ich mich damit nicht anfreunden. Trotzdem liest sich der Schreibstil flĂŒssig, und die LĂ€nge der Gedanken, Beschreibungen und Dialoge war angemessen. Mein Fazit: Eine Dystopie mit einer mittelmĂ€ĂŸig kreativen Welt (teilweise vergleichbar mit "Die Tribute von Panem" und "Maze Runner"), wenig sympathischen Protagonisten und einer gewöhnungsbedĂŒrftigen Ausdrucksweise. Liest sich jedoch recht schnell und hat ein paar interessante Aspekte zu bieten. Darum wĂŒrde ich sagen: mittelmĂ€ĂŸig. Sabrina S. Says: 3 von 5 BĂŒchern

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  • Nicht ganz ĂŒberzeugend trotz toller Protagonistin

    Sakura - Die Vollkommenen

    Jashrin

    27. July 2017 um 12:14

    Juris Leben ist hart und es ist klar, dass sie irgendwann den tĂ€glichen Kampf ums Überleben nicht mehr gewinnen wird. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, denn Juri wohnt in der untersten aller Ebenen, mit der Aufgabe „Verwertung und Wiederaufbereitung“. Die anderen Ebenen wird sie wohl nie zu Gesicht bekommen, vor allem nicht diejenige an der OberflĂ€che, dort, wo tatsĂ€chlich die Sonne scheint. Eines Tages ruft der Kaiser zur sogenannten „BlĂŒte“ auf und einigen wird in Aussicht gestellt, ihre Ebene verlassen zu können. Juri ist nicht makellos genug, um ausgewĂ€hlt zu werden, doch als Junge verkleidet schafft sie es, sich unter die AuserwĂ€hlten zu schmuggeln. Doch ist es das Risiko wert? Das unbarmherzige Auswahlverfahren verlangt Juri einiges ab und dann schafft sie es auch noch, den Sohn des Kaisers auf sich aufmerksam zu machen. Ihre Chancen, jemals die dunklen Höhlen zu verlassen und an die OberflĂ€che zu kommen, scheinen sehr gering
 Kim Kestners dystopisches Jugendbuch nimmt uns mit in eine dĂŒstere Welt, die vor allem in den unteren Ebenen den Bewohnern kaum einen Hoffnungsschimmer auf eine bessere Zukunft bietet. Wie ĂŒblich in solchen Romanen gibt es eine sehr starre gesellschaftliche Hierarchie, bei der die Bessergestellten mit aller HĂ€rte durchgreifen, damit es auch so bleibt. Dennoch scheint sich mit einem Male ein Ausweg zu bieten: die BlĂŒte. Wieso der Kaiser ein solches Auswahlverfahren ersonnen hat, zeigt sich erst nach und nach, und niemand weiß, was die Kandidaten erwartet. Dennoch kommt es vor allem fĂŒr Fans dieses Genres nicht ĂŒberraschend, dass Juri und die anderen erst einmal eine Reihe harter und zum Teil grausamer PrĂŒfungen bestehen mĂŒssen, um die Chance auf ein Leben and er OberflĂ€che zu wahren. Leider muss ich sagen, dass ich mir sowohl von den PrĂŒfungen als auch von der Entwicklung der Geschichte etwas mehr erhofft hatte. Trotz mancher Dramatik werden die PrĂŒfungen fĂŒr mich zu schnell abgehakt und es fiel mir schwer am Schicksal der Probanden teilzunehmen. Im Gegensatz zu Juri bedienen die ĂŒbrigen Teilnehmer, die wir nĂ€her kennenlernen, in erster Linie Klischees: der Intelligente, der EinfĂŒhlsame, der Fiesling usw. Neben Juri wirkten sie vielfach blass und waren fĂŒr mich daher nicht wirklich greifbar. FĂŒr mich hĂ€tten sie stĂ€rker herausgearbeitet werden mĂŒssen, auch wenn der Fokus auf Juri liegt. Juri selbst hingegen war eine positive Überraschung. Sie ist keine Schönheit und sie kann weder lesen noch schreiben. Damit hebt sie sich wohltuend von vielen anderen Protagonisten in Ă€hnlichen BĂŒchern ab. Ihr Verhalten und ihre Entwicklung haben mir gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass es Kim Kestner gelingt aus ihr nicht die Überfliegerin zu machen, der sich nur eine Chance bieten musste, damit sie alle ĂŒberflĂŒgeln konnte. Juri hat ihre SchwĂ€chen und ist auch am Ende alles andere als perfekt. Der Schreibstil war flĂŒssig und leicht zu lesen und die Anleihen aus der japanischen Kultur haben mir gut gefallen. Gerne hĂ€tten es fĂŒr mich auch noch ein paar mehr sein können. Mein Fazit: „Sakura – die Vollkommenen“ ist eine Dystopie, die einem bekannten Schema folgt, spannend ist, aber sich nicht wirklich von anderen BĂŒchern dieses Genres absetzen kann, obwohl Kim Kestner mit Juri eine ungewöhnliche Protagonistin ersonnen hat. Leider konnten die ĂŒbrigen Charaktere und die das Auswahlverfahren als solches fĂŒr mich nicht mit der starken Juri mithalten, so dass mich das Buch insgesamt nicht ganz ĂŒberzeugen konnte

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  • Völlig anders, aber großartig geschrieben

    Sakura - Die Vollkommenen

    Buechersalat_de

    24. July 2017 um 13:21

    Auch wenn ich es mir gleich mit allen "Mitlesern" verderbe, aber das Cover finde ich ganz furchtbar. Es passt prima zu Inhalt, keine Frage, alles sehr gut durchdacht und auch farblich mit den KirschblĂŒten alles stimmig. Aber ich finde es einfach nicht Ă€sthetisch. Aber das Cover ist ja bekanntlich nicht alles, also machen wir uns mal an das Wichtige, den Inhalt. Juris Welt besteht aus Dreck und dem Tod. Sie kann noch froh sein, schließlich hat sie regelmĂ€ĂŸig etwas zu essen. Sie schlĂ€gt sich wacker und ist eine EinzelkĂ€mpferin, das Leben hat ihr gezeigt, dass sie nur alleine durch kommt. Doch dann, sucht der Kaiser die "Vollkommenen". Juri wĂ€re ohne ein wenig GlĂŒck niemals auserwĂ€hlt worden, aber nun gibt sie verkleidet als Junge ihr Bestes zu Überleben. Juri ist eine starke Protagonistin, sie ist EinzelkĂ€mpferin, aber sie lernt schnell, auch wenn ihre Bildung selbst ja sehr niedrig gehalten ist. Ihre Auffassungsgabe und ihr logisches Denken erlauben es ihr auch schwierige  Situationen zu meistern. Ihr Herz und ihr GefĂŒhl leiten sie dabei gut an. Der Stil der Autorin gefĂ€llt mir wieder sehr gut. Ich habe mich erst gewundert, warum die Kapitel so komische Titel tragen, aber das klĂ€rt sich beim Lesen auf. Das ist kein Fehler im Ebook *schmunzelDie Autorin fĂŒhrt den Leser in eine dĂŒstere und grausame Welt. Viel Grund zur Freude oder ĂŒberhaupt zu Leben haben die Menschen nicht. Juri glaubt an etwas Höheres und vermutlich hĂ€lt sie das ĂŒberhaupt am Leben. Im Grunde lebt Juri "ganz unten" das kann man wörtlich nehmen und unter normalen UmstĂ€nden wĂ€re ihr der Tod bald gewiss. Dass die Autorin diese Art gewĂ€hlt hat Juris Geschichte zu erzĂ€hlen hat mir sehr gut gefallen. Die ganze Geschichte, vor allem die japanischen EinflĂŒsse konnten mich sehr ĂŒberzeugen. Diese Geschichte ist absolut nicht Mainstream, die vielen philosophischen AnsĂ€tze und die schönen Weisheiten und Zitate die dem Leser begegnen regen dazu an die Geschichte noch mehr zu ĂŒberdenken. Neben Juri gibt es noch allerhand anderer Charaktere, von dem netten Kerl bis zum ungeheuer bösen Menschen ist alles dabei. Da sollte man sich aber ĂŒberraschen lassen, denn gerade die Wendungen machen dieses Buch interessant. Es wird ab und zu etwas brutal, aber das gehört zu einer Dystopie dazu. Hier möchte ich unbedingt noch anmerken, dass ich die Verwebungen mit der RealitĂ€t toll fand, hier beziehe ich mich auf einen Karton mit der Aufschrift einer bekannten Firma (nur ein Beispiel). Es sind nur Kleinigkeiten, aber die ließen mich schmunzeln.Mir hat das Buch alles in Allem sehr gut gefallen. Hier und da gab es eine LĂ€nge, aber der Stil der Autorin packt einen dennoch und man möchte als Leser unbedingt wissen wie die Geschichte ausgeht. FĂŒr mich endlich mal eine neue Grundidee und eine wunderbare Umsetzung. Allerdings bin ich sicher, dass diese Geschichte nicht fĂŒr jeden etwas ist, dafĂŒr ist sie einfach zu komplex. Endlich mal etwas völlig anderes. Zitate und Weisheiten, die den Leser wirklich nach Japan fĂŒhren und ihn gefangen halten. 

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  • wischiwaschi und nichts neues

    Sakura - Die Vollkommenen

    CoffeeToGo

    24. July 2017 um 12:49

    Inhalt Der Kaiser ruft zur BlĂŒte auf. Was immer es ist, es verspricht ein Leben auf der OberflĂ€che, an der Sonne, auf jeden Fall weit weg von dem dreckigen, harten Leben, welches Juri im Moment fĂŒhrt. Also kĂ€mpft sie mit allen Mitteln darum, PrĂŒfung fĂŒr PrĂŒfung weiter zu kommen, um schließlich aus den Höhlen befreit zu werden.Eigene Meinung Ausnahmsweise ist die Hauptprotagonistin keine umwerfende Schönheit, im Gegenteil. Sie ist im Dreck der Höhlen aufgewachsen und kĂ€mpft tĂ€glich um ihr Überleben. Die Freunde, die sie im Laufe des Buches findet, sind leider sehr klischeebehaftet und haben kaum Tiefe. Der Kurzbeschreibung nach klingt "Sakura" wie ein Buch unter vielen. Wieder geht es darum, PrĂŒfungen zu bestehen, oder Aufgaben zu lösen, um sein Leben mit dem Sieg zu verbessern. Viele Autoren wollen immer noch auf den Zug ("Die Tribute von Panem", "Selection") aufspringen, so auch Kim Kestner. Leider ist dieser fĂŒr viele schon abgefahren, sollte man nicht mit einer noch raffinierteren Geschichte daherkommen, was hier nicht der Fall ist.Sakura ist leider sehr vorhersehbar und folgt dem gleichen Schema, wie die anderen oben beschriebenen BĂŒcher. Es ist nichts neues und dann noch nicht mal gut ausgearbeitet. Die PrĂŒfungen sind ziemlich schnell abgehandelt und wirken schwammig. Juris Kontakt mit der kaiserlichen Familie war zu konstruiert und das Ende schließlich bot auch keine Überraschungen mehr. Vielmehr war ich enttĂ€uscht, dass es so ganz ohne ErklĂ€rungen zum Ende gekommen ist. Etwas mehr Hintergrundinfos wĂ€ren schön gewesen und kein kurzes letztes Kapitel: "Ich springe mal eben etwas in die Zukunft, lasse die Charaktere kurz in einem Satz abreißen was in der Zwischenzeit passiert ist, damit das Buch endlich fertig geschrieben ist." Das dazwischen hĂ€tte ziemlich viel interessanten Lesestoff geliefert. Fazit Leider konnte mich das Buch nicht ĂŒberzeugen. Mir scheint, Kim Kestner wollte schnell noch die Lust vieler Leser auf derartige Geschichten ausnutzen, ohne aber etwas neues und raffinierteres zu liefern. Mich hat die Geschichte enttĂ€uscht, weil ich das GefĂŒhl bekommen habe, dass sie mal eben husch-husch nieder geschrieben wurde, ohne sich groß mit NebensĂ€chlichkeiten aufzuhalten.

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