Kim Lenox Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt

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Inhaltsangabe zu „Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt“ von Kim Lenox

Eine düster-romantische Geschichte mit magischer Note in der Viktorianischen Ära! London im 19. Jahrhundert. Die Stadt lebt in Angst und Schrecken angesichts der Taten des Serienmörders Jack the Ripper. Nach einem Unfall hat Elena Whitney ihr Gedächtnis verloren. Als ihr mysteriöser Gönner - der düstere und faszinierende Lord Black - nach London zurückkehrt, hofft sie, von ihm Antworten zu erhalten. Doch Black gehört in Wahrheit zu einem geheimen Orden unsterblicher Krieger, die Jagd auf Dämonen machen. Da gerät Elena ins Visier des Mörders ...

Ein "amaranthinisch"- hartes Urteil: durchschnittlich mit qualitativen, vielversprechenden Ausreißern nach oben.

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

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    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    dorothea84

    dorothea84

    24. March 2016 um 07:23

    Auftakt einer neuen Reihe, eine neue Welt, neue Wesen und das alles im 19. Jahrhundert. Nach einem Unfall hat Elena Whitney ihr Gedächtnis verloren. Als ihr mysteriöser Gönner und Vormund nach London zurückkehrt, hofft sie auf Antworten. Doch Black gehört zu einem geheimen Orden unsterblicher Krieger an und er ist auf der Jagd. Als Elena ins Visier des Mörders gerät muss sich Black entscheiden.Ich mag die Welt von Shadow Guard. Elena ihrer Zeit voraus, den Sie wollte nicht heiraten und Kinder bekommen, sondern leben retten. Auch ist die Funken die zwischen ihr und Black fliehen sind so nett anzuschauen. Ab und zu musste ich von den Wortgefechten lachen und manchmal wollte ich auch am liebsten Black einen Arschtritt geben. Eine schöne düstere Fantasygeschichte, mit Figuren die liebenswert sind. Eine starke Frau, ein Frauenheld, eine geheimnisvolle Frau und ein Mann mit der Last der Welt auf den Schultern. Genau die richtige Mischung für ein paar Stunden flucht aus dem Alltag.

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  • steigerungsfähiger Auftakt

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Zauberzeichen

    Zauberzeichen

    29. September 2014 um 17:04

    Inhalt: "London im 19. Jahrhundert. Die Stadt lebt in Angst und Schrecken angesichts der Taten des Serienmörders Jack the Ripper. Nach einem Unfall hat Elena Whitney ihr Gedächtnis verloren. Als ihr mysteriöser Gönner – der düstere und faszinierende Lord Black – nach London zurückkehrt, hofft sie, von ihm Antworten zu erhalten. Doch Black gehört in Wahrheit zu einem geheimen Orden unsterblicher Krieger, die Jagd auf Dämonen machen. Da gerät Elena ins Visier des Mörders …" Meine Meinung: "Wenn die Nacht beginnt" ist der erste Teil der Shadow Guard Reihe. Wir haben die junge Elena, die unter der Obhut Lord Blacks ein sicheres und dennoch gefangenes Leben führt. Sie arbeitet als Schwester im Hospital und möchte Ärztin werden. Lord Black missfällt das. Er will Elena bloß verheiratet wissen. Ein wahrer Gönner, der sie in seinen Fängen klein hält und sich gleichzeitig zu ihr hingezogen fühlt. Irgendwie kann ich gar nicht viel zu dem Buch sagen. Es war okay und schnell gelesen. Interessant fand ich den Charakter Selene, dich sich Bücheressend Wissen aneignet. Elena mag ich. Sie weiß was sie will, ist stark und gleichzeitig durch die Anziehungskraft Lord Blacks wieder schwach. Menschlich eben. Fazit: Ein netter Reihenauftakt, der aber durchaus noch steigerungsfähig ist.

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  • Rezension zu "Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Silence24

    Silence24

    28. June 2014 um 18:08

    Der erste Teil der Shadow Guard Reihe. Hat mir ganz gut gefallen. Und lässt mich sehr neugierig zurück. 4 Sterne von mir. London 19. Jahrhundert: Elena Whitney hat nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren. Sie weiß weder von ihrer Vergangenheit, noch was für ein Unfall es war. Ein mysteriöser Gönner lässt sie in seinem Haus leben. Eines Tages kehrt ihr Gönner wieder nach London zurück. Lord Black ist ein sehr ansehnlicher Mann und Elena`s Herz schlägt höher als sie ihn das erste Mal sieht. Doch Lord Black ist kein normaler Mann. Er ist ein Unsterblicher. Ein Schattenwächter der in London ist um den Serienmörder Jack the Ripper endlich zur Strecke zu bringen. Und dies muss bald geschehen. Denn so wie es aussieht, hat er es auf Elena abgesehen.....

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  • 'Black' und 'the blackest'

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    12. May 2014 um 12:23

    Zeit zu sterben." Der erste Eindruck sei voran gestellt. Womit haben wir es hier zu tun, wenn der Titel von dunklen mysteriösen Wächtern spricht? Heutzutage ist ja alles was dunkel ist irgendwie anziehend- wobei- nein war es eigentlich schon immer, soweit ich weiß veröffentlichte Bram Stoker zum Beispiel seinen berühmten Blutsauger 1897. Nur das Kim Lenox mit garstigen fahlen Lebenstrunk süchtigen Fledermäusen nichts zu tun hat. Und nur weil auf dem Cover ein Mond und ein Mann zu sehen sind, geht es auch nicht um Werwölfe. Ihre Teufel sind animalisch und exzentrisch, attraktiv, reich und spitzzüngig. Und bisher red ich nur von einer sehr adretten Nebenfigur, eine kleine Meisterin: keck, frech, arrogant und bibliophil auf die übelste Art, sie ist kein Bücherwurm, sie ist eine Bücherbestie! Und das sind nur zwei von unzähligen hinreißenden Querschlägern in diesem Taschenbuch mit gerade einmal 18 Kapiteln. "... Kehle aufgeschlitzt von Ohr zu Ohr ..." Es scheint die Aufmerksamkeit der Verlage richtet sich auf schnelle Happen- schnelle 338 Seiten, mehr ist da textlich nicht. Und es startet echt schattig. Um nicht zu sagen: Sternenlos, dunkel, schwarz und rußig. Oh, nur am Rande erwähnt es sind ein Dutzend Vorkehrungen getroffen um allein im 5- seitigen Prolog zu betonen wie extrem düster es in London um die 1887 bis 1888 ist. Besonders auf einem morschen Dach in Spitalfield (hervorragende Ortswahl), wo ein Jäger seine Beute stellt, diese sich aber dem Zugriff vehement verweigert. Und schon haben wir die beiden Protagonisten auf dem Schirm: Er mit wehenden Rockschößen, langem Haar und grauen Augen steht kurz vor der Verwandlung in ein Wesen mit Klingenklauen- er macht keine Fehler, er liebt das Jagen und zusätzlich hat er da auch noch ominöse Mächte mit denen er die Gedanken Sterblicher hören kann. Zu dumm, natürlich nicht die von Elena. Irgendwas an ihr scheint anders zu sein. Sie hinterlässt einen bleibenden Eindruck: kämpferisch, trotzig, tapfer. Tja leider… na ja fällt sie vom Dach. Schade- Ende. Und ich verrat ja jetzt nichts Neues, immerhin steht das schon im Klappentext: Oh Wunder der Phantastik: das Jahr drauf lebt sie doch noch- hat aber ihr Gedächtnis verloren, erinnert sich nicht an dieses Monster auf dem Dach, das sie retten wollte, aber dem dabei so ein klitzekleiner Fehler unterlaufen ist. Wir befinden uns in einer Welt des viktorianischen Zeitalters, mir widerstrebt es, pauschal die hübschen Droschken und Kaleschen, sowie hundert armige Lüster und die Zylinder mit Steampunk gleichzusetzen, nur weil telegrafiert wird und es Omnibusse (Pferdeomnibusse seit 16- hundert- peng) gibt. Rein Recherche technisch hat Lenox alles richtig gemacht, inklusive der Bedeutung von Kleidung und Titeln, wenn die gut betuchten Lords und Ladys in Mayfair ihre soirées geben, während die armen Dirnen bei Regen und Nebel in schäbigen Gassen unter Zeitungen frieren. Und dann gibt es noch den angekündigten 'Jack the Ripper'- die Figur die in eben diesem Jahr, sein Unwesen trieb und fünf Prostituierte verstümmelte- Vorbild einiger anderer Werke. Aber auf einem soliden Fundament kann man verständlicherweise gut bauen. "... der Unterleib war aufgerissen worden ..." Erwähnte ich schon das dieses Buch durch und durch 'black' ist? Archer Black jagt also Jack (nicht so black) durch London, findet Zimmer die er bewohnte, durchstreift die Kanalisation, trifft auf einem abgestellten Bahngleis eine Person von ausgesuchter Mächtigkeit, die mir sehr leid tat und doch führen alle Wege zurück zu seinem Anwesen: House Black oder ins Hospital in dem Elena Krankenschwester ist. Er ist unsterblich, hat ein Faible dafür mit Schatten zu verschmelzen und ist ein kleiner Spanner. Außerdem ist er ziemlich rüde, eingefahren und langweilig. Ich musste an Thornfield und Mr. Rochester aus 'Jane Eyre' denken. Der Mann der die jüngere Dame aushält, überhaupt nichts von ihr will, sich aber doch immer wieder in ihre Reichweite schleicht; ein Geheimnis, verschlossene Räume, merkwürdige Freunde und treu sorgende Angestellte. Tatsächlich aber schreibt Lenox auf ihrer Homepage davon, das sie sich eher von 'Meet Joe Black' inspiriert fühlte. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, jedes dunkel, schwarz und Nacht zu zählen im ganzen Buch, tatsächlich, wie man vielleicht annehmen könnte, wurde das Buch gen Schluß lichter und heller. Was aber völlig fehlt ist schwarzer Humor- da kann man ruhig noch eine Schüppe drauf legen. Die einzige Szene in der ich herzhaft lachen musste war, als der Sekretär die Zähne zeigte. Tatsächlich nehme ich sogar an, das Mr Leesons Beruf ihn wesentlich schwärzer macht als Lord Black. Ganz und gar unschwarz- ja regelrecht bunt wirkt Strahlemann und Tunichtgut: Markus Helios, Lord Alexander- der zum Ziel im zweiten Buch der Reihe werden wird, verdient meiner Meinung nach. Die Charaktere haben es mir tatsächlich angetan, für jeden Geschmack etwas dabei. Und im bisher noch nicht auf Deutsch erschienenen dritten Band wird dann Selene abgehandelt. Gemäß dem Motto: Auf jeden noch so krummen Topf passt schon noch ein Deckelchen. Aus dem Stehgreif könnte ich jetzt ein paar andere Werke aufführen wie von Aiken, Bird oder Singh, in der das bewährte Produkt einer Gesellschaftsgruppe eingeführt wird, eine Hintergrundgeschichte dahin plätschert wie der Bass und die große Trommel auf dem 'Black- Metal' Konzert. Und oben drüber liegen die Verpaarungen der ganzen Charaktere, seien sie menschlicher oder anderer Abstammung. Hervorzuheben ist die ausgeführte sexuelle Szene auch nur deshalb, weil der plötzlich zu Schabernack neigende Lord Black wieder einmal in seinen geliebten Schatten verschwindet- mir scheint er ist einfach zu hübsch und zu toll für hemmungsloses Treiben. "... Mord in seiner grauenvollsten Form ..." All diese Charaktere werden nun auf die Schnipseljagd nach dem Mörder geschickt, welcher aber deutlichen Vorsprung hat und nicht allein deswegen sein Tun erklärt weil er in eine Anstalt oder unter ein Fallbeil gehört. Nein hinter all dem steckt natürlich noch viel mehr- was man elegant mit hinüber nehmen kann in weitere Bücher. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre die Geschichte um Black und Whitney (<- habt ihr's gesehen?) nämlich eine ziemlich langweilige: Adliger trifft Bettelarmes Mädchen- erhebt sich über alle Stände- Geschichte. Dieses Lustspiel jedoch gehört in die nächste Ebene und ist deswegen so gut, weil es flott und treffsicher geschrieben ist. Und selbst wenn man kurz absetzt sofort wieder mitten drin steckt. Es gibt an einigen Stellen hervorragend platzierte Details, alles in allem fehlt es aber an der gewissen Finesse. So hätte ich mir zum Beispiel gewünscht das diese monströsen dunklen Monster sich nicht gleich von 'Liebe' und 'Unendlichkeit des Seins' unterjochen lassen. Und die Suche nach Jack ist auch irgendwie öde, wenn man bedenkt, das die nur allzu menschlichen Polizisten nicht einmal im Ansatz eine Chance erhalten mitzumischen. Und wenn man dann denkt, gut was die Polizei dann eben nicht kann, wird dann an Detektivarbeit sicherlich Archer leisten, der irrt. Schade auch: anfänglich war Elena nämlich noch recht kratzbürstig, immerhin aber kriegt sie die Kurve wirklich ganz kurz vor Schluß doch noch, 'the Ripper' nur blöderweise auch. Während die doch ach so heldenhaften Beschützer aller Seelen- Lebender wie Toter, sich den finalen Kampf liefern, brilliert einzig und allein der Zugzwang. Eben der, der für einen 'Buchhappen' für mich das Ende bedeutet. Schließlich klappte ich das Buch zu und ärgerte mich über den absolut farblosen, ja geradezu grell gleißenden Blitz. Ich erwartete beinah ein 'Blitzdings' zu sehen, welches mir die Erinnerung nehmen wollte. Nein, die Geschichte ist noch in meinem Kopf und sie ist solide, flüssig und gut. Aber auch nicht mehr. Die Akzente sind hervorragend, der Anfang dunkel wie versprochen, der Abgang ziemlich zügig. Schnell werden noch einige anscheinend sehr wichtige Informationen nachgereicht, zum Schaden von Nachvollziehbarkeit. Der Bruch zum Nachspann ist so groß, das er lieblos wirkt- ein deftiger Cliffhanger hätte hier mehr Spannung gehalten. Im nächsten Band klärt sich dann hoffentlich die Frage: Warum zum Geier, hat sich Archer seine verflucht hinreißenden Haare abschneiden lassen? "... N T S T O P M E..." Fazit: "... Haben Sie Gefallen gefunden an den beiden liebreizenden Geschenken, die ich Ihnen hinterlassen habe?..." Helden sind weder schwarz noch weiß, in diesem Fall, wie so oft, folgen die Herzen jedoch der unabänderlichen Segnung der Liebe und aus herrlichen Bestien werden Schoßhunde. Und sämtliches Menschenvolk, welches irgendwie in der Gesamtheit erhaltenswert sein soll, ist ein einziger Pfuhl aus Nebendarstellern, die nichts zu melden haben, es sei denn sie sind verliebt in einen der Protagonisten. Aber für die Szene wie Archer aus der emaillierten Sitzwanne in seinem Arbeitszimmer steigt und sich ein knappes Handtuch umwickelt und Elena betont das sie ihn nicht so nackt erwartet hätte- stützt meine Vermutung: Es brauch' manchmal nicht perfekt sein, wenn es Momente gibt, die man auf der Stelle allen die wollen oder nicht wollen vorlesen will. Außerdem freue ich mich darauf von Mark zu erfahren wie das denn nun war, damals, mit der Enthauptung und frage mich wie die Ahnen es finden, das ihre Shadow Guards anfangen zu leben statt einfach nur da zu sein. Völlig überschätzt wird übrigens mal wieder die Tatsache der Unsterblichkeit. Unsterblich sein ist totaler Mist und am Ende verliert man vollkommen den Überblick über so viele Jahrhunderte, die einem so viel beigebracht haben. Ein amaranthinisch- hartes Urteil: durchschnittlich mit qualitativen, vielversprechenden Ausreißern nach oben. lesekatzen.blogspot

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  • 1. Teil der Shadow Guard Trilogie mit Archer + Elena

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Fenja1987

    Fenja1987

    10. March 2014 um 11:00

    In "Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt" entführt Kim Lenox den Leser in eine Welt des Londons Ende des 19. Jh. genauer in die Zeit um die Morde von "Jack the Ripper" Die Menschen sind unsicher und vermeiden es zu Sehens bei Nacht nicht mehr auf die Straßen zu gehen. Was sie allerdings nicht wissen ist das hinter den Morden und Jack the Ripper, dem Vulkanauspruch von Krakatau und anderen schrecklichen Ereignissen. etwas viel gefährliches lauert, welches nicht nur die sterbliche Welt bedroht... Im Mittelpunkt von Kim Lenox Trilogie steht der der geheime Orden der Schattenwächter, deren Mitglieder allesamt unsterblich sind, die von den "Ahnen" den Auftrag haben böse Seelen zu vernichten. Genauer gesagt die drei besten Wächter Archer Black, Earl of Black House, und die Geschwister Selene und Marcus. Den Anfang macht Archer Black, der nach einem langen Aufenthalt im Ausland nach Hause zurück kehrt. Dort muss er sich nicht nur um "Jack the Ripper" kümmern, sondern auch um sein Mündel der jungen Elena Whitney, die er zwei Jahre zuvor vor dem Tod rettete. Er ist sich ganz sicher das eine "Heirat" mit einem ihrer Verehrer, die beste Lösung für ihre Zukunft ist. Doch schon bald muss er erkennen, das es nicht wirklich das ist was die junge Krankenschwester will. Und auch ihm scheint das Vorhaben bald nicht mehr das zu sein, was sich sein Herz wünscht. Als sich die Drohungen und Morde immer mehr häufen, bleibt Archer nichts anderes übrig als sich seiner Liebsten anzuvertrauen.... Die Geschichte kann man grob gesehen in zwei Handlungsstränge einteilen, zum einen in die Suche nach dem "Ripper" und die Geheimnisse der Schattenwächter, sowie den Konflikten zwischen den Wächtern an sich. Diese Handlung ist sehr spannend beschrieben und düster, aber teilweise auch verwirrend für den Leser. Erst im Laufe der Geschichte bekommt man dann eine Ahnung um was es wirklich geht. Dann gibt es noch die alltägliche Handlung. Elena die ihre Erinnerung verloren hat, arbeitet im Krankenhaus und ist bestrebt Medizin zu studieren. Wobei ihre Gesellschafterin und auch ihr Arbeitgeber Dr. Harcourt ganz andere Pläne für sie haben. Und natürlich die aufstrebende Liebesbeziehung zwischen ihr und Archer. Dieser Teil bringt ein wenig Humor in die Geschichte und lockert das Ganze auf. Die Charaktere die die Autorin geschaffen hat sind wirklich mal was anderes. Selbst die Nebencharakter wie, Dr. Harcourt, die Patienten, der Sekretär oder die Geselschafterin sind sehr lebhaft dargestellt und haben nicht nur eine Seite, So ist die Gesellschafterin nicht nur das strenge Mütterchen sonder hat auch ihre weichen Seiten. Aber auch Selene und ihr Bruder hat mir gut gefallen. Sie scheint auf den ersten Blick nur die gut aussehende, unnahbare Gräfin zu sein. Doch merkt man das sie auch eine gute Freundin und liebende Schwester ist. Auch Marcus, er ist sich seiner Schönheit, sehr bewusst, aber auch sehr ehrgeizig, was ihn den Unmut von Archer einbringt. Dennoch ist auch er loyal gegenüber seinen Freuden. Elena ist dann noch mal was ganz besonderers, auch wenn sie ihre Erinnerung verloren hat, sie weiß was sie will und ist sich auch nicht zu Schade, Wasserpfeife zu rauchen, sich tätowieren zu lassen oder heimlich an einer Autopsie teilzunehmen. Dies imponiert nicht zuletzt den verschlossen wirkenden Archer sehr und er erlaubt sich dann auch, einfach mal Mensch zu sein. Rundum gelungene Personen Konstellation wie ich finde. Fazit: Kim Lenox hat mit "Shadow Guard" einen düsteren Serienauftakt geschaffen, der den Leser gespannt auf die Fortsetzungen warten lässt. Denn auch wenn sich unsere Liebenden gefunden haben und am Ende "Jack the Ripper" zur Strecke gebracht werden konnte, so ist die Bedrohung für beide Welten noch nicht abgewendet worden. Außerdem müssen ja auch noch Marcus und Selene ihre Bestimmung finden. Ich freue mich schon sehr darauf auch ihre Geschichten zu lesen. Mein Geschmack hat Kim Lenox definitiv getroffen. Liebhaber von Historical Paranormal Romances und Historical Romances machen mit dieser Trilogie garantiert nichts falsch. Diese Reihe ist düster, durchaus romantisch, spannend und geheimnisvoll. Reihenfolge der Shadow Guard Trilogie: 1. Shadow Guard: Wenn die Nacht beginnt (Archer Black & Elena Whitney) 2. Shadow Guard: So still die Nacht (Marcus Helios & Willomina Limpett) 3. Shadow Guard: Die dunkelste Nacht (Selene Pawlenko & Rourke Avernage) (Nur als E-Book erhältlich)

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  • Jack the Ripper- mal anders!

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    MissLillie

    MissLillie

    12. February 2014 um 02:38

    Hach! Begeisterung pur! Ich habe Shadow Guard innerhalb eines Abends gelesen, ich konnt es einfach nicht aus der Hand legen! Die Sprache ist so schön, die Figuren hinreißend und die Handlung fesselnd bis zur letzten Seite! London, 19. Jhdt. Die junge Elena kann sich seit einem Unfall vor zwei Jahren nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Sie lebt im Haus ihres geheimnisvollen Gönners, Lord Archer Black, den sie jedoch noch nie zu Gesicht bekommen hat. Elena arbeitet als Krankenschwester in den Armenvierteln Londons und träumt davon, Medizin zu studieren. Als Lord Black nach einer langen Reise endlich in die Stadt zurückkehrt, ist Elena sogleich fasziniert von dem attrktiven und düsteren Mann. Und auch Black fühlt sich zu seinem schönen Mündel leidenschaftlich hingezogen. Doch Black gehört einem geheimen Orden unsterblicher Krieger an und hat den Auftrag den Serienmörder Jack the Ripper zur Strecke zu bringen, der London in Angst und Schrecken versetzt. Als auch Elena ins Visier des Mörders gerät, muss Black alles daran setzen, dem grausamen Morden endlich ein Ende zu bereiten... Mit Shadow Guard- Wenn die Nacht beginnt versetzt Kim Lenox einen ins London des 19. Jahrhunderts und das nicht nur mit dem unheimlich detailierten Setting, sondern vor allem mit ihrer Sprache und das ist wirklich atemraubend. Sie nutzt viele interessante Charaktere aus dieser Zeit, um der Geschichte um den düsteren, unsterblichen Schattenwächter Lord Archer Black und die junge, unter Amnesie leidende, Krankenschwester Elena Whitley, die gerne Medizin studieren möchte, so hat zum Beispiel Bram Stoker einen Auftritt in der Blibliothek des Britischen Museums. DIe Jagd nach Jack the Ripper ist genauso spannend, wie zu lesen, dass der Eispanzer um Archers Herz immer weiter schmilzt, liebreizend ist. Es ist furchtbar romantisch, wie Archer immer darauf bedacht ist, Elenas Ruf zu schützen und ihr trotzdem nicht widerstehen kann und gleichzeitig ist es furchtbar aufreibend, dass die Schattenwächter dem Mörder einfach nicht näherkommen. Wer gerne ins London des 19. Jahrhunderts entführt werden möchte, herzzerreißende Liebesgeschichten mag und auch Fantasy nicht abgeneigt ist, der sollte diesen Roman unbedingt lesen. Von mir für Kim Lenox 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Shadow Guard: Wenn die Nacht beginnt" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    05. September 2013 um 11:25

    "Elena fuhr hoch und riss sich aus dem beunruhigenden Traum heraus. Sie war durch eine dunkle, neblige Straße gerannt. Sie hatte Angst gehabt. Schreckliche Angst. Plötzlich hatten sich alle Straßenlaternen aus Metall und Glas in schwarze Bäume mit loderndem Geäst verwandelt. Jemand hatte sie verfolgt - jemand, dessen schwere Schritte dem gleichen Rythmus folgten wie ihr hämmerndes Herz." Von Kim Lenox´ "Shadow Guard: Wenn die Nacht beginnt" hatte ich mir wirklich viel erhofft. Kaum hatte ich die Inhaltsangabe gelesen, wurde mir klar, dass ich dieses Buch haben musste. Aber leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und letztendlich blieb ich mit einem Buch, das mehr verspricht als es zu geben bereits ist, zurück. Dabei waren die Rahmenbedingungen durchaus gegeben: Ein schöner Schreibstil, eine vielversprechende Story um Jack the Ripper und eine Location, wie die Autorin sie nicht besser hätte auswählen können. Ich verschlang Seite um Seite - und wartete und wartete. Doch keiner der Punkte, die ich mir erhofft hatte, trat ein: Die Story dümpelte vor sich hin und die Schattenkrieger wurden nur halbherzig erklärt, sodass ich bis zum Ende nicht genau wusste, was diese eigentlich sind. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elena und Lord Black konnte nicht zur Besserung beitragen, da diese die Story komplett in den Hintergrund drängte und teilweise nicht nachvollziehbar war. Vorallem wenn Elena ständig von Lord Black schwärmt, obwohl er ihr immer und immer wieder das Herz bricht, musste ich regelmäßig die Augen verdrehen. Zugegeben, die Liebesgeschichte entwickelte sich in einem logischen Zeitrahmen - bis auf das Ende. Hier wirkte es eher so als sei die Story Kim Lenox aus den Händen geglitten und sie habe das Ende dieser Liebe noch schnell einbauen müssen. Bis dahin befand sich "Shadow Guard" auf einem Drei-Sterne-Zug, aber als dann das Ende eintraf, blieb mir nichts anderes übrig, als diesen zu verringern. Denn das Ende traf so abrupt ein und war in meinem Augen so unnachvollziehbar, dass mir keine andere Wahl blieb. Fazit: Trotz guter Voraussetzungen gelingt es der Autorin Kim Lenox nicht, mehr aus "Shadow Guard" zu machen als einen unfertigen Entwurf, den man keinem Leser zumuten sollte.

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  • Shadow Guard von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Buecher-Fans

    Buecher-Fans

    27. April 2013 um 13:43

    Heute kehren wir ins London des 19. Jahrhunderts zurück. In ihrem Debütroman „Shadow Guard – Wenn die Nacht beginnt“, der gleichzeitig der Auftakt zu einer Trilogie ist, führt uns die amerikanische Autorin Kim Lenox auf die Spuren von Jack the Ripper. Zur Verfügung gestellt wurde mir der 352 Seiten umfassende Roman vom Egmont-Lyx-Verlag. Dafür möchte ich herzlich danken. In diesem Buch treibt ein bösartiger Serienkiller sein Unwesen. Er hat es auf Frauen abgesehen, hauptsächlich Prostituierte, und nennt sich selbst Jack the Ripper. Nachdem die Polizei sich als wenig erfolgreich in den Ermittlungen gezeigt hat, wird nun Lord Archer Black auf den Fall angesetzt. Als Amaranthiner, ein Unsterblicher, ist es seine Aufgabe, besonders bösartige Wesen aufzuspüren, zur Strecke zu bringen und so die Menschen und – noch wichtiger – die Ahnen und das Innere Reich zu schützen. In diesem Fall erweist sich dies jedoch als äußerst schwierig, denn Jack scheint anders zu sein als die Wesen, die Archer sonst jagt. Eine weitere Hauptrolle übernimmt die junge Elena Whitney. Seit einem Unfall vor zwei Jahren, an dem Archer nicht unschuldig war, leidet sie an Gedächtnisverlust und hat keine Ahnung, wer genau sie ist und woher sie kommt. Um seine Schuld zumindest ein wenig zu begleichen, gab der Unsterbliche sie von da an für sein Mündel aus. Allerdings hat sie ihren Vormund noch nie getroffen und auch auf ihre Briefe antwortet er nicht. Umso überraschter ist sie, als dieser plötzlich, nach monatelanger Abwesenheit, in Black House auftaucht und sich – entgegen ihrer Vorstellung – als junger, äußerst gut aussehender, junger Mann herausstellt. Auch Archer ist sehr verblüfft, seinen Schützling in seinem Heim anzutreffen. Er hatte zwar angeordnet, sie in seine Obhut zu nehmen, jedoch ahnte er nicht, dass sein Assistent Mr. Leeson sie auch gleich in seinem Haus untergebracht hat. Nein, eigentlich hatte er sogar erwartet, dass sie bereits, wie es sich für eine Frau ihres Alters gehörte, verheiratet war. So kommt es nun, dass er sich also neben der Jagd nach Jack auch noch darum kümmern muss, sein widerspenstiges Mündel endlich unter die Haube zu bekommen. Kompliziert wird es, als Archer merkt, dass er Gefühle für Elena entwickelt, die er allerdings nicht zulassen darf, und plötzlich auch Jack the Ripper großes Interesse an ihr zeigt. Ich hatte leicht gemischte Gefühle bei diesem Buch. Die Geschichte ist äußerst interessant und es ist definitiv mal etwas anderes, nicht über Vampire oder Werwölfe zu lesen, sondern über unsterbliche Wesen, die die verschiedensten Fähigkeiten haben – wie zum Beispiel Archer, der sich in Schatten verwandeln kann. Auch die Tatsache, dass die Handlung im späten 19. Jahrhundert angesiedelt ist, ist für mich eine gelungene Abwechslung. Der Schreibstil von Kim Lenox ist leicht und flüssig, jedoch nicht so spritzig und amüsant, wie ich es von anderen Autoren dieses Genres kenne. Ziemlich irritiert haben mich die plötzlichen Handlungssprünge. Eben war man noch bei Elena im Hospital, dann ist man plötzlich und ohne Vorwarnung mit Archer auf Jacks Fersen. Das ist kurzweilig dann doch verwirrend. Elena war mir sofort sehr sympathisch. Tätowiert, Wasserpfeife rauchend und mit dem Lebenstraum Ärztin zu werden, ist sie schon so etwas wie eine kleine Rebellin ihrer Zeit. Von den gesellschaftlichen Pflichten einer Dame ihres Standes hält sie so gar nichts, statt dessen ist sie hocherfreut, als Archer ihr die Chance bietet, bei der Autopsie eines Menschen zuzuschauen – in der damaligen Zeit eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit für Frauen. Nicht selten treibt sie ihre Gesellschafterin mit ihrer Aufmüpfigkeit an den Rand des Wahnsinns. Im Gegensatz zu den männlichen Hauptpersonen einiger anderer Romane, konnte Archer mich nicht zu hundert Prozent in seinen Bann ziehen. Dunkel und mysteriös trifft er zwar genau meinen Geschmack, doch bleibt er mir auch im Laufe der Geschichte leider zu undurchsichtig. Meiner Meinung nach hätte man gerne noch mehr über ihn erfahren können, über seine Vergangenheit und sein Leben früher im Inneren Reich. Auch wenn ich seine Fähigkeit, sich in Schatten zu verwandeln, als sehr interessant empfand, so störte mich diese zu Beginn der Liebesszene dann doch. Vermutlich sollte die Tatsache, dass er sich bei der Verführung Elenas wandelt, etwas Würze in die Sache bringen, mich hat es allerdings etwas gestört. Mit Mark und Selene (Archers Mitstreiter und ebenfalls Amarathiner) hat Kim Lenox zwei wirklich interessante (Neben)-Charaktere geschaffen. Von ihnen erfährt man leider auch nur recht wenig in diesem Buch, was aber sicher damit zusammenhängt, dass jedem von ihnen einer der Folgeromane gewidmet sein wird. Und auch Mrs. Hazelgreaves, Elenas Gesellschafterin und Leeson sind sehr schön ausgearbeitet. Das Cover hat Egmont-Lyx wieder sehr passend gestaltet. Düster, mit einem Vollmond über einem zeitgenössischen Gebäude und einem Gesicht, das sicher Archer darstellen soll. Trotz kleinerer Schwächen hat mir „Shadow Guard – Wenn die Nacht beginnt“ gut gefallen. Die offenen Fragen haben mich neugierig gemacht und ich werde gerne weiterverfolgen, wie es mit Mark und Selene weiter geht. Und vielleicht gibt es ja auch noch einmal ein Wiedersehen mit Elena und Archer.

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  • Interessante Geschichte mit kleinen Schwächen

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    amay

    amay

    29. March 2013 um 08:20

    Heute kehren wir ins London des 19. Jahrhunderts zurück. In ihrem Debütroman „Shadow Guard – Wenn die Nacht beginnt“, der gleichzeitig der Auftakt zu einer Trilogie ist, führt uns die amerikanische Autorin Kim Lenox auf die Spuren von Jack the Ripper. Zur Verfügung gestellt wurde mir der 352 Seiten umfassende Roman vom Egmont-Lyx-Verlag. Dafür möchte ich herzlich danken. In diesem Buch treibt ein bösartiger Serienkiller sein Unwesen. Er hat es auf Frauen abgesehen, hauptsächlich Prostituierte, und nennt sich selbst Jack the Ripper. Nachdem die Polizei sich als wenig erfolgreich in den Ermittlungen gezeigt hat, wird nun Lord Archer Black auf den Fall angesetzt. Als Amaranthiner, ein Unsterblicher, ist es seine Aufgabe, besonders bösartige Wesen aufzuspüren, zur Strecke zu bringen und so die Menschen und – noch wichtiger – die Ahnen und das Innere Reich zu schützen. In diesem Fall erweist sich dies jedoch als äußerst schwierig, denn Jack scheint anders zu sein als die Wesen, die Archer sonst jagt. Eine weitere Hauptrolle übernimmt die junge Elena Whitney. Seit einem Unfall vor zwei Jahren, an dem Archer nicht unschuldig war, leidet sie an Gedächtnisverlust und hat keine Ahnung, wer genau sie ist und woher sie kommt. Um seine Schuld zumindest ein wenig zu begleichen, gab der Unsterbliche sie von da an für sein Mündel aus. Allerdings hat sie ihren Vormund noch nie getroffen und auch auf ihre Briefe antwortet er nicht. Umso überraschter ist sie, als dieser plötzlich, nach monatelanger Abwesenheit, in Black House auftaucht und sich – entgegen ihrer Vorstellung – als junger, äußerst gut aussehender, junger Mann herausstellt. Auch Archer ist sehr verblüfft, seinen Schützling in seinem Heim anzutreffen. Er hatte zwar angeordnet, sie in seine Obhut zu nehmen, jedoch ahnte er nicht, dass sein Assistent Mr. Leeson sie auch gleich in seinem Haus untergebracht hat. Nein, eigentlich hatte er sogar erwartet, dass sie bereits, wie es sich für eine Frau ihres Alters gehörte, verheiratet war. So kommt es nun, dass er sich also neben der Jagd nach Jack auch noch darum kümmern muss, sein widerspenstiges Mündel endlich unter die Haube zu bekommen. Kompliziert wird es, als Archer merkt, dass er Gefühle für Elena entwickelt, die er allerdings nicht zulassen darf, und plötzlich auch Jack the Ripper großes Interesse an ihr zeigt. Ich hatte leicht gemischte Gefühle bei diesem Buch. Die Geschichte ist äußerst interessant und es ist definitiv mal etwas anderes, nicht über Vampire oder Werwölfe zu lesen, sondern über unsterbliche Wesen, die die verschiedensten Fähigkeiten haben – wie zum Beispiel Archer, der sich in Schatten verwandeln kann. Auch die Tatsache, dass die Handlung im späten 19. Jahrhundert angesiedelt ist, ist für mich eine gelungene Abwechslung. Der Schreibstil von Kim Lenox ist leicht und flüssig, jedoch nicht so spritzig und amüsant, wie ich es von anderen Autoren dieses Genres kenne. Ziemlich irritiert haben mich die plötzlichen Handlungssprünge. Eben war man noch bei Elena im Hospital, dann ist man plötzlich und ohne Vorwarnung mit Archer auf Jacks Fersen. Das ist kurzweilig dann doch verwirrend. Elena war mir sofort sehr sympathisch. Tätowiert, Wasserpfeife rauchend und mit dem Lebenstraum Ärztin zu werden, ist sie schon so etwas wie eine kleine Rebellin ihrer Zeit. Von den gesellschaftlichen Pflichten einer Dame ihres Standes hält sie so gar nichts, statt dessen ist sie hocherfreut, als Archer ihr die Chance bietet, bei der Autopsie eines Menschen zuzuschauen – in der damaligen Zeit eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit für Frauen. Nicht selten treibt sie ihre Gesellschafterin mit ihrer Aufmüpfigkeit an den Rand des Wahnsinns. Im Gegensatz zu den männlichen Hauptpersonen einiger anderer Romane, konnte Archer mich nicht zu hundert Prozent in seinen Bann ziehen. Dunkel und mysteriös trifft er zwar genau meinen Geschmack, doch bleibt er mir auch im Laufe der Geschichte leider zu undurchsichtig. Meiner Meinung nach hätte man gerne noch mehr über ihn erfahren können, über seine Vergangenheit und sein Leben früher im Inneren Reich. Auch wenn ich seine Fähigkeit, sich in Schatten zu verwandeln, als sehr interessant empfand, so störte mich diese zu Beginn der Liebesszene dann doch. Vermutlich sollte die Tatsache, dass er sich bei der Verführung Elenas wandelt, etwas Würze in die Sache bringen, mich hat es allerdings etwas gestört. Mit Mark und Selene (Archers Mitstreiter und ebenfalls Amarathiner) hat Kim Lenox zwei wirklich interessante (Neben)-Charaktere geschaffen. Von ihnen erfährt man leider auch nur recht wenig in diesem Buch, was aber sicher damit zusammenhängt, dass jedem von ihnen einer der Folgeromane gewidmet sein wird. Und auch Mrs. Hazelgreaves, Elenas Gesellschafterin und Leeson sind sehr schön ausgearbeitet. Das Cover hat Egmont-Lyx wieder sehr passend gestaltet. Düster, mit einem Vollmond über einem zeitgenössischen Gebäude und einem Gesicht, das sicher Archer darstellen soll. Trotz kleinerer Schwächen hat mir „Shadow Guard – Wenn die Nacht beginnt“ gut gefallen. Die offenen Fragen haben mich neugierig gemacht und ich werde gerne weiterverfolgen, wie es mit Mark und Selene weiter geht. Und vielleicht gibt es ja auch noch einmal ein Wiedersehen mit Elena und Archer.

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  • Rezension zu "Shadow Guard" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    10. January 2013 um 20:34

    London im 19. Jahrhundert. Die junge Elena kann sich seit einem Unfall vor zwei Jahren nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Sie lebt im Haus ihres geheimnisvollen Gönners, Lord Archer Black, den sie jedoch noch nie zu Gesicht bekommen hat. Elena arbeitet als Krankenschwester in den Armenvierteln Londons und träumt davon, Medizin zu studieren. Als Lord Black nach einer langen Reise endlich in die Stadt zurückkehrt, ist Elena sogleich fasziniert von dem attraktiven und düsteren Mann. Und auch Black fühlz sich zu seinem schönen Mündel leidenschaftlich hingezogen. Doch mit seiner Rückkehr fallen dunkle Schatten in Elenas Leben. Sie ahnt nicht, dass Black in Wirklichkeit einem Orden unsterblicher Krieger angehört, der böse Seelen jagt, die sich dem Tod entziehen wollen. Blacks Auftrag ist es, den Serienmörder Jack the Ripper zur Strecke zu bringen, der London in Angst und Schrecken versetzt. Alles deutet darauf hin, dass der Mörder kein gewöhnlicher Mensch ist – und dass er weiß, dass Black ihn jagt. Denn immer wieder hinterlässt der Ripper Nachrichten für Archer. Als auch Elena ins Visier des Mörders gerät, muss Black alles daran setzen, dem grausamen Morden endlich ein Ende zu bereiten… •●• Die Leseprobe zu diesem Buch hatte ich geradewegs einfach so verschlungen – sie wirkte sehr positiv auf mich und animierte mich zum Lesen des Buches ungemein. Außerdem war für mich sehr neuartig, dass Fantasy und Historie gemischt wurden. Das machte das Buch so reizbar für mich und ich ließ mich überraschen. Man kann feierlich sagen: Überraschung gelungen, ein neues Buch hat mein Herz erobert! - Schon im einleitenden Prolog spürt man die Andersartigkeit des Buches. Sowohl die Sprache, als auch der Schreibstil sind der Zeit angepasst und trotzdem leicht verständlich. Ich finde das gut so, denn es wirkt authentisch und man kann sich perfekt in die Vergangenheit hineinversetzen. Hierbei begleitet man Archer auf der Jagd nach jemanden, der üble Dinge verrichtet hat. Es wird sofort gezeigt, dass Archer ein übernatürliches Wesen ist, da er sich in einen „Schatten“ verwandeln kann. Mehr als dieses Substantiv bekommt man jedoch erstmal nicht und man muss damit auskommen. Auch findet hier seine erste Begegnung mit Elena statt, welche von seinem bösen Widersacher als Geisel verwendet wird. Schon hier zeigt sich Elenas Stärke, da sie selbst bei dieser Geißelnahme ihre Nerven nicht verliert und stark bleibt. Als er sich mit ihr jedoch plötzlich vom Dach stürzt verliert sie fast ihr Leben, doch Archer kann sie retten. Jedoch sind sämtliche Erinnerungen an ihr früheres Leben wie ausgelöscht. Archer nimmt sie daraufhin auf, denn schon in diesen winzigen Augenblicken mochte er Elena sehr und durch ihre Selbstaufopferung, die sie bringen wollte, war er beeindruckt. - Nach einem Zeitsprung von mehreren Monaten erfährt man, wie das Ganze nun weiterging. Elena wurde von Archer aufgenommen, jedoch kennt sie eine komplett andere Geschichte. Archer ist auf Reisen, während sie mit der gehobenen Gesellschaft nicht klar kommt und einer Heirat das Arbeiten im Krankenhaus in einem der Armenviertel Londons vorzieht. Elenas großes Herz spielt eine wichtige Rolle hierbei, denn sie opfert sich für viele ihrer Patienten regelrecht auf und will ihnen helfen – manchmal auch mit Geld, damit sie über Nacht eine sichere Zukunft haben. Denn Jack the Ripper ist auf den Straßen unterwegs und ermordet junge Frauen, was ganz London in Angst und Schrecken versetzt. Doch Elenas Wunsch ist größer: sie will Medizin studieren. Für diese Zeit ist das für eine Frau undenklich. Doch möchte sie lieber den Armen und Bedürftigen helfen als in ihrer geborgten Villa zu sitzen und luxuriösen Tee zu trinken. Archer, der auf Reisen ist, muss bald durch eine Dummheit eines anderen unsterblichen Schattenkriegers - wie sich seine Art nennt, welche die Menschen beschützen - nach Hause kommen, wo er zum ersten Mal seit Elenas Gedächtnisverlust wieder auf sie trifft. Sie ist auf Anhieb fasziniert von ihrem doch recht jungen Gönner, was sie nicht vermutet hätte. Auch mir machte es Spaß, die beiden näher kennen zu lernen. - Doch bringt Archer noch weitere Personen ins Spiel, die es teilweise in sich haben. So ist da Selene, eine Unsterbliche, die für ihr Leben gern Bücher isst und die Elena beim ersten Anblick schon nicht ausstehen kann. Ihre unerwiderte Liebe zu Archer macht das nicht unbedingt besser. Auch ihr Zwillingsbruder Mark – ein junger Schattenwächter aus London - ist bald mit von der Partie, jedoch stehen er und Archer sich nicht sehr nahe – wegen einer verbockten Sache in Paris haben sie ein eher kaltes Verhältnis; ihre ehemalige Freundschaft ist vorbei. Jedoch sind beide Charaktere mit viel Potential dahinter. Ich bin gespannt, was daraus gemacht wird! Um noch einmal kurz darauf einzugehen; die Idee von den unsterblichen Schattenwächtern ist für mich total neuartig und mit dem Hintergrund des viktorianischen Londons hat die ganze Geschichte eine besonderen Flair, der zum Träumen anregt. Jedoch kann man zu dieser Zeit nicht immer träumen: Jack the Ripper mordet munter weiter und führt alle an der Nase herum. Archer nimmt sich der Suche selbst an, was mir richtig gut gefiel. Vor allem weil sein Grund Elena war, die durch Archers Aufmerksamkeit mehr in den Fokus des Mörders rückt. Meiner Meinung nach wechseln sich die Liebesgeschichte und das Wachsen der Charaktere gut mit dem Thrillanteil rund um den Ripper gut ab – wobei auch die eigentliche Fantasie nicht zu kurz kommt. Auch wenn hier viele Mängel an der Geschichte sehen, so war es bei mir ganz und gar nicht. - Doch ist Elena für Archer mehr als sein kleines Anhängsel, was er aufgenommen hat. Sie ist für Archer schon bald eine gefährliche Ablenkung. Sie bauen Gefühle zueinander auf, die sich Archer einfach nicht erlauben kann, und so zeigt er ihr seine hässliche Seite um sie von sich fernzuhalten. Jedoch kann er auch nur schwer ihren Hass und ihre traurige Stimmung ertragen und zeigt sich durch die Erfüllung ihrer Herzenswünsche wieder von seiner sanften Seite. Es ist ein kleines Hin und Her bei den beiden, was einzig allein von Archer gesteuert wird, Elena ist sich vom ersten Anblick an mehr als sicher, in welche Richtung das gehen soll. Liebe und Verrat liegen also dicht beieinander. Die Verpflichtungen auf beiden Seiten der „Beziehung“ sind riesig und nicht immer leicht zu vereinbaren. Es ist insgesamt ein schönes, kleines Beziehungsdrama währenddessen es kurze Pausen durch Jack the Ripper gibt. Nebenbei wird gelüftet, was Jack the Ripper eigentlich für ein übernatürliches Wesen geworden ist. Hierbei werden viele uralte Mythologien benutzt, die mich total begeisterten und am Ball hielten. Manchmal musste ich einen Satz jedoch mehrmals lesen, weil die Informationen etwas verstrickt waren, aber darüber kann ich hinwegsehen. Die letzten 80 Seiten sind Spannung pur, sowohl in der Beziehung, als auch beim Mordfall. Ebenso enthüllt Archer vor Elena sein wahres Wesen, was ihre gemeinsame Situation nur erschwert. Es bleibt bis zum bitteren Ende spannend. Dieses Ende kam für mich jedoch ein klein wenig zu rasch. Es wird sehr offen gehalten und vor allem die Ungewissheit, was mit Mark passiert, ist groß. •●• „Wenn die Nacht beginnt“ ist ein phänomenaler Mix aus Fantasie und Historie geworden, welcher vor allem durch eine dramatisch angehauchte Beziehung, gut dargestellte authentische Figuren und einer spannenden Verfolgung eines Mörders vor dem viktorianischen Setting Londons punkten kann. Übernatürlich glänzt es mit neuen Wesen, die punkten könnten und strotzt nur so vor uralten Mythologien, welche Spaß machen, sie kennenlernen zu dürfen. Ich freue mich schon sehr auf Band 2, wenn es dann um Mark geht.

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  • Rezension zu "Shadow Guard" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    PMelittaM

    PMelittaM

    06. January 2013 um 19:49

    London 1888: Elena Whitney hatte einen Unfall, bei dem sie ihr Gedächtnis verloren hat. Sie lebt nun bei ihrem Vormund, Lord Black, den sie allerdings noch nie gesehen hat, da er sich im Ausland aufhält. Sie arbeitet als Krankenschwester in einem Armenkrankenhaus und ihr größter Wunsch ist es, einmal Ärztin zu werden. Archer ist ein Schattenwächter, ein Unsterblicher, der Menschen jagt, deren Seelen verdorben sind. 1888 ist er in London unterwegs, er jagt Jack the Ripper. Und dieser ist hinter Elena her. Kim Lenox hat hier ein Buch vorgelegt, das eine Mischung aus historischem und Fantasy-Roman ist. Ich finde, das ist ihr gut gelungen. Das viktorianische London, einerseits mit seinem gehobenen Bürgertum, das Dienstpersonal hat und Bälle gibt, andererseits die armen Bevölkerungsschichten, Frauen, die sich prostituieren müssen und Männer, die Arbeit leisten müssen, die gefährlich ist und oft Verletzte und sogar Tote fordert, ist gut gelungen. Sogar die Queen hat ihren Auftritt, was mich überraschte und mir sehr gefiel. Die Charaktere sind alle gelungen, Elena, die sich ein Leben abseits dessen wünscht, was ihr Stand ihr vorschreibt, ist sympathisch und bietet Identifikationsmöglichkeiten. Archer, der trotz seiner Unsterblichkeit Gefühle hat und vor allem die beiden anderen Seelenwächter, Mark und Selene, die Persönlichkeiten mit einer interessanten Geschichte und teilweise skurrilen Eigenarten sind. Weniger gefallen hat mir die oft sehr ins kitschige abgleitenden Gefühlsszenen. Aber: Sie passen gut in diese Zeit, sind so schwülstig wie die viktorianische Zeit eben auch war – und deshalb kann ich sie gut akzeptieren und sie stören mich kaum. Abgesehen davon nämlich ist die Geschichte sehr spannend und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Da es sich hier um den Beginn einer Trilogie handelt (das Buch hätte allerdings auch als Einzelband funktioniert), kann man sich schon auf weitere Shadow Guard-Abenteuer freuen. Der nächste Band wird Mark im Zentrum haben und soll im April 2013 auf Deutsch erscheinen. Der dritte Band wird von Selene handeln. Ich freue mich schon auf beide Bücher.

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  • Rezension zu "Shadow Guard" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Griinsekatze

    Griinsekatze

    01. January 2013 um 18:35

    Shadow Guard war ein ganz interessantes Buch aber es gibt viele offene Fragen und ab und an war ich auch verwirrt. Man hat beim Lesen kein Zeitgefühl und dann gibt es stellen, da wurde plötzlich etwas erwähnt, was vorher nicht einmal zur Sprache kam. Das passte dann irgendwie nicht. Was mir aber sehr an dem Buch gefallen hat, war die Geschichte. Elena ist eine mutige Frau, die weiß, wie ihre Zukunft aussehen soll und Archer ist etwas abweisend aber er taut schnell auf. Über die Schattenwächter erfährt man zwar einiges aber es ist alles noch etwas unklar, besonders das Ende wirft Fragen auf aber dafür gibt es ja weitere Bände ;) Ich bin gespannt, wie es dann mit Elena und Archer weitergehen wird, da sich am Ende ja alles ändert. Ein Buch, dass die Panik um Jack the Ripper aufgreift ist ja nicht neu aber Kim Lenox hat das auf eine ganz andere Art gemacht. Was wäre, wenn Jack zu einem seelenlosen Dämon wird? Wer kann ihn da noch aufhalten. Archer versucht alles, um genau das zu verhindert.

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  • Rezension zu "Shadow Guard" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Bereth

    Bereth

    13. December 2012 um 13:40

    Erster Satz: "Zeigen Sie sich, Mr. Winslor." Wenn die Nacht beginnt war eines der Bücher, auf die ich mich diesen Monat am meisten gefreut habe. Eine Geschichte mit Unsterblichen zu der Zeit in der Jack the Ripper in London sein Unwesen treibt. Spannender geht es nichtmehr. Dachte ich zumindest. Die Geschichte beginnt mit Archer der gerade auf der Jagd nach einem Mr. Winslor ist. Am Anfang war mir Archer nicht gerade sympathisch und wie man ihn kennenlernt... nun, mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Winslor nimmt Elena als Schutzschild und schließlich stürzen beide von dem Dach auf dem sie bisher gestanden hatten. Scheinbar hat Elena überlebt, denn als nächstes lernt man sie als das Mündel eines wohlhabenden Lords kennen das im Hospital in Whitechapel als Krankenschwester arbeitet. Lord Black soll ein Freund ihres verstorbenen Vaters gewesen sein, doch da Elena sich an nichts erinnert, weiß sie nicht ob das stimmt. Auch hat sie ihren Vormund niemals kennengelernt. Bis zu dem Tag an dem er plötzlich und unerwartet von seiner Auslandsreise zurückkehrt. Von Anfang an ist zwischen den beiden eine gewisse Spannung, auch wenn beide anfangs dagegen ankämpfen. Vor allem Archer fällt dies schwer, denn er weiß das er eigentlich bessere Dinge zutun hat, zum Beispiel seine Vollstreckung beenden und Jack the Ripper unschädlich machen. Angesichts der Kurzbeschreibung hatte ich vermutet das Jack the Ripper eine größere Rolle spielen würde und das tut er auch durchaus, allerdings nicht so groß wie ich vermutet hatte. Er muss aufgehalten werden bevor er transzendiert und das innere Reich der Amaranthiner betreten kann. Denn genau das ist Archer, genauso wie Selene und Mark, ein Amaranthiner, noch dazu ein Uralter. Einer der von Angebinn der Zeit existiert und als Schattenwächter fungiert. Er beschützt das Reich seiner Rasse indem er abgrundtief böse Menschen daran hintert zu transzendieren. Eigentlich ist das ganze recht spannend, nur bekommt es leider neben der Liebesgeschichte zu wenig Aufmerksamkeit. Die Liebesgeschichte steht hier eindeutig im Vordergrund, was ich bei dem Plot falsch finde, denn er hätte so viel mehr hergeben können. So viel verschenktes Potenzial. Auch über die Amaranthiner erfährt man nicht sonderlich viel, allerdings ist dies ja der erste Band der Shadow Guard Reihe, es kann also durchaus sein das man in den Folgebänden noch mehr erfährt. Mir gefiel die Liebesgeschichte zwischen Elena und Archer durchaus. Elena ist eine sehr sympathische Frau mit den richtigen moralischen Werten. Archer fand ich bis zum Ende sehr undurchlässig. Wirklich richtig sympathisch wurde er mir nicht, irgendwie fehlte bei ihm das gewisse Etwas. Man erfährt so gut wie nichts persönliches über ihn und das, wo solche Dinge einen Charakter doch erst wirklich ausmachen. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit ------------------------------------------------------------------------------------------------- Meine Erwartungen hat Wenn die Nacht beginnt nicht erfüllt, dennoch war der erste Shadow Guard Band unterhaltsam und leicht und schnell zu lesen. Ich gebe die Hoffnung noch nicht aus das im nächsten Band ein wenig mehr auf den Plot eingegangen wird und die Liebesgeschichte nicht so im Vordergrund steht, denn das war hier eindeutig das Problem. Ein gesundes Mittelmaß ist die Lösung.

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  • Rezension zu "Shadow Guard" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    dingsbaer

    dingsbaer

    27. November 2012 um 18:04

    London zum Ende des 19. Jahrhunderts: Elena hat nach einem Vorfall ihr Gedächtnis verloren und wohnt in einem vornehmen Haus, welches ihrem Vormund gehört. Dank ihm mangelt es ihr an Nichts. Trotzdem fühlt Elena sich ruhelos und arbeitet als Krankenschweste r in einem Krankenhaus, um dort den Armen zu helfen. Zudem möchte sie gerne Ärztin werden, was im viktorianischen London nicht gerade gut angesehen und unterstützt wird. Ihr Vormund Lord Archer Black kommt nach längerer Abwesenheit wieder nach London zurück. Elena und er fühlen sich zueinander hingezogen. Diese Verbindung geht aber aus Sicht von Lord Black gar nicht, denn dadurch wird er von seinem eigentlichen Auftrag abgelenkt. Außerdem ist er unsterblich und ein Schattenwächter , der mächtigste unter den Kriegern. Die Schattenwächter bekommen von den Ahnen aus dem Inneren Reich Aufträge, sie sollen die Menschen vor bösen Seelen schützen. Dieses Mal besteht seine Aufgabe darin, Jack the Ripper das Handwerk zu legen, denn dieser ist sehr mächtig und könnte auch für das Innere Reich gefährlich werden. Zusammen mit den Schattenwächter n Selene und ihrem Zwillingsbruder Mark macht Archer sich an seine Aufgabe. Dabei lässt er sich aber oft von seinen Gefühlen für Elena ablenken. "Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt" ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogi e. Das Buch ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Von Anfang an baut sich eine gewisse Spannung auf, die über große Teile des Buches bestehen bleibt. Obwohl es auch um Jack the Ripper geht, wurde das Buch nie brutal. Schade fand ich, dass man nicht mehr über die Amaranthiner, die unterblichen Schattenwächter erfahren hat. Es wird zum Beispiel nur am Rande erwähnt, das Archer sich in einen Schatten verwandeln kann, oder im Kampf Klingen an seinen Händen hat. Selene hingegen isst liebend gerne Bücher. Aber vielleicht hebt sich die Autorin dies für einen der nächsten beiden Teile auf. Die Charaktere sind sehr speziell und sympathisch. Jeder hat so seine besondere Art. Aber ich finde, man hätte hier etwas mehr in die Tiefe gehen können. Toll ist aber, dass es keine Standardtypen sind. Überrascht war ich aber doch über die erotischen Passagen in dem Buch, denn ich hatte es eher als ein Jugend-Fantasyb uch eingestuft. Das Ende des Buches ging mir dann aber auch leider viel zu schnell und zu unverständlich. Auch hier hätte die Autorin etwas mehr ins Detail gehen können. Fazit: Die Kombination aus Fantasy-, Liebes- und Kriminalroman hat mir persönlich gut gefallen. Außerdem war es sehr abwechslungsrei ch, dass es in diesem Buch um eine andere Art von "Fantasy-Wesen" ging. Ich bin gespannt, auf den zweiten Teil.

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  • Rezension zu "Shadow Guard" von Kim Lenox

    Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt
    Ati

    Ati

    19. November 2012 um 15:06

    Obwohl ich gleichermaßen gerne historische wie auch Fantasy Romane lese, finden sich bis jetzt relativ wenige Romane in meinen Regalen, die beides ausgangs des 19. Jahrhunderts miteinander verknüpfen. Deshalb habe ich mich freudig auf den Auftaktroman der Shadow Guard-Reihe mit dem Untertitel Wenn die Nacht beginnt aus dem Hause Egmont LYX gestürzt. Die Autorin Kim Lenox entdeckte ihre Liebe zum Lesen früh und verlor sich geradezu in der Welt der Bücher. Das ging so weit, dass ihre Mutter, wie man ihrer Homepage entnehmen kann, sie eines Tages aufforderte, den Müll hinauszubringen und anschließend mit der Bemerkung nicht mehr ins Haus ließ, dass sie in die Sonne gehen und sich Freunde suchen solle, anstatt sich lesend in ihrem Zimmer zu vergraben. Dieser Aufforderung kam die Autorin in gewisser Weise nach. Ihre bibliophile Ader konnte sie jedoch niemals unterdrücken, und so zieren heute zahlreiche Bücher ihre Wohnung - egal ob sehr alt, älteren oder neueren Datums sind sie Genre übergreifend auf sämtliche Räume dort verteilt. Ihre Kinder hat sie damit auch schon angesteckt. Neben einigen anderen Dingen entdeckte sie im Laufe der Zeit auch die Liebe zum Schreiben und so erschien 2008 ihr Debütroman Night falls darkly. Zwei Folgebände vervollständigten alsbald die Trilogie um die Shadow Guards. Diese harren jedoch im Gegensatz zum Auftaktroman Wenn die Nacht beginnt noch ihrer deutschen Übersetzung. Im besagtem, gerade vor mir liegendem Auftaktroman geht es um Lord Archer Black, der ins London des 19. Jahrhunderts zurückkehrt. Obwohl er wie ein Mensch aussieht, ist er weit mehr als das. Der Unsterbliche ist mit zwei weiteren Vertretern seiner Art zusammen aber nicht zwingend gemeinsam auf den Fersen grausamer Seelen, die nicht nur Menschen töten, sondern auch eine Gefahr für die Welt der Ahnen und Unsterblichen darstellen. Neben dem unheimlichen und real bekannten Serienmörder Jack the Ripper treibt ein zweiter Serientäter sein Unwesen in London. Den im ersten Band erwähnten Shadow Guards Marcus Helios und Selene sind dann im übrigen der zweite bzw. dritte Band der Trilogie gewidmet. Doch es geht in Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt natürlich nicht nur um die Jagd nach Jack the Ripper. Eine weitere Figur ist Elena Whitney, das Mündel von Lord Black. Die hat Jahre zuvor bei einem Vorfall das Gedächtnis verloren, an dem ihr Vormund nicht ganz unbeteiligt war. Elena lebt in seinem Londoner Stadthaus, arbeitet als Krankenschwester im London Hospital (und damit ganz in der Nähe des Rippers). Auf gesellschaftliches Leben lebt die junge Frau keinen allzugroßen Wert, möchte sie doch Ärztin werden. Als Elena ihren Vormund endlich persönlich kennenlernt, fühlt sie sich von ihm angezogen und er sich von ihr. Und so dreht sich neben Blacks Versuchen, den Ripper zur Strecke zu bringen, alles um die sich anbahnende Beziehung zwischen den beiden. Fatalerweise gerät Elena dadurch auch ins Visier des Mörders. Überrascht haben mich in gewisser Weise die einzelnen Charaktere. Vor allem Elena, die sich neben ihrer Zurückhaltung, was gesellschaftliche Belange betrifft, sehr aufgeschlossen und ihrer Zeit in gewisser Weise voraus offenbart. Das zeigt sich nicht nur darin, dass sie Lord Black recht offen signalisiert, dass sie mehr oder weniger zu allem bereit ist, was ihn betrifft. Man erlebt sie Wasserpfeife rauchend, erfährt, dass sie tätowiert ist und sich ihr sehnlichster Wunsch derart gestaltet, dass sie an der Autopsie einer männlichen Leiche teilnehmen kann (was Frauen zur damaligen Zeit eher selten bis gar nicht durften). Dabei wirkt sie jedoch nicht unglaubwürdig. Neben ihr kommen auch die kauzige Gesellschafterin oder ihr in sie verliebter Chef gut zur Geltung, der ihr bezüglich ihres Berufswunsches wesentlich weniger Steine in den Weg legt als ihr Vormund. Auch Selene, die im Bezug auf Bücher oder Haustiere sehr spezielle Vorlieben hegt, oder den wandlungsfähigen Marcus, der auch schon mal in Frauenkleider schlüpft, lernt man im Auftaktroman der Shadow Guard-Reihe bereits recht gut kennen. Sie alle zeigen sich mal mehr oder weniger sympathisch, mal mehr oder weniger oberflächlich. Archer Black ist eher düster und befehlend und dann wieder das genaue Gegenteil. Und obwohl er sehr um sein Mündel besorgt ist, bringt er sie selbst immer wieder in Situationen, die Elenas Ruf ruinieren können. Auch die Atmosphäre des damaligen Londons wirkt gelungen. Sei es bezüglich der Konventionen, der junge Frauen der Gesellschaft unterworfen waren. Oder der Zustände, mit denen die eher nicht so gut gestellten Bewohner Londons zu kämpfen hatten. Der Schreibstil erinnert mich an früher einmal im Monat zum Wochenendauftakt in der Badewanne verschlungene Historical-Romane aus dem Hause Cora. Die sich anbahnende Beziehung und erotischere Passagen gestalten sich passend dazu auch eher dezent. Dadurch wirken sie in meinen Augen jedoch wesentlich mehr. Ebenso dezent verhält sich der Erzählstrang um Jack the Ripper und den zweiten Serienmörder. Wer fürchtet, lesend auf wahre Blutströme und explizit beschriebene Gewaltorgien zu stoßen, braucht sich also keine Sorgen zu machen. Deshalb kann man recht schnell in die Geschichte eintauchen, die sowohl unterhaltende, düster-bedrückende wie auch heitere Passagen beinhaltet. Dennoch fand ich meinen Lesefluss mehrmals nicht gerade unterbrochen, aber durch die eine oder andere langatmigere oder nicht ganz nachvollziehbare Passage gestört. Lenox lenkt ihre LeserInnen auf der Suche nach dem Ripper durchaus auf kleinere Irrwege. Allerdings gestalten die sich nicht immer sonderlich spannend. Grundsätzlich interessant fand ich die Überlegungen, die Archer im Bezug auf die Motivation des Rippers anstellt. Hinter der steckt mehr als pure Mordgier oder schlichter Wahnsinn. Da sie übernatürlichen Ursprungs ist, steht weit mehr auf dem Spiel, als das Leben der im Herbst 1888 ermordeten Prostituierten. Allerdings fand ich die Ausführungen zu dem in diesem Zusammenhang erwähnten Vulkanausbruch etwas zu vage. Noch vager gestalteten sich weitere diesbezügliche Andeutungen. Da es sich bei der Shadow Guard-Reihe jedoch um eine Trilogie handelt, folgt eine befriedigerende Erklärung eventuell ja in den beiden Folgebänden. Wenn man von dem in meinen Augen amüsant gelungenen Auftakt der ersten (Liebes-)Nacht von Elena und Archer absieht, hat mich fatalerweise gerade das Fantasyelement eher gestört als unterhalten. Nicht weil es grundsätzlich unpassend, sondern weil dieses Element viel zu spärlich ausgeführt ist. So lässt Lenox ihre LeserInnen absolut im Ungewissen, wie oder was genau Archer so ungewöhnlich macht. Man erfährt zwar beispielsweise, dass er sich unsichtbar machen und mental gewisse Dinge tun kann, doch wirklich erschöpfend ist seine Darstellung nicht. Da ist eine Andeutung, dass ihn Elenas Blut lockt, dann wiederum eine, dass er sich verwandelt, wenn er kämpft. Auch wenn er erregt ist, sieht er nicht mehr ganz so normal aus. Eine bildhaftere Beschreibung hierzu fehlt jedoch. Ebenso wird immer wieder mal angedeutet, dass ein Shadow Guard eine noch extremere Wandlung durchlaufen kann, um seinen Auftrag zu erfüllen. Das aber nur im Fall der Fälle, weil es anscheinend daraus keinen Rückweg gibt. Sieht man von diesem letzten Hinweis ab, tappt man als LeserIn jedoch völlig im Dunkeln, wie diese Verwandlung an sich überhaupt aussehen könnte. Ebenso erfährt man nichts wirklich Nennenswertes im Bezug auf Entstehung, Herkunft und Hintergrund der Unsterblichen oder der Ahnenwelt. Die Menschen ahnen anscheinend nichts von der Existenz der Unsterblichen, Letztere tun alles, damit das auch so bleibt. Das wird schon aus der Art und Weise klar, wie Elena ihr Gedächtnis verliert. Anscheinend habe ich deshalb geschrieben, weil es konkret dann doch jemanden gibt, der über Archer & Co. Bescheid weiß. Warum und weshalb es ausgerechnet die Königin des britischen Empires ist, erschließt sich mir nicht schlüssig. Zwar enthält ihr Treffen mit Archer eine in gewisser Weise tröstende Note im Bezug auf das Jenseits, doch erscheint dieser Handlungsfaden zu willkürlich eingewoben und lediglich dem Zweck zu dienen, Archer im Fall der Fälle aus Polizeigewahrsam zu befreien. Auch das Ende von Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt gestaltet sich irgendwie unbefriedigend, nicht wirklich überraschend und zu schönmalerisch, um wirklich zu fesseln. Fazit: Lord Archer konnte mich nicht in seinen Bann ziehen. Doch obwohl der Auftaktroman der Trilogie in meinen Augen eher mittelmäßig gelungen ist und sich trotz der reizvollen Grundidee nicht wirklich spannend gestaltet, haben mich die offenen Punkte neugierig gemacht. Schließlich kann dies darin begründet sein, dass die Autorin trotz der im Großen und Ganzen jeweils in sich geschlossenen Geschichten in den beiden Folgebänden nicht laufend bestimmte Erklärungen wiederholen möchte. Hinzu kommt, dass Marcus - obwohl er als Nebencharakter ausgelegt ist - interessant wirkt. Deshalb hoffe ich, dass der zweite Band nicht allzu lange auf sich warten lässt. Für Shadow Guards - Wenn die Nacht beginnt möchte ich jedoch nur drei von fünf Punkten vergeben. Copyright © 2012 Antje Jürgens (AJ)

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