Kim Slater Smart oder Die Welt mit anderen Augen

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Inhaltsangabe zu „Smart oder Die Welt mit anderen Augen“ von Kim Slater

Superschlechte Tage, oder: Wie am Ende doch alles gut wird Kieran Woods sieht die Welt mit anderen Augen. Manches versteht er nicht, zum Beispiel warum sich die Polizei nicht um einen vermeintlichen Mord an dem Obdachlosen Colin Kirk kümmert, warum seine heißgeliebte Grandma nicht mehr zu ihm nach Hause kommt oder warum seine Mutter bei seinem Stiefvater Tony bleibt, auch wenn der sie immer wieder schlägt … Und doch versteht er so viel mehr: nämlich dass Colin leben wollte, auch wenn er „nur“ ein Obdachloser war. Und dass man etwas dafür tun muss, seine Grandma wiederzusehen, auch wenn es dafür sehr ungewöhnlicher Wege bedarf. Und für die Sache mit Tony wird ihm sicher auch noch etwas einfallen.

Gutes Jugendbuch, welches wie Kieran selbst irgendwie anders ist. Stimmt teils nachdenklich und enthält ein paar wirklich gute Weisheiten.

— susiuni
susiuni

Eben doch mehr als ein Krimi für Jugendliche und Teens. Ein Buch mit Botschaft und strker Aussagekraft. Toll.

— Floh
Floh

Eine gefühlvolle Geschichte über einen Jungen der die Welt mit anderen Augen sieht.

— Pepamo
Pepamo

Dieses Buch ist Motivation. Kiran zeigt, dass es immer Licht gibt, egal wie dunkel die Realität auch ist.

— Sandra251
Sandra251

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  • Wie Kieran seine Welt sieht

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    susiuni

    susiuni

    29. March 2017 um 16:40

    Mit seinen 15 Jahren ist Kieran anders als der Rest seiner Mitschüler und Mitmenschen. In der Schule muss er Spott erdulden. Doch seine Lehrerin für Sozialverhalten, Miss Crane, hilft ihm die Stimmungen und Regungen anderer korrekt interpretieren zu können und darauf zu reagieren, so wie es meist erwartet wird. Doch leider kann die Lehrerin nicht auch zu Hause aushelfen. Hier widerfährt Kieran durch seinen Stiefvater und –bruder viel Schlechtes. Er besitzt ein ausgezeichnetes Zeichentalent, ein Gespür für Details und liebt Kriminalstories und –serien. Als sich eines Tages am Flussufer ein toter Obdachloser findet, ist Kieran ganz in seinem Element und beginnt die Ermittlungen. Ein recht nachdenkliches Buch, das mich schnell fesseln konnte. Es blickt auch hinter die Fassade und erzählt so u.a. die tragische Lebensgeschichte eines Obdachlosen. Gut gefallen hat mir wie Kieran die Welt sieht und Dinge beschreibt. Eine meiner Lieblingsszenen war die Beschreibung von Wissenschaftlern: "sie glauben nichts, bevor sie es nicht sehen oder messen können; und doch gibt es viele Dinge, die Wissenschaftler nicht verstehen, z.B. wie sehr Menschen jemanden lieben oder woher die Liebe kommt". Im Buch wurde er so oft erwähnt: Laurence Stephen Lowry. Sodass ich doch glatt einmal ein paar seiner Arbeiten angeschaut habe. Am liebsten mag ich die Jahrmarktszene und ja, es sind oft Hunde dabei, das hat Kieran sehr gut beobachtet. Ich fand es erstaunlich, dass ich mir die Bilder genauso vorgestellt hatte. Dies zeigt wie gut Kieran Dinge beobachten und beschreiben kann. Wirklich faszinierend, wie gut Kim Smart sich in ihre Figuren hineinversetzt und deren Gedankengänge zu Papier bringt. Ein gelungenes Jugendbuch!

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  • Smart. Oder die Welt mit anderen Augen / Kim Slater

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    07. August 2016 um 10:47

    Verstehst du, deshalb schreibe ich gern in mein Notizbuch. Ich kann dort über alles sprechen, was je erfunden wurde, und niemand kann mich deswegen schimpfen. Inhalt Auch wenn Kieran Woods von seinen Mitmenschen oft als „Downy“ oder „Spasti“ bezeichnet wird, ist das einfach nicht zutreffend. Er sieht die Welt lediglich mit anderen Augen und kann die meisten Verhaltensweisen einfach nicht nachvollziehen. Wieso besucht ihn seine geliebte Grandma nicht mehr? Wieso untersucht die Polizei nicht den Todesfall von Collin, dem Obdachlosen? Wieso bleibt seine Mum bei Tony, obwohl er sie schlägt? Doch eins ist ihm bewusst: er muss etwas ändern. Er verspricht Collins Geist und seiner Freundin Jean, auch wenn sie von sonst allen anderen als verrückt bezeichnet wird, den Mord aufzuklären. Er wird einen Weg finden, zu seiner Grandma zu kommen, egal was für Wege er dafür einschlagen muss. Und für das Problem mit Tony findet sich sicher auch noch eine Lösung… Meinung Ich bin Anfang des Jahres schon bei einer Pressebörse für Kinder- und Jugendbücher über dieses Werk gestolpert, als ich es nun von meiner Buchhandlung als Reziexemplar bekommen hab, war die Freue groß. Allerdings muss ich gestehen, dass es so ganz anders war, als ich es vermutet hab. Mir hat sich regelmäßig das Herz zusammengezogen, wegen all dem Schmerz und Leid in dieser Geschichte. Deswegen fällt es mir schwer, es wirklich schon einer Zielgruppe von 10 Jahren in die Hand zu drücken. Aber vielleicht empfindet und sieht man manche Sachen später auch einfach anders und sieht, wie im Titel so schon erläuter, als Kind die Welt mit anderen Augen. Hier werden so viele Themen angesprochen, die sonst gern verschwiegen werden. In meinen Augen eine absolute Meisterleistung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. 4/5 Herzen ♥♥♥♥♥

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  • Jugendbuch- Challenge bei LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Buchraettin

    Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Jugendbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich!Hier geht es zu Challenge 2017https://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuchchallenge-2017-1358395874/ Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1. bis 31.12.2016. Es zählen all jene Rezensionen, die ab dem 1.1.2016 geschrieben worden sind. (hier bei LB) Da dies eine Challenge ist, soll sie selbstverständlich eine kleine oder auch größere ;-) Herausforderung sein und dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so sonst eher nicht gelesen und dann auch nicht entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht. Für die Jugendbuch-Challenge zählen alle Bücher, die für ein Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren empfohlen sind. Das Alter der Hauptfiguren im Buch sollte in diesem Rahmen liegen. Das hier ist ein Beispiel für einen Sammelbeitrag: Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2016) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2016) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2016) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2016) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werden! ( auch in Bezug auf das Erscheinungsdatum, gilt auch für Punkt 5 und hier dürfen auch englische Bücher einsortiert werden)   Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Jugendbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Die aktuellen Verlosungen, Leserunden usw. verlinke ich nachfolgenden Beitrag. ( Es gibt keine Garantie für Vollständigkeit, ich mache das hier alles in meiner Freizeit:) Thema Halloween Halloween in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Thema Lesemuffel Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:) Liste für Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich 2016    Challenge Beendet Mira20 MiraxD danielamariaursula Marbuerle Mrs_Nancy_Ogg Connychaos lenicool11 Floh Seelensplitter cytelniczka73 Enys Books annlu ank3006 Lotta22, Icelegs Teilnehmer 62.61.60.59. EnysBooks challenge beendet58. JamieRose57. anjazwerg56. icelegs Challenge beendet55. Peachl54. Lea-Krambeck53. Mira12352. czarnybalerinja51. ShellyBooklove50. Lotta22 Challenge beendet49. saskiaundso48. yunasmoondragon747. BeaSurbeck46. freakygirli45. Mira20  Challenge beendet44. Buchgeborene43. Curin42. ChubbChubb41. Getready40. Gwendolina39. annlu Challenge beendet38. Danni8937. Kuhni7736. ch3yenne35. Paulamybooksandme abgemeldet 22.134. Solara30033. Schluesselblume32. Kylie131.littleowl 30. MiraxD  Challenge beendet 29. DieBerta 28. danielamariaursula   Challenge beendet 27. Mabuerle Challenge beendet 26. Delphyna 25. Mrs_Nanny_Ogg Challenge Beendet 24. Connychaos   Challenge beendet 23. christaria 22. ban-aislingeach 21. marinasworld 20. lenicool11 Challenge beendet 19.Bambi-Nini 18.JuliB abgemeldet 17.Cithiel 16.Buchgespenst15.cytelniczka73  Challenge beendet 14.Bookfantasyxy 13.Vielleser18 12.xxslxa 11.buchfeemelanie 10.Claddy 9.Foreverbooks02 8.Floh Challenge beendet 7.Lesezirkel 6.Alchemilla 5.Seelensplitter Challenge beendet 4.Xallaye 3.anke3006 challenge beendet  2.Katja78 1.Buchraettin

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    • 1098
  • Weil die Geschichte eben so wertvoll ist!

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    Floh

    Floh

    13. June 2016 um 04:54

    Ein sehr schönes Jugendbuch, ein Jugendkrimi, der das Herz berührt, Botschaften vermittelt und zum Sinnieren anregt. In „SMART – oder Die Welt mit anderen Augen sehen“ bringt uns die englische Autorin Kim Slater eine schöne Geschichte an die jungen und junggebliebenen Leser ab etwa 13 Jahren. Sehr spannend, feinfühlig und durch die gewählte Ich-Perspektive aus den Augen und Gedanken des 15 jährigen Kieran Woods, sehr nah und eindringlich geschildert. Mit wichtigen Botschaften und Signalen durchwoben und einem Todesfall, der so einiges im Leben in Frage stellt und sich mit Moral und Vorurteilen befasst. Erschienen im dtv Junior Verlag (http://www.dtv-dasjungebuch.de/ )Inhalt / Beschreibung:"Superschlechte Tage, oder: Wie am Ende doch alles gut wirdKieran Woods sieht die Welt mit anderen Augen. Manches versteht er nicht, zum Beispiel warum sich die Polizei nicht um einen vermeintlichen Mord an dem Obdachlosen Colin Kirk kümmert, warum seine heißgeliebte Grandma nicht mehr zu ihm nach Hause kommt oder warum seine Mutter bei seinem Stiefvater Tony bleibt, auch wenn der sie immer wieder schlägt … Und doch versteht er so viel mehr: nämlich dass Colin leben wollte, auch wenn er „nur“ ein Obdachloser war. Und dass man etwas dafür tun muss, seine Grandma wiederzusehen, auch wenn es dafür sehr ungewöhnlicher Wege bedarf. Und für die Sache mit Tony wird ihm sicher auch noch etwas einfallen."Meinung:Das Buch lässt sich wirklich leicht lesen und erleben, sehr schnell schlüpft man in die Seiten und Zeilen und heftet sich an Kierans Seite, um sein Leben aus seiner Sicht und mit seinen sensiblen Blicken und Auffassungen zu erleben. So ergibt es sich, dass ein 15jähriger Junge, der es alles andere als leicht in der Gesellschaft hat, uns die Welt mit seinen Augen und seinem Blickwinkel miterleben lässt. Trotz aller Verletzungen und Rückschläge, trotz Kränkungen und Beschimpfungen, die er aushalten muss: Dieser Jugendroman-Krimi ist Motivation pur! Das Buch vermittelt tolle und sehr wertvolle Botschaften, es zeigt uns, dass es immer helles Licht gibt, egal wie dunkel die Realität auch gerade scheint! Der 15 jährige Junge, Kieran Woods, der unseren Hauptcharakter im Roman, neben den interessanten vielen Nebenrollen, darstellt, sieht die Welt mit anderen Augen. Manches versteht er nicht, zum Beispiel warum sich die Polizei nicht um einen vermeintlichen Mord an dem Obdachlosen Colin Kirk kümmert, warum seine heißgeliebte Grandma nicht mehr zu ihm nach Hause kommt oder warum seine Mutter bei seinem Stiefvater Tony bleibt, auch wenn der sie immer wieder schlägt … Doch wer versteht schon solche komplexe Dinge? Manch Erwachsener muss sich die gleichen Fragen stellen. Und doch versteht Kieran so viel mehr: nämlich dass Colin leben wollte, auch wenn er „nur“ ein Obdachloser war und sicherlich nicht mit zu viel Schnaps und Korn in den Fluss getorkelt ist. Und dass man etwas dafür tun muss, seine Grandma wiederzusehen, auch wenn es dafür sehr ungewöhnlicher Wege bedarf. Und für die Sache mit Tony wird ihm sicher auch noch etwas einfallen.Die Geschichte besitzt eine wirklich tolle Idee, ich bin begeistert von der Leichtigkeit der Sätze und der Schwere und Gewichtigkeit der einzelnen Worte, die sich zu Lebensweisheiten und Blickwinkel organisieren und ein gesellschaftliches Umdenken anreizen. Toll, das beeindruckt mich sehr. Die Handlung bietet Spannung, Hintergrund, Moral, Wissen, einen roten Faden und mehrere Perspektiven aus einer Erzählperspektive geschildert. Aber es gab auch Kritikpunkte, die mich beim Lesen etwas verärgert haben, daher kann ich von einem sehr guten Buch sprechen, muss jedoch auch Schwächen anmerken. Kritikpunkte:Kieran Woods wirlt mit seinem jugendlichen Alter leider oft sehr jung und naiv. Beim Lesen stellte sich mit stets das Bild eines Grundschülers von 8, 9 oder 10 Jahren ein. So habe ich Kieran leider auch stets im Buch gesehen und musste mich oft daran erinnern, dass er schon ein Jugendlicher ist. Seine Träume und Wünsche wirken so kindlich, ebenso die Beleidigungen der Mitschüler. Das wirkte auf mich eher wie Pausenhof-Mobbing einer Grundschule. Da fehlt mit trotz Kierans Eifer, Talent und Entschlossenheit, die reife in seiner Person. Schade, dann wäre mir Kieran sicherlich sehr ans Herz gewachsen. So habe ich ihn zwar liebgewonnen, aber eben stets als Kind gesehen und nicht als beeindruckenden Teenager. Schade. Schreibstil:Kim Slater hat mit "Smart" ein wundervolles Jugendbuch, mit einer großartigen Moral erschaffen. Aus der Ich-Perspektive begleiten wir Kieran durch Superschlechte Tage bis zu dem Moment, an dem endlich am Ende doch noch alles gut wird. Ich liebe den Schreibstil, da ich zu jeder Zeit, das Gefühl hatte, Kirans stille Begleiterin zu sein.Er ist ein großartiger Junge. Sehr nachdenklich, unglaublich mutig und sehr klug. Er liebt Details und erläutert vieles, indem er mit seinen Lesern in einen Dialog geht und ihn sogar richtig mit "Du" anspricht.Muss ich daher sagen, dass Kierans Worte wunderbar gewählt sind, oder die der Autorin Kim Slater? Denn eigentlich ist es hier Kieran, der die Geschichte erzählt, brilliert und aus seinem Leben und seiner Rechtschaffenheit und seinem Gerechtigkeitssinn erzählt. Seine Worte sind wunderbar gewählt und überhaupt nicht aufdringlich, überheblich oder nervig. Kein mahnender Fingerzeig, leise Botschaften in einem starken Buch mit Gesellschaftskritik, in einem Jugendbuch altersgerecht verwoben. Kim Slater hat eine wunderbare Aufgabe bekleidet, indem sie diesen Kriminalroman geschrieben hat, der so viel mehr ist als nur das. Die Welt mit anderen Augen sehen, Vorurteile zu hinterfragen und nicht sogleich in Schubladen zu denken. Charaktere:Die Autorin hat mit dem heranwachsenden Jungen, Kieran Woods, einen vielschichtigen und bemerkenswerten, darüber hinaus für die Handlung sehr wichtigen Charakter geschaffen. Das Buch wird aus Kierans Sicht, in der Ich-Erzählperspektive, geschildert und erklärt. Der Leser lernt so schnell Kierans Denken und Lage kennen, denn mit Kieran beginnt man die Klärung des ominösen Todesfalls der Leiche am Fluss. Kieran wird von seinem Umfeld und seinen Mitschülern ausgegrenzt, er wird gemobbt und Downy beschimpft. Er versucht sich ständig zu rechtfertigen, doch vergebens. Kieran ist der, auf dem alle rumhacken dürfen… Trotz der bösartigen und verletzenden Beschimpfungen der anderen, und der Andeutungen zu Kierans sonderbarem Verhalten und seiner Gabe und seinem Talent zum Zeichnen und Schreiben, hatte ich niemals wirklich das Gefühl, dass mit Kieran etwas nicht stimmt. Dass er kein normaler Junge ist. Für mich ist der 15 Jährige ein Junge, der sehr allein ist und seinen größten Träumen hinterherläuft. Dies ist der Autorin gut gelungen, denn die Diskriminierungen und Beleidigungen der Mitschüler hätten schnell auf den Leser übertragen werden können, so dass dieser vielleicht unwissender Weise beeinflusst worden wäre und Kieran in der selbigen Schublade der Andersartigkeit gesteckt hätte, wie so mancher Kamerad. So bleibt Kieran Woods eben einfach nur DER Kieran Woods, mit seinen Träumen, Talenten und seiner Gabe Dinge zu erfassen. Toll ist es zu erfahren, dass der 15jährige seine Mutter und Großmutter von ganzem Herzen liebt und diese Liebe auch als Teenie noch echt und von Herzen zeigen kann. Kieran möchte, wenn er erwachsen ist, unbedingt Kriminalreporter werden, und verfolgt hartnäckig dieses Ziel. Hier wirkt er für mich leider etwas zu kindisch und naiv skizziert, hier erlebe ich Kieran eher wie einen 8 oder 9 jährigen Jungen und nicht wie ein pubertierender Schüler, der sich mit seiner späteren Ausbildung befasst. Eines muss ich Kieran jedoch lassen: Er hat das Zeug zum Ermittler, er hat den Siebten Sinn und das Talent zu Schreiben und zu Malen. Er könnte ein gefeierter Kriminalreporter werden. In dem er versucht den Mord, an einem Obdachlosen aufzuklären, zeigt er, dass jeder Mensch wichtig ist und das alles und jeder auf irgendeine Art und Weise zusammenhängt. Was aber am aller Wichtigsten ist, ist das er uns zeigt: Egal wie schrecklich und verletzend das Leben ist, verliere niemals den Mut und arbeite zu jeder Zeit an der Verwirklichung deiner Träume. Dann wird alles gut.Die Autorin:„Kim Slater hat ihre Erzählfähigkeiten schon als Kind trainiert - um ihren Bruder mit makabren Geschichten zu schocken. Später hat sie Creative Writing studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen Kim Slater lebt mit ihrem Partner in Nottingham.“Der Übersetzer:„Uwe-Michael Gutzschhahn, geboren 1952, studierte Anglistik und Germanistik und schloss sein Studium mit der Promotion ab. Er war viele Jahre als programmverantwortlicher Verlagslektor in diversen Verlagen tätig und lebt heute als Autor, Übersetzer, Herausgeber und freier Lektor in München. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet.“Die Übersetzung:Dieses Jugendbuch, dieser Jugendkrimi, wurde aus dem Englischen vom Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn ins Deutsche übertragen. Seine Arbeit und seine Gewissenhaftigkeit bei der Übersetzung möchte ich an dieser Stelle einmal loben. Uwe-Michael Gutzschhahn hat eine Spur des Originals beibehalten, indem er manche Redewendungen, Umschreibungen, Orte und Plätze in seiner Ursprungsform belassen hat, ohne diese mit langen und ausschweifenden Worten ins Deutsche zu umschreiben, wenn es keinen treffenden Satz oder kein treffendes Wort dafür gab. So bleiben einige wenige Orte und Anekdoten, sowie Handlungen und Floskeln, so wie sie in der Heimat von Kieran einfach Gang und Gebe sind und wie sie sich dort zugetragen haben müssten. Vor allem bei der Polizeiarbeit, beim Journalismus, bei den hiesigen TV Sendern und Zeitungsverlagen, hat sich der Autor auf das Wort der Autorin verlassen und diese Passagen urig in seine deutsche Fassung adaptiert. Diese Übersetzung wirkt stimmig und rund, sie besitzt den Charme der Autorin und hat an Aussagekraft und Flair nichts einbüßen müssen. Jung, modern, moralisch, botschaftend und natürlich kriminalistisch und journalistisch spannend. Gelungen. Das Cover / Gestaltung:Das Cover ist klasse, da es deutlich macht, wie sehr der Verlag die Autorin unterstützt und hinter ihrer Geschichte steht. Zu dem Cover gibt es eine sehr interessante und berührende Geschichte, aber da ich nicht Spoilern will, müsste ihr das Buch selbst lesen ;-)Fazit: Das Buch ist neben einer spannenden Kriminalermittlung mit vielen wichtigen Botschaften und Signalen durchzogen. Von Anfang bis Ende, von Seite 1 bis zum Schluss wird der junge und jung gebliebene Leser dazu aufgefordert, sich dezent und unterschwellig mit wichtigen Themen zu befassen und Standpunkte zu Häusliche Gewalt, Moral, Mobbing, Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit und Andersartigkeit zu beziehen. Eine tolle Geschichte, gepaart mit einem spannenden Krimi für die ganze Familie, für das Leben und die Verwirklichung der Träume.

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  • LL rezensiert

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    03. June 2016 um 14:49

    Wer Kieran Woods, der Protagonist der Geschichte wirklich ist, das kann ich euch nicht verraten, doch es sei euch gesagt, dass er ein ganz besonderer Junge ist. Ein Junge, der es nicht immer leicht hat, da er in der Schule gemobbt wird. Ein Junge, dessen beste Freunde seine Mutter und eine Obdachlose sind. Und ein Junge, der unfassbar neugierig, schlau und begabt ist, der aber mit einigen Problemen im Alltag zu kämpfen hat. Man muss Kieran kennenlernen, um ihn zu verstehen, denn ihn machen so viele Sachen aus, die man gar nicht alle zusammenfassen kann. Kieran ist zweifellos der wichtigste Part der Geschichte, er macht das Buch besonders. Als er einen ermordeten Obdachlosen findet und merkt, dass die Polizei den Tod nicht ernst nimmt, will er die Sache selbst in die Hand nehmen. „Smart“ ist unteranderem also ein kleiner Krimi, doch stellt euch beim Lesen auch auf viele berührende, eindringliche und unter die Haut gehende Momente ein. Der nachdenkliche, recht leise Schreibstil unterstreicht Kierans Charakter und lässt den Leser mitfühlen. Nach der Geschichte sieht man die Welt ein bisschen aus anderen Augen. Und vielleicht lässt euch Kieran auch so sprachlos zurück wie die Menschen in seinem Umfeld…

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  • Verlieren nie den Mut und den Glauben an das Gute, denn nur so kannst Du Deine Träume verwirklichen

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    Pepamo

    Pepamo

    16. April 2016 um 17:33

    Eines Tages findet Kieran Woods im Fluss den toten Obdachlosen Colin. Als die Polizei kommt, muss Kieran feststellen, dass alle von einem Unfall ausgehen. Doch Kieran ist sich sicher, dass Colin ermordet wurde und beschliesst selber zu ermitteln Mit seinem Wissen aus der Serie CSI sollte er den Fall aufklären können. Sicherheitshalber schreibt er Martin Brunt, der bei Sky-Nachrichten über Verbrechen berichtet. Schliesslich ist Martin Brunt sein Vorbild und wird ihm helfen, den Fall aufzuklären. Während er auf eine Antwort wartet, versucht Kieran mehr über Colin zu erfahren. Dabei muss er immer wieder aufpassen, dass sein Stiefvater und sein Stiefbruder nichts davon erfahren, den in deren Augen ist Kieran ein nutzloser Junge der in ein Heim gehört. Mithilfe seiner Freundin Jean, seiner Lehrerin Miss Crane und seinem Freund Karwana löst Kieran einige Rätsel und bringt sich selber in Gefahr. Eine spannende Geschichte über einen behinderten Jungen, welcher in der Schule und Zuhause gemobbt wird. Dennoch gibt er nicht auf und kämpft für die Aufklärung eines Mordes an einem Obdachlosen. Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die den Leser nachdenklich stimmt und aufzeigt, dass der Glaube an das Gute hilft, Lösungen zu finden und Situationen zu verbessern. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und ermöglicht es dem Leser, Kierans Gefühle und Gedanken hautnahe mitzuerleben. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, und die Themen häusliche Gewalt, Fremdenhass und die Verwirklichung seiner Träume aufgreift. 

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  • Ein 15jähriger zeigt uns die Welt mit seinen Augen. Sein Blickwinkel ist Motivation pur!

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    Sandra251

    Sandra251

    Ein 15jähriger zeigt uns die Welt mit seinen Augen und sein Blickwinkel ist Motivation pur! Er zeigt uns, dass es immer Licht gibt, egal wie dunkel die Realität auch ist "Kieran Woods sieht die Welt mit anderen Augen. Manches versteht er nicht, zum Beispiel warum sich die Polizei nicht um einen vermeintlichen Mord an dem Obdachlosen Colin Kirk kümmert, warum seine heißgeliebte Grandma nicht mehr zu ihm nach Hause kommt oder warum seine Mutter bei seinem Stiefvater Tony bleibt, auch wenn der sie immer wieder schlägt … Und doch versteht er so viel mehr: nämlich dass Colin leben wollte, auch wenn er „nur“ ein Obdachloser war. Und dass man etwas dafür tun muss, seine Grandma wiederzusehen, auch wenn es dafür sehr ungewöhnlicher Wege bedarf. Und für die Sache mit Tony wird ihm sicher auch noch etwas einfallen." Kim Slater hat mit "Smart" ein wundervolles Jugendbuch, mit einer großartigen Moral erschaffen. Aus der Ich-Perspektive begleiten wir Kieran durch Superschlechte Tage bis zu dem Moment, an dem endlich am Ende doch noch alles gut wird. Ich liebe den Schreibstil, da ich zu jeder Zeit, das Gefühl hatte, Kirans stille Begleiterin zu sein. Er ist ein großartiger Junge. Sehr nachdenklich, unglaublich mutig und sehr klug. Er liebt Details und erläutert vieles, indem er uns direkt mit "Du" anspricht. Ich muss zugeben, dass ich meinen Stolz überwinden musste und anfangs dachte: "Was will mir ein 15jähriger schon über das Leben erzählen?". Aber dieser Gedanke überkam mich, nur einen Sekundenbruchteil, wie ein Reflex. Anschließend war das Lesen wirklich großartig. Seine Worte sind wunderbar gewählt und überhaupt nicht aufdringlich, überheblich oder nervig. Die Autorin hat mit Kieran Woods einen wundervollen Charakter geschaffen. Trotz der Andeutungen, hatte ich niemals das Gefühl, dass mit Kieran etwas nicht stimmt. Die Andeutungen bekommen auch nicht einmal, eine richtige Bezeichnung. Das ist großartig, da bestimmte Worte nur Vorurteile schaffen und man durch sie, Menschen in Schubladen stecken kann, die sie nicht verdient haben. Der 15jährige liebt seine Mutter und seine Großmutter von ganzem Herzen und zeigt uns, wie wichtig Familie und deren Zusammenhalt sind. Wenn er erwachsen ist möchte er unbedingt Kriminalreporter werden, und verfolgt hartnäckig dieses Ziel. Nachdem ich ihn Kennengelernt habe, bin ich absolut sicher, dass er es schaffen kann. Er besitzt durch seinen wundervollen Blickwinkel, eine überdurchschnittlich großartige Weise zu Zeichnen und alles was er sieht, auf Papier festzuhalten. In dem er versucht den Mord, an einem Obdachlosen aufzuklären, zeigt er, dass jeder Mensch wichtig ist und das alles und jeder auf irgendeine Art und Weise zusammenhängt. Was aber am aller Wichtigsten ist, ist das er uns zeigt: Egal wie schrecklich und verletzend das Leben ist, verliere niemals den Mut und arbeite zu jeder Zeit an der Verwirklichung deiner Träume. Dann wird alles gut. Das Cover ist klasse, da es deutlich macht, wie sehr der Verlag die Autorin unterstützt und hinter ihrer Geschichte steht. Zu dem Cover gibt es eine sehr interessante und berührende Geschichte, aber da ich nicht Spoilern will, müsste ihr das Buch selbst lesen ;-) Mein Fazit: "Smart oder die Welt mit anderen Augen" ist ein wahrer Schatz von einem Buch, nicht nur für Jugendliche oder Kinder, sondern auch für Erwachsene. Es hat eine großartige Moral und lehrt uns so vieles, was Lebenswichtig ist. Kim Slater schreibt gegen häusliche Gewalt, Fremdenhass, Ausländerfeindlichkeit und für die Familie, das Leben und die Verwirklichung der Träumen. Meine Erwartungen wurde übertroffen. Danke, Kim Slater, für dieses realistische und wundervolle Buch! Und danke dtv für die großartige Übersetzung, dieser sensiblen Geschichte.

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    • 6
  • Gute Ansätze

    Smart oder Die Welt mit anderen Augen
    Sarlascht

    Sarlascht

    28. February 2016 um 13:11

    Inhalt: Der 15-jähringe Kieran Woods tut sich nicht leicht in der Welt. Nähe zuzulassen, die Stimmung anderer zu erkennen und ähnliches, fällt ihm sehr schwer, was seine Mitschüler zum Anlass nehmen, um ihn zu mobben. Dafür kann er allerdings wunderbar zeichnen und ist ein guter Beobachter, alles war er braucht, um seinen Traum, später einmal Kriminalreporter zu werden, wahr zu machen. Als er einen Obdachlosen tot im Fluss findet und die Polizei nicht sonderlich motiviert ist, darin ein Verbrechen zu sehen, ist es Kieran, der die Wahrheit ans Licht bringen möchte, unter allen Umständen. Meine Meinung: Der Inhalt alleine hat mich ein wenig an „Supergute Tage“ von Mark Haddon erinnert, da mich diese Geschichte damals nicht so überzeugt hat, war ich doch hier sehr gespannt, ob es jetzt funktionieren würde. Kieran tut sich, man liest es aus dem Inhalt heraus, schwer mit anderen Menschen. Dadurch wird er für seine Mitschüler zur Zielscheibe, was oft auf seine Art zurückkommt. Er spricht aus, was er denkt, auch wenn es den Anderen verletzen könnte. Er tut es nicht willentlich, für ihn ist Ehrlichkeit einfach wichtig, in jeder Situation. Es sind aber nicht nur die Mitschüler, die damit Probleme haben, auch Erwachsene reagieren oft schroff. In der Schule unterstützt ihm die Lehrerin Miss Crane, sie hilft ihm, manchmal den Alltag zu verstehen. Was Kieran genau hat, weshalb er die Unterstützung braucht, dass erfährt man im Buch nicht, was allerdings auch gar nicht so wichtig ist, weil es viel mehr darum geht, die Welt mit seinen Augen zu sehen. Sein Alltag ist nicht leicht, voller Tücken, weil er nicht immer versteht, warum die Menschen tun, was sie tun. Gerade diese Hilflosigkeit beschreibt die Autorin authentisch und nachvollziehbar. Mit Miss Crane versucht er sich in die Gesellschaft einzufügen, weiß, wann man lieber nichts sagt, aber mir kam es vor, dass er dadurch auch ein wenig verloren geht. Leider, so muss ich sagen, fehlen mir hier aber ganz oft die Gefühle. Mag sein, weil Kieran selbst so weit von seinen eigenen entfernt ist, doch war für mich die Geschichte doch sehr monoton. Das Mitgefühl für ihn hat mir einfach gefehlt und so konnte ich auch nicht ganz im Buch versinken. Die Geschichte dreht sich darum, dass Kieran einen Obdachlosen tot im Fluss findet und sofort glaubt, dass es sich hierbei um Mord handelt. Die Polizei sieht es anders, glaubt die „Saufnase“ wäre einfach ins Wasser gefallen und ertrunken. Fall abgeschlossen. Gut, prinzipiell ist beides möglich, aber gerade die Kühle der Polizei, das Desinteresse an einem Menschen, nur weil er heimatlos ist, hat mich schon sehr mitgenommen. Jean ist ebenfalls obdachlos und eine Freundin von Kieran, gerade ihr zu Liebe, will er herausfinden, was wirklich geschah. So ermittelt er und löst das Rätsel. Die Lösung verratet ich natürlich nicht, aber ich kann nur sagen, überzeugt hat es mich nicht. Zu viele lose Fäden, nicht wirklich nachvollziehbar und einfach seltsam. Vielleicht aber, sind solche Fälle einfach manchmal so – unergründlich. „Smart oder Die Welt mit anderen Augen“ hat Potenzial, wobei ich sagen muss, dass es nicht ganz ausgeschöpft wurde. Der Ansatz gut, aber wenn es in die Tiefe geht, fehlt die Eindringlichkeit. Kierans Probleme mit Menschen waren mir zu oberflächlich, der Tod des Obdachlosen zu unverständlich, einzig der Umgang mit der Polizei, das Aufzeigen, wie „wertlos“ ein Leben in ihren Augen ist, nur weil ein Menschen aus dem Raster gefallen ist, dass hat mich mitgenommen und berührt. Fazit: „Smart – oder Die Welt mit anderen Augen“ ist sicherlich ein gutes Buch für Zwischendurch, aber man hätte meines Erachtens mehr aus dem Stoff machen können, so bleibt die Geschichte leider nicht in Erinnerung und ist schnell vergessen.

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