Rezension zu "Adolf und Eva: Satirische Groschenhefte, Depeschen I und II" von Kim Sonnwend
BuchfeelingEine anfangs etwas verwirrende Geschichte über einen Adistopeles Hiedler und seine Kumpanen Hermann Hering und Joseph Bubbles.
Mit seiner Frau Eva und seinem Hund Blondie, den er kurzerhand in „Brönetti“… ähm… Brünetti umbenennt, darf Adolf nach 70 Jahren Hölle auf die Erde zurückkehren. Fortan will er die Weltherrschaft als Künstler erlangen.
Nachdem er ein einzigartiges, unglaubliches und unübertreffliches Selbstportrait gemalt hat, schein das Ziel zum Greifen nah…
In einer an Shakespeare erinnernden, sehr poetischen Schreibweise folgen wir einem gefallenen Diktator auf seinem ganz eigenen, geläuterten Weg in die neue Welt…
Ein satirischer Groschenroman, das trifft es sehr gut… wer offen ist für eine prosaische Schreibweise und große Satire wird hier seinen Spaß haben. Die Story fand ich wirklich witzig gemacht, nur der Schreibstil hat mich manchmal ein wenig stocken lassen, daher einen Stern Abzug.


