Kim Stanley Robinson Aurora

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Inhaltsangabe zu „Aurora“ von Kim Stanley Robinson

Hundertsechzig Jahre EinsamkeitEs ist das gewaltigste Unterfangen, dem sich die Menschheit seit Beginn der bemannten Raumfahrt je gegenübersah: die Besiedelung eines neuen Sonnensystems. Ein Raumschiff mit Kolonisten machte sich einst auf den Weg zum Tau-Ceti-System, um eine neue Heimat zu finden. Nun, Jahrzehnte später, sind sie beinahe angekommen. Doch welche Abenteuer und Gefahren werden die Menschen dort – 11,9 Lichtjahre von der Erde entfernt – erwarten? Es ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung in der Menschheitsgeschichte …

Vom Autor enorm blumig erzählt und voll von "Easter Eggs"!

— KKTVCAM
KKTVCAM

Noch nie habe ich ein Buch bereits nach der ersten Seite wieder weglegen wollen. Aber bei diesem Autor hätte ich eigentlich gewarnt sein müs

— wsnhelios
wsnhelios

Schade, tolle Details zum Schiff, aber diese Figuren sind für mich nicht fassbar und auch nicht lebendig genug, die Story fesselt nicht

— Buchraettin
Buchraettin

Leider konnte mich der Mix aus SciFi+Fantasy nicht packen.Viele Längen,wenig Spannung + eine etwas merkwürdige Sicht auf die Menschen!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

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  • Eine interressantes, aber vordendes Buch

    Aurora
    KKTVCAM

    KKTVCAM

    11. May 2017 um 18:01

    Das Schiff (eigentlicher Name unbekannt), ist ein im Sonnensystem gebauter Sternenkreuzer, der während einer mehrere Generationen überschreitenden Reise zum Tau-Ceti System unterwegs ist. In der Geschichte geht es eigentlich mehr um das Schiff und um die Ereignisse, doch eigentlich erzählt es die Geschichte des Raumschiffmädchens Freya. Ist man 100 Jahre unterwegs, kann man nicht einfach so umdrehen ohne weitere 100 Jahre zurück zu fliegen, was das Schiff und seine Insassen schmerzlich zu spüren bekommen. Das Buch ist enorm gut geschrieben, und mir gefällt der Schreibstyle des Autors sehr! Das Schiff und die Handlungen werden enorm gut beschrieben, doch da die Geschichte sehr komplex ist, sind 80% des Buches Einführungen und viele Erklärungen der Situation. Das Buch ist also sehr langatmig, was leider auch zur Folge hat, dass der eigentliche Charakter Freya untergeht. Fazit:Das Buch ist zwar sehr spannend, doch es gibt kaum personenspezifische Handlung weshalb keine emotionale Bindung zum Buch entsteht. Die Geschichte ist sehr interessant und eigentlich würde das Thema Stoff für 10 Bücher liefern, doch das Buch beschreibt den Sachverhalt sehr ausführlich!Das Buch eignet sich Hauptsächlich für fortgeschrittene und geduldige Leser. (Die ersten 90 Seiten sind langweilig, allerdings lohnt sich das Weiterlesen)

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  • Noch nie habe ich ein Buch bereits nach der ersten Seite wieder weglegen wollen.

    Aurora
    wsnhelios

    wsnhelios

    07. January 2017 um 14:10

    Inhalt: Erzählt wird vom Leben auf einem Generationenschiff, das in ein anderes Sonnensystem geschickt worden ist, um dort einen Planeten zu kolonisieren. Ich finde die Grundidee des Buches wirklich super, dass eben die Möglichkeit beschrieben wird, einige tausend Menschen in ein Raumschiff zu stecken und fortzuschicken. Diese erste Generation hat das freiwillig getan, doch jede nachkommende Generation ist dazu gezwungen, in diesem Raumschiff zu leben und dann einen fremden Planeten zu kolonisieren, hatte nie wirklich eine andere Option. Diese psychologische Betrachtung finde ich wirklich faszinierend. Nur weil wir so leben wollen, haben wir dann das Recht, unsere Kinder und Urenkel dazu zu zwingen? Was aber ist nun mein Problem mit dem Buch? Genau das gleiche wie bereits bei 2312 vom selben Autor: Der wissenschaftliche Aspekt ist super. Gut recherchiert und toll beschrieben. Aus diesem Grund ist er auch berühmt und wird dem Genre des „Hard Science Fiction“ zugerechnet. Aber der Plot und die Charaktere sind eine Katastrophe und der Schreibstil, weshalb ich eben nach der ersten Seite wieder zumachen wollte, ist extrem gewöhnungsbedürftig, einfach nur zäh. Wenn man über den anfänglichen Ärger ob des Stils hinweg ist, ist das erste Drittel des Buches bis zur Ankunft beim Planeten aus rein wissenschaftlicher Sicht sehr interessant zu lesen, also die konkrete Zeit auf dem Generationenschiff. Doch die letzten beiden Drittel haben den wissenschaftlichen Fokus verloren und der Autor schweift ab in philosophische und moralische Dilemmata. Die Beschreibung der Kolonisierung war total langweilig und was danach folgt einfach nur blöd. Wer ein spannendes und gut recherchiertes Buch über die Kolonisierung eines fremden Planeten lesen möchte, sollte zu Coyote von Allen Steele greifen, aber nicht zu Aurora. Fazit: Ich würde gerne das erste Drittel des Buches als eigenständiges Werk empfehlen und den Rest verbrennen.>>Hier<< der Originaltext und weitere Rezensionen.

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  • lesenswert

    Aurora
    gagamaus

    gagamaus

    06. December 2016 um 10:57

    „Aurora“ von Kim Stanley Robinson ist mal wieder ein Roman, der die SF-Gemeinde in ihren Beurteilungen in zwei Lager zu spalten scheint. In die, die in loben und die, die vermelden, dass sie etwas ganz anderes erwartet hatten und mit dem Leseerlebnis unzufrieden waren. Ich hatte den Vorteil, dass ich schon mit dieser Ausgangslage vertraut war, als ich zu lesen begann und meine Erwartungen deshalb schon entsprechend heruntergefahren waren. Umso mehr freut es mich, dass mir das Buch gefallen hat. Für die Negativ-Fraktion: Ja, es ist kein SF in dem viel passiert. Weder gibt es gefährliche Aliens oder andere exotische Wesen, noch kommt es zu Weltraumkämpfen, explodierenden Raumstationen und atemberaubender Action. Vielmehr legt Robinson Wert auf einen plausiblen und aus der Erfahrung anderer Kolonisationsversuche hergeleiteten Ablauf der Geschehnisse. Schon durch die zu bewältigende Entfernung zwischen Erde und neuem Planeten (Mond) ergibt sich eine lange Anreise und er nimmt sich die Zeit, diese zu beschreiben und dabei die verschiedenen Charaktere und die Schwierigkeiten mit Mensch und Technik aufzuzeigen. Bemängelt wird außerdem, dass der Autor der Eroberung ferner Welten skeptisch gegenüber steht und ganz allgemein an den Fähigkeiten der Menschheit zur leichten Aklimatisierung und Eingewöhnung auf neuen Planeten zweifelt. Letzteres ist aber eine legitim vertretbare Meinung und sie wird in dieser Geschichte durch logische und nachvollziehbare auch dramatische Geschehnisse durchaus als berechtige Frage in den Raum gestellt. (Wenn ich z.B. an Mark Watney denke, hatte ja der auch seine Schwierigkeiten mit dem Mars.) Für die Pro-Fraktion:Der Autor verwendet viel Liebe, um seine Figuren intensiv und geschickt aufzubauen. Da die Menschen auf dem Raumschiff sich mehrere Lichtjahre von der Erde fortbewegen und nicht nur gänzlich auf sich allein gestellt sind, sondern dies auch über mehr als eine Generation, ist für mich schon der Weg fast das Ziel.  Der Klappentext verspricht also etwas, was erst relativ spät im Buch eintrifft, nämlich der Versuch, den fremden Planeten zu kolonialisieren. Und dann läuft auch nicht alles so, wie die Menschen und der Leser es sich vielleicht vorstellen. Dabei nimmt das Buch leicht epische Züge an und der Autor schreckt auch nicht davor zurück, wichtige Akteure sterben zu lassen und der Geschichte so mehr als einmal eine unvorhergesehene Wendung zu geben. Aber gerade das hat mir besonders gefallen. Die Unvorhersehbarkeit der Handlung, der man über weite Strecken gar keine Überraschungen zutrauen würde, da sie ruhig und fast gemütlich daherkommt. Fazit:Mich hat der Erzählstil gefangen genommen. Die Charaktere waren glaubwürdig und wecken Empathie. Es ist ein Buch, welches nicht durch knisternde Spannung besticht, sondern durch eine nachdenkliche, nachhaltige Langsamkeit. Es war mein erstes Buch von Robinson ich fasse jetzt aber die Mars-Bücher ins Auge.

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