Kim Vogel Sawyer Frischer Wind für Walnut Hill

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Inhaltsangabe zu „Frischer Wind für Walnut Hill“ von Kim Vogel Sawyer

Walnut Hill - ein beschauliches Städtchen in Nebraska. Ein Städtchen, dessen Bewohner Weizen anbauen
und glücklich sind, wenn alles so bleibt, wie es ist. Allerdings nur, bis die junge Lehrerin Hannah
Robin dort ihre erste Stelle annimmt. Für sie ist es ihr Traumjob: eine Schule, eine Klasse, in der
sie ihre progressiven Ideen umsetzen kann. Für Walnut Hill ist das eine neue Erfahrung und Grund
für Empörung. Doch Hannah lässt sich durch die Proteste nicht beirren. Und dann ist da noch der
attraktive Farmer Joel, der die neue Lehrerin unwiderstehlich findet ...

Eine junge Lehrerin mit neuartigen Lehrmethoden in einer Kleinstadt - soviel Misstrauen ihr auch begegnet, findet sie dennoch auch Liebe...

— Anasa

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  • Wieder ein tolles Buch aus dem SCM Hänssle Verlag

    Frischer Wind für Walnut Hill

    leseratte69

    Klappentext Walnut Hill - ein beschauliches Städtchen in Nebraska. Ein Städtchen, dessen Bewohner Weizen anbauen und glücklich sind, wenn alles so bleibt, wie es ist. Allerdings nur, bis die junge Lehrerin Hannah Robin dort ihre erste Stelle annimmt. Für sie ist es ihr Traumjob: eine Schule, eine Klasse, in der sie ihre progressiven Ideen umsetzen kann. Für Walnut Hill ist das eine neue Erfahrung und Grund für Empörung. Doch Hannah lässt sich durch die Proteste nicht beirren. Und dann ist da noch der attraktive Farmer Joel, der die neue Lehrerin unwiderstehlich findet ... Meine Meinung Die Story Dies war mein erster Roman der Autorin "Kim Vogel Sawyer" und ich war sofort davon angetan und begeistert. Die Handlung des Buches und das ganze drumherum, haben mich sehr an die Lieblingsserie meiner Kindheit, " Unsere kleine Farm" erinnert. Sogar der Ortsname ist sehr ähnlich. Hieß es in der Serie"Walnut Grove", so heißt es im Roman " Walnit Hill" Dadurch konnte während des Lesens, in meinem Kopf, ein eigener kleiner Film Gestalt annehmen. Die neue Lehrerin Hannah Robin blüht bei der Arbeit mit den Kindern des Dorfes, förmlich auf. Auch die Kinder lieben sie heiß und innig. Doch die neuen Lehrmethoden und die Verweigerung von körperlicher Züchtigung, sind nicht bei allen Einwohnern gerne gesehen. Was immer wieder zu neuen Konflikten führt. Hinzu kommt das Hannah auch noch die Verantwortung für ihre jüngere Schwester Minny hat und der attraktive Farmer Joel ihr fast den Verstand raubt. Doch auch der christliche Aspekt kommt hier nicht zu kurz. Die Autorin hat den Glauben an Gott, sehr schön in die Geschichte einfließen lassen. So das zum Schluss ein sehr harmonischer, spannender und mitreißender Roman dabei raus kommt. Der Schreibstil Der Roman ist in einem sehr schönen, flüssig und leicht zu lesenden Schreibstil geschrieben. Einmal begonnen, konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schafft es sehr schön, dem Leser die Gegebenheiten und Schauplätze nahe zu bringen. Die Charaktere Ich habe die Hauptprotagonistin Hannah sofort in mein Herz geschlossen. Eine mutige und sehr starke junge Frau im Amerika des 19. Jahrhundert. Auch die anderen Charaktere waren sehr authentisch und passten genau in das Geschehen. Sie wurden mir schon bald vertraut. Mein Fazit Ein toller historischer Roman. Eine tolle und sehr starke Protagonistin. Das Buch konnte mich von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans dieses Genres. Ich vergebe hier fünf von fünf Sternen.

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    • 4

    AmberStClair

    08. December 2014 um 19:37
  • Rezension zu "Frischer Wind für Walnut Hill" von Kim Vogel Sawyer

    Frischer Wind für Walnut Hill

    SiCollier

    22. March 2013 um 11:54

    Die Autorin ist mir erstmals bewußt begegnet mit ihren Mennoniten-Romanen. Da ich aber nicht gleich mit einer Trilogie beginnen wollte, habe ich zunächst nach diesem Buch gegriffen, was mir - bedenkt man die Zeit, in der das spielt - als eine Mischung aus „historical romance“ und „Western“ erschien. Nun, Westernelemente gibt es eigentlich keine, sieht man von den für die damalige Zeit typischen Farmen oder Städtchen ab, aber das hatte ich auch nicht so wirklich erwartet. Es war mein erstes Buch der Autorin und auf jeden Fall ein gelungener Einstieg in die Welt ihrer Bücher. Die Übersetzung scheint mir gut gelungen, denn meist hatte ich das Gefühl, einen deutschen Originaltext zu lesen. (Und genau solches soll eine Übersetzung mMn vermitteln). Nur an manchen Stellen schien die amerikanische Urversion durch. Verändert wurden, wie wohl oft in deutschen Ausgaben, die Namen der Figuren, zumindest die Hauptfigur heißt eigentlich Edythe Amsel. Aber ich gebe zu, daß sich „Hannah Robin“ im Deutschen deutlich leichter liest. Ich hatte es relativ leicht, ins Buch bzw. die Geschichte hineinzukommen, hat es mich - was die Beschreibung der Schule und so manchen Verhaltens der Eltern betrifft - an Catherine Marshalls „Christy“ erinnert. Das spielt zwar rund dreißig Jahre später in den Appalachen, aber so sehr viel scheint sich auf dem Land nicht verändert zu haben. Ein Thema, das sich durch das gesamte Buch hindurch zieht, ist das Gottvertrauen. Hannahs Mutter ist früh gestorben, durch die Unfähigkeit des Vaters haben sie ihre Farm verloren, der darob in Melancholie und Untätigkeit versunken ist. So war sie mit vierzehn gezwungen, die Rolle der Mutter für ihre jüngeren Geschwister zu übernehmen. Jetzt, mit achtundzwanzig, möchte sie ihr eigenes Leben leben und hat sich den Wunsch erfüllt, als Lehrerin tätig zu sein. Doch Missie, die vierzehnjährige Schwester ist damit so gar nicht einverstanden, und taucht eines Tages in Walnut Hill auf. Zum Glück nimmt Hannahs Vermieterin Luthenia auch die Schwester auf; die Probleme, die sie verursacht und ihre Ansichten passen so richtig zu einem Teenager in dem Alter. Nicht gerade leicht hat es Hannah durch ihre - für damals - modernen Lehrmethoden, die auf körperliche Strafen verzichtet. Und als sie den Kindern mehr als bloß Rechnen, Schreiben und Lesen beibringen will, erntet sie erst recht Widerstand bei dem Teil der Bevölkerung, der nicht einsieht, daß ein Farmer - oder ein Mädchen - mehr als ein paar Grundkenntnisse haben muß. Da Hannah schon eine ganze Kinderschar großgezogen hat, ist sie nicht sehr motiviert, gleich wieder damit zu beginnen, weswegen die jeden Verehrer abweist und sich vorgenommen hat, nicht zu heiraten. Dumm nur, daß Verstand und Gefühl manchmal unterschiedliche Wege gehen, und so merken wir Leser noch vor Hannah selbst, daß sie drauf und dran ist, sich gegen ihren Vorsatz zu verlieben. In Joel, einen alleinstehenden Farmer, der seine beiden Neffen nach dem Tod von deren Eltern zu sich genommen hat. Die vorsichtige Annäherung der beiden war für meine Begriffe sehr glaubwürdig beschrieben, vor allem, wenn man daran denkt, daß wir das Jahr 1882/1883 schreiben. Da ging das alles nicht so schnell. Auch das verstandesmäßige sich Wehren von Hannah war gut nachvollziehbar. Ich habe sie förmlich vor mir gesehen und mich immer wieder gefragt, wann sie sich denn endlich eingesteht, daß ihre schöne Theorie in der Praxis nicht standhält.  Wie erwähnt, taucht das Thema „Gottvertrauen“ immer wieder auf. Hannah hat durch ihr bisher nicht gerade leichtes Leben gelernt, sich vor allem auf sich selbst zu verlassen, und nicht auf andere oder gar Gott. Sie will alles möglichst unter Kontrolle haben; auch das, was nicht kontrollierbar ist. Es ist ihre Vermieterin (und Freundin) Luthenia, die immer wieder darauf hinweist, daß sie loslassen und sich Gottes Führung anvertrauen soll. Hannah ist, vielleicht etwas unüblich (oder wieder doch?) fürs Genre, nicht die Frau, die ständig betet oder Gott mehr vertraut als sich selbst. Und es wird, da mit spoilere ich gewißlich nichts, denn das ist zu erwarten, eines recht einschneidenden Erlebnisses bedürfen, um zu ihr durchzudringen. Und auch das schien mir sehr realistisch, kam ohne jede „Magie“ oder „übernatürliches Wirken“ aus, und dennoch konnte ich nachvollziehen, daß dies zu einem Wendepunkt in Hannahs Leben und Einstellung wurde. Ein weiteres Thema ist das Frauenwahlrecht, welches es damals noch nicht gab, und für das Hannah beginnt sich einzusetzen. Auch da auf nachvollziehbare und logische Weise ins Buch eingeführt. Ich habe mich höchstens gewundert, weshalb sie nicht über ihre Motive mehr gesprochen hat. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen. Die Figuren wurden recht lebendig, ich habe sie vor meinem geistigen Auge gesehen und konnte Handlungs- wie Denkweisen gut nachvollziehen. Auch das Ende kam nicht überraschend schnell, sondern das Erzähltempo wurde bis zum Schluß gleichermaßen durchgehalten. Sicherlich das richtige Buch zum Einstieg in die Werke der Autorin, weitere stehen schon in meinem Regal und werden bald gelesen. Kurzfassung In einer Kleinstadt in Nebraska tritt Hannah Robin ihre erste Stelle als Lehrerin an. In ruhiger Sprache erleben wir ihr erstes Jahr mit all seinen Problemen und Herausforderungen. Ein Buch zum Nachdenken und zum Wohlfühlen.  

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  • Rezension zu "Frischer Wind für Walnut Hill" von Kim Vogel Sawyer

    Frischer Wind für Walnut Hill

    heaven4u

    06. August 2012 um 10:23

    Nebraska 1882: Die neue Lehrerin Hannah Robin bringt den Unterricht gehörig durcheinander, nachdem ihr Vorgänger sehr viel Angst und Schrecken verbreitet hat. Sie zerbricht von den Augen der Schüler den Rohrstock und verspricht, die Kinder nie zu schlagen. Auch ihre Unterrichtsmethoden sind anders, erfrischender. Die Kinder finden es toll und gehen nun gern in die Schule, leider sind die Eltern weniger begeistert und wollen Hannah wieder loswerden. Nur wenige lassen sich unvoreingenommen auf die neue Lehrerin ein – so auch der Farmer Joel, der seine beiden verwaisten Neffen großzieht. Zwischen beiden knistert es merklich, aber beide haben Angst vor einer Bindung. Hannah wohnt bei der Witwe Luthenia, die sich liebevoll um sie kümmert und ihr den Glauben näher bringt ohne ihn aufzudrängen. Als dann noch ihre Schwester Missy auftaucht, muss sich Hannah mit ihrer Vergangenheit auseiandersetzen. Wird Hannah in Walnut Hill bleiben können? Werden die Eltern ihre Methoden akzeptieren? Und was passiert mit ihr und Joel? Wieder mal hat Kim Vogel Sawyer einen frischen, humorvollen Roman mit liebevollen Charakteren geschrieben, die man gleich ins Herz schließt. Wie in all ihren Büchern spielt auch der Glaube eine wichtige Rolle, wird aber nicht in den Vordergrund gestellt, sondern fließt ganz selbstverständlich mit ein. So lernt auch Hannah Gott ganz langsam kennen, auch Zweifel sind erlaubt. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass Hannah und Joel erst so einige Hürden überwinden müssen und sich nicht sofort näher kommen. Das Thema Frauenrechte wird im Moment in vielen Romanen, die in dieser Zeit spielen, verwendet. Hier allerdings steht es zwar im Hintergrund, macht aber dennoch neugierig sich näher damit zu beschäftigen. Wer schon mehrere Romane der Autorin gelesen hat, kann sich hier auf ein neues tolles Leseabenteuer freuen. Wer noch kein Buch von ihr kennt, für den ist „Frischer Wind für Walnut Hill“ ein sehr guter Einstieg und macht Lust, noch mehr von ihr zu lesen!

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