Kim Vogel Sawyer Mein Herz wird immer nach dir suchen

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Inhaltsangabe zu „Mein Herz wird immer nach dir suchen“ von Kim Vogel Sawyer

Amerika im 19. Jahrhundert: Züge bringen hunderte verwaiste Kinder in den Westen, wo sie von Familien adoptiert werden. Unter ihnen die achtjährige Maelle und ihre Geschwister. Die Kinder kämpfen darum, dass sie zusammenbleiben können - aber vergebens. Maelle schwört, dass sie ihre Geschwister wiederfinden wird - und sucht 17 Jahre lang. Packendes Familiendrama vor historischer Kulisse.

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  • Trotz Schmalztitel berührendes Buch

    Mein Herz wird immer nach dir suchen

    Sonnenwind

    04. September 2016 um 09:50

    So schmalzig der Titel ist, das Buch ist sehr anrührend! Man erlebt mit, wie drei Waisengeschwister durchs Leben gehen - und man leidet mit!Die grobe Geschichte ist ja bekannt: Im 19. Jahrhundert wurden Waisenkinder in den USA zügeweise in den Westen verschickt, wo die Farmer dringend auf Hilfskräfte angewiesen waren. Dort sollten sie dann bei der Arbeit mithelfen und im Ausgleich Kost, Logis und Erziehung haben. Doch leider hat das nicht immer so geklappt. Viele haben aus den Kindern nur Profit schlagen wollen, haben sie mißhandelt und ausgenutzt.Maelle, Matthew und Molly sind irische Einwandererkinder, deren Eltern beim Brand ihres Wohnhauses ums Leben gekommen waren. Nun werden die drei auseinandergerissen, versprechen sich aber, sich immer zu suchen, bis sie sich wieder gefunden haben.Mehr darf ich nicht verraten, aber wie soll z.B. Molly, die noch ein Baby ist, jemals ihre Geschwister finden? Das Buch hat mich sehr berührt, und weil mit Sicherheit solche Geschichten vorgekommen sind, ist mir die Macht unseres Gottes so richtig real geworden. Wunderschönes Buch! Ich freue mich schon auf den Folgeband.

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  • Ein einfühlsamer und rührender - definitiv lesenswerter - Roman

    Mein Herz wird immer nach dir suchen

    Buchbloggerin

    17. July 2016 um 17:01

    Nachdem mein letzter Post beinahe zwei Wochen her gepostet wurde, melde ich mich erholt nach unserem Familienurlaub wieder auf meinem Blog! Auch im Urlaub konnte ich es nicht lassen, einige Bücher mitzuschleppen, um diese in meiner freien Zeit dort zu lesen. Von den sechs Büchern, die ich mitgenommen habe, habe ich jedoch nur drei gelesen – besser als gar nichts, oder? Mein erstes Buch war Mein Herz wird immer nach dir suchen von Kim Vogel Sawyer, welches schon eine längere Zeit ungelesen in meinem Regal herumstand und nun endlich gelesen ist. Inhalt: Amerika im 19. Jahrhundert: Züge bringen hunderte verwaiste Kinder in den Westen. Sie sollen eine neue Heimat und neue Eltern finden. Unter ihnen ist auch die achtjährige Maelle mit ihren beiden Geschwistern. Maelle versucht alles, damit die drei zusammenbleiben, aber vergebens. Jedes Kind wird von einer anderen Familie adoptiert. Doch Maelle schwört, Mattie und Molly wiederzufinden. 17 Jahre später ist die Hoffnung fast verschwunden – und die Erinnerung verblasst. Wird es je ein Wiedersehen geben? Meinung: Die drei Geschwister Maelle, Mattie und Molly lernt man bereits zu Beginn als Kleinkinder kennen und man erlebt die tödliche Verunglückung der Eltern mit. Somit baut man schon von Anfang an eine besondere Beziehung zu den Kindern auf, vor allem geprägt von Mitgefühl. Die Trennung, die bald darauf erfolgt, ist umso herzzereißender, denn es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, dass die drei jemals wieder zueinander finden werden. Für ihre acht Jahre ist Maelle bereits ein sehr verständiges und kluges Mädchen, das sich schwört, ihre Geschwister einst zu finden. Um dies zu erreichen, legt sie jetzt schon die ersten Grundsteine: sie gibt beiden jeweils einen Gegenstand, an dem sie sie später einmal wiedererkennen möchte. Es vergehen Jahre und man fragt sich, ob Maelle mit ihrer Suche jemals erfolgreich sein wird. Da die Kapitel im Wechsel aus der Sicht aller drei Geschwister geschrieben, ist man immer auf dem neuesten Stand, was das Leben, die Situationen und Sonstiges der drei mittlerweile Erwachsenen betrifft. Die Kapitel aus der Sicht Maelles habe ich am liebsten gelesen. Sie war für die damaligen Zeiten eine ungewöhnliche Frau, die Hosen statt schöner Kleider trug und eine herumreisende, in einem Wagen lebende Fotografin war. Ihr Mut und ihre Persönlichkeit waren mir sehr sympathisch und ich habe mit ihr immer besonders mitfühlen können. Es wird schnell bemerkbar, dass Kim Vogel Sawyer eine gläubige Frau ist, denn auch in ihrem Roman spielt Gott eine große Rolle. Er macht es auch möglich, dass die Geschwister einander schließlich wiederfinden, denn zu der Zeit sind alle drei schon (mehr oder weniger) längere Zeit überzeugte Christen und vertrauen ihr Leben Ihm an. In diesem Roman erfährt man vieles über das Leben von Waisenkindern im 19. Jahrhundert. Man wurde damals nicht unbedingt freundlich und kindgerecht behandelt und konnte von Glück reden, wenn man in die Obhut vertrauensvoller Aufpasserinnen kam. Fazit: Mein Herz wird immer nach dir suchen ist ein einfühlsamer und rührender Roman, der von Verlust und Wiederfinden handelt und definitiv lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Mein Herz wird immer nach dir suchen" von Kim Vogel Sawyer

    Mein Herz wird immer nach dir suchen

    sabisteb

    25. December 2010 um 18:09

    New York City 1886. Die Geschwister Maelle, Mattie und Molly Gallagher verlieren bei einem Brand ihre Eltern. Als Einwandererkinder haben sie keine Verwandte zu denen sie Geschickt werden könnten. So werden sie, wie 150 000 Tausend andere Waisenkinder zwischen 1854 und 1929, in den sogenannten "Waisenzügen" aus den überfüllten Städten im Osten in eine neue Heimat im Westen geschickt. Eingedenk des letzten Versprechens, dass Maelle ihrem Vater gegeben hatte, sich um die Kleinen zu kümmern, verkleidet sie sich als Junge und versucht die kleine Familie solange es geht zusammenzuhalten. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat ist, dass die Geschwister in verschiedene Familien kommen werden. Hilflos muss sie mit ansehen, wie ihre kleine Schwester Molly ihr von einem reichen Ehepaar aus den Armen gerissen wird und ihr kleiner Bruder Matt von einem Farmerehepaar mitgenommen wird. Sie selber wird mit 12 Jahren zum Lehrling eines reisenden Fotografen, aber sie schwört sich nie zu vergessen, dass sie einen Bruder in Shallow Creek und eine Schwester bei einer Familie Standler hat. 18 Jahre später macht sich Maelle auf die Suche nach ihren Geschwistern. Die Suche lässt sie von Stadt zu Stadt weiterziehen, obwohl sie den Wunsch hat, sich niederzulassen und einen Laden zu eröffnen. Die Hoffnung, die sie treibt ist, Mattie und Molly an ihren Familienbanden zu erkennen, der Familienbibel, die sie Mollys neuen Eltern mitgab und dem Familienfoto, dass Mattie an seine Wurzeln erinnern sollte. Kim Vogel Sawyer ist eine christliche Autorin. Sie leitet die Frauenarbeit in ihrer Kirchengemeinde und schreibt bewusst Geschichten, die Gottes Kindern Hoffnung geben sollen, dementsprechend spielt der Glaube in ihrem Romanen eine große Rolle. Ich kenne auch Romane deutscher Autorinnen, mit der gleichen Intention, die Geschichten zu der Zeit schrieben, zu welcher diese Geschichte spielt, darunter z. Bsp. Helene Hübener. In den Romanen Helene Hübeners jedoch ist der Glaube wichtiger Bestandteil der Geschichte, aber er stört nicht. In diesem Roman jedoch wirken die Glaubenselemente aufgesetzt, bemüht und irgendwie gezwungen. Sie sind oft nicht Teil der Geschichte, es wirkt teils fast so, als währen sie forciert und bewusst eingefügt worden, so dass sie den Fluss der Geschichte teils eher stören als unterstützen. So stellen sich die Protagonisten in der Küche spontan zu einem Kreis zusammen, reichen sie die Hände und beten oder Maelle, die sonst Hosen trägt zieht ein Kleid an, damit die Menschen "Jesus in ihr erkennen" (S. 215). Das ist zu viel oder einfach zu amerikanisch. Die Geschichte an sich ist einerseits sehr schön, sie geht ans Herz ABER sie wirkt von Anfang an konstruiert und künstlich. Schon wie die Geschwister an einem Ort zusammengeführt werden wirkt unecht und forciert. Der Plot ist schon nach wenigen Seiten klar und bezieht seine Spannung aus den Situationen, in welchen sich die Geschwister knapp verpassen. Fazit. Netter, vorhersehbarer historisch religiöser Roman. Ein wenig moralisierend und teils zu gewollt wirkend sowohl was den Plot als auch die religiösen Komponenten angeht.

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