Das Glück kurz hinter Graceland

von Kim Wright 
4,0 Sterne bei52 Bewertungen
Das Glück kurz hinter Graceland
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misery3103s avatar

Eine tolle Reise einer Tochter auf den Spuren ihrer Mutter, bei der ich Cory sehr gerne begleitet habe.

jams avatar

Eine fantastische Reise quer durch Amerikas Süden, die Zeit und durch alle Gefühle!

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Inhaltsangabe zu "Das Glück kurz hinter Graceland"

Zwei Frauen, ein Weg, eine Antwort

Cory Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Blues-Sängerin durch. Bis sie im alten Schuppen ihres Elternhauses ein Erinnerungsstück der Rock 'n' Roll-Geschichte entdeckt: den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley. Für Cory ist das der langgesuchte Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor 37 Jahren war ihre Mutter Honey Backgroundsängerin beim King persönlich. Alles, was sie weiß, ist, dass Honey nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte, um ihre Jugendliebe zu heiraten. Kurzerhand startet Cory das Auto und fährt dieselbe Route ab, die Honey damals genommen hat. Dabei erfährt sie nicht nur viel über ihre Mutter, sondern auch über Elvis, die 70er und ihren eigenen Platz in dieser Geschichte.

Eine faszinierende Mutter-Tochter-Geschichte – bewegend und mitreißend wie ein Elvis-Song

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289120
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:09.03.2018

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    Helena89s avatar
    Helena89vor 2 Monaten
    Auf der Suche nach dem eigenen Ich

    Laura Berry, die Elvis in seinem letzten Lebensjahr als Backgroundsängerin begleitet, kehrt nach dessen Tod Hals über Kopf in ihre Heimatstadt Beaufort zurück. „In wahnsinniger Eile war sie nach Hause gerast, weil ihr plötzlich klar geworden war, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Vielleicht hätte sie doch nicht als Backgroundsängerin auf Tour gehen [...] und den strahlenden Lichtern des Rock'n'Roll hinterherjagen sollen. Vielleicht wäre sie besser zu Hause geblieben und hätte den Jungen von nebenan geheiratet, den, der sie so sehr liebte, dass er ihr noch am selben Abend, als beide ihren Highschoolabschluss [...] in der Tasche hatten, einen Heiratsantrag machte. Aber das hatte sie damals nicht begriffen. Sie war blind dafür gewesen, dass ihr wahres Schicksal direkt vor ihr stand. Sie war achtzehn, und sie musste sich etwas beweisen.“ 

    Bradley verzeiht ihr. „Statt einer Antwort hob er sie hoch und wirbelte sie herum.“ Gleich am nächsten Tag heiraten sie. „Der Rest ihres Lebens spulte sich ab wie Seide, ein schönes Ereignis folgte dem anderen, genau so, wie sie es geplant hatten.“ Und über dieses eine Jahr wird nicht mehr gesprochen, auch nicht Cory Beth gegenüber, die sieben Monate später als „Frühchen“ zur Welt kommt. Erst mit 37 Jahren, nach dem Tod Lauras soll Cory der nie erzählten Wahrheit auf die Spur kommen. Ein unwiderlegbares Indiz für ihren seit langem gehegten Verdacht, Elvis Presley sei ihr leiblicher Vater, wird von ihr entdeckt: ein schwarzes Coupé, das unweigerlich dem King of Rock'n'Roll einst gehört haben muss. 

    Mit Hilfe der sich in dem Blackhawk befindenden Gegenstände fährt Cory die Route rückwärts nach, die ihre Mutter vor 38 Jahren genommen hatte. Auf dem Weg nach Graceland liest sie nicht nur einen streunenden Hund auf, der zu einem wichtigen Weggefährten wird, sondern lernt auch die Menschen kennen, die einst eine wichtige Rolle im Leben Laura Berrys gespielt haben. Stück für Stück setzt sie das Puzzle zusammen... 

    Kim Wright lässt uns sowohl an Corys Innenleben als auch an dem Lauras teilhaben, indem sie die Erlebnissequenzen der Tochter mit denjenigen der Mutter abwechselnd präsentiert. So legt der Leser die Reise von South Carolina nach Memphis nicht nur auf linearem Weg mit Cory zurück, sondern auch mit Laura auf rückwärtige Weise, in die jeweils weiter zurückliegende Vergangenheit. Auf diese Weise wird nichts vorweggenommen, sondern das, was Cory erarbeitet durch Lauras Versatzstücke bestätigt und erweitert. 

    Was zunächst als Suche nach dem leiblichen Vater anmutet, stellt sich im Nachhinein als Versuch heraus, die eigene Mutter besser verstehen zu lernen. „Ich dachte, ich wäre auf diesem absurden Roadtrip, um meinen Vater zu suchen, aber inzwischen glaube ich, dass ich eigentlich auf der Suche nach meiner Mutter bin, um herauszufinden, wer sie wirklich war.“ Und damit auch auf der Suche nach dem eigenen Ich, denn „wir sind nicht nur unsere Biologie. [...] Am Ende sind die Menschen das, wofür sie sich entschieden haben.“ 

    Bei "Das Glück kurz hinter Graceland" handelt es sich quasi um einen Bildungsroman im Kleinen: Cory legt nicht nur eine Strecke zurück, die sich in Kilometern berechnen lässt, sondern entwickelt sich mit jeder gesammelten Erfahrung und Erkenntnis weiter. Sie ist am Ende eine andere Person, als sie es zu Anfang gewesen ist. „»Was denken Sie, woher haben Sie diese startaugliche Stimme? Wer hat sie Ihnen mitgegeben?« Noch vor wenigen Tagen hätte ich gesagt, die habe ich von Elvis. Aber das war vor vier Tagen und anderthalbtausend Kilometern. »Keiner«, sage ich. »Die habe ich mir selbst gegeben.«"

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    spozal89s avatar
    spozal89vor 4 Monaten
    Ich fand das Buch leider ziemlich langweilig

    Klappentext:

    Cory Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Blues-Sängerin durch. Bis sie im alten Schuppen ihres Elternhauses ein Erinnerungsstück der Rock 'n' Roll-Geschichte entdeckt: den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley. Für Cory ist das der langgesuchte Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor 37 Jahren war ihre Mutter Honey Backgroundsängerin beim King persönlich. Alles, was sie weiß, ist, dass Honey nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte, um ihre Jugendliebe zu heiraten. Kurzerhand startet Cory das Auto und fährt dieselbe Route ab, die Honey damals genommen hat. Dabei erfährt sie nicht nur viel über ihre Mutter, sondern auch über Elvis, die 70er und ihren eigenen Platz in dieser Geschichte.

    "Das Glück kurz hinter Graceland" war das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe. Leider fand ich es ziemlich langweilig und ich hab ewig gebraucht bis ich endlich mal damit fertig war.

    Ich weiß nicht genau woran es lag, denn der Schreibstil wäre eigentlich ganz Ok gewesen. Vielleicht lag es daran, dass ich noch nie die Faszination an Elvis verstanden habe oder daran, dass ich mit Cory nicht warm wurde. Sie kam mir die meiste Zeit nicht wie eine Erwachsene Frau vor und ging mir mächtig auf den Zeiger. Somit konnte mich die Geschichte auch null in ihren Bann ziehen und war mehr als froh, als ich das Buch endlich abgeschlossen hatte.

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor 5 Monaten
    leicht, aber nicht flach

    Nach dem Tod ihrer Mutter fährt die 37jährige Sängerin Cory Beth Ainsworth zusammen mit ihrem Hund Lucy ein Auto (ein 1973er Stutz Blackhawk) nach Graceland. Es ist wahrscheinlich der Wagen von Elvis Presley. Die Frage, die Cory umtreibt ist, ob Elvis ihr leiblicher Vater war.
    Die Fahrt geht durch von South Carolina über Georgia, Alabama, Mississippi bis nach Memphis.
    Cory stößt auf viele Menschen, mit denen sie sich unterhält. Diese Dialoge gehören zu den Stärken der Autorin.
    Ab und zu gibt es Kapitel, die ins Jahr 1977 zurückgehen und Corys Mutter Laura, genannt Honey, als Protagonistin zeigen. Sie war Backgroundsängerin bei Elvis.

    Sehr berühmte Persönlichkeiten als Figuren in einem fiktiven Roman auftreten zu lassen, hat immer etwas heikles, aber Kim Wright geht dabei behutsam und glaubwürdig vor.

    Ein leichter Roman, der aber nicht flach geschrieben ist.
    Er könnte leicht melancholisch sein, aber eine sympathische Hauptfigur und ihr verhaltener Humor lockern die Handlung auf. Diese Erzählart konnte mich überzeugen und ich würde gerne wieder etwas von Kim Wright lesen.

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    misery3103s avatar
    misery3103vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Reise einer Tochter auf den Spuren ihrer Mutter, bei der ich Cory sehr gerne begleitet habe.
    Auf der Suche nach der eigenen Geschichte

    Cory Ainsworth ist Sängerin und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als sie im alten Schuppen ihrer Eltern den Blackhawk, das legendäre Auto von Elvis Presley, entdeckt, ist das für sie der Beweis: Elvis muss ihr biologischer Vater sein! Vor Corys Geburt war ihre Mutter Backgroundsängerin bei Elvis und kehrte nach einem Jahr Abwesenheit reumütig in ihre Heimatstadt zurück, wo sie dann ihre Jugendliebe heiratete und nach 7 Monaten Schwangerschaft Cory zur Welt brachte. Kurzentschlossen startet Cory mit dem legendären Blackhawk auf eine Reise in die Vergangenheit und erfährt vieles über ihre Mutter und die Zeit in Tennessee.

    Ich mochte Cory von der ersten Zeile dieses Romans an sehr. Sie ist sich bewusst, dass ihre Leistung im Leben bisher eher wenig aufsehenerregend ist. Als ihr zufällig der Blackhawk in die Hände fällt und sie sich auf diesen Roadtrip der besonderen Art macht, fand ich das sehr amüsant und unterhaltend. Auch die fiktive Geschichte rund um Elvis und das Treiben in Graceland hat mich amüsiert, aber auch ein bisschen wehmütig gemacht, weil man immer wusste, dass es die letzten Tage im Leben des King sind, von denen hier erzählt wird. Auch wenn man sich bewusst ist, dass es nur ausgedacht ist, konnte ich mir die ganze Entourage rund um Elvis sehr gut vorstellen. Das „Was wäre wenn“, das über dem ganzen Buch liegt, fand ich wirklich sehr spannend.

    Ich mochte auch, wie die Geschichte einmal aus Corys Sicht im Heute und einmal aus der Sicht ihrer Mutter in 1977 erzählt wird. Man bekam einen guten Eindruck von beiden Reisen und ist dabei, als Cory die ungewöhnliche und spannende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt und dabei auch einige Weggefährten von einst aufspürt, aber auch sehr viel über sich selbst erfährt.

    Eine tolle Reise einer Tochter auf den Spuren ihrer Mutter, bei der ich Cory sehr gerne begleitet habe.

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    jams avatar
    jamvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fantastische Reise quer durch Amerikas Süden, die Zeit und durch alle Gefühle!
    Eine fantastische Reise

    „Eine Frau zu lieben, ist der leichte Teil. Der schwere Teil ist, sie so zu sehen, wie sie wirklich ist und zuzulassen, dass sie das auslebt, selbst die Eigenschaften, die nicht besonders angenehm sind.“

    Einige Monate nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Cory in einem Schuppen einen ganz besonde-ren Wagen – Elvis Lieblings-Blackhawk. Ihre Mutter war eine seiner Backgroundsängerinnen, die Graceland schwanger verließ, als er starb. Cory beschließt, den Wagen nach Graceland zu fahren, anhand von Rechnungen und Müll aus dem Blackhawk auf derselben Route, die ihre Mutter vor 38 Jahren in entgegengesetzte Richtung fuhr. Ihre Reise wird zu einer Suche – nach ihrem Vater, doch sie findet Fragmente ihrer Mutter und vor allem sich selbst!

    Kim Wright nimmt uns mit auf einen irren Roadtrip, eine Reise in einem gerade mal fahrtauglich gemachten Auto quer durch den Süden des Südens von Amerika – und auf eine Zeitreise…

    Die Erlebnisse von Cory sind immer wieder durchzogen von kleinen Kapiteln, die beschreiben, wie es Cory Mutter Honey – Laura ging, als sie diese Reise vor 38 Jahren machte. Dabei geht die Autorin geografisch vor und nicht chronologisch, je weiter wir uns mit Cory Richtung Graceland bewegen, umso weiter bewegen wir uns in der Vergangenheit zurück. Ein sehr interessanter Kniff, der mir gut gefallen hat!
    Die Geschichte beginnt damit, dass Cory den Leser immer wieder direkt anspricht, im Verlauf der Kapitel erzählt sie dann in der Ich-Perspektive weiter. So bleiben wir lange, teilweise für immer im Dunkeln, was die Motive der anderen Personen angeht, was der Geschichte etwas Besonderes gibt. Zwischendurch bringen dann Honeys Kapitel etwas Licht ins Dunkel!

    Natürlich können und dürfen in so einer Geschichte Fakten und Mythen über Elvis nicht zu kurz kommen – für mich hatten sie genau das richtige Maß! Zwischendurch hab ich manche Sachen nachgeschlagen (zB war mir das Dschungelzimmer kein Begriff) um noch mehr Gespür für die da-malige Zeit und den King zu bekommen. 

    Fazit: Eine fantastische Reise, einmal quer durch Amerikas Süden, die Zeit und durch alle Gefühle!

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    biancaneve66vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Netter Roadtrip, aber leider nicht mein Fall
    Leider nichts für Elvis-Fans

    Cory findet im Schuppen ihrer Eltern einen Oldtimer: den Blackhawk von Elvis Presley. Corys Mutter war ein Jahr als Backgroundsängerin in Graceland und kam – schwanger mit Cory – nach Presleys Tod überstürzt in ihre Heimat zurück. Cory vermutet seit langem ihren leiblichen Vater in Elvis und macht sich mit dem Blackhawk auf den Weg nach Memphis, und damit auf die Suche nach der Identität ihres Vaters, aber auch ihrer verstorbenen Mutter.
    Der Aufbau des Buches ist sehr ansprechend auf zwei Zeitebenen angelegt: als Ich-Erzählerin verfolgt Cory den Heimweg ihrer Mutter bis nach Graceland; alternierend erfährt der Leser den entgegengesetzten Weg von Honey.
    Der Stil der Romans ist sehr direkt und fast flapsig, die Autorin wendet sich freundschaftlich an die Leser. Die Leseprobe hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Leider konnte das Buch mein Interesse aber nicht aufrechterhalten.
    Das mag daran liegen, dass ich mir der Süden der USA und die dortigen Umgangsformen nicht so geläufig sind: manchen Wortwitz und einige Übersprunghandlungen kamen mir zu überraschend. Oder es liegt an Corys unfreifem Verhalten, das ich nicht von einer 37jährigen erwarten würde. Vielleicht sollte man aber auch eher kein Elvis-Fan sein, wenn man dieses Buch liest … 

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    vronika22s avatar
    vronika22vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nettes Buch, das mich aber nicht wirklich überzeugen konnte
    Ganz nett, aber insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen

    Inhalt:
    Cory Ainsworth entdeckt nach dem Tod ihrer Mutter im Schuppen ihres Elternhauses einen Blackhawk. Sofort vermutet sie, dass es der Blackhawk von Elvis Presley ist. Ihre Mutter Honey war nämlich zur Zeit als sie schwanger wurde, Backgroundsängerin bei Elvis. Für Corey ist damit klar, dass Elvis ihr leiblicher Vater ist. Kurz entschlossen macht sich Cory mitsamt dem Blackhawk auf den Weg nach Graceland. Sie nimmt dabei genau die gleiche Route, die ihre Mutter damals nahm. Dabei erfährt sie viel über ihre Mutter, über Elvis und auch über sich selbst.

    Meine Meinung:
    Die Leseprobe hat mir richtig gut gefallen, so dass ich mich sehr gefreut habe, dass ich das Buch bei Vorablesen gewonnen habe.
    Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass mich das Buch nicht so wirklich überzeugen konnte. Es gab einfach zuviele Längen und die Autorin ist sehr stark ins Detail gegangen.
    Dadurch hat mich der Roman nicht so wirklich packen und erreichen können.

    Hinzu kommt auch noch, dass ich mich mit der Hauptprotagoistin Cory nicht so wirklich identifizieren konnte und dass ich an keiner Stelle mit ihr warm geworden bin. Sie war mit ihren 37 Jahren relativ unreif und vom Verhalten her, habe ich mir bei ihr eine ganz junge Frau vorgestellt.

    Das Buch erzählt aus 2 verschiedenen Zeitebenen und zwar einmal aus der Gegenwart aus der Sicht von Cory und dann aus der Vergangenheit aus der Sicht von Corys Mutter.

    Insgesamt ein netter Roman, der mich aber nicht so wirklich begeistern konnte.

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    Kamimas avatar
    Kamimavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Roman, eine Mischung aus Fiktion & realen Auszügen aus der Biographie von Elvis Presley
    Unterhaltsamer Flashback-Roman

    Die amerikanische Autorin, welche mit ihrer Familie in North Carolina lebt und für Lifestyle-Magazine über Reisen, Wein und Restaurants schreibt, hat ihren neusten Roman in ihrer Nachbarschaft – nämlich nach South Carolina – angesiedelt. Cory Beth, eine junge Bluessängerin, hat vor wenigen Monaten ihre Mutter verloren. Zu ihrem Vater hat sie sporadischen Kontakt, wobei sie sich schon seit langem sicher ist, dass er nicht ihr leiblicher Vater sein kann.


    Durch einen Zufall findet sie auf dem Familienanwesen am See ein altes Auto – einen Blackhawk, das Lieblingsauto von Elvis Presley... und schon zählt Cory 1+1 zusammen: sie ist die leibliche Tochter des „Kings of Rock`n Roll“! Denn sie weiß von ihrer Mutter, dass diese vor der Geburt ihrer Tochter Backroundsängerin und mit Elvis auf Tour war.


    Aufgeregt entschließt sie sich, mit dem alten Wagen nach Graceland zu fahren – und zwar auf genau dem Weg, den ihre Mutter damals „on the way back home“ genommen hat. Gesagt, getan und nun beginnt ein spannender Roadmovie, der Cory Beth immer wieder an ihre Grenzen bringt und ihre Vorstellungen vom Leben der Mutter verändert. Sie lernt alte Weggefährten von „Honey“ kennen. Und sie lernt sich ein Stück weit neu kennen. Ein Trip der Selbstfindung, quasi.


    Die fiktive Geschichte rund um Honey & ihre Wegbegleiter, Graceland und die Route nach Hause ist gespickt von Bruchstücken aus diversen Biografien, die über Elvis Presley geschrieben wurden. So nimmt der Roman fast authentische Züge an und macht Freude zu lesen. Da ich als Jugendliche Elvis-Fan war und viele Bücher über den „King“ gelesen habe, konnte ich doch etliche Passagen wiedererkennen – bis hin zum Tod des Sängers. Gekonnt verknüpft die Autorin in einer locker-unterhaltsamen Sprache ihre Romanideen mit den tatsächlichen Geschehnissen – ich mag das sehr!


    Auch zeigt Kim Wright eine gute Beobachtungsgabe – hier kommt ihr sicherlich ihre Erfahrung als Restaurant- & Reiseautorin zu Gute – und beschreibt die Personen und Lokations in ihrem Roman so gut, dass ich mich fast in das „Bay Restaurant“ hineinfühlte oder gegenübersitzend von David „Pastor“ Beth. Dieser gekonnte Schreibstil wird auch noch verstärkt durch zwei Erzählstränge, denn wir erleben nicht nur die Reise Cory Beths (im Jahre 2015), sondern auch immer mehr von Honeys Geschichte (im Jahre 1977) – ich mag solche zweigeteilten Romane sehr, die am Ende zu einem zusammenfinden.


    Alles in allem hat mich „das Glück kurz hinter Graceland“ sehr gut unterhalten. Ich habe es gerne in einem Rutsch durchgelesen und habe mit Wehmut das Buch geschlossen, denn sowohl der Blackhawk als auch Cory waren am Buchende an ihre Ziel angekommen. Durch so manche Passage habe ich mich selbst in meine Jugendzeit zurückgesetzt gefühlt und konnte Cory immer mehr verstehen. Wer einen unterhaltsamen, modernen Roman mit musikalisch-historischen Backround und ein bisschen Selbstfindung mag, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen.

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    G
    grashuepfer56vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Amüsant und unterhaltsam
    Rock'n Roll forever

    Das ungewöhnlich gestaltete Cover ist mir als allererstes aufgefallen. Dann hat mich der Titel neugierig gemacht. Und dann die Tatsache, dass es in diesem Buch auch um Elvis und um ein Stück Rock 'n Roll-Geschichte geht, da musste ich als Amerika- und Elvis-Fan einfach diesen Roman lesen.

    Cory Beth Ainsworth schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter mehr schlecht als recht als Blues-Sängerin in South Carolina durch. Trotz ihrer 37 Jahre hat sie noch nicht wirklich ihren Platz im Leben gefunden. Als sie eines Tages den legendären Blackhawk von Elvis Presley im Angelschuppen ihrer Eltern entdeckt, ist Cory überzeugt, dass nur Elvis ihr biologischer Vater sein kann. Denn ihre Mutter Honey war vor 37 Jahren Background-Sängerin bei Elvis. Bis sie nach einem Jahr reumütig nach Hause zurückkehrte. Kurz entschlossen macht sich Cory in dem legendären Wagen auf einen Roadtrip durch die USA. Hierbei lernt sie nicht nur ihre Mutter neu kennen, sondern erfährt auch eine Menge über sich selbst.

    Mir hat diese Geschichte sehr gefallen. Zwar wusste ich schon vorher einiges über Elvis und seine Musik, aber durch dieses Buch habe ich noch etwas mehr über ihn erfahren dürfen. Es war spannend Cory Beth auf ihrer Reise zu sich selbst und zu ihren Wurzeln zu begleiten. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Amüsant und unterhaltsam wird die Geschichte mal von Cory und dann wieder aus der Sicht ihrer Mutter erzählt. So hat man quasi die Geschichte gleichzeitig vom Anfang und vom Ende her kennengelernt. Diese Erzählweise hat ihren ganz eigenen Charme. Natürlich ist vieles an diesem Roman Fiktion, aber da die Autorin diese Tour vorher auch selber gefahren ist, waren die Fakten sehr gut recherchiert.

    Abschließend kann man sagen, dass Kim Wright mit ihrem neuen Buch zwar keine literarische Meisterleistung geschaffen hat, aber es ist ein humorvolles und unterhaltsames Lesevergnügen und definitiv ein Buch für Elvis-Fans. 














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    AnTheias avatar
    AnTheiavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sicherlich kein überragender literarischer Hit, aber eine leichte unterhaltsame Lektüre für den Sommer.
    Humorvolle Mutter-Tochter-Geschichte

    Cory Ainsworth ist eine Blues-Sängerin, die sich mehr schlecht als recht durchs Leben kämpft. Eines Tages entdeckt sie im Schuppen ihrer Eltern einen Original-Blawhawk, das Fahrzeug, in dem Elvis Presley selbst gefahren sein soll. Für Cory ist das der Beweis, dass Elvis ihr Vater sein muss. Kurzerhand schnappt sie sich das Auto und fährt die Route ab, die ihre Mutter Honey vor 37 Jahren genommen hat, als sie nach einem Jahr als Backgroundroudsängerin von Elvis Memphis überstürzt und schwanger verlässt.

    Kim Wright nimmt uns mit auf eine humorvolle unterhaltsame Reise einer Frau auf der Suche nach ihrer Identität und der Vergangenheit ihrer Mutter. Cory gefällt mir persönlich als Charakter sehr gut. Sie ist humorvoll, authentisch, mutig und auch ein wenig verrückt. Auf der anderen Seite versteht man sie sehr gut. Ihre Mutter hat ihr nie die Identität ihres biologischen Vaters verraten und auch nie Geschichten über die Zeit mit Elvis erzählt. Diese Vergangenheit offenbart sich im zweiten Erzählstrang, der aus der Perspektive von Cory's Mutter Honey die Ereignisse kurz vor dem Tod von Elvis nochmal Revue passieren lässt. Es sind durchaus spannende Einblicke hinter die Türen von Graceland, wenn auch mir als Leser klar ist, dass die Autorin sich hier sicherlich nur fiktiver Ereignisse bedient und diese mit echten historischen Tatsachen verwebt. Dennoch gelingt ihr ein unterhaltsamer Spagat zwischen Fiktion und einer berührenden Mutter-Tochter-Geschichte. Ich hätte mir zwar persönlich ein wenig mehr Tempo für die Geschichte gewünscht, aber ich konnte mich auch gut auf die ruhigen Töne im Erzählstil der Autorin einstellen.

    Mein Fazit: Sicherlich kein überragender literarischer Hit, aber eine leichte unterhaltsame Lektüre für den Sommer.

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