Kimberley Wilkins Das Sternenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Sternenhaus“ von Kimberley Wilkins

1891: Die ungestüme Nell wächst auf der Gefängnisinsel Ember Island auf, wo ihr Vater die Strafanstalt leitet. Als ihre Mutter mit nur 36 Jahren stirbt, stellt er die Gouvernante Tilly ein. Die junge Frau, die selbst bereits schwere Schicksalsschläge erleiden musste, erobert das Herz des Mädchens im Sturm – und nicht nur seines … Mehr als 100 Jahre später reist die Bestsellerautorin Nina auf die abgelegene Insel vor der Küste Australiens. Hier, im Haus ihrer Urgroßmutter Nell, dem 'Sternenhaus', hofft sie, umgeben von beeindruckender Landschaft und bewegender Stille, ihre tiefe Schreibkrise überwinden zu können, in die der Betrug ihres langjährigen Lebensgefährten sie gestürzt hat.

Überraschend anders als erwartet, aber trotzdem wieder ein gelungener Roman

— Kelo24

Ich fand es sehr gut, am meisten gefielen mir die Szenen in der Vergangenheit

— SelinD26

hinreißende Geschichte, flüssig geschrieben.

— Gute_Miene

Tolle Geschichte zum Träumen

— Lavazza

Schönes Buch, doch der Klappentext wird der Handlung nicht gerecht.

— leseratte69

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  • Das Sternenhaus

    Das Sternenhaus

    vormi

    18. August 2017 um 00:17

    1891: Die ungestüme Nell wächst auf der Gefängnisinsel Ember Island auf, wo ihr Vater die Strafanstalt leitet. Als ihre Mutter mit nur 36 Jahren stirbt, stellt er die Gouvernante Tilly ein. Die junge Frau, die selbst bereits schwere Schicksalsschläge erleiden musste, erobert das Herz des Mädchens im Sturm – und nicht nur seines … Mehr als 100 Jahre später reist die Bestsellerautorin Nina auf die abgelegene Insel vor der Küste Australiens. Hier, im Haus ihrer Urgroßmutter Nell, dem »Sternenhaus«, hofft sie, umgeben von beeindruckender Landschaft und bewegender Stille, ihre tiefe Schreibkrise überwinden zu können, in die der Betrug ihres langjährigen Lebensgefährten sie gestürzt hat.Inhaltsangabe auf amazonDas Buch hat mich von Anfang an begeistert.Nein, stimmt so nicht ganz - ganz zu Beginn fand ich es etwas berwirrend, aber das muss ja nicht kmmer etwas schlechtes sein.Aber das hat sich schnell gegeben und ab da fand ich es nur noch spannend und interessant.Zum Abschluss habe ich mich dann nur noch gefreut, was für eine fesselnde Schnitzeljagd es war.Hat mir aehr gut gefallen.

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  • 2 Frauen und ihre Geheimnisse

    Das Sternenhaus

    Kelo24

    29. January 2017 um 16:55

    Nach der Inhaltsangabe stehen in diesem Roman eindeutig die Frauen im Vordergrund. Es gibt zwei Handlungsstränge, die im Abstand von 120 Jahren statt finden und  deren Verbindung erst im Laufe der Geschichte deutlich wird. In der Gegenwart in Sydney lebt Nina, eine Bestsellerautorin, die nach einem Betrug ihres Lebensgefährten an einer Schreibblockade leidet und das kurz vor dem Abgabetermin ihres neusten Romans. Sie flüchtet in das Haus ihrer Urgroßmutter Nell, das auf der ehemaligen Gefängnisinsel Ember Island etwas abseits der Zivilisation liegt, um zur Ruhe zu kommen. Ende des 19. Jahrhunderts lebt Tilly, die von ihrem Großvater aufgezogen worden ist, in Dorset ein beschauliches Leben. Um nach seinem Tod abgesichert zu sein stimmt sie ziemlich naiv und im Glauben an die große Liebe bereits nach 6 Wochen einer Heirat mit Jasper zu und folgt ihm auf die Kanalinsel Guernsey. Hier zeigt dieser sehr schnell sein wahres Gesicht und Tilly ist ihm hilflos ausgeliefert. Nach einem schrecklichen Ereignis flieht sie nach Australien. Dort tritt sie  die Stelle als Gouvernante bei der 12-jährigen Nell an, die mit ihrem Vater auf der Gefängnisinsel wohnt. Es passiert natürlich bei beiden Frauen auch weiterhin so allerlei und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Von Kimberley Wilkins habe ich vor einiger Zeit bereits "Wind der Erinnerung" gelesen und da mir das Buch sehr gut gefallen hat, war ich auf diesem Roman auch sehr gespannt. Die Geschichte ist wieder in sich schlüssig und gut miteinander verbunden. Sie lässt sich flüssig lesen und die Handlungsstränge sind deutlich sichtbar voneinander abgegrenzt. Gut haben mir auch wieder die Beschreibungen der einzelnen Handlungsorte gefallen, die beim Lesen immer wieder ein Bild vor Augen geführt haben, so dass ich mich noch besser in die Geschichte hineinversetzen konnte. Allerdings habe ich nach dem Lesen der Inhaltsangabe eine etwas andere Vorstellung der Hauptcharaktere gehabt. Für mich steht hier eindeutig Tilly im Vordergrund und ihre Geschichte an sich hätte auch schon einen schönen Roman abgegeben. Nina ist daneben ziemlich verblasst und hat somit allerhöchstens einen Nebenschauplatz abgegeben.  Eins haben beide aber gemeinsam: ein Geheimnis. Wer er erfahren möchte, muss das Buch selber lesen. Es lohnt sich trotz der kleinen Einschränkung. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Das Sternenhaus

    Das Sternenhaus

    Lavazza

    12. July 2016 um 15:55

    In der Gegenwart dürfen wir die Bestsellerautorin Nina Jones begleiten. Nach einigen Büchern wartet der Verlag jetzt auf ein neues Werk von ihr, doch eine Schreibblockade lässt sie den Termin immer wieder verschieben.Geknickt fährt sie auf die ehemalige Gefängnisinsel Ember Island, wo sie sich im Starwater House verkriecht und hofft, dass die fremde Umgebung ihr neue Ideen bringt. In der Vergangenheit lernen wir die junge Tilly kennen. Sie lebte in Dorset bei ihrem Großvater. Doch nach seinem Tod verliert sie ihre Familie und reist ab....Wir begleiten Tilly eine ganze Weile bis sie die junge Nell kennenlernt.Mehr möchte ich gar nicht über Tilly verraten. Ich finde Tilly klasse, habe mit ihr gweint und mit ihr gelacht, habe sie gerne ein Stück in ihrem Leben begleitet. Beide Frauen haben Geheimnisse, weswegen ich das Buch verschlungen habe. Die Autorin hat es geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Ich liebe diese Geschichte und hätte mir nachher zum Schluss noch zweihundet weitere Seiten gewünscht, denn nachher endet die Geschichte für mich doch etwas abrupt. Es sind ein paar offene Fragen, die ich noch gerne beantwortet hätte. Trotzdem muss ich sagen, dass ich diese Geschichte wunderbar fand, ganz besonders die Vergangenheit hatte mich gefesselt und ich denke gerne an die Zeit zurück.

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  • Eine schöne Story

    Das Sternenhaus

    leseratte69

    17. May 2016 um 05:03

    Klappentext1891: Die ungestüme Nell wächst auf der Gefängnisinsel Ember Island auf, wo ihr Vater die Strafanstalt leitet. Als ihre Mutter mit nur 36 Jahren stirbt, stellt er die Gouvernante Tilly ein. Die junge Frau, die selbst bereits schwere Schicksalsschläge erleiden musste, erobert das Herz des Mädchens im Sturm – und nicht nur seines … Mehr als 100 Jahre später reist die Bestsellerautorin Nina auf die abgelegene Insel vor der Küste Australiens. Hier, im Haus ihrer Urgroßmutter Nell, dem »Sternenhaus«, hofft sie, umgeben von beeindruckender Landschaft und bewegender Stille, ihre tiefe Schreibkrise überwinden zu können, in die der Betrug ihres langjährigen Lebensgefährten sie gestürzt hat.Die AutorinKimberley Wilkins hat erfolgreich sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Romane für Erwachsene publiziert. Ihre Werke wurden unter anderem mit dem "Romantic Book of the Year Award", dem "Aurealis Award" und dem "Lynne Wilding Award" ausgezeichnet sowie für zahlreiche andere Preise nominiert. Kimberley Wilkins lebt mit ihrer Familie in Brisbane, sie ist Dozentin an der Universität von Queensland. Meine MeinungStory Kimberley Wilkins hat ihr einen sehr schönen Roman (teilweise historisch) erschaffen, der mich sehr gut unterhalten konnte. Das Buch weist zwei Handlungsstränge auf, einmal zum Ende des 19. Jahrhunderts und einmal im Jahr 2012. Beide Zeiten sind verbunden durch familiäre Bande.Im historischen Teil geht es hauptsächlich um die junge Tilly, die als Gouvernante für die ungestüme Nell zuständig ist. Nell ist die Uhrgroßmutter von Nina, der Hauptcharaktere in der Gegenward Bzw 2012. Ich persönlich fand die historische Geschichte wesentlich interessanter als der Handlungsstrang im Jahr 2012 der mir zu kurz kam und deswegen konnte ich ach mit den Charakteren nicht so wirklich warm werden, dazu später mehr.Ich finde auch, das der Klappentext dem Buch nicht gerecht wird. Nell steht in meinen Augen auch nicht im Vordergrund der Geschichte, genauso wenig wie Nina in der heutigen Zeit. Ich fand das Tilly der Hauptcharakter war, der dieses Buch geprägt hat. Tillys Geschichte war sehr spannend und ich mochte sie sehr. Sie hat nach ihrer schrecklichen Vergangenheit endlich etwas wie Glück gefunden, denkt sie zumindest. Der Schauplatz der Geschichte ist eine Gefängnisinsel, was ich an sich schon ziemlich ungewöhnlich fand. Nell wächst dort auf. Nach dem Tode der Mutter blieb sie mit ihrem Vater, der Gefängnisdirektor war, alleine auf der Insel, bis zu dem Tag als Tilly in ihr Leben tritt und die beiden eine innige Beziehung aufbauen. Auch Sterling, Nells Vater, findet schnell gefallen an Tilly. Doch leider liegt Tillys Vergangenheit schwer auf ihrer Schulter und holt sie immer wieder ein und es scheint, als sei ihr kein Glück vergönnt.Nina, die Protagonistin aus der Gegenwart und deren Geschichte hat mir nicht so gut gefallen. Sie kam in meinen Augen viel zu kurz.Im großen und ganzen hat mich das Buch aber dennoch begeistern können.SchreibstilDie Autorin hat einen flüssig leicht zu lesenden Schreibstil, mit dem ich sehr gut klar gekommen bin. Ich mochte die Atmosphäre der Schauplätze und wie Kimberley Wilkins sie mit Worten beschrieben hat, so dass man sie als Leser regelrecht vor sich sehen konnte. Die Wechsel der Zeiten waren gut und deutlich gekennzeichnet, so das es nicht zu Verwirrungen kam.CharaktereMeine absoluter Lieblingscharaktere in diesem Buch war eindeutig Tilly. Sie war authentisch, man konnte ihre Sorgen und Ängste gut nachempfinden und sie schnell ins Herz schließen. Nelly ist ein sehr eigensinniger und störsicher Charaktere dem ich manchmal gerne die Leviten gelesen hätte. Wieso sie als Hauptcharaktere angepriesen wurde kann ich nicht nachvollziehen. Genauso gut Nina, im Jahr 2012, und ihre Story blieben mir zu blass und ich konnte keine Beziehung zu ihr aufbauen.Mein FazitEin wirklich schöner Roman, den man sehr flüssig lesen kann. Der Klappentext vermittelt dem Leser leider etwas Falsches, denn in meinen Augen hat der Roman einen anderen Schwerpunkt, als angepriesen wird. Die historische Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte in der heutigen Zeit bzw. 2012, hat mir nicht so gut gefallen und die Charaktere kamen mir zu kurz.Alles in allem aber ein wirklich guter Roman der von mir vier von fünf Sternen  bekommt und eine Leseempfehlung

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  • Spannend auf jeder Seite

    Das Sternenhaus

    Isaopera

    02. May 2016 um 19:55

    Das Buch begegnete mir in der Bahnhofsbuchhandlung und wollte einfach mit ;) Gott sei Dank!! Nun ist es eines meiner Lieblingsbücher geworden. Die Geschichte um Tilly, Nell und Nina ist einfach klasse. Die Handlungsstränge sind ideal ineinander verwebt und es gibt nicht zu viele Wechsel, wodurch die Geschichte zerrissen werden könnte. Die Handlung ist total spannend und wandlungsreich. Vieles hätte ich so einfach nicht erwartet. Ich habe mich bei der Lektüre des Buches keine Sekunde gelangweilt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.  Die Geschichte bringt einen zum Schmunzeln, geht ans Herz und man leidet auch mal mit. Alles, wie es sein muss. Ich bin begeistert :) 

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  • Das Sternenhaus

    Das Sternenhaus

    Nik75

    18. January 2016 um 19:08

    Meine Meinung: Frau Wilkins hat einen faszinierenden und fesselnden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten war ich in dem Roman gefangen. Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen im Hier und Jetzt und in der Zeit von Ninas Urgroßmutter im Jahr 1891. Nina will eine Zeit lang im Haus ihrer Urgroßmutter Nell leben. Sie hat gerade eine Schreibblockade und will mehr über ihre Urgroßmutter herausfinden. Dabei stößt sie auf Tagebucheinträge von Nell. Nell schreibt sehr viel über ihre Gouvernante Tilly, die im Roman eine wichtige Rolle spielt. Tilly hat eine faszinierende aber auch traurige Vergangenheit. Sie ist eine sehr gutmütige Person, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Leider trifft sie dadurch gelegentlich falsche Entscheidungen. Mich hat die Geschichte von Nell und Tilly fasziniert, aber auch Ninas Leben fand ich toll. Jeder Teil der Geschichte hat seinen eigenen Charme und die Autorin hat die beiden Handlungsstränge perfekt unter einen Hut bekommen. Zumindest haben bei mir die Zeitsprünge den Lesefluss nicht gestört. Ich hatte wunderbare, emotionale und spannende Lesestunden. Ich mochte die Protagonisten und ich konnte mich in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten. Der Roman ist beim Lesen wie ein Film vor mir abgelaufen. Einfach nur toll. Auch die romantische Seite kommt im Roman nicht zu kurz. Ein sehr abwechslungsreicher, gefühlvoller, spannender und emotionaler Roman, den ich sehr gerne weiterempfehlen möchte. Von mir bekommt „Das Sternenhaus“ 5 Sterne

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  • Eine Insel mit Vergangenheit

    Das Sternenhaus

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    25. November 2015 um 12:31

    Nina ist eine recht erfolgreiche Autorin, leidet aber momentan an einer akuten Schreibblockade. Nicht ganz unschuldig daran ist ihr Freund, bzw. Exfreund, der sie verlassen hat. Mit einer anderen Frau ist ihm gelungen, was er erstrebte, er wird Vater. Nina flieht aus ihrem Zuhause und macht sich auf den Weg zur Gefängnisinsel Ember Island, wo ihre Urgroßmutter Nell einst mit ihrem Vater lebte. Das Haus ist ein wenig in die Jahre gekommen und bedarf einer grundlegenden Überholung, um die sie sich nun kümmern will. Dabei findet sie Teile eines alten Tagebuches ihrer Urgroßmutter und taucht in eine Welt ein, die 100 Jahre zurück liegt. Nell lebte Ende des 19. Jh. auf der Gefängnisinsel Ember Island, deren Direktor ihr Vater gewesen ist. Er ist Witwer und lebt gemeinsam mit seiner Tochter, von der er sich nicht trennen mag, seit seine Frau gestorben war. Als eines Tages Tilly auf die Insel kam, ist sie ein Glücksgriff für ihn, denn sie wird fortan die Gouvernante seiner Tochter. Aber Tilly trägt ein tiefes Geheimnis mit sich und eine Vergangenheit, die sie bald einzuholen scheint... Kimberley Wilkins gelingt es mühelos, zwei Zeitebenen miteinander zu verknüpfen. Wie schon in ihren beiden ersten Büchern hat sie damit Erfolg. Die beiden Zeitebenen dieses Buches sind durch 100 Jahre voneinander getrennt. In beiden spielt sich alles auf der abgelegenen Insel Ember Island ab, die seinerzeit eine Gefängnisinsel war und von Privatpersonen weitestgehend unbewohnt. So ist es auch kein Wunder, dass Nell, die Tochter des Gefängnisleiters dort vereinsamt, denn es gibt niemanden, mit dem sie ihre Freizeit verbringen kann. Als Tilly in ihr Leben tritt, freunden sich die beiden recht schnell an. Auch zwischen Tilly und Nells Vater scheint es eine Beziehung zu geben, die Tilly wegen ihrer Vergangenheit nicht wirklich ausleben kann. Nina, in der Gegenwart, kann den Betrug ihres Freundes nicht verkraften  und flüchtet auf die Insel. Sie ist bezaubert von ihr und lässt die Vergangenheit ihrer Urgroßmutter auf sich wirken. Sie will nun, einmal angefixt durch ein paar Seiten eines alten Tagebuches, alles wissen, aber wird sie jemals alles erfahren? Aber auch Nina hat ein Geheimnis, das sie nicht preisgeben mag, dass aber aufgrund einer aufdringlichen Journalistin droht, aufgedeckt zu werden. Die 2 Zeitebenen haben nicht nur Nell als Gemeinsamkeit, die diese miteinander verbinden. Der Handlungsort, die Gefängnisinsel, tut ihr übriges, wie auch an Herantasten an die Wahrheiten, die hinter all dem stecken und die aus dem Buch eine Einheit macht, die 100 Jahr überbrücken. Die Autorin lässt den Leser teilhaben an einer Zeit, die uns nur aus Geschichtsbüchern nahe gebracht wurde. Ehen wurden aus wirtschaftlichen Überlegungen geschlossen, Liebe war an der Stelle unwichtig. Schnell ist da auch mal ein Betrüger zur Hand, der es auf die Erbschaft und das Eigentum der Ehefrau abgesehen hat. Es war eine Zeit, in der Frauen keine Rechte hatten und wenn sie sich zur Wehr setzten, mundtot gemacht wurden. Wer interessierte sich schon für Frauen. Eine graue, düstere Zeit. Die Autorin Kimberley Wilkins hat interessante Charaktere geschaffen, die man sehr gern begleitet. Auch wenn Unrecht geschehen war, so litt man mit den Protagonistinnen doch mit und hoffte für sie auf einen guten Ausgang. Mit den Protagonistinnen hat die Autorin lebensbejahende Frauen geschaffen, die sich nicht unterkriegen lassen, die ihr Leben in die Hand nehmen und die ihren Weg gehen. Ich mochte die Frauen, ganz besonders Tilly, der übel mitgespielt wurde. Kimberley Wilkins ist eine Autorin, die ich sehr mag und das mit recht, wie ich nach diesem Buch wieder feststellen durfte. 

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  • eBook Kommentar zu Das Sternenhaus von Kimberley Wilkins

    Das Sternenhaus

    Baerbel Stahn

    via eBook 'Das Sternenhaus'

    sehr empfehlenswert

    • 2

    Baerbel Stahn

    04. April 2015 um 21:44 via eBook 'Das Sternenhaus'
  • Gefühle auf der Gefängnisinsel

    Das Sternenhaus

    baronessa

    09. October 2014 um 17:20

    Genervt durch ihren Exfreund und ihrer Schreibkrise fährt die erfolgreiche Autorin Nina auf die Insel Ember Island. Dort muss sie sich um ihr Haus kümmern, welches die Exmieter einfach verlassen haben. Der Zauber der Insel nimmt sie gefangen und Nina nimmt sich eine Auszeit. Nicht nur die versteckten Seiten des Tagebuchs von Nell erwecken ihre Interesse, sondern auch der alleinerziehende Vater Joe. Auf der Insel versucht sie ihre Schreibkrise zu überwinden, aber Joe lenkt sie ab. Als eine Journalistin ein Interview haben will und sie auf das Manuskript von Nell anspricht, bricht Nina zusammen.   Durch Zufall lernt Tilly den gut aussehenden Jasper kennen. Die Hochzeit findet in Dorset im Haus ihres Großvaters statt. Bevor sie ihre Ehe vollziehen können, muss Jasper nach Lumiere sur la Mer zurück. Tilly macht sich Sorgen um ihren kranken Großvater, denn er könnte bald sterben. Dann würde der Besitz an ihren Cousin fallen und Tilly muss ihr behütetes Heim verlassen. Bald darauf verstirbt er und sie fährt zu ihrem Mann Jasper, der sich seit der Hochzeit noch nicht gemeldet hatte. Dort erwartet sie nicht nur ein verschuldetes Haus, sondern sie muss erleben, dass ihr Mann eine Geliebte hat und sie loswerden will. Durch einen Unglücksfall brennt das Haus ab, indem ihr Mann und seine Geliebte sterben. Tilly nimmt deren Namen an und flieht auf die Insel Ember – eine Gefängnisinsel. Als Gouvernante des Mädchens Nell lebt sie wieder auf und verliebt sich in deren Vater. Bald wird sie von der Vergangenheit eingeholt.   Zwei Handlungsstränge gibt es in diesem Buch. Beide Geschichten sind miteinander verbunden und wechseln sich ab. Die Zeilen in dem Tagebuch von Nell sind in Kursivschrift dargestellt. Die Kapitel haben jeweils einen Titel, somit kann man sich gut zurechtfinden. Das sind die Fakten, jedoch geben sie nicht die emotionale Seite der Geschichte wieder. Vergangenheit und Gegenwart sind gut verarbeitet und stellen eine anschauliche Betrachtungsweise dar, ebenso die Beschreibung der Insel. Eine beschauliche Geschichte mit Tiefgang und Happy End.

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  • Das Sternenhaus

    Das Sternenhaus

    -sabine-

    21. September 2014 um 19:36

    Ich liebe Familiengeheimnisromane und Bücher, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen, so war ich also neugierig auf dieses Buch – konnte mich die Autorin mit „Der Wind der Erinnerung“ doch schon überzeugen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch dieser Roman hat mich gut unterhalten. Ich bin ein- und abgetaucht in die beiden verschiedenen Handlungsstränge, habe mit den Protagonisten gelitten und war neugierig, wie die Fäden der Geschichten zusammenlaufen werden. Im späten 19. Jahrhundert ist Tilly die Protagonistin, die nach einer unglücklichen Ehe ein neues Leben beginnen will und als Gouvernante nach Australien geht. In der Gegenwart zieht sich die Bestsellerautoren Nina in das Haus ihrer Urgroßmutter zurück, um endlich ihre Schreibblockade zu überwinden und ihren angefangenen Roman zu beenden. Zunächst habe ich nicht geahnt, wie die beiden Geschichten miteinander verwoben sind, das wird dann zwar relativ schnell klar, dennoch hat es Spannung keinen Abbruch getan, denn ich war gefesselt von den verschiedenen Handlungssträngen und wollte unbedingt wissen, wie sie nun ausgehen. Der Schwerpunkt liegt hierbei eindeutig auf der Geschichte der Vergangenheit. Tilly ist eine sehr interessante Persönlichkeit und ich fand sie sehr gut gezeichnet. Ich mochte ihre liebevolle Art, mit der ihr anvertrauten Nell umzugehen, sie eher als Freundin, denn als Schülerin zu betrachten. Dann wieder war sie aber auch resolut und wusste, ihren Willen durchzusetzen. Manches Mal ist sie damit gut gefahren, manches Mal hat sie sich aber auch das Leben damit schwer gemacht. Einige ihrer Handlungen konnte ich nicht verstehen, gerade im letzten Drittel des Buches war mir vieles unverständlich – dennoch mochte ich Tilly und habe sie ins Herz geschlossen. Auch die kleine Nell habe ich wirklich gemocht, sie ist clever und aufgeweckt, vielleicht manches Mal etwas zu neugierig, aber sie hat frischen Wind und Lebendigkeit versprüht,  was ich nicht missen wollte. Nina in der Gegenwart war mir zwar auch sympathisch, doch sie konnte ich in vielen Dingen nicht verstehen. Ihr selbstzweifelnde Art und ihr fehlendes Selbstbewusstsein fand ich oft anstrengend, und manches Mal hätte ich ihr gerne einen Stups in die richtige Richtung gegeben. Die Geschichte der Vergangenheit hat mich etwas mehr fesseln können. Es war nicht nur das Schicksal von Tilly, das mich berührt hat, auch die Umstände der Zeit und die Stellung der Frau in der Gesellschaft wurden mir noch mal vor Augen geführt. Tilly und Nell waren einfach ein tolles Gespann und ich habe sie gerne begleitet – auch wenn zunächst eigentlich nicht viel passierte. Natürlich kommt in diesem Roman auch die Romantik nicht zu kurz – und das in beiden Handlungssträngen. Doch die Liebesgeschichten bildeten nicht den Mittelpunkt des Buches, sondern entwickelten sich einfach aus den jeweiligen Handlungen und sind – ganz wie im richtigen Leben – einfach geschehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, kurzweilig und gut zu lesen. Ich mag ihre Beschreibungen von Szenen, Landschaften und der Umgebung, die aber nie überhandgenommen haben, vielmehr Bilder vor meinen Augen haben entstehen lassen. Langeweile beim Lesen ist also nie aufgekommen, dafür war die Geschichte einfach zu fesselnd, und gerade bei Tilly nimmt sie im letzten Drittel des Buches noch mal richtig Fahrt auf. Ich konnte den Roman gar nicht mehr beiseitelegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun ausgeht. Vorhergesehen habe ich die Enden so nicht – und sie haben mich dann auch überrascht. Tillys Geschichte hat einen passenden, wenn auch etwas kitschigen Abschluss gefunden, bei Nina war ich vom Ende dagegen nicht überzeugt. Auch sie hat ein kleines Geheimnis, das enthüllt wird und einiges erklärt, doch die Auflösung der Probleme – sowohl beruflicher wie privater – hat mir nicht gefallen; ich fand sie so nicht glaubhaft. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und es hat mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt, so dass ich es allen, die Geschichten auf zwei Zeitebenen mögen, gerne weiter empfehle.   Mein Fazit Ein schönes Buch um zwei interessante Frauen – die eine im 21., die andere im 19. Jahrhundert, deren Geschichten geschickt miteinander verwoben sind. Zwar ist die Idee des Romans nicht neu, doch sie ist gut umgesetzt, die Handlung spannend und der Schreibstil angenehm. Mich hat dieses Buch gut unterhalten, daher gebe ich gerne 4 Sterne.

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