Kimberly Derting Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen

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Inhaltsangabe zu „Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen“ von Kimberly Derting

Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr ... und ihr Leben. Dieser Roman ist ein Bestseller in den USA und eine verkaufsstarke Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte. Fesselnd, mysteriös und romantisch zugleich!

Wieder gut umgesetzt, Romantik ist auch drin und Spannung auch. An manchen Stellen habe ich sogar mitgefiebert. :)

— leandra14
leandra14

Genau so Spannend und Fesselnd wie der erste Teil

— sarah1395
sarah1395

Echt? Hmm..ich find das zweite Cover viel besser. Wirkt mysteriöser :D

— blueberlin49
blueberlin49

Das Cover ist echt scheußlich,ich fand das Cover vom ersten Band viel schöner. Schade,dass Coppenrath das Motto nicht weitergeführt hat.

— Bookaholic
Bookaholic

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  • Eine nette Fortsetzung - Wo bleibt Band 3?

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    MiHa_LoRe

    MiHa_LoRe

    31. July 2013 um 16:01

    Zum Inhalt: Als Violet mit ihrer besten Freundin in Seattle ist, erspürt sie einen Toten. Für FBI-Agentin Sara Priest ist klar, dass Violet unmöglich hätte wissen können, dass sich in dem Container eine Leiche befand. Violet wird gebeten, bei den Ermittlungen zu helfen, doch wie kann sie das tun, ohne zu viel von ihrer Gabe preiszugeben? Währenddessen ahnt sie, dass jemand ihr Böses tun will. Eine tote Katze, eine unheimliche Nachricht, nächtliche Anrufe... Dabei ist neben ihrem Leben auch noch ihre Beziehung zu Jay in Gefahr. Meinung: Ich fand das Buch fast genauso gut wie Band 1, wobei ich sagen muss, dass ich hier das Cover nicht so schön finde.Ich verstehe auch nicht, warum es ein Psychothriller sein soll. Mir kam es vor wie ein ganz normaler Thriller. Violet war mir weiterhin sympathisch. Sie hat zwar mit Toten zu tun, aber auch mit gewöhnlichen Jugendlichen und die Sache mit den ... "Todesdrohungen" hat ihr ganz schön zugesetzt, aber sie ist dennoch gut damit umgegangen. Dazu ist in dem Buch ein neuer männlicher Charakter aufgetaucht: Rafe. Er arbeitet beim FBI, und ich bin mir sicher, dass da noch mehr dahintersteckt. Bin schon sehr gespannt auf Band 3!

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  • 2. Band der Bodyfinder-Reihe

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Kerry

    Kerry

    21. April 2013 um 17:49

    Fast 3 Monate sind vergangen, seitdem Violet Marie Ambrose und Jay Heaton um ihr Leben kämpfen mussten (Band 1: Das Echo der Toten). Seit diesem verhängnisvollen Schulball sind die beiden jedoch auch ein Paar und so glücklich, wie nie zuvor in ihrem Leben. Der normale Alltag hat wieder Einzug in Buckley, Washington gehalten. Violet kann zwar nach wie vor das Echo der Toten hören und sehen, jedoch weitere menschliche Leichen hat sie keine mehr gefunden. Die einzige Nachwirkung, die Violet zurückbehalten hat, sind Alpträume, doch auch diese sind in letzter Zeit weniger geworden. Während eines Ausfluges nach Seattle mit ihren Freundinnen, vernimmt Violet jedoch wieder ein Echo - ein menschliches Echo von einem Toten, der vor der Zeit gestorben ist. Sie kann das Echo in einem Container am Hafen orten, doch näher kommt sie nicht heran. Da sie sich keinen anderen Rat weiß, kehrt sie in der darauffolgenden Nacht zurück, doch noch immer lässt sie das Echo nicht zur Ruhe kommen. Sie beschließt, anonym die Polizei zu verständigen, dann in der Tat die Leiche eines kleinen entführten Jungen finden. Was jedoch Violet zu keinem Zeitpunkt ahnt, sie ist nicht unbeobachtet geblieben und zieht so das Interesse von Sara Priest vom FBI auf sich. Diese sucht sie kurze Zeit später auf, doch Violet ist nicht bereit, ihr Geheimnis zu offenbaren. Auch der merkwürdige Rafe, den Sara dabei hat, trägt nicht gerade dazu bei, ihr Vertrauen in das FBI zu erhöhen. Derweil gibt es in Buckley eine kleine Sensation. Gleich zwei neue Schüler wechseln mitten im Schuljahr auf die Highschool. Mike und Megan Russo sind Geschwister und kürzlich mit ihrem Vater in die Gegen gezogen. Ihre Mutter verließ die Familie bereits vor einigen Jahren, sodass es am Vater ist, seine Kinder großzuziehen. Megan hat derweil die Haushaltspflichten übernommen und ist an sich bereits ein eher in sich gekehrtes Mädchen. Mike wird sofort in die Clique aufgenommen, bei Megan wie gesagt, ist es schwerer. Sie ist so unscheinbar und ruhig, dass sie eher übersehen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass Megan sich ausgerechnet in Jay verliebt hat, der einzige Junge an der neuen Schule, der nett zu ihr gewesen ist. Bei einem gemeinsamen Wochenendausflug in die Hütte der Familie Russo droht die Situation zu eskalieren ... Eine gelungene Fortsetzung! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet, kann jedoch nicht ganz an die fesselnde und abwechslungsreiche Story des ersten Bandes anschließen. Es hat mir hier leider etwas zu lange gedauert, bis Violet wieder aus der heilen Teenager-Welt ausbricht. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei mir hier ganz besonders die Figur der Megan mit all ihren verborgenen Abgründen gefallen hat - solche Figuren hätte ich gerne öfter in Jugendbüchern. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen angenehm zu lesen, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. Leider ist bis dato nicht bekannt, ob weitere Bände ins Deutsche übersetzt werden, zu wünschen wäre es auf jeden Fall.

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  • Ein ungeahnter Sprung nach vorne

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 19:19

    Regulär hätte Teil 2 dieser Serie nach Band 1 keine Chance mehr bei mir gehabt. So enttäuscht wie ich war. Allerdings bin ich erst durch Band 2 überhaupt auf “Bodyfinder” aufmerksam geworden und somit habe ich ihn natürlich doch gelesen. Im Nachhinein bin ich froh darüber, denn in meinen Augen ist er kein Vergleich mit seinem Vorgänger. Violet empfängt auf einem Hafengelände plötzlich ein Echo aus Harfenklängen, das zu einem ermordeten Jungen gehört. Da sie nicht zu ihm in den Container gelangen kann, meldet sie den Fund anonym von einem öffentlichen Telefon. Dennoch gelingt es dem FBI, eine Verbindung zu ihr herzustellen. Darüber war ich ausgesprochen froh, denn mit diesem Leichenfund ist hier ein richtiger Fall gegeben, der aufgeklärt werden muss. Zudem scheint es endlich nahe daran zu sein, dass das FBI hinter Violets Geheimnis kommt. Mit Sara und Rafe kommen zwei FBIler ins Spiel, die selber ebenfalls ziemlich mysteriös wirken und mehr zu wissen scheinen als sie zugeben.  Deshalb hat es mich auch erstaunt, dass Violet sich auch weiterhin sträubt ihr Talent wenigstens diesen beiden Personen preiszugeben. Das werde ich nie verstehen! Als Leser spürt man schließlich, dass von Sara und Rafe keine Bedrohung ausgeht. Spürt Violet das denn nicht? Und wenn ich ganz egoistisch und nur als Leser sprechen darf: Violet mit ihrer Fähigkeit als “freie Mitarbeiterin” beim FBI…was das an Potenzial für richtig gute Thriller birgt! Aber gut, der erste Schritt in die Richtung ist in diesem Band getan, also gebe ich die Hoffnung noch nicht auf. Ich würde in Band 3 sehr gerne wieder von Sara und Rafe lesen. Die beiden Charaktere haben mir prima gefallen. Außerdem habe ich einen kleinen Verdacht ihnen gegenüber und bin neugierig, ob ich Recht damit habe. Der ermordete Junge ist hier jedoch nicht Violets einziges Problem, denn plötzlich steht auch ihr eigenes Leben auf dem Spiel. Sie erhält Drohungen und weiß bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Somit ist die Geschichte gleich in mehrerlei Hinsicht spannend: Violets Kontakt zum FBI und der Plot um diese Bedrohung gegen sie selber. Bei Letzterem hegt man schon früh und lange einen Verdacht, doch immer wieder geschieht etwas, das einen zweifeln lässt, aber eben nie genug. So bleibt man neugierig. Wieso Violet sich allerdings noch nicht mal Jay anvertraut, ist mir ein Rätsel gewesen. Immerhin ist er ihr bester Freund und der Junge, den sie über alles liebt. Was umgekehrt genauso gilt. Da habe ich doch ab und zu den Kopf geschüttelt, wenn Violet sich ihm gegenüber zickig und geheimniskrämerisch benimmt. Zumindest aber drängt die Lovestory nicht die Haupthandlung in den Hintergrund wie es in Band 1 der Fall war. Violets und Jays Liebe ist zwar immer noch Thema, aber dezenter, romantischer. Nicht mehr so allumfassend teenagermäßig als gäbe es sonst nichts Wichtiges. Beim Aufschlagen des Buches fiel mir als erstes auf, dass der Text kleiner geschrieben ist als bei Band 1. Dadurch kam dieses Gefühl, ein Kinderbuch vor sich zu haben, gar nicht erst auf. Vom Schreibstil bleibt es allerdings so jugendlich locker wie man es vom ersten Band her kennt, so dass sich das Buch genauso flott liest. Alleine vom Look her hätte ich niemals vermutet, dass es sich bei “Ruf der verlorenen Seelen” um den zweiten Teil von “Bodyfinder” handelt. Vermutlich habe ich es deshalb anfangs als eigenständiges Buch eingeschätzt, denn das Cover von “Bodyfinder” hatte ich schon einige Male gesehen. Ich mag das düstere Motiv von Band 2 immer noch sehr und auch lieber als das von Band 1. Ein Element, aus dem man schließen kann, dass es sich um eine Reihe handelt, hätte es aber gerne geben dürfen. Fazit:  Ich habe es kaum für möglich gehalten, dass die beiden Geschichten von Band 1 und 2 von der gleichen Autorin stammen. Die Verbesserung bei “Ruf der verlorenen Seelen” ist -im Verhältnis gesehen- geradezu unglaublich. Die Story ist griffiger und Kimberly Derting hat hier ein gutes Maß zwischen Jugendthriller und Lovestory gefunden, bei dem Ersteres erfreulicherweise überwiegt. Wenn Violet nun noch ihre gelegentlich kindische Art ablegen und sich dem FBI anvertrauen würde, wäre ich vollkommen zufrieden. Vielleicht in Band 3?

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Natalie77

    Natalie77

    27. November 2012 um 19:40

    Inhalt: Alles läuft ganz normale nach dem Schulball bis Violet mit Chelsea nach Seattle fährt und wieder ein Echo spürt. Sie fährt erstmal wieder nach Hause findet aber keine Ruhe und macht sich früh am nächsten Morgen nochmal auf den Weg zu der Stelle. Als sie dort ankommt spürt sie den Toten und ruft von einer Telefonzelle aus die Polizei an. Anschließend fährt sie zu Jay, mit dem Gefühl einen Riesen Fehler gemacht zu haben Meine Meinung: Ruf der verlorenen Seelen ist der zweite Band der Bodyfinder Reihe und startet auch direkt mitten im Geschehen. So sollte man den ersten Band unbedingt gelesen haben, sonst versteht man gar nicht worum es geht. Da ich den ersten Band aber kenne kam ich auch direkt wieder gut rein in die Geschichte und hatte kein Problem zu folgen. Die Spannung nur allmählich war aber dann greifbar, auch sonst gibt es nichts an dem Band auszusetzen. Nur eine Szene sagte mir so gar nicht zu weil ich sie vollkommen übertrieben fand, oder eher die Reaktion von Violet fand ich übertrieben. Das Ende ist abgeschlossen und hat aber trotzdem potenzial für weitere Bände.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    mamenu

    mamenu

    12. July 2012 um 23:12

    Zum Buch Als Violet die Leiche eines ermorddeten Jungen entdeckt,zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich.Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß,dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss,um ihre Gabe,die Aura der Toten wahrzunehmen,geheim zu halten.Doch schon bald geht es um sehr viel mehr.Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr und ihr Leben. Meine Meinung Das Buch der Ruf der verlorenen Seelen ist der Nachfolger von Bodyfinder. Schon der erste Teil hat mir super gefallen, daher musste ich natürlich auch den Nachfolger lesen. Wobei ich finde, das Bodyfinder mir etwas besser gefallen hat. Ruf der verlorenen Seelen ist auch sehr locker und flüssig geschrieben, so das auch hier für mich die Seiten nur dahin flogen. Die Spannung war von Anfang bis Ende gegeben, so das es nie langweilig für mich beim Lesen wurde. Irgendwie hat mich der erste Teil Bodyfinder mehr gepackt und ich finde, das der 2 Teil ein wenig schwächer geworden ist. Es kann daran liegen das es hier in diesem Teil "Ruf der verlorenen Seelen" alles ein bisschen vorherschaubar war für mich. Trotzdem hat mir das Lesen wieder sehr viel Freude gemacht und ich werde bestimmt noch weiteres von dieser Autorin lesen.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    gurke

    gurke

    11. July 2012 um 14:07

    Lange mussten wir auf die Fortsetzung von Kimberly Dertings Bodyfinder warten. Und die Wartezeit hat sich gelohnt! Natürlich geht es wieder vorrangig um die Gabe von Violet. Sie riecht und fühlt die Echos die von Toten ausgeht. Und nicht nur das, sie spürt auch die negative Aura, die Menschen umgibt, die bereits mit dem Tod an sich zu tun hatten. Dabei kann es sich sowohl um zum Beispiel Polizisten, als auch um Mörder handeln. Im Prinzip hat sie ja sogar gelernt damit umzugehen. Dann entdeckt sie mal wieder die Leiche eines ermordeten Jungen und macht damit sogar das FBI auf sich aufmerksam. Aber sie kann nicht einfach über ihre Gabe sprechen. Die Leute würden sie für verrückt erklären. Auf der anderen Seite ist nun nicht nur ihre Beziehung zu Jay in Gefahr, sondern in erster Linie ihr eigenes Leben. Wer ist der Mörder von dem Jungen? Die Autorin hat das wundervolle Talent, den Leser sofort an die Geschichte zu fesseln. Bereits auf den ersten Seiten geht es richtig spannend los und schon möchte man das Jugendbuch in einem Rutsch durchlesen. Das ist bei dem flüssigen Schreibstil natürlich leicht. Das wurde schon im ersten Band "Bodyfinder" klar. Auffällig ist auch, dass jedes Kapitel mit einem spannenden Cliffhanger endet. Man hat als Leser also gar nicht die Möglichkeit, das Buch auch nur einen Moment aus der Hand zu legen. Man muss einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht. Schade finde ich allerdings, dass das Cover gar nicht zum Vorgänger passt. Man sieht gar nicht, dass "Bodyfinder" und "Ruf der verlorenen Seelen" zusammengehört. Da hätte man sich eine andere Aufmachung überlegen können. Mich hat "Ruf der verlorenen Seelen" von der ersten bis zur letzten Seite richtig gefesselt. Wir haben das Glück hier ein sehr vielseitiges Buch in den Händen zu halten. Es ist ein Mix aus Jugendbuch, Thriller, ein klein wenig Fantasy und einer Liebesgeschichte. Das Ganze vereint zu einer einzigartigen spannenden Handlung. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, um mehr von Violet, ihrer Gabe und ihren Abenteuern lesen zu können. Ich bin froh, dass die hohen Erwartungen, die ich nach dem ersten Band an das Buch gestellt hatte, in keinster Weise enttäuscht wurden.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    JanaM96

    JanaM96

    10. June 2012 um 19:34

    Titel: Bodyfinder 2 - Ruf der verlorenen Seelen Autor: Kimberly Derting Seiten: 352 Preis: 16,95 Euro Verlag: Coppenrath Achtung! Dies ist der 2. Teil einer Buchreihe! Spoilergefahr! Inhalt: Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr ... und ihr Leben. Meinung: Der zweite Teil der "Bodyfinder"-Trilogie, rund um die Protagonistin Violet, ist ähnlich aufgebaut wie der erste Teil. Im ersten gibt es ab und zu Kapitel aus der Sicht des Mörders und das wird so auch im zweiten übernommen. Allerdings weiß man hier nicht, ob es sich überhaupt um den Mörder handelt. Man weiß nur, das die Person Violet abgrundtief hasst. Violet wird von ihr beobachtet, und schnell bekommt man auch mit, dass die geheimnisvolle Person eifersüchtig auf Violet und ihr Leben ist. Die Situation wird immer gefährlicher. Unsere Protagonistin bekommen einzelne Drohungen und hat Angst. Allerdings vertraut sie sich niemanden an, weil sie fürchtet, man könnte sie für paranoid halten oder für verrückt. Die Spannung die dahinter steckt hat mir sehr gut gefallen. Der Leser fühlt mit Violet mit und versucht gemeinsam mit ihr sich auf die Suche nach der Person zu machen. Die Protagonistin Violet schien mir in diesem Band nicht so stark zu sein wie im ersten. Dennoch ist sie mir sehr sympathisch und man versteht sie. Sie wird an mehreren Stellen verunsichert und weiß nicht was sie machen soll, aber andererseits würde ich in einer solchen Situation nicht einen kühlen Kopf bewahren, so wie sie es tut. Auch Jay war wieder ein liebenswerter Charakter. Obwohl er und Violet jetzt ein Paar sind, sind sie immer noch beste Freunde und können sich vertrauen. Später zweifelt unsere weibliche Protagonistin jedoch leider an diesem Vertrauen und es gibt wie in jeder Beziehung ein paar kleine Kriesen, doch die beiden zweifeln nie an ihrer Liebe und trotz der Streits werden sie immer verbunden sein. Die Geschichte fängt erst damit so richtig an, dass Violet ein Echo spürt und von diesem nicht mehr losgelassen wird. In den Nachrichten erfährt sie dann, dass sie einen kleinen Jungen gefunden hat, der ermordet wurde. Sie verfällt in eine Art Trance und erwacht erst lange Zeit später aus diesem Zustand. Die Geschwister Mike und Megan ziehen in den Ort und Mike freundet sich schnell mit Violets Clique und vor allem Jay an. Violet kann ihm seit dem ersten Augenblick nicht einschätzen und vertraut ihm nicht. Gibt dem Gefühl allerdings nicht nach und denkt sich, dass Mike ihr nichts getan hat und sie nur dumme Vorurteile hat. Megan ist sehr schüchtern und zurückhaltend und der Leser merkt schnell, dass es in der Familie nicht nur kleine Probleme gibt, sondern auch welche von großem Ausmaß. Außerdem erfährt man in diesem Buch auch Kleinigkeiten die man im ersten nicht wusste, wie zum Beispiel, dass Jays Mutter schon mal einen Menschen umgebracht hat und Violet dieses Echo permanent wahrnimmt. Sie erzählt Jay nichts davon, da sie ihm nicht verletzten will und der Mord eine Sterbehilfe war, da sie nicht mit ansehen konnte wie sich eine Patientin von ihr zu Tode quält. Dann kommt hinzu, die Sache mit der Person, aus deren Sicht manche Kapitel geschrieben sind. Man fiebert mit, wer Violet so etwas antun könnte un fragt sich, was Violet getan hat um das zu verdienen. Anschließend kommt auch noch das FBI hinzu, welche auf die Spur von dem Mädchen, das Tote aufspüren kann gekommen ist. Beim FBI gibt es sehr nette Menschen und interessante Charaktere, allerdings weiß man nicht, ob Violet ihnen vertrauen kann. Zu dem Schreibstil muss ich nicht mehr viel sagen. Nach diesem Buch hat sich Kimberly Derting zu einer meiner Lieblingsautorinnen entwickelt. Sie hält sich nicht groß mich Landschaftsbeschreibungen und Sonstigen auf, sondern kommt gleich zum Punkt, was ich sehr schätze. Fazit: Ich fand den zweiten Teil dieser Trilogie wieder genauso gut wie den ersten. Die Geschichte war spannend, romantisch und traurig und manchmal alles gleichzeitig. Kimberly Derting schreibt sachlich und klar, was mir sehr gefällt. Auch die Protagonisten waren wieder äußerst liebenswert und einfach sympathisch.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    splitterherz

    splitterherz

    29. May 2012 um 22:35

    «Immerhin war sie noch so weit bei Bewusstsein, dass sie den Atem des Mannes am Nacken spürte. Sie hatte Angst. Wahnsinnige Angst. Sie verstand genug von dem, was er sagte, um zu merken, dass er gefährlich war. Er war ihr gefolgt, mitten in der Nacht. Und selbst durch den Schleier, der ihre Wahrnehmung trübte, begriff sie, dass er wusste, weshalb sie hier war. Er wusste, dass sie die Tote gefunden hatte. Sie schaute auf seine Hand, auf das, was er darin hielt, und augenblicklich klärten sich ihre verwirrten Gedanken. Sie sah, wie er den Griff des Jagdgewehrs umfasste. Dann schaute er sie an. "Es tut mir wirklich leid, dass du sie entdeckt hast", sagte er traurig. "Ich wollte nicht, dass noch jemand sterben muss."» [aus "Bodyfinder 02: Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting; S. 12] Erster Satz: Violet kniete über dem gefrorenen Boden. Inhalt: Als Violet die Leiche eines verschwundenen Jungen aufspürt und anonym die Polizei verständigt, zieht sie so die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Doch ihre Gabe, die Echos der Toten aufzuspüren muss doch eigentlich versteckt bleiben, auch wenn ihre Eltern ihr dies niemals gesagt haben. Währenddessen bekommt sie anonyme Anrufe, die mit einem Schweigen in der anderen Leitung enden, wenn sie diese annimmt und bald auch kleine Drohbriefe zugesteckt. Die Situation spitzt sich mehr und mehr zu und bald ist nicht nur Violet selbst in Gefahr, sondern auch ihre Beziehung zu Jay und dieser ist der Einzige, den Violet nie verlieren wollte... Schreibstil: Wie auch schon im ersten Teil bedient sich Kimberly Derting eines sehr einfachen Schreibstiles, der zwar sicherlich keine großen Auffälligkeiten aufweist, dafür aber dafür sorgt, dass Situationen, Gefühle und Charaktere sehr genau beschrieben werden können und so für den Leser greifbarer sind. Störend wird irgendwann die Tatsache, dass ihre Sätze alle sehr ähnlich aufgebaut sind und meist mit "Violet sah...", "Jay sagte..." anfangen, was auf Dauer den Lesefluss etwas stört und schnell nervt. Trotzdem erschafft Derting eine düstere Atmosphäre und es gelingt ihr, den Leser zittern zu lassen. Meinung: Manchmal sollte man vielleicht nicht zwei mal in den Wald hineinrufen, denn das zweite Echo könnte sich als schädlich erweisen. Darüber, dass der zweite Teil in Deutschland erscheinen würde, habe ich mich nun schon seit einiger Zeit gefreut, allerdings war ich mehr als geschockt, als ich das Cover gesehen habe und die süße Geschichte um Violet und Jay gar nicht darin wiedererkannte. Weswegen man das Cover derart geändert hat, dass es nicht mehr als Teil der Bodyfinder-Reihe erkennbar ist, entzieht sich zwar meiner Vorstellung, aber letztendlich kommt es ja doch auf den Inhalt an. Ein zweiter Echo-Teil und ganz viel Violet und Jay, darauf habe ich mich gefreut, aber letztendlich war das Buch leider etwas schwächer als sein Vorgänger, weswegen ein einziger Schrei in den Wald womöglich gereicht hätte - Manchmal ist weniger doch eben mehr. Damit möchte ich nicht sagen, dass das Buch schlecht ist oder mich nicht fesseln konnte - So ist es nicht. Ich hatte einige unterhaltsame Lesestunden mit der Geschichte, allerdings hat sie für mich die Stimmung des ersten Teils nicht so gut auffangen können. Woran das genau liegt? Die Spannung ist da, zieht sich durch das ganze Buch, die Charaktere entwickeln sich merkbar weiter und auch sonst scheint alles positiv zu sein. Allerdings ist die Geschichte sehr vorhersehbar und im Grunde genommen weiß man sehr schnell, wer der Täter ist, was dem Ganzen dann doch sehr viel an Überraschung nimmt. Es gibt Bücher, die einem auf Grund der vielen Wendepunkte im Kopf bleiben, aber "Ruf der verlorenen Seelen" ist leider keines von ihnen. Was jedoch, wie auch schon beim Vorgänger, mehr als gut gelingt, sind die Beschreibungen von Gefühlen, die absolut authentisch sind und die man beinahe schon mitfühlen kann. Derting beweist hier wieder die besondere Gabe, Emotionen einzufangen und sie über Worte zu vermitteln, was der Geschichte sehr viel an Glaubwürdigkeit und Identifikationspotenzial gibt. So kommen die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Ängste der Protagonistin und auch die Gedanken der anderen Figuren sehr gut rüber. Im Gegensatz dazu stehen die Charaktere, die mich mehr als einmal genervt zurückgelassen haben. Vor allen Dingen Violet hat sich eher zum Negativen gewandelt, denn sie handelt egoistisch und verhält sich Jay gegenüber einfach sehr ungerecht. Schade fand ich auch, dass sie sich immer mehr zurückzieht und so eine sehr depressive Atmosphäre aufkommt, die ich von Violet nicht erwartet hätte. Allerdings bleibt sie dennoch eine interesste Figur, die Mut beweist und auf jeden Fall eine Sympathieträgerin ist. Die Tatsache, dass es zwischen ihr und Jay natürlich auch nicht sonnig bleiben kann, fand ich einmal mehr langweilig, denn bei Trilogien scheint es inzwischen gang und gäbe zu sein, dass Pärchen, die sich im ersten Teil gefunden, im zweiten Teil irgendeinen Streit haben und sich deswegen trennen. Allerdings hat mich dabei nicht nur Violet, sondern auch Jays Perfektion gestört, denn er wird einfach viel zu glatt dargestellt. Besonders interessant hingegen ist die Tatsache, dass Violets Gabe in den Vordergrund rückt und diese genauer beleuchtet wird. So scheint sie auch nicht die Einzige zu sein, die eine besondere Gabe hat und das widerrum bringt sehr viel Potenzial mit sich, was hoffentlich im dritten und letzten Teil ausgeschöpft wird. Fazit: Manchmal reicht es, einmal in den Wald hineinzutönen, obwohl man vielleicht noch nicht alles gesagt hat. Bodyfinder 01 wäre auch ohne den Nachfolger gut ausgekommen, allerdings heißt das nicht, dass "Ruf der verlorenen Seelen" ein schlechtes Buch ist - Es ist in meinen Augen lediglich schwächer als noch sein Vorgänger und schafft es daher mich nur halbwegs zu überzeugen. Vollgepackt mit Emotionen und Echos aller Art findet man in der Geschichte eine spannende Lektüre für zwischendurch, die man nicht so schnell aus der Hand legen kann - auch wenn die Handlung sehr schnell durchsichtig wird und man schnell weiß, worauf alles letztendlich hinauslaufen wird. 3,5 Sterne

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Sanicha

    Sanicha

    15. May 2012 um 18:28

    Meine Rezension: Das Buch „Ruf der verlorenen Seelen“ von der Autorin Kimberly Derting ist der zweite Band von „Bodyfinder“. Leider wird der erste Buchtitel hier nicht mehr erwähnt und nur Leser, die auch Bodyfinder kennen, wissen dass es sich um den zweiten Teil handelt. Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten buch sehr gut und flüssig. In der Geschichte geht es wieder um Violet. Sie sieht immer noch Echos und kann so Tote aufspüren. Diese Gabe bringt sie aber wieder in Gefahr und sie ist dabei hinter ein böses Geheimnis zu kommen. Diesmal bittet sogar das FBI um ihre Hilfe nur sie möchte nicht dass andere von ihrer Gabe erfahren. Wie die Geschichte ausgehen wird, werde ich nicht verraten, denn sonst wäre es ja uninteressant. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und zwischendurch gibt es auch Kapitel die aus der Sicht eines anderen Charakters erzählen. Man weiß aber erst gegen Ende des Buches, um welchen Charakter es sich dabei handelt. Aber diese kleinen Zwischensequenzen, machen es besonders interessant und spannend. Denn sie sind nicht gerade sehr schön, sondern ehr gruselig und böse. Die Charaktere haben sich hier weiter entwickelt und es tauchen auch einige aus dem ersten Teil wieder aus. Die Geschichte an sich schließt sich super an den ersten Band an und das gefällt mir sehr gut. Ich war gleich wieder von der ersten Seite an gefesselt und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand geben. Die Autorin hat es also wie auch schon beim ersten Band geschafft den Leser ans Buch zu binden und dort auch zu halten. Die Spannung steigt von der ersten Seite an und wird immer größer. Zwischendurch kommt zwar ein kleiner Einbruch aber dieser fällt nicht weiter auf, da es danach gleich wieder spannend weiter geht. An sich ist die Spannung aber noch viel höher als beim ersten Band und das gefällt mir, denn hier hat die Autorin bewiesen, dass sie es schafft den zweiten Band noch interessanter zu machen als den ersten. Dies gefällt mir sehr gut und spricht für die Autorin. Das Ende gefällt mir sehr gut und hier erklärt sich auch der Prolog und das ist sehr wichtig. Denn so hat man den Zusammenhang und weiß was es damit auf sich hat. Da es sich ja um den zweiten Band einer Serie handelt, ist das Ende nicht ganz abgeschlossen. Es bleibt also noch viel Spielraum für den nächsten Teil und das gefällt mir sehr gut. Aufmachung des Buches: Dieses Cover gefällt mir nicht ganz so gut, denn leider passt es optisch nicht zum ersten Band. Dies finde ich sehr schade und da es sich ja um eine Serie handelt, fände ich es besser, wenn das Cover im gleichen Stil wie das erste gewesen ist. Betrachtet man es nicht als Serie Titel, macht es einen düsteren Eindruck und passt auch zur Geschichte. Mein Fazit: Ein sehr gelungener zweiter Teil, der den ersten meines Erachtens sogar noch übertroffen hat. Leider passen die Covers nicht mehr so ganz zueinander aber das tut der Geschichte ja nichts ab. Es ist wieder spannend und aufregend mit Violet durch die Geschichte zu gehen. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, aber ich würde davor unbedingt den ersten Band „Bodyfinder“ lesen.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Das Echo der Toten" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. Violet möchte ihre Gabe -das Echo von gewaltsam Getöteten wahrzunehmen- weiterhin geheim halten, doch als sie die Leiche eines ermordeten Jungen findet, gerät sie in das Radar des FBIs. Scheinbar ist Violet jedoch noch jemandem in die Quere gekommen, denn sie erhält mysteriöse Telefonanrufe und als sie eine Katze mit gebrochenem Genick in einer Kiste direkt nehmen ihren Auto vorfindet, ist auch sie so langsam davon überzeugt, dass sie in Gefahr schweben könnte. Bereits im ersten Roman der Bodyfinder-Reihe konnte mich Kimberly Derting mit ihrer Grundidee begeistern. Violet ist ein Teenager, die im Verlaufe des Romans ihren 17. Geburtstag erlebt. Sie hat eine besondere Gabe, denn sie kann das Echo von toten Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, hören, schmecken, riechen, sehen oder fühlen. Diese Echos senden die Toten jedoch nur dann aus, wenn sie gewaltsam getötet wurden, und eine Kopie dieses Echos haftet für immer am Mörder. Das Echo der Toten verklingt erst, wenn diese zur Ruhe gebettet werden. ">>Es tut mir wirklich leid, dass du sie entdeckt hast<<, sagte er traurig. >>Ich wollte nicht, dass noch jemand sterben muss.<<" (Seite 12) Band 1 hatte mir bereits richtig gut gefallen, aber der Nachfolger konnte das Niveau in allen Bereichen noch steigern. Violets Gabe wird erneut mit einem interessanten Plot kombiniert und besonders der Einbau des FBIs und Violets Umgang mit ihrer Gabe lässt einen schon das nächste Band herbei sehnen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, so dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Manchmal siegt das Teenie-sein in dem Buch, manchmal aber auch die tiefen Gefühle, die mit wunderschönen Worten untermalt werden. Ich konnte den Roman einfach nicht mehr zur Seite legen, da mir die Protagonistin und die Ausarbeitung der anderen Charaktere sehr gefiel und es der Autorin gelungen ist, im Vergleich zum Auftaktroman, das Spannungsniveau zu erhöhen. Ich glaube, dass man diesen Roman auch eigenständig lesen könnte, ohne also den Vorgänger zu kennen. Jedoch würde man sich damit um das Lesevergnügen des ersten Bandes bringen, daher empfehle ich: Unbedingt beide Bücher kaufen und lesen. Das einzige, was ich an dem Roman wirklich sehr, sehr schade finde, ist die Covergestaltung. Mir gefällt das Cover an sich zwar sehr gut, jedoch hat es keine Gemeinsamkeiten mit dem Auftaktroman und für mich müssen Bücher einer Serie bzw. einer Trilogie einfach auch optisch zusammen passen. Fazit: Eine mehr als gelungene Fortsetzung, die Teenie-Alltag, Romantik und Spannung erneut sehr geschickt kombiniert. Hoffentlich müssen wir auf den 3. Teil nicht mehr allzu lange warten! Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3649601494 ISBN-13: 978-3649601494 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 14 Jahre

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Stephie2309

    Stephie2309

    07. April 2012 um 01:49

    Nach der letzten Mordserie, die Violet durch ihre außergewöhnliche Gabe beenden konnte, indem sie mit ihr den Mörder aufspürte, scheint wieder die erwünschte Normalität in ihrem Leben eingekehrt zu sein. Für ein wenig Aufregung sorgen höchstens die beiden Geschwister Mike und Megan, die mit ihrem Vater in den kleinen Ort Buckley gezogen und nun neu auf der Schule sind. Aber Violets Traum von einem völlig normalen Leben zerplatzt schon kurz darauf, denn bei einem Ausflug nach Seattle mit ihrer Freundin Chelsea wird sie am Hafen schon wieder von einem Echo angezogen. Zunächst hält Vi das tote Wesen für ein Tier und da es sich in einem abgeschlossenen Stahlcontainer befindet, den sie nicht betreten kann, versucht sie das Ganze zu vergessen. Doch nach einem Alptraum ist sie sich sicher, dass kein totes Tier sondern eine Leiche in dem Container ist und die Anziehung wird so stark, dass Violet noch einmal dorthin fährt. In dem Wissen, dass sie nie wieder zur Ruhe kommen wird, wenn sie nicht dafür sorgt, dass diese Person gefunden wird und weil sie sich nicht anders zu helfen weiß, beschließt sie anonym die örtliche Polizei zu informieren. Trotzdem macht sie mit diesem Anruf unwissentlich das FBI auf sich aufmerksam, das natürlich sehr daran interessiert ist zu erfahren, wie genau Violet die versteckte Leiche finden konnte … Ruf der verlorenen Seelen setzt etwa drei Monate nach den Geschehnissen in Bodyfinder an und ist mindestens genauso gut wie sein Vorgänger, wenn nicht sogar noch etwas besser. Wie schon der erste Teil bietet die Autorin Kimberly Derting dem Leser wieder eine Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Thriller und Romantik, die einfach überzeugt. Da die wichtigsten Umstände aus dem Serienauftakt, vor allem was die besondere Fähigkeit von Violet betrifft, zu Beginn noch einmal kurz von der Autorin wiederholt werden, ist es vermutlich nicht zwingend erforderlich Bodyfinder gelesen zu haben um die Fortsetzung zu verstehen. Wer das nicht tut, lässt sich aber auf jeden Fall etwas entgehen. Die Charaktere, insbesondere natürlich Violet und Jay, sind genauso sympathisch wie schon im ersten Band und man freut sich wieder etwas über sie lesen zu können. Inzwischen sind die Beiden ja nicht mehr nur Freunde, sondern fest zusammen. Ihre Beziehung entwickelt sich merklich weiter und erreicht auch eine neue Ebene. Allerdings ist in dieser Beziehung nicht immer als wundervoll, sondern es gibt auch Probleme und Streit, was sie sehr glaubwürdig macht, denn keine Beziehung ist perfekt. Außerdem kommt bei Vi und Jay noch erschwerend hinzu, dass sie sich immer noch daran gewöhnen müssen, dass sie nicht mehr einfach nur Freunde sind, sondern eben viel mehr als das. Die zwei neuen Mitschüler, Mike und Megan, sind ebenfalls sehr interessant und ein zentraler Bestandteil der Geschichte. Während man Mike als offenen und sympathischen Jungen kennen lernt, der sich schnell mit Jay, Violet und den anderen anfreundet, bleibt Megan eher im Hintergrund und man erfährt zunächst nur sehr wenig über sie. Mit Ausnahme von Chelsea, die auf Grund ihres großen Interesses an Mike in der Fortsetzung etwas mehr in den Mittelpunkt des Geschehens rückt, kommen Violets andere Freundinnen sowie ihre Familienmitglieder ein wenig zu kurz. Von ihnen hätte man gern etwas mehr gelesen, vor allem von Onkel Stephen. Die Handlung der Fortsetzung dreht sich aber nicht nur um die Beziehung zwischen Vi und Jay sowie einen neuen Fall, sondern auch um die Frage, was Violet in der Zukunft mit ihrer Gabe anfangen soll. Bisher hat sie sie geheim gehalten und bis auf Jay und ihre Familie weiß niemand etwas davon. Das muss aber nicht so bleiben, denn eine weitere neue Figur zeigt Violet auf, dass sie ihre Fähigkeiten auch gezielt einsetzen könnte um etwas Gutes zu tun. Sie erfährt, dass sie nicht der einzige Mensch auf der Welt mit einer speziellen Gabe ist und dass ein paar dieser Menschen, ihre Gaben nicht vor jedem verbergen, sondern für bestimmte Zwecke nutzen. Deshalb denkt Vi im Verlauf der Geschichte viel darüber nach, ob sie sich ebenfalls jemandem außerhalb ihrer Familie anvertrauen und es ihnen gleich tun sollte. Die Beziehung zwischen Violet und Jay sorgt wieder für einige romantische Momente, bei denen man die Schmetterlinge im Bauch schon fast selbst spüren kann. An Spannung fehlt es allerdings auch nicht, denn erneut scheint es jemand auf Violet abgesehen zu haben. Schon allein der Prolog, der wieder einen kurzen Ausblick auf eine Szene aus dem späteren Verlauf des Buches bietet, vermag einen zu fesseln. Außerdem wird sie immer wieder von Echos angezogen, ohne dass sie etwas dagegen tun kann, wodurch sie sich selbst in Gefahr bringt, da die Mörder selbstverständlich nicht wollen, dass ihre Opfer von jemandem gefunden werden. Erzählt wird die Handlung erneut aus der Sicht von Violet, wodurch man sich sehr gut in sie hinein versetzen und ihre Gedanken nachvollziehen kann. Wie schon im ersten Teil gibt es daneben aber auch ein paar kurze Passagen, die aus der Sicht einer zu Anfang noch unbekannten Figur geschildert werden. Diese wecken die Neugier des Lesers, weil man natürlich wissen möchte, wer sich dahinter verbirgt und ob sich der nach einer Weile aufkommende Verdacht bestätigt. Trotz ein paar offener Fragen ist auch Ruf der verlorenen Seelen wieder in sich abgeschlossen. Den nächsten Teil wird man sich aber dennoch nicht entgehen lassen, da man zwei so sympathische Figuren wie Violet und Jay nur zu gern noch einmal begleiten möchte und außerdem auch wissen will, was Vi alles mit ihrer Gabe erreichen kann. Ruf der verlorenen Seelen ist eine fantastische Fortsetzung, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht und die einen so in ihren Bann zieht, dass man sie nicht mehr aus der Hand legen mag. Die tolle Mischung aus Liebesgeschichte und Thriller begeistert den Leser aufs Neue und der nächste Teil kann eigentlich gar nicht früh genug erscheinen!

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    29. March 2012 um 20:49

    Während eines Ausflugs nach Seattle wird Violet von dem Echo eines toten Wesens verfolgt, das aus einem Container kommt und sie nicht in Ruhe lässt. Da die 16-jährige Schülerin mit ihrer Freundin Chelsea unterwegs ist, kehrt sie erst später zurück und ruft anonym bei der Polizei an, die daraufhin die Leiche eines vermissten Kindes findet. Dadurch gerät Violet ins Visier von Sara Priest - einer Profilerin, die oft für das FBI arbeitet und ahnt, dass Violet über eine außergewöhnliche Fähigkeit verfügt. Außerdem erhält der Teenager anonyme Anrufe und seltsame "Geschenke" eines Unbekannten. Wer ist der Stalker, der Violet verfolgt? Und was führt er im Schilde? MEINE MEINUNG: "Ruf der verlorenen Seelen" heißt der 2. Band der Bodyfinder-Trilogie rund um Violet Ambrose, 3 Monate sind seit den Ereignissen des Vorgängers "Das Echo der Toten" vergangen. Nach einem interessanten Prolog beginnt die Story 5 Wochen zuvor, im Januar. Leider kann man "Ruf der verlorenen Seelen" aufgrund der Covergestaltung bzw. des Titels nicht zur Bodyfinder-Trilogie zuordnen, was ich sehr schade finde. Als Schauplatz dient erneut die amerikanische Kleinstadt Buckley in Washington. Violet Ambrose hat die besondere Gabe, Menschen und Tiere, die eines gewaltsamen Todes gestorben sind, aufzuspüren. Die 16-jährige Schülerin trägt schwer an dieser Bürde, denn die Echos der Toten melden sich zu den unpassendsten Gelegenheiten. Durch einen anonymen Tipp bei der Polizei zieht das sensible Mädchen die Aufmerksamkeit des FBI auf sich, doch Violets Fähigkeit soll ein Geheimnis bleiben und außerhalb der Familie weiß nur ihr liebenswerter Freund Jay Heston darüber Bescheid. Vor ein paar Monaten ist aus den besten Freunden ein Liebespaar geworden, allerdings ist sich der gutaussehende Junge, der Violet wirklich liebt, seiner Anziehungskraft auf andere weibliche Wesen gar nicht bewusst. Der neue, attraktive Mitschüler Mike Russo weiß dagegen schon, wie er auf die Mädchen wirkt. Mike und seine jüngere Schwester sind erst kürzlich nach Buckley gezogen und während Mike schnell Anschluss findet, tut sich Megan mit neuen Freundschaften schwer... Die interessanten Protagonisten, auch die Nebenfiguren wie z.B. Violets vorlaute Freundin Chelsea oder die Profilerin Sara Priest, sind reizvoll gestaltete Persönlichkeiten mit einigen Schwächen, Problemen und Macken, die eine ansprechende Weiterentwicklung durchmachen. Manche der mitwirkenden Charaktere wirken geheimnisvoll, denn ihre Absichten bleiben lange unklar, was der Geschichte einen rätselhaften Touch gibt. Die großartig umgesetzte Idee, eine Protagonistin zu erschaffen, die Echos von Toten hören, spüren & sehen kann, finde ich noch immer beeindruckend. Kaum hat man "Ruf der verlorenen Seelen" aufgeschlagen, zieht einen die außergewöhnliche Story in ihren Bann. Allerdings beinhaltet der 2. Bodyfinder-Band, vor allem zu Beginn, einige Längen und überflüssige Szenen. Auch wenn die Handlung manchmal zu sehr ausgeschmückt wurde, tut dies der Spannung keinen Abbruch, denn dank der ungeahnten Wendungen und zahlreichen Überraschungen liest sich der Plot super-spannend und man ahnt nicht, wohin einen die Geschichte führt. Obwohl das Ende abgeschlossen ist, tun sich schon noch 1, 2 Fragen auf, die hoffentlich im Nachfolgeband zu meiner Zufriedenheit beantwortet werden. Erzählt werden die emotionsgeladenen Geschehnisse vorwiegend aus der Sicht von Violet, zwischendurch erfahren wir einiges über die Gedanken eines Mädchens, dessen Identität dem Leser lange Zeit verborgen bleibt. Während des Lesens spürt man deutlich Violets inneren Zwiespalt, denn sie möchte ihre besondere Gabe auf alle Fälle geheim halten. Doch das fällt ihr nicht immer leicht und so verstrickt sie sich immer mehr in Geheimnisse & Ausflüchte... Kimberly Derting präsentiert den Lesern eine gelungene Mischung aus Spannung, Mystery- und Romantikelementen sowie eine mitreißende, wunderbar ausdrucksvolle Schreibweise, weiters eine angenehme Sprache und unterhaltsame Dialoge. FAZIT: "Ruf der verlorenen Seelen" wurde neben einer wunderbar fesselnden Geschichte mit interessanten Wendungen mit einer bemerkenswerten Hauptperson und einem faszinierenden Schreibstil versehen, wodurch sich die 352 Seiten wunderbar schnell lesen lassen. Wegen des unpassenden Covers bzw. des irreführenden Buchtitels und der kleinen Längen vergebe ich ergreifende 4 1/2 STERNE.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Skipmasita

    Skipmasita

    26. March 2012 um 20:39

    Cover Das Cover des Buches sieht toll aus. Es ist dunkel und sieht irgendwie mystisch aus. Jedoch fand ich das Cover des ersten Teils viel besser und passender. Naja Es sieht schon toll aus aber man hätte was Besseres nehmen können. Ich hätte mir etwas mit Eis vorgestellt. Eine Eislandschaft oder ein gefrorenes Blatt wäre auch toll gewesen. Die Geschichte Als Violet die Leiche eines ermordeten Jungen entdeckt, zieht sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des FBI auf sich. Nur widerstrebend bietet sie ihre Unterstützung bei den Ermittlungen an. Sie weiß, dass sie mit äußerster Vorsicht vorgehen muss, um ihre Gabe, die Aura der Toten wahrzunehmen, geheim zu halten. Doch schon bald geht es um sehr viel mehr: Ihre Beziehung zu Jay ist in Gefahr ... und ihr Leben. Meine Meinung Also, den ersten Teil habe ich nicht gelesen aber ich konnte gut rein finden. Es wurde nicht viel verraten aus dem ersten Teil obwohl ich glaube, dass er wichtig ist, da die Gabe von Violet nur ganz nebenbei erklärt wird. Sie kann nämlich Tote hören. Sie reden nicht mit ihr, aber sie senden Echos aus, die Violet hören kann. Ich fand das so interessant, dass ich weiterlesen musste. Es war einfach faszinierend und interessant zu erfahren, wie sowas ausgehen kann. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen und habe es recht schnell durchgelesen. Die Schreibweise ist sehr einfach und es war sehr leicht zu lesen. Es war eine Mischung aus Thriller, der mir leider viel zu wenig Thrill hatte und einer Liebesgeschichte. Jay und Violet haben eine Beziehung und Jay ist ganz der Gentleman, wie man den Mann sich eben wünscht. Manchmal fand ich es zu übertrieben, was die Gefühle der beiden anging. Vor allem weil sie sich so sehr lieben, sollte doch ein kleiner Streit schnell vergessen sein. Bei den beiden wurde aber gleich Schluss gemacht und das fand ich doch übertrieben. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch überaus lesenswert und würde mich auch über einen dritten oder noch weitere Teile freuen.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Manja82

    Manja82

    21. March 2012 um 17:04

    Klappentext: Violet war noch so weit bei Bewusstsein, dass sie den Atem des Mannes im Nacken spürte. Sie hatte Angst. Eine wahnsinnige Angst. Sie verstand genug von dem, was er sagte, um zu merken, dass er gefährlich war. Er war ihr gefolgt, mitten in der Nacht. Und er wusste, dass sie die Tote gefunden hatte. Sie sah, wie er den Griff des Gewehrs umfasste, dann schaute er sie an. „Es tut mir wirklich leid, dass du sie entdeckt hast“, sagte er traurig. „Ich wollte nicht, dass noch jemand sterben muss.“ Meine Meinung: Violet und Jay sind ein glückliches Paar. Das Violet eine besondere Gabe hat weiß ihr Freund. Sie kann Tote und deren Mörder anhand von Echos, die bei jedem Tote bzw. Mörder anders, individuell, sind, aufspüren. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin nach Seattle fährt nimmt sie dort ein Echo eines toten Kindes in einem verschlossenen Container war. Da es merkwürdig erscheint, wie Violet auf das Kind aufmerksam werden konnte schaltet sich schon recht bald das FBI in diesen Fall ein. Die Ermittler wenden sich auch an Violet, die nun vor der Frage steht ob sie mit ihnen zusammenarbeitet und so ihre Gabe öffentlich macht oder eher nicht. Und als ob das noch nicht genug ist stellt ihr auch noch jemand nach und belästigt sie zunehmend. Während Violet sich immer mehr in ein Geflecht ihrer Geheimnisse verstrickt steht ihre Beziehung unter keinem guten Stern. Es bahnen sich Beziehungsprobleme an … Kimberly Dertings Roman „Ruf der verlorenen Seelen“ ist eigentlich der Nachfolgeband zum Buch „Bodyfinder“. Ich habe dieses Buch allerdings als eigenständigen Roman gelesen und hatte keinerlei Schwierigkeiten mich ins Geschehen einzufinden. Bereits im Prolog wird dem Leser klar, dass es eine spannende Geschichte werden wird. Trotzdem legt die Autorin auch sehr viel Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen. Die Protagonisten Violet und Jay sind ein schönes Paar. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch. Vor allem Jay ist sehr hingebungsvoll und hat das Herz am richtigen Fleck. Die Liebesgeschichte der beiden wird sehr glaubhaft dargestellt. Allerdings der Streit, den die beiden im Mittelteil haben, wirkt auf mich ein wenig überzogen. Es gibt zwar keine Liebe ohne Komplikationen, hier allerdings hatte ich das Gefühl etwas überlesen zu haben. Bei diesem Streit wirkt die sonst so erwachsene Violet trotzig und kindisch. Auch dem FBI gegenüber verhält sie sich nicht ihrem Alter entsprechend. Mike und Megan, die neuen Mitschüler, sind ebenfalls zentraler Bestandteil der Handlung. Während Mike eher der offene und sympathische Typ ist, bleibt Megan eher im Hintergrund. Die beiden FBI-Mitarbeiter Sara und Rafe legen sehr viel Hartnäckigkeit aber auch viel Geduld an den Tag. Es scheint mir aber so, dass sie mehr wissen als sie zugeben. Die Handlung wird aus Sicht von Violet erzählt. So hat man als Leser sofort einen Draht zu ihr und kann sich in sie hineinversetzen. Ab und an tauchen kurze Zwischenkapitel auf. Diese sind von einer dem Leser anfangs unbekannten Person. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd. Sie beschreibt alles sehr bildhaft, man kann sich z.B. die Gabe von Violet sehr gut vorstellen. Die Spannungskurve ist von Beginn an vorhanden und verliert sich auch nicht bis zum Schluss. Allerdings sind mir zu wenige Thrillerelemente im Roman enthalten um von einem Psychothriller zu sprechen. Ich würde „Ruf der verlorenen Seelen“ eher in die Mystery-Sparte einordnen. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Dennoch bleiben ein paar offene Fragen, so ist man als Leser neugierig auf den nächsten Band. Fazit: Insgesamt konnte mich Kimberly Derting mit „Ruf der verlorenen Seelen“ überzeugen. Die Handlung ist gut und nachvollziehbar und die Protagonisten sympathisch. Es war aber für meinen Geschmack ein Tick zu wenig Thriller.

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  • Rezension zu "Ruf der verlorenen Seelen" von Kimberly Derting

    Bodyfinder - Ruf der verlorenen Seelen
    Touny

    Touny

    17. March 2012 um 23:45

    Ich habe mich so auf dieses Buch gestürzt das ich es wohl nochmals in Ruhe durchlesen muss. Nachdem ich Bodyfinder innert Stunden verschlungen hatte, konnte ich nicht warten und hab mir am gleichen Tag auch noch Ruf der verlorenen Seelen reingezogen. Bodyfinder macht süchtig. Kimberly Derting schreibt geniale Romane. Ich war so in einem Lesefluss, zwei Bücher an einem Tag, das ist mir echt schon lange nicht mehr passiert. Absolut spannend fand ich wie man erst langsam herausfindet wer hinter dem „Kursiv-Text“ steckt, sowieso ist dieses Buch unvorhersehbar geschrieben. Oft weiss man ja schon zu Beginn wer der Täter ist, hier wird man erst gegen Ende aufgeklärt. Fand ich TOP! Habe natürlich sofort gegoogelt obs noch eine Fortsetzung gibt, und wie ich sehe, kommt Teil 3 (leider erst auf Englisch) im April raus. Freu mich schon riesig!! :)

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