Kimberly McCreight Die letzte Wahrheit

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Wahrheit“ von Kimberly McCreight

Die verzweifelte Suche einer Mutter nach der Wahrheit.

Als Kate erfährt, dass ihre 14-jährige Tochter Amelia vom Dach der Schule in den Tod gesprungen sein soll, versinkt sie in Trauer und kann lange keinen klaren Gedanken fassen. Erst eine anonyme SMS reißt sie schlagartig aus der Antriebslosigkeit: „Sie ist nicht gesprungen.“ Kate ist entsetzt. Was ist in den letzten Stunden ihrer Tochter geschehen? Wer hat Schuld am Tod von Amelia? Und was ist auf dem Dach der Schule tatsächlich passiert? Kate macht sich auf die Suche und entdeckt die erschütternde Wahrheit.

Nichts scheint wie es ist und nur die Mutter selbst findet die Wahrheit heraus... Traurig!

— Inside1

GANZ OK.

— Suse33

Spannender Roman über die negativen Aspekte von Social Media.

— schnaeppchenjaegerin

Ernstes u. sicherlich aktuelles Thema. Ein junges Mädchen springt vom Schuldach. Die Mutter tut alles dafür, um herauszufinden, was passiert

— valeska78

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  • Wirklich spannend!

    Die letzte Wahrheit

    WildRose

    10. November 2016 um 21:30

    Kimberly McCreight sollte man unbedingt im Auge behalten, denn mit ihrem ersten Roman "Die letzte Wahrheit" beweist sie großes schriftstellerisches Talent als Krimi-Autorin. Ich las dieses Buch in wenigen Tagen aus, da es wirklich spannend war, sich flüssig las und man immer wissen wollte, wie es weitergeht. Darüber hinaus machte ich mir in jeder Lesepause eigene Gedanken über den weiteren Verlauf der Ereignisse - das Buch nahm mich also mit, berührte mich, überzeugte mich. Das Buch handelt von der alleinerziehenden, viel beschäftigten New Yorker Juristin Kate, die in einer großen Kanzlei arbeitet. Ihre Tochter Amelia, die gerade im Teenie-Alter ist, liebt Kate über alles und versucht, ihr trotz ihres hektischen Arbeitsalltags eine gute Mutter zu sein. Das Verhältnis zu Amelia ist innig, umso schockierter ist Kate, als sie erfährt, dass ihre Tochter Suizid begangen haben soll, indem sie vom Dach der exklusiven New Yorker Schule sprang, die sie besuchte.  Viel zu schnell will der am Fall arbeitende Dedective diesen schließen, doch Kate spürt, dass irgendetwas nicht stimmt. Als dafür konkrete Anhaltspunkte auftauchen, übernimmt ein anderer Detective den Fall und gemeinsam mit Lew möchte Kate herausfinden, was in den Wochen vor Amelias mysteriösem Tod im Leben ihrer Tochter geschah... Ein wirklich fesselndes Romandebüt, auf weitere Werke der Autorin hoffe ich bereits gespannt.

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  • Rezension zu "Die letzte Wahrheit" von Kimberly McCreight

    Die letzte Wahrheit

    tragalibros

    09. January 2016 um 15:16

    Der tragische und unerwartete Tod ihrer 14-jähirgen Tochter, reißt die Anwältin Kate aus ihrem Alltag. Amelia, beliebt, witzig, sportlich und mit vielen Freunden, soll sich vom Dach iher Schule gestürzt haben. Kate ist verzweifelt, doch eine anonyme SMS mit den Worten "Sie ist nicht gesprungen" veranlasst sie, nach der Wahrheit zu suchen... Mit ihrem ersten Buch hat die Autorin Kimberly McCreight ein trauriges und berührendes Werk erschaffen. Sie schreibt von der verzweifelten Suche nach der Wahrheit, über die schrecklichen Vorwürfe, die sich Angehörige und Freunde machen und davon, wie Geheimnisse ein junges Leben zerstören können. Die Autorin verwendet viele eher ungewöhliche stilistische Mittel, um dem Leser die Geschichte näherzubringen. Beispielsweise schreibt sie einige Passagen als SMS oder E-Mail. Die Handlung erfährt der Leser aus unterschiedlichen Perspektive. Zum einen gibt es Zeitsprünge, die die Vergangenheit der beiden Protagonistinnen darstellen, zum anderen wechselt die Sicht auch zwischen Kate und ihrer Tochter hin und her. In diesem Buch fand ich es wirklich gelungen, da man so nicht nur eine Seite der Handlung kennenlernt, sondern auch die Gründe für bestimmte Verhaltensweisen. Fazit: Gefühlvoll und sensibel, trotzdem eindringlich und traurig ist dieses Buch. Es erinnert vielleicht etwas an "Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult, ist aber trotzdem empfehlenswert und lässt mich nachdenklich zurück.

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  • Spannend & erschütternd - sowohl für Erwachsene als auch jugendliche Leser

    Die letzte Wahrheit

    schnaeppchenjaegerin

    01. July 2015 um 17:12

    Der Roman beginnt fast unmittelbar mit dem vermeintlichen Selbstmord der 15-jährigen Amelia. Zuvor hatte die alleinerziehende Mutter Kate einen Anruf erhalten, dass die Musterschülerin aufgrund eines Vergehens von der Schule abgeholt werden müsse. Kate ist Rechsanwältin und hat berufsbedingt nur wenig Zeit für ihre Tochter, weshalb sie häufig ein schlechtes Gewissen hat. Auch dieses Mal ist Kate nicht für Amelia da. Als sie verspätet an der Schule ankommt, ist Amelia bereits vom Dach der Schule gesprungen und tot. Einen Tag später erhält Kate eine anonyme SMS, dass Amelia nicht gesprungen ist. Die polizeilichen Ermittlungen, die bislang nur halbherzig betrieben worden waren, kommen endlich in Gang.  Auch Kate selbst beginnt mit Nachforschungen und liest SMS und E-Mails ihrer Tochter. Zudem erfährt sie von einem Blog, auf dem aufreizende Fotos von Amelia veröffentlicht worden sind. All das passt nicht in das Bild, das Kate von ihrer eher ruhigen Tochter hatte. Amelia war offensichtlich Mitglied eines Clubs von mehreren Mädchen ihrer Schule, die sie nach ihrem Ausschluss beleidigt und schikaniert haben. Ihre Mutter hat von all dem nichts mitbekommen, obwohl sie grundsätzlich ein gutes Verhältnis zu ihrer Tochter hatte. Amelia hatte auch versucht, sich ihr anzuvertrauen, aber Kate hat sich nicht die Zeit genommen, ihr zuzuhören. Aber auch Amelias beste Freundin Sylvia wusste lange nichts von Amelias Leben in Geheimclubs und ihrer Beziehung zu Dylan.  "Die letzte Wahrheit" ist abwechselnd aus der gegenwärtigen Sicht der Mutter und den Tagen und Wochen vor dem Tod Amelias aus der Ich-Perspektive geschrieben.  Unterbrochen werden die Kapitel durch Chats, SMS und Blogeinträge, die die Brutalität der Jugendlichen darstellen und die Spannung erhöhen.  Einerseits handelt der Roman von den Problemen der Jugendlichen in der Pubertät mit Schule, Freundschaften, ersten Beziehungen und Konflikten. Auf der anderen Seite erhält man Einblick in die schwierige Vereinbarung von Familie und Beruf insbesondere bei Alleinerziehenden.  Durch die erwähnten Kommunikationsmöglichkeiten, Social Media und die Thematik des Cybermobbings ist "Die letzte Wahrheit" ein sehr aktueller, moderner Roman. Er ist meiner Ansicht nach sowohl für jugendliche Leser als auch für Erwachsene geeignet und spannend zu lesen. Auch wenn man durch Chats und Facebook-Einträge erahnt, wie es Amelia durch die Schikanen ihrer Mitschülerinnen ergangen ist und sie stets dem Konflikt gegenüber stand, aus ihrer Liebe zu Dylan ihre Peiniger nicht verraten zu wollen, bleibt es bis zur Auflösung am Schluss spannend, wie es dazu kommen konnte, dass Amelia letztendlich vom Dach gesprungen ist.  War es doch Selbstmord aus Verzweiflung oder hat jemand entscheidend nachgeholfen?

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  • Ein Albtraum ...

    Die letzte Wahrheit

    engineerwife

    21. May 2015 um 16:30

    Einer Mutter schlimmster Albtraum wird für Kate zur brutalen Wirklichkeit. Nichts kann wohl schlimmer sein, als das eigene Kind zu verlieren. Mit Selbstvorwürfen gepeinigt macht sich Kate schließlich auf die Suche nach der Wahrheit. Einer Wahrheit, die fast nicht grausamer sein kann. Der Schreibstil dieses Romans ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Die Autorin springt vom Jetzt in die Vergangenheit und zurück und bedient sich zudem moderner Medien, wie email und facebook. Hat man sich aber eingelesen, rollt sich die spannende Geschichte auf und immer mehr Puzzleteile fügen sich zu einem Ganzen zusammen. Schonungslos wird das Leben an einer sogenannten Eliteschule bloßgelegt und macht dem Leser mal wieder überdeutlich klar, dass Geld weder glücklich macht, noch bessere Menschen hervorbringt. Das Buch ist so realistisch geschrieben, dass man sich vorstellen könnte, ein solcher Fall könnte durchaus Wahrheit werden – die letzte Wahrheit!

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  • Auf der Suche nach der letzten Wahrheit ...

    Die letzte Wahrheit

    SusannAnders

    Amelia stürzte sich vom Dach der Schule in den Tod. - so stand es zumindest im Bericht der Polizei, der Fall war somit abgeschlossen und wurde ad acta gelegt. Doch dann bekommt Kate eine SMS, in der steht, dass Amelia gar nicht gesprungen sei ... und dann beginnt für die trauernde Mutter eine Suche nach der Wahrheit. Eine Suche, die Geheimnisse zutage brachte, die Kate lieber nicht gewusst hätte. Geheimnisse um eine Clique, in der sich Amelia verfangen hatte, Geheimnisse um eine Liebe ... Kate lässt sich nicht unterkriegen. Weder von den Lehrern, noch von den Eltern der Mitschülerinnen. Sie ist der Wahrheit auf der Spur und will der Welt beweisen, dass ihr Kind nicht den Freitod gewählt hat. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gefesselt. Die Geschichte wird rund und flüssig erzählt, die Protagonisten sind greifbar und authentisch. Toll fand ich auch, dass Amelia immer wieder in Tagebuchform selbst erzählte. - das machte es allerdings umso schwerer, sich damit abzufinden, dass das Mädchen bereits tot ist und es keine Hoffnung auf ein richtiges Happy-End gibt. Natürlich ist dies ein schweres Thema, doch die Autorin hat es wunderbar aufgearbeitet. Man fühlt mit Kate mit, versteht ihre Schuldgefühle, ihre Trauer, aber die Liebe zu ihrer Tochter ist immer greifbar ... das macht den Abschied vom Buch besonders schwer. Dieser Roman bekommt von mir eindeutige fünf Sterne. Ich werde Kate und Amelia noch lange in Erinnerung behalten.

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    • 3

    joleta

    26. September 2014 um 23:03
  • Tragisches Thema, sehr packend und fesselnd in Romanform gebracht

    Die letzte Wahrheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung: Mich hat die Story des Buches total gefesselt und ich konnte das Buch keine Minute mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend lebendig und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. (Dies war ihr Romandebüt)   Obwohl gleich von Beginn an fest steht, dass es kein Happy-End geben wird, bleibt es spannend bis zur letzten Seite. Die Story nimmt einige verstrickte Wendungen und die ganze Handlung ist etwas verschachtelt aufgebaut. Dennoch verliert man als Leser zu keiner Zeit den Roten Faden und kann der Geschichte problemlos folgen. Die Autorin führt mittels unterschiedlicher Erzählstränge durch das Buch, die angesiedelt sind in Gegenwart und Vergangenheit. Mal aus der Sicht von Kate, der Mutter, mal aus Amelias Sicht. Es sind Auszüge aus SMS-Nachrichten und Einträge von Amelias Facebook-Seite enthalten, mit deren Hilfe Kate versucht, Licht in die dunklen letzten Tage ihrer toten Tochter zu bringen. Das Ende ist überraschend anders, als ich es vermutet hätte und lässt mich als Leserin und Mutter sehr nachdenklich zurück. Zeigt dieser Roman doch auf erschreckende Weise auf, wie schnell man (gerade als heranwachsender Mensch) … ohne dies eigentlich beabsichtigt zu haben …. in eine Handlung hineinrutscht, die sich rasant verselbstständigt. Man ist regelrecht gefangen und verstrickt sich immer mehr und mehr, ohne Aussicht auf ein baldiges Ende.  

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    • 2
  • Die letzte Wahrheit .. ist nicht immer schön

    Die letzte Wahrheit

    VanesssaOmoni

    22. January 2014 um 09:19

    Der Roman „Die letzte Wahrheit“ ist das Debütwerk der Autorin Kimberly McCreight. Der Klappentext hat mich ziemlich neugierig gemacht, und versprach eine spannende Story.. Kate: Vollblut- Anwältin und Mutter, hat eigentlich ein recht gutes Verhältnis zu ihrer Tochter Amelia. Das dachte sie zumindest immer, bis zu dem Tag, an dem sie von der Schule angerufen wird und erfährt, dass ihre Tochter suspendiert wurde. Zu allem Unglück sollte sie Amelia noch von der Schule abholen. Kate fährt sofort hin, ist beunruhigt und kann sich all das nicht erklären. Warum? Amelia suspendiert? Meine ruhige, engagierte und interessierte Tocher? Das muss ein Missverständnis sein. Als Kate an der Schule ankommt, wimmelt es dort von Polizeibeamten und Krankenwagen. Einer der Polizisten nimmt Kate bei Seite und erklärt ihr nach einer gefühlten Ewigkeit die bittere Wahrheit - Ihre Tochter Amelia ist vom Dach gesprungen. Und hat nicht überlebt. Amelia ist tot! Wenig später erhält sie eine anonyme SMS, dort steht, dass Amelia nicht gesprungen sei. Doch was ist nun wirklich auf dem Dach passiert? Stand dort doch noch an einer Wand die Botschaft „Sorry“. Doch von wem? Amelia? Ihren Mörder? Eine nervenaufreibende Rekonstruktion der letzten Wochen vor Amelias Tod beginnt … Der Schreibstil flüssig, die Seiten ließen sich recht schnell lesen. Geschildert wird das Geschehen aus wechselnden Perspektiven: Amelia, die ihre Vergangenheit in der Ich-Persepktive erzählt und Kate, deren Suche nach der Wahrheit in der Beobachtungs-Perspektive zu Buche steht. Zwischendrin gibt es immer wieder SMS und Facebook Einträge, welche die Spannung erhöhen und für Verwirrung sorgen. Die Handlung selber hat mich gefesselt. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende. Und man wird echt an der Nase herumgeführt, man hat zwar immer einen Verdächtigen vor Augen, aber am Ende kommt alles anders. Also komplett unverhersehbar. Mein Fazit: „Absolut lesenswert und ein gelungenes Debüt! Beide Daumen hoch! Volle Punktzahl!

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  • spannend, unvorhersehbar, wirklich gut

    Die letzte Wahrheit

    Manja82

    01. October 2013 um 14:51

    Kurzbeschreibung: Die verzweifelte Suche einer Mutter nach der Wahrheit Als Kate den Anruf von der Schule ihrer Tochter bekommt, ist sie mitten in einem der wichtigsten Meetings ihrer Karriere als Anwältin. Amelia, die bisher nie negativ aufgefallen ist, sei von der Schule verwiesen worden. Gleich hat Kate ein ungutes Gefühl und macht sich voller Sorge auf den Weg. Schon von weitem sieht sie das Blaulicht, ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals. Ihre schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden: Amelia ist vom Dach der Schule gestürzt und hat nicht überlebt. Kate versinkt in Trauer und kann erst wieder einen klaren Gedanken fassen, als sie eine anonyme Nachricht bekommt: „Sie ist nicht gesprungen.“ Von da an versucht Kate herauszufinden, was in den letzten Stunden ihrer Tochter geschehen ist. Wer hat Schuld am Tod von Amelia? Und was ist auf dem Dach tatsächlich passiert? (Quelle: Goldmann) Meine Meinung: Kate hat eigentlich ein recht gutes Verhältnis zu ihrer Tochter Amelia. Das glaubt sie zumindest. Bis zu dem Tag als sie von der Schule angerufen wird, weil ihre Tochter der Schule verwiesen wurde. Kate fährt sofort hin, ist beunruhigt und kann sich das nicht erklären. Als sie an der Schule ankommt wimmelt es dort von Polizei und Krankenwagen. Einer der Polizisten nimmt Kate beiseite und erklärt ihr die bittere Wahrheit. Ihre Tochter Amelia ist vom Dach gesprungen und tot. Kate ist fassungslos und kann sich das alles gar nicht erklären. Wenig später erhält sie eine anonyme SMS, das Amelia nicht gesprungen ist. Doch was ist dann auf dem Dach passiert? Eine nervenaufreibende Rekonstruktion der letzten Wochen vor Amelias Tod beginnt … Der Roman „Die letzte Wahrheit“ is das Debütwerk der Autorin Kimberly McCreight. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und so war ich sehr gespannt darauf was mich erwarten würde. Amelia war 15 Jahre alt und eine intelligente Schülerin. Sie hatte gute Noten und besonders Englisch machte ihr Spaß. Allerdings war Amelia sehr oft alleine, da ihre Mutter sehr oft gearbeitet hat. Mit der Zeit entwickelte sich bei Amelia ein Gruppenzwang, sie wollte gerne zu einem der angesagtesten Clubs der Schule gehören. Doch dieses Zugehören wollen brachte auch Probleme mit sich. Und Amelia hatte Geheimnisse vor ihrer Mutter, was besonders durch die mangelnde Zeit für Gespräche zwischen Mutter und Tochter kam. Kate ist eine alleinerziehende Anwältin. Sie hat immer versucht Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen, mit mäßigem Erfolg. Ihr Verhältnis zu Amelia war dennoch recht gut. Deren Tod wirft Kate komplett aus der Bahn. Sie will einfach nicht glauben, dass sich ihre Tochter umgebracht hat. Die anonyme SMS bestätigt sie in ihrem Verdacht. Während der Rekonstruktion der Zeit vor Amelias Tod stellt Kate mit Erschrecken fest, so gut wie sie ihre Tochter glaubte zu kennen kannte sie Amelia dann doch nicht. Neben diesen beiden Personen gibt es sehr viele Nebencharaktere, sei es nun Amelias Freundin Sylvia, oder die Personen aus der Schule oder Amelias direkten Umfeld und natürlich auch die Polizei, die ermittelt. Jeder von ihnen trägt mehr oder weniger zur Auflösung bei. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Seiten ließen sich recht schnell lesen. Geschildert wird das Geschehen aus wechselnden Perspektiven von Amelia, die ihre Vergangenheit in der Ich-Persepktive erzählt und Kate, deren Suche nach der Wahrheit im personalen Stil geschildert wird. Zwischendrin gibt es immer wieder SMS und Facebook Einträge, welche die Spannung erhöhen und teilweise schockierend sind. Die Handlung selber hat mich gefesselt. Sie ist spannend und beinhaltet Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Es ist als ob man ein Puzzle zusammenbastelt, immer wieder findet man ein Teil und am Ende hat man dann ein Ergebnis. Das Ende war für mich komplett unvorhersehbar und mit dem was am Ende rauskommt habe ich so wirklich nicht gerechnet. Fazit: „Die letzte Wahrheit“ von Kimberly McCreight ist ein sehr gelungenes Debüt der Autorin. Eine nachvollziehbare Handlung und Charaktere in die man sich hineinversetzen kann bescheren dem Leser spannende Lesestunden. Sehr empfehlenswert!

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  • Geht an die Nieren

    Die letzte Wahrheit

    MissRichardParker

    25. August 2013 um 15:15

    Die 15-jährige Amelia lebt allein mit Ihrer Mutter. Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt. Amelia ist oft allein zu Hause da ihre Mutter viel arbeitet. Dennoch ist sie eine sehr ausgeglichene, aufgeweckte, und talentierte Schülerin. Darum kann es sich ihre Mutter Kate auch kaum erklären, wieso Amelia auf einmal vom Unterricht suspendiert worden sein soll. Als sie in der Schule ankommt um Amelia abzuholen erwartet sie das Unfassbare. Amelia ist vom Dach der Schule gesprungen. Selbstmord lautet das Endergebnis der polizeilichen Ermittlungen. Kate versinkt in eine tiefe Trauer und voller Schuldgefühle. Als sie sich gerade wieder aufrappelt und die Arbeit wieder aufnimmt erhält sie eine SMS: "Sie ist nicht gesprungen".  Kate setzt alles daran, herauszufinden was mit Amelia tatsächlich geschehen ist. Dieser Roman ist so spannend geschrieben dass man ihn regelrecht verschlingt. Was Ameila an Ihrer Schule erlebt und durchmachen muss hinterlässt eine Gänsehaut.  Ich fand den Roman unglaublich mitfühlend geschrieben und die ganze Story und auch der Aufbau erinnerte mich stark an die Bücher von Jodi Picoult. Mal wird aus Amelias Sichtweise erzählt, mal aus Kates.  Bis zum Schluss weis man nicht wirklich genau, was nun tatsächlich auf dem Dach passiert ist bevor Amelia in den Tod gestürzt ist.  Hier zeigt sich mal wieder, wie grausam Teenager zueinander sein können. Ich fands heftig. Aber sehr gut!! Lesenswert!

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  • Suizid, Mord, Unglück? Wer hat schuld?

    Die letzte Wahrheit

    abuelita

    25. August 2013 um 13:28

    „diese Gruppen, die suchen sich Leute aus, die auf der Suche nach etwas sind, weil sie wissen, dass sie die leichter manipulieren können. „Ich bin nicht auf der Suche nach irgendwas“ sagte ich. Und das stimmte, auch wenn es sich aus irgendeinem Grund anfühlte wie eine glatte Lüge. In einem wichtigen Meeting bekommt Kate einen Anruf von der Schule ihrer Tochter – Amanda, die bisher nie in Schwierigkeiten war, soll von der Schule verwiesen werden. Voller Sorge macht sich Kate auf den Weg – aber es ist zu spät: Amelia ist vom Dach der Schule gestürzt und hat nicht überlebt. Selbstmord, so wie es alle sagen? Kate versinkt in Selbstvorwürfen und Trauer, bis sie eine Nachricht bekommt: SIE IST NICHT GESPRUNGEN. Von da ab versucht die Mutter herauszufinden, was passiert ist… Anfangs hat mich der Zeitenwechsel – vor dem Sprung, nach dem Sprung , viele Jahre zuvor – etwas verwirrt. Das aber legte sich bald und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Aus der Perspektive von Kate und Amanda, aus vielen SMS, aus Facebook-und anderen Nachrichten entwickelte sich das Leben der Beiden vor meinem Auge. Wie Kate als alleinerziehende Mutter immer versucht hat, ihr Bestes zu geben, aber immer unsicher war und sich unzulänglich fühlte, wie Tochter Amanda in einen unheimlichen und fürchterlichen Strudel gerät, aus dem sie nicht mehr herausfindet; die Beziehung zwischen Amanda und ihrer besten Freundin, der Druck, der entsteht als sie sich in ihrer naiven und unerfahrenen Art doch einer dieser Schulclubs anschliesst…all das hat die Autorin eindrucksvoll, nachvollziehbar und in einer Art und Weise geschildert, die mir oft Gänsehaut bescherte. Die Gefahren von Cliquen und dem daraus entstehenden Gruppenzwang, wie und was für eine extrem wichtige – und auch gefährliche – Rolle das Internet heutzutage hat, das oft verzweifelte Ringen um Anerkennung und „ich möchte auch dazu gehören“ und die zum Teil bitter-böse Schulwelt…..es ist der Autorin wirklich gelungen, das alles zu einem auch sehr, sehr spannenden Thriller zusammen zu fügen. Einzig die komplette Auflösung des Beziehungsdramas, das schon vor Amandas Geburt begann – das gefiel mir nicht so gut, war mir letztendlich doch auch – in all den Auswirkungen bis zum Show-Down - zu weit hergeholt.

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