Kinky Friedman ist hauptberuflich Countrysänger, auf das Krimi-Schreiben kam er so ganz nebenbei, als er unfreiwillig in die Geiselnahme bei einem Bankraub verwickelt war. Inzwischen geht er auf die 80 zu und sprüht immer noch vor Kreativität – sowohl als Musiker als auch als Autor. Wie macht er das bloß? Vielleicht hilft ihm seine Katzenliebe. Nicht nur in seinem Romanen, sondern auch im wahren Leben ist er stets von diesen eigenwilligen Biestern umgeben.
Bei »Elvis, Jesus & Coca Cola« geht es um einen Countrysänger (autobiografische Züge des Autors lassen sich nicht verleugnen), der sich tief getroffen vom Tod seines besten Musikerfreundes in tiefe Depressivität verfällt. Hinausgerissen aus dem Tal der Lebensmüdigkeit wird er durch eine energische Bitte, durch einen skurrilen Auftrag, der ihn quasi zum Privatdetektiv macht: Alles mühsam zusammengetragenen Material eines Dokumentarfilms über Freaks und sonstige Zeitgenossen, die ihr Leben dem unsterblichen Elvis Presley widmen, ist verschwunden.
Was folgt, ist ein Parforceritt durch die Musikerszene, wobei Uptown-Judy, eine von Kinkys zahlreichen Affären, eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Okay, Let’s rock!
Ein Country-Sänger auf den Spuren von Elvis-Imitatoren


