Kira Gembri , Tim Schwarzmaier Wir beide in Schwarz-Weiß

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Inhaltsangabe zu „Wir beide in Schwarz-Weiß“ von Kira Gembri

Als Alex auf die quirlige Kunststudentin Kris trifft, glaubt er, seine Seelenverwandte gefunden zu haben. Denn auch Kris liebt die Herausforderung und den Nervenkitzel, besonders die Performancekunst hat es ihr angetan. Mit Kunst hat Alex zwar überhaupt nichts am Hut, aber für Kris würde er so ziemlich alles riskieren – selbst wenn er sich damit in große Gefahr bringt.

super schön vorgelesen, aber könnte mich leider nicht begeistern...

— Rosetta
Rosetta

Wunderschönes Hörbuch, in dem ein ernstes Thema gekonnt mit einer Liebesgeschichte verknüpft wird.

— CorniHolmes
CorniHolmes

Hörenswertes Hörbuch, vor allem wegen der guten Figurenentwicklung.

— Buchbahnhof
Buchbahnhof

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  • Berührende und wundervolle Geschichte

    Wir beide in Schwarz-Weiß
    CorniHolmes

    CorniHolmes

    29. December 2016 um 13:59

    Nachdem ich nun schon zwei Bücher der Autorin gelesen habe und dieses hier mal wieder so gute Bewertungen hat, war es für mich gar keine Frage, dass ich auch diese Geschichte unbedingt kennen musste! Allerdings hatte ich mich diesmal für das Hörbuch anstatt des Buches entschieden, nachdem ich gesehen hatte, dass Laura Maire mitliest, die ich wirklich sehr gerne höre.Da dieser Roman, wie schon gesagt, so gute Kritiken bei amazon hat, habe ich mit großen Erwartungen zu hören begonnen.Was mir gar nicht so bewusst war: Hier handelt es sich um eine indirekte Fortsetzung des Buches "Ein Teil von uns", welcher mir schon sehr gut gefallen hatte. In "Wir beide in Schwarz-Weiß" bekommt der Leser mal eine andere Sicht auf die Charaktere Lea und Jay, welche in dem "ersten" Teil die Protagonisten waren. Alex kam bereits in diesem Buch vor -  in "Wir beide in Schwarz-Weiß" ist er zusammen mit Kris die Hauptfigur. Abwechselnd erfährt der Hörer, was in den beiden vorgeht. Kris wird von Laura Maire gelesen, der Part von Alex wird von Tim Schwarzmaier übernommen. Laura Maire ist eine meine Lieblingshörbuchsprecherinnen. Sie hat eine so angenehme und beruhigende Stimme, der ich liebend gerne lausche. Tim Schwarzmaier kannte ich bisher nur vom Namen her. So weiß ich, dass er als Kind den Harry Potter in dem ersten beiden Filmen gesprochen hat. Ein Hörbuch mit ihm kannte ich bisher aber noch nicht. Aber auch er liest sehr gut und somit lesen zwei wunderbare Sprecher dieses Hörbuch!Die Story ist zwar stellenweise sehr ernst, da Kira Gembri erneut das Thema psychische Erkrankungen behandelt, aber dennoch war ich fasziniert von dieser berührenden Geschichte. Für meinen Geschmack kam die Liebesgeschichte hier ein bisschen zu kurz und Alex blieb mir durchgehen eher unsympathisch, aber ich habe das Hörbuch trotzdem in einem Affenzahn durchgehört und war begeistert. Nun verstehe ich, warum dieser Roman so gelobt wird. Er ist wirklich sehr berührend und liebevoll geschrieben. Kris ist eine sehr nette junge Frau, die gerade mit ihrem Kunststudium angefangen hat. Alex ist ein launischer Typ, aber nachdem man erfährt, dass er psyichische Probleme hat und sogar schon einmal in stationärer Behandlung war, kann man seine Stimmungsschwankungen besser verstehen und man beginnt Mitleid mit ihm zu haben. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen. Und trotz des ernsten Themas hat man auch viel zu lachen und zu schmunzeln. Und dahinschmelzen tut man sowieso, eine wirklich herzerwärmende Geschichte.Fazit: Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen. Super Story und klasse Sprecher! Ich kann es nur empfehlen und gebe "Wir beide in Schwarz-Weiß" 5 von 5 Sternen.

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  • Einfühlsame Figurenentwicklung

    Wir beide in Schwarz-Weiß
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    19. November 2016 um 09:29

    Dieses Hörbuch ist wahrlich keine leichte Kost, aber es hebt sich dadurch auch erfrischend von anderen New Adult Romanen ab. Die Sprecher, Laura Marie und Tim Schwarzmaier machen ihre Sache super. Laura Marie mag ich ja sowieso total gerne, da sie den Figuren immer ihre ganz eigene Note verleiht. So auch bei Kris, der sie mit ihrer Art zu sprechen eine Seele schenkt. Tim Schwarmaier kannte ich bislang nicht, aber auch ihn fand ich sehr gut. Eine angenehme Stimme, eine schöne Art zu erzählen. Auch Alex konnte ich mir so gut vorstellen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kris und aus der Sicht von Alex erzählt, so dass wir beiden Protagonisten sehr nahe kommen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass Kris uns ein bisschen näher an sich heran lässt und Alex etwas distanzierter ist. Ich hatte aber auch bei ihm nicht das Gefühl, dass er den Leser so sehr auf Distanz hält, dass man sich ausgeschlossen oder vor den Kopf gestoßen fühlt. Es war okay und passte zu ihm. Insgesamt war die Geschichte spannend und flüssig zu lesen, aber es hat das gewisse Etwas gefehlt. Ich finde es sehr mutig, dass Kira Gembri das Thema „psychische Krankheiten“ aufgegriffen hat. Überwiegend hat sie diese auch sehr gut dargestellt, aber an manchen Stellen fehlte mir ein bisschen mehr tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema. Ich denke, dass es einfach schwierig ist, den Spagat zwischen leichtem Jugendroman und dem Auseinandersetzen mit zwei psychisch angeschlagenen Menschen zu finden. Überwiegend ist ihr das sehr gut gelungen. Von Alex war ich zunächst ziemlich abgestoßen. Seine Spreche ist derb, sein Verhalten grob. Ich fand ihn unmöglich, vor allem auch in Bezug auf Kris. Ich muss gestehen, dass ich zunächst dachte „oh nein, nicht schon wieder so eine Bad Boy Geschichte, wo die naive Protagonistin nicht merkt, dass sie lieber rennen sollte, als den Typen in ihr Leben zu lasse“. ich muss aber gestehen, dass ich überrascht wurde. Nach und nach erfahren wir, dass Alex nicht ganz gesund ist. Man fängt, bedingt durch dieses Wissen, an, ihn besser zu verstehen oder sagen wir lieber, dass ich es zumindest versucht habe, ihn zu verstehen. Sehr schön wird deutlich, wieviel Anstrengung es für den Partner bedeutet, mit einem Menschen zu leben, der ein Päckchen voller psychischer Probleme mit sich herum trägt. Nicht immer einfach. Von daher habe ich großen Respekt vor Kris, die sich nicht hat abschrecken lassen. Vor allem die Szene in Kris Elternhaus war natürlich extrem aufwühlend und prägend für die Geschichte. Kris ist eine erstaunliche junge Frau. Nach und nach enthüllt Kira Gembri ihre Geschichte und je mehr man erfährt, umso besser kann man Kris verstehen. Ich war trotzdem ein bisschen erschrocken, dass ihre Eltern sie nicht besser auffangen. Da scheint in der Familie insgesamt sehr viel im Argen zu liegen, was allerdings in der Interaktion zwischen Kris und ihren Eltern nicht so wirklich präsent wurde. Es wirkte da eigentlich eher alles sehr harmonisch. Warum fangen sie sie dann aber nicht auf und lassen sie so tief in ein Trauma fallen? Ich hätte mir hier doch etwas mehr Auseinandersetzung mit Kris und ihrer Geschichte gewünscht. Nachdem sie so lange Jahre das Trauma ausgelebt  hat und psychisch wirklich angeschlagen war, ging mir ihre „Heilung“ einfach zu leicht. Es erschien mir leider unglaubwürdig. Ich muss gestehen, dass ich finde, dass die Lovestory etwas wenig Raum eingenommen hat. Ich hatte Probleme, nachzuvollziehen, warum sich die beiden Protagonisten ineinander verlieben. Das ging mir irgendwie alles zu lautlos von statten. Die Gefühle der beiden füreinander konnten mich nicht so ganz erreichen, so dass ich Schwierigkeiten hatte nachzufühlen, warum Kris und Alex plötzlich, ohne Vorwarnung, so stark aufeinander abfahren. Von mir gibt es 4 Sterne für ein sehr hörenswertes Hörbuch, vor allem wegen der guten Figurenentwicklung und dem sehr gefühlvollen Umgang der Autorin mit einer psychischen Krankheit, die hier interessant und berührend dargestellt wurde.

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