Kira Maeda

 4 Sterne bei 33 Bewertungen
Autorin von Blood Dragon 01, Seidenfessel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kira Maeda

Kira Maeda lebt, studiert und arbeitet im Ruhrgebiet. Sie schreibt und veröffentlicht seit mehreren Jahren unter verschiedenen Pseudonymen. Dabei ist sie immer auf der Suche nach dem besonderen Knistern zwischen ihren Figuren. Eine besondere Vorliebe hat sie für exotische Schauplätze und ungewöhnliche Settings.

Alle Bücher von Kira Maeda

Blood Dragon 01

Blood Dragon 01

 (19)
Erschienen am 01.06.2011
Seidenfessel

Seidenfessel

 (13)
Erschienen am 08.09.2010
Seidenfessel: Erotischer Roman

Seidenfessel: Erotischer Roman

 (1)
Erschienen am 09.11.2011

Neue Rezensionen zu Kira Maeda

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Rezension zu "Seidenfessel: Erotischer Roman" von Kira Maeda

HOT HOT
dorothea84vor 2 Jahren

Isabelle Lérands Bruder ist in Tokio verschwunden, weshalb Isabelle nach Japan reist, um ihren Bruder zu finden. Bei der Suche nach ihrem Bruder gibt sie sich als Reporterin aus. Ein Fehler, sie wird vom dem Yakuza Toshi gekidnappt. Toshi stellt Isabelle über den Zeitraum eines Monats eine erotische Aufgabe. Versagt sie wird er sie an die Mitglieder seines Yakuza-Clans verraten....

Der Titel des Buches verrät viel. Es geht um die Shibari, die Fesselkunst aus Japan. Sie wird sehr interessant und detailliert beschrieben. Natürlich geht es sehr leidenschaftlich und heiß in dieser Geschichte her. Doch wird die japanische Kultur etwas näher gebracht und schön beschrieben. Isabelle ist ein interessanter Charakter. Sie trifft auf Toshi ihr Gegenstück kann man sagen. Die Geschichte hat auch viele Spannungsmomente, durch die Yakuza bekommt alles noch einen Actionfaktor. Hier kommen Wendungen, Spannungen die man so nicht erwartet und macht die Geschichte noch außergewöhnlicher. Am liebsten hätte ich die Geschichte gleich nochmal gelesen.

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Rezension zu "Seidenfessel" von Kira Maeda

Fesselnde Erotik oder entfesselnd unerotisch?
Wortteufelvor 4 Jahren

Was ist geschehen?

Isabelle Lérands Halbbruder ist verschwunden. Seine Spur führt die junge Frau nach Japan, genauer gesagt nach Tokio. Hier hofft sie ihren Halbbruder Shin zu finden und muss rasch feststellen, dass dieser offensichtlich in die Machenschaften der japanischen Mafia, der Yakuza, verwickelt ist. Um die Spur ihres Bruders nicht zu verlieren, gibt sie sich als Reporterin aus. Doch ihre Tarnung fliegt auf und Isabelle wird von dem Yakusa Toshi geknippt. Anstatt sie kurzerhand aus dem Weg zu räumen, bietet Toshi ihr einen Deal an: Isabelle bekommt die Informationen über den Verbleib ihres Bruders, wenn sie einen Monat lang die Aufgaben erfüllt, die Toshi ihr stellt. Doch Toshi hat nicht irgendwelche Aufgaben im Sinn - es sind erotische Aufgaben, denen Isabelle sich stellen muss, oder Toshi verrät sie an die Mitglieder seines Clans. Um ihrem Bruder zu helfen willigt Isabelle ein und verstrickt sich zusehends in ihrer ungewöhnlichen Beziehung zu Toshi.

Was ist davon zu halten?

Zugegeben, nach all dem Tohuwabohi um Shades of Grey hatte ich meine Zweifel, ob ich "Seidenfessel" von Kira Maeda tatsächlich lesen sollte und ob mich nicht nur ein weiterer schlechter Abklatsch eines ohnehin schon schlechten Originals erwartete. Die Wahrheit ist jedoch, dass BDSM (offensichtlich) ein s-e-h-r dehnbarer Begriff ist. Wer sich vor ihm fürchtet, hat noch lange keinen Grund vor Maedas erotischem Roman "Seidenfessel" Angst zu haben, denn alles, was den Leser tatsächlich erwartet, ist eine kleine Einführung in die Kunst des Shibari. Dabei handelt es sich um eine erotische Fesselkunst aus Japan. Eine Gerte schleicht sich nur ein einziges Mal ins Geschehen und auch ansonsten wartet Kira Maeda nicht unbedingt mit allerlei BDSM-Praktiken auf - im Großen und Ganzen sind ihre Figuren noch recht brav.

Das allein macht das Buch nicht schlecht, könnte aber für den ein oder anderen recht enttäuschend sein, denn hinter der vollmundigen Titulierung "ein BDSM-Roman" könnte auch sehr viel mehr stecken, als am Ende tatsächlich drin ist. Tatsächlich sind die erotischen Aufgaben, die Toshi seiner Gefangenen Isabelle stellt eher dürftig und standen meist weit hinter meinen Erwartungen zurück.

Alles in allem handelt es sich bei "Seidenfessel" vor allem um eines: Beste Lektüre für Zwischendurch - leicht und schnell zu lesen. Nett, aber ohne unnötigen Tiefgang. An erotischen Szenen mangelt es nicht und diese dürfen auch zu Recht anregend genannt werden. In dieser Hinsicht versteht die Autorin ihr Handwerk, wenn es ihr auch nicht gelingt, tatsächlich den Sprung hin zu einem BDSM-Roman zu schaffen, so bleibt die knisternde Erotik, die vom Genre erwartet wird doch nicht aus.

Der Plot lässt sehr zu wünschen übrig. Wie in erotischen Romanen leider oft üblich, stolpert die Protagonistin von einer erotischen Szene in die nächste. Deren Relevanz für die Handlung sind - welch Überraschung - leider oft gleich null und sie tragen auch nicht dazu bei, die (innige) Beziehung, die sich zwischen Toshi und Isabelle entwickelt, zu durchdringen und zu verstehen. Tatsächlich bleibt die Beziehung der Protagonisten bis zum Schluss kaum nachvollziehbar und gipfelt zur Krönung im absoluten Happy End. Auch mit der Logik hapert es stellenweise sehr und der verschollene Bruder ist phasenweise ganz und gar vergessen.

Erzählerische Schwächen unterstreichen den Eindruck, der Leser habe keinen Roman, sondern eine recht gut gelungene Fanfiction vor sich. Entsprechend schnell ist der gesamte Text dann auch gelesen und wahrscheinlich auch wieder vergessen.

Fazit:

Ich gestehe Kira Maeda zu, dass es sehr viele schlechtere erotische Romane gibt und wer auf eine allzu komplexe Rahmenhandlung im Interesse ausgedehnter erotischer Szenen verzichten möchte, kommt mit "Seidenfessel" voll und ganz auf seine Kosten. Grundsätzlich gilt: Kann man lesen - muss man aber nicht! Es gibt lesenswertere Bücher des Genres.

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Rezension zu "Blood Dragon 01" von Kira Maeda

Rezension zu "Blood Dragon 01" von Kira Maeda
Ami Li Misakivor 8 Jahren

Elisa erforscht die Legende von Dracula. Durch die Gesellschaft zum Erhalt karpatischer Sagen ist es Elisa möglich nun auch eine Feldstudie in Rumänien durchzuführen.
Die Einheimische Naruka steht ihr dabei als Assistentin zur Verfügung. Doch als die Forschungsgruppe einen abgetrennten Höhlenraum in einer größeren Höhle nahe der alten Dracula-Stätte findet, gerät das Projekt beinahe außer Kontrolle. Elisa hat plötzlich seltsame Visionen und auch die Gesellschaft zum Erhalt karpatischer Sagen benimmt sich seltsam - allen voran der Boss Victor.
Die Visionen nehmen Elisa immer mehr gefangen und dann taucht auch noch ein Drache auf - oder nein, zwei! Elisa sieht beide kämpfen und erfährt so, was hinter der Dracula-Sage steckt...

Der erste Band der Blood Dragon Serie.
Maedas Schreibstil ist flüssig und sinnlich. Der Roman ließ sich leicht lesen und besonders die erotischen Szenen waren gut und bildhaft beschrieben.
Die Geschichte und Charaktere an sich... Da schwanke ich etwas. Anfangs fand ich Elisa ganz sympathisch. Das wechselte dann aber immer wieder leicht. Mal fand ich sie egoistisch, mal wieder lieb. Victor/Mircea ist auch etwas undurchsichtig, genau wie seine Brüder. Die kleine Geschichte um Naruka und Karad fand ich hingegen sehr schön.
Auch wie sich alles entwickelt... Es gibt natürlich viele erotische und teilweise auch ganz schöne Hardcore-Szenen. Nach etwa 50 Seiten dachte ich, dass es ein Porno zum lesen wäre... Aber dann wird sich wieder mehr auf die Geschichte von Dracula konzentriert (nicht, wie man sie volkstümlich kennt). Und zwischendurch immer mal wieder Sex- und Erotik-Szenen. Allerdings konnte ich mich mit manchen Fantasien nicht ganz so anfreunden. Aber gut.
Die Entwicklung von Elisa ging mir dann gegen Ende auch ein bisschen zu schnell. Erst wird herumgerätselt und sie tappt im Dunkeln und dann scheint alles sonnenklar. Fand ich teilweise etwas unglaubwürdig. Auch wurden manche Sachen, finde ich, etwas steif dargestellt oder beschrieben.
Ich bin immer noch hin und her gerissen. Einerseits fand ich Drachennacht wirklich gut und in gewisser Weise auch originell, andererseits weist es in meinen Augen halt doch noch Schwächen an der Geschichte und den Charakteren auf.

Kurz: Ein super-erotischer Drachenroman mit viel "Bauchprickeln" und einer ganz neuen Auffassung der Dracula-Sage. Allerdings schwanken die Erzählung und die Charaktere in der Qualität und Entwicklung etwas. Einen Blick können Drachenliebhaber und 'Romantasy-Leser' trotzdem riskieren!

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