Kira Maeda Seidenfessel

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Inhaltsangabe zu „Seidenfessel“ von Kira Maeda

Um ihren Bruder aus den Fängen der japanischen Mafia, zu befreien, lässt Isabell sich auf ein gefährliches Spiel mit einem Mitglied der Yakuza ein: Toshi verspricht, ihr alles zu sagen, was sie wissen will, dafür muss Isabelle sich einen Monat lang erotischen Aufgaben stellen. Aller Gefahr zum Trotz versinkt Isabelle immer tiefer in eine ganz besondere Beziehung zu Toshi, die sie im wahrsten Sinne des Wortes fesselt.

Einfach nur langweilig -.-

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Schon fast vergessen, es war so naja! Man kann es lesen, man muss es nicht & sich dann auch hinterher nicht ob der fehlenden Handlung ärgern

— Wortteufel
Wortteufel

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  • Fesselnde Erotik oder entfesselnd unerotisch?

    Seidenfessel
    Wortteufel

    Wortteufel

    24. May 2015 um 17:54

    Was ist geschehen? Isabelle Lérands Halbbruder ist verschwunden. Seine Spur führt die junge Frau nach Japan, genauer gesagt nach Tokio. Hier hofft sie ihren Halbbruder Shin zu finden und muss rasch feststellen, dass dieser offensichtlich in die Machenschaften der japanischen Mafia, der Yakuza, verwickelt ist. Um die Spur ihres Bruders nicht zu verlieren, gibt sie sich als Reporterin aus. Doch ihre Tarnung fliegt auf und Isabelle wird von dem Yakusa Toshi geknippt. Anstatt sie kurzerhand aus dem Weg zu räumen, bietet Toshi ihr einen Deal an: Isabelle bekommt die Informationen über den Verbleib ihres Bruders, wenn sie einen Monat lang die Aufgaben erfüllt, die Toshi ihr stellt. Doch Toshi hat nicht irgendwelche Aufgaben im Sinn - es sind erotische Aufgaben, denen Isabelle sich stellen muss, oder Toshi verrät sie an die Mitglieder seines Clans. Um ihrem Bruder zu helfen willigt Isabelle ein und verstrickt sich zusehends in ihrer ungewöhnlichen Beziehung zu Toshi. Was ist davon zu halten? Zugegeben, nach all dem Tohuwabohi um Shades of Grey hatte ich meine Zweifel, ob ich "Seidenfessel" von Kira Maeda tatsächlich lesen sollte und ob mich nicht nur ein weiterer schlechter Abklatsch eines ohnehin schon schlechten Originals erwartete. Die Wahrheit ist jedoch, dass BDSM (offensichtlich) ein s-e-h-r dehnbarer Begriff ist. Wer sich vor ihm fürchtet, hat noch lange keinen Grund vor Maedas erotischem Roman "Seidenfessel" Angst zu haben, denn alles, was den Leser tatsächlich erwartet, ist eine kleine Einführung in die Kunst des Shibari. Dabei handelt es sich um eine erotische Fesselkunst aus Japan. Eine Gerte schleicht sich nur ein einziges Mal ins Geschehen und auch ansonsten wartet Kira Maeda nicht unbedingt mit allerlei BDSM-Praktiken auf - im Großen und Ganzen sind ihre Figuren noch recht brav. Das allein macht das Buch nicht schlecht, könnte aber für den ein oder anderen recht enttäuschend sein, denn hinter der vollmundigen Titulierung "ein BDSM-Roman" könnte auch sehr viel mehr stecken, als am Ende tatsächlich drin ist. Tatsächlich sind die erotischen Aufgaben, die Toshi seiner Gefangenen Isabelle stellt eher dürftig und standen meist weit hinter meinen Erwartungen zurück. Alles in allem handelt es sich bei "Seidenfessel" vor allem um eines: Beste Lektüre für Zwischendurch - leicht und schnell zu lesen. Nett, aber ohne unnötigen Tiefgang. An erotischen Szenen mangelt es nicht und diese dürfen auch zu Recht anregend genannt werden. In dieser Hinsicht versteht die Autorin ihr Handwerk, wenn es ihr auch nicht gelingt, tatsächlich den Sprung hin zu einem BDSM-Roman zu schaffen, so bleibt die knisternde Erotik, die vom Genre erwartet wird doch nicht aus. Der Plot lässt sehr zu wünschen übrig. Wie in erotischen Romanen leider oft üblich, stolpert die Protagonistin von einer erotischen Szene in die nächste. Deren Relevanz für die Handlung sind - welch Überraschung - leider oft gleich null und sie tragen auch nicht dazu bei, die (innige) Beziehung, die sich zwischen Toshi und Isabelle entwickelt, zu durchdringen und zu verstehen. Tatsächlich bleibt die Beziehung der Protagonisten bis zum Schluss kaum nachvollziehbar und gipfelt zur Krönung im absoluten Happy End. Auch mit der Logik hapert es stellenweise sehr und der verschollene Bruder ist phasenweise ganz und gar vergessen. Erzählerische Schwächen unterstreichen den Eindruck, der Leser habe keinen Roman, sondern eine recht gut gelungene Fanfiction vor sich. Entsprechend schnell ist der gesamte Text dann auch gelesen und wahrscheinlich auch wieder vergessen.Fazit: Ich gestehe Kira Maeda zu, dass es sehr viele schlechtere erotische Romane gibt und wer auf eine allzu komplexe Rahmenhandlung im Interesse ausgedehnter erotischer Szenen verzichten möchte, kommt mit "Seidenfessel" voll und ganz auf seine Kosten. Grundsätzlich gilt: Kann man lesen - muss man aber nicht! Es gibt lesenswertere Bücher des Genres.

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  • Rezension zu "Seidenfessel" von Kira Maeda

    Seidenfessel
    lisbeth78

    lisbeth78

    12. March 2011 um 18:22

    Kira Maeda – Seidenfessel Der Bruder von Isabell Lerand ist in Tokio verschwunden. Sie reist ihm nach, um ihn zu suchen und stösst dabei auf die japanische Mafia, die Yakusa. Um unentdeckt zu bleiben gibt sie sich zuerst als Reporterin aus, doch ihre Tarnung fliegt sehr schnell auf und sie wird von dem Yakusa Toshi gekidnappt. Er bietet ihr einen Handel an: Informationen über den verbleib ihres Bruders gegen 30 Tage mit ihm, in denen er ihr besondere erotische Aufgaben stellt. Wenn sie sie nicht lösen kann, dann verlieren sie und auch ihr Bruder das Leben. Trotz anfänglicher Abneigung verfällt Isabell dem undurchsichtigen Mann und seinen erotischen Spielchen immer mehr….. Seidenfessel ist ein romantischer BDSM-Roman, wobei das Augenmerk nicht auf Peitschen, Gerten oder ähnliches ausgelegt ist, sondern es wird mehr über die Kunst der Fesselungen erzählt, besonders die Kunst des Shibari wird hier sehr ausführlich beschrieben. Obwohl nicht mein erster Roman aus diesem Genre, so ist doch vieles besonders schön und ansprechend beschrieben, auch wenn man selbst vielleicht kein Freund von BDSM ist. Und auch spannungsgeladene Elemente im Bereich Krimi fliessen sehr schön in die Geschichte mit ein und machen aus dem simplen Erotikbuch eine insgesamt runde Geschichte. Etwas schwer getan habe ich mich mit den ganzen japanischen Begriffen: die genauen Beschreibungen der Kleidung zum Beispiel. Was ein Kimono ist, weiß sicher jeder, bei einem Yukata, einem Obi, einem Haori oder einem Hakama wird es dann aber schon schwieriger. Aber alles in allem trägt es dazu bei, daß der Roman auch sehr gut recherchiert wirkt. Die Machtstrukturen in der japanischen Mafia, die Clanbildungen und deren teils illegale Geschäfte und immer wieder die enge Bindung an die alten Traditionen werden sehr gut und verständlich erklärt, ohne gleich langatmig zu werden und vom Thema des Buches – die Suche nach Isabells Bruder und die immer fester werdene Bindung zwischen ihr und dem Yakusa Toshi – abzulenken. Was ein wenig zu kurz kommt, ist die Romantik. Isabell wird als sehr temperamentvolle Europäerin beschrieben und Toshi ist ein geheimnisvoller Yakuza, dessen Ziele fast bis zum Schluß sehr undeutlich sind und der auch seine Gefühle zu Isabell sehr unter Kontrolle hält. Ich hätte mir da einfach etwas mehr Substanz gewünscht, denn wenn zwei so verschiedene Charaktere aufeinander prallen, noch dazu unter solchen Umständen, dann sollte es nicht nur knistern, sondern richtig krachen. Mein Fazit: Seidenfessel ist zwar weniger romantisch, als vielleicht erwartet, aber es ist ein gutes Buch, daß mit jeder Menge interessanter Details gespickt ist und mich bis zum Schluß im wahrsten Sinn des Wortes gefesselt hat. · Gebundene Ausgabe: 168 Seiten · Verlag: Plaisir D'amour Verlag; Auflage: 1 (24. Juni 2009) · Sprache: Deutsch · ISBN-10: 3938281510 · ISBN-13: 978-3938281512 · Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 1,8 cm

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