Kira Minttu Me, without Words

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Inhaltsangabe zu „Me, without Words“ von Kira Minttu

Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …

Es ist eine Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen auf wundervolle, ruhige, einnehmende Weise erzählt.

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Gute Geschichte, aber mir fehlte das gewisse etwas

— Anni59
Anni59

Eine Trennungsgeschichte

— papaschluff
papaschluff

Ein sehr gefühlvolles Buch, das sich mit alltäglichen Themen wie Trennung und Liebe beschäftigt. Eine tolle Umsetzung...

— Leseratte2007
Leseratte2007

Eine traurige Geschichte, die fesselt und mitfiebern lässt.

— misery3103
misery3103

wunderschön , traurig, dramatisch, tolle Charaktere ... eine perfekte Mischung für einen Jugendroman

— Inge78
Inge78

Eine mitreißende und bedrückende Young Adult Geschichte mitten aus dem Leben einer starken und authentischen Protagonistin...

— Niccitrallafitti
Niccitrallafitti

Tausende unterschiedliche Gefühle in einer tiefgründigen und ernsten Geschichte

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Ehrlich, tiefsinnig und gefühlvoll! Ein Buch mit Tiefgang und einer wichtigen Botschaft!

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

Kira Minttu baut von Anfang an eine Grundspannung auf, der ich mich nicht entziehen konnte - emotionaler Suspense pur!

— Fragmentage
Fragmentage

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  • Themen
  • Ein Highlight. Berührend, tiefgehend, emotional

    Me, without Words
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    25. May 2017 um 13:19

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nicht die richtigen Worte finden werden um dem Buch gerecht zu werden.Es ist kein Buch was mich verändert hat, aber eins was mich berührt hat, tief berührt.Die Worte erzeugen eine traurige, bedrückende Stimmung aber nicht auf negative Weise, sondern auf eine Weise die es aus einem raus brechen lassen, so dass man sich trotzdem gut dabei fühlt. Ich hoffe ihr versteht , was ich damit sagen will.Juli ist ein sehr gefühlsintensiver Charakter, einer der sich auch mit seinem Innenleben auseinander setzt, auseinander setzen muss wenn plötzlich alles anders ist, wenn sie plötzlich anders ist. Ich mochte sie , ich konnte - die meisten - ihrer Gedanken und Handlungen nachvollziehen. manchmal wollte ich auch einfach nur zwischen die Seiten kriechen und sie in den Arm nehmen. Sie hat es wirklich nicht Leicht. Es gibt auch ein Wiederlesen mit bekannten Charakteren aus Keep on Dreaming, aber natürlich auch neuen, die alle ihren Teil beitragen.Hilflosigkeit, Zweifel, das Gefühlsleben einer 16jährigen deren Welt langsam unter den Füßen zerbricht, das alles bringt Kira Minttu mit einem so einnehmenden Schreibstil realistisch rüber, dass man einfach mitgerissen wird, mitfühlt, mitlacht, mitweint. Das Buch ist nicht leicht locker oder fröhlich, es hat eine grandiose Mischung aus Beklommenheit und Lichtblicken, Zärtlichkeit und Stärke, Realität und Liebe. Veränderungen und Beständigkeit.Es ist eine Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen auf wundervolle, ruhige, einnehmende Weise erzählt, Realitätsnah. Ein Buch was berührt.

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  • Wenn deine Welt Kopf steht..

    Me, without Words
    Anni59

    Anni59

    24. May 2017 um 19:04

    Julika ist 16 Jahre alt und schlichtweg überfordert. Zuhause streiten ihre Eltern ständig, ihr Freund Levin scheint ständig mit ihr ins Bett gehen zu wollen obwohl sie dafür noch nicht bereit ist und ihre beste Freundin Katinka hängt nur noch mit ihrem Freund Jako herum, hat scheinbar gar keine Zeit mehr für sie. Nach einem Streit mit Levin geht Juli kurz entschlossen zu einer Party, zu der sie von Marc eingeladen wurde. Marc hat sie am See kennengelernt, sie hat nicht viele Worte mit ihm gewechselt und kennt ihn kaum. Warum sie dann auf die Party geht, weiß sie selbst nicht so richtig. Doch in Marc entdeckt sie etwas, das ihr momentan so sehr im Leben fehlt: jemanden, der einfach zuhört und für sie da ist.Im Buch ist das Thema Trennung der Eltern thematisiert und sehr treffend beschrieben worden. Allerdings wurde es mir zwischendurch leider etwas zu langweilig, mir fehlte das gewisse Etwas. Die Handlung war teilweise sehr vorhersehbar, mir fehlte etwas die Überraschung. Der Schreibstil war aber sehr locker, man hat sich sehr schnell in die Geschichte eingefunden.

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  • Leserunde zu "Me, without Words" von Kira Minttu

    Me, without Words
    Ink-Rebels

    Ink-Rebels

    »Es ist nicht das, was da gerade passiert ist. Es ist ja eigentlich nichts passiert. Es ist das, von dem ich mir wünsche, dass es passiert wäre.« Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag … »Es gibt so viele tausend Worte, warum bastele ich meine Sätze ständig aus den falschen zusammen?« Als ihre Familie zerbricht, fehlen der sonst so schlagfertigen Julika die Worte für das, was in ihr vorgeht. Ihre beste Freundin Katinka hat ohnehin kaum noch Zeit für sie, ihr Freund hegt völlig andere Erwartungen. Ausgerechnet der undurchsichtige Marc scheint sie auch ohne viele Worte zu verstehen. Doch unter Marcs Schweigen lauern schwarze Löcher … Liebe Lovelybooker, wir möchten euch heute zu einer weiteren Leserunde einladen. Ink Rebels, das sind die fünf Autorinnen Jennifer Benkau, Kira Minttu, Julia Dibbern, Franziska Fischer und Daniela Ohms, die unter diesem Label ihre Herzensbücher veröffentlichen. Kira hat auf Lovelybooks bereits ihren Erstling Keep on Dreaming in einer Leserunde vorgestellt (und schwärmt noch heute davon). Me without Words ist der zweite Band der Stay-Tuned-Reihe, deren einzelnen Bände in sich geschlossen und unabhängig voneinander lesbar sind. Liebe Leserinnen und Leser, ich lade euch alle herzlich ein, bei dieser Leserunde mitzulesen. Eine Leseprobe findet ihr hier. Wer sich davon angesprochen fühlt, darf sich gerne bis zum 4.5.2017 für eines von zwölf Rezensionsexemplaren bewerben. Einen Tag später, am 5.5.2017, gebe ich die Gewinner bekannt. Verlost werden sechs Bücher und sechs E-Books, bitte gebt bei der Bewerbung an, ob ihr lieber mit Printbuch oder mit E-Book (und falls ja, in welchem Format) lesen wollt, oder ob beides infrage käme. Für alle, die sich bewerben wollen, habe ich folgende Fragen: Wie hat euch die Leseprobe gefallen? Welchen ersten Eindruck habt ihr von Julika? Eine Gestalt im Flur? Wirklich? Wer oder was könnte das sein? Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen und auf die anschließende Leserunde! Mitlesen und mitdiskutieren kann neben den Gewinnern natürlich gern jeder, der das Buch besitzt bzw. selbst kauft und Lust dazu hat. :) Die Klappbroschurausgabe könnt ihr auch direkt beim Amrûn Verlag bestellen, wer möchte auch signiert. Mehr über mich erfahrt ihr bei den Ink Rebels, auf meiner Facebookseite oder auch bei Instagram.  Herzliche Grüße,Kira Minttu Es gelten die üblichen Lovelybooks-Leserunden-Richtlinien, also aktive Teilnahme an der LR und das Verfassen einer aussagekräftigen Rezension spätestens vier Wochen nach Erhalt des Buches.

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    • 210
  • Juleikas Weg

    Me, without Words
    papaschluff

    papaschluff

    21. May 2017 um 18:07

    Dies ist die Geschichte der 16-jährigen Juleika. Juleika hat im Moment einiges um die Ohren. Ihre Eltern streiten sich nur noch und es kommt nach einem besonderes heftigen Streit zur Trennung. Julis Mutter verlässt die gemeinsame Wohnung, um mit ihrem neuen Partner zusammen zu leben. Für Juli bricht damit erst einmal eine Welt zusammen und sie kommt damit nur schwer zurecht. Als sie sich an ihre beste Freundin wendet, muss sie feststellen, dass diese nicht wirklich mit Rat zu Seite steht und auch ihr Freund Levin ist nicht so für sie da, wie sie es gebraucht hätte. Sie lernt Marc kennen und die beiden freunden sich an. Marc hört ihr zu, ist für sie da und gibt den ein oder anderen Rat. Diese Freundschaft führt jedoch zum Aus für ihre eigene Beziehung und Juli bricht den Kontakt zu Marc erst einmal ab. Sie möchte nicht sein wie ihre Mutter. Doch sie merkt, sie empfindet mehr als nur Freundschaft für Marc und auch er hat sich mehr gewünscht, von Anfang an. Doch Marc hat auch ein Geheimnis und als dieses Auffliegt, droht er Juli zu verlieren. Er muss sich entscheiden, Juli oder ... Kira Minttu hat hier eine wirklich rührende Geschichte erzählt. Es geht um Freundschaften, um Vertrauen, Zuneigung und Liebe, aber auch um Trennung, Schmerz und Wut. Ich kannte den Vorläufer zu diesem Buch nicht, dass war aber überhaupt kein Problem für diese Geschichte. Juleika ist eine tolle Protagonistin. Ein junges Mädchen, dass sicher nicht fehlerfrei durch ihr Leben geht. Aber sie steht für ihre Fehler ein und setzt alles daran, es besser zu machen. Sie ist nicht perfekt, sondern sie ist sie selbst. Natürlich, herzlich, ehrlich. Marc hat mir als weitere Figur sehr gut gefallen. Auch er ist nicht frei von Fehlern, diese sind sogar ziemlich gravierend, wenn auch eine gute Absicht dahinter zu stehen scheint. Zusammen sind Juli und Marc einfach ein tolles Gespann. Sie sagen sich, was sie denken. Auch wenn das manchmal schmerzhaft für beide ist. Es ist eine bewegende, emotionale Geschichte über ein Mädchen, dass die Trennung ihrer Eltern verkraften muss, sie erlebt ein Auf und Ab der Gefühle und Kira Minttu hat dies großartig erzählt. Man leidet sehr mit Juli und hofft und bangt mit ihr bis zum Schluss, ob sie ihr Leben in den Griff bekommt. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es war unheimlich bewegend, ich bin selbst ein Scheidungskind und konnte einige von Julis Gedanken gut nachempfinden. Der Schreibstil ist toll, man fliegt nur durch die Seiten. Fesselnd, spritzig und frisch ist die Geschichte erzählt und wirkt auch an den emotionalen Passagen nicht kitschig oder übertrieben. Ein sehr gelungenes Werk.

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  • Eine gefühlvolle Geschichte für zwischendurch...

    Me, without Words
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    20. May 2017 um 13:22

    Darum geht es (Klappentext):Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …Meine Meinung:Das Buch verzaubert mit einem gefühlvollen Schreibstil, der einen die Probleme von Juli näherbringt und auch wie sie sich fühlt.Juli, Mark und Co. waren tolle Charaktere, die sehr facettenreich und schön gestaltet waren.Die Handlung war abwechslungsreich und es gab viele Stellen an denen ich mir ein schmunzeln verdrücken musste.Natürlich befasst sich die Thematik des Buches nicht nur mit spaßigen und freudigen Themen, sondern auch mit der Trennung der Eltern, Drogenmissbrauch (am Rande) und damit, wenn niemand Zeit hat und man mit niemanden über seine Probleme sprechen kann.Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil der Schreibstil mich gefangen nehmen konnte, die Charaktere gut ausgearbeitet waren und die Handlung war abwechslungsreich und hatte ein paar Überraschungen im Ärmel...

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  • Wenn die Worte fehlen, die Gefühle zu beschreiben

    Me, without Words
    misery3103

    misery3103

    19. May 2017 um 12:06

    „Die Stille ist so laut, demnächst werde ich schreien, um sie zu übertönen.“In Julis Leben ist nichts mehr wie vorher, da ihre Eltern sich nur noch anschweigen oder streiten. Plötzlich steht sie allein zwischen den Erwachsenen und kann mit niemandem über ihre Gefühle sprechen. Ihre beste Freundin hat jetzt einen Freund und deshalb keine Zeit, ihr Freund scheint nur an das eine zu denken und will scheinbar nichts über ihre Probleme wissen, so dass Juli allein mit allem klarkommen will. Bis sie Marc kennenlernt, mit dem sie - obwohl sie ihn noch gar nicht richtig kennt - über alles sprechen kann. Doch ist er wirklich der Richtige, um Juli aus ihrer Traurigkeit zu befreien?“Me, without Words” ist der zweite Band der “Stay Tuned”-Reihe. Im ersten Teil „Keep on dreaming“ begleiteten wir Julis beste Freundin Kati und lernten Juli als lustiges Mädchen kennen, von dem in diesem Band nicht viel übrig ist. Juli ist nachdenklicher und trauriger und ihre Freunde Kati, Jako und Levin rücken in den Hintergrund, weil sie vermeintlich nicht mit Julis Problemen umgehen können bzw. Juli nicht weiß, wie sie mit ihnen über ihre Probleme reden soll. Ihre Traurigkeit ist auf jeder Seite zu spüren. Als Juli Marc kennenlernt, scheint die Geschichte in eine andere Richtung abzudriften, bleibt dabei aber eine verständliche und nachvollziehbare Geschichte, auch wenn mir Juli hier an manchen Stellen etwas zu naiv und unüberlegt handelt (wobei ich mir dann immer sagen musste, dass sie halt erst 16 ist).Das Buch liest sich flüssig, die Geschichte ist nachvollziehbar erzählt und zieht in den Bann. Julis Traurigkeit ist auf jeder Seite fassbar, so dass man sie einfach nur trösten und drücken will. Manche Sachen sind vielleicht etwas zu einfach gelöst, aber insgesamt hat mich Julis Geschichte sehr gut unterhalten.Eine traurige Geschichte, die fesselt und mitfiebern lässt. Schön!

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  • Unglaublich tolle,einfühlsame Geschichte

    Me, without Words
    Athene1989

    Athene1989

    18. May 2017 um 15:55

    Ich konnte das E-Book gar nicht aus der Hand legen,so sehr hat mich die Geschichte gefesselt. Ich wollte immer wieder sehen,wie es weiter geht,überprüfen,ob meine Theorien,wie die Geschichte weiter gehen könnte,stimmen oder ich total daneben liege. Daher war es dann auch sehr spät (oder früh,denn andere sind schon aufgestanden,als ich ins Bett gegangen bin xD),als ich das Buch fertig hatte. Ich hoffe,dass es auch einen weiteren Teil geben wird,denn das Ende hat es durchaus in sich,was genug Potential für eine weitere interessante Geschichte aufweist.Die Story ist unglaublich schön geschrieben und man leidet mit Juli mit. Sei es,weil sich ihre Eltern nicht richtig um sie kümmern und sich nur noch vor ihren Augen streiten,weil ihr Freund,der ihr in der schweren Zeit nicht zuhört,scheinbar nur auf das Eine aus ist,und weil ihre beste Freundin nur mit sich,ihrem Freund und ihrem Musik-Blog beschäftigt ist... Zum Glück hat sie in Marc jemanden gefunden,der ihr ehrlich zuhört und sich für ihre Probleme interessiert,was es mit den anderen Dingen (Familie,Freund,Freundin) nur noch komplizierter macht...Man kann sich gut in Juli hineinversetzen,weil ihre Gefühlswelt sehr gut beschrieben wird. Selbst ihre Zwiegespaltenheit ist nur allzu verständlich,ihre Gedanken,die sie sich nicht traut auszusprechen,ebenfalls. Man fühlt mit und man will sie nur in den Arm nehmen und trösten,auch wenn sie manchmal recht unüberlegt handelt,aber wer tut das nicht in solchen Extremsituationen? Mir gefällt vor allem Marc wirklich sehr gut. Seine Art ist unglaublich toll und sticht,besonders durch die Ignoranz der anderen Juli gegenüber,hervor.Ich kann dieses Buch daher nur empfehlen und wie bereits erwähnt,hoffe ich,dass es noch einen weiterführenden Teil zu diesem gibt. Ich würde es mit Freuden lesen. =)

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  • Berührend

    Me, without Words
    AprilsBuecher

    AprilsBuecher

    05. May 2017 um 20:11

    Cover und Klappentext haben mich gleich auf Anhieb angesprochen. Emotionen, die so schnell springen, das man selbst nicht mehr hinterher kommt. Gefühle, die so tief in den Keller sacken, das sie einen beinahe lähmen und man glaubt, ertrinken zu müssen. Schmerzen zu empfinden, die vorher nie da gewesen waren und mit denen man sich urplötzlich auseinandersetzen muss. Kurzum, es hat mich sehr berührt. Julis Geschichte zu lesen, hat mich an eine Zeit erinnert, die kaum zu ertragen war. Es ist ihr schwer gefallen, all das, was in ihr vorgeht, in Worte zu fassen. Sie fühlt sich unverstanden von ihrem Freund Levin und ihre beste Freundin Katinka scheint sie vergessen zu haben. Dabei würde sie in dieser Situation ihre Freunde gerade am dringendsten brauchen. Jemand, der für sie da ist, der sie festhält, damit sie nicht untergeht in ihren ständig schwankenden Gefühlen. Doch keiner ist da und sie muss versuchen, allein damit klar zukommen, bis Marc auftaucht und sie in ihm denjenigen findet, der ihre Hand nimmt und sie nach oben zieht, damit sie endlich wieder Luft holen kann.Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis, welches ihn droht zu zerfressen. Juli wird für ihn ebenso wichtig, wie Marc für sie. Zusammen müssen sie erst ein paar Hürden meistern, bevor es eine ernsthafte Chance geben kann. Kira hat es genau auf den Punkt gebracht, die Emotionen so intensiv dargestellt, das man selbst plötzlich Juli war und sich am liebsten unter der Decke verkrochen hätte. Nach dem Motto: Wenn mich keiner sieht, geht es hoffentlich bald vorbei und ich muss es nicht länger ertragen. Trotz der emotionsgeladenen Story hat sie ihren lockeren Schreibstil beibehalten und mich wieder, das ein oder andere mal, zum Schmunzeln gebracht. Durch jedes Kapitel hat mich der Gedanke begleitet, was wohl als nächstes kommt, wie Juli mit allem umgehen wird und mich dazu verleitet, schnell weiter zu lesen.Ich freue mich immer, wenn Autoren auch Themen aufgreifen, die nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen darstellen. Natürlich liest man gern, wie schön doch alles sein könnte und taucht damit in eine andere Welt ab, aber das trifft eben nicht immer zu. Daher hab ich mich sehr gefreut, diese Geschichte lesen zu dürfen.

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  • Eine mitreißende und bedrückende Young Adult Geschichte mitten aus dem Leben.

    Me, without Words
    Niccitrallafitti

    Niccitrallafitti

    03. May 2017 um 18:36

    „Die Stille ist so laut, demnächst werde ich schreien, um sie zu übertönen.“ Schon nach dem ersten Satz ahnte ich, dass es sich insbesondere zu Beginn nicht um eine Geschichte handeln wird, die voller Sonnenschein und Harmonie ist. Nach wenigen weiteren Sätzen war mir klar, dass dieser beeindruckende Schreibstil dafür sorgen wird, dass ich völlig von der bedrückenden und emotionalen Handlung gefesselt werden würde. Und dabei blieb es. Nicht nur, dass schon die inhaltliche Beschreibung des Buches irgendwie anders, irgendwie besonders war. Die gesamte Geschichte um Julika, ihre Familiendynamik und ihre Clique war besonders, und doch greifbar, mir quasi nicht fremd. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen und mich mit ihr identifizieren. Ich glaube, viele von uns kennen die Haltlosigkeit, die unsere Jugend punktuell prägte. Die Schwierigkeit, herauszufinden wer man selbst ist und wo man überhaupt hin möchte. Die Notwendigkeit eines stabilen Umfelds, das einen dabei stützt. Und die teils gravierenden Konsequenzen eines nicht Vorhandenseins dessen.Die Protagonistin Julika war oft genervt. Sie wirkte teilweise wenig reflektiert, wenig zugänglich. Ihre impulsiven Äußerungen und Handlungen zeugten teils von willkürlichen und fragwürdigen Intentionen. Und doch waren sie irgendwie verständlich, irgendwie nachvollziehbar, nahezu logisch im Betracht auf vorhergegangene Situationen und dramatische Erlebnissen, die sie langfristig prägen würden. Und somit war sie mir insgesamt sympathisch. Weil sie echt war. Manchmal wollte ich unterstützend an ihrer Seite stehen. Manchmal wollte ich sie belehren, sie ausschimpfen. Meistens aber empfand ich so etwas wie Zustimmung. Ich erwischte mich immer wieder dabei, wie ich seufzte, nickte und den Reader kurz aus der Hand legte, um mir situative Beschreibungen erneut durch den Kopf gehen zu lassen. Auch Marc war mir sympathisch, auch wenn ich die ganze Zeit über ein eigenartiges Gefühl hatte, was ihn und seine geheimnisvollen, düsteren Hintergründe betraf. Einige Details der Entwicklung waren somit für mich vorhersehbar, was ich aber keinesfalls als negativ empfand. Levin fand ich ätzend und egoistisch. Früher wäre er für mich dieser typische „typisch Jungs!“ Kandidat. Die beste Freundin der Protagonistin, Katinka, fand ich zunehmend angenehm. Zunächst war ihr Verhalten gegenüber Julika von dem Einfluss der Clique geprägt, ebenso von ihren eigenen Absichten. Wie sich das dann entwickelte solltet ihr lieber selbst herausfinden.„Warum kann man bestimmte Momente im Leben nicht in ihrer ganzen Intensität für immer aufbewahren?“Die Entwicklung der Geschichte fand ich insgesamt sehr authentisch. Sie war wahnsinnig emotional, spannend und echt, was durch den schonungslos ehrlichen Schreibstil hervorragend rüber kam. Es gab zahlreiche dramatische und einschneidende Ereignisse, die mich total mitfiebern ließen. Es gab überraschende Wendungen, aber ebenso ruhige Momente. Mir fiel der Abschied von Julika nicht leicht, ebenso würde ich natürlich gerne erfahren, wie es mit ihr und den Menschen in ihrem nahen Umfeld weitergeht, da einige Details relativ offen blieben. Mich persönlich stimmte die Geschichte nachdenklich, auch wird die individuell beschriebene Thematik, die gesellschaftlich immer präsent sein wird, mir aber auch häufig in meinem Beruf begegnet, vermutlich noch lange nachhallen.Eine mitreißende und bedrückende Young Adult Geschichte mitten aus dem Leben einer starken und authentischen Protagonistin, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Die beschriebene Thematik, insbesondere die familiäre Dynamik fand ich ergreifend, den Schreibstil großartig. Lesenswert, irgendwie ziemlich wichtig, irgendwie besonders und damit definitiv ein Liebling.

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  • Tausende unterschiedliche Gefühle in einer Geschichte

    Me, without Words
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    02. May 2017 um 20:46

    Inhalt: Juli hat das Gefühl, in einem Schweigen verloren zu gehen. Dieses Schweigen, das im Raum hängt, ausgelöst durch ihre Eltern. Außerdem zerdrücken sie die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen sieht, die Levin angezündet hat. Und es ist die Freundschaft zu Katinka, die blasser wird und Juli zu jemanden treibt, dessen Absichten sie nicht durchschauen kann und für Gefühle, für die sie keine Worte hat…  Der Story-StapelErster Satz: „Die Stille ist so laut, demnächst werde ich schreien, um sie zu übertönen.““Me, without Words” ist der zweite Band der “Stay Tuned”-Reihe und auch wenn wir mit Juli einen bekannten Charakter begleiten dürfen, ist das Buch doch ganz anders. Der rote Faden knüpft an verschiedene Themen an, wodurch die Spannung kontinuierlich ansteigt. Jedoch stehen in der Geschichte Themen wie „Die Trennung der Eltern“ mehr im Vordergrund als eine Liebesgeschichte. Die Ernsthaftigkeit, die das Buch auszeichnet, treibt die Spannung auf ein hohes Niveau. Alles scheint möglich zu sein und keine Wendung ist vorauszusehen. Gleichzeitig erleben wir als Leser eine Achterbahnfahrt der Gefühle und zwar eine sehr lange Achterbahnfahrt mit allen möglichen Loopings, Schrauben und Schleifen.Der Charakter-StapelJuli ist ein interessanter Charakter, der selbstbewusst und zugleich naiv ist. Ihre Eltern haben eh wenig Zeit für sie und durch die häufigen Streitereien wird es für Juli immer schwerer, sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Dies ist aber absolut nachvollziehbar und auch authentisch. Sie ist vom Typ einfach ein absoluter (zer)Denker, der zwar lösungsorientiert ist, oft impulsiv handelt und trotzdem immer nach Worten sucht, um die eigenen Gefühle zu begreifen.Die anderen Charaktere rücken mehr und mehr in den Hintergrund. Katinka bleibt eine sehr gute Freundin und doch wird auch sie blasser im Buch und der Spot bleibt auf Juli allein haften. Und auch Levin und Jako, die ebenfalls mit zur Clique gehören, treten in den Hintergrund, so dass Julis Gefühl, dass sie „allein gelassen wird“ absolut nachvollziehbar wird. Denn auch als Leser hat man das Gefühl, dass die „traurige Juli“ nicht so gern angehört wird von ihren Freunden.Der Stil-StapelDas Buch liest sich flüssig, intensiv und fast melancholisch-poetisch. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie dieser Stil ist, außer: großartig. Jede Szene erlebt man als Leser mit, als würde man direkt neben Juli stehen. Alles wirkt so echt, zum Anfassen und gleichzeitig bekommt man solches Mitgefühl mit Juli, dass man sie gerne einfach in den Arm nehmen möchte. Der Kritik-StapelEs fällt mir sehr schwer in Worten deutlich zu machen, was gefehlt hat, aber für mich fehlte etwas. Ist das Bauchkribbeln zu kurz gekommen? War mir Juli manchmal zu naiv und ich gedanklich bei „die hat mehr Glück als Verstand“? Fehlte mir ein vorbildlicher Charakter oder gar ein richtig gefährlicher Showdown, um eben zu zeigen, dass man eben nicht immer so problemlos davon kommt? All diese Punkte spielen in kleinsten Prisen mit hinein und damit ist das Buch immer noch sehr gut und lesenswert und wunderbar geschrieben. Auf den Lesen-Stapel?Ja – jeder, der wissen möchte, was Juli erlebt und wie Juli lebt, kann hier ebenso zugreifen wie Leser, die gerne das besondere, eher poetische und auf keinen Fall Mainstream-Buch suchen. „Me without words“ ist schwer in Worte zu fassen, da es leichte und gleichzeitig schwere Lektüre ist. Es ist in jedem Fall lesenswert mit einer tiefgründigen und eher ernsten Geschichte. Ich spreche auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus und vergebe sehr gute 4 Sterne für ein Buch, dass mich „with and without words“ zurücklässt.

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  • Rezension zu "Stay Tuned #2 - Me, without words"

    Me, without Words
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    01. May 2017 um 21:09

    Ehrlich, tiefsinnig und gefühlvoll! Ein Buch mit Tiefgang und einer wichtigen Botschaft! Inhalt:Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag … (© Ink Rebels)Meine Meinung:Schon als ich vor Monaten gehört habe, dass „Keep on Dreaming“ eine Fortsetzung bekommt, wusste ich, dass ich es lesen muss. UNBEDINGT. Da konnte mich nichts aufhalten.Als ich es dann auch noch vorab-lesen durfte schwebte ich auf Wolke 7, denn von Kira Minttu – der Kira, die mich bei einem ROCKSTAR-BUCH überrascht hat – konnte man nur etwas Geniales erwarten.Richtig?Sowas von RICHTIG!Die HandlungMitreißend. Gefühlvoll. Voller Schmerz.Auch wenn man kein Scheidungskind wäre, erfährt man hier, wie es sein könnte, denn Kira versteht es perfekt einem das Problem „Scheidung“ nahezubringen und zwar die hässlichen Seiten davon.»Und jetzt? Kann ich sie nicht zwingen, über sich selbst nachzudenken? Kann ich sie nicht zwingen, sich zu erinnern? Kann ich sie nicht zwingen, sich wieder zu lieben, es wenigstens zu versuchen?Hallo, fünfjährige Juli, spöttelte die grausame Juli. Willkommen in der Realität.« [Seite 48]Wenn plötzlich der Haussegen schief hängt und die Eltern immer noch die gleiche Scharade spielen.Wenn man den Wunsch hat, einfach nur über alles reden zu wollen, aber jeder in deiner Umgebung sieht nur das falsche Lächeln und hält es für das echte. Weil es immer so war.Juli fällt in ein Loch, weil ihre Eltern nicht ehrlich sind und als sie es sind, alles nur noch schlimmer machen. Ihre Freunde und ihr Freund sehen nur die fröhliche Juli, ohne den Versuch zu starten, ihr richtig zuzuhören.Und dann ist da plötzlich Marc. Vielschichtig. Geheimnisvoll. Aber da, wenn Juli jemanden zum Reden braucht.Die Handlung reißt einfach mit. Sie ist voller Gefühle. Schmerzlich erlebt man eine Trennung mit, die weit weg von „alles ist gut“ entfernt ist.»Ich habe einen Freund, bei dem ich sogar übernachte, ich kümmere mich überwiegend alleine um meine Angelegenheiten und brauche die Hilfe meiner Eltern kaum noch, und trotzdem. Wenn ich an meinen Vater denke und daran, was er zu mir gesagt hat, bevor ich gegangen bin, möchte ich wieder fünf Jahre alt sein und schreien „Nein! Ihr dürft euch nicht trennen! Ihr sollt zusammenbleiben, für immer und immer! Ich will euch beide behalten!“« [Seite 47]In „Me, without words“ wird die unschöne Seite des Lebens mit der schönen verknüpft.Schmerz trifft auf Liebe. Trennung auf Veränderung. Enttäuschung auf einen Neuanfang. Es ist ergreifend, ehrlich und mitreißend!Die CharaktereWenn man „Keep on Dreaming“ bereits kennt, kennt man auch schon einige der Personen aus dem Buch.Jako, Katinka und Levin sind fixer Bestandteil in Julis Leben, aber um ehrlich zu sein, sammelten alle drei nicht sehr viele Pluspunkte. Sie waren zwar immer in Julis Nähe, aber nie richtig da.Sie sahen immer nur die alte Juli, die für andere tolle Tipps parat, immer ein offenes Ohr für Probleme und stets ein glückliches Lächeln auf den Lippen hat.Sie sahen nur die Fassade, die Juli säuberlich errichtet hat, doch nie darunter.Julika ist viel vielschichtiger, als in „Stay-Tuned #1“ angenommen. Sie ist unglaublich ehrlich und fragt sich selbst viel zu oft, warum. Sie trägt ihre Probleme mit sich herum und keiner scheint das Päckchen voller Lasten überhaupt mitzubekommen. Juli ist stark, frech, sarkastisch und jemand, den man gerne als Freundin hätte, auch wenn ihre Ehrlichkeit oft wirklich brutal ist.»Normalerweise finde ich es nicht schwer, genau das zu sagen, was ich will oder nicht will, aber jetzt, in dieser Situation – es fühlt sich überhaupt nicht richtig an, aber ich kann doch nicht einfach so ‚Vergiss es sagen‘, oder?„Juli?“„Vergiss es.“« [Seite 26]Und dann haben wir da noch Marc. Der männliche Protagonist, der es schaffen wird jeden Leser den Kopf zu verdrehen (mich eingenommen ;P). Er ist zuvorkommend, gefühlvoll, interessiert und geheimnisvoll. Aus ihm wird man lange nicht schlau und fragt sich – wie Juli – was er wirklich will!Levin hat eine starke Konkurrenz bekommen!Die Charaktere sind authentisch, ehrlich, voller Leben und Gefühlen. Sie sind nicht bloß Statisten in diesem Buch, sondern erleben das Erzählte mit allem was dazugehört! Die SchreibweiseLebhaft, gefühlvoll und federleicht fließen die Worte dahin. Man inhaliert jedes Wort, jede Seite, jedes Kapitel und fiebert mit Juli mit.Kira schafft es Worte so zu formen, dass man nicht anders kann als in die beschriebene Welt einzutauschen, um das Gleiche zu erleben als die beschriebene Person:Trauer. Enttäuschung. Wut. Freude. Liebe.Das alles ist Bestandteil dieses Buches. Es ist wort- und bildgewandt! Es hat mich voll überzeugt! Gänsehaut und Gefühlschaos inklusive!Fazit:Ehrlich, tiefsinnig und gefühlvoll! Kira Minttu nimmt den Leser in eine Welt voller Scherben, erdrückender Erwartungen und falsche Lächeln mit. Es berührt tief und ist von Grund auf ehrlich! Ich bin hin und weg. Von der Idee. Von der Umsetzung. Von den Charakteren!Ganz klar verdient „Stay-Tuned #2 – Me, without words“ 5 von 5 Federn!

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  • dieses Buch ist der Wahnsinn

    Me, without Words
    Manja82

    Manja82

    01. May 2017 um 09:49

    Kurzbeschreibung Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …(Quelle: ink rebels)Meine Meinung Bereits das Debüt der Autorin Kira Minttu gefiel mir unheimlich gut. Nun bot sich mir die Chance „Me, without Words“ zu lesen und ich habe ja gesagt. Nichts ahnend wie sehr mich dieser Roman berühren würde.Die Charaktere kannte ich zum großen Teil bereits aus „Keep on Dreaming“. Damals habe ich sie bereits sehr gerne gemocht, dieses Gefühl hat sich hier noch um einiges verstärkt.Juli ist ein sympathischer Charakter. Auch wenn sie hier doch sehr viel mitmachen muss. Ich hätte sie gerne ganz oft in den Arm genommen, mit ihr geweint oder ihr einfach mal zugehört. Einerseits will Juli hier glücklich sein, doch sie kann es nicht. Einerseits ist sie verliebt, kann dieses Gefühl aber nicht halten. Sie muss so viel ertragen, so viele kleine Päckchen lasten auf ihren Schultern. Man lernt Juli von einer anderen Seite kennen, doch auch diese Seite gehört zu ihr. Sie macht hier eine unheimliche Entwicklung durch, wird reifer, erwachsener.Julis Freunde gefielen mir auch richtig gut. Ich kannte sie bereits, traf wieder auf Levin, Julis Freund, oder auf Katinka, Julis beste Freundin. Sie gehören einfach dazu, auch wenn sie eigentlich nur eine Nebenrolle einnehmen. Doch genau diese sind hier auch sehr wichtig. Und dann ist da noch Marc, so jemanden hätte ich auch sehr gerne. Er versteht Juli, weiß wie es ihr geht, fügt sich perfekt ins Geschehen ein. Und natürlich Julis Eltern, die so viel zu ihrer Stimmung beitragen.Der Schreibstil der Autorin ist einfach wow. Im Vergleich zu „Keep on Dreaming“ merkt man als Leser, Kira Minttu hat sich enorm entwickelt. Die Worte haben mich durch das Buch getragen, es ist sehr emotional und doch leicht zu lesen. Ich fühlte mich als Teil, habe mitgelacht und mitgeweint.Juli ist es hier selbst, die ihre Geschichte erzählt. Man folgt ihr als Leser, erfährt Dinge, die zwar alltäglich sind, einem aber sehr zu Herzen gehen.Die Handlung ist der Wahnsinn. Eigentlich ist es der zweite Teil, man kann ihn aber ohne Probleme auch alleine lesen. Als Leser wird man hier sofort ins Geschehen hineingezogen. Es herrscht eine eher bedrückende Stimmung vor. Hier ist alles anders, es ist keine heitere Liebesgeschichte. Doch gerade das macht dieses Buch aus. Man muss auch mal zwischen den Zeilen lesen, dann versteht man was wirklich passiert. Mich hat diese Geschichte hier ganz tief im Herzen berührt, sie ist so viel mehr als man es vielleicht erwartet.Das Ende ist rund. Ich empfand es passend, es schließt die Geschichte um Juli wirklich perfekt ab. Mich hat es zufriedengestellt, auch wenn ich noch lange an Juli und ihre Geschichte denken werde.Fazit Kurz gesagt ist „Me, without Words“ von Kira Minttu ein Roman, der mich schlichtweg umgehauen hat.Charaktere, die mir bereits sehr an Herz gewachsen waren, die ich nun noch um einiges lieber mag, ein emotionaler sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die bewegt, berührt und einfach so unheimlich klasse ist, das man schlicht und einfach nicht aufhören möchte mit Lesen, haben mich einfach rundum überzeugt.Lesen, unbedingt!

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  • Spannendes YA-Drama mit emotionaler Tiefe

    Me, without Words
    Fragmentage

    Fragmentage

    01. May 2017 um 09:33

    Der Nachfolger von Keep on Dreaming ist da! Ich habe mich sehr gefreut zu hören, dass Kira Minttus Erstling kein Einzelband bleiben wird. Me, without words ist Teil 2 der Stay Tuned-Reihe.Julis Zuhause ist nicht mehr der warme, geborgene Ort, den sie von früher kennt. Die Stille zwischen ihren Eltern und die gezwungen aufrecht erhaltene Fassade normaler Zwischenmenschlichkeit setzt ihr immer mehr zu und sie fürchtet, dass die heile Familienwelt ihrer Kindheit unwiderruflich verloren ist. Ihre Freunde bemerken Julis Zerrissenheit nicht und wenn sie doch nachfragen, wie es ihr geht, fehlen Juli oft die Worte auszudrücken, wie es wirklich in ihr aussieht. Sogar ihre Beziehung zu Levin ist kompliziert geworden, denn die einstige Unbeschwertheit wird von ihrer ernsten Stimmung gedämpft und Juli fühlt, dass Levin einen Schritt weiter gehen möchte, zu dem sie sich nicht bereit fühlt. Als ein undurchsichtiger Junge in ihr Gefühlschaos tritt, dessen Absichten sie nicht einschätzen kann, lässt sich Juli auf etwas ein, das sie schon bald nicht mehr kontrollieren kann..***Für mich zeichnet sich Kira Minttu vor allem durch ihr schriftstellerisches Talent aus, die Gefühlswelt ihrer Charaktere so auf Papier zu bringen, dass man sich als Leser mit ihnen identifizieren kann. Julis Schmerz und ihr Unvermögen, ihn in Worte zu fassen, wirkte auf mich so authentisch, weil ich ihm nachspüren konnte, obwohl ich längst keine 16 mehr bin. Wie schon in ihrem ersten Roman baut sie von Anfang an eine Grundspannung auf, der ich mich nicht entziehen konnte. Dabei kommt Me, without words ohne den Glitzereffekt der Rockmusikbranche aus und setzt anfangs komplett auf emotionalen und psychologischen Suspense. Über weite Strecken konnte ich, wie Juli, Situationen nicht richtig einschätzen und wartete angespannt darauf, was wohl als nächstes passieren würde.Nur wer eine klassische Fortsetzung zu Keep on Dreaming erwartet hat, könnte möglicherweise zunächst ein wenig enttäuscht sein, denn Me, without words ist anders aufgebaut und dreht sich explizit um Juli, während die Hauptpersonen und Ereignisse aus Keep on eher in den Hintergrund rücken. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem nervenzerreißenden realistischen Beziehungsdrama belohnt, das man kaum aus der Hand legen kann.Danke an Kira Minttu und die Ink Rebels für das Rezensionsexemplar :)

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  • Highlight 2017!

    Me, without Words
    Julyie

    Julyie

    27. April 2017 um 11:09

    "Vielleicht würden wir gar nicht viel reden, aber es wäre okay." Wissenswertes: Erscheint am 1. Mai. 2017 Erhältlich als Taschenbuch 12,90€ und E-Book 3,99€ 362 Seiten in 20 Kapiteln Jugendbuch ISBN-10: 3958692915 ISBN-13: 978-3958692916 Ich-Erzählung aus der Sicht von Protagonistin Juli -(Julika) Ink Rebels (Imprin Amrûn Verlag) Worum geht´s? Dieses Mal lesen wir aus der Sicht von Katinkas bester Freundin "Juli", deren wirkliches Ich gar nicht so aufgeweckt und fröhlich zu sein scheint, wie man sie zuvor kennengelernt hat. Sie, ihre Familie und Freunde gehen mit dem Leser durch eine schwierige Zeit, die nicht nur einfache Alltagsprobleme aufzeigt. Alles versetzt mit einer leichten Brise von Romantik. Cover/Gestaltung: Brown! Mein erster Gedanke war Braun! Zufälligerweise ist dies nicht nur meine Lieblingsfarbe, sondern es passt auch perfekt zu Julis Geschichte. Das gesamte Cover spiegelt den Inhalt eigentlich ziemlich gut wider. Und doch ist es so schweigsam, dass man die Geschichte nicht vorher erahnen kann. Schön finde ich auch, dass es stiltechnisch zum Vorgänger "Keep on Dreaming" passt Ich bin immer wieder aufs Neue von Julia Dibberns Covern berauscht! Klappentext: Buchrücken »Es gibt so viele tausend Worte, warum bastele ich meine Sätze ständig aus den falschen zusammen?« Als ihre Familie zerbricht, fehlen der sonst so schlagfertigen Julika die Worte für das, was in ihr vorgeht. Ihre beste Freundin Katinka hat ohnehin kaum noch Zeit für sie, ihr Freund hegt völlig andere Erwartungen. Ausgerechnet der undurchsichtige Marc scheint sie auch ohne viele Worte zu verstehen. Doch unter Marcs Schweigen lauern schwarze Löcher … Klappe Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag … Autorin: Kira Minttus frühe Kurzgeschichten waren so traurig, dass sie beim Schreiben weinen musste (sie war ein empfindsames Gemüt). Glücklicherweise rettete sie zwei Jahre später ihr bedingungsloses Eintauchen in die Welt der Rockmusik von einer drohenden Werther-Karriere. Viele, viele Konzerte später enden ihre Geschichten längst nicht mehr so niederschmetternd wie früher. Wenn sie gerade mal nicht vor einem Manuskript sitzt, tobt sie entweder mit ihrer Familie samt Hund durch die Welt oder denkt darüber nach, wie es wäre, in Schottland zu leben. (Einbandtext)  Erster Satz: „Die Stille ist so laut, demnächst werde ich schreien, um sie zu übertönen.“   Meinung: Als ich Kira vor gar nicht allzu langer Zeit gefragt habe; "Was können die Leser von 'Me, without words' erwarten?", antwortete sie: Kira: Es wird … anders. Ich bin gespannt darauf, ob jemand, der 'Keep on' mochte, auch Juli in ihre Welt folgen wollen wird. (Quelle Interview: Geile Zeile) Und nun kann ich mit Sicherheit darauf antworten: Ja, Kira! Die Leser werden Juli in ihre Welt, die so anders als Katinkas aus "Keep on Dreaming" ist, folgen wollen! Sie müssen es quasi. Denn mit nur wenigen Seiten, in die ich zuvor in der Leseprobe reinschnuppern konnte, war ich schon völlig in ihren Charakter versunken. Es geht sofort mit einer sehr erdrückenden Spannung los, die eine beklemmende, stille Atmosphäre verursacht. Klingt schaurig? Ist es aber nicht. Man merkt von Beginn an, dass dieses Buch gewiss keine 0-8-15 Schmetterlinge-im-Bauch-Lovestory ist. In diesem Buch ist es so laut, obwohl so viel geschwiegen wird. Und gerade das zeugt von unglaublicher literarischer Größe. Der Leser wandert Seite für Seite in verschiedene Charaktere, die alle Juli sind, Juli wie sie vor ihren Freunden ist, Juli wie sie vor ihren Eltern ist, Juli wie sie vor Fremden ist. Juli, wie sie wirklich ist. Und vor allem letzteres ist sehr beeindruckend. Ich habe schnell gemerkt, dass ich dieses Buch sogar noch lieber als "Keep on Dreaming" mag. Auch wenn ich normalerweise davon absehe, sowas miteinander zu vergleichen, aber ich finde, Kira Minttu hat mit diesem Buch hier noch mal einen gigantischen Sprung gemacht. Es ist nicht nur unglaublich poetisch geschrieben, sondern geradezu eines der emotionalsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Nicht selten hatte ich Tränen in den Augen und ja, sie sind sogar geflossen. Es gab Momente, in denen ich tief Luft holen musste, weil ich so sehr mit Juli gelitten habe - weil ich so sehr mit ihr gefühlt habe. Es gibt wenige Bücher, in denen Emotionen so intensiv auf mich übergehen. Dieses hier hat es geschafft. Wenn ihr nun aber denkt; "Ich möchte aber nicht so etwas Trauriges lesen", denn das ist eine Kiras größten Sorgen. Dann kann ich euch ganz beruhigt sagen: Auch wenn es gar so klingt, als müsste man ein 20er Pack Taschentücher parat haben, ihr werdet es nicht bereuen, dieses Buch zu lesen. Denn es ist so viel mehr. Ich wünsche mir von Herzen eine Fortsetzung. Ob nun für Juli, für Levin, für Pascal (besonders für Pascal), oder gar James. Ich möchte unbedingt noch viele, viele Bücher von Kira Minttu lesen. Denn das, was sie macht, das nenne ich Talent! Zum Abschluss möchte ich noch Kira Minttu danken, die mir erlaubt hat, dieses Buch -Vorablesen- zu dürfen. Danke für die vielen schönen Gespräche und dein Vertrauen. Und an die Leser: Kauft euch dieses Buch, ohne groß darüber nachzudenken. Wenn euch Keep on Dreaming gefallen hat, werdet ihr Me, without Words lieben. Und wenn ihr Keep On noch nicht kennt, könnt ihr Me, without Words trotzdem lesen! Es sind zwei unterschiedliche Bücher, mit unterschiedlichen Protagonisten, die nicht zwingend zusammenhängen. Zitate: Warum kann man bestimmte Momente im Leben nicht in ihrer ganzen Intensität für immer aufbewahren? Ich stelle mir vor, wie jede verstreichende Sekunde zu einem winzigen, flirrenden Lichtpunkt wird, zu etwas, das man für die Ewigkeit verschließen kann, in einem Gefäß, in einer Schneekugel vielleicht. Der Klang meiner Stimme scheint sich wie Wellen in einem See auszubreiten, wird schwächer, löst sich auf. Alles ist wieder still. Ich fühle sein Herz schlagen, lange, so lange, bis ich einschlafe. Ich hab mich immer gefragt, wie man sich wohl aus seinen Kleidern windet, wenn man ein ganz bestimmtes Ziel im Sinn hat, ohne dass es lächerlich oder peinlich oder störend wirkt, und die Antwort ist, dass nichts lächerlich oder peinlich oder störend wirkt, wenn man die ganze Zeit auf das konzentriert ist, was man spürt, was man fühlt, sich ganz auf das konzentriert, was gleich geschehen wird.

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