Kiran Desai Erbin des verlorenen Landes

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Inhaltsangabe zu „Erbin des verlorenen Landes“ von Kiran Desai

In Kalimpong, an den Hängen des Himalaja, versammelt sich eine Reihe verschrobener Gestalten: Auf einem von Termiten zernagten Anwesen vergöttert der Richter Jemu Patel seine Hündin Mutt. Die Enkelin Sai verliert sich in der Welt Jane Austens. In einer verrußten Küchenhöhle werkelt der grantige Koch, dessen Sohn Biju sich im fernen New York als Küchenhilfe durchschlägt. Kiran Desai zeichnet das faszinierend gründliche Psychogramm einer aufstrebenden Weltmacht. (Quelle:'Flexibler Einband/16.07.2013')

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  • Frage zu "Der Namensvetter" von Jhumpa Lahiri

    Der Namensvetter
    Bella5

    Bella5

    Hallo, ich suche Romane, die in und um Indien handeln. Historisch oder zeitgenössisch. Kann jemand etw. empfehlen?

    • 14
    serendipity3012

    serendipity3012

    19. November 2011 um 12:53
  • Rezension zu "Erbin des verlorenen Landes" von Kiran Desai

    Erbin des verlorenen Landes
    Gert

    Gert

    06. November 2009 um 19:45

    Grossartiges Buch ! Sehe dieses mehr als ein politisches Buch über den Aufbruch Indiens als ein Schwellenland und dem Erbe der englischen Kolonialzeit. Habe mir dieses nie so ganz klar gemacht aber das Buch beschreibt die Gegenwart und Vergangenheit in großartiger Weise. Als Erbin ist sicherlich Indira Gandhi zu sehen, deren Schicksal nur ganz kurz aufflackert. Dann noch die erschütternde Geschichte von Bijou, des Migranten in den Staaten. Diese Geschichte bringt mich zu Vergleichen der Migrantenschicksalen hier in Europa. Großartige Sprache und Übersetzung ! De

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  • Rezension zu "Erbin des verlorenen Landes" von Kiran Desai

    Erbin des verlorenen Landes
    Olabesny

    Olabesny

    11. February 2008 um 21:11

    Mein Lieblingsbuch des letzten Herbstes. Selten ein athmosphärisch so dichtes Buch gelesen. Man kann eintauchen und auch wieder auftauchen.

  • Rezension zu "Erbin des verlorenen Landes" von Kiran Desai

    Erbin des verlorenen Landes
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 17:49

    Auf den Roman »Erbin des verlorenen Landes« wurde ich zuerst aufmerksam als er im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse erwähnt wurde. Ich bestellte ihn in der Bibliothek vor und wartete. Während der Wartezeit wurde der Roman dann auch noch mit dem Man Booker Preis ausgezeichnet, was meine Spannung (und Erwartungen) an den Roman natürlich nochmal erhöhte. Gelesen habe ich den Roman nun und auch wenn ich zugebe, dass es ein gut geschriebener Roman ist, kann ich die Aufregung um ihn nicht wirklich nachvollziehen. Erzählt werden die Geschichten von drei bzw. vier Personen: einem Großvater und früheren Richter, der sich in die Einsamkeit des Himalaja zurückgezogen hat, seiner Enkelin die nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern zu ihrem Großvater kommt, dessen Koch und dem Sohn des Kochs, der versucht in Amerika sein Glück zu machen es aber über den Status des Illegalen nicht hinausschafft und deshalb ständig die Arbeitgeber (aus dem Bistro und Restaurantbereich) wechseln muss, während sein Vater glaubt (oder besser davon träumt), der Sohn mache in Amerika gerade eine glänzende Karriere. In diese Einzelschicksale, die theoretisch weiter so vor sich hindümpeln könnten, greift schließlich die große Geschichte ein und zwar in Form eines Ghurka-Aufstandes und natürlich verändern die Ereignisse die Leben aller vier Personen. Man kann Kiran Desai wirklich nicht absprechen, dass sie eine gute Erzählerin ist und natürlich faszinieren die Schilderungen vor allem des Lebens in Indien - nicht umsonst gilt Indien als »schillernd« und dementsprechend bringt es auch schillernde Kulissen und Geschichten hervor. Was die »Kulissen« angeht, trifft das auch auf diesen Roman zu, die Schicksale der Menschen sind natürlich »anders« da sie vor und in einer uns fremden Kultur stattfinden, andererseits aber auch wieder »ganz normal«. Menschen, die ihre Sehnsüchte, Wünsche und Träume haben, sich entweder aufmachen, um sich diese zu erfüllen oder aber zu sehr in Sachzwänge verstrickt sind und daran verbittern oder eben ihre Wünsche und Sehnsüchte auf andere (vorzugsweise ihre Kinder) übertragen. Natürlich werden in dem Roman auch die immer noch allgegenwärtigen Folgen der früheren Kolonialzeit thematisiert und der »Traum von der westlichen Welt« als ebensolcher demaskiert. Die Unterschiedlichkeit der Kulturen und Menschen die in dem Roman aufeinanderprallen werden deutlich aber zugleich auch das was uns alle verbindet. Ich kann für mich nicht sagen, warum der Funke für mich trotzdem nicht wirklich übergesprungen ist - was ich sehr bedauere. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon einige Romane gelesen habe, die von Autoren aus diesem Kulturkreis geschrieben worden sind und diese Themen ebenfalls aufgegriffen haben. Was unterscheidet z.B. den Roman von Kiran Desai von vergleichbaren Romanen wie »Der Glaspalast« oder »In einem alten Land« von Amitav Ghosh? Beide haben mir übrigens deutlich besser gefallen als »Erbin des verlorenen Landes«. Nun soll man - gerade heutzutage - Literaturpreise nicht zu hoch hängen. Alle die die Vergabe solcher Preise etwas genauer beobachten oder gar ein bisschen hinter die Kulissen schauen können, wissen, dass ein Literaturpreis nicht immer Rückschlüsse auf die Qualität eines Schriftstellers und seines Werkes erlauben. Was - auch von mir - unbestritten bleibt, ist dass Kiran Desai ganz sicher eine begabte Autorin ist und man gespannt sein darf, was sie in Zukunft noch veröffentlichen wird.

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