Kiri Johansson

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen
Autorin von Islandsommer, Islandsommer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kiri Johansson

Erfüllte Kindheitsträume: Kiri Johansson ist eine isländische Schriftstellerin. Sie studierte Fashion History in London und arbeitete einige Jahre als Handwerkerin, bis sie zur Vollzeitautorin wurde. So konnte sie sich ihren Kindheitstraum erfüllen. Und das mit Erfolg. Mit ihren Romanen begeisterter sie eine große Fangemeinde.

Alle Bücher von Kiri Johansson

Cover des Buches Islandsommer (ISBN:9783453423503)

Islandsommer

 (25)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Islandsommer (ISBN:9783453418318)

Islandsommer

 (2)
Erschienen am 08.06.2019
Cover des Buches Das Haus am Ende des Fjords (ISBN:9783453424296)

Das Haus am Ende des Fjords

 (0)
Erscheint am 09.06.2020

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Rezension zu "Islandsommer" von Kiri Johansson

Islandsommer
chrissysbooksvor 16 Tagen

Merit benötigt nach der Trennung von ihrem Freund dringend eine neue Wohnung. Als sie von dem Angebot hört, über den Sommer in Reykjavik ein Haus und eine Katze hüten zu können, überlegt sie nicht lange und reist nach Island. Dort lernt sie Kristjan einen Piloten kennen, der seine Vergangenheit noch nicht verarbeitet hat. Von der Liebe möchten beide erst einmal nichts wissen.

"Islandsommer" ist ein wunderbarer Wohlfühlroman. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin hat es geschafft, dass meine Sehnsucht nach Island zu reisen noch größer geworden ist. Nebenbei und keinesfalls zu ausführlich erzählt Kiri Johansson interessant von der Landschaft, Reykjavik und Ausritten der Protagonisten auf Islandpferden. Ich konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen und bin enttäuscht, das die Reise für mich jetzt zu Ende ist.

Die Charaktere Merit und Kristjan sind mir gleich ans Herz gewachsen. Besonders die Frage, was die beiden schreckliches in der Vergangenheit erlebt haben, lässt den Leser nicht los. 

Man spürt in dem Roman die Liebe der Autorin für dieses faszinierende Land. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Kiri Johansson.

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Rezension zu "Islandsommer" von Kiri Johansson

Mehr Merit, bitte!
Gabriela_Jaskullavor 3 Monaten

Klar, das ist ein Island-Roman. Sagt man so. Ist es aber gerade nicht. Sondern eine tolle Geschichte für Frauen, die komplizierte Charaktere lieben und dabei nicht automatisch gleich an Männer denken. ;) Ich habe mich sehr in die Figur der Merit verliebt und hoffe, dass die Autorin ihr noch weitere Bücher widmen wird, denn hier begegnen wir einer Frau, die einerseits total unwahrscheinlich ist (Elfenhaft zart und stark, traumatisiert und liebevoll ...) - andererseits aber  überzeugend und wünschenswert ist: Lebendig und launisch,voller Widersprüche und, ja, auch Ängsten. Ich bin nicht sicher, dass es solche Merits gibt, es wäre aber schön. Sagen wir: Der Begriff der "Traumfrau" wird hier mal ganz anders gefüllt. ;) Die isländische Landschaft dazu, sehr schön erzählt, spiegelt den inneren Aufruhr und die Entwicklung dieser Hauptfigur. Und die Kerle? Bringen das Ganze in Gang, na klar, sorgen für Aufregung, knisternde Stimmung und viel Humor. Die Liebesgeschichte hat mich am Anfang nicht besonders überzeugt, weil iclh dachte zu wissen, wie es weitergeht -  Irrtum! Die Autorin ist zu klug, um Klischees zu bedienen. Sie nutzt sie - um sie charmant zu brechen. Mehr will ich nicht verraten - aber das ist ein wirklich sehr "komplettes" Buch. Lesen!

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Rezension zu "Islandsommer" von Kiri Johansson

Ein Trauma kommt selten allein
Janine2610vor 3 Monaten

Der Inhalt - Buchrückseite:

Sommerwohnung gesucht. Liebe gefunden?

Merit verliert nicht nur ihren Freund, sie braucht auch dringend eine neue Wohnung. Da kommt ihr das Angebot, den Sommer über ein Haus samt Kater zu hüten, gerade recht. Die Sache hat nur einen Haken: Das Haus steht in Reykjavík. Kurz entschlossen verlässt sie Berlin, um nach Island zu reisen. Von der Liebe will die talentierte Künstlerin vorerst nichts mehr wissen. Kristján will das auch nicht, denn er hat mit einer anhänglichen Ex und den Dämonen seiner Vergangenheit genug zu tun. Doch nun wirbelt die neue Nachbarin aus Deutschland das ruhige Leben des ordnungsliebenden Piloten mit ihren eigenwilligen Ideen ziemlich durcheinander ...

Meine Meinung:

»Islandsommer« wurde mir unangefragt vom Verlag zur Rezension zugeschickt. Das Cover ist zwar wunderschön (wenn auch ein bisschen kitschig) und soll wohl zeigen, worauf man sich kopfkinomäßig freuen kann, wenn man über Landschafts- und Naturbeschreibungen Islands liest. Aber der Klappentext klingt für mich leider sowas von nach Klischee und 0815-Liebesgeschichte, dass ich mir das Buch sehr wahrscheinlich eher nicht selbst zugelegt hätte.

Merit Fournier ist unsere Protagonistin. Sie startet ihr neues Leben in Island, lernt dort (unwahrscheinlich schnell) viele liebe neue Menschen/Freunde kennen und der Mann ihres Herzens lässt sich sogar schon auf den ersten Seiten blicken. Einen richtigen Job hat sie nicht, da sie sich der Malerei verschrieben hat und man in dem Bereich nur unregelmäßige Einkünfte hat, wenn überhaupt. Erst mal hütet sie den Kater Köttur und lernt Island von allen Seiten kennen (und lieben). Schnell wird klar, dass Merit eine unaufgearbeitete Vergangenheit mit sich herumschleppt - genauso wie ihr Lover. Diese "schwere" Vergangenheit" ist etwas, das die beiden miteinander verbindet und wahrscheinlich deswegen so reizvoll füreinander macht. Beide haben sie ein Geheimnis, das aufgearbeitet gehört. Da könnte man sich doch prima gegenseitig helfen ... Wenn das nur so einfach ginge!

Natürlich wird ewig lang ein Geheimnis um die schreckliche Vergangenheit der beiden gemacht. Erst gegen Ende wird die ganze Katastrophe dem Leser offenbart und dann ist der ganze Spuk auch schon wieder vorbei. Für meinen Geschmack ging's am Ende dann etwas zu schnell.
Wobei ich die Augen verdrehen musste, war die Darstellung von Merit: einerseits sehr unkonventionell, dann aber auch total verständnis- und liebevoll, freundlich, ein absoluter Gutmensch und scheinbar besessen von Sex. Die perfekte Frau für jeden Mann. Und das Aussehen einer Elfe soll sie obendrein noch haben. Inwiefern das realistisch sein soll, weiß ich nicht.

Der Schreibstil ist nicht schlecht, die Geschichte liest sich flüssig und man kann ihr gut folgen. Den Inhalt und auch die Darstellung der Protagonistin fand ich oft wenig realitätsnah und deswegen konnte ich all dem nur wenig abgewinnen. »Islandsommer« kann unterhaltsam sein, wenn man keine großen Erwartungen hegt. Für mehr als drei Sterne reicht das bei mir aber leider nicht.

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