Kirk Mitchell Liberator

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  • Rezension zu "Liberator" von Kirk Mitchell

    Liberator
    sabisteb

    sabisteb

    19. July 2011 um 13:21

    MMDCCXLII AUC. Zwei Jahre sind seit dem ersten Band vergangen. Erneut sieht sich Imperator Germanicus einer Verschwörung gegenüber. Die Prätorianer wollen ihn stürzten und der Geliebte, der Mutter des Sohnes seines Adoptivsohnes, strebt nach dem Purpur. Der Putsch ist perfekt geplant. Germanicus bleibt nur die Flucht. Durch einen Abfluss hinausgeschwemmt, von einer Hurenabordnung verabschiedet (passend für einen Narren, der die Katastrophe, die sich über seinem Haupt zusammenbraute nicht gesehen hat), flüchtetet er mit dem Nihonier Tora mit dessen Fluggerät auf der Suche nach Verbündeten, während der Vesuv erneut Asche spukt. Das Schicksal des Imperiums ruht auf den Schultern dreier Frauen bedeutender Männer. Ja, erneut sieht sich Germanicus einer Verschwörung gegen den Kaiser gegenüber, zum dritten Mal in drei Bänden, nicht sonderlich innovativ. Diesmal jedoch gibt es deutlich mehr Handlung und deutlich weniger Schlachtenbeschreibungen, ein Fortschritt gegenüber den ersten beiden Bänden. Hier kommt nun leider das Problem, dass der Autor wohl einige gute Ideen hatte, die dann aber auf halbem Wege wieder aus den Augen verliert. „Das Schicksal des Imperiums ruht auf den Schultern dreier Frauen bedeutender Männer„ kommt in gewisser Weise hin, hätte aber noch deutlich besser ausgearbeitet werden können. Der erneute Ausbruch des Vesuvs und seine Aschewolken sind nur Staffage der ersten Kapitel. Mitchell wagt sich auch das erste Mal daran mehrere Handlungsstränge parallel laufen zu lassen, was das Buch deutlich interessanter und lebendiger macht. Rolf geht eigene Wege, Germaicus geht eigene Wege und auch Claudia und ihr Geliebter bekommen einen eigenen Handlungsstrang. Die an sich gute Idee, dass Germanicus die Republik wieder errichten will und das Kaisertum abschaffen will, geht irgendwie unter. Ja, sie ist Grund für den Putsch, aber wirklich durchdacht hat Germanicus die Idee nicht, wie er das bewerkstelligen will. Sklaverei als Fortschrittsbremse wird erwähnt, aber ansonsten, keine weiteren Ausführungen dazu. Schade, das hätte echt Potential gehabt. Diesmal widmet er sich endlich der Frage, wie es kommt, dass die Julier, die nach Domitian eigentlich ausgestorben sein sollten, doch immer noch regieren: Domition ermordet Domitia und nimmt sich eine julisch-claudische Zuchtkuh zur Frau (Kapitel V). Immer noch gibt der Autor MMDCCXLII AUC als Jahr an, jedoch sind seitdem bereits 2 Jahre vergangen, hier müsste MMDCCXLIV stehen. Fazit: Immer noch nicht sonderlich innovativ, aber mit Abstand der beste Teil der Trilogie, der unabhängig auch einzeln gelesen werden kann. Ich würde empfehlen nur diesen Band zu lesen und die ersten beiden wegzulassen.

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