Kirsten Armbruster

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Kirsten Armbruster

Kirsten ArmbrusterDer Muschelweg - Auf den Spuren von Gott der Mutter
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Der Muschelweg - Auf den Spuren von Gott der Mutter
Kirsten ArmbrusterGott die MUTTER
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Gott die MUTTER
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 (1)
Erschienen am 30.04.2013
Kirsten ArmbrusterMit Hagazussa durch das Jahr
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Mit Hagazussa durch das Jahr
Mit Hagazussa durch das Jahr
 (1)
Erschienen am 21.04.2015
Kirsten ArmbrusterGott die MUTTER: Eine Streitschrift wider den patriarchalen Monotheismus
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Kirsten ArmbrusterJe suis Charlène
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Je suis Charlène
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Erschienen am 29.01.2015
Kirsten ArmbrusterMatrifokalität - Mütter im Zentrum
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Matrifokalität - Mütter im Zentrum
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 (0)
Erschienen am 11.08.2014
Kirsten ArmbrusterDer Jacobsweg - Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland?
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Der Jacobsweg - Kriegspfad eines Maurentöters oder Muschelweg durch Mutterland?

Neue Rezensionen zu Kirsten Armbruster

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Rezension zu "Mit Hagazussa durch das Jahr" von Kirsten Armbruster

Für wen ist dieses Buch geschrieben?
pardenvor einem Jahr

FÜR WEN IST DIESES BUCH GESCHRIEBEN?

Diese Frage begleitete mich tatsächlich während des gesamten Lesens - der Klappentext hält sich da auch eher vage: 'für uns selbst und für unsere Kinder...' Kann das funktionieren? Ich würde sagen, nicht unbedingt.

Doch worum geht es hier überhaupt? Kirsten Armbruster beschäftigt sich schon lange mit der sog. Patriarchatskritikforschung und hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, die vom Patriarchat verdrängte und unterschlagene matrifokale Geschichte Europas und des Nahen Ostens wieder freizulegen und insbesondere auch den Ursprung von Religion als mütterliche Religion zu rekonstruieren. Die Autorin sieht sich selbst in der Tradition der Hexen, die einst in der Naturreligion der göttlichen Mutter lebten, bevor das Patriarchat dieses uralte Kulturwissen vernichtete und dämonisierte.

Von diesen Hintergründen wusste ich glücklicherweise nichts, als ich mich einmal mehr unbedarft an ein unbekanntes Werk begab, denn ansonsten hätte ich mich an diese Lektüre womöglich gar nicht erst herangewagt. Und das wäre irgendwie auch schade gewesen.

Hagazussa, eine alte und weise Frau, steht im Mittelpunkt dieser Erzählung. Mit ihrem uralten Hexennamen lebt Hagazussa im Einklang mit der Natur, achtet ihre Umwelt und folgt den Gesetzen von Mutter Erde. Geschildert wird hier ein ganzer Jahreszyklus, den Hagazussa in ihrem Haus Sternenlicht im Mondenschein, inmitten ihres herrlichen Rosenheckenapfelgartens, durchlebt, einschließlich aller althergebrachten Feste, deren Herkunft und Bedeutung jeweils einleuchtend erläutert werden.

Meistens war die Lektüre eher eine Art Vermittlung alten Wissens, das droht verloren zu gehen, verpackt in die recht nett zu lesende Geschichte um Hagazussa. In meinen Augen ist dies daher auch keineswegs eine Erzählung für Kinder, für mich persönlich aber durchaus interessant. Allerdings störte mich dann wiederum die oft kleinkindhafte Namensgebung von vielen Tieren und auch Menschen: der Fuchs Besondersschlau, die Eichhörnchenfamilie Buschelschwanz oder auch der Rabe Schwarz-wie die-Nacht sollen hier als Beispiel dienen. Hier hätte ich es wirklich besser gefunden, wenn die Autorin sich für eine Zielgruppe entschieden hätte.

Insgesamt ein nettes Buch, um einen Einblick in althergebrachtes Wissen und in fast vergessene Bräuche zu bekommen, das allerdings nicht deutlich genug einer Zielgruppe zuzuordnen ist...


© Parden

Kommentare: 3
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PeggyLanghanss avatar

Rezension zu "Der Muschelweg - Auf den Spuren von Gott der Mutter" von Kirsten Armbruster

Ein Schatz, der gehoben werden will
PeggyLanghansvor 4 Jahren

Auf den Pfaden des Krieges wandern oder dem Weg der zyklischen Wandlung folgen?

 

Pilgern ist zu unserer Zeit moderner, denn je. Jeder kennt ihn, jeder spricht über ihn, einige haben ihn bereits bewandert: den Jacobsweg mit dem Kennzeichen der Muschel.

Was treibt Menschen unserer Zeit auf diesen beschwerlichen Pfad?

Sie erhoffen sich Heilung, Erkenntnis und Klarheit in einer Zeit der Konflikte, Verwirrungen und Unsicherheit.

Die hat es immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. So ist das Pilgern älter, viel älter als die drei hauptsächlichen monotheistischen Religionen. Es ist ein Bedürfnis des Menschen, einen äußeren Weg zu beschreiten, um nach innen zu gelangen.

 

Kirsten Armbruster geht diesen Weg ganz bewusst und offen und nimmt den/die Leser/in sprachlich gewandt mit. Sie führt uns auf den verschiedenen derzeit bekannten Muschelwegen vornehmlich durch Frankreich und Spanien zu diversen Heiligtümern, die sich bei genauerer Betrachtung als Orte, in denen Gott als MUTTER verehrt wurde, offenbaren. Durch viele Fragen, die sie aufwirft, regt sie an, den Pilgerpfad zu hinterfragen und die wahren Wurzeln des Ursprungs aufzusuchen. Reichhaltig bebildert und unterlegt mit Zitaten aus weiterführender Literatur ist das Buch ein Schatz, der weiter gehoben und an die Öffentlichkeit getragen werden sollte. Birgt sich in ihm doch die Möglichkeit, die Zukunft in unserer Welt friedlicher, harmonischer und im Einklang mit der Natur und unserem wahren Wesen zu gestalten.

 

Kirsten Armbrusters Streifzug durch Europa und die Geschichte macht Lust, sich selbst auf die Suche nach den Spuren von Gott der MUTTER zu begeben und das erfahrene Wissen bewusst zu integrieren.

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PeggyLanghanss avatar

Rezension zu "Gott die MUTTER" von Kirsten Armbruster

Rot-Weiß-Schwarz statt Schwarz-Weiß
PeggyLanghansvor 4 Jahren

Wer kennt nicht die Worte „Rot wie Blut, weiß wie Schnee und schwarz wie Ebenholz“ aus dem Märchen SCHNEEWITTCHEN?

In den von den Gebrüdern Grimm gesammelten und aufgeschriebenen Kinder- und Hausmärchen finden sich die Farben Rot, Weiß, Schwarz durchgängig wieder. Die Farben der Göttin.

Kirsten Armbruster setzt diese Worte an den Anfang Ihrer Abhandlung über GOTT DIE MUTTER und führt den/die Leser/in auf überschaubaren 69 Seiten mit logischen und konsequenten Schlussfolgerungen auf eine hochinteressante Entdeckungsreise durch die Religionsgeschichte. Dabei legt sie fast archäologisch vorgehend frei, wo sich Anzeichen des alten Glaubens an eine Muttergottheit finden lassen. Sei es in den alten Überlieferungen, in der Symbolik der verschiedenen Glaubensrichtungen, in der Sprache oder in uns selbst. Sie bricht über tausende von Jahren geschaffene Denkmuster auf und hinterfragt mutig verfestigte Strukturen. Es gelingt ihr, nicht ein schwarz-weißes (Matriarchat vs. Patriarchat), sondern ein farbiges Bild des Zusammenlebens der Menschen miteinander sowie in Verbindung mit der Natur zu entwerfen, das Freiheit und Entwicklung überhaupt erst ermöglicht.

Ein sehr zu empfehlendes Buch für all diejenigen, die nach den Ursprüngen menschlicher Existenz und Religion suchen.

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